An der Rezeption werden wir sehr freundlich begrüßt. Die nette Dame erklärt uns alles und teilt uns zum Leidwesen der Jugend mit, dass das W-Lan heute nicht funktioniert. Das wird später auch noch eine Rolle spielen 😗
Sie erzählt uns, dass gerade Elefanten am Wasserloch sind, also nichts wie hin. Es geht über eine Brücke zu einem Turm, von dem aus man einen unglaublich tollen Blick auf das Wasserloch und die Tiere, aber auch in die Ferne hat. Und da sind sie, zum Greifen nah!
Aus der Ferne kommen nochmal 3 Kollegen angelaufen.
Wir sind total geflasht, wie nah man ihnen einfach ist. Man meint fast, dass man sie anfassen kann. Und dadurch, dass oben kein Glas zwischen uns ist, fühlt es sich noch näher an.
Im unteren Stockwerk sieht es dann so aus:
Da ist es oben auf jeden Fall schöner.
Vorallem taucht jetzt die Sonne die Umgebung wieder in dieses wunderschöne Licht. Ich könnte ewig hier sitzen. Aber wir sollten uns vielleicht mal um einen schönen Platz zum Campen kümmern, schließlich ist hier freie Platzwahl und Aufbauen ist für uns Anfänger im Hellen sicher noch leichter.
Also los, ab zum Auto, Platz sichern. Da erst sehen wir, dass das Camp sehr überschaubar ist. Es ist auch nicht ausgebucht, wir bekommen einen schönen Platz am Zaun neben dem Steg zum Wasserloch. Das ist fein, hier gefällt es uns!
Heute möchte mein Mann die Dachzelte alleine aufbauen, wir können uns ruhig ein bisschen umsehen.
Zuerst erkunden wir mal die Toiletten. Es ist alles sehr sauber und das Camp hat eine sehr angenehme Stimmung. Es gibt auch ein neueres Häuschen mit Küche und Spülmöglichkeiten, gegenüber sind nochmal neuere Toiletten. Sehr angenehm.
Als alles aufgebaut ist, wollen wir grillen.
Am Wasserloch ist gerade nichts los, also nutzen wir die Zeit und mein Mann macht Feuer, ich koche Kartoffeln, schneide Gemüse und mariniere das Fleisch.
Ungeübt wie wir sind, dauert alles natürlich. Bis das Fleisch endlich auf den Grill kann, ist es dann doch schon dunkel. Aber wir sind mit Taschen-, Stirn- und Campinglampen ganz gut ausgerüstet.
Als wir essen wollen, stellen wir fest, dass das Rind irgendwie nicht so gut schmeckt, Hähnchen ist ok. Und die Kartoffeln sind am Boden des Topfs festgebrannt. Na toll! Zuhause riecht es zumindest, wenn das Wasser verdunstet ist. Hier hab ich einfach nicht mehr nachgeschaut. Die oberen kann man noch essen, die unteren muss ich rauskratzen. Das hat ja schon mal wunderbar nicht so gut geklappt. Es wird unser einziger Grillabend in diesem Urlaub sein 😄