TATanneThemenstarter13 Beiträge · seit 202509. Nov. 2025 · #1Liebe Fomis,
lange lese ich schon mit und mein Kopf raucht mittlerweile. Ich habe die Suchfunktion genutzt aber irgendwie bin ich nicht fündig geworden. Daher wende ich mich an euch und bitte vorsorglich um Entschuldigung, falls ich den passenden Beitrag zu meiner Frage nicht gefunden habe...
Wir wollen im kommenden Juni über den Caprivi Streifen mit dem 4x4 und zwei Dachzelten nach Livingstone und wollen da drei Nächte verbringen. Kann uns jemand einen schönen Campingplatz empfehlen? Wir werden zu dem Zeitpunkt schon etwas unterwegs sein und wollten dort in Ruhe Wäsche waschen, die ersten Erlebnisse verarbeiten und einfach mal eine kleine Pause von 3 Nächten machen. Klingt das ok? Natürlich wollen wir auch die Victoria Fälle sehen und würden dies zu Fuß nach Simbabwe machen wollen.
Nun zu meinen Fragen:
In Namibia haben wir bei unserer letzten Reise 2017 alles ganz unproblematisch selbst gebucht. Ich hoffe, dass das immer so noch so ist? Wie sind eure Erfahrungen? Und gilt das auch von Livingstone oder sollten wir lieber über einen Touranbieter, z.B. africanreservations reservieren? Meine Frage bezieht sich auf die Unterkünfte sowie die Grenzübertritte, denn nach Livingstone wollen wir nach Botswana (Chobe, Khwai und zurück nach Maun, wo wir auch den Leihwagen buchen) .
Ach so, der Einkauf von ausreichend Lebensmitteln sollte in Maun stattfinden, so verstehe ich das richtig oder ist es (aufgrund der Preise) besser, bis nach Divundu zu fahren?
Ich hoffe, ich klinge nicht zu durcheinander, wie gesagt, die Rübe qualmt.
Danke, dass ihr all das gelesen habt, ich freue mich auf euren Rat und viele Grüße
Tanne
Logi16,9k Beiträge · seit 201209. Nov. 2025 · #2Tanne schrieb:africanreservations reservieren?
Hast Du gefragt, wie hoch bei denen die "Booking Fee" ist?
Edit: Da haben wir bereits einen Thread zu 😎
African Reservations CC, Erfahrungen?LG
Logi
utaeleonore600 Beiträge · seit 202209. Nov. 2025 · #3Ich würde in Kasane einkaufen. Der dortige Spar ist ziemlich gut ausgestattet. Es gibt auch einen neuen Choppies in DIvundu, aber der Spar in Kasane ist besser. Die beste Auswahl hast du allerdings in Maun, in der Mall of Africa.
Wie fahrt ihr denn? Die Strecke Maun - Divundu war im Juni in einem absolut desaströsen Zustand, da Teile der Strasse durch die Regenfälle einfach weggeschwemmt waren. Dazu Schlaglöcher ohne Ende und seitliche Abbrüche mit locker 30cm. Das war die schlimmste Strecke in unserer 3-wöchigen Tour.
TATanneThemenstarter13 Beiträge · seit 202509. Nov. 2025 · #4Hallo Logi,
nein, das habe ich noch nicht. Mir ging es im ersten Schritt darum, nach eurer Einschätzung zu fragen. Und ob das überhaupt sinnvoll oder notwendig ist. Ich habe gelesen, dass es für die Grenzübergänge (bei uns Botswana - Namibia - Sambia - Simbabwe- Botswana) schlau wäre, das im Vorfeld zu buchen, da man Wartezeiten minimiert.
Viele Grüße
TATanneThemenstarter13 Beiträge · seit 202509. Nov. 2025 · #5Hallo Utaleonore,
ach herrjeh... das klingt heftig. Danke für deinen Hinweis. Geplant ist Maun - Divundu Gegend - Caprivi östlicher Teil - Livingstone - Chobe - Khwai - Maun und das in ca. 2 Wochen.
Campsite Empfehlungen werden natürlich gerne genommen 😉
Viele Grüße
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201109. Nov. 2025 · #6Ist euch klar, dass Grenzübertritte viel Zeit und Geld kosten, z.B. Genehmigung des Vermieters, Straßennutzungsgebühr, Visa...?
Wir haben z.B. bei der Einreise nach Simbabwe meine ich ca. 160 Dollar für´s Auto bezahlt plus der Summe, die der Vermieter haben will plus Visa pro Person. Nach Sambia war es weniger, ich glaube, ca. 100 Dollar. Der Satz, den die Verleiher für die Grenzübergänge nehmen, variiert je nach Anbieter.
Ich halte die Tour bei zwei Wochen Zeit für ziemlich illusorisch.
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
TATanneThemenstarter13 Beiträge · seit 202509. Nov. 2025 · #7Hallo Karin,
danke für den Hinweis.
Wir haben verschiedene Angebote für Leihwagen vorliegen und müssen gucken, was am besten passt und wie hoch die tatsächlichen Kosten sind.
Warum glaubst du, dass zwei Wochen illusorisch sind? Wir haben in den Camps in der Regel 2 Übernachtungen und in Livingstone (oder auch woanders) zwischendurch drei. Sind die Strecken zu lang? Es ist nicht unsere erste Reise nach Namibia und wir haben zum Glück damals schon einiges gesehen. Unser Ansatz ist es, zwei Wochen hauptsächlich für Tiere einzuplanen und zum Abschluss der Reise noch ein paar Tage in Kapstadt auszuruhen.
utaeleonore600 Beiträge · seit 202209. Nov. 2025 · #8Warum wollt Ihr denn dann überhaupt nach Livingstone? Bleibt doch in Kasane und bucht einen Tagesausflug nach Vic Falls. Ihr könnt dann auch auf die Brücke laufen.
Vielleicht ist hier im Forum ja jemand in den letzten Woche diese Strecke gefahren. Alternativ mal im 4x4 Forum fragen.
OceanView241 Beiträge · seit 202509. Nov. 2025 · #9@ Tanne
Wenn Ihr Livingstone von NAM aus direkt anfahrt:
Ihr könnt in Livingstone gut einkaufen. Dort findest Du alle südafrikanischen Ketten mit ihrem Sortiment. Der Ort ist voller Südafrikaner, genauso wie Chipata.
Wenn Ihr von dort in Richtung Vic Falls fahrt, gibt es einige km vor den Fällen auf der rechten Seite der Straße einen kleinen Flugplatz von wo aus man Hubschrauber- und Flugzeug-Rundflüge machen kann. Haben wir gemacht, einmalig schön, und es war bezahlbar. Das sind Südafrikaner, und das Fluggerät war in gutem Zustand.
3-4 km nördlich von dort gibt es mindestens 2 sehr gute nebeneinanderliegende Campingplätze. Wir waren bisher 3x dort und waren sehr zufrieden. Lästig sind jedoch die Affen.
Es gab immer genügend freie Plätze.
Übrigens fand ich die Victoriafälle auf der Zambia-Seite immer besser, man kann aber auch rüber fahren. Es gibt aber auch viele die laufen.
TATanneThemenstarter13 Beiträge · seit 202509. Nov. 2025 · #10@utaleonore
Ich bin davon ausgegangen, dass die sambische Seite der Fälle auch schön ist und man da etwas unternehmen kann. Vielleicht liest das ja jemand und kann uns Tipps geben?
Wenn das zu teuer wird, macht deine Idee mit Sicherheit Sinn. Danke dafür!
TATanneThemenstarter13 Beiträge · seit 202509. Nov. 2025 · #11@oceanview
Danke für deine Hinweise - das klingt richtig gut. 🙂
Über einen Flug haben wir noch nicht nachgedacht, aber ich bin sicher, dass das ein atemberaubendes Erlebnis ist. Deinen Worten entnehme ich, dass sich die Gebühren (Straßennutzung, Visa etc) lohnen könnten.
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201110. Nov. 2025 · #12Hallo Tanne,
ich war dieses Jahr im Juni auf beiden Seiten der Fälle. Simbabwe ist irgendwie "spektakulärer", uns hat aber Sambia auch sehr gut gefallen und im Juni war viel Wasser da, sodass es dort auch faszinierend war, vor allem aber war es etwas ruhiger und weniger voll.
Falls ihr einen Heliflug plant, empfehle ich den etwas teureren und längeren, der auch durch die Schluchten geht, eines unserer Highlights. Es gibt Anbieter auf beiden Seiten der Fälle und die Preise waren dieses Jahr nicht sehr unterschiedlich.
Zu eurer Zeitplanung: im Caprivi würde ich 2 Tage bei Divundu, 2 Tage bei Kongola (Horseshoe et al.) und 2 Tage im Osten einplanen. Dann sind mit den 3 Tagen Livingstone schon 9 Tage verbraucht und in den 5 restlichen Tagen gehen noch mal 2 Tage an Anfang und Ende für Maun ab. Dann habt ihr nur 3 Tage für Chobe und Kwai übrig und müsst ja auch noch die Strecken dazwischen bewältigen.
Ich finde, ein Tagesausflug nach Victoriafalls von z.B. Kasane aus mit einem Shuttle bedenkenswert, so erspart ihr euch auch die sehr hohen Einreisekosten für das Auto nach Simbabwe und die lange Bearbeitungszeit an der Grenze. Ich fürchte, wenn man in zwei Stunden mit eigenem Fahrzeug durch ist, hat man noch Glück gehabt. So bleibt auch mehr Zei tfür Botswana übrig.
Eine Reise durch Namibia ist übrigens nicht zu vewrgleichen mit der Reise durch 4 Länder und entsprechend vielen Grenzübertritten, all das kostet Zeit (und Geld).
Viele Grüße
Karin
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Sanne2'462 Beiträge · seit 200610. Nov. 2025 · #13Ich bin verwundert, was man hier liest. Wir sind letztes Jahr noch mit einem Visum für 50 USD pro Person rumgefahren, da war Simbabwe für 30 Tage inbegriffen - multiple entry. KAZA-Visum wäre ja auch eine Option für ZIM und ZAM. Gibt es eine Quelle hinsichtlich solcher Änderungen? Und seit wann gibt es für das Auto ein Visum? MW gibt es da road fees und in Simbabwe eine gern verlangte "Zusatzversicherung", die wir immer wegverhandelt haben. Ich glaube gern, dass Korruption dazu führt, dass höhere Preise verlangt werden; wir nehmen allerdings immer Ausdrucke der offiziellen Regelungen mit. Die cross border fee - bei uns Bushlore- für ZAM, ZIM, BOT, NAM beträgt in 2026 nicht einmal 40 Euro.
Visum NAM: MW 1.600 ZAR pro Person, rd. 80 Euro
Gebühr Fahrzeug Übertritt nach BOTS: unter 20 Euro
Den Zeitfaktor sehe ich bei den Grenzübertritten auch, aber bei den Kosten widerspreche ich. Dennoch würde ich eher - wenn möglich - geführte Tagesausflüge machen. Denn bei Grenzübertritten kannst Du in 20 Minuten durch sein, je nach Beamten/Tageszeit/weiteren Besuchern usw. kann es aber auch Stunden dauern. Ein Guide schleust Dich da zügig durch. Wir hatten letztes Jahr einen Tagesausflug mit Guide - Wartezeit je 15 Minuten - und trafen abends andere Reisende - individual - die jeweils mehr als zwei Stunden brauchten, weil Reisebusse und Co. vor ihnen waren.
https://www.zambiaimmigration.gov.zm/kaza-univisa/"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
OceanView241 Beiträge · seit 202510. Nov. 2025 · #14Tanne schrieb:@oceanview
Danke für deine Hinweise - das klingt richtig gut. 🙂
Über einen Flug haben wir noch nicht nachgedacht, aber ich bin sicher, dass das ein atemberaubendes Erlebnis ist. Deinen Worten entnehme ich, dass sich die Gebühren (Straßennutzung, Visa etc) lohnen könnten.
Wenn Ihr unbedingt nach VicFalls wollt, und zurück nach Livingstone, würde ich an Eurer Stelle das Auto auf der Zambia-Seite parken und rüber laufen, es sei denn Ihr wollt über Zimbabwe und/oder Botswana zurück.
Warnung: Leider ist es so, daß auf der Zambia-Seite des Grenzüberganges die Korruption grassiert. Es bieten sich sofort "Agenten" an, die Euch mit Eurem Auto für 50-100 US $ rüber bringen wollen. Die teilen das Geld offenbar mit den Grenzbeamten, und wenn Du die nicht engagierst, läßt man Dich ggf warten und der sog. Interpol-Beamte "befragt" einen wegen des Fahrzeugs. Dann ist er plötzlich in Pause. Schikane.
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201110. Nov. 2025 · #15Sanne, du hast natürlich recht, ein Visum für´s Auto gibt es nicht, nur für die Personen und das muss man in jedem Fall bezahlen.
Der von mir genannte Preis war nur der gesammelte Kram für´s Auto und der war so von unserem Reiseleiter auch vorher kommuniziert und alle Fahrzeuge unserer Gruppe haben den bezahlt. 10 Dollar haben wir allerdings in einen "Helfer" investiert, für uns hat sich das gelohnt, weil es so etwas schneller und stressfreier ging.
Wir waren aber nicht nur in der Region um die Victoriafälle herum, sondern kamen nach 9 Tagen Sambia und dann mehreren Tagen Simbabwe nach Botswana... Gibt es denn ein Kaza-Equivalent für´s Auto? Die Haftpflichtversicherung z.B. ist laut offizieller Listen nämlich sonst Pflicht und wir konnten die nicht "wegverhandeln".
Die Visa hatten wir sehr zügig, die Papiere für die Fahrzeuge haben gedauert.
OceanView, bei uns waren es nicht 50-100$, sonder 10$, und die haben wir investiert. Wir fanden das für uns passend, die von dir angegebenen Sätz finde ich auch unmöglich.
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Chrigu7'272 Beiträge · seit 200610. Nov. 2025 · #16Wir waren ja dieses Jahr auch in Zimbabwe von Livingstone aus. Wir haben auch 10 USD für einen Helfer bezahlt. Gedauert hat der Grenzübertritt eine gute Stunde. Neben der Gebühren für das Visum (Personen) haben wir die Carbon Tax und die Versicherung bezahlt. Ich weiss den genauen Betrag nicht mehr aber ich meine, dass es komplett mit den Visas für zwei Personen und dem Helfer um die 80 USD waren.
Die Einreise nach Sambia bei Kazangula hat wegen extrem mühsamen Computersystemen deutlich mehr Zeit gekostet.
Wer nochmals nachlesen will, findet einige Infos in:
WOW TourHerzliche Grüsse
Chrigu
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Sanne2'462 Beiträge · seit 200610. Nov. 2025 · #17chamäleon2011 schrieb:
Die Haftpflichtversicherung z.B. ist laut offizieller Listen nämlich sonst Pflicht und wir konnten die nicht "wegverhandeln".
Nee, sorry, da hatte ich mich unverständlich ausgedrückt. Die Haftpflicht mussten wir auch zahlen. Uns sollte aber noch eine zusätzliche Kaskoversicherung angedreht werden, die man angeblich in Zimbabwe "braucht", um auf den Straßen rumfahren zu dürfen. 😉
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200610. Nov. 2025 · #18Freunde von mir haben Anfang Oktober das Folgende bezahlt.
- Gate Fee US$ 9.00
- 3rd Party Insurance US$ 30.00
- Carbon Tax US$ 10.00
- Road Usage Fee US$ 10.00
- Hinzu kam bei Beitbridge, und (scheinbar) nur dort, noch ein Border Toll Fee von US$ 28.
Ob das aber nun noch diesen Monat aktuell ist, weiß ich nicht... noch weniger, ob es für den Threaderöffner im kommenden Juni noch relevant ist.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
TATanneThemenstarter13 Beiträge · seit 202510. Nov. 2025 · #19Hallo Karin, danke für die ausführliche Erklärung - wir sind doch sehr verwöhnt von Schengen und ich hatte keine Vorstellung davon, dass es relativ lange dauert, bis man über die Grenze kommt, jemanden schmieren muss und und und. Das lässt natürlich ganz anders denken.
Wir fangen einfach neu an zu überlegen.
Viele Grüße
TATanneThemenstarter13 Beiträge · seit 202510. Nov. 2025 · #20Hallo Sanne,
danke für die Erläuterungen.
Wir werden wohl abwägen müssen, ob wir tatsächlich ein paar Tage in Sambia verbringen wollen und dafür unter Umständen lange an der Grenze ausharren müssen.
Wir mögen es lieber ruhiger, daher die Idee, dort Station zu machen.
Viele Grüße