Weiße Farmer in die USA

90 Antworten · 7'605 Aufrufe · gestartet 31. März 2025 von TanjaH
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1'127 Beiträge · seit 202213. Mai 2025 · #21
OceanView schrieb:.... Es wird auch nicht berichtet, wie viele Südafrikaner inzwischen in Australien und Neuseeland ansässig sind aufgrund der Rassengesetze in Südafrika.....
Guten Tag OceanView,
weil gerade wieder eine rundes Gedenkjahr der Abschaffung der „Rassengesetze“ war, ersuche ich dich, diese Wortwahl zu korrigieren. „Rassengesetzte“ gab es in der Nationalsozialistischen Diktatur und haben Millionen Leben und Existenz genommen. Seither sind sie ein historischer Begriff, den man nicht leichtfertig gebrauchen sollte.

Abgesehen von obig ist diese Wortwahl auch betr. das hier behandelte Thema mE vollkommen daneben und eine Verunglimpfung des Landes.

Gruß

In der Sache: Auswanderung Weißer gibt es und das schon seit den 1980ern. Bis dorthin war eine Nettozuwanderung, RSA war eine der Auswandererdestinationen für Europäer. Das ist dann angesichts der immer offensichtlicher werden politischen Konflikte und Unsicherheit gekippt und der Lack war ab. Bisher ist die Bevölkerungszahl Weißer annähernd stabil. D. h. es gab auch keinen Zuwachs, was auch was aussagt.
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2025
1'127 Beiträge · seit 202214. Mai 2025 · #23
Danke Gina Chris für die Links zum Thema „Race Laws“.

Ich glaube zum Grundsätzlichen dieses Themas halbwegs informiert zu sein. Die Zahlenstatistik kannte ich nicht, Danke dafür. Ich kann auch noch nicht beurteilen, wie diese Kategorisierung praktiziert wird. Jedenfalls ist es eine Fundgrube für Leute mit Zeit, Ausdauer, Interesse und Sachverstand (!), um herauszufinden wie und wann auch tatsächlich diskriminiert wird, was totes Recht ist usw.

Zum "Allgemeinen" habe ich folgende Meinung, muss aber leider etwas ausholen 😎 .

„Affirmative Action“, BEEs und Nachfolger nach 1994 waren 1. angesichts der Vorgeschichte berechtigt und alternativlos und 2. auch „part of the deal“ für die Staatsneugründung, mit einer „Schonzeit“ für 100.000de Weiße im öffentlichen Dienst auf reinen Versorgungsposten. Hauptsächlich Afrika(a)ner, die einen geschützten Lebensstandard hatten, für den sie (nach europäischen Standards) nie gearbeitet hatten und auf Lebenserhaltung durch Leistung gar nicht vorbereitet waren.
(Ähnliches gab es ja auch einmal in unserer verstaatlichten Industrie und Amtsstuben… 😎

Gleichzeitig fand die „Afrikanisierung“ der öffentlichen Dienste und Verwaltungen und „Parastatals“ statt, die, auf die Schnelle, auch die am schnellsten aktivierbaren (zusätzlichen) Jobs waren. Dabei wurde nicht immer auf Qualifikation Wert gelegt, deren Erlangung ja in der Vergangenheit auch nicht einfach möglich war, was auch viele teure Doppelbesetzungen verursachte. Angesichts der Situation und Vorgeschichte war das aber argumentierbar und mE OK.

Aber nach spätestens 20 Jahren hätten Partei und Staat den Übergang vom „rassebasierten Quoten*)“- zum Leistungsprinzip einleiten müssen. Das haben sie verpasst und nicht gemacht und (zum Schaden der Nation) eher noch ausgebaut, obwohl der Missbrauch durch Nepotismus und Korruption längst evident war.

Du wirst von mir hier nichts finden, womit ich obig befürwortet oder schöngeredet habe.

Die Quotenpolitik ist zwar volkswirtschaftlich und gesellschaftlich selbstbeschädigend aber (um zum eigentlich Thema hier zu kommen 😉 ) mE qualitativ nicht mit den „Race Laws“ von früher vergleichbar, wie Immorality Act, Group Areas Act …. Industrial Conciliation Act. Da qualitativ/inhaltliche Parallelen herzustellen ist mE eine historische Fehleinschätzung. RSA ist heute ein viel freieres Land als damals. Sogar die weiße extreme Rechte (womit nicht die Träumer in Orania gemeint sind) bleibt weitgehend unbehelligt, obwohl sicherlich unter Beobachtung.

Eigentlich ging es mir aber mit meinem ersten posting darum, dass „Race Law“, zwar wörtlich übersetzt: „Rassengesetz“, hier auch inhaltlich gleichgesetzt wurde. Ich meine nach wie vor, dass man das (wie schon oben begründet) nicht tun sollte. Manche Begriffe sind nicht vom historischen Kontext, wenn vorhanden, zu trennen. „Race Law“ in RSA ≠ „Rassengesetz“ in D oder A, mM. Sorry, da bin ich pingelig.

Grüße

*) Und natürlich ist es auch eine Ironie der Geschichte, dass die in der neuen Verfassung abgeschaffte „Rassenklassifizierung“ durch AA/BEE… durch die Hintertür wieder eingeführt wurde, allerdings durch Selbstdeklaration, was schon einen Unterschied macht. Früher haben viele Leute mit ein bisschen krausen Haaren, vollen Lippen und dunklem Teint sich sehr bemüht, den "Sündenfall" des (Ur)Großvaters im Stammbaum zu tilgen. Jetzt wird die schwarze (Ur)Großmutter wieder hinein reklamiert. (Manche) Chinesen waren zu Apartheidzeiten hoch privilegierte Nichteuropäer, jetzt wollen sie gerne zu den damals Benachteiligten gezählt werden….usw.
zuletzt bearbeitet 14. Mai 2025
4'984 Beiträge · seit 201614. Mai 2025 · #24
Hi tacitus,

dass race laws im heutigen SA nicht mit den damaligen Rassengesetzen in AT od DE gleichzusetzen sind,
unbestritten, und gut und gerne ein Grund pingelig zu sein!
Persönlich habe ich aber den von dir zitierten Satz von "OceanView",
ausschließlich im Zusammenhang mit Südafrikas race laws verstanden (ersuche um Berichtigung falls anders),
und deshalb deinen Beitrag darauf nicht nachvollziehen können.
Jetzt ist alles klar, und die Rassengesetze mögen für immer ein Akt der Vergangenheit bleiben!

Gruß Gina
1'127 Beiträge · seit 202214. Mai 2025 · #25
Demnach würde/soll USRAP ausgeweitet werden.?
.... "To be eligible for U.S. resettlement consideration, individuals must meet all of the following criteria:
• Must be of South African nationality; and
• Must be of Afrikaner ethnicity or be a member of a racial minority in South Africa; and
• Must be able to articulate a past experience of persecution or fear of future persecution....."


https://za.usembassy.gov/refugee-admissions-program-for-south-africans/
zuletzt bearbeitet 14. Mai 2025
241 Beiträge · seit 202521. Mai 2025 · #29
Ramaphosa ist seit 2 Tagen in Washington. Er darf wohl heute zu Trump.
1'127 Beiträge · seit 202221. Mai 2025 · #30
wow 😁
was du alles weißt, Respekt!!! und 😁
und warum verschweigen das alle Medien? 😎 ist sicher eine Verschwörung der Systemmedien 😠
.... vielleicht sollte ich doch der FB-Gruppe beitreten? 😕
zuletzt bearbeitet 21. Mai 2025
4'984 Beiträge · seit 201621. Mai 2025 · #31
das Treffen im Weißen Haus ist soeben zu Ende gegangen; wen's interessiert ab 1:03:00

Bei YouTube ansehen ↗



Gruß Gina
1'523 Beiträge · seit 201121. Mai 2025 · #32
Habe das Live-Video im White House mit Trump und Ramaphosa gerade

gehört und kann es nur Allen zur Meinungsbildung empfehlen...........

LG............BMW
zuletzt bearbeitet 21. Mai 2025
118 Beiträge · seit 200622. Mai 2025 · #34
Gut, dass das Thema an einer so prominenten Stelle auch außerhalb Südafrikas diskutiert wird. Bei diesem Thema kann die Weltöffentlichkeit nur nützlich sein! Die meisten Menschen dieser Welt dürfen die Problematik nicht kennen.
1'096 Beiträge · seit 200922. Mai 2025 · #35
Ich persönlich finde es sehr lehrreich, den Umgang mit dem Thema zu beobachten. Als jemand, der betroffene Farmer kennengelernt hat, ist es mehr als ernüchternd, festzustellen, wie die gesamte europäische Medienlandschaft bemüht ist, Trump als Spinner darzustellen und so zu tun, als wären weisse Farmer in SA nicht gefährdeter als andere Gruppen.

Wenn du selber einen Einblick hast und dann erlebst, wie nahezu unisono so getan wird, als wäre das eine Verschwörungsspinnerei, kannst du dir die Frage stellen, wie es um andere Themen bestellt ist, wo du selbst kein Wissen hast.

Liebe Grüsse
Guido
2'536 Beiträge · seit 200722. Mai 2025 · #36
Hi,
es bestreitet doch keiner die Probleme.
Nur den Umgang damit.
Und da braucht man ja nicht viel, um hier festzustellen, dass Trump halt weder Ahnung noch wirkliches Interesse hat. Es reicht dieses Video. Und die anderen, die es von solchen Gesprächen gibt.
Da kann sich jeder selbst eine Meinung dazu bilden, da braucht's keine "europäischen Medien".
LG Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
387 Beiträge · seit 202122. Mai 2025 · #37
Es ist hilfreich, in dieser Diskussion Unbeteiligter zu sein, damit die Diskussion nicht interessengeleitet wird 😉 . Weder bin ich weisser Farmer und möchte meine Besitzstände verteidigen, noch bin ich Teil der schwarzen Bevölkerung mit einem Groll auf die Ungleichverteilung der Landressourcen. Ich bin einfach nur in Deutschland lebend und war noch nie in SA.

Letzte Informationen besagen für 2023 27.600 Morde in Südafrika. Die sich daraus ergebende Mordrate von 44 je 100.000 Einwohner ist traurigerweise eine der höchsten der Welt, Deutschland hat eine Mordrate von 1, USA hat 6 und Namibia hat 12 je 100.000 Einwohner. Es ist im Internet nicht recherchierbar, wie hoch der Anteil der weissen Opfer in SA ist, überall steht geschrieben, dass bei Mordopfern nicht die Hautfarbe erfasst wird. Geht man von einer Gleichverteilung aus, sind von etwa 5 Mio weissen Einwohnern rund 2.200 im Jahr 2023 einem Mord zum Opfer gefallen. Man findet im Internet verschiedene Argumente, die einerseits für eine höhere und andererseits für eine niedrigere als die durchschnittliche Mordrate an der weissen Bevölkerung sprechen. Es scheint aber keine gesicherte Erkenntnis darüber zu geben.

Was sollen wir also von Trump´s Anschuldigungen halten? Seine etwa 20 Zeitungsartikel sind angesichts der über 2.000 jährlichen Morde an Weissen sicherlich mühelos in kurzer Zeit zusammenkopierbar gewesen. Nur belegen sie sicherlich keinen Genozid in Anbetracht von 25.000 Morden an der nicht-weissen Bevölkerung. Trotzdem, auch das ist Trump wie er immer ist: er spricht ein relevantes Thema an. Die Rhetorik des Oppositionellen Julius Malema (von dem beim Treffen im Weissen Haus die Videoclips abgespielt wurden) scheint extrem gewaltbereit zu sein, und seine Anhänger sind wohl auch teilweise gewaltbereit, Zielgruppe sind bei diesen politisch motivierten Hassreden die Weissen.

Es ist wie immer bei Trump: er interpretiert sich die Welt wie es ihm gefällt. Erstens ist der Genozid-Vorwurf nicht haltbar, und zweitens blendet er das Anliegen der schwarzen Bevölkerungsteile, die Ungleichverteilung der Ressourcen als sehr nachweisbare Folge der Apartheidspolitik (siehe die verschiedenen ehemaligen Gesetze) zumindest teilweise wieder rückgängig zu machen, aus. Für Trump scheint dieses Anliegen unberechtigt zu sein. Nun verknüpft er das Thema Mordrate mit dem Thema Korrektur der Apartheidspolitik, um ebendieses Korrekturanliegen zu diskreditieren. Bei seiner Stammwählerschaft in den USA scheint es wie immer zu verfangen, unterstützt durch seine Ministerriege, währenddessen der Rest der Welt fassungslos daneben steht und zusieht, wie die Demagogie ihren Lauf nimmt. Wer zu solch rhetorischen Methoden greift, sollte nicht die Weltpolitik bestimmen. Leider ist Trump sehr erfolgreich mit dieser Methode, ihm gelingt es wiederholt mühelos, jeden Politikprofi, der ihm nicht passt, damit sprachlos zu machen und lächerlich aussehen zu lassen. Sicherlich ist es schwer, auf Trumps Argumentation innerhalb des laufenden Gesprächs schlagfertig zu kontern, aber es ist unbedingt notwendig, hinterher die Fakten und die Argumentation richtig zu stellen.

Übrigens, wen es interessiert: genau die gleiche rhetorische Methode des Verknüpfens zweier nicht zusammenhängender Themen hat u.a. JD Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz angewendet bei der Diskreditierung der Europäer, sie respektierten die Meinungsfreiheit nicht sowie Trump bei Zelenskij´s Diskreditierung er sei ein Diktator. Es gibt noch diverse andere Beispiele, Trump wird ja nicht müde diese Methode immer und immer wieder zu wiederholen.
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2025
1'096 Beiträge · seit 200922. Mai 2025 · #38
Mir persönlich ist Trumps plumpe Art vollkommen egal. Das Thema ist real und das ist was (für mich) zählt. Meine Frau und ich waren zufällig in 2019 in SA als die Wahlvorbereitungen liefen und der Wahlkampf tobte. Ich habe selber erlebt, dass Julius Malema im TV öffentlich zur Vergewaltigung von weissen Frauen aufrief (nicht explizit Farmer). Niemand hat ihn gestoppt. Das höchste südafrikanische Gericht hat vor einiger Zeit noch verfügt, dass sein Aufruf, die Farmer umzubringen eine freie Meinungsäusserung sei und kein Hate Speech.
Meine Güte, wen wollt Ihr denn hier verarschen?
Neben Farmern, die mir persönlich bekannt sind, habe ich eine Begegnung noch sehr genau im Kopf. Das war 2023 in Rakops, auf dem Weg ins CKGR. Wie alle, wollten auch wir dort tanken und es gab einen Stau. Vor uns war eine südafrikanische Familie. Wir haben uns sehr nett unterhalten und es entwickelte sich sehr persönlich. Sie waren Farmer und er versuchte gerade sein Glück, gemeinsam mit seinem Bruder, der ein Unternehmen besass, eine offizielle Niederlassung in Botswana zu eröffnen um so eventuell die Türe zu öffnen um nach Botswana zu migrieren. Die Frau hatte Tränen in den Augen, als sie erzählte, dass 1/3 der weissen Familien in der Klasse des Sohnes das Land bereits verlassen haben um ein neues Leben zu beginnen. Die Relativierungen machen mich sprachlos!
Wer einen Betroffenen in Simbabwe mal live erleben möchte, kann sich an mich wenden. ich vermittle gerne den Kontakt nach Lake Kariba. Dort kann man dann aus erster Hand lernen, wie es ist, wenn an einem Freitag ein paar Typen in dein Zuhause kommen und dir Zeit geben bis Sonntag um alles zu verlassen. Sie versprachen ihm wiederzukommen und ihn zu erschiessen , sollte er noch da sein. Das ist die Blaupause und für viele ist Mugabe sowohl in SA als auch in NAM ein Held. Die wenigsten verstehen, dass dieser Move, dass Wissen aus dem Land zu werfen, aus der Kornkammer Afrikas ein Shithole gemacht hat.

Liebe Grüsse
Guido
1'096 Beiträge · seit 200922. Mai 2025 · #39
dergnagflow schrieb:Hi,
es bestreitet doch keiner die Probleme.
Hi Wolfgang, selbstverständlich werden die Probleme bestritten.

Liebe Grüsse
Guido
537 Beiträge · seit 202022. Mai 2025 · #40
Man koennte sich sicherlich darauf einigen, dass hier zwar kein Genozid stattfindet, dennoch aber unfassbare Graeueltaten an weissen Farmern (und ihren Angestellten) veruebt werden unter dem Deckmaentelchen der "Korrektur der Apartheid" (@JP K ich weiss, dass du das so nicht gemeint hast, aber das ist genau die Uebertreibung, die aus dem Anspruchsdenken entsteht, naemlich nicht Korrektur, sondern Rache). Diese Aggression wird mit Sicherheit durch Malema verstaerkt, und es war gut, dass die Videos der ganzen Welt vorgespielt wurden, um der SA Regierung zu zeigen, dass ihre Wahrnehmung und ihre Akzeptanz als "Meinungsfreiheit" voellig verschoben und verkehrt ist. Eine Meinungsaeusserung ist auch etwas voellig anderes, als in einem Stadion mit tausenden von Menschen ein "Lied" zu skandieren, das zum Morden anstiftet. Moechte euch in DE mal sehen, wenn dies mit umgekehrten Vorzeichen in einem eurer Stadien passieren wuerde - ihr bekommt ja schon bei Toujour D'amour Schnappatmung (mir faellt da spontan ein "Lied" von diesen Fischfilet-Bandverschnitt ein, das doch aehnlich gewalttaetige Passagen enthielt, aber da ging's ja um "Staatsfeinde" und wurde von oberster Stelle auch so abgesegnet...ihr merkt vielleicht die Doppelmoral?).

Es wuerde jedem gut anstehen, die weissen Opfer nicht dadurch zu relativieren dass ihre Zahl in der allgemeinen Mordstatistik gering ist. Genausowenig sollte man die Anzahl schwarzer Opfer relativieren, von denen die Mehrheit Frauen sind. Gewalt ist immer und ueberall abzulehnen, und mich stoert an der Diskussion ganz gewaltig, dass jetzt Trump zum Thema gemacht wird, und wie dumm er doch ist, und wie ungeeignet, anstatt ganz einfach zu sagen: was da in Suedafrika passiert ist schlimm. Jedes Opfer von Gewalt ist eines zu viel. Ein vergangenes Unrecht kann auch nicht mit erneutem Unrecht gut gemacht werden, ganz im Gegenteil - man sieht ja, dass es in all den Jahren nach der Apartheid nicht besser, sondern schlechter wurde fuer alle Suedafrikaner, auch fuer die schwarzen, trotz 142 Rassegesetzen gegen Weisse.

Suedafrika hat nur eine Chance, wenn es die Ungleichheit aufhebt, und sich den wirklich drueckenden Problemen widmet wie Abschaffung der Korruption, massiver Fokus auf eine gute Bildung und Ausbildung ALLER Kinder und Jugendlichen, rigorose Verfolgung von Kriminellen und Gewalttaetern. Ich ware sogar fuer die Wiedereinfuehrung der Todesstrafe in besonders schweren Faellen.
Solange sie sich alle etwas vormachen, wie jetzt wieder im Oval Office zu sehen und bei der Pressekonferenz danach, wird es fuer alle Afrikaner im suedlichen Afrika weiter bergab gehen.