Weiße Farmer in die USA

90 Antworten · 7'605 Aufrufe · gestartet 31. März 2025 von TanjaH
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1'127 Beiträge · seit 202204. Juni 2025 · #81
@ das WW-Drechslerinterview
BMW schrieb:.. exactly what l meant............
Hallo BMW, weil deine Zustimmung zum Drechsler-Interview so uneingeschränkt war, folgend wenigstens (m)eine Meinung, mit etwas mehr emotionalem Abstand, weil es dann nämlich mehr darauf ankommt, was das sein sollte.

Wenn Situations- und Problembeschreibung im Telegramformat, war das grosso modo OK.

Wenn Meinung, dann beglückt das alle mit gleicher Meinung, was ebenfalls OK ist, so lange man Meinung als Meinung erkennen lässt und nicht behauptet es sei Faktisches.

Wenn politische und zeitgeschichtliche Analyse, hat es mE einige Schwächen in Form von nicht Erwähntem (vulgo: halbe Geschichten), die aber vielleicht einer Verkürzung durch Zeitnot geschuldet sind. Dann sind aber auch solche, die entweder Qualitätskriterien verletzen oder eben Absicht (Meinung) sind, wie z. B. die Darstellung der RSA<>US-Beziehungen vor/nach Trump. So was verletzt schon „journalistische Sorgfaltspflicht“, denn mit einem Satz mehr ließe sich das faktisch korrekt darstellen, und es gibt mehr von solchen Sachen.

mM
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2025
128 Beiträge · seit 202407. Juni 2025 · #83
Laut Medienberichten hat vor allem Musk Trump das Thema des "Genocide of white South Africans" eingeflüstert. Nun gibt es das totale Zerwürfnis zwischen Trump und Musk. Möglicherweise wird es dann auch "spannend", ob die USA für weiße Südafrikaner offen bleiben. Trump legt ja gern 180-Grad-Wenden hin und er pauschalisiert auch zu gern, nimmt Gruppen, die Merkmale teilen, sozusagen in Sippenhaft. Möglicherweise gewinnt Steve Bannon auch wieder an Einfluss. Der hat das Gefasel vom "Genocide of white South Africans" auffälligerweise nie geteilt und fordert die Abschiebung von Musk nach Südafrika.
1'127 Beiträge · seit 202207. Juni 2025 · #84
@white genocide
„White genocide“ hat in den USA eine ganz andere Bedeutung als in diesem Kontext hier. Es entstand schon vor Jahren als Kampfbegriff von White Nation/Supremacists bis KKK, die in der Masseneinwanderung Nichtweißer einen „Genozid durch Umvolkung“ sehen. Afrikaner-Interessensverbände haben unter und mit Trump1 und Murdoch-Medien in einer Kampagne in USA und Australien auf ihre (und gefühlte) Bedrohungslage aufmerksam gemacht und um Unterstützung (und Geld) geworben. Dabei haben sie erfolgreich bei diesem Begriff angedockt und hatten auch keine Berührungsängste mit den Erfindern. In RSA war das schon ein Thema, international aber kaum.
Jetzt führte Trump weiter, was unter Trump1 unvollendet blieb und Musk wird sicher seine Rolle dabei gespielt haben, den Südafrikanern „etwas“ heimzuzahlen. Allerdings hat Trump jetzt, wegen seines noch ungezügelteren Herumpolterns, dabei viel mehr Aufmerksamkeit gekriegt und, weil bei „white genocide“ bleibend, eine internationale Debatte ausgelöst, ob ein solcher in RSA tatsächlich stattfindet. AfriForum z. B. hat längst erkannt, dass ihnen das in der jetzt entstanden Hellhörigkeit schadet und sich wiederholt davon distanziert, wie z. B.
“..... Speaking to broadcaster Newzroom Afrika, Kriel said the concerns raised by the Afrikaners in South Africa are legitimate. He however said AfriForum does not define the situation as “white genocide” as used some politicians in the United States.........
...... “Afrikaners, let me be clear, cannot survive as a cultural community in the US or any other country. That is why I am not leaving. We respect those that want to live, but we have to make sure that for your children, for my children, we find a future here on the southern tip of Africa... “

https://iol.co.za/news/politics/2025-05-13-i-am-staying-afriforums-kallie-kriel-says-afrikaners-cannot-survive-in-us-as-a-cultural-community/

PS: Zur Erinnerung, die Qualifikationskriterien für USRAP:
To be eligible for U.S. resettlement consideration, individuals must meet all of the following criteria:
• Must be of South African nationality; and
• Must be of Afrikaner ethnicity or be a member of a racial minority in South Africa; and
• Must be able to articulate a past experience of persecution or fear of future persecution.

https://za.usembassy.gov/refugee-admissions-program-for-south-africans/
zuletzt bearbeitet 07. Juni 2025
807 Beiträge · seit 201826. Juni 2025 · #85
.....und, wer gewinnt.....mal wieder?

Trump natürlich!

Er ist, allein in diesem Thread, mal wieder satte 14 Seiten in aller Munde (schlimmer noch....., aller Köpfe).....
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2025
593 Beiträge · seit 202426. Juni 2025 · #86
busko schrieb:.....und, wer gewinnt.....mal wieder?

Trump natürlich!

Er ist, allein in diesem Thread, mal wieder satte 14 Seiten in aller Munde (schlimmer noch....., aller Köpfe).....
Hallo,
Die Feststellung sollte nicht lauten: und wer gewinnt mal wieder sondern, warum verlieren die anderen srändig.....
VG
1'127 Beiträge · seit 202227. Juni 2025 · #87
OT
Ist halt eine Frage der Interessenslage. Wenn diese auf Fauna und Flora fokussiert und sonst nix, kann/sollte/muss man Trump&Co ausblenden.

Wenn man sich für die Welt in der man lebt (hier „Afrika“ mit Land, Leuten, Geschichte …… Gesellschaft, Politik) interessiert, wird man halt mit obigen Genossen konfrontiert...... oder konfrontiert diese 😎, zumindest in der Meinungsbildung 😎

So ist das Leben eben und für mich ist klar, wem etwas entgeht 😎
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2025
1'127 Beiträge · seit 202229. Juli 2025 · #88
tacitus schrieb:Demnach würde/soll USRAP ausgeweitet werden.?
.... "To be eligible for U.S. resettlement consideration, individuals must meet all of the following criteria:
• Must be of South African nationality; and
• Must be of Afrikaner ethnicity or be a member of a racial minority in South Africa; and
• Must be able to articulate a past experience of persecution or fear of future persecution....."


https://za.usembassy.gov/refugee-admissions-program-for-south-africans/
Es gibt offensichtlich Auffassungsunterschiede im State Department und beim Präsidenten, was mit der nachträglichen Erweiterung (rot)
“Must be of Afrikaner ethnicity or be a member of a racial minority in South Africa...”
betr. die Anspruchsberechtigung für USRAP gemeint ist.
https://www.reuters.com/world/africa/us-diplomats-asked-if-non-whites-qualify-trump-refugee-program-south-africans-2025-07-25/
Exclusive: US diplomats asked if non-whites qualify for Trump refugee program for South Africans
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2025
1'127 Beiträge · seit 202206. Aug. 2025 · #89
Etwas OT, aber nicht ganz.
Über unerwünschte Nebenwirkungen informiert ….. 😎 😄 😄 ........ Lutnik jedenfalls nicht 😎

Wie Trump die weißen Farmer in Südafrika ruiniert
Monatelang spielte sich Donald Trump als Retter der südafrikanischen Buren auf. Nun werden ausgerechnet die weißen Landwirte von seinen neuen Zöllen besonders hart getroffen. In der Kleinstadt Citrusdal hatten sie voll auf den US-Export gesetzt – und fürchten nun um ihre Existenz

https://www.derstandard.at/story/3000000282251/wie-trump-die-weissen-farmer-in-suedafrika-ruiniert
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2025
1'127 Beiträge · seit 202216. Aug. 2025 · #90
Trump reduziert den USRAP-Personenrahmen von 100.000 pa unter Biden auf voraussichtlich 40.000 und "Afrikaner" sollen der „Schwerpunkt“ sein.
Da Trump Unterstützungsleistungen für Flüchtlinge drastisch reduziert hat, haben lt. dem Reutersartikel schon Angekommene finanzielle Probleme um über die Runden zu kommen.

Trump administration weighing refugee cap of 40,000 with focus on white South Africans
• Trump administration discusses bringing in 30,000 Afrikaners
• Total U.S. refugee admissions reduced under Trump
• South African arrivals face initial financial challenges


https://www.reuters.com/world/africa/trump-administration-weighing-refugee-cap-40000-with-focus-white-south-africans-2025-08-15/
zuletzt bearbeitet 16. Aug. 2025