19 Tage Camper mit Kids Oktober 25 Namibia Newbies

28 Antworten · 1'741 Aufrufe · gestartet 19. Juni 2025 von Sylvie Namibia Newbie
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Themenstarter23 Beiträge · seit 202519. Juni 2025 · #1
Hallo zusammen,

wir (2 Erwachsene + 2 Mädels , 9 & 11 Jahre) planen im Oktober eine knapp dreiwöchige Rundreise durch Namibia im Dachzelt-Camper. Wir lieben Natur, Tiere, schöne Landschaften – wollen viel erleben, aber auch nicht jeden Tag stundenlang fahren. Eine Mischung aus Campsites und besonderen Lodges (da darf es auch mal was besonderes sein) ist geplant – möglichst kinderfreundlich, gerne mit Giraffen, Wasserstellen oder schöner Atmosphäre.

Wir sind etwas spät dran...ich weiß, aber wir haben auch gerade erst den Flug gebucht. War eine ganz spontane Entscheidung 😉 Die Route steht grob, aber wir freuen uns riesig über Tipps zu besonders empfehlenswerten Campsites, Lodges, Zwischenstopps oder auch Verbesserungsvorschläge zur Streckenführung.

Geplante Route:
1. Tag Windhoek --> Krumhuk Farm (gebucht)
2.–3. Tag über Spreetshoogte Pass nach Sossusvlei / Sesriem --> Sesriem Campsite wenn noch verfügbar (alternative Tipps willkommen)
4.–5. Tag Swakopmund (offen für Vorschläge, vielleicht eher feste Unterkunft?!)
6. Tag Spitzkoppe --> Spitzkoppe Community Campsite
7. Tag Twyfelfontein / Damaraland ---> Twyfelfontein Adventure Camp, Aba Huab / Camp Kipwe / alternative Empfehlung?
8. Tag Etappe Richtung Etosha --> (Zwischenübernachtung ja/nein?)
9.–10. Tag Etosha Süd (Okaukuejo) ---> Okaukuejo Camp (wenn noch verfügbar, Alternativen?)
11. Tag Etosha Mitte ---> Halali Camp (wenn noch verfügbar, Alternativen?)
12. Tag Etosha Ost ---> (außerhalb) Mushara Bush Camp oder?!
13. Tag Omaruru / Erongo ---> Epako Safari Lodge
14.–15. Tag Waterberg Region ---> Waterberg Wilderness Lodge oder Campsite
16. Tag Nähe Windhoek Ondekaremba, Dusternbrook, GocheGanas
17.–18. Tag Reserve / flexibel ---> z. B. Entspannung, 2. Nacht Ondekaremba, oder Verlängerung Etosha, doch noch Kalahari einplanen? oder oder oder
19. Tag Windhoek Flughafen ---> Rückflug am Abend, Camperrückgabe (sollten wir eventuell den Camper schon am Vortag abgeben und in der Nähe des Flughafens übernachten?

Wir freuen uns über eure Erfahrungen, Hinweise, Geheimtipps und Lieblingsplätze – vielen lieben Dank schon im Voraus! 😊

Sylvie und die Gang
2 Beiträge · seit 202519. Juni 2025 · #2
Hallo Sylvie,
Schöne Runde die ihr euch vorgenommen habt.
Google mal Vingerklip und die entsprechende Lodge dazu...das wäre ein wirklich besonderer Zwischenstop der gut reinpassen würde.
Die Gegend und die Unterkunft sind 1A mit Sternchen.
LG.
16,9k Beiträge · seit 201219. Juni 2025 · #3
Hallo Sylvie und Gang,

herzlich willkommen im Namibia Forum.

Eure Route sieht sehr gut aus. Man merkt, Ihr habt Euch eingelesen und Gedanken gemacht.

In Swakopmund macht eine feste Unterkunft durchaus, alleine schon wegen der niedrigen Temperaturen, Sinn. Ich würde Euch da das Alte Brücke Resort empfehlen. Am Abend könntet Ihr im Old Steamer essen gehen oder Ihr geht runter zum Tiger Reef - jedenfalls braucht so niemand mehr fahren und man könnte etwas trinken.

8. Tag Etappe Richtung Etosha --> (Zwischenübernachtung ja/nein?)

Nein, keine Zwischenübernachtung erforderlich.

9.–10. Tag Etosha Süd (Okaukuejo) ---> Okaukuejo Camp (wenn noch verfügbar, Alternativen?)

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten vor dem Anderson Gate.

11. Tag Etosha Mitte ---> Halali Camp (wenn noch verfügbar, Alternativen?)

Keine Alternative, da mitten im Park.

12. Tag Etosha Ost ---> (außerhalb) Mushara Bush Camp oder?!

Achtung: hier an die "Rote Linie", den Vet Fence, denken!
Als Camper habt Ihr Lebensmittel dabei, die konfisziert werden könnten.

13. Tag Omaruru / Erongo ---> Epako Safari Lodge

Diese Übernachtung macht von der Streckenführung keinen Sinn!

14.–15. Tag Waterberg Region ---> Waterberg Wilderness Lodge oder Campsite
16. Tag Nähe Windhoek Ondekaremba, Dusternbrook, GocheGanas


Ondekaremba ist meines Wissens immer noch geschlossen.

Was ist denn mit der Etango Gästefarm? Die liegt direkt gegenüber vom Flughafen - theoretisch könntet Ihr hinlaufen 😎 😛
Nein, Späßle!
Ihr könntet das Fahrzeug am Vortag abgeben, Euch zur Farm bringen lassen und noch zum Zimmer einen Tageszimmer dazu buchen. So hättet Ihr einen Tag Miete für das Auto gespart. Am Abend (ich gehe jetzt Mal von einem Flug mit Eurowings aus?) lasst Ihr Euch
vom Farmer schnell rüber zum Flughafen bringen. Außerdem seid Ihr da so nah dran, dass, im Falle eine Falles, bei Flugänderungen sofort reagiert werden kann - ohne großen Heckmeck.

LG
Logi
925 Beiträge · seit 201619. Juni 2025 · #4
Hi,
habt ihr schon ein Fahrzeug? Die sind oft eher problematisch (je nach Vorstellungen) als Campsites.

Die Nacht in Epako Safari Lodge macht in der Tat keinen Sinn. Ich würde sie streichen und die Nacht Etosha oder Swakopmund zuschlagen. Eventuell würde ich auch auf Waterberg verzichten. Warum? Eure Route ist m.E. schon recht gehetzt. Ja, ihr habt "nur" 19 Nächte zur Verfügung, aber da würde ich vielleicht lieber ein bisschen was streichen, um anderes intensiver zu erleben und Eindrücke - die für die Kinder überwältigend sein werden - sacken zu lassen und zu verarbeiten.

Warum gerade Waterberg weg? Weil die Gegend m.E. am meisten gegenüber den anderen Ecken, die ihr bereist, abfällt. Aber da sind die Meinungen verschieden.

Ich würde - gerade mit Kindern und zeltend - immer im Park nächtigen. So habt ihr viel mehr Flexibilität bei euren Game Drives und spart euch jeden Tag An- und Abfahrt in den Game-Drive relevanten Tagesrandzeiten.

Ups, gerade noch gesehen, dass ihr ja sogar noch "Reserve" Tage habt. Diese würde ich in Swakopmund, Damaraland/Erongo oder Etosha verbraten. Alternativ zwischen Sesriem und Swakopmund Mirabib oder Valley of a 1000 hills.
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter23 Beiträge · seit 202519. Juni 2025 · #5
Arches schrieb:Hallo Sylvie,
Schöne Runde die ihr euch vorgenommen habt.
Google mal Vingerklip und die entsprechende Lodge dazu...das wäre ein wirklich besonderer Zwischenstop der gut reinpassen würde.
Die Gegend und die Unterkunft sind 1A mit Sternchen.
LG.
WOW 😁 Das sieht ja wirklich grandios aus. Wenn verfügbar planen wir das nach Twyfelfonteen mit ein. Danke für den Tipp!
Themenstarter23 Beiträge · seit 202520. Juni 2025 · #6
Logi schrieb:Hallo Sylvie und Gang,

herzlich willkommen im Namibia Forum.

Eure Route sieht sehr gut aus. Man merkt, Ihr habt Euch eingelesen und Gedanken gemacht.

In Swakopmund macht eine feste Unterkunft durchaus, alleine schon wegen der niedrigen Temperaturen, Sinn. Ich würde Euch da das Alte Brücke Resort empfehlen. Am Abend könntet Ihr im Old Steamer essen gehen oder Ihr geht runter zum Tiger Reef - jedenfalls braucht so niemand mehr fahren und man könnte etwas trinken.

8. Tag Etappe Richtung Etosha --> (Zwischenübernachtung ja/nein?)

Nein, keine Zwischenübernachtung erforderlich.

9.–10. Tag Etosha Süd (Okaukuejo) ---> Okaukuejo Camp (wenn noch verfügbar, Alternativen?)

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten vor dem Anderson Gate.

11. Tag Etosha Mitte ---> Halali Camp (wenn noch verfügbar, Alternativen?)

Keine Alternative, da mitten im Park.

12. Tag Etosha Ost ---> (außerhalb) Mushara Bush Camp oder?!

Achtung: hier an die "Rote Linie", den Vet Fence, denken!
Als Camper habt Ihr Lebensmittel dabei, die konfisziert werden könnten.

13. Tag Omaruru / Erongo ---> Epako Safari Lodge

Diese Übernachtung macht von der Streckenführung keinen Sinn!

14.–15. Tag Waterberg Region ---> Waterberg Wilderness Lodge oder Campsite
16. Tag Nähe Windhoek Ondekaremba, Dusternbrook, GocheGanas


Ondekaremba ist meines Wissens immer noch geschlossen.

Was ist denn mit der Etango Gästefarm? Die liegt direkt gegenüber vom Flughafen - theoretisch könntet Ihr hinlaufen 😎 😛
Nein, Späßle!
Ihr könntet das Fahrzeug am Vortag abgeben, Euch zur Farm bringen lassen und noch zum Zimmer einen Tageszimmer dazu buchen. So hättet Ihr einen Tag Miete für das Auto gespart. Am Abend (ich gehe jetzt Mal von einem Flug mit Eurowings aus?) lasst Ihr Euch
vom Farmer schnell rüber zum Flughafen bringen. Außerdem seid Ihr da so nah dran, dass, im Falle eine Falles, bei Flugänderungen sofort reagiert werden kann - ohne großen Heckmeck.

LG
Logi
Die Epako Lodge hatte ich mal irgendwo auf Instagram gespottet. Und die Kinder waren völlig aus dem Häuschen wegen der hauseigenen Giraffe. Deswegen war das so eine Idee. Aber vielleicht findet sich ja auch was ähnliches, was besser in die Route passt. Bin dankbar für jedes Feedback, gerade aufgrund der kurzen Zeit die wir für die Planung haben.

Die Idee mit der Farm am Flughafen ist gar nicht so schlecht. Zumal das Auto ja auch einen stolzen Preis hat. Das fassen wir mal ins Auge. Danke!
Ich hatte ja auch noch die tolle Voigtland Farm gesehen. Ist aber erst für Kids ab 12 und damit für uns nicht möglich.
Themenstarter23 Beiträge · seit 202520. Juni 2025 · #7
fidel schrieb:Hi,
habt ihr schon ein Fahrzeug? Die sind oft eher problematisch (je nach Vorstellungen) als Campsites.
Tatsächlich noch nicht gebucht. Ich habe ca. 10 Vermieter angeschrieben. Bin aber noch leicht überfordert mit den Konditionen. Wir wollen uns natürlich gut gegen eventuelle Schäden absichern, aber das hat natürlich auch seinen Preis. Bewegt sich zwischen 3500 EUR und 4000 EUR für die 19 Tage. "Günstig" ist Savanna, die decken aber keine single vehicle accidents ab. Namibia Car Rental ist noch im Rahmen, aber da sehe ich mit den Bedingungen nicht ganz durch, dann kommt Africar Carhire, dann Bushlore, dann Bushbundo, dann Asco, dann Safari Car Rental.

Wollte mich noch mal wegen der "Vollkasko" über die Eurowings Miles and More Premium Kreitkarte schlau machen und dann erst buchen.

Hast du hier noch Tipps für uns?
fidel schrieb:
Die Nacht in Epako Safari Lodge macht in der Tat keinen Sinn. Ich würde sie streichen und die Nacht Etosha oder Swakopmund zuschlagen. Eventuell würde ich auch auf Waterberg verzichten. Warum? Eure Route ist m.E. schon recht gehetzt. Ja, ihr habt "nur" 19 Nächte zur Verfügung, aber da würde ich vielleicht lieber ein bisschen was streichen, um anderes intensiver zu erleben und Eindrücke - die für die Kinder überwältigend sein werden - sacken zu lassen und zu verarbeiten.

Warum gerade Waterberg weg? Weil die Gegend m.E. am meisten gegenüber den anderen Ecken, die ihr bereist, abfällt. Aber da sind die Meinungen verschieden.

Ich würde - gerade mit Kindern und zeltend - immer im Park nächtigen. So habt ihr viel mehr Flexibilität bei euren Game Drives und spart euch jeden Tag An- und Abfahrt in den Game-Drive relevanten Tagesrandzeiten.

Ups, gerade noch gesehen, dass ihr ja sogar noch "Reserve" Tage habt. Diese würde ich in Swakopmund, Damaraland/Erongo oder Etosha verbraten. Alternativ zwischen Sesriem und Swakopmund Mirabib oder Valley of a 1000 hills.
Tausend Dank für die vielen Hinweise...ich schaue, dass ich erstmal die Parks (Sesriem und Etosha) gebucht bekomme...bei den anderen Stellen ist vielleicht ein bisschen mehr Luft für Überlegungen. 🙂
16,9k Beiträge · seit 201220. Juni 2025 · #8
Sylvie Namibia Newbie schrieb:Die Epako Lodge hatte ich mal irgendwo auf Instagram gespottet. Und die Kinder waren völlig aus dem Häuschen wegen der hauseigenen Giraffe.
Wenn es Euch um handzahme Giraffe geht, dann käme beispielsweise auch noch Okutala (liegt kurz vor dem Etosha) mit dem Giraffenbullen "Oubaas" (Alter Boss) in Frage. Der dackelt den ganzen Tag in der Lodge umher, schaut mal durch die Tür ins Zimmer oder übers Strohdach auf die Terrasse, guckt am Pool nach dem Rechten usw. Und Dr. Simone (bekannt aus verschiedenen TV Formaten zum Thema Namibia) nimmt Euch und die Kids sicherlich gerne mit runter zum Füttern.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201220. Juni 2025 · #9
Sylvie Namibia Newbie schrieb:
Tatsächlich noch nicht gebucht. Ich habe ca. 10 Vermieter angeschrieben. Bin aber noch leicht überfordert mit den Konditionen. Wir wollen uns natürlich gut gegen eventuelle Schäden absichern, aber das hat natürlich auch seinen Preis. Bewegt sich zwischen 3500 EUR und 4000 EUR für die 19 Tage. "Günstig" ist Savanna, die decken aber keine single vehicle accidents ab. Namibia Car Rental ist noch im Rahmen, aber da sehe ich mit den Bedingungen nicht ganz durch, dann kommt Africar Carhire, dann Bushlore, dann Bushbundo, dann Asco, dann Safari Car Rental.

Wollte mich noch mal wegen der "Vollkasko" über die Eurowings Miles and More Premium Kreitkarte schlau machen und dann erst buchen.
Nutz doch bitte dazu die Suchfunktion. Nach "Malaria" ist dies das zweitbeliebteste Thema hier im Forum.

LG
Logi
Themenstarter23 Beiträge · seit 202520. Juni 2025 · #10
Logi schrieb:
Nutz doch bitte dazu die Suchfunktion. Nach "Malaria" ist dies das zweitbeliebteste Thema hier im Forum.
Hallo Logi, ja das habe ich schon gemacht/versucht. Vielleicht mit den falschen Suchbegriffen. So ganz steige ich trotzdem nicht durch. Savanna würde ich nach den Diskussionen die ich gelesen habe, ausschließen. Habe jetzt noch Namibia2Go angefragt. Und Bushlore habe ich jetzt noch als gute Vermieter rausgelesen...ich muss mir das alles noch mal genau anschauen...und weiter lesen und recherchieren. 🙂
2'462 Beiträge · seit 200620. Juni 2025 · #11
Sylvie Namibia Newbie schrieb:
Logi schrieb:
Nutz doch bitte dazu die Suchfunktion. Nach "Malaria" ist dies das zweitbeliebteste Thema hier im Forum.
Hallo Logi, ja das habe ich schon gemacht/versucht. Vielleicht mit den falschen Suchbegriffen. So ganz steige ich trotzdem nicht durch. Savanna würde ich nach den Diskussionen die ich gelesen habe, ausschließen. Habe jetzt noch Namibia2Go angefragt. Und Bushlore habe ich jetzt noch als gute Vermieter rausgelesen...ich muss mir das alles noch mal genau anschauen...und weiter lesen und recherchieren. 🙂
Ich gebe mal meinen Senf zum Auto dazu. Aus meiner Erfahrung ist die erste Frage, die man sich stellen sollte, wie groß das Sicherheitsbedürfnis ist. Die zweite Recherche ist mE die, welche Kosten können entstehen.
Als Beispiel: Wir buchen immer nur Standard-Cover, also die Absicherung bei Diebstahl oder Vandalismus durch Dritte. In 25 Jahren mussten wir etwa 5-6 Reifen erneuern. Nur sehr selten übernimmt man ganz neue Reifen und je nach Anbieter braucht es dann auch nur reparierte überholte Reifen bei der Abgabe. Das Flicken eines Reifens hat bei uns nie mehr als 30 Euro umgerechnet gekostet, eine Rechnung gab es selten. Reifenversicherungen würde ich daher nie abschließen.
Die von mir in Nxai Pan demolierte Felge wurde in Maun per Hand für knapp 50 Euro ausgebeult und von Bushlore anstandslos akzeptiert.

Was kann noch passieren? Du versenkst das Auto im Wasser oder Schlamm. Ich kenne im südlichen Afrika keinen Mietwagenanbieter, der das nicht eh ausschließt. Also vermeiden. 😉
Dann gibt es noch Steinschlag. Ältere Fahrzeuge (nicht steinalte) haben den Vorteil, dass sie oft schon leichte Kratzer/Steinschlag in der Windschutzscheibe haben, dann sind die Firmen eh meist sehr kulant. Wir buchen unsere Fahrzeuge immer bei Bushlore, dort hat man mir mal gesagt, dass eine neue Windschutzscheibe bei rd. 500 Euro liegt. Ist ein paar Jahre her, aber wäre selbst bei deutlicher Preiserhöhung immer noch unter dem Wert der Zusatzversicherung.

Vor Jahren hatte ich einen Unfall mit einem Fahrradfahrer, Stoßstange, Lichter und Teile der Karosserie mussten erneuert werden. Kosten von rd. 350 Euro - weiterhin unter dem erweiterten Selbstbehalt.

Wenn single vehicle accidents sind, dass es selbst verschuldete Unfälle sind, decken das die wenigsten ab oder es wird unfassbar teuer. Da würde ich eher mein Fahrverhalten auf sehr defensiv und langsam reduzieren und Nachtfahrten vermeiden.

Natürlich kann man jederzeit einen Platten haben, aber in Namibia passieren die meisten schlimmeren Unfälle aufgrund von Übermüdung, zu langen Strecken, zu eintönigen Wegen und überhöhter Geschwindigkeit. Das sind aber Faktoren, die man beeinflussen kann.

Zu den von Dir genannten Mietwagenfirmen: Wir kennen da nur Bushlore und Asco und haben ausnahmslos gute Erfahrungen gemacht. Wir haben den Eindruck, je preiswerter jemand in der Buchung ist, desto kleinkarierter wird es bei der Abgabe. Das macht für uns auch Sinn, denn irgendwie muss der Preisunterschied ja reingeholt werden.

Insgesamt würde ich eher danach entscheiden, wie alt die Fahrzeuge sind. Je älter, desto anfälliger bzw. abhängig von regelmäßiger Wartung und das kann ich als Laie nicht wirklich beurteilen. Es gab hier mal einen sehr angesehenen Verleiher, der preiswert Fahrzeuge vermietete, aber für uns nie in Frage kam, da ich kein KFZ-Mechaniker bin. 😉

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
zuletzt bearbeitet 20. Juni 2025
324 Beiträge · seit 201820. Juni 2025 · #12
zu den diversen Mietwagenfirmen gibts hier im Forum auch meistens schon Berichte. ich habe bisher immer bei Safari Car Rental gebucht und war immer sehr zufrieden.
Selbstbehalt muss jeder für sich entscheiden, da ist jeder anders gestrickt.
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
16,9k Beiträge · seit 201220. Juni 2025 · #13
Zum Thema Fahrzeugversicherung hat unser geschätzter FoMi Carsten Möhle (Bwana Tucke-Tucke) eine sehr gute Erläuterung auf seiner Website (die ich im Forum auch schon mehrfach verlinkt habe) => Autoversicherungen & Verträge

LG
Logi
4 Beiträge · seit 202520. Juni 2025 · #14
Hi Sylvie,
Have you checked with Africamper.com? They have the new MaxExplorers suitable for 2 adults + 2 children or alternatively, a Double Cab with a family size tent.

https://africamper.com/
86 Beiträge · seit 202320. Juni 2025 · #15
Hallo,
was mir noch einfällt:
Bei Twyfelfontain kann ich das Mowani Montain Camp empfehlen. Landschaftlich sehr schön, gut ausgestattete Campsite, wunderschön in die Felsen integriert. Man darf als Camper die Lodge nicht benutzen, es gibt aber eine Bar und einen kleinen Pool für Camper.
Auf dem Weg nach Etosha evtl. Sophienhof Lodge. Es gibt viele Tiere auf dem Gelände. Und man kann noch gut in Outjo einkaufen vor Etosha.
Zum Thema Giraffen fällt mir das Windhoek Game Camp ein. Nördlich von Windhoek als letzte Station vor dem Heimflug. Die Giraffen sollen dort auch zum Frühstück vorbeikommen und auch sonst auf dem Gelände rumlaufen, wie auch andere Tiere. Ich war selbst noch nicht da, habe aber mit Reisenden gesprochen, die dort waren, z.T. mehrmals.
Bezüglich Auto habe ich Erfahrung mit Safari, Savanna und namibia2go, immer gut, sowohl mit neuen als auch mit älteren Fahrzeugen.
Viel Spaß beim der weiteren Planung!
58 Beiträge · seit 202421. Juni 2025 · #16
Hallo Sylvie
Schöne Route, die ihr da vorhabt! Wir waren eben im März/April mit unseren 9- und 11-jährigen Jungs in Namibia. Ich kann dir aus Familien-Sicht ein paar Inputs geben.
- Sesriem Campsite NWR ist praktisch, zweckmässig und total ok, aber sicher nicht grandios. Hier kann man zu Fuss zum Abendessen in die Sossusvlei Lodge. Das haben bei uns alle Familienmitglieder sehr genossen.
- In Swakopmund waren wir im Hotel Pension Rapmund. Die Standard-Familienwohnung hat ein top Preis-Leistungsverhältnis. Zudem liegt sie so zentral, dass man sehr viel zu Fuss erreichen kann. Kann ich sehr empfehlen! Campen würde ich wegen dem Wetter in Swakopmund eher nicht.
- Spitzkoppe ist toll mit den Kindern. Unsere liebten das Rumklettern. Vielleicht könnt ihr euch überlegen hier 2 Nächte zu bleiben. Eine frühzeitige Anreise lohnt sich auf jeden Fall, damit ihr noch einen schönen Platz auswählen könnt. Wir empfehlen die 11er-Plätze. Da kann man wunderbar klettern und hat immer etwas Schatten.
- Etosha Ost wäre allenfalls Onguma Tamboti eine Option
- Ich würde unbedingt noch irgendwo Erongo einbauen. Entweder nach der Spitzkoppe (ihr habt ja noch Reservetage) oder anstatt Waterberg. Das hat es sehr schöne Campingplätze. Wir können Camp Dikdik auf Erongo Rocks empfehlen. Das war einer der schönsten Plätze in 8 Wochen! Auch die Jungs waren hin und weg. Aber auch andere Plätze auf Erongo Rocks oder Omandumba sollen sehr schöne sein.
- Wir waren sehr zufrieden mit dem Camping Waterberg Wilderness. Hier kann man tolle Rhino-Trackings machen.
- Wir hatten ein Auto von Africa on Wheels und waren sehr zufrieden. Kein einziges Problem während 8 Wochen!
Falls ihr noch Tipps bezüglich Kids braucht, kannst du dich gerne melden.
Gruss, Leonie
Themenstarter23 Beiträge · seit 202522. Juni 2025 · #17
Leo-IMMER schrieb:Hallo Sylvie
Schöne Route, die ihr da vorhabt! Wir waren eben im März/April mit unseren 9- und 11-jährigen Jungs in Namibia. Ich kann dir aus Familien-Sicht ein paar Inputs geben.
- Sesriem Campsite NWR ist praktisch, zweckmässig und total ok, aber sicher nicht grandios. Hier kann man zu Fuss zum Abendessen in die Sossusvlei Lodge. Das haben bei uns alle Familienmitglieder sehr genossen.- In Swakopmund waren wir im Hotel Pension Rapmund. Die Standard-Familienwohnung hat ein top Preis-Leistungsverhältnis. Zudem liegt sie so zentral, dass man sehr viel zu Fuss erreichen kann. Kann ich sehr empfehlen! Campen würde ich wegen dem Wetter in Swakopmund eher nicht.
- Spitzkoppe ist toll mit den Kindern. Unsere liebten das Rumklettern. Vielleicht könnt ihr euch überlegen hier 2 Nächte zu bleiben. Eine frühzeitige Anreise lohnt sich auf jeden Fall, damit ihr noch einen schönen Platz auswählen könnt. Wir empfehlen die 11er-Plätze. Da kann man wunderbar klettern und hat immer etwas Schatten.
- Etosha Ost wäre allenfalls Onguma Tamboti eine Option
- Ich würde unbedingt noch irgendwo Erongo einbauen. Entweder nach der Spitzkoppe (ihr habt ja noch Reservetage) oder anstatt Waterberg. Das hat es sehr schöne Campingplätze. Wir können Camp Dikdik auf Erongo Rocks empfehlen. Das war einer der schönsten Plätze in 8 Wochen! Auch die Jungs waren hin und weg. Aber auch andere Plätze auf Erongo Rocks oder Omandumba sollen sehr schöne sein.
- Wir waren sehr zufrieden mit dem Camping Waterberg Wilderness. Hier kann man tolle Rhino-Trackings machen.
- Wir hatten ein Auto von Africa on Wheels und waren sehr zufrieden. Kein einziges Problem während 8 Wochen!
Falls ihr noch Tipps bezüglich Kids braucht, kannst du dich gerne melden.
Gruss, Leonie
Liebe Leonie,

ganz lieben Dank für die vielen tollen Hinweise. Erongo und das empfohlene Camp muss auf jeden Fall noch mit rein. Das ist ja der Wahnsinn! Lohnt sich das auch für eine Nacht oder sollte man mindestens zwei bleiben? Wandern steht bei den Kids allerdings nicht so hoch im Kurs.
Wie viele Tage empfiehlst du für Swakopmund. Wollen dort gern die Little 5 Wüstentour und eine Bootsfahrt machen. Habt ihr die Touren/Game Drives immer vorab gebucht oder dann spontan vor Ort?
Africa in Wheels ist leider schon ausgebucht. Aber ich habe noch mal ein paar weitere der Empfehlungen hier angeschrieben. Mal schauen, ob wir da noch etwas günstiger kommen. Oder eben Abstriche mit der Versicherung machen.
Eine Frage noch zur Verpflegung. Wir sind nicht so die routinierten Camper, aber bei Namibia ist das m.E. einfach ein MUSS und ein unvergessliches Erlebnis für die Kids. Habt ihr euch immer komplett selbst versorgt (außer in Sesriem) oder seid ihr auch mal Essen gegangen? Ist das auf den meisten Campsites überhaupt möglich? Oder ist da eher Selbstversorgung angesagt?

Ganz liebe Grüße
Sylvie
16,9k Beiträge · seit 201222. Juni 2025 · #18
Sylvie Namibia Newbie schrieb:Wie viele Tage empfiehlst du für Swakopmund. Wollen dort gern die Little 5 Wüstentour und eine Bootsfahrt machen. Habt ihr die Touren/Game Drives immer vorab gebucht oder dann spontan vor Ort?
Dann benötigt Ihr auf jeden Fall 3 Nächte = 2 Tage für die Unternehmungen. Beide Touren starten in der Regel am Morgen, mit der Abholung an Eurer Unterkunft um/gegen 8 Uhr und dauern bis in die Mittagszeit.

LG
Logi
Themenstarter23 Beiträge · seit 202522. Juni 2025 · #19
Ich hab es mir fast gedacht, Logi. Es ist gar nicht so einfach bei so vielen schönen Optionen die 19 Tage aufzuteilen
139 Beiträge · seit 200822. Juni 2025 · #20
Hallo Sylvie,
gehört nicht zu deiner Frage, aber wie bekommt ihr die Kinder im Oktober für 3 Wochen aus der Schulpflicht? Geben eure Schulen Schulbefreiung für eine Reise nach Namibia? Oder sind sie nicht schulpflichtig?

lg,
Nambo