FRFranleannThemenstarter23 Beiträge · seit 202507. Juni 2025 · #1Hallo zusammen,
ich probiere es jetzt schon seit Tagen, hier unsere Routenplanung als neues Thema hineinzusetzten, aber bekomme immer gesagt, dass ein Spam-Versuch erkannt wurde. Was mache ich falsch? Ich habe es jetzt schon mit gekürztem Text und angehängter PDF probiert, aber nichts funktioniert. Habe auch schon eine Mail an info@namibia-forum.ch geschickt mit der Bitte um Hilfe.
Echt peinlich, aber jetzt brauche ich nicht nur eure Hilfe bei der Routenplanung, sondern auch noch beim Einstellen. Eigentlich bin ich nicht so ein Digital-Dummie 😐
Lieben Gruß
Anke
FRFranleannThemenstarter23 Beiträge · seit 202507. Juni 2025 · #2Vielleicht klappt es ja jetzt in Häppchen?
Seitdem wir - meine beiden Töchter, Mitte 20, und deren Partner, mein Mann und ich, beide Mitte/Ende 50 - im letzten Jahr zum ersten Mal den (nördlichen) afrikanischen Kontinent betreten haben und Sahara-Luft geschnuppert haben, ist die Idee entstanden, mehr Afrika erleben zu wollen und im Zuge der Recherchen, wohin es denn dann gehen könnte, haben uns die Bilder von Namibia und Botswana in den Bann gezogen.
Meine Mann und ich fotografieren leidenschaftlich und sind absolute Landschaftsliebhaber, unsere Kinder wollen vor allem die faszinierende Tierwelt und das Okavango-Delta erleben... und so haben sich dann langsam mehr und mehr die Orte gesammelt, die wir unbedingt sehen möchten. Irgendwann kam dann noch die Idee auf, die Viktoriafälle doch bitte auch noch mitnehmen zu wollen... und jetzt ist es an mir, all diese Wünsche irgendwie unter einen Hut und in eine Reiseplanung hineinzubekommen.
Geplant ist für die Zeit Juli / August 2026 für 25 Tage für unsere Kinder von Windhoek nach Maun, mein Mann und ich werden dann noch ein paar anhängen können, so dass wir im Anschluss noch für weitere 13 Tage den Bogen zurück nach Windhoek machen werden, also insgesamt 38 Tage.
Wir werden mit zwei 4x4 Campern unterwegs sein und überlegen bislang über Bushlore zu mieten (Toyota Hilux HilCAM und Toyota Landcruiser CruCAM), da wir gerne von innen ins Dachzelt gelangen wollen und nicht über eine Leiter und uns die Fahrzeuge vor allem auch für Botwana am sichersten erscheinen, sowohl fürs Fahren durch Tiefsand, also auch für den Aufenthalt in nicht eingezäunten Campsites. Falls es hier noch andere Empfehlungen gibt mit ähnlichen Anbietern... immer her damit!
Da ich möglichst bald die Campsites buchen möchte, muss ich Gewissheit haben, dass meine Planung nicht völliger Quatsch ist. Ich hoffe auch, dass ich nicht schon viel zu spät dran bin.
pollux1'676 Beiträge · seit 200707. Juni 2025 · #3Schreib doch einfach den Reiseplan mit den Übernachtungen als Text rein, die Leute hier wissen dann schon, wie die Route aussieht. 25 Tage WDH-VicFalls ist natürlich machbar, und 13 Tage zurück genauso. Ich verstehe nur nicht, ob das für die Kinder WDH-VicFall-Maun sein soll? Als einfach mal alle Ü hinschreiben.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Juni 2025 · #4Franleann schrieb:Hallo zusammen,
ich probiere es jetzt schon seit Tagen, hier unsere Routenplanung als neues Thema hineinzusetzten, aber bekomme immer gesagt, dass ein Spam-Versuch erkannt wurde. Was mache ich falsch? Ich habe es jetzt schon mit gekürztem Text und angehängter PDF probiert, aber nichts funktioniert. Habe auch schon eine Mail an info@namibia-forum.ch geschickt mit der Bitte um Hilfe.
Echt peinlich, aber jetzt brauche ich nicht nur eure Hilfe bei der Routenplanung, sondern auch noch beim Einstellen. Eigentlich bin ich nicht so ein Digital-Dummie 😐
Lieben Gruß
Anke
Ich verstehe das Problem nicht. Diesen Text hast Du ja auch gepostet, warum dann nicht eine Reiseroute?
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
WAWanderfreak2 Beiträge · seit 202507. Juni 2025 · #5Hallo zusammen,
da meine Frau mittlerweile gesperrt wurde und gar nicht mehr schreiben kann, versuche ich es jetzt: Hallo, ich bin Frank.
Ich habe es jetzt auch als Fließtext probiert, aber bekomme ebenfalls den Hinweis auf Spam. Wir verstehen es auch nicht, warum der Text nicht durchgeht. Vielleicht wegen der Kilometerangaben oder Zeitangaben? Wir sind ratlos...
LG Frank
WAWanderfreak2 Beiträge · seit 202507. Juni 2025 · #6Neuer Versuch:
Windhoek - Rooiklip 1N, in der Hoffnung, dass die 186 km für den ersten Tag machbar sind
Tiger Reef Swakopmund 3N (Walvis Bay am Anfahrtstag, dann am nächsten Tag Little 5 Desert und Sandwich Harbour Kombi und am Folgetag Skeleton Coast und Cape Cross.
Spitzkoppe 2N (am Anfahrtstag über Welwitschia Plains 4WD-Trail und Moon Valley und am Folgetag Zeit für die Spitzkoppe)
Omandumba 1N (über Ameib Bulls Party und San Living Museum)
Waterberg 1 N
Aloegrove 1 N (Game Drive und von dort am nächsten Tag über Privatstraße 20 km zum Cheetah Conservation Fund zum Cheetah Run)
Okaukuejo 1N
Halali 1N
Namutoni 2 N
Ndhovu Campsite Divundu 2 N (Zeit für Bwabwata NP und Bootstour auf dem Okavango)
Nambwa 1 N (Game Drive Horseshoe)
Senyati 2 N (mit Tagesausflug zu den Victoriafällen)
Ihaha 1N
Savuti 1N
Khwai 1N
Xakanaxa 1N
Third Bridge 1N
Maun Audi Camp 1N (Helikopterflug und am Folgetag fliegen unsere Kinder zurück nach Frankfurt)
Planet Baobab 1N (Erdmännchen-Tour)
Kubu Island 1N
Baine's Baobab 1N
Palm Afrique Ghanzi 1N (lang Tour mit 612 km)
Bagatelle Kalahari Campsite 1N (am nächsten Morgen Game Drive)
Quiver Tree 1N
Hobas Campsite 1N
Klein-Aus Visa 1N (über Gamchab 4WD und Orange River)
Namtib Desert Campsite 1N (vorher mit Abstecher nach Kolmanskuppe)
Wêreldend 1N
Sossusvlei 2N (erst Sessriem Rest Camp und dann Sossus Oasis)
Spreetshoogte Campsite 1N
Windhoek (Auto zurück geben und Rückflug)
ANAnn-Kathrin2 Beiträge · seit 202507. Juni 2025 · #7Und noch ein neuer Versuch, nachdem jetzt auch mein Vater gesperrt ist. Wir verstehen das gerade nicht. 😕
Hallo ich bin Ann-Kathrin 😁
Wir haben noch ein paar Fragen zur Route:
Ist der erste Tag zu schaffen?
Wir wissen, wir wollen ziemlich viel sehen, denn es ist für ein wahrscheinlich ein "Once in a liftime", aber ist das Ganze so machbar? Wir wollen auch nicht überall nur durchrauschen und dann nichts wirklich gesehen haben.
Sind die Zeiten, die Tracks4Africa angibt realistisch oder kommen wir hinterher in zeitliche Schwierigkeiten, so dass es besser wäre, immer einen zeitlichen Aufschlag zu machen?
Würdet ihr an irgendeiner Stelle die Route anders gestalten? Wir sind zum Beispiel unsicher im Bereich Planet Baobab, Kubu Island Baine's Baoab und bei der Route um wieder nach Namibia zu kommen.
Sind die langen Fahrtage Namutoni-Divundu und Baine's Baobab über Ghanzi zur Bagatelle Kalahar Lodge machbar?
Als Alternative zur Bagatelle Kalahari haben wir noch das Red Dune Camp Tranendal gefunden. Welche Erfahrungen habt ihr zu den beiden Campsites? Was würdet ihr empfehlen?
Ebenfalls unsicher sind wir noch, ob wir am Fishriver Canyon auf der Hobas Campsite oder auf der Ais-Ais Hotspring Campsite übernachten sollen. Auch hier ist eure Meinung erbeten.
Fragen über Fragen und wir sagen jetzt schon einmal herzlichen Dank im Voraus für eure Hilfe. Es ist total erleichternd, auf eure Erfahrungen zurückgreifen zu können. Gerne revanchieren wir uns mit einem Reisebericht nach unserer Tour.
Liebe Grüße
Anke, Frank und Ann-Kathrin
Logi16,9k Beiträge · seit 201207. Juni 2025 · #8Wanderfreak schrieb:Tiger Reef Swakopmund 3N
Und Ihr seid Euch sicher, dass campen im Juli/August in Swakopmund eine gute Idee ist?
LG
Logi
Logi16,9k Beiträge · seit 201207. Juni 2025 · #9Ann-Kathrin schrieb:
Ebenfalls unsicher sind wir noch, ob wir am Fishriver Canyon auf der Hobas Campsite oder auf der Ais-Ais Hotspring Campsite übernachten sollen. Auch hier ist eure Meinung erbeten.
Beides sind staatliche Unterkünfte (nicht stattlich, das ist etwas völlig anderes 😎 ), wobei Hobas (ehemalige Bahnstation und davor Farm) besser in Schuss ist und natürlich an der Stelle liegt, wo es zum interessanten Teil des Fish River Canyons geht.
Ai-Ai liegt am Ende des Canyons, quasi unten in der Schlucht. Dort sieht man vom Canyon nichts, mal ganz abgesehen davon, dass der Laden relativ abgerockt ist.
LG
Logi
ANAnn-Kathrin2 Beiträge · seit 202507. Juni 2025 · #10Hallo Logi,
danke für den Hinweis, aber die Klimatabelle zeigt für Juli und August Nachttemperaturen von 11 oder 12°. Das wäre aus unserer Sicht machbar oder stimmt die Angabe da nicht und wir haben dann Eiszapfen am Dachzelt?
LG
Ann-Kathrin
pollux1'676 Beiträge · seit 200707. Juni 2025 · #11Mal auf die Schnelle: Gefällt mir gar nicht, zu viel reingepresst.
- Immer 1. Nacht Windhoek!
(alleine das letzte kurze Stück von Rooisand nach Rooiklip braucht 50 min. 1 N Rooiklip macht eh keinen Sinn)
- Omandumba 1N und Waterberg 1 N macht keinen Sinn, 1 N Nambwa auch nicht
- Khwai 1 N ist zu wenig! Und ihr seid ja auch vorher fast immer nur gefahren, Vernünftige Game Drives haben max. 20 km/h Schnitt
- ihr kommt von 3rd Brigde und wollt in Maun gleich noch den Helikopterflug machen, ist Streß
- Gweta-Kubu-Baines, da müsst ihr ja wieder von Kubu komplett zurück! Kubu weglassen, man kann eh nur noch auf dem Festland campen
- Baines-Ghanzi wäre mir zu lang
- danach Ghanzi-Bagatelle nochmal 600 km am nächsten Tag. wer tut sich das an?
- da vorher schon zu viel drin ist, würde ich nur bis Jansen Kalahari fahren, und dann nöglichst direkt Richtung Sossusvlei, und den Süden weglassen, und dann die Tage vorher für weniger Streß nutzen.
Passt natürlich nicht dazu, dass ihr in 25 Tagen wieder in Maun sein müsst. Mit Schwerpunkt Botswana, bleibt dann nur, die ganze Küste wegzulassen, also Windhoek-Spitzkoppe-Erongo-(Waterberg)-Aloe Grove. Und ab Maun etwa so lassen, aber ohne Kubu, Quiver Tree, Hobas, dafür kürzere Etappen.
my 2 cent
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200607. Juni 2025 · #12Ann-Kathrin schrieb:Hallo Logi,
danke für den Hinweis, aber die Klimatabelle zeigt für Juli und August Nachttemperaturen von 11 oder 12°. Das wäre aus unserer Sicht machbar oder stimmt die Angabe da nicht und wir haben dann Eiszapfen am Dachzelt?
LG
Ann-Kathrin
Ja, aber in Swakopmund herrscht an 90 % der Tage Nebel mit Feuchtigkeit und dann nachmittags Wind. Das ist einfach sehr ungemütlich. Wenn Campen, dann eher z.B. bei Sophia Dale, 12 km vor der Stadt im Inland. Es gibt aber auch hunderte Ferienwohnungen in Swakop, falls man nicht in eines der zig sehr guten Gästehäuser oder Hotels möchte.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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Sadie1'835 Beiträge · seit 201508. Juni 2025 · #13Hallo!
Meine Meinung? Ihr macht zu viele one stop Aufenthalte und dadurch wird die ganze Tour sicher viel zu stressig werden Ihr seit doch im Urlaub, wieso denn so hetzen und die Highlights abchecken?
Nach etwa 12 safaris als Selbstfahrer ist uns klar dass man in Afrika etwas entschleunigen muss. Alles geht dort viel langsamer von statten. Shopping, tanken, einchecken, Essen bestellen und erhalten…. Wir sind in Afrika meistens so 2 Stunden hinter Plan! Und das ist wenn sonst nichts Ungewöhnliches passiert wie Platten, Reifen flicken lassen, Kühlbox funktioniert nicht mehr etc.
1. In Swapkopmimd lieber nicht campen, es ist dort viel zu kalt
2. wenn das Budget erlaubt, geht mal in eine Lodge oder Hotel, z.B. in Kasane. Ihr werdet ein richtiges Bett und private Dusche sehr genießen.
3. campen und sich verpflegen braucht immer ziemlich viel Zeit
4. Die Distanzen in Namibia sind riesig und man kommt ziemlich langsam vorwärts auf den Naturstrassen da man viel anhält zum fotografieren
5. Der Etosha, und das Delta sollten highlights sein, kommen aber bei euch viel zu kurz!
6 Tage Etosha, je zwei in jedem Camp wäre ideal.
7. Cheetah mit Sender finden würde ich nie machen
8. Im Caprivi würde ich 3 N bei Divundu machen, das sind ja eh nur zwei volle Tage. Mahango NP besuchen und Bootsfahrt
9. In Kasane unbedingt eine Chobe River Cruise machen
10. Ihaha 2 N
11. Schaut euch mal die Maghoto Khwai Concession an. Das ist die Gegend vor Khwai Northgate im Moremi. Sehr Tierreich.
2 N Maghoto, 2 N Khwai Northgate, 2 N Xakanaka, 1 N South Gate und von dort nach Maun und Flug.
Ich glaube ihr solltet unter dem Motto “weniger ist mehr” die ganze Route noch ein paar Mal umarbeiten und deutliche Schwerpunkte setzen. Ihr kommt sicher wieder und könnt dann den Rest bei einer zweiten Reise sehen.
Liebe Grüsse von Katrin
Champagner8'672 Beiträge · seit 201008. Juni 2025 · #14Guten Morgen Anke, Frank und Ann-Kathrin ,
zunächst zu eurem Problem mit dem Hochladen von Texten. Kann es sein, dass Ihr externe Emoji verwendet? Ich hatte mal in einem auf Word vorgeschriebenen Text so etwas eingefügt und dann versucht, hier zu posten, da kam auch immer eine Fehlermeldung. Ob man nach ein paar Fehlversuchen automatisch gesperrt wird, weiß ich nicht. Chrigu, der Betreiber des Forums, ist aktuell auf Tour, aber vielleicht meldet er sich trotzdem bald bei euch, er ist immer wieder online.
Ich stimme meinen Vorschreibern, vor allem auch Katrin, in den meisten Punkten zu.
Auf keinen Fall am ersten Tag schon eine weite Strecke einplanen. Ein bisschen Flugverspätung, lange Autoübernahme, langes Einkaufen - und schon wird es knapp und müde werdet Ihr auch sein (sofern Ihr nicht zu den wenigen Glücklichen zählt, die auf einem Nachtflug wirklich schlafen können).
Da Ihr ja bis zur "Abgabe" eurer Kinder nur eine bestimmte Anzahl von Tagen habt, würde ich auch ausmisten in eurer Planung. Waterberg und dieses künstliche Geparden-Dingens würde ich komplett streichen. Ihr werdet auf dieser Tour genug Tiere in wirklich freier Wildbahn sehen, das würde ich jederzeit vorziehen.
Katrins Vorschlag, Etosha UND Moremi aufzustocken wird wohl nicht funktionieren, weil Ihr zu wenig Tage habt, auch wenn Ihr ausmistet. Und Ihr wollte ja auch Landschaft haben, von daher sollte Spitzkoppe z.B. wohl schon drinbleiben. Da ginge meine Tendenz klar zu Moremi, weil wilder und schöner. Im Etosha würde ich nicht Namutoni, sondern Okaukuejo oder Halali 2 Nächte geben.
Swakopmund: ich habe dort in dieser Jahreszeit schon alles erlebt, sonnig und warm und neblig und feuchtkalt. Selbst in festen Unterkünften habe ich gefroren, weil es oft keine Heizungen gibt. Also wirklich besser nicht campen.
Nambwa finde ich für eine Nacht auch nicht gut, Ihr kämpft euch durch den Tiefsand, um am nächsten Tag diese Strecke wieder zurückzufahren. Dazwischen ist nicht viel Zeit - und dabei ist Nambwa so schön abgelegen von den sonstigen Locations, die meistens eher an der Teerstraße liegen. Das hat eigentlich schon fast Botswana-Flair (liegt ja auch knapp vor der südlichen Grenze).
Ebenfalls aus Erfahrung kann ich sagen, dass man mit 4 Leuten /2 Autos beim Campen und Selbstversorgen einfach mehr Zeit braucht, bis alles fertig ist. Wir sind zwar wirklich diszipliniert, aber trotzdem ist immer irgendwas, wodurch man dann in Summe Zeit verliert. Eine will noch schnell dies oder das fotografieren, der andere muss noch auf die Toilette, die dritte sucht noch was und der vierte muss noch bisschen Luft in die Reifen machen. So sammeln sich nach und nach Zeitrückstände an 😄 . Plant also wirklich großzügiger, sonst rennt/fahrt Ihr ständig eurer Planung hinterher (und ich weiß, wovon ich rede 😗 🤪 ).
Zur Khwai Concession muss man ehrlicherweise sagen, dass sie zwar wunderschön, aber in dieser Jahreszeit wirklich sehr voll ist. Auf Magotho gibt es dadurch auch manchmal recht unschöne Szenen, wenn der eigentlich reservierte Platz schon durch eine 10köpfige südafrikanische Großfamilie mit der dazugehörenden Wagenburg besetzt ist. Die lassen sich nicht mehr vertreiben und das Campmanagement hilft da auch nicht weiter. Auch unterwegs wird es dort voll sein, und nicht unbedingt immer zivilisiert zugehen. Wenn man es etwas ruhiger, dafür aber natürlich nicht am Hotspot Khwai River direkt haben will, dann ist Mbudi eine gute Alternative (von dort aus kann man auch direkt schöne Mokorotouren ohne Anfahrt mit dem Auto machen) . Oder schaut euch mal die Mababe-Gegend an, bei der Mababe River Lodge kann man auch campen.
Kasane: UNBEDINGT eine Bootstour machen, aber UNBEDINGT eine private. Ihr seid ja sechs Personen, wenn ich das richtig verstanden habe, da sind die Mehrkosten unwesentlich. Und nicht unbedingt genau zu den Zeiten fahren, wo die vielen und großen Boote losfahren. Falls Ihr einen Kontakt braucht, kann ich euch den gerne schicken.
Die Campsites im Moremi solltet Ihr tatsächlich bald buchen, sonst müsst Ihr eventuell eure Route nach der Verfügbarkeit richten.
Es gäbe jetzt noch einiges zu schreiben, auch zu eurer Fortsetzung hinter Maun, aber das soll jetzt erstmal reichen.
LG Bele
Tini___107 Beiträge · seit 201708. Juni 2025 · #15Viele 1-Nacht-Stopps finde ich als Camper gar nicht schlimm, man muss ja sowieso täglich zusammenpacken wenn man mit dem Auto was unternehmen will.
Allerdings sollten die Strecken zwischen den Camps nicht zu lang sein, sodass man noch genug Zeit hat, die schönen Plätze zu genießen und wie mehrere Vorposter bereits erwähnt haben, kostet das Camper-Dasein auch einiges an Zeit.
ultraulla98 Beiträge · seit 202008. Juni 2025 · #16Lieber Frank, liebe Anke
eine ganz besondere Reise habt ihr da vor euch. In Afrika gibt es nur noch wenige Länder, in denen man sozusagen auf eigene Faust relativ gefahrlos in die Wildnis/Natur fahren kann und ganz nah dran ist. Das zeichnet eure gewählten Regionen aus. Und gerade darum möchte ich mich auf jeden Fall meinen Vorschreibern anschließen. Ihr gebt viel Geld und Zeit für die Planung ect. aus. Das Erleben vor Ort braucht vor allem eines, nämlich Zeit. Nachmittags an einer Campsite anzukommen nach einer langen Fahrt, alles einzurichten nur um am nächsten Tag wieder alles reisefertig zu machen und ins Auto zu steigen ist frustierend und verhindert am Ende die wirklich besonderen Sichtungen. Die brauchen Zeit und Muse...und auch Campen ist eine zeitfressende Angelegenheit, weil man ständig ein und auspacken muss, das würde ich nicht unterschätzen. Die Wege zu den Campsites sind außerdem auch oft nicht einfach zu befahren, gerade weil sie ja in der Wildnis liegen (Nambwa z.B.) und auch Waterberg braucht mindestens zwie/drei Tage vor Ort, um wirklich dort ein wenig was zu entdecken.
Erliegt nicht der Versuchung alles auf einmal sehen zu wollen, dann habt ihr am Ende nichts richtig gesehen. Auf meiner ersten Namibiareise hab ich das ähnlich gemacht und oft vergessen, wo ich wann war, obwohl die Orte ganz besonders waren. Also kürzt eure Route und vertraut auf die erfahrenen Fomiteilnehmer mit ihren Einschätzungen. Am Ende werdet ihr sehr dankbar sein, die Vorschläge angenommen zu haben.
Liebe Grüße von Ulla, die in sechs Wochen zu ihrer fünften Namibiareise aufbricht 😁 🙂
FRFranleannThemenstarter23 Beiträge · seit 202508. Juni 2025 · #17Hallo zusammen,
vielen Dank schon einmal an alle, die sich die Mühe gemacht haben mit den vielen hilfreichen Tipps unsere Reiseplanung zu korrigieren. Ja, ich sehe es ein, wir wollten zuviel.
Das ist aber auch das Problem, alle Mitfahrenden mit ihren verschiedenen Wünschen glücklich machen zu wollen. Ich stimme euch zu, dass es auf jedenfall besser ist, die Tiere in freier Wildbahn zu erleben, aber wenn man einen absoluten Geparden-Fan (unser zukünftiger Schwiegersohn) dabei hat, dann war z.B. der Cheetah-Run beim Cheetah Conservation Fund ein Versuch, das Erleben von Geparden für ihn zu garantieren.
Ich überlege gerade allerdings schon, ob es nicht vielleicht eine Lösung ist, den Etosha NP wegzulassen und stattdessen Caprivi, Chobe, Khwai und Moremi zum Erfüllen des Wunsches "Tiersichtungen" zu bevorzugen.
Spitzkoppe und Erongogebiet hingegen ist ein absolutes MUSS für uns alle.
Wir wollten auch für die "Kinder" Dünenerlebnisse der Namib mit dabei haben, weshalb wir über Swakopmund gedacht hatten, dass wir mit Sandwich Harbour das Wüstenfeeling und zusätzlich toller Tierwelt mit Flamingos, Pelikanen, Robben und den Little 5 auch noch die Tier-Erlebnisse befriedigen könnten. Jetzt möchte ich allerdings auch nicht, dass wir das alles nur nass-kalt-frierend erleben können. Vielleicht müssen wir das also auch komplett überdenken und evtl. rausschmeißen aus unserer Planung. Danke also auch für diesen wertvollen Hinweis.
Zum Campen an sich: Wir werden uns mit Skiunterwäsche, Wärmflaschen und guten mitgebrachten Schlafsäcken auf die kühlen Nächte vorbereiten. Dass das Camper-Dasein Zeit benötigt, das wissen wir, da wir schon seit Jahren mit Campern durch Europa reisen, eher nomadisch von Ort zu Ort und nicht stationär auf nur einem Campingplatz, viel freistehend und unabhängig. Für uns sind aus diesem Grund auch Aufenthalte von nur einer Nacht an einem Ort völlig ok, aber ich sehe ein, dass wir für die Game Drives an jedem Ort mehr Zeit benötigen und deshalb mind. 2 Nächte sinnvoller sind.
Zu dem Schreibproblem... ich probiere es gerade einfach nochmal, ob ich wieder geblockt werde oder nicht. Ich habe die Vermutung, dass es daran liegt, dass ich die erste Version der Reiseroute nicht in einem anderen Programm erstellt habe, z.B. Word, sondern direkt hier und dann den Boardcode genutzt habe, um die jeweiligen Tagesziele fett darzustellen. Seitdem steht bei mir hier auch ständig: "bbCode - Hinweis: bbCode kann auf markierten Text angewandt werden!", obwohl ich das gar nicht mehr angeklickt habe. Ich hatte dann hier aus dem Beitragsfeld den Text kopiert und in Word zwischengespeichert, um ihn zu sichern und dann diese Kopie auch wieder bei jedem Versuch genutzt. Verändert hat es sich erst, als wir über den neuen Accout komplett den Text im Beitragsfeld neu geschrieben haben.
Ich werde jetzt also mal eine neue Route "basteln" und wenn ich darf, hier noch einmal vorstellen.
Herzlichen Dank noch einmal an alle, die mit ihren Beiträgen mir dabei helfen.
Liebe Grüße
Anke
FRFranleannThemenstarter23 Beiträge · seit 202508. Juni 2025 · #18Ein kurzes "Hurra!!!" muss ich noch dazwischenschieben... ich kann wieder schreiben!!! Danke, danke, danke... wem auch immer ich das zu verdanken habe. 😁
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200608. Juni 2025 · #19Ich überlege gerade allerdings schon, ob es nicht vielleicht eine Lösung ist, den Etosha NP wegzulassen und stattdessen Caprivi, Chobe, Khwai und Moremi zum Erfüllen des Wunsches "Tiersichtungen" zu bevorzugen.
Geparde in freier Wildbahn werdet ihr meiner Erfahrung nach am ehesten in Etosha sehen.
Was ich nicht ganz verstehe; wollen/müssen alle auch Botswana erleben? Ansonsten macht mit denen 25 Tage Namibia + Maun-Gegend mit Ende in Maun und ihr macht Eure 13 Tage von dort durch Chobe und Caprivi retour nach Namibia. Oder sind Caprivi und Chobe auch ein Muss für die Anderen? Ich persönlich halte rein gar nichts von Chobe und würde viel mehr Zeit im Caprivi verbringen... preiswerter, weniger besucht, "gleiches" Erlebnis. Caprivi ist in vielen Tagen (in klein) eine Mischung aus Chobe und Moremi.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
FRFranleannThemenstarter23 Beiträge · seit 202508. Juni 2025 · #20Hallo Christian,
eine berechtigte Frage, warum es unbedingt auch noch Botswana werden sollte.
Das hat sich daraus ergeben, dass wir über viele Reisevideos auf Youtube genau diese Kombi gesehen haben und wir uns alle auf einmal schockverliebt haben in den Gedanken, das Okavango-Delta zu erleben (gerne auch als Highlight von oben durch einen Helikopterflug) ... deshalb unbedingt auch Maun... und auch die Victoriafälle auf einmal auf unser aller Bucketlist gerutscht sind.... deshalb unbedingt auch durch den Caprivi nach Kasane.
Der Chobe ist eigentlich dazwischengerutscht, weil ich eine sinnvolle Verbindung zwischen Kasane und Moremi herstellen wollte und nicht "außenrum" über Nata zu viel auf Teerstrecken verbringen wollte.
Ich fürchte, wir haben uns einfach zu sehr inspirieren lassen und in unserem Kopf die Idee geformt, das alles auf einmal sehen zu können.
Lieben Gruß
Anke