Vorstellung der Route Namibia Botswana 2026

39 Antworten · 2'450 Aufrufe · gestartet 07. Juni 2025 von Franleann
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Themenstarter23 Beiträge · seit 202508. Juni 2025 · #21
Vielleicht wäre dann die Lösung, das ganze umgekehrt anzugehen:
Nambia - Maun - Moremi - Khwai - (Chobe) - Kasane - Victoriafälle und dann fliegen die "Kinder" nach Hause und mein Mann und ich fahren über den Caprivi zurück...

Oder doch über die Strecke Nata, denn eigentlich wäre es mein Wunsch gewesen, durch die große Salzpfanne Ntwetwe nach Kubu Island zu fahren. Vielleicht ist das auch in Wirklichkeit gar nicht so toll, ich weiß es nicht, aber durch viele Berichte, die ich gelesen und gesehen habe, hat mich das einfach gecatcht, diese Weite und Einsamkeit zu erleben. Mein Mann und ich lieben das. In Europa würde ich sagen, wir fahren gerne in Gegenden, wo es mehr Gegend (und Schafe) als Menschen gibt, so wie z.B. Island, Lofoten, Äußere Hebriden. Versteht ihr, was ich meine?

Allerdings wüsste ich dann wieder nicht, wie es nach Makgadikgadi weitergehen soll, wenn es nicht wieder hoch zum Caprivi gehen sollte, denn entweder ich fahre eine eher langweile und lange (Teer-) Strecke über Maun, Ghanzi und Buitepos, wo es nur darum geht, Distanzen zu überbrücken oder ich fahre durch Central Kalahari oder Kgalagadi, die aber ja weder von der Jahreszeit (soweit ich das weiß) sinnvoll sind, noch in der Fahrt mit nur einem einzelnen Auto, denn dann ist ja das zweite Auto als Backup zum Rausziehen aus dem Tiefsand nicht mehr dabei. Und die Strecke von Maun hoch zum Caprivi westlich um das Delta herum ist ja, so wie ich gelesen habe, auch eine ewig lange Rumpelstrecke.

Und nicht falsch verstehen, ich will hier kein neues Fass aufmachen, sondern nur dran teilhaben lassen, welche Gedanken ich mir ja vorher auch schon gemacht habe... und was ich ausgeschlossen habe.
1'835 Beiträge · seit 201509. Juni 2025 · #22
Hallo, noch einmal!
Ich denke das was du im ersten Paragraf schreibst, macht meiner Meinung nach am meisten Sinn.
So macht ihr die Wüste in Nam und danach das Delta als Großfamilie und könnt im Falle einander helfen wenn der andere stecken bleibt. Auch habt ihr mehr Augen um Wild zu erspähen und dann später am Abend und Nacht braucht es auch Aufpasser denn im Moremi gibt es angefütterte freche Hyänen die sich- auch wenn ein Feuer brennt- auf leisen Pfoten anschleichen können. Also immer beim Kochen und Sitzen das Auto im Rücken haben zur Sicherheit. Auch braucht ihr starke Taschenlampen, Stirnlampen, und Tischlampen so dass ihr nicht im Dunkeln arbeitet. Aufs Klo oder zum Duschen würde ich nach Sonnenuntergang immer zu zweit gehen so dass es mehrere Augen hat die Gefahr wahrnehmen können.
Savuti hat gegenwärtig nur drei gepumpte Wasserlöcher und zwei davon sind im Süden des Camps. Auch dort sehr tiefsanding und wird viel Diesel benötigen. In eurem Fall würde ich nur 1 N in Savuti verbringen aber dann 2 N in Ihaha.
Allein und einsam im südlichen Afrika unterwegs sein, kann man machen, aber es braucht die nötige Vorbereitung und ja, auch eine gewisse Erfahrung.. Und als Ersttäter, würde ich eher bei den bekannten Zielen bleiben und die Magkadikgadi Pfanne sowie auch das CKGR auslassen, aber nicht vergessen. Kagalagadi NP ist viel zu weit und passt gar nicht in diese Tour.
Nach dem Moremi, können die Kinder ihr Auto in Kasane abgeben, ihr macht zusammen einen Tagesausflug nach Vic Falls und die Kinder fliegen entweder von Vic Falls, oder Kasane heim.
Ihr zwei könnt dann den Caprivi erkundigen und auch einige Tage im Etosha Park verweilen. Camps sind dort eingezäunt aber sehr staubig und kann auch laut werden mit all den overlanders.
Ich glaube so kommen alle auf ihre Rechnung und ihr macht das Moremi Abenteuer zu sechst und fühlt euch sicherer. Makes sense!
Viel Glück einen mehr detaillierten Plan zusammenzustellen.
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
8'681 Beiträge · seit 201009. Juni 2025 · #23
Franleann schrieb:Vielleicht wäre dann die Lösung, das ganze umgekehrt anzugehen:
Nambia - Maun - Moremi - Khwai - (Chobe) - Kasane - Victoriafälle und dann fliegen die "Kinder" nach Hause und mein Mann und ich fahren über den Caprivi zurück...
Guten Morgen,

ich habe es jetzt nicht genau durchgerechnet, aber eigentlich könnte man bei 25 Tagen doch noch ein bisschen "Salzpfanne light" und noch was anderes Schönes einplanen, nämlich von Maun aus an den Boteti fahren,

DSC04609k-2.JPG



von dort aus in die Nxai-Pan, die übrigens auch Geparden-Land ist. Wenn man dort zwei Nächte mindestens einplant, stehen die Chancen nicht schlecht. Wie immer ohne Garantie 😗 ! Wir hatten übrigens im Moremi auch schon eine tolle Geparden-Sichtung, mit 5 Kleinen! Und auch so mal einen ruhenden Geparden (alles zwischen South Gate und Third Bridge). Dazu muss man also nicht unbedingt in den Etosha oder gar in ein Projekt...

DSC02387aBOT18.JPG


Danach noch eine Nacht zu den Baines Baobabs und dort die Kudiakam Pan genießen (Campsite N°1 ist direkt gegenüber der Bäume).

DSC07947kBOT23-2.JPG


Dann wieder zurück nach Maun und durch Moremi, Khwai und Savuti hoch an den Chobe. Namibia fällt dann aber für die Kinder flach... 🙁 Es sei denn, man quetscht am Anfang nach einer Nacht Windhoek noch 2 Nächte Swakopmund, 2 Nächte Spitzkoppe und 2 Nächte Erongo rein und macht dann mal einen langen Fahrtag Richtung Botswana/Buitepos Border. Oder hast du das mit "Namibia" da oben sowieso schon so gemeint?


LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 09. Juni 2025
Themenstarter23 Beiträge · seit 202509. Juni 2025 · #24
Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für die tollen Anregungen, vor allem dir, Bele, in Bezug auf die Info, dass Gepardensichtungen auch in der Nxai Pan und im Moremi möglich sind. Gerne würde ich auch auf dein Angebot für den Kontakt zu einem privaten RiverCruise-Anbieter in Kasane zurückkommen und würde mich über eine Nachricht dazu freuen.

Ich sitze hier gerade an 3 möglichen Planungsoptionen, je nachdem, was wir weglassen würden oder wie rum wir fahren würden, und bemühe mich, alle Tipps zu beherzigen. Gebt mir noch ein wenig Zeit, dann stelle ich diese gerne vor. Es tröstet mich, dass ich anscheinend nicht die einzige bin, die zig mal umplanen muss 😄

Liebe Grüße
Anke
Themenstarter23 Beiträge · seit 202511. Juni 2025 · #25
Guten Abend zusammen,

nachdem ich jetzt verschiedenste Versionen für den ersten Teil zusammen mit den "Kindern" erstellt habe (ohne Swakopmund, ohne Etosha, ohne Etosha und ohne Caprivi), haben sich diese heute auf folgende Version geeinigt, die ich hier gerne einmal vorstellen möchte:

T1 Windhoek Urban Camp
T2 Omandumba Three Elephants (San Living Museum)
T3 Spitzkoppe (über Ameib Bulls Party)
T4 Spitzkoppe
T5 Alte Brücke Resort Swakopmund (über Cape Cross)
T6 Alte Brücke Resort Swakopmund (Tagesausflug Little 5 und Sandwich Harbour)
T7 Mirabib (über Walvis Bay, evtl. je nach Wetter morgens Katamaranfahrt?)
T8 Sesriem NWR Campsite (über Solitaire, Elim Dune)
T9 Sesriem NWR Campsite (Big Daddy, Deadvlei, nachmittags Sesriem Canyon)
T10 NamibRand Family Hideout
T11 Bagatelle Kalahari Campsite (Game Drive und Sundowner?)
T12 Bagatelle Kalahari Campsite (Geburtstag unserer Jüngsten: Morning Walk mit San, Nature Drive, Cheetah Exkursion)
T13 Palm Afrique Ghanzi (Fahrtag 590 km, jeweils früher Aufbruch)
T14 Maun (Fahrtag 311 km, jeweils früher Aufbruch, evtl. noch Helikopterflug am späten Nachmittag)
T15 South Gate oder Third Bridge (alternativ Helikopterflug am frühen Vormittag,
T16 Xakanaxa (Anfahrt und Game Drive Paradise Pool)
T17 Xakanaxa (Mokorofahrt und Game Drive)
T18 Mbudi (über Dombo Hippo Pool)
T19 Mbudi (Game Drive)
T20 Savuti (über Savuti Marsh Road)
T21 Ihaha (River Bank Route)
T22 Senyati (über Kasane, Chobe River Cruise)
T23 Senyati (evtl. schon Abgabe des Autos und Übernachtung in der Lodge für die "Kinder"... hier sind wir uns noch nicht sicher, wie wir das am besten lösen mit der Abgabe)
T24 Victoria Falls (mit Übernachtung für die "Kinder") und Senyati (für uns, da wir nur einen Tagesausflug nach Vicfalls machen)
T25 Rückflug der "Kinder"

Hier noch unsere vorläufige Route für den Rückweg Richtung Windhoek... ihr seht, wir haben für uns auch einiges "rausgeschmissen", denn Nxai Pan / Planet Baobab passte im ersten Teil nicht mehr hinein und für den zweiten Teil liegt es einfach nicht mehr auf der Route, ebenso der südliche Teil Namibias... es geht halt nicht alles, das ist uns ja klar. So sieht es also bisher aus:

T25 Nambwa
T26 Nambwa
T27 Ndhovu
T28 Ndhovu
T29 Ndhovu
T30 Namutoni
T31 Namutoni
T32 Halali
T33 Okaukuejo
T34 Omapaha Himba Village (ermöglicht einen fast noch vollständigen Tag in Okaukuejo)
T35 ???
T36 ???
T37 ???
T38 Windhoek

Bei den letzten Tagen sind wir uns noch total unschlüssig. Vielleicht habt ihr ja noch Ideen für einen sinnvollen Rückweg?

Über Rückmeldungen zu unserer Planung würde ich mich wieder freuen. Vielen Dank schon einmal im Voraus.

Liebe Grüße
Anke
229 Beiträge · seit 202211. Juni 2025 · #26
Sieht meiner Meinung nach schon besser aus.
Hier noch ein paar Hinweise/Tipps.
T15: Maun bis 3rd bridge ist zwar nicht weit, aber sehr lang. Rechnet South gate bis 3rd bridge mit 4 Stunden oder mehr wenn ihr was sehen wollt. Also früher Aufbruch in Maun!
T20: Nagelt euch nicht auf die Marshroad fest. Bei hohem Gras seht ihr dort fast nichts. Fragt am Mababe-Gate nach der dann besten Route für Sichtungen.
T25/26: Nambwa hat nicht mehr den Flair, nachdem das Camping-Areal von der Lodge getrennt wurde. Schaut euch mal diese Alternative an: Kapako Waterfront Camp. Top Platz am Seitenkanal des Kwando, aber einfach. Keine Bootsfahrt mit Kapako machen, hat sich in mehrfacher Hinsicht nicht gelohnt.
T27 bis T29: Alternative Ngepi Camp.
Eventuell nur 2 Nächte, um für den Schluss einen Tag zu "gewinnen".
T30: sehr langer Tag! Früh los.
T31: streichen für einen weiteren Tag am Ende oder nach Okaukuejo verlegen.
Zu eure Fragezeichen:
Ich würde wie oben beschrieben die zwei Tage ans Ende schieben. Ausfahrt aus Etosha im Westen, Übernachtung Hobatere Camp. Dann, wenn ihr euch das zutraut, durch die Khowaribschlucht. Übernachtung Community Camp Khowarib, nicht Ongongo. Von hier weiter Abstecher zum Hoanib zu Magnesium im Elephant Song Camp. Über Brandberg zurück Richtung Windhoek.
Adrian
16,9k Beiträge · seit 201211. Juni 2025 · #27
Franleann schrieb:
T12 Bagatelle Kalahari Campsite (Geburtstag unserer Jüngsten: Morning Walk mit San, Nature Drive, Cheetah Exkursion)
T13 Palm Afrique Ghanzi (Fahrtag 590 km, jeweils früher Aufbruch)
Leute, Leute,

für diese Strecke empfehle ich Euch ein anderes Fahrzeug:


2(2)-2-3.PNG



Das ist aber mehr als optimistisch gerechnet. Sowohl von der tatsächlichen Streckenlänge (mehr als 600 Kilometer), als auch vom Zeitbedarf. Hinzu kommt noch der Grenzübertritt nach Botswana, der auch gerne einmal 1 1/2 bis 2 Stunden dauern kann, insbesondere bei einer Gruppe (Camper durchsuchen, Schutzmaßnahmen gegen Tierseuchen usw.).
Zusätzlich dann noch einkaufen, da ja kaum etwas an Frischwaren über die Grenze gebracht werden darf (es sei denn Ihr beschränkt Euch fürs Erste auf Dosen und den Klassiker "Nudeln mit Ketchup").

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 11. Juni 2025
Themenstarter23 Beiträge · seit 202511. Juni 2025 · #28
Guten Abend zusammen

vielen Dank, Logi, für den wichtigen Hinweis... ich als Neuling habe das Grenzprozedere wahrscheinlich völlig unterschätzt und deshalb zeitlich gar nicht auf dem Schirm gehabt.

Wenn ich versuche, die Strecke zwischen Bagatelle Kalahari und Maun anders aufzuteilen, z.B. so:
Bagatelle bis Kalahari Bush Breaks, laut Tracks4Africa 386 km und ca. 5 Stunden
Kalahari Bush Breaks bis Maun, 535 km 6 h
... wäre das eher machbar?
Ich würde ungern dafür einen weiteren Tag opfern, denn ich weiß nicht, wo ich dann sinnvoll streichen sollte.

Alternativ finde ich leider auch keine Campsite direkt nach der Grenze nach Botswana. Weiß jemand von euch da was, was zwischen Kalahari Bush Breaks und Ghanzi liegt?

Ein wenig zum Haare raufen... aber besser jetzt, als dann dort vor Ort 😄

Danke auch Adrian für die wertvollen Hinweise. Dass wir nach der aktuellen Lage in Bezug auf Marsh Road vorher fragen, ist uns klar, aber wir haben bisher nur gehört / gelesen, dass diese landschaftlich interessanter ist und erste Wahl wäre, wenn sie befahrbar ist. Ich lasse mich dazu aber gerne auch eines besseren belehren, falls ich mit dieser Info falsch liege.

Zu unserer Wahl für Nambwa: Wir hatten nur den Hinweis bekommen, dass es von dort aus nicht mehr weit zum Horseshoe ist und dieser bekannt ist für die großen Elefantenherden am Morgen und Nachmittag und die Campsites müssen wohl aktuell neu gemacht sein. Vielleicht weiß ja jemand da mehr dazu?

Warum würdest du Ngepi bevorzugen statt Ndhovu? Die Bilder, die ich von den Campsites von Ngepi kenne, waren jetzt nicht sooo aussagekräftig und insgesamt erschien mir Ngepi trubeliger in den Beschreibungen als Ndhovu ... und wir mögen es lieber etwas ruhiger. Auch dazu gerne Meinungen erbeten. Vielleicht liegen wir ja mit der Einschätzung falsch?

Noch eine Frage zum Streichen des zweiten Tages in Namutoni. Den Hinweis habe ich jetzt schon zum zweiten Mal bekommen. Was spricht dagegen? Ich dachte die Wasserlöcher drumherum wären sehr schön oder täusche ich mich da?

Schon wieder Fragen über Fragen... 😄

Lieben Gruß
Anke
229 Beiträge · seit 202212. Juni 2025 · #29
Anke, ich fange bei deiner letzten Frage bzgl. Namutoni an.
Du hast in deiner Planung nach Etosha 3 Fragezeichen. Die sind zu knapp, um im Westen aus Etosha rauszufahren und Hoanib/Brandberg anzuhängen. Deshalb habe ich versucht, von deiner jetzigen Route zwei Tage zu finden. Einer davon wäre die zweite Nacht Namutoni. Ja, die Wasserlöcher um Namutoni sind häufig gut für Sichtungen. Die Wasserlöcher sind aber auch nah beieinander und können sowohl abends noch und auch morgens vor der Fahrt nach Halali abgefahren werden. Wir hatten vor vier Wochen um Namutoni herum übrigens keine nennenswerte Sichtung.
Ich kenne Ndhovu nicht, würde Ngepi deswegen auch nicht bevorzugen. Ngepi war nur ein Tipp weil wir da zweimal gute Erfahrungen gemacht haben. Die Campsite liegen direkt am Okavango mit Blick auf den Fluss und rüber ans andere Ufer in der Buffalo Core Area. Die Campsite und auch die Leute, die den Laden schmeißen, haben uns sehr gut gefallen.
Fahrt Bagatelle nach Maun mit Übernachtung direkt vor der Grenze sollte klappen. Wir hatten die Strecke Buitepos bis Maun 2022 auch so gewählt.
Achtung Abzocke auf der A2! Beim Überholen vorher genau schauen, ob da vor zig Jahren mal eine durchgezoge Linie auf der Straße aufgemalt gewesen sein könnte. Vielleicht ein Einzelfall, aber uns hats erwischt. Wir wurden von der Polizei herausgezogen, weil wir angeblich bei durchgezogener Linie überholt hätten. Da war aber keine, das war dem Officer völlig egal.
229 Beiträge · seit 202212. Juni 2025 · #30
Noch eine Anmerkung zur Gegend um den Horseshoe: Wir hatten vor vier Wochen dort genau zwei Elefanten gesehen.
Das kann einem auch passieren....
Adrian
58 Beiträge · seit 202412. Juni 2025 · #31
Hallo Anke
Eine schöne Tour habt ihr da vor. Ich kann nur was zu Namibia sagen und da habt ihr ein paar sehr schöne Orte ausgewählt.

Zu den Strecken/Reisezeiten kann ich nur sagen, dass wir sogar bei den Fahrzeiten von Tracks4Africa immer etwas aufrunden mussten. So schnell wie es da angegeben ist, waren wir fast nie.

Zu Nambwa kann ich sagen, dass es uns im April 2025 sehr gefallen hat. Ich kenne die alte Location nicht. Wir fanden die Infrastruktur und die Lage des neueren Camps super. Wir haben leider keine Elefanten gesehen, aber das lag vermutlich an der Jahreszeit.

Über Ngepi hört/liest man ja sehr Unterschiedliches. Uns hat es gut gefallen. Es ist vielleicht gross und trubelig, aber davon haben wir wenig mitgekriegt. Die Sites selbst haben uns im Vergleich zu anderen im Caprivi fast am besten gefallen. Ndhovu kenne ich allerdings nicht.

Für den Abschluss kann ich euch den Waterberg (Klassiker) oder den Haasenhof (sympathische, unkomplizierte und sehr persönlich geführte Guestfarm) empfehlen. Einfach mal so als Idee.

Viel Erfolg bei der weiteren Planung!

Gruss
Leonie
1'835 Beiträge · seit 201512. Juni 2025 · #32
Hallo Anke,
Ich schließe mich meinen Vorschreibern an: Grenzübergänge können sich ziehen, je nach Laune der Beamten. Auch müsst ihr Zeit haben um Proviant einzukaufen. Wir brauchen da immer viel mehr Zeit als zu Hause, da man die meisten Produkte nicht kennt und deshalb abwägen muss. Auch denke, dass ihr alles Trinkwasser im Shop kaufen müsst, oder aber ihr bringt ein System mit um das Wasser dort chemikalisch zu reinigen. Wir selber kaufen alles Trinkwasser im Shop in 5 oder 10 Liter Container. Ihr müsst gut überlegen wieviel Wasser und Proviant ihr braucht. Als Hilfe mache ich immer einen groben Menu Plan und Shopping Liste. Es wird nicht einfach sein sechs Leute aus zwei Kühlboxen zu verpflegen. Zwischen Maun und Kasane kannst du wenn du Glück hast im “supermarket “ in Khwai Brot kaufen. Als wir nachfragten, waren sie ausverkauft.
Ihr werdet in Ihaha und am Chobe große Elefanten Herden erleben und ich würde deshalb den tiefsandigen Horseshoe weglassen. Geht lieber in Den Mahango NP auf der andern Seite. Uns hat es zweimal seht gut in der Nunda Lodge gefallen mit Camping am Okavango.
Wegen den extra Tagen: ich würde zu zweit noch einmal in Ihaha Campen wollen und die restlichen Tage würde ich im Etosha verbringen. Für uns ist es die Tierwelt die uns immer wieder nach Afrika zieht. Und das ist ja auch euere Ziel.
Aber, so wie du nun den Plan umgesetzt hast, macht es viel mehr Sinn, und ich kann so die Tour unterstützen!
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
1'835 Beiträge · seit 201512. Juni 2025 · #33
https://safaribug.wordpress.com/2017/11/01/botswana-2014/
Das obige ist ein Trip Report von meinem Slowenischen Freund und Frau. Könnte euch vielleicht helfen mit den praktischen Dingen auf so einer Reise.
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter23 Beiträge · seit 202512. Juni 2025 · #34
Ad Rian schrieb:Noch eine Anmerkung zur Gegend um den Horseshoe: Wir hatten vor vier Wochen dort genau zwei Elefanten gesehen.
Das kann einem auch passieren....
Adrian
Dann hoffen wir mal, dass wir in der Trockenzeit mehr Glück damit haben. 😉
Themenstarter23 Beiträge · seit 202512. Juni 2025 · #35
Leo-IMMER schrieb:

Zu den Strecken/Reisezeiten kann ich nur sagen, dass wir sogar bei den Fahrzeiten von Tracks4Africa immer etwas aufrunden mussten. So schnell wie es da angegeben ist, waren wir fast nie.
Ich habe in meiner Planung die Zeiten auch schon in der Planung immer nach oben aufgerundet (also z.B. 2h15 Min in 2h30)... aber vielleicht muss ich das noch ein wenig steigern? Wie handhabt ihr anderen das so? Wie viel Aufschlag gebt ihr?
2'462 Beiträge · seit 200612. Juni 2025 · #36
Franleann schrieb:
Leo-IMMER schrieb:

Zu den Strecken/Reisezeiten kann ich nur sagen, dass wir sogar bei den Fahrzeiten von Tracks4Africa immer etwas aufrunden mussten. So schnell wie es da angegeben ist, waren wir fast nie.
Ich habe in meiner Planung die Zeiten auch schon in der Planung immer nach oben aufgerundet (also z.B. 2h15 Min in 2h30)... aber vielleicht muss ich das noch ein wenig steigern? Wie handhabt ihr anderen das so? Wie viel Aufschlag gebt ihr?
Wir schlagen 30% drauf, vor allem wenn wir die Strecken nicht kennen. Den "Schnitt" von Tracks4Africa schaffen wir nie, vielleicht auch weil wir häufiger für Fotos anhalten und meist deutlich langsamer als erlaubt unterwegs sind.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter23 Beiträge · seit 202512. Juni 2025 · #37
Ad Rian schrieb:S
T25/26: Nambwa hat nicht mehr den Flair, nachdem das Camping-Areal von der Lodge getrennt wurde. Schaut euch mal diese Alternative an: Kapako Waterfront Camp. Top Platz am Seitenkanal des Kwando, aber einfach.
Ich habe jetzt dazu noch mal ein bisschen recherchiert und ich hatte tatsächlich bisher nur Bilder und Reiseberichte mit der "alten" Campsite gesehen ... mit eine Holzplattform direkt an der Campsite mit wunderschönem Blick aufs Wasser, aber das gibt es ja anscheinend tatsächlich nicht mehr. Die neuen Ablutions scheinen sehr schick gemacht mit alten Glasflaschen, aber drumherum ist es eher trostlos und weit weg vom Wasser.

Danke, Adrian, für den Tipp mit Kapako Waterfront Camp. Das sieht klasse aus, allerdings ist es auch deutlich weiter weg vom Horseshoe. Von Kapako über eine Stunde Fahrt, während man von Nambwa in 20 Min. da wäre, so dass wir also wirklich noch bis in den späten Nachmittag am Horseshoe bleiben könnten oder morgens auch recht früh da wären.

Jetzt stellt sich halt die Frage: Verzichten wir aufs Flair oder auf den Horseshoe?

LG Anke
16,9k Beiträge · seit 201212. Juni 2025 · #38
Franleann schrieb:Ich habe in meiner Planung die Zeiten auch schon in der Planung immer nach oben aufgerundet (also z.B. 2h15 Min in 2h30)... aber vielleicht muss ich das noch ein wenig steigern? Wie handhabt ihr anderen das so? Wie viel Aufschlag gebt ihr?
Wir rechnen mit einem Durchschnitt vom 60 Kilometern pro Stunde.
Du kannst auf Gravel und Sandpads sowieso selten schneller fahren.

LG
Logi
98 Beiträge · seit 202012. Juni 2025 · #39
Also wir waren vor zwei Jahren in Nambwa...etwas schwierig und langwierig hinzukommen aber wirklich mitten im Nationalpark gelegen. Schon die Hinfahrt war ein toller Gamedrive. Im Camp hatten wir einen Elefanten, der locker durchmarschiert ist und Kudus sowie nachts alles mögliche Undefinierbare. Der Horseshoe in der Nähe hat uns vor allem am frühen Morgen super gefallen und wir würden auf jeden Fall nochmal dahin, auch wenn die Campsite ein wenig seltsam neu war... nicht wirklich praktisch, dafür ungewöhnlich ja, mit viel Glas... aber man ist halt wirklich mitten drin im Nationalpark 🙂
zuletzt bearbeitet 12. Juni 2025
Themenstarter23 Beiträge · seit 202521. Juni 2025 · #40
Hallo zusammen,

vielen Dank schon einmal für all die Hilfe bis hierher, das hat mir sehr geholfen und die ersten 14 Tage der Reise sind jetzt auch schon gebucht und in trockenen Tüchern.

Jetzt hänge ich gerade noch an unserer Überbrückung zwischen Jansen Kalahari Ranch und Maun. Ich würde gerne das ganze offen lassen und an dem 1. Fahrtag schauen, wie weit wir kommen: bis East Gate Rest Camp (376 km ... ich plane 5.5 h Fahrt plus 1.5 h Grenze) oder bis Jungle Lights Rest Camp (473 km ... ich plane 6.5 h plus 1.5 h Grenze). Letzteres wäre mir ja am liebsten, da dann am nächsten Tag die Fahrt nach Maun auch nicht mehr so ein riesen Batzen wäre (421km ... ich plane 5.5 h).

Folgende Fragen habe ich dazu:

Sind die Zeiten jetzt einigermaßen realistisch oder liege ich wieder völlig falsch? Uns ist klar, dass wir da 2 harte Fahrtage haben, aber danach geht es wirklich geruhsam weiter und wir sind 5 Fahrer in 2 Autos, die sich abwechseln können. Wir würden das in Kauf nehmen, um an anderer Stelle mehr Zeit zu haben...

Könnt ihr mir sagen, wie sich die Gravel-Strecke von der Jansen Kalahari Ranch bis zur B6 fährt? Tracks4Africa führt mich über C21, C15, C25, C20 bis Gobabis...

Gibt es zwischen den beiden genannten Rest Camps noch Alternativen?

Ich buche ja alle Übernachtungen für Juli / August vor ... glaubt ihr, dass ich das auch für diese Strecke tun muss oder kann ich einfach schauen, wie weit wir kommen ohne Vorbuchung?

Und als letzte Frage: Oder ist das immer noch totaler Blödsinn und ich muss in den sauren Apfel beißen und noch eine Nacht dazwischen setzten?

Vielen Dank schon einmal vorab für eure HIlfe.

LG Anke
zuletzt bearbeitet 21. Juni 2025