Auf dem Heimweg von Südtirol lese ich gerade deinen Bericht weiter. Ich finde deine Beschreibung der Lodge und des guten Essens sehr schön, da werden wir hoffentlich auch mal einen Stopp einlegen 🙂
Freue mich auf die Fortsetzung 😎
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202312. Juni 2025 · #62
Hallo liebe Melanie, ich freue mich sehr darüber, dass dich die Alte Kalköfen Lodge anspricht. Sie ist echt einen Besuch wert. Vielleicht klappt es ja mal bei euch. Liebe Grüße und einen schönen Abend, Silvia
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202313. Juni 2025 · #63
Fortsetzung
Dienstag 6. Mai
Um vier Uhr bin ich zum ersten Mal wach und steh kurz auf, um nachzusehen, ob man die Milchstraße sieht. In diesem Urlaub möchte ich sie unbedingt einmal fotografieren. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie man das Handy für so eine Aufnahme einstellt. Ich werde es auf gut Glück versuchen müssen.
Doch heute Nacht soll es nicht sein. Die Sterne wirken zwar sehr groß, aber für die Milchstraße bin ich wohl irgendwo falsch abgebogen. Ich hau mich wieder aufs Ohr und hoffe, dass wir in der nächsten Lodge mehr Glück haben.
Kurz vor Sonnenaufgang halte ich es nicht mehr im Bett aus. Ich habe Kopfschmerzen und mir tut jeder Knochen weh. Aufstehen wird am besten sein. Ich zieh mich an und gehe nach draußen. Es ist herrlich ruhig, nur die ersten zaghaften Vogelstimmen sind zu hören. Die Luft ist zwar frisch, aber nicht kalt. Es dauert auch gar nicht mehr lange, bis die ersten Sonnenstrahlen über den Boden kriechen und die Farben wieder zum Leuchten bringen. Wie schön, wenn man einen neuen Tag so still und friedlich begrüßen kann. Ich laufe herum und bin einfach nur dankbar dafür, dies hier erleben zu dürfen.
Die Bewegung tut sowohl meinem Kopf als auch meinen Knochen gut. Bis ich ins Zimmer zurückkehre, ist Uwe schon startklar fürs Frühstück. Es gibt alles, was das Herz begehrt und hausgebackene Brote.
Während wir es uns schmecken lassen, kommt Hilde extra aus der Küche, um mir das Rezept von der gestrigen Vorspeise zu erklären, sie spricht holländisch oder afrikaans, oder beides. Aber ich denke, ich kann einigermaßen erahnen, was sie sagt. Möglicherweise kann mir Mr. Google auch helfen. Ich bedanke mich und umarme sie, dann verabschieden wir uns.
Weil nach meinem Spaziergang noch Zeit bis zum Frühstück war, wurden die Koffer schon vorher gepackt. Ich dusche nur noch und dann checken wir aus.
Unser Ziel für heute ist die Fish River Lodge. Uns wurde empfohlen die D462 und D463 zu fahren. Daran halten wir uns.
Wir fahren auch seeehr gemütlich. Uwe muss gefühlt alle zehn Minuten anhalten, weil ich etwas fotografieren möchte. Tatsächlich sind wir am Ende für die 80 km fast vier Stunden unterwegs. Doch heute ist der Weg an sich schon ein Geschenk und ein Genuss, zumindest fürs Auge. Wir bekommen während der Fahrt mal wieder eine Ganzkörpermassage.
Unterwegs sehen wir ein Webervogelnest auf einem Strommasten. Uwe scherzt: Die haben eine Luxusimmobilie mit elektrischem Licht.
Ein paar Kilometer weiter ist ein anderer Apartmentkomplex im Köcherbaum in Bau. Aber wir wissen ja, dass ein Köcherbaum eigentlich eine Aloe Vera ist und die hat heilende Wirkung und das bedeutet, dass die Vögel ihre Apotheke gleich mit im Haus haben. Auch nicht schlecht.
Am schönsten finde ich die 19 km Zufahrt zur Lodge. Uwe achtet immer sehr darauf, Steinschläge und Reifenschäden wenn möglich zu vermeiden und fährt entsprechend vorsichtig und langsam auf solchen Pisten. Die 19km könnte man schon ein bisschen als Offroad Strecke bezeichnen. Mein Mann braucht also volle Konzentration.
Ich flippe fast aus, so schön ist die Umgebung hier! Ich würde ihn gerne bitten, anzuhalten, weil ich während der ruckeligen Fahrt keine Fotos machen kann. Aber ich lasse ihn lieber ungestört fahren – nicht, dass ich aussteige und mein Liebster so genervt von meinen Stop-and-Go-Wünschen ist, dass er winkend an mir vorbeifährt und mir zuruft: ‚…und tschüss, wir sehen uns heute Abend in der Lodge!
Die ist übrigens echt der Hammer. Die Aussicht haut uns um.
Wir werden superfreundlich und humorvoll von einem Mitarbeiter begrüßt, bekommen einen Welcome Trink und ein feuchtes Tuch und trinken nach dem Check in einen Cappuccino auf der Terrasse.
Hier schauen wir über den Pool auf den Canyon. Ich finde keine Worte, die diesem Ausblick gerecht werden könnten.
Zehn Minuten später ist unser Zimmer fertig und unser Gepäck wird uns in Chalet Nr. 15 gebracht. Es steht direkt an der Abbruchkante, das trifft aber auf alle Chalets zu. Es ist groß und luxuriös und hat wahrscheinlich wie alle anderen auch, den gleichen umwerfenden Ausblick.
Unsere Terrasse liegt wunderbar im Schatten. Wir machen es uns gemütlich und genießen die Ruhe und den Ausblick. Es ist so schön still. Der Wind bläst mild um unser Häuschen und lässt uns die 28 Grad angenehm empfinden. Wir hören nur das Brummen der Käfer oder das Klackern von Heuschrecken, wenn sie ihre Landeklappen öffnen. Ab und zu flattert uns auch ein Vögelchen durchs Panorama.
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202317. Juni 2025 · #64
Fortsetzung
Kurz vor 17.00 Uhr machen wir uns auf den Weg zur Rezeption, weil wir zum Sundowner Drive abgeholt werden. Außer uns steigt noch ein zweites Paar in unserem Alter mit in den Jeep. Unser Guide stellt sich vor und wir schließen ihn sofort ins Herz. Er ist ausgesprochen sympathisch. Gleich in seiner Begrüßungsrede erklärt er uns, dass er erst zum dritten Mal die Tour fährt und dass er auch morgen früh den Canyon Drive mit uns macht.
Mir rutscht das Herz in die Hosentasche, denn alle Berichte, die ich gelesen habe, flößen mir ordentlich Respekt ein. Ich hoffte auf einen Fahrer, der die Tour schon seit Jahren macht und habe ehrlichgesagt nicht einmal in Betracht gezogen, dass wir von jemanden gefahren werden könnten, der praktisch noch gar keine Erfahrung hat. Wir sind beide keine Adrenalin-Junkies. Eieiei, hoffentlich wird das kein Alptraum.
Aber jetzt fahren wir erst mal mit ihm zum Sundowner. Tiere haben wir nicht erwartet und außer einem flinken Streifenhörnchen sehen wir auch keine.
Die Landschaft ist wie zu erwarten war, eher karg und steinig und überall wachsen große, giftige halbkugelförmige Euphorbien. Die Wolfsmilch der Giftpflanzen wurde von den Buschmännern als Pfeilgift benutzt.
Mir sticht während der Fahrt wieder ein toller Köcherbaum ins Auge, er muss für eine weitere schöne Webervogel-Residenz herhalten.
Dann kommen wir zum ersten Aussichtspunkt. Was für ein Panorama und das in der Abenddämmerung. Von mir aus könnten wir hierbleiben, schöner kann es ja fast nicht werden. Wir steigen aus, laufen ein bisschen herum, machen Fotos und nebenher lernen wir einander ein wenig kennen.
Rechtzeitig vor dem Sonnenuntergang steigen wir wieder in den Jeep und fahren zum zweiten View Point. Hier ist es fast noch schöner als vorhin.
Es ist ein gigantischer Ausblick. Wir stehen erst einmal eine Weile schweigend vor dem Abgrund und lassen die Kulisse auf uns wirken. Die Sonne steht jetzt schon tiefer und wird bald verschwinden. Wir machen unsere obligatorischen Sonnenuntergangsfotos. Dann stoßen wir alle miteinander an. Unser Guide ist bei diesem Anblick nicht weniger euphorisch als wir. Ich finde, er passt gut hier her. Er hat sein Herz am rechten Fleck und wird den Gästen unvergessliche Stunden schenken.
Während der Rückfahrt zur Lodge, werden wir von einem märchenhaften Abendhimmel begleitet.
Zurück in der Lodge, sitzen die ersten Gäste bereits im Restaurant und wir schließen uns ihnen an. Die Tische sind sehr hübsch eingedeckt und die Kronleuchter, sowie die Laternen auf den Tischen, geben dem Ambiente die passende Romantik für einen ausklingenden Urlaubstag.
Drei Gänge werden serviert. Ich entscheide mich heute für vegetarisch und bereue es nicht. Meine gegrillte Zuccini mit Käse, Bohnen Kartoffelstock und einer Soße schmecken wunderbar. Das Dessert ist schon allein fürs Auge ein Genuss und schmeckt ebenfalls hervorragend.
Auf dem Weg ins Zimmer lächelt uns der Sternenhimmel zu. Aber die Milchstraße hält sich weiterhin bedeckt. Ich stehe in der Nacht mindestens drei Mal auf und schaue nach, ob man die Milchstraße sieht. Ja, schon, aber nicht sonderlich eindrucksvoll. Wir versuchen trotzdem ein paar Fotos mit dem Handy zu machen, aber die stinken voll ab. Solche Bilder will kein Mensch sehen, ich auch nicht. Wir versuchen es morgen noch einmal. Nach dem dritten Mal aufstehen, soll es genug sein. Jetzt wird geschlafen.
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202318. Juni 2025 · #65
Mittwoch 7. Mai
Heute Nacht stehe ich um vier Uhr auf und schaue, ob man die Milchstraße sieht. Man sieht sie gar nicht so schlecht, aber auch nicht spektakulär. Mir gelingt leider wieder kein schönes Foto und ich gebe auf. Für solche mickrigen Fotos schlage ich mir nicht noch einmal eine Nacht um die Ohren. Dann gibt es halt kein Milchstraßenfoto.
definitiv noch ausbaufähig, aber ich hab eins 🤪
Ich geh wieder ins Bett. Wir müssen um 6.00 Uhr beim Frühstück sein. Um halb sieben beginnt unsere Fahrt in den Canyon. Es warten achteinhalb Stunden Abenteuer auf uns.
Im offenen Jeep ist es wegen des Fahrtwindes noch empfindlich frisch. Wir bekommen angenehm warme Ponchos. Außer uns fahren sieben weitere Gäste mit, dazu der Guide (nicht der von gestern) und ein Koch.
Ja, wohin mit dem Koch? Sollen wir ihm den Außenplatz überlassen, oder ihn in unsere Mitte nehmen? Der Mittelplatz ist einfach ätzend, wenn man was sehen und fotografieren möchte. Der Koch fährt jeden Tag mit, kennt die Gegend also schon. Er ist auch kein zahlender Gast. Uwe beschließt, er soll in die Mitte. Wir sehen ihm zwar an, dass es ihm nicht passt. Aber er ist trotzdem sehr freundlich und für Späßle zu haben. Die meiste Zeit döst er vor sich hin.
Mit seiner zarten Gestalt braucht er auch nicht mehr Platz als eine Stange Spargel. Wir passen auf, dass er uns nicht unterwegs über Board geht. So fährt der Wagen vollgeladen durch das Naturschutzgebiet im Fish River Canyon.
Uns wird eine Full Body Canyon Massage versprochen und der Guide gibt sein Bestes, um unsere Faszien zu lockern. Am Ende müssen wir kontrollieren, ob wir eventuell die eine oder andere Schraube locker haben.
Ich sehe wieder einige schöne Köcherbäume, die von Webervögeln besiedelt werden. Wohin sollen sie auch sonst, es gibt ja keine anderen Bäume.
Kapkobras lieben übrigens Rührei vom Webervogel und machen sich durchaus die Mühe, auch mal einen Baum hochzuklettern und sich zu bedienen.
Die Vögelchen wären diesen Räubern hilflos ausgeliefert, wären sie nicht so schlau im Kollektiv Krawall zu machen und mit ihrem Geschrei Greifvögel anzulocken, die wiederum gerne mal ein Schlängerl in ihr Menü aufnehmen und den ungebetenen Eindringling entfernen.
Hier wachsen viele Euphorbien. Sie sind nicht nur giftig, sondern auch sehr nützlich, um die Erderrosionen zu verringern. Ein bisschen Unterricht bekommt man auf den Drives ja immer Gratis. Unser Guide bemüht sich sehr, uns zu unterhalten und zu informieren.
Weiter geht es zu einem Wasserloch, derer es hier einige gibt. Eine Gruppe italienische Studenten, hat zu Forschungszwecken Wildtier- Kameras verteilt. Sie hatten neben den üblichen Verdächtigen wie Zebras, Oryx und Springbock auch Fotos von Leoparden, Geparden, Karakalen und braunen Hyänen. Wer hätte gedacht, dass es in dieser Gegend so viele Arten gibt?
Immer wieder warten respekteinflößende Steil- und Schrägfahrten über sehr viel grobes Geröll auf uns. Es geht einige Male ein Raunen durch die Gruppe, weil es unvorstellbar erscheint, dass wir tatsächlich solche Neigungen fahren können.
Manchmal schleudern Steine mit brachialer Gewalt gegen den Unterboden, dass es nur so knallt und ich jedes Mal erschrecke. Ich wundere mich wirklich, wie diese Fahrzeuge die Schläge wegstecken.
Eine Teilnehmerin verdient sich heute den Tapferkeitsorden. Die Steilfahrten in die Tiefe wie in die Höhe machen ihr eine Heidenangst. Ich denke, sie wurde nicht darüber informiert, was sie erwartet, sonst wäre sie sicher gar nicht erst mitgefahren. Sie schließt bei jeder Steigung die Augen oder sieht zur Seite. Sehr schade, aber sie übersteht den Tag, ohne ihre Unterwäsche wechseln zu müssen.
Eine der vier Mitfahrer nervt, indem sie permanent ihrer ängstlichen Bekannten affektiert demonstriert, wie cool sie die anspruchsvollen Passagen findet. Dabei steht sie juchzend mit ausgebreiteten Armen auf, wenn es steil runter geht, so nach dem Stil von Titanic. Uns versperrt sie damit natürlich den Ausblick. Ich kann mich fast nicht halten, weil ich ihr am liebsten sagen möchte: Setz dich endlich hin, dein Gehabe interessiert hier niemanden. Und weil sie nicht für ihren Mut bewundert wird, gibt sie sich noch affiger. Aber ich muss schmunzeln, weil ihr wirklich niemand Beachtung schenkt. Stattdessen versuchen wir alle, die ängstliche Frau mit Gesprächen abzulenken. Deren Angst ist nämlich echt.
Eigentlich habe ich nach diversen Erlebnisberichten erwartet, dass ich diejenige sein werde, die unterwegs die Unterhosen wechseln muss. Tatsächlich fühle ich mich aber zu jeder Zeit sicher und hab große Freude an diesem Abenteuer.
Als es zum (vom Guide selbst ernannten) "Terrorpass" kommt, werden wir gefragt, ob wir lieber runter laufen möchten. Wir sind schon eine Weile unterwegs und Beinfreiheit ist im Jeep leider nicht gegeben. Unsere Seniorenknochen jammern und die Knie tun weh. Auf den Ledersitzen haben wir außerdem null Halt. Wir rutschen permanent nach vorne und müssen uns mit Händen und Füßen abstemmen. Das geht sowohl in die Knie als auch in die Handgelenke. Mein Sicherheitsgurt hat seinen Dienst auch schon vor längerer Zeit quittiert und hält mich nicht im Sitz. Er dient nur noch zur Dekoration.
Wir freuen uns alle über das Angebot uns die geplagten Beine zu vertreten und nehmen es gerne an. Bis auf eine Person mit eingeschränkter Mobilität.
Der Terrorpass hat schon zu Recht seinen Namen bekommen. Es geht nur in Zeitlupe voran. Bis der Jeep unten ist, hat er einen Platten, obwohl ein paar hundert Kilo Schubkraft weniger an Bord waren.
Der Reifen wird im Gemeinschaftswerk von Guide und Koch gewechselt, am Wegrand abgelegt und es wird in der Lodge ein neues Ersatzrad geordert. Es soll an dieser Stelle für uns abgelegt werden und wir nehmen es auf der Rückfahrt mit.
Tiere wollen sich uns nicht so recht zeigen, außer ein paar Springböcken und einer Eidechse, oder Vögel und Insekten. Ich habe aber auch gar keine erwartet. Hier gebührt es dem Canyon im Fokus zu stehen.
Unterwegs stoppen wir an einigen umwerfenden Aussichtspunkten. Das sind magische Momente, schließlich befinden wir uns im zweitgrößten Canyon der Welt. Da darf man schon mal ehrfürchtig staunen.
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202319. Juni 2025 · #66
Fortsetzung
Irgendwann wollen die Getränke, die wir hatten, wieder ans Tageslicht. Wir staunen nicht schlecht, als plötzlich zwei Busch- Klos wie aus dem Nichts auftauchen. Es sind Holzhäuschen mit einem Jutevorhang. Im Inneren steht auf einer Palette eine WC-Schüssel mit Plumps Loch. Klopapier gibt es auch und nicht einmal von der Sorte Schmirgelpapier, sondern aus dem Regal "Kuschelweich".
Der Guide schaut erst mal rein, um zu prüfen, ob sich vielleicht ein Schlängerl häuslich drin eingerichtet hat. Die Plumpsklos a la Deluxe sind sauber und es stinkt kein bisschen. Das hat schon was.
Jetzt ist es nicht mehr allzu weit ans Ziel. Wir wollen runter zum Fluss und dort ein Lunch zu uns nehmen.
Als der Jeep geparkt wird, stellen wir fest, dass es noch ein ganzes Stück bis zum Wasser runter geht. Wir müssen zwischen den Felsen und über ein paar eingebaute Stufen hinabsteigen. Das klappt jedoch viel besser als im ersten Moment befürchtet.
Unser Guide und der Koch hieven sich die großen schweren Boxen mit Eis und Getränken sowie die Lunchbox auf die Schultern und klettern wie zwei flinke Wiesel den gleichen Weg runter, den wir anderen so vorsichtig Stufe für Stufe nehmen.
Ich möchte nicht wissen wie schwer die Kisten sind und habe ein schlechtes Gewissen, weil die beiden so hart für uns arbeiten müssen.
Unten angekommen staunen wir nicht schlecht über das Felsenbecken, in dem man problemlos schwimmen kann. Ein paar ganz taffe springen auch gleich hinein.
Ums Eck wird uns der Blick auf ein regelrechtes Felsenrestaurant eröffnet. Es verschlägt uns die Sprache. Damit hat keiner von uns auch nur ansatzweise gerechnet. Wir gingen davon aus, auf Felsen am Wasser zu sitzen und ein Schnittchen zu essen.
Stattdessen werden wir von einer überdachten Terrasse empfangen, mit Tischen, Bänken und Stühlen und mit Blick auf den Felsen-Whirlpool.
Wir bekommen eisgekühlte Getränke und können entscheiden, ob wir schwimmen oder relaxen möchten. Der Duft der Grillaromen der uns immer intensiver von der Outdoor- Küche rüber weht, ist vielversprechend. Zum Fleisch gibt es griechischen Salat. Es schmeckt genauso lecker, wie es riecht.
Nach einer guten Stunde ist Aufbruchstimmung. Wir müssen wieder über die Felsen zum Jeep hochkraxeln und fahren den gleichen Weg zurück, auf dem wir gekommen sind.
Es geht aber deutlich zügiger voran und das ist in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit auch gut. Es war ein sehr langer Tag für die Mitarbeiter und sie waren pausenlos für uns da. Wie halten die das nur durch und das auch noch gleichbleibend freundlich?
Auf einem Stein sitzend sehen wir im Vorbeifahren einen kleinen Gecko, der reglos seinen Kopf in die Sonne hält. Es werden Vermutungen laut, dass es nur eine Attrappe ist.
In der Ferne sind einige Zebras im Geröll unterwegs. Sie haben uns fest im Visier und bewegen sich kaum. Aber immerhin...
Das ist ein gelungener Abschluss für einen ganz außergewöhnlichen Ausflug, den ich sehr empfehlen kann, sofern man nur ein durchschnittlicher Schisser ist.
Zurück in der Lodge fühlen wir uns glücklich und kaputt. Wir trinken einen Kaffee, gehen dann duschen und genießen bis zum frühen Abend unsere private Terrasse mit Blick auf den Canyon.
Vor dem Essen trinken wir noch etwas auf der Restaurantterrasse, und checken unsere Mails.
Das Hauptgericht des Dinners kann heute leider nicht mit gestern mithalten. Aber die Kürbissuppe ist sehr lecker und das Dessert eine wahre Gaumenfreude.
Müde schleppen wir uns nach dem Essen in unser Chalet zurück. Dort liegt der Beutel mit der Wäsche, die gewaschen wurde. Nur ist da blöderweise nicht unsere drin! Wir bringen sie zur Rezeption. Da weiß aber niemand, wo unsere gelandet ist. Das kann erst morgen geklärt werden. Blöd, wir möchten morgen zeitig aufbrechen und wissen nicht wie lange diejenigen schlafen, die unsere Wäsche haben und ob sie überhaupt in den Beutel reingeschaut und gemerkt haben, dass ihre Klamotten plötzlich andere Größen haben. Na, hoffen wir das Beste. Jetzt lässt sich eh nichts dran ändern.
Eure Bilder sind echt der Wahnsinn! So, das musste jetzt gesagt werden! Einfach eine Traumreise!
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202319. Juni 2025 · #68
Liebe (r) Tomp, du glaubst gar nicht wie sehr ich mich über dein Lob freue. Hab tausend Dank dafür! Ich habe schon überlegt ob ich meinen Reisebericht abbrechen soll. Man möchte sich zwar gern unabhängig machen von Feedbacks, aber hier geht es ja nicht nur darum, dass man gerne schreibt und berichtet, sondern auch um die Frage ob der Bericht überhaupt jemanden interessiert. Uns hat die Reise extrem gut gefallen und wenn ich das ein bisschen vermitteln kann, freue ich mich sehr. Viele liebe Grüße und einen schönen restlichen Tag, Silvia
Toller Bericht mit superschönen Fotos, ich freue mich sehr, dass wir teilhaben können an Eurer Traumreise und lese eifrig mit, auch wenn ich nicht jeden Beitrag kommentiere.... Auf jeden Fall weiterschreiben!! 🤩
Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen!" Und ich lächelte und war froh.... und es kam schlimmer....
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202319. Juni 2025 · #70
Liebes Caosgirl, dein Feedback freut mich sehr und motiviert mich auch zum Weiterschreiben. Vielen Dank für deine lieben Zeilen. Herzliche Grüße und einen schönen Tag, Silvia
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202319. Juni 2025 · #71
Donnerstag 8.Mai
Ich schlafe heute Nacht in drei Etappen, weil ich immer wieder hoffe, ein gutes Foto von der Milchstraße machen zu können. Aber der Mond ist sehr hell und die Perspektive, die ich von unserer Terrasse habe ist nicht optimal. Ins Gehölz traue ich mich aber für eine bessere Sicht wegen Schlangen und Skorpione auch nicht zu laufen. Ich bin echt frustriert und bald auch grandig.
Dann will ich wieder ins Bett, aber Uwe wacht auf und bietet mir seine Hilfe an. Doch auch seine Ergebnisse überzeugen mich nicht. Anstelle von den typischen Fotos im Farbspektrum schwarz- violett, hab ich ein ziemlich ungesundes Kack-Braun.
Milchstraße im Kampf mit einem Magen-Darm-Infekt 😄
Beim Frühstück kommt eine Dame an unseren Tisch und sagt, sie denkt, sie hätte unsere Wäsche. Ja, tatsächlich sind das unsere Klamotten. Wir freuen uns alle darüber, wieder im Besitz von Unterhosen zu sein, die unserer Größe entsprechen. Wir sind glücklich darüber, nicht unnötig Zeit zu verlieren und können planmäßig auschecken.
Bis zur B4 fahren wir die gleiche Strecke wie gestern. Zum Eagles Nest in Klein Aus Vista brauchen wir ca. 4 Std. Unterwegs treffen wir auf eine Straßensperre.
Im Desert Horse checken wir ein, müssen aber noch eine halbe Stunde warten bis wir die Schlüssel bekommen. Solange trinken wir einen Kaffee auf dem Balkon. Dabei pfeift uns ein frischer Wind um die Ohren.
Schließlich bekommen wir unseren Schlüssel und die Wegbeschreibung. Wir nehmen unser vorbestelltes Braai sowie das Frühstück für morgen entgegen und kaufen noch Grillkohle. Dann fahren wir die letzten 8 km über eine wunderschöne Sandpiste zu unserem Chalet mit dem Namen "The Rock". Während die B4 recht unspektakulär war, ist die 8 km lange sandige Zufahrt ganz und gar unser Ding. Ich fühle mich wie im siebten Himmel bei diesem traumhaft schönen Fleckchen Erde.
Was uns erwartet, verschlägt mir die Sprache. Das "Haus in den Bergen", ist sowas von herzig. Als wir die Tür öffnen, denke ich : Hoppla, jetzt bin ich bei Familie Waltons zu Besuch oder ich bin im Filmset: "Unsre kleine Farm" gelandet. Ich erwarte fast dass Jon- Boy oder Marie- Ann zur Hintertür herein kommt.
Im vorderen Bereich befindet sich ein kleines Wohnzimmerchen mit offenem Kamin und hinter einer halbhohen Naturstein-Mauer gibt es eine Kochnische mit einem total hübsch eingedeckten Tischchen. Ebenfalls hinter einer halbhohen Mauer ist der Schlafbereich mit einem Doppel- und einem Einzelbett.
Über dem Bett hängt ein Propeller mit Schnüren zum Einschalten, an denen zwei Pferdchen hängen. Das hat was von einem Mobile zum hypnotischen Einschlafen. Fehlt nur noch der Pinkeltopf unter dem Bett...ich muss mal nachsehen 😄 Vor der Eingangstür stehen zwei Stühle und der Grill.
Das ist wirklich Nostalgie pur. Ein absolutes Juwel. Die Aussicht ist phänomenal. Wir richten uns ein, kochen uns einen Kaffe und essen auf unserer Terrasse die riesigen Kuchenstücke, die uns als Dessert fürs Dinner mitgegeben wurden.
Während dessen bekommen wir Besuch von einem Nager, der einem Degu sehr ähnlich sieht. Wir fragen verschiedene Leute ob sie wissen, wie die Tiere heißen. Die Antworten gehen über Maus und Preriehund zum Erdhörnchen und Marter bis zur Feldratte. Der Schwanz sieht nach Degu aus, aber Degus haben einen kleinen Buckel und sie gehören auch nicht nach Namibia. Diese Idee kann ich sicher ausschließen.
Ihr habt freie Wahl, sucht euch was aus.
Der kleine Kumpel hat jedenfalls gar keine Berührungsängste und macht sich an Uwes Schnürsenkel zu schaffen. Nach einer Weile will er an seinem Bein hochklettern. Das ist Uwe dann aber doch zu viel Körperkontakt und zu aufdringlich. Er schüttelt vorsichtig sein Bein ein bisschen.
Das Tierchen versteht die Botschaft und huscht zurück auf den nächsten Felsen, wartet aber konzentriert darauf, dass uns womöglich etwas vom Kuchen runterfällt.
Vielleicht wird er von manchen Gästen gefüttert und erwartet jetzt von uns auch ein Allmosen. Es ist auch echt schwer der Versuchung zu wiedersehen. Wir haben aber unsere wahre Freude. Das ist wie Kino, nur besser.
Die Vogeltränke die kaum einen Meter von uns entfernt ist, befüllen wir mit Wasser, können uns aber nicht vorstellen, das uns die Vögel so nah kommen. Doch da täuschen wir uns gewaltig. Sie trauen sich sehr wohl. Das Wasser wird rege aufgesucht und zwar von verschiedenen Vogelarten. Für Unterhaltung ist also gut gesorgt. Da bräuchte es heute eigentlich gar keinen Game Drive mehr.
Später machen wir uns aber doch auf den Weg nach Garub zum Pferde suchen.
Die Landschaft rings um Klein Aus Vista begrüßt uns üppig bewachsen mit dem weißen Gras, welches ich in der Namib so sehr liebe. Es nimmt bereits eine leicht gelbliche Farbe an und wird vermutlich in ein paar Wochen nur noch Heu sein.
Unterwegs treffen wir auf einen Straußenmann. Er sieht toll aus in dem Gras zumal hier und da auch ein grünes Bäumchen zu sehen ist.
Richtig unterhaltsam wird es, als wir in der Nähe des Restaurants ein auf Krawall bebürstetes Oryx sehen. Es gabelt eine Art Blechbadewanne auf. Entweder empört es sich so, weil kein Wasser drin ist, oder das Ding steht nicht da wo es seiner Meinung nach hin gehört. Mit seinem Gehörn hebt es die Wanne auf einer Seite beinahe einen Meter hoch. Aussteigen und für ein Handy-Foto nah genug heranzuzreten wagen wir lieber nicht. Manche Momente muss man einfach ohne Beweisfoto genießen.
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202319. Juni 2025 · #72
Fortsetzung
Ich wäre eigentlich lieber eine halbe Stunde später zu den Pferden gefahren, weil dann das Licht besser ist. Aber Uwe ist ungeduldig, weshalb wir schon im noch grellen Licht ankommen.
Es ist gerade eine Herde von 30 bis 40 Pferden in Aufbruchstimmung. Die meisten sind schon Richtung Au- Berge unterwegs. Ein paar Nachzügler lassen sich gerade noch von uns fotografieren.
Ein Fohlen wälzt sich im Sand. Aber bis Uwe den Fotoapparat soweit hat, ist es schon fertig mit dem Peeling. Fürs Handy ist es sowieso zu weit entfernt.
Während des Rückzugs haben zwei Pferde eine Meinungsverschiedengeit, die ausgetragen werden muss. Die beiden sind nicht zimperlich, eines bekommt einen herzhaften Nackenbiss. Sie steigen hoch und schlagen mit den Hinterläufen aus. Hufe treffen selbst auf die Entfernung hörbar, auf den Kontrahenten, der den Schmerz mit einem lauten wiehern kund tut. Sand wirbelt hoch. Nach knapp zehn Minuten ist geklärt was geklärt werden musste. Die Herde verabschiedet sich. Keiner der beiden sieht schwer verletzt aus. Wenn ich aber die Narben mancher Pferde sehe, weiß ich, dass sie hart im Nehmen sind.
Gut dass sich Uwe bezüglich Zeitmanegement durchgesetzt hat. Eine viertel Stunde später und wir hätten zwar schöneres Licht, aber nur noch ein leeres Wasserloch vorgefunden.
Wir fahren zurück und entdecken unterwegs noch ein einzelnes Pferd, einsam und weit ab von seinen Gefährten. Vielleicht hat es Hausverbot innerhalb der Herde.
Später bin ich ums Chalet herum noch ein wenig im Sonnenuntergang unterwegs. Unten im "Tal" stehen einige fotogene Bäume und das filigrane Gras sieht in der Abenddämmerung wunderschön aus. Da entdecke ich wieder ein einzelnes Pferd und wir beobachten uns eine Weile gegenseitig.
Auf dem Feld finden sich bis unterhalb unseres Chalets, ganz viele Hufspuren. Wer weiß, vielleicht besucht uns ja ein Horse vor der Haustür.
Nachdem die Erde den Feuerball verschluckt hat, schmeißen wir den Grill an und genießen den medidativen Blick in die Flammen. Es knistert, züngelt und sprüht Funken bevor unser Fleisch drauf brutzelt.
Dann sitzen wir in unserem verträumten Häuschen am Tisch und genießen Steaks mit Folienkartoffeln und griechischen Salat. Ich gönne mir sogar ein Weinchen. Uwe mag leider grundsätzlich keinen Rebsaft, was den Genuss als Alleintrinker ein bisschen schmälert. Aber nur ein bisschen.
Er hat gegrillt, ich mach den Abwasch und während er sich fast schon mit dem Sandmännchen ins Bett legt. Sitze ich noch im Wohnzimmerchen und schreibe Tagebuch. Aber auch meine Augen sind schon schwer. Gute Nacht ihr Lieben.
SISilvy298 Beiträge · seit 200719. Juni 2025 · #73
Hallo Nacho,
jetzt muß ich mich auch outen, dass ich deinen tollen Bericht mit großer Begeisterung lese. Unglaublich schön war euer Ausflug im Canyon. Ich bin vor ca. 20 Jahren (unerlaubter Weise) in den Canyon runtergestiegen. Es war ein kühler Apriltag, ich war gut ausgerüstet mit Bergschuhen und genug Wasser und in männlicher Begleitung. Da wir beide Bergsteiger sind, war die Tour für uns überhaupt kein Problem aber unvergesslich schön. Auch die beiden Übernachtungen im Eagles Nest zählen zu den schönsten in ganz Namibia...obwohl man das schlecht sagen kann...überall ist es schön! Nachts hatten wir ein Mäuschen im Haus. Ach wie schön, da werden so viele Erinnerungen wach, auch mit dem Wissen, dass wir dort nicht mehr hinkommen werden. Ich bin gespannt, wie es bei euch weiter geht und freue mich auf deinen weiteren Bericht und tolle Fotos!
Grüße aus Bayern Silvy
Enilorac65768 Beiträge · seit 201719. Juni 2025 · #74
Hallo Nacho, nun bin ich endlich dazugekommen aufzuholen… Die Unterkünfte in Namiba sind schon unglaublich schön! Wir staunen auch immer wieder auf‘s Neue. Vielen Dank für die schönen Eindrücke! Ich möchte dich nicht ärgern, aber ich konnte mit meinem Iphone richtig gute Sternenfotos machen. Ich habe selber gestaunt 😉 Zum Glück habt ihr eure Wäsche noch rechtzeitig zurückbekommen! Liebe Grüsse, Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Ich lese deinen Bericht sehr gerne und weiß, dass ein bisschen Feedback doch motiviert, weiter zu schreiben.
Euren Ausflug in den Canyon fand ich absolut toll. Wäre für uns mit den Kindern wahrscheinlich zu lange, aber dein Bericht bestärkt mich auf jeden Fall, den Canyon bei einer erneuten Planung nicht außen vor zu lassen!
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202319. Juni 2025 · #76
Liebe Silvy aus Bayern, dein Feedback freut mich sehr. Es ist so schön zu lesen, dass doch ein paar Leute mein Geschreibsel interessant finden.
Wir haben überall gesagt, dass wir da gerne ein zweites Mal Urlaub machen würden. Nur ein paar Unterkünfte, haben uns nicht so richtig begeistern können, obwohl keine wirklich schlecht war. Die eine Unterkunft punktet mit den Aktivitäten die möglich sind, die andere landschaftlich oder mit ihrem Personal oder mit besonderem Charme. Manche haben hier und da Defizite, aber nichts was man als "Geht gar nicht" bezeichnen müsste.
Der Fish River und auch die Lodge bekommen von mir 5 von 5 Punkten. Respekt, dass ihr da rumgeklettert seid. Wenn man die Voraussetzungen dazu mitbringt, hat der Canyon schon seinen Reiz. Aber man darf den Anspruch echt nicht unterschätzen. Ich würde niemandem empfehlen, es euch nachzumachen 😄 Wir haben aber Wanderer getroffen, die auch, sogar mehrere Tage, allein unterwegs waren und an unterschiedlichen Stationen übernachteten. Wenn man gut informiert ist und seine Kondition und Orientierungsfähigkeit realistisch einschätzen kann, spricht sicher nichts dagegen, den Canyon auf Schusters Rappen zu erleben.
Obwohl es so viele tolle Unterkünfte waren, gehört das Eagles Nest definitiv ganz mit an die Spitze. Den ersten Platz müssen sich aber mehrere Unterkünfte teilen. Alles andere wäre nicht fair. Vielen Dank für motivierendes dein Feedback liebe Silvy und einen schönen Abend, Silvia
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202319. Juni 2025 · #77
Liebe Caroline, vielen Dank auch dir für deine ermutigenden Worte. Es ist doch klasse, dass dir schöne Fotos von der Milchstraße gelungen sind. Das freut mich aufrichtig für dich. Ich werde schon noch rausfinden, wie ich mein Handy einstellen und was ich beachten muss. Vielleicht weiß es ja hier sogar jemand und kann mir weiterhelfen? Ich habe ein Samsung 😄 Ja, die Wäsche war schon ein kleiner Nervenkitzel. Aber das Problemchen war ja am Ende schneller gelöst als erwartet. Unterkünfte kommen noch einige, die echt klasse waren. Liebe Grüße und hab noch einen schönen Abend, Silvia
NachoThemenstarter988 Beiträge · seit 202319. Juni 2025 · #78
Hallo liebe Melanie, auch dir herzlichen Dank dafür, dass du immer mal wieder einen Kommentar schreibst und mich wissen lässt, dass du noch mit an Board bist. 🙂 Ob der Ausflug in den Canyon was für Kinder wäre, kann ich nicht gut einschätzen. Ich denke eher nicht und man darf auch wirklich nicht zu ängstlich sein. Es geht schon sehr steil rauf und runter. Das sieht auf den Fotos immer viel harmloser aus als es tatsächlich ist.
Aber Namibia hat ja viele andere interessante Orte und Lodges, wo auch Kinder auf ihre Kosten kommen. Du hast das ja ganz gut im Griff. Eure erste Reise war ja super und wenn ich mich richtig erinnere, fanden sie auch eure Kinder toll. Die zweite steht auch bald an. Da bin ich schon gespannt. Liebe Grüße und eine schöne restliche Woche, Silvia
Daxiang5'050 Beiträge · seit 201420. Juni 2025 · #79
Hi Silvia,
auch wenn ich mich kaum zu Wort melde, macht es mir sehr viel Spaß mit euch durch Namibia zu reisen!
Bei deinem "deguähnlichen Tier" handelt es sich übrigens um eine Felsenratte. Die possierlichen Tierchen sind zwar auch Nagetiere, aber, anders als der Name erwarten lässt, nicht mit den eigentlichen Ratten verwandt.
Bin schon ganz gespannt wie es weiter geht und freue mich auf die Fortsetzung.
Liebe Grüße und einen guten Start ins Wochenende Konni
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200920. Juni 2025 · #80
Hallo Silvia, ich bin auch begeisterte Mitleserin und freue mich "The Rock" wiederzusehen. Das war unser erstes Chalet bei 4 Aufenthalten in Klein-Aus Vista. „the rock“ ist für mich das schönste Chalet gefolgt vom „eagles view“. Die Felsenratten sind an allen Chalets anzutreffen. 😉
Bagatelle ist immer wieder schön. Hier kennen wir allerdings nur die Dünen-Chalets (welche uns vor dem Umbau besser gefallen haben). Aber das Farmhaus sieht schon toll aus.
Auch wusste ich nicht, dass man nun auf Vogtland extra bezahlen muss, wenn man die Giraffen füttern will bzw, dabei selbst frühstückt. Bei uns gabs die Giraffen gratis zum Frühstück, lunch oder Dinner - sie liefen ständig im eingezäunten Bereich umher.