spoonyThemenstarter154 Beiträge · seit 201002. Sept. 2025 · #1Hallo zusammen
Nach längerer Abwesenheit in diesem Forum bin ich zurück 😎 . Vor mehr als 10 Jahren waren wir noch zu zweit in Namibia unterwegs. Unterdessen haben wir drei Kinder im Alter von 6, 8 und 10 Jahren und planen im Herbst 2026 (endlich wieder) eine dreiwöchige Reise durch Namibia. Auch wenn wir schon an einigen schönen Orten waren, ist und bleibt Namibia immer unser Favorit. Jetzt ist es endlich soweit, dass wir mit unseren Kids gehen können und sie auch einiges mitnehmen können (vom Alter her).
Wir waren mit den Kindern auch schon auf mehreren Reisen, jedoch in der Regel nur 2 Wochen (den Test mit Marrokko haben alle mit Bravour bestanden 😉 ) Jetzt soll es natürlich ein richtiges Abenteuer werden. Wir wollen einen klassischen Hilux mit 2 Dachzelten mieten. Bin noch am schauen, dass es 2x 140cm breite Zelte sind...dann passen die drei Kids gerade noch zusammen rein.
Da ich etwas eingerostet bin, könnte ich noch ein paar Tipps vertragen, was die Routenwahl angeht.
1 Tag: Ankunft in Windhoek mit Ethopian Airlines nach dem Mittag / Übernachten Chameleon Backpackers / evtl. bereits Fahrzeug übernehmen damit wir am nächsten Morgen "frei" von Verpflichtungen sind ausser vielleicht einkaufen 😉
2.-3. Tag: Jansen Kalahari Guest Farm: nach langer Anreise, Landschaft geniessen und etwas relaxen. Mir gefallen die Bilder der Farm immer (folge der Farm schon länger in den sozialen Medien).
4.-5. Tag: Sesriem Campsite: natürlich das Dünenprogramm, Dead Vlei, Sesriem Canyon
6.-9. Tag: Swakopmund: Livig Desert Tour, Bootstour in Walvisbay, mind. 1 Tag frei zur Verfügung wie bspw. etwas shoppen / flanieren im Ort
10. Tag: Spitzkoppe: unsere Kinder lieben das Klettern und auch uns hat es dort landschaftlich sehr gefallen.
11. Tag. Erongo Rocks Farmhouse / Camping: bin aufgrund anderer Berichte darauf gestossen. Sieht ebenfalls Hammer aus, evtl. kurze Wanderung möglich je nach Lust und Laune der Kids. Besuch San Living Village empfehlenswert? wir Eltern haben das schon anderswo gemacht, aber für die Kids wäre es evtl. noch spannend (auch wenn ich weiss, dass es eigentlich heute nur noch "Show" ist).
12. Tag: hier weiss ich jetzt nicht weiter - nächstes grösseres Ziel wäre Epupa mit Zwischenstop in Opuwo. gibt es eine tolle Campsite unterwegs, um die Strecke einigermassen sinnvoll aufzuteilen?
13. Tag: voraussichtlich Opuwo auf der Campsite der Country Lodge: Möglichkeit Essen vor Ort und Pool könnte mitbenutzt werden. Einkaufen vor Ort. mir hat die Stadt vor über 10 Jahren imponiert, weil dort für mich das "richtige" Afrika anfängt 😉
14.-15. Tag: Epupa auf der Campsite Omarunga Lodge. Uns hat es dort damals sehr gefallen, konnten ein Himba-Dorf besuchen und der Wasserfall ist schon sehr schön. Ach ja, ich mag mich noch an das gute Essen in der Lodge erinnern. Scheint heute immer noch gut zu sein.
16. Tag: entlang des Kunene Richtung Ruacana (Strasse soll heute etwas besser sein als noch vor 10 Jahren): evtl. wieder in die Kunene River Lodge (Campsite). Diese wird aber aktuell gerade renoviert und soll im 2026 wieder öffnen. Evtl. gibt es auch andere Alternativen in Ruacana. Den Wasserfall dort haben wir auf unserer Reise damals irgendwie verpasst.
17.-20. Tag: Etosha - wir sind zum Schluss gekommen, dass 4 Tage ausreichend sind und länger mit den Kindern keinen Sinn macht. Denke nach 4 Tagen im Park ist man von den zahlreichen Tiersichtungen irgendwann gesättigt. Überlegung wäre das Galton Gate zu nutzen, um ins Olifantrus zu gehen, Okakukuejo, Halali und evtl. zurück Okaukuejo (immer campen).
21. Tag: noch offen / wäre evlt. auch anderswo sinnvoll zu nutzen
22. Tag: Rückreise nach Windhoek / Fahrzeugrückgabe - nochmals im Backpackers übernachten
23. Tag: Rückflug ab Windhoek 14.30 Uhr
Aus meiner Sicht bietet diese Tour genügend Abenteuer sowie zahlreiche Namibia-Highlights, welche auch für Kinder spannend sind, aber auch Erholungsphasen. Mir ist aber bewusst, dass es einige längere Fahr-Abschnitte gibt. Mit Ausschlafen wird auf einer Namibia-Reise aber sowieso nichts und man geht dafür zeitig ins Bett 😉
Was meint ihr zur Route? Vielleicht habt ihr noch Tipps zu den offenen oder gewählten "Unterkünften". Bin froh um Feedbacks. bin selbst mega gespannt, was sich im Land so verändert hat.
Liebe Grüsse
Edit: Sorry, ich habe es dummerweise in Botswana gepostet, kann dies ein Admin verschieben?
Logi16,9k Beiträge · seit 201202. Sept. 2025 · #2spoony schrieb:
Wir wollen einen klassischen Hilux mit 2 Dachzelten mieten. Bin noch am schauen, dass es 2x 140cm breite Zelte sind...dann passen die drei Kids gerade noch zusammen rein.
Und warum nehmt Ihr keinen Stretch? Da passen 3 Zelte drauf und Ihr habt auch deutlich mehr Stauraum für Gepäck etc.
LG
Logi
spoonyThemenstarter154 Beiträge · seit 201002. Sept. 2025 · #3also meinst du so etwas hier:
https://www.bwana.de/autovermittlung/mietwagen-modelle-und-buchung/safari-stretcher.html ?
ehrlich gesagt musste ich googeln und dachte zuerst an eine Stretch-Limousine 😄
bis jetzt sind wir auf unseren Reisen auch mit den Kids mit 2 grossen Koffern und etwas Handgepäck ausgekommen. Wäre sicher komfortabler, denke aber mal, dass ein solches "spezielles" Fahrzeug deutlich teurer sein wird. wir sind es uns - jedenfalls beim Zelten - gewohnt, etwas zusammen zu rutschen.
BIBiene6549 Beiträge · seit 201702. Sept. 2025 · #4Hallo Spoony,
Es gibt auch Autovermieter, die 1,60 m Breite Dachzelte speziell für Familien anbieten, z.b. SafariCarRental.
Viele Grüße
Sabine
Trollkind243 Beiträge · seit 202102. Sept. 2025 · #5Hallo Spoony, zu Tag 12 fällt mir Hoada Campsite ( liegt toll und wäre auch was zum klettern) oder Palmwag Campsite ein.
Viel Freude beim Planen
Kirsten
ConiSch18 Beiträge · seit 202502. Sept. 2025 · #6Hallo Spoony
Wow das klingt toll! Wir machen was sehr ähnliches im Sommer 2026, mit 4 Kids!
Weil für uns ein Hillux gar kein Thema ist (wir brauchen 6 Sitzplätze), haben wir uns einen der 7(!) Stretch-Toyotas, welche im Land verfügbar sind, unter die Nägel gerissen 😉 (
https://africa-on-wheels.com/4x4-vehicles-camping/toyota-land-cruiser-hj-76-camping/). Sie kosten aber ein kleines Vermögen!
Zu den Tagen 12-16: Weil wir auch noch "echtes Afrika" wollen, planen wir eine Route im Uhrzeigersinn um den Etosha, um dann bei der King Nehale Lodge in den Park reinzufahren. Uns ist aber das "Geholpere" durch das Kaokveld mit den Kids too much (machen wir dann wieder, wenn die Kids ausgeflogen sind 🤩 ). Daher wollen wir auf die C35 ausweichen, das ist Schnellstrasse entlang des Etoshas. Von Omakanga könntest du laut T4A in einer halben Stunde nach Opuwo gelangen. Ein möglicher Zwischenstopp für Tag 12 wäre dann die Hobatare Campsite beim Galton Gate - oder ihr fährt gleich direkt nach Opuwo.
Wenn ihr schon in Ruacana seid, dann könntet ihr, anstatt wieder zurück zum Galton Gate, auch weiter nach Osten fahren, im "Ovamboland" nochmals "Real African Road Movie" geniessen, und in der Ongula Village Homestead übernachten/campieren. Uns wurde das von verschiedenen FoMis sehr empfohlen (siehe z.B.
https://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/303878-campsite-im-ovamboland.html), es gibt dort offenbar auch tolle Dorfführungen. Von da ist es nur rund eine Stunde zum King Nehale Gate.
Wenn ihr am Tag 21 den Park bei Anderson Gate verlässt, gäbe es um Otjiwarongo doch einige tolle Möglichkeiten, z.B. den Cheetah Conservation Found, Okonjima (mit Leopard-Tracking) oder Waterberg. Wobei, mit kleineren Kids kannst du in Okonjima vieles noch nicht mitmachen, und als Familie muss man da vielleicht auch die Preise erstmals checken (wir müssen es schweren Herzens weglassen). Aussedem sind da viele Game-Farmen, wo dir wohl andere User Tipps geben können, da wir noch nicht da waren. Wir haben uns auf jeden Fall für die günstige und etwas abgelegene Ovita-Farm entschieden.
Viel Spass bei der weitern Planung!
cheva88 Beiträge · seit 201402. Sept. 2025 · #7Wen es das Budget hergibt empfehle ich im Etosha im Camp Okakukuejo ein waterhole Chalet. Das war bei unserer Tour ein Highlight. Vom „Balkon“das Wasserloch, gerade im dunkeln zu beobachten und dabei in Decken zu chillen, war für die Kids toll..
Dann könnte auch noch ne Tour zu den
Small Miners interessant sein. Wir hatten mal in der Hohenstein Lodge gewohnt und von da aus ne Tour gemacht, inkl. Mineralien suchen. Evtl geht das ja auch nur als Tour zu machen.
solitaire1'942 Beiträge · seit 201102. Sept. 2025 · #8@ cheva: Ist das nicht das Premium Waterhole Chalet? Ich hatte vor vielen Jahren ein "normales" gebucht, und dann waren die Premium noch vor mir und haben mir die Sicht genommen 🙁 . Aber vielleicht ist das jetzt anders.
Erongo Rocks kann ich nur empfehlen. Man kann dort wandern und auch auf den Aussichtspunkt klettern. Das living museum ist sicher für Kinder (und Erwachsene) interessant. Ich würde es als Show nicht negativ bewerten, es ist wie bei uns in einem Museumsdorf/Heimatmuseum. Die San betonen, dass sie heute nicht mehr so leben, aber dass es eine Möglichkeit ist, Kenntnisse und Fertigkeiten ihrer Kultur weiterzugeben.
Liebe Grüße
Solitaire
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
jekabemu324 Beiträge · seit 201802. Sept. 2025 · #9solitaire schrieb:@ cheva: Ist das nicht das Premium Waterhole Chalet? Ich hatte vor vielen Jahren ein "normales" gebucht, und dann waren die Premium noch vor mir und haben mir die Sicht genommen 🙁 . Aber vielleicht ist das jetzt anders.
nein das ist immer noch so. nur die Premium Waterhole Chalets haben einen Balkon mit Blick auf das Wasserloch. Die normalen Waterhole Chalets haben weder Balkon noch Blick aufs Wasserloch...
LG Jens
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
Leo-IMMER58 Beiträge · seit 202403. Sept. 2025 · #10Hallo Spoony
Eine schöne Runde mit tollen Campsites habt ihr da vor. Einige Stationen kenne ich gut von unserer Familienreise im März/April 2025 (Kinder 9 und 11). Ich habe eben meinen
Reisebericht im Forum dazu fertig geschrieben. Falls du ihn noch nicht schon gesehen hast, kannst du dir allenfalls da noch etwas Inspirationen holen.
Hier noch ein paar Inputs zu eurer Reise:
- Tag 10 und 11: Spitzkoppe und Erongo Rocks sind so toll, dass ich für die Camps eigentlich je zwei Tage empfehlen würde, gerade mit Kindern. Ich kenne das Living Museum dort nicht. Wir haben aber das andere San Living Museum besucht und wir sind begeistert. Gerade für die Kinder war es eine echt interessante Erfahrung.
- Tag 12 und 13: Die Aufteilung bis Epupa ist nicht ganz einfach. Ich kann auf jeden Fall das Camp Aussicht empfehlen (kann man gut auch 2 Tage verbringen). Leider ist der Besitzer Marius Steiner vor kurzem verstorben. Aber so viel ich gelesen habe, soll das Camp in seinem Sinne weitergeführt werden. Opuwo empfanden wir als faszinierend, aber schwierig. Übernachten würde ich da nicht wollen. Wir waren selbst nicht auf der Campsite der Country Loge, aber ich hatte keinen guten Eindruck davon. In
diesem Beitrag im Forum vom 24.8.25 wurde mein Eindruck bestätigt.
Tag 14, 15, 16: Wir fanden Epupa toll, aber die Fahrt ist halt doch relativ weit im Verhältnis zu eure Reisedauer. Ich könnte aber gut verstehen, wenn ihr es macht. Das Omarunga Epupa-Falls Camp ist auf jeden Fall in Ordnung. Sanitäre Anlagen und Pool top, aber Campsites für unseren Geschmack sehr nahe beieinander. Das Essen war gut, aber nicht aussergewöhnlich. Wir wären sehr gerne ins Epupa Camp (Achtung; nicht Epupa-Falls Camp!) gegangen. Das war aber leider zu unserer Zeit überflutet. Es liegt etwas ausserhalb, man kann aber immer noch problemlos zu Fuss zu den Falls. Uns hätte es vermutlich besser gefallen, weil es einfach, natürlicher und grosszügiger scheint als die anderen Camps in Epupa. Ihr könnt ja mal schauen, ob das was für euch wäre.
Ich werde echt grad neidisch, wenn ich eure Route so sehe. Ich hoffe, dass ich etwas helfen konnte und wünsche weiterhin gute Planung!
Gruss,
Leonie
spoonyThemenstarter154 Beiträge · seit 201005. Sept. 2025 · #11Hallo Spoony,
Es gibt auch Autovermieter, die 1,60 m Breite Dachzelte speziell für Familien anbieten, z.b. SafariCarRental.
Viele Grüße
Sabine
Vielen Dank für diesen Tipp. Ich hatte Safari Car Rental noch nicht auf dem Radar und frage dort an. Die Website sieht schon mal sehr informativ und übersichtlich aus.
spoonyThemenstarter154 Beiträge · seit 201005. Sept. 2025 · #12ConiSch schrieb:Hallo Spoony
Wow das klingt toll! Wir machen was sehr ähnliches im Sommer 2026, mit 4 Kids!
Weil für uns ein Hillux gar kein Thema ist (wir brauchen 6 Sitzplätze), haben wir uns einen der 7(!) Stretch-Toyotas, welche im Land verfügbar sind, unter die Nägel gerissen 😉 (https://africa-on-wheels.com/4x4-vehicles-camping/toyota-land-cruiser-hj-76-camping/). Sie kosten aber ein kleines Vermögen!
Zu den Tagen 12-16: Weil wir auch noch "echtes Afrika" wollen, planen wir eine Route im Uhrzeigersinn um den Etosha, um dann bei der King Nehale Lodge in den Park reinzufahren. Uns ist aber das "Geholpere" durch das Kaokveld mit den Kids too much (machen wir dann wieder, wenn die Kids ausgeflogen sind 🤩 ). Daher wollen wir auf die C35 ausweichen, das ist Schnellstrasse entlang des Etoshas. Von Omakanga könntest du laut T4A in einer halben Stunde nach Opuwo gelangen. Ein möglicher Zwischenstopp für Tag 12 wäre dann die Hobatare Campsite beim Galton Gate - oder ihr fährt gleich direkt nach Opuwo.
Wenn ihr schon in Ruacana seid, dann könntet ihr, anstatt wieder zurück zum Galton Gate, auch weiter nach Osten fahren, im "Ovamboland" nochmals "Real African Road Movie" geniessen, und in der Ongula Village Homestead übernachten/campieren. Uns wurde das von verschiedenen FoMis sehr empfohlen (siehe z.B. https://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/303878-campsite-im-ovamboland.html), es gibt dort offenbar auch tolle Dorfführungen. Von da ist es nur rund eine Stunde zum King Nehale Gate.
Wenn ihr am Tag 21 den Park bei Anderson Gate verlässt, gäbe es um Otjiwarongo doch einige tolle Möglichkeiten, z.B. den Cheetah Conservation Found, Okonjima (mit Leopard-Tracking) oder Waterberg. Wobei, mit kleineren Kids kannst du in Okonjima vieles noch nicht mitmachen, und als Familie muss man da vielleicht auch die Preise erstmals checken (wir müssen es schweren Herzens weglassen). Aussedem sind da viele Game-Farmen, wo dir wohl andere User Tipps geben können, da wir noch nicht da waren. Wir haben uns auf jeden Fall für die günstige und etwas abgelegene Ovita-Farm entschieden.
Viel Spass bei der weitern Planung!
Hallo ConiSch
Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich schaue mir das nochmals an betr. Routenführung ab Ruacana. Die Lodge hab ich mir angeschaut. Kulturell wäre dies sicher interessant. Wir möchten aber soviel wie möglich campen, auch aus Kostengründen. Mit der Familie wird das schnell relativ teuer. Deshalb schliesse ich Okonjima auch aus. Und die Campsites bei Ongula Village Homestead sprechen mich jetzt nicht so an 😉 Waterberg war ich auch schon mal. Landschaftlich sehr schön, aber ich denke mit den Kids lassen wir das bleiben. Danke für den Tipp mit der Ovita-Farm. Das schaue ich mir an. Evtl. ist es besser den letzten Stop kurz vor Windhoek und nicht in der Stadt zu verbringen.
spoonyThemenstarter154 Beiträge · seit 201005. Sept. 2025 · #13cheva schrieb:Wen es das Budget hergibt empfehle ich im Etosha im Camp Okakukuejo ein waterhole Chalet. Das war bei unserer Tour ein Highlight. Vom „Balkon“das Wasserloch, gerade im dunkeln zu beobachten und dabei in Decken zu chillen, war für die Kids toll..
Dann könnte auch noch ne Tour zu den
Small Miners interessant sein. Wir hatten mal in der Hohenstein Lodge gewohnt und von da aus ne Tour gemacht, inkl. Mineralien suchen. Evtl geht das ja auch nur als Tour zu machen.
Die festen Unterkünfte in Etosha sind uns zu teuer. Da zahlen wir als 5-köpfige Familie doch einen stolzen Preis für was schlussendlich geboten wird. Klar die direkte Sicht wäre schon super.
spoonyThemenstarter154 Beiträge · seit 201005. Sept. 2025 · #14Leo-IMMER schrieb:Hallo Spoony
Eine schöne Runde mit tollen Campsites habt ihr da vor. Einige Stationen kenne ich gut von unserer Familienreise im März/April 2025 (Kinder 9 und 11). Ich habe eben meinen Reisebericht im Forum dazu fertig geschrieben. Falls du ihn noch nicht schon gesehen hast, kannst du dir allenfalls da noch etwas Inspirationen holen.
Hier noch ein paar Inputs zu eurer Reise:
- Tag 10 und 11: Spitzkoppe und Erongo Rocks sind so toll, dass ich für die Camps eigentlich je zwei Tage empfehlen würde, gerade mit Kindern. Ich kenne das Living Museum dort nicht. Wir haben aber das andere San Living Museum besucht und wir sind begeistert. Gerade für die Kinder war es eine echt interessante Erfahrung.
- Tag 12 und 13: Die Aufteilung bis Epupa ist nicht ganz einfach. Ich kann auf jeden Fall das Camp Aussicht empfehlen (kann man gut auch 2 Tage verbringen). Leider ist der Besitzer Marius Steiner vor kurzem verstorben. Aber so viel ich gelesen habe, soll das Camp in seinem Sinne weitergeführt werden. Opuwo empfanden wir als faszinierend, aber schwierig. Übernachten würde ich da nicht wollen. Wir waren selbst nicht auf der Campsite der Country Loge, aber ich hatte keinen guten Eindruck davon. In diesem Beitrag im Forum vom 24.8.25 wurde mein Eindruck bestätigt.
Tag 14, 15, 16: Wir fanden Epupa toll, aber die Fahrt ist halt doch relativ weit im Verhältnis zu eure Reisedauer. Ich könnte aber gut verstehen, wenn ihr es macht. Das Omarunga Epupa-Falls Camp ist auf jeden Fall in Ordnung. Sanitäre Anlagen und Pool top, aber Campsites für unseren Geschmack sehr nahe beieinander. Das Essen war gut, aber nicht aussergewöhnlich. Wir wären sehr gerne ins Epupa Camp (Achtung; nicht Epupa-Falls Camp!) gegangen. Das war aber leider zu unserer Zeit überflutet. Es liegt etwas ausserhalb, man kann aber immer noch problemlos zu Fuss zu den Falls. Uns hätte es vermutlich besser gefallen, weil es einfach, natürlicher und grosszügiger scheint als die anderen Camps in Epupa. Ihr könnt ja mal schauen, ob das was für euch wäre.
Ich werde echt grad neidisch, wenn ich eure Route so sehe. Ich hoffe, dass ich etwas helfen konnte und wünsche weiterhin gute Planung!
Gruss,
Leonie
Hallo Leonie
Vielen Dank für deine Tipps. Ich habe deinen Reisebericht bereits gelesen, so schön konntet ihr euch 8 Wochen Zeit nehmen. Wir müssen uns leider wirklich mit 3 Wochen begnügen. Toller Bericht!
Die Opuwo Country Lodge Campsites kennen wir schon. ist ein einfacher Platz ohne nichts, vermute ist immer noch so. Aber der Pool mit der Aussich wertete das wieder auf meiner Meinung nach. Und auch wenn wir nicht lange in Opuwo selbst unterwegs waren (nur tanken, einkaufen) hat es uns der Mix der verschiedenen "Kulturen" doch sehr beeindruckt. Aber grundsätzlich wäre es einfach ein Zwischenstop auf dem Weg nach Epupa.
ich habe länger überlegt, ob wir wirklich zu den Epupa-Fällen wollen. Aber auch diese haben uns damals beeindruckt und ich fand es total entspannt dort oben. Auch den Besuch des Himba-Dorfs fanden wir interessant. Die andere Campsite schau ich mir auf jeden Fall auch noch genauer an.
AndreNamibia4 Beiträge · seit 202505. Sept. 2025 · #15Hello Spoony,
You can also check with Africamper, they have the family size tents and also the MaxExplorers which offers more space.
https://africamper.com/Kind regards
Andre
fidel925 Beiträge · seit 201605. Sept. 2025 · #16Hi,
kurz ein paar Ideen/Gedanken meinerseits zu eurem Plan:
Ich würde euch unbedingt einen Zwischenstop in Mirabib o. Blutkuppe empfehlen für etwas mehr Abenteuer-Feeling, tolle Landschaft und Felsen zum Klettern.
Auch ich teile die Einschätzung, dass man im Erongo (Rocks u. Spitzkoppe) gut jeweils 2 Nächte bleiben könnte - aber irgendwo muss man wohl zeitliche Abstriche machen.
Daher würde ich persönlich am ehesten den Schlenker nach ganz Oben weglassen - ist schon viel Fahrzeit und trockene Steine haben die Kinder vielleicht irgendwann genug gesehen.
Etosha 4 Tage ist denke ich ein guter Kompromiss, mehr ist natürlich immer besser - da kann man dann auch mal einen ruhigeren Tag dazwischen schieben ohne Aufstehen vor Sonnenaufgang.
spoonyThemenstarter154 Beiträge · seit 201008. Sept. 2025 · #17Obwohl uns Epupa-Kunene-Region damals sehr gefallen hat, überlege ich doch noch eine Alternativ-Route mit weniger (öden) langen Fahrstrecken. So könnte ich evtl. Spitzkoppe / Erongo Rocks die Nächte verlängern. Was würdet ihr an meiner Stelle in Betracht ziehen? Über Palmwag - Hobatere Etosha West ansteuern und evtl. doch noch den Waterberg ansteuern? Ein Rhino-Tracking könnte für die Kids (und auch für uns - haben wir damals nicht gemacht) doch auch spannend sein. Die Landschaft hat uns dort auch sehr gefallen, aber für grössere Wanderungen lassen sich die Kids jetzt auch nicht unbedingt so begesitern.
Auch hab ich über Ovita Wildlife gutes gelesen, was sich am Ende der Reise evtl. anbieten könnte (Sichtung von Hippos wäre dort möglich).
Für mich gesetzt sind:
1. Nacht in Windhoek
1-2 Nächte Jansen Kalahri Guest Farm ("Ankommen", Sundowner-Tour)
2 Nächte Sesriem (Dünen, Dead Vlei, Sesriem Canyon)
4 Nächte Swakopmund (Wüstentour, Robbentour)
1-2 Nächte Spitzkoppe
1-2 Nächte Erongo Rocks (mit Besuch San Living Museum)
4 Nächte Etosha
1-2 Nächte letzter Stop ausserhalb Windhoek als schöner Urlaubsabschluss
Wenn die Fahrstrecken nicht weit sind, macht es uns nichts aus nur eine Nacht zu verbringen, da man häufig das Fahrzeug ja bewegen muss und wir als Dachzeltler dann sowieso immer alles abbauen müssen.
Phili111 Beiträge · seit 202408. Sept. 2025 · #18Hallo,
ich könnte mir gut vorstellen, dass das Ongongo Waterfall Camp noch gut in die Route passt. Für mich war das Camp fast unumgänglich auf der Route im Nordwesten, da der Wasserfall und die Möglichkeit zum Baden dort einfach toll sind. Für die Kids bestimmt auch super reizvoll.
Wir sind davor auch 3 Nächte in Palmwag und nutzen dann Ongongo als Zwischenstopp zum "runter kommen" und lassen es dann dort langsam angehen.
madmaddin153 Beiträge · seit 201109. Sept. 2025 · #19Hallo Spoony,
unsere Tour im März diesen Jahres weißt einige Ähnlichkeiten auf...aber kein Wunder, wenn man mit Kids die Highlights abspulen will. 😉
Du kannst ja mal einen Blick in unseren Bericht riskieren.
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/306306-3-woechige-reise-mit-3-kids-herbst-2026/reply/712396.htmlVielleicht ist ja etwas Inspiration dabei.
Bei Fragen kannst Du mich auch gern per PN antickern.
Liebe Grüße
Martin
spoonyThemenstarter154 Beiträge · seit 201012. Sept. 2025 · #20madmaddin schrieb:Hallo Spoony,
unsere Tour im März diesen Jahres weißt einige Ähnlichkeiten auf...aber kein Wunder, wenn man mit Kids die Highlights abspulen will. 😉
Du kannst ja mal einen Blick in unseren Bericht riskieren. https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/306306-3-woechige-reise-mit-3-kids-herbst-2026/reply/712396.html
Vielleicht ist ja etwas Inspiration dabei.
Bei Fragen kannst Du mich auch gern per PN antickern.
Liebe Grüße
Martin
Vielen Dank madmaddin...deinen Reisebericht hab ich schon gelesen, sehr guter und informativer Bericht. Danke!
falls jemand von hier aus deinen Bericht lesen will:
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/305899-nam-mit-zwei-kleinkindern-im-dachzelt-maerz-2025.html (dein Link war irgendwie fehlerhaft)