Xin chào Vietnam 2025

Reisebericht 73 Antworten · 4'997 Aufrufe · gestartet 10. Juni 2025 von panther
97 Beiträge · seit 202514. Juni 2025 · #21
panther schrieb:
Da empfanden wir einen deutlichen Unterschied zwischen Nord- und Südvietnam. War dieser noch spürbar?
Also wir haben da jetzt keinen großen Unterschied bemerkt. Maximal könnten wir sagen dass der Service im Norden etwas zurückhaltender war. Aber selbst für die Aussage mussten wir lange nachdenken 😐


Christian66 schrieb:
Also meines Erachtens definitiv. Der Süden und Zentralvietnam sind da um Längen besser als der Norden. Fand ich jedenfalls im April 2025.
Siehe die Antwort an Karsten, hatten wir jetzt nicht so empfunden
Gruß
Panther

Interessant, dass Ihr das anderes wahrgenommen habt. Ich muss meine Reisebegleiterin gleich auch noch einmal fragen, wie sie das jetzt mit 7 Wochen Abstand sieht.

Aus dem Süden und der Mitte (Hoi An / Da Nang) kommend war das für uns bei der Ankunft in Hanoi sofort auffällig. Zurückhaltender, ja auch, aber vor allem weniger herzlich, distanzierter, geschäftstüchtiger und zumindest in Hanoi auch fast alles viel teurer als etwa in HCMC. Also bitte nicht falsch verstehen: Der Norden war auch toll, der Süden und die Mitte waren nur toller.

Wir sind allerdings etwas anders gereist. Im wesentlichen spontan, mal da einen Scooter ausgeliehen, mal da eine kleine Bootstour, mal da mit den Öffentlichen durch HCMC oder Hanoi. Mit Ausnahme der ersten zwei Übernachtungen haben wir alles direkt vor Ort arrangiert.
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200716. Juni 2025 · #22
Samstag, 15.03.2025 Sapa, Eden Boutique Hotel
Heute gab es beim Frühstück keinen eigenen Tisch für uns, wir mussten teilen. Das ist ein kleiner Nachteil des Hotels, dass es nicht genügend Platz für alle Gäste gibt 😕 Die etwas unfreundlichen französischen Nachbarn blendeten wir einfach aus. Für heute hatten wir einen Ausflug zum Muong Hoa-Tal gebucht, der uns die Reisterrassen und die Kultur der hier lebenden Hmong und Red Dzao Völker zeigen sollte.
Pünktlich um 08.30 Uhr wartete schon unser weiblicher Guide, leider haben wir ihren Namen vergessen 😣 Bevor es losging, lernten wir uns etwas kennen und hielten Small Talk. Wir hatten eine „Rentnertour“ ohne Trekking gebucht, um jeglicher Art von „Bergsteigerei“ aus dem Weg zu gehen. Nun gut, wir fuhren ein Stück mit dem Auto, dann wurden wir abgesetzt. In Begleitung von einigen Hmong Ladies liefen wir immer bergab um irgendwann das erste Dorf zu erreichen.

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Die Damen konnten teilweise ein sehr gutes Englisch, das sie sich selbst beigebracht hatten. Die meisten haben keine Schule besucht. Wir bekamen zahlreich kleine Aufmerksamkeiten in Form geflochtener Gräser (ein Herz, ein Pferd). Das Ziel war klar, wir sollten etwas von ihren zugegeben sehr hübschen Handarbeiten kaufen. Wir konnten und wollten nicht von jeder etwas kaufen, so war es zunächst ein hartes Stück Arbeit immer „nein“ zu sagen. An einer Brücke verabschiedeten sich die beiden letzten Begleiterinnen, natürlich nicht ohne dass wir eine Kleinigkeit erstanden haben 🙂

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Es war mittlerweile ganz schön warm geworden, Hut und Sonnencreme waren Pflicht nachdem Ralf ohnehin etwas gerötet von der gestrigen Fansipan Tour war.

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Unser Guide erzählte uns viel vom Reisanbau, die Felder hier müssen wunderschön aussehen wenn der Reis wächst. Aber jetzt war es noch zu kalt für den Anbau – jetzt war die Zeit für den Mais.

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So liefen wir immer noch weiter bergab, teilweise ganz schön steile Stücke. Nicht so gut für mein Knie 😵

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Wir machten Pause in einem netten Restaurant und luden unsere Begleitung zu einem Getränk ein. Nahebei fischten ein paar kleine Nackedeis winzige Fischchen aus einem Matschloch, sehr niedlich und vor allem dreckig waren die Kleinen.

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Weiter ging es mit dem Auto in das nächste Tal, dort liefen wir erst noch ein Stück bis wir unser Restaurant für die Mittagspause erreichten. Das lag ganz idyllisch mit schönem Ausblick. Es kamen Reis, Tofu, Gemüse, Hühnchen und dazu noch Sommerrollen – wir waren jedenfalls pappsatt. Dann stiefelten wir weiter zu einem Aussichtspunkt auf die Reisfelder.

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Durch ein steiles matschiges Stück in einem Bambuswald kamen wir wieder zur Straße. Ich gönnte mir zum Abschluss der Tour ein für die Gegend typisches Kräuterbad, bevor wir von unserem Fahrer wieder zurück zum Hotel gebracht wurden.

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Abends gingen wir in den Ort und nahmen noch ein kleines Abendessen zu uns, nichts Aufregendes. Für mich Tacos und für Ralf Banh Mi. Die Straßen waren voll von Touristen und Einheimischen, es war Wochenende. Wir hörten noch einigen Musikern zu und liefen langsam zum Hotel zurück.

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Morgen gehts dann wieder zurück nach Hanoi...eine Fahrt von der wir bis heute nicht wissen was wir davon halten sollen und wie wir sie überstanden haben 🤩

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 16. Juni 2025
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200717. Juni 2025 · #23
Sonntag, 16.03.2025 Hanoi, Acoustic Hotel Hanoi

Heute Morgen konnten wir uns Zeit lassen, die Fahrt zurück nach Hanoi war erst für 10.30 Uhr gebucht. Wir frühstückten gemütlich und kamen noch mit einem netten Engländer ins Gespräch. Unser Fahrer war überpünktlich. Heute Nacht hatte es geregnet und bis jetzt hat es nicht aufgehört. Da haben wir für unsere beiden Tage hier echt Glück gehabt 🙂 Durch SaPa durch war viel Verkehr, da brauchte es etwas Geduld. Die Straße zur Autobahn ging in vielen Kurven wieder bergab. Wir wunderten uns schon, unser Fahrer blinkte bei jeder Kurve 😐 Das fanden wir etwas seltsam. Es wurde aber noch seltsamer. Auf der Autobahn konnte je nachdem 90 oder 100 km/h gefahren werden, das war für unsere Begriffe sowieso nicht so schnell. Unser Fahrer schaffte es höchstens auf knapp unter 70. Zunehmend zappelte er auf seinem Sitz herum, schüttelte seine Hände aus, fasste sich öfter an den Kopf 😕 Und wenn er überholen wollte, bremste er erst oder ging vom Gas um andere Fahrzeuge vorbeizulassen. Wir beide hintendrin bekamen die Krise und Englisch verstand/sprach er auch nicht 😣 Wir machten dann an einer Raststätte eine kurze Pause. Unsere Hoffnung auf Besserung wurde leider nicht erfüllt. So blieb uns nur die Hoffnung, heil in Hanoi anzukommen. Ich glaube er bemerkte unseren Unmut über seinen Fahrstil, denn ab und zu klappte es dann auch mit dem Überholen, bevor er dann beim nächsten Vorgang wieder in alte Muster verfiel. Wir ergaben uns in unser Schicksal 🙁 Landschaftlich war es ganz hübsch, hier wuchs der Reis schon und wir sahen viele grüne Felder. Wir freuten uns als wir uns Hanoi näherten, war es doch mit ca. 5 Stunden unser längster Transfer in diesem Urlaub. In der Stadt selbst fuhr er wie alle anderen auch, mit viel Hupen. Wir waren jedenfalls froh heil angekommen zu sein 😐 (Unsere Vermutung: er kam Nachts bereits aus Hanoi und war völlig übermüdet; evtl. hat er sich mit irgendwelchen Mitteln wach gehalten. Eine entsprechende Anfrage bei der Agentur wurde nicht wirklich beantwortet).
Die Dame am Empfang war erfreut uns wiederzusehen und begrüßte uns überschwänglich. Sie hatte für uns eine Suite vorgesehen und zeigte uns diese persönlich 🙂 Wieder bekamen wir ein sehr großzügiges Zimmer mit großem Bad. Das fanden wir sehr schön, womit auch immer wir uns die Upgrades verdient hatten 😐

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Wir ruhten uns kurz aus, machten uns frisch und dann ging es auch schon wieder los. Da wir Karten für das Wasserpuppentheater um 20.00 Uhr hatten, wollten wir nicht zu spät zum Abendessen gehen. Für heute hatten wir uns ein Lokal mit einer super Bewertung ausgesucht „Met Vietnam“. Auf dem Weg dorthin, empfanden wir den Verkehr noch mehr. Echt der Wahnsinn.

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Das Restaurant war ein sehr schmales Gebäude, wir wurden gleich mal noch oben in das 1. Obergeschoß gebeten. Alles eher einfach und zweckmäßig gehalten, aber das Essen ist ja hier wichtig. Wir hatten leckere Reispapierrollen, für mich ein Bun Cha, welches typisch für Hanoi ist – Schweinefleisch mit Nudeln und diversem Grünzeug. Ralf hatte Hühnchen in Bambus. Zum Nachtisch gab es Kokoskaffee und Pana Cotta. Alles superlecker.

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Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg ins Theater, welches am Hoan-Kiem See liegt. Hier war die Straße für alle Fahrzeuge abgesperrt, eine Bühne war aufgebaut mit Werbung für eine Fahrzeugmarke und sehr lauter Musik. Tanzpaare zeigten ihr Können.

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Im Puppentheater nahmen wir unsere Plätze in der ersten Reihe ein. Trotz Platznummer saß zunächst jemand auf unseren Plätzen, wer lesen kann…. 😗 Der Raum füllte sich und schon ging es los. Verschiedene Geschichten werden erzählt, Szenen aus dem Landleben der Bewohner und den „heiligen Tieren“ wie Drachen und Schildkröten. Ein kleines Orchester spielt live und die Mitglieder leihen den Puppen ihre Stimme. Die Akteure stehen hinter dem Vorhang im Wasser und bewegen die Puppen auf langen Holzstangen. Wir fanden die fast einstündige Vorführung ganz nett und es machte Spaß zuzuschauen. Die Darsteller bekamen zum Schluss ihren verdienten Applaus.

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Wir schauten noch eine Weile dem Nachtleben zu und liefen dann weiter durch die Bierstraße, wo kaum ein durchkommen war. Die Musik dröhnte und überall versuchten die Animateure einen in die jeweilige Lokalität zu locken. Danach war uns jetzt überhaupt nicht und so liefen wir langsam zu unserem Hotel zurück.

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Morgen gehts auf "Kreuzfahrt". Wir waren gespannt.

Gruß
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 17. Juni 2025
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200718. Juni 2025 · #24
Montag, 17.03. 2025 Bai to Long Bay, Renea Cruise

Wir hatten etwas unruhig geschlafen 😏 Vielleicht weil wir den Sieg des ERC Ingolstadt (Eishockey) wegen der Zeitverschiebung nicht live verfolgen konnten oder es lag an der bevorstehenden Cruise in der Bai to Long Bucht. Wir hatten uns extra für die unbekanntere Variante der Halong Bucht entschieden, da hier wohl weniger Schiffe fahren sollten.
Um 7.00 Uhr waren wir schon beim Frühstück, bei weitem aber auch nicht die Einzigen, die schon früh unterwegs waren. Gegen 8.15 Uhr wurden wir dann vom sehr gut ausgestatteten Bus der Agentur abgeholt. Wir waren die ersten Gäste.

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Es wurden noch weitere Kreuzfahrer abgeholt und mit einem kleinen Stopp waren wir gegen 11:45 Uhr am Hafen. Es ging sehr geschäftig zu – viele Menschen wollten auf viele Boote verteilt werden 🤨

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Wir mussten noch eine Restzahlung leisten und dann ging es los zum Tenderboot. Nach kurzer Fahrt erreichten wir unser Schiff und konnten die gebuchte Balkonkabine beziehen (davon gab es ganze zwei), die sehr geräumig war. Sogar mit Sprudelwanne. Im Restaurant wurden wir begrüßt und das Programm vorgestellt.

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Mit uns waren hauptsächlich Franzosen, davon eine Reisegruppe, der Rest waren Einzelreisende. Dann gab es Mittagessen – von der kleinen Krabbe bis zum Calamari Salat, Hühnchencurry und natürlich Nachtisch. Alles war sehr lecker und schön mit geschnitzten Blumen angerichtet. Derweil tuckerten wir langsam weiter in die Bucht mit den schönen Felsen. Sonne gab es keine, aber auch keinen Regen. Mit um die 18 °C war es aber auch nicht allzu warm.

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Wir genossen auf dem Deck den Ausblick, bevor wir zu einer Kajaktour aufbrachen. Das war meine Premiere und ich hatte etwas Angst 😵 Aber letztendlich war es besser als gedacht und wir beide bekamen das gut hin. Wir waren zwar etwas nass, da wir uns das Wasser immer ins Boot schaufelten, aber mit mehr Übung wurde es besser.

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Wir hielten an einem kleinen Strand, wer wollte konnte baden gehen. Es gab tatsächlich drei Mutige 😐 Dann paddelten wir wieder zurück. Das wir im Kreis gefahren waren, hatten wir gar nicht bemerkt, so konzentriert waren wir.

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Auf dem Tenderboot gab es Ingwertee zum Aufwärmen, das tat gut. Wir wärmten dann weiter in unserer Badewanne, sehr angenehm.

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Zur Happy Hour gönnten wir uns einen Gin Tonic. Später führte der Koch noch seine Künste vor und schnitzte aus diversem Gemüse schöne Blüten. Und dann war es auch schon wieder Zeit für das Abendessen.

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Alles hat sehr gut geschmeckt und der Service war schnell und aufmerksam 😘 Wir waren müde und gingen bald in unsere Kabine.

Morgen endet dann unsere "Kreuzfahrt" wieder und wir haben einen längeren Privattransport zum nächsten Ziel vor uns. Na hoffentlich ist der Fahrer ausgeschlafen 😐

Gruß
Ralf+ Martina
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zuletzt bearbeitet 18. Juni 2025
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200723. Juni 2025 · #25
Dienstag, 18.03.2025 Ninh Binh, Chez Cao Ricefield Lodge

Wir hatten gut geschlafen und gingen um 07.00 Uhr zum Frühstück, das gab es in Buffetform. Bei den Mengen die da aufgebaut waren, hätten nochmal so viele Gäste essen können 😐 Später besichtigten wir noch eine Höhle und hielten uns noch an einem hübschen weißen Strand auf. Die Sonne versuchte herauszukommen, schaffte es aber nicht. Aber es gab ein hübsches Licht und machte sich zusammen mit dem Wasser und den grauen Felsen ganz gut.

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Zurück an Bord mussten wir unsere Kabinen räumen und das Gepäck herausstellen. Dann gab es noch einen kleinen „Kochkurs“ in dem wir unsere Sommerrollen selbst herstellen konnten, das war lustig. Bevor wir von Bord gingen gab es natürlich auch noch einen Brunch. Hunger hatten wir eigentlich nicht, es war erst 10.15 Uhr. Aber alles war so lecker, das wir fast alles aufaßen.

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Dann war unsere Reise mit Renea Cruise in die Bai to Long Bucht auch schon wieder vorbei. Im Hafengebäude wurden alle Gäste verteilt, je nachdem wie der Anschluss gebucht war. Wir hatten einen Privattransfer nach Ninh Binh und der Fahrer kam auch zügig vorgefahren 🙂 Die Organisation rund um die Cruise war perfekt, das muss man wirklich sagen. Um vielleicht noch etwas mehr genießen zu können, wäre eine zweite Nacht schön gewesen, gerne auch mit etwas wärmeren Temperaturen. Aber so wie es war hatte es uns sehr gut gefallen und es waren zwar andere Schiffe unterwegs aber doch noch recht übersichtlich. Anmerkung: laut dem mitreisenden Guide werden wohl die kleinen Holzschiffe mit den bis zu 15 Kabinen in den nächsten 5 Jahren verboten und durch größere Metall-Schiffe mit 50-70 Kabinen ersetzt. Das wird dann kein schöner Anblick mehr bei den Felsen 🙁
Mit dem Auto fuhren wir ca. 3 Stunden bis wir unser Ziel in Ninh Binh erreicht hatten. Kurz vor dem Ziel – unsere Unterkunft lag inmitten von Reisfeldern – traute sich der Fahrer nicht zu einer schmalen Straße zu fahren und wählte am Ende gezwungenermaßen eine noch schmalere und wir landeten mitten zwischen den Reisfeldern wo eigentlich nur Mopeds fuhren 😗 Er handelte sich einige Buschkratzer ein, fast saßen wir noch auf. Aber wir sind angekommen in der Chez Cao Ricefield Lodge und der Fahrer fuhr so wie man sich das eigentlich vorstellt…ruhig und souverän (außer dass er google-maps nicht traut und seinen eigenen Weg gesucht hat). Wir bekamen das Häuschen mit der Nummer 3 (Orchid) mit sehr viel Platz.

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Wir saßen dann noch etwas am Pool mit Tee und Bier, aber es war kühl. Zu Abend gab es eine Phosuppe für mich und für Ralf Hühnchen und Reis. Die Lodge war gut gebucht, aber zum Abendessen trafen nur wenige Gäste ein. Unser Zimmer mussten wir später mit der Klimaanlage etwas heizen, es war frisch.

Morgen gehts dann weiter mit Ausflügen und einem netten "Überfall" 🙂

Schönen Wochenstart
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 23. Juni 2025
3'383 Beiträge · seit 200923. Juni 2025 · #26
Hallo Martina und Ralf,

au weia, beinah hätt´ ich Eueren Vietnambericht verpennt. Da bin ich grad noch zur rechten Zeit aufgesprungen.

Schöne Bilder und vor allem viele Menschen habt Ihr uns da mitgebracht, da ist schon was geboten, sowohl kulinarisch als auch in puncto "Leut beobachten". Ihr habt das ganz toll in den Bildern eingefangen - Danke dafür!

Conny und ich waren schon oft in Asien, aber bisher "nur" in Thailand, und natürlich immer auf eigene Faust. Ich find das auch gut, dass Ihr das nach altbewährter Manier selbst in die Hand genommen habt und ich glaub Euch sofort, dass damit die Vietnam-Reise deutlich günstiger rüberkommt, als eine Buchung bei den Veranstaltern bzw. Veranstaltungsvermittlern. Ihr kommt ja auch noch ins Mekongdelta, da geht´s bestimmt ruhiger zu.

Ah ja, in Laos waren wir ja auch mal 3 Wochen lang. Das war schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber unglaublich beeindruckend.

Herzliche Grüße zu Euch 2,
die 2 bayern-schorschens
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
2'397 Beiträge · seit 201123. Juni 2025 · #27
Hallo Schorsch,
ich bin zwar kein Panther, aber ich meine vorhersagen zu können, dass die Panthers dir eine Enttäuschung bereiten werden: Wenn sich nicht sehr viel geändert hat - das Mekong-Delta schien mir die am dichtesten besiedelte Region Vietnams zu sein. Leicht erklärlich wegen der guten Bedingungen zum Reisanbau.
LG aus Budapest
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2025
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200724. Juni 2025 · #28
@2 bayern-schorschens
Ein "Hallo" an die Nachbarn 🙂 und schön dass ihr noch aufgesprungen seit.
Vietnam ist ja nach Japan auch erst unser zweites asiatisches Land, aber irgendwie fasziniert es uns. Gerade wegen der vielen Leute, vom Essen und Service ganz zu schweigen.
Mekong Delta war in unserer Vorstellung auch ruhiger und es gibt auch Ecken wo das zutrifft, aber grundsätzlich ist es natürlich auch wuselig. Wir haben uns aber eher am Rand der grossen Städte (Ben Tre, Can Tho) aufgehalten. Da gibt es dann schon das ein oder andere Kleinod.
"Honeymoon" kommt auch noch, das hätte euch gefallen 😎

@Karsten
Also leer und einsam ist das Mekong Delta nicht, aber es gibt die ruhigen Ecken bei denen auch das "Mekong-Feeling" aufkommt. Unser Fahrer hat uns gezeigt wo vor 10-15 Jahren noch alles voller Wald war 🤩 ; heute entweder Häuser, Felder oder Fabriken 😐

Dauert aber noch bis zum Mekong Delta 😉

Gruß von den Panther's
Ralf + Martina
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Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200724. Juni 2025 · #29
Mittwoch, 19.03.2025 Nin Binh, Chez Cao Ricefield Lodge

Gewohnt früh standen wir auf und der ERC hatte sein zweites Spiel gegen die Nürnberger gewonnen. Der Tag fing gut an 🙂 Wir frühstückten Eier und Toast, die Auswahl für den asiatischen Frühstücksgeschmack war auch sehr reichlich, es gab Suppe und Reis mit Fleisch. Wir hielten uns lieber an die reichliche Obstauswahl 😗 Da der Kaffee meist stark ist, wich ich den ganzen Urlaub über auf Tee aus. Ralf trank natürlich wie immer Kaffee.
Später riefen wir uns ein Grab Taxi und ließen uns nach Trang An fahren um dort eine Bootstour durch die sogenannte trockene Halongbucht zu machen. Da eine kleine Brücke mit einem Sandhaufen versperrt war, musste der Fahrer umdisponieren und über die Autobahn fahren. Wir waren früh dran um den anderen Touristen etwas aus dem Weg zu gehen, die Bootstour ist sehr beliebt. Wir waren fast die einzigen Europäer unter den hauptsächlich asiatischen Gästen. . Wir hatten die Tour 3 gebucht mit 3 Tempeln und 3 Höhlen, darunter die Dot Cave mit einem Kilometer die Längste. Wir bekamen noch zwei junge Franzosen mit in unser Boot gesetzt. Die Besatzung bestand idR aus 4 Gästen und meist einer Ruderin. Angesichts der Vielzahl am Ufer liegender Boote, konnte der Ansturm wohl durchaus heftig sein. Aber noch hielt sich alles in Grenzen. Wir zogen unsere Rettungswesten an und los ging es in der wunderschönen Landschaft mit den bewachsenen Felsen.

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Viele Asiaten winkten uns freundlich zu, wir winkten ebenso freundlich zurück. Wahrscheinlich wurden wir auf so einigen Fotos festgehalten, aber umgekehrt auch.

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Zwischendurch konnten wir auch mal aussteigen und uns einen Tempel ansehen, unser Boot wartete bis wir zurück waren. Einmal stiegen wir gerade aus dem Boot und schon wurden wir aufgehalten, man könnte schon fast sagen dass wir „überfallen“ wurden 🤩 , um mit vietnamesischen Reisenden zusammen ein Foto zu machen. Erst ich und dann war Ralf dran. Das war schon amüsant mit anzusehen, wie die kleine Lady in ihrem lila Anzug ihn umarmte.

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Zum Schluss der Tour kamen wir noch am Drehort für King Kong vorbei ("Kong: Skull Island“). Nach 2,5 Stunden waren wieder am Ausgangspunkt angelangt.

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Wir riefen uns wieder ein Taxi und fuhren zur Bich Dong Pagode. Es gab wieder einige schöne Fotomotive, Reisegruppen und fiese Stufen 😣 Ich hatte etwas Knie und vor allem das Runtersteigen war etwas unangenehm.

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Wir liefen ein Stück der Straße entlang und kehrten in ein kleines Restaurant mit schönem Blick auf die Reisfelder, ein. Die Gegend hier gefiel uns wirklich sehr gut. Bei einem Mangosmoothie, Limonade und frittierten Hanoirollen konnten wir es gut aushalten.

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Gut gestärkt liefen wir bis Tam Coc und riefen uns dann für den restlichen Weg zurück zur Lodge wieder ein Taxi.

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Da der Sandhaufen immer noch den Weg versperrte und der Fahrer keine Anstalten machte, einen alternativen Weg zu suchen (wie war das doch gleich mit dem Service 😉 ), liefen wir das letzte kurze Stück. Wir lagen noch etwas am Pool und ich gönnte mir dann eine schöne Massage. Sehr angenehm. Zum Abendessen gab es Hühnchen in verschiedenen Varianten und einen Mangosalat. Morgen früh wollen wir auf den Hang Mua, das sind über 500 Stufen rauf und wieder runter 😣 Wir waren gespannt.

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 24. Juni 2025
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200725. Juni 2025 · #30
Donnerstag, 20.03.2025 Hue, Pilgrimage Village

Wieder waren wir früh auf den Beinen. Eigentlich sollte es heute schöner werden, aber noch war der Himmel bedeckt 😐 Wir suchten uns zwei Fahrräder aus, natürlich ohne Gangschaltung. Es gab aber auch keine Berge zu bezwingen. Bis zum Hang Mua waren es nur 2 Km zu fahren.

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Wir tuckerten zum Parkplatz und auch Fahrräder müssen hier kostenpflichtig abgestellt werden. Es gab Parkwächter, die versucht haben uns schon weit vor dem Eingang aufzuhalten. Darauf sollte man nicht eingehen, wir waren vorgewarnt. Wir zahlten Eintritt und liefen entlang kleiner Stände, Restaurants und Unterkünften zum Aufstieg. Schön war es hier. Gegenüber lagen Felder, die in der Saison voll mit Lotusblüten sind, aktuell gab es keine. Einige Models posierten für ihre Fotografen in der hübschen Umgebung.

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Dann machten wir uns an den Aufstieg. Die Stufen sind unterschiedlich hoch und das ist ganz schön gemein. Aber wir schafften es ganz gut mit kleinen Fotopausen bis nach oben.

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Die Sonne kam heraus und wir genossen die schöne Aussicht auf den Fluss und die umliegenden Felder. Dann gings wieder herunter.

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Zurück im Hotel packten wir die letzten Sachen ein, bezahlten unsere Rechnung, die zweimal korrigiert werden musste, bis es passte und warteten auf den Fahrer, der uns nach Hanoi zum Flughafen bringen sollte. Um 10.50 Uhr holte uns ein Kleinbus ab. In Ninh Binh stiegen wir in einen bequemeren Bus um – nur Ralf hatte ein Platzproblem, dass sich dann aber auch lösen lies. Kurz vor Hanoi stiegen wir nochmal um in einen PKW, zusammen mit einer Mitreisenden. Uns wars egal, Hauptsache wir kommen da hin, wo wir auch hinwollen. Wie das alles so Hand in Hand läuft ist schon sehr beeindruckend. Am Flughafen gaben wir unser Gepäck auf und gingen dann relativ zügig durch die Sicherheitskontrolle. Auf den Inlandsflügen waren Wasserflaschen kein Problem, die durften wir mitnehmen. Im Abflugbereich gab es viele Restaurants aber nur nichts für uns, meist gab es Pho Suppe in allen Varianten, die wollten wir aber nicht. Endlich fanden wir etwas ohne Suppe 🙂
Pünktlich startete unser Flieger nach Hue wo wir die nächsten drei Nächte verbringen werden. Auffallend war, das die meisten Passagiere Gäste aus Europa waren. Die Bestuhlung war sehr eng, nicht so toll für Ralf 😐
In Hue warteten wir auf unseren zweiten Koffer sehr lange, er war als einer der letzten dabei. Da wurde uns schon etwas mulmig 🙄 Draußen wartete schon der Fahrer vom Pilgrimage Village auf uns mit feuchten Handtüchern und Wasser 🙂 Ca. 17 Km waren es bis zum Hotel. Dort wurden wir von Claudia, unserer „persönlichen Betreuerin“, freundlich empfangen, es gab Tee und Che, eine Geleenachspeise.

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Es wurde uns alles zur Anlage erklärt und wurden dann von einer netten Angestellten zu unserem Häuschen gebracht. Eine Honeymoon Suite wartete auf uns, mit sehr viel Platz, einem großzügigen Bad und Balkon.

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Wir machten uns frisch und gingen anschließend zum Abendessen ins Restaurant wo uns Claudia freundlicherweise einen Tisch reserviert hatte (es wird extra eine private WhatsApp Gruppe eingerichtet in der man seine (Service-) Wünsche kundtun kann). Der Service im Restaurant war sehr aufmerksam und freundlich, wir speisten lecker und konnten einer Nachspeise nicht widerstehen, Creme Brulee und Kokoseis mit Mango rundeten alles ab. Pappsatt verschwanden wir in unser Zimmer.
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Morgen gibts dann etwas Kultur, wir besuchen die Alte Zitadelle.

Noch ein liebes Dankeschön an alle (stillen) Mitleser und Danke-Button Drücker dass ihr mit uns durch Vietnam reist 🙂

Ralf + Martina
Unsere Afrika-Reiseberichte im Forum || Vietnam 2025 | Japan 2019 |Costa Rica 2018|
zuletzt bearbeitet 25. Juni 2025
547 Beiträge · seit 201725. Juni 2025 · #31
Hallo liebe Panthers,
ich bin wie immer eifrige Mitleserin eurer Abenteuer und war auf dieser Reise bisher etwas hin- und hergerissen, ob mir das gefallen würde. Der heutige Tag aber ist so richtig nach meinem Geschmack. Viel Natur, bisschen Wandern, vor allem nicht soooo viele Menschen drumherum (ich hoffe, das täuscht auf den Fotos nicht 😉 ) Sehr schön und eine tolle Unterkunft habt ihr da ausgesucht.
Ich reise weiter gespannt mit.

Liebe Grüße
Kordula 🙂
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200726. Juni 2025 · #32
Hallo Kordula,
der Eindruck mit den Menschen täuscht nicht. Allerdings waren wir auch in der Früh bei Hang Mua... zum Sonnenuntergang muss es aber die "Hölle" sein, so dass man kaum auf den Treppen durchkommt 😐 Das haben wir dann doch vermieden...
Mal sehen ob wir noch was berichten können was dich evtl. überzeugt 😉

Gruß
Ralf + Martina
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Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200726. Juni 2025 · #33
Freitag, 21.03.2025 Hue, Pilgrimage Village

Es regnete heute Morgen, dabei sollte es doch besser werden 😐 Aber als wir zum Frühstück liefen, hatte es schon wieder aufgehört. Wir gingen noch eine Runde durch die Anlage um uns zu orientieren. Zum Frühstück wurden wir in das obere Stockwerk des Restaurants gebeten, da gab es wohl Unterschiede. Wir saßen draußen und konnten die leckeren Angebote genießen.

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Per Taxi ging es dann zur Zitadelle, die frühere Residenz der Kaiser der vietnamesischen Nguyen-Dynastie. Die Zitadelle enthält einen Kaiserpalast nach dem Vorbild der verbotenen Stadt in Peking und ist UNESCO Welterbe. Wir gingen durch das schöne Morgentor, leider war der Anblick etwas entstellt durch den Aufbau einer Bühne.

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Wir durchliefen die verschiedenen Gebäudekomplexe mit ihren Ausstellungen, Tempeln und Gärten. Auch hier waren wieder zahlreiche Mädels oder auch Reisegruppen in teils traditionellen Gewändern mit Fotografen unterwegs.

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Reisegruppen und individuelle Besucher verteilten sich auf dem großzügigen Gelände. An den weniger prominenten Gebäuden waren wir manchmal auch fast allein. Zwischendurch machten wir mal Pause mit Mangosmoothie, Kaffee und Mandelkuchen. Es gefiel uns hier richtig gut durch die teilweise sehr schön restaurierten Gebäude zu laufen.

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Um zur nächsten Sehenswürdigkeit zu kommen, riefen wir uns wieder ein Taxi. Die Thien Mu Pagode ist ein buddhistisches Kloster am Ufer des Parfümflusses. Mit dem siebenstöckigen Turm ist die Pagode die höchste Vietnams. Wir beobachteten die verschiedenen Besucher aus aller Welt, bevor wir uns wieder auf den Weg machten. Die aufdringlichen Werber für die Drachenboote verfolgten uns. Wir konnten uns aber nicht entscheiden, eine Fahrt zu buchen. Die Preise sanken stark, als wir ablehnten 😐

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Also ging es per Taxi in die Stadt. Zunächst suchten wir einen Geldautomaten und frischten unsere Barreserven auf. Für das Abendessen hatten wir das Restaurant Madame Thu ausgesucht. Dort konnten wir nicht nur das Handy aufladen sondern auch sehr gut essen. Zunächst wurde uns erklärt, wie wir die Vorspeise, einen knusprigen Pfannkuchen mit Shrimps, korrekt zu verzehren hatten. Er musste erst in Reispapier mit diversem Grünzeug eingewickelt werden bevor wir ihn in die Erdnusssauce tunken konnten. Extrem lecker wie auch der Rest.

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Einige Straßen wurden ab 18.00 Uhr für den Verkehr gesperrt, so das mehr Platz für die Fußgänger war. Auch hier gab es zahlreiche Restaurants und Kneipen. Wir liefen noch etwas am Fluss entlang um die Truong Tien Brücke, die nachts bunt beleuchtet ist, zu fotografieren.

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Ein Taxi brachte uns dann ins Hotel zurück. In der Hotelbar nahmen wir noch einen kleinen Absacker. Im Zimmer stand eine Holzkiste auf dem Tisch, darin befanden sich unsere Hemden und T-Shirts (die wir heute Morgen zum Waschen gegeben hatten) schön gebügelt und zusammengelegt. Nice 🙂

Morgen gibts dann nochmal Hue...es gibt viel zu sehen 😎

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 26. Juni 2025
97 Beiträge · seit 202526. Juni 2025 · #34
Wow, wunderschöne Bilder vom Kaiserpalast in Hue. Vielen Dank!

Hue muss ich auf meiner nächsten Vietnam-Reise unbedingt nachholen. Dafür fehlt uns im April leider die Zeit. 🙁
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200726. Juni 2025 · #35
@Christian
Hue war definitiv (unerwarteterweise) eines der Highlights. Und das lag nicht nur an der Unterkunft.
Im Kaiserpalast kann man sich stundenlang aufhalten und zwischendurch auch mal einen Tee trinken oder einfach nur Leute schauen 😎
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8'684 Beiträge · seit 201026. Juni 2025 · #36
Also ne, kriegen tut Ihr mich nicht mit diesem Reisebericht 😗 - Vietnam rutscht nicht auf die Wunschliste 😄 .

Aber ich lese natürlich fasziniert mit und reibe mir bei dem einen oder anderen Foto die Augen. Auf diese Idee muss man erstmal kommen, oder? Über Geschmack lässt sich nicht streiten - meiner ist es auf jeden Fall nicht 🤪 !

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Danke für die tolle Unterhaltung und die vielen Informationen, ich fühle mich mittendrin (und das reicht mir auch völlig 😄 )

Liebe Grüße von Bele

P.S.: Das Essen wäre schon eher mein Ding!
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2025
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200727. Juni 2025 · #37
Hm, dann wird das wohl nichts mit einem neuen Reiseziel für die "Langweilertruppe" 😄
Die Brücke wechselt sogar die Farbe und das war die bunteste Variante 🙂 Man muss den Touris schon was bieten.
Es geht aber erst mal weiter mit Kultur bevor wir dann nach Hoi An kommen, wo es wieder bunt wird 😉

CU
Ralf + Martina
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Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200727. Juni 2025 · #38
Samstag, 22.03.2025 Hue, Pilgrimage Village

Leider hat uns der ERC heute Morgen nicht die erhoffte Freude beim Aufwachen bereitet – verloren 🙁 Wir speisten wieder im ersten Stock, das Frühstück ließ keine Wünsche offen. Heute fuhren im „Grab“ zum Grab von Kaiser Tu Duc. In einem großen baumbestanden Park mit einem See lagen verschiedene Gebäude und Gräber.

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Die Sonne kam raus und es wurde richtig schwül und die Zikaden in den Bäumen lärmten. Auch hier waren wieder viele Fotografen und "Models" unterwegs.

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Eine Schulklasse aus Hue belagerte uns, etwas Englisch konnten die Kinder und fragten uns nach unserem Alter und anderen Dingen.

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Als wir unseren Rundgang beendet hatten, fuhren wir weiter zum Grab des Mingh Mang. Die Anlage glich in etwa der vorherigen, aber es war deutlich weniger los.

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Hier waren wir schneller durch und als letzte Sehenswürdigkeit für heute, stand der verlassene Wasserpark Ho Thuy Tien mit seinem markanten Wahrzeichen dem steinernen Drachen auf dem Programm. Es gab einen selbsternannten Gebühreneintreiber, aber wir beachteten ihn nicht weiter obwohl er etwas penetrant hinter uns her rief. Unser Englisch hatten wir ganz plötzlich „vergessen“ 😗
Ganz einsam ist es hier nicht, ein paar Besucher waren unterwegs. Es gab auch Bauarbeiter, die die Wege instand hielten. Der Wasserpark liegt schön an einem See, rundherum ist Wald. Wir sahen uns den Drachen an, der mittlerweile mit vielen Graffitis verziert ist.

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Unterdessen war es richtig schwül geworden und wir verzichteten daher auf weitere Erkundungen. Wir liefen zurück zum Hotel, das dauerte ungefähr 30 min. und wir waren danach total durchgeschwitzt.

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Da mussten wir erst einmal kurz unter die Dusche. Da wir unser Hotel mit jeweils 30min. Massage pro Tag gebucht hatten, legten wir heute zwei Buchungen zusammen und hatten um 15.00 Uhr einen Termin zur Massage. Im Wartebereich wurde Tee gereicht, bevor wir dann in die entsprechenden Räumlichkeiten geleitet wurden. Nach einem Fußbad und einer schönen Massage wurden wir wieder mit Tee und Obst verabschiedet. Das hat gutgetan obwohl an den Beinen schon ordentlich hingelangt wurde 😮 Leider war die Sonne weg als wir fertig waren, trotzdem legten wir uns noch an den Pool, der mit seinen 40 Metern schon sehr großzügig war. Mit einem Kaffee und etwas Leute beobachten war es hier gut auszuhalten.

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Wir hatten uns einen Tisch im Restaurant gebucht und genossen unseren schon wieder letzten Abend hier bei gutem Essen (Bun bo Suppe, vegetarische Nudeln, zur Vorspeise knusprige Pfannkuchen und Creme Brulee danach). Für den heutigen Earth Day wurden die Lichter ausgeschaltet und viele Kerzen angezündet.

Die nächste Station war Hoi An. Bekannt für seine weitestgehend von Zerstörung durch den Krieg verschont geblieben Altstadt. Aber ebenfalls bekannt für sehr viele Touristen 😐 Wir waren gespannt und werden von unseren Eindrücken berichten...nächste Woche 😉

Ein schönes Wochenende wünschen
Ralf + Martina
Unsere Afrika-Reiseberichte im Forum || Vietnam 2025 | Japan 2019 |Costa Rica 2018|
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2025
Themenstarter1'296 Beiträge · seit 200730. Juni 2025 · #39
Sonntag, 23.03.2025 Hoi An, Little Hoi An

Um 09.00 Uhr wurden wir heute abgeholt und mit diversen Stopps nach Hoi An gebracht. Zuerst frühstückten wir wieder auf der Terrasse, hielten ein Schwätzchen mit unserer wirklich sehr freundlichen Betreuung Claudia, die aus Barcelona stammt und eigentlich nur 6 Monate hier bleiben wollte. Mittlerweile wurden daraus 5 Jahre 😐 Wie angekündigt, wurde unser Gepäck abgeholt und wir checkten aus. Wir waren wirklich sehr zufrieden mit unserem Aufenthalt und gut gefallen hatte es uns auch. Unser Fahrer Ming war pünktlich da und wir unterhielten uns mit ihm über die vietnamesische Kultur, Autos und anderes. Wir hielten an einer Lagune, in der Austern wuchsen – ein beliebter Stopp für Busgruppen. Wir vertraten uns kurz die Füße.

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Als nächstes erreichten wir Lang Co mit einem schönen Strand. Allerdings war der Strand nur bei den beiden Restaurants gepflegt, außerhalb davon war alles vermüllt. Schade 🙁

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Etwas später konnten wir von einem Aussichtspunkt noch einen Blick auf die schöne Lagune werfen.

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Wir fuhren über den Wolkenpass bei strahlendem Sonnenschein. Oben angekommen, stiegen wir hoch zum Aussichtspunkt, aber so spektakulär war der nicht.

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Dann erreichten wir Da Nang. Hier stoppten wir bei den Marmorbergen, die ca. 10 km vor der Stadt liegen. Wir hatten jetzt keinerlei Erwartung an diesen Ort. Aber in die Berge, die aus fünf Hügeln bestehen, waren verschiedene Tempel und Pagoden gebaut und es gab auch zwei Höhlen und natürlich viele, viele Treppen. Die erste Höhle sparte ich mir, wegen der Treppen und meinem Knie. Aber die zweite Höhle Huyen Khong war echt eine Überraschung. In die 25 m hohe Höhle fiel durch zwei Öffnungen jeweils ein Sonnenstrahl herunter, das gab natürlich ein tolles Fotomotiv. Diverse in den Fels gehauene Altäre und ein Buddha rundeten das Ganze ab. Im Vietnamkrieg diente die Höhle den Vietcong als Krankenhaus.

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Unser Fahrer hatte das Auto im Schatten geparkt und wartete mit zwei kalten Flaschen Wasser auf uns. Dann war es nicht mehr weit nach Hoi An. Wir erreichten unser gebuchtes Hotel „Little Hoi An“, welches unweit der berühmten Altstadt lag. Wir wurden mit Tee begrüßt und erhielten umfangreiche Informationen über den Ort und die Aktivitäten. Bei der englischen Aussprache der netten Angestellten mussten wir allerdings richtig aufpassen um alles zu verstehen. Wir bekamen ein Zimmer mit Blick auf den Fluss, wie bestellt.

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Allerdings lag die Terrasse des Restaurants direkt darunter 😐 In das Restaurant gingen wir dann auch gleich, wir hatten Hunger. Ich probierte die hiesige Spezialität Cao Lau -gelbe dicke Nudeln in einer leckeren Sojasauce mit Schweinefleisch. Ralf hatte wie immer: Reis und Hühnchen 😗

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Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir in die Altstadt. Hier war eine Menge los, viele Touristen (wir gehörten auch dazu 😗 ).

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Hoi An ist berühmt für seine Schneider, also suchten wir zunächst den Laden unserer Wahl auf „Be Be Tailor“. Ralf wollte sich einen Anzug schneidern lassen für die Hochzeit unseres Neffen im Herbst. Die geschäftstüchtigen Damen baten uns sofort an einen Tisch um die Wünsche zu besprechen. Danach ging es an die Auswahl des Stoffes und des Innenfutters. Bei zwei Sakkos würde es entsprechend billiger werden – wie gesagt, geschäftstüchtig waren sie ja. Aber ein Hemd ging noch und ich suchte mir einen Leinenhose aus. Für ein Kleid o.ä. konnte ich mich nicht entscheiden. Wir wurden vermessen, leisteten eine Anzahlung und vereinbarten einen ersten Anprobetermin für morgen Abend um 19.00 Uhr. Anschließend bummelten wir durch die Gassen. Geschäft an Geschäft, Restaurant an Cafe, Hotels nicht zu vergessen – reihten sich aneinander. Unglaublich, aber die ganze Stadt ist auf Touristen ausgerichtet.
Die Gebäude wurden im Krieg nicht zerstört, somit hat sich ihr Charme erhalten. Wir setzten uns in ein Kaffee und beobachteten den Trubel bei Kaffee und Kokoskaffee. Diverse Straßenverkäufer boten ihre Ware an. Ein freundliches Nein war ausreichend.

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Wir liefen durch den Markt, bewunderten die vielen Lampions und vor allem die bunten Lampionboote, die aufgereiht auf Kundschaft warteten.

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Wir nahmen noch ein kleines Abendessen zu uns, bevor wir den Abend, begleitet von diverser lauter Musik aus den Bars, bei einem Bier ausklingen ließen. Auch in der Straße unseres Hotels werden jeden Abend Tische und Stühle aufgebaut, Essen- und Getränkestände sorgen für Verpflegung. Könnte sein, das die Nacht nicht so ruhig wird 😐 Das war dann auch so, gefühlt fuhren die Motorroller durch unser Zimmer – wir konnten lange, sehr lange nicht einschlafen 😠

Das Zimmerproblem verlangt nach einer Lösung...mal sehen ob es eine gibt 😐

Grüße
Ralf + Martina
Unsere Afrika-Reiseberichte im Forum || Vietnam 2025 | Japan 2019 |Costa Rica 2018|
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2025
1'933 Beiträge · seit 200930. Juni 2025 · #40
Hallo,
gerade erst diesen tollen Reisebericht entdeckt. Tolle Fotos!
Vietnam ist das einzige Land, welches mich noch in Asien interessiert.
casimodo schrieb: Kerstin ist schon seit Jahren in Sachen Vietnam "an mir". Bisher ziehe ich aber noch nicht so mit. Vielleicht schafft Ihr es, mich zu überzeugen?
Einiges hängt also von Eurem Bericht ab. 😉 Ich freue mich auf die virtuelle Mitreise!
Liebe Grüße
Carsten
Leider geht es mir so wie Kerstin, ich bearbeite meinen Mann auch schon seit gefühlt 30 Jahren. Verstehe nicht, warum man(n) sich so bei Vietnam ziert ? (zumal er schon in Taiwan, Thailand, Indonesien, Bali, Hong Kong, Kambodscha war) 😵
Und natürlich animiere ich meinen Mann hier mit zu lesen. 🙂

Freue mich auf weitere Erlebnisse von Euch!
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2025