Hallo Namibia-Fans,
da ich sicherlich nicht die einzige bin, die Reiseberichte (ob als Vorbereitung für den Urlaub oder nach dem Urlaub zum in Erinnerungen schwelgen) verschlingt, möchte ich heute den ersten Teil meines Reiseberichts vom letzten Jahr ins Netz stellen. Leider kann ich keinen Link zu meiner Homepage angeben, so "Profimäßig" bin ich -noch- nicht.
Grober Routenverlauf:
Windhoek- Marienthal-Tiras Mountains- Zebra River Lodge-Swakopmund - Outjo-Etosha NP- Waterberg
Samstag, 27.08.2005 - Flug Johannesburg - Windhuk, Weiterfahrt zur Aniblodge
Gegen 8.30 h landen wir in Johannesburg. Bevor es um 10.45 h nach Windhuk weiter geht, haben wir noch Zeit, uns den Flughafen in Ruhe anzuschauen. So vergeht die Zeit. Der Anschlussflug ist mit Air Namibia, wir bekommen einen Snack und zu trinken. Um 12.00 h MEZ, d.h. 13.00 h MESZ betreten wir namibischen Boden. Wir sind etwas irritiert, da es keinen Mietwagenschalter von Thrifty gibt und wir auch keinen Mitarbeiter sehen, der uns zur Abholstation in der Stadt bringen soll. Die Nachfrage bei der Information klärt alles auf: Unser Chauffeur steht mit großen Schild da und wartet, entweder haben wir ihn zuerst übersehen oder er stand noch nicht da. 500,00 € in bar haben wir am Schalter in namibische Dollar umgetauscht, mal sehen, wie weit wir damit kommen. Wir müssen noch auf zwei Frauen aus der Schweiz warten, die auch zum Mietwagendepot gebracht werden. Auf dem ca. 45 minütigen Weg in die Stadt erläutert der Mitarbeiter von Thrifty einiges zu den Verkehrsregeln und weist uns auf die „Baboons“-Paviane hin. Die Übernahme geht relativ schnell, so dass wir bald im Einkaufszentrum gegenüber dem Depot sind. Der Parkplatz des Einkaufszentrum wird bewacht, wie überall in Namibia. Ein mulmiges Gefühl beschleicht uns, als wir die mit Maschinenpistolen ausgerüsteten Security-Leute vor dem Eingang sehen, aber Augen zu und durch. Selter ist im Vergleich zu Deutschland mit umgerechnet knapp 1,00 € pro 1,5-Liter-Flasche recht teuer. Wir bezahlen das einzige Mal in diesem Urlaub unseren Einkauf mit Kreditkarte. Gegen 14.00 h geht es endlich Richtung Süden zur Anib Lodge. Bei mir macht sich schon der Schlafmangel mit Kopfschmerzen und Druck auf den Augen bemerkbar. Gut, dass Christian fährt und fitter ist. Irgend wann drückt die Blase und der kleine Hunger macht sich bemerkbar, also einen leeren Parkplatz suchen. Auch hier haben wir ein mulmiges Gefühl, man hat schließlich von Überfällen auf Touristen gelesen. Da kein Strauch weit und breit zu sehen ist, muss das Auto Sichtschutz geben: Vorder- und Hintertüre aufgemacht und dazwischen hingehockt. Die Anib Lodge finden wir leicht, gegen 17.15 h sind wir da. Die freundliche Besitzerin zeigt uns unser Zimmer und bittet, pünktlich um 19.30 h zum Abendessen zu erscheinen. Mir ist das erst mal alles egal, ich will endlich ein Nickerchen machen. Nach einer Stunde machen wir uns frisch und sind nun halbwegs fit. Die Inhaberin teilt den ca. 20 Gästen auf Englisch das viergängige Menü mit und ein Damara wiederholt das in seiner mit Klicklauten geprägten Stammessprache. Als der erste Gang serviert wird, bereuen wir, den Fotoapparat im Zimmer gelassen zu haben: alles ist so schön angerichtet, als wären wir in einem Fünf-Sterne-Restaurant. Zuerst gibt es einen Salat, dann eine Tomatensuppe, zum Hauptgericht Springbok und zum Nachtisch ein in Alkohol getränktes Stück Kuchen mit warmer Vanillesauce-himmlisch! Wir sind zum Platzen voll, können aber trotzdem gut schlafen, als wir um 21.00 h ins Bett gehen.
Sonntag, 28.08.2005 Anib Lodge - Toulous Lodge
Bevor es zum Frühstückbuffet ging, haben wir uns die Anlage etwas genauer angeschaut und die ersten Film- und Fotoaufnahmen gemacht. Gegen kurz nach 09.00 h machen wir uns auf dem Weg zum Hardap Dam. Dort haben wir die erste Begegnung mit dem afrikanischen Wild: Strauße, Springböcke und Kudus. Wir bleiben bis 13:15 h, bevor wir zur Toulous Lodge weiterfahren. Unterwegs müssen wir in Marienthal das erste Mal tanken, was jedoch kein Problem birgt. Wir verlassen die Teerstraße und haben das erste Mal Gravel unter den Rädern. Diese lässt sich aber recht gut befahren. Auf der weiteren Strecke begegnen uns kaum noch Autos. Obwohl wir kurz vor dem Ziel falsch abgebogen sind, erreichen wir gegen 18.00 h unser Übernachtungsquartier für die nächsten zwei Nächte. Die Ausstattung des Bungalows ist sehr einfach, aber sauber. Wir sind die einzigen Gäste und Wirt Jan kümmert sich persönlich um uns. Er gibt uns Tipps für einen Ausflug am nächsten Tag und erzählt während unseres Aufenthaltes Interessantes. Nach dem Abendessen (Oryx und die Squashfrucht) und zwei Gläsern Amarula für Sabine und ebenso vielen Bieren für Christian gehen wir gegen 21.00 h schlafen.
Montag, 29.08.2005 Rundfahrt Tiras Mountains
Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir gegen 08.30 h los. Wir wollen zu den farbenprächtigen Tiras Mountains. Neben Oryx und Springböcken sehen wir auch einen Sekretär und zwei Rüpel Korhäne. Letztere geben, wie Jan uns erzählt und wir später auch selbst erfahren, froschartige Töne von sich. Die anfänglich relativ gut befahrbare Gravelroad wird zunehmend schlechter. Auf dem von Jan vorgeschlagenen Rundweg machen wir ungefähr auf der Hälfte des Weges kehrt und fahren die gleiche Strecke zurück, da uns die Zeit drängt: Jan hat uns zu seiner Farmrundfahrt eingeladen und wir sollen gegen 15.30 h zurück sein. Mit dem Jeep hätten wir es sicherlich zeitlich und bequemer geschafft. Dennoch haben wir die schönen Ausblicke auf die Landschaft der Tiras Mountains genossen. Wir sind pünktlich zurück, und Jan nimmt uns mit seinem umgebauten Jeep auf eine knapp 3stündige Rundtour mit. Unterwegs macht er uns auf ein Paar Ohrengeier aufmerksam, erzählt uns von Namibia und beantwortet die ihm gestellten Fragen. Wir halten auch an einer Wasserpumpe, die mit einer Tränke gekoppelt ist. Er erklärt uns die Funktionsweise. Er hat auch eine Kühlbox mit Getränken eingepackt, so dass wir den Sonnenuntergang mit einem Sundowner und herrlichem Blick auf die Dünenlandschaft genießen.
Dienstag, 30.08.2005 Toulous Lodge - Zebra River Lodge
Nach dem Frühstück packen wir die letzten Sachen zusammen und verlassen Jan und die Toulous Lodge gegen 08.30 h mit einer besseren Strassenkarte Richtung Zebra River Lodge. Wir genießen die Fahrt, auch wenn die Strecke stellenweise sehr holprig ist. Die letzte Wegstrecke (ca. 5 km) von der „Hauptstraße“ zur Lodge lässt sich nur im Schritttempo zurücklegen. Wir sind gegen 12.45 h dort und werden freundlich von Maggie empfangen. Wir setzen uns mit ihr auf die Terrasse und erfahren, dass der Hausherr Rob mit anderen Besuchern einen Ausflug zu den Dünen von Sossusvlei macht und die Hausherrin Marianne verreist ist. Nachdem wir unser leckeres Mittagessen mit frischem Brot vor unserem Zimmer verspeist haben, wandern wir auf dem Köcherbaumtrail. Dieser Trail ist ein ca. 2-3stündiger Rundweg, der u.a. auf die Anhöhe hinter dem Haus führt und nach den charakteristischen Bäumen benannt ist. Anfänglich ist der Wind sehr angenehm, da wir durch das ungewohnte Bergansteigen ins Schwitzen und außer Puste kommen, später als die Sonne langsam weggeht, wird es mir in meinem Top etwas kühler. Zebras bekommen wir leider keine zu Gesicht, aber auch so genießen wir die Wanderung. Bevor um 19.30 h das Abendessen (Springbok) serviert wird, setzen wir uns zuerst an den Pool und später nehmen wir am Kamin noch einen Amarula bzw. Bier zu uns und unterhalten uns erneut mit Maggie. Sie teilt uns mit, dass wir zum Dinner mit einem anderen Paar aus Leipzig an einem Tisch Platz nehmen werden und diese sich freuen, nicht die einzigen deutschsprachigen Gäste zu sein. Am anderen großen Tisch nehmen Rob und Maggie, seine -wie wir später mitbekommen- Mutter sowie zwei weitere Pärchen Platz. Das eine Pärchen erkennen wir wieder, sie waren auch in der Anib Lodge. Das Essen schmeckt - wie auf der ganzen Reise- vorzüglich. Gegen 21.00 h gehen wir schlafen.
Mittwoch, 31.08.2005 Sossusvlei
Frühstück gibt es erst um 08.00 h. Für unsere Begriffe etwas spät, auch andere Gäste haben schon dementsprechende Einträge ins Gästebuch gemacht. Zum Frühstück sitzen alle Gäste zusammen mit der Mutter an dem großen Tisch. Wir und die Leipziger brechen jedoch um 8.45 h auf, denn wir haben den weiten Weg zum Sossusvlei vor uns. Nach knapp 2,5stündiger Fahrt erreichen wir den Eingang zum Sossusvlei NP, bis zum 60 km entfernten 2x4 Parkplatz sind es trotz Teerstraße (reichlich Schlaglöcher) noch einmal 80 Minuten. Vom Parkplatz aus wird ein Shuttle für 90 Nam-Dollar zum ca. 5 km entfernten Dead Vlei bzw. den anderen bekannten Dünen angeboten. Wir nehmen den Shuttlebus, denn abgesehen davon, dass wir nicht die Zeit zum Laufen hätten, da wir bis zum Sonnenuntergang wieder in unserer Lodge sein wollen, wäre es in der Mittagshitze sehr anstrengend und wir würden dann vielleicht zu „faul“ sein, die Düne hochzusteigen. Oben auf dem Grat angekommen, genießen wir unser Lunch. Herrlich, die Ruhe und der Ausblick. Meine Befürchtungen, hier könnte ein Massenandrang von Touristen herrschen, sind zum Glück umsonst. Was vielleicht auch daran liegt, dass wir nicht wie die meisten zum Sonnenaufgang bzw. -untergang vor Ort sind. Den Ausflug mit Rob zum Sossusvlei hätten wir im voraus buchen müssen. Zuerst haben wir es bedauert, denn dann wären wir gefahren worden, Rob hätte uns noch eine Menge erklären können und wir hätten die Dünen bei Sonnenuntergang erlebt, aber wir haben unseren Trip auch so sehr genossen und dabei ca. 100,00 € pro Person gespart.
Beim Abendessen erfahren wir, dass die Leipziger nicht mal bis zum 2x4 Parkplatz gefahren sind. Wir sind der Meinung, dass sie das beste versäumt haben.
Donnerstag, 01.09.2005 Zebra River Lodge - Swakopmund
Das uns unbekannte englische Pärchen ist am Vortag abgereist, aber dafür teilen neben den uns bekannten Personen auch ein italienisches Paar mit uns den Frühstückstisch. Diese waren vor ein paar Tagen im Etosha Nationalpark und erzählen, dass sie u.a. männliche Löwen gesehen haben sowie die Zebras und Giraffen keine besondere Scheu vor den Autos zeigen. Besonders ich höre aufmerksam zu, ist der Etosha NP doch für mich das Highlight unserer Reise.
Bevor wir um 09.15 h nach Swakopmund abfahren, zeigt uns Rob anhand eines selbstgemalten Planes eine interessantere Route nach Swakopmund als über Walvis Bay. Sie ist etwas länger aber abwechslungsreicher. Christian ist von Anfang an nicht dafür, ich bin jedoch dafür aufgeschlossen und hoffe, ihn noch überreden zu können. Die Engländer fahren auch nach Swakopmund und auf den ersten 100 Kilometern sehen wir sie noch öfter, mal überholen wir sie und umgekehrt. Höhepunkte der Fahrt sind die beiden Pässe, von denen sich eine schöne Aussicht auf die Mondlandschaft bietet. Als sich der Abzweig für die von Rob vorgeschlagene Route nähert, versuche ich Christian zu überreden, aber er ist davon partout nicht zu begeistern und ich möchte auch keinen Streit vom Zaun brechen, obwohl ich etwas enttäuscht bin. Ich versuche mich damit zu trösten, dass die Fahrt ohnehin schon recht lang ist und ich nicht sicher bin, ob wir den Umweg im Hellen schaffen würden. Da wir dann doch recht gut durchkommen, nehmen wir uns in Walvis Bay die Zeit, nach der Ablegestelle bzw. Buchungsbüro für die Bootstour zu schauen, die wir uns schon in Augenschein genommen haben. Wir finden die Ablegestelle dann auch, aber kein Büro, wo wir die Tour für den nächsten Tag buchen können. Gegen 16.00 h erreichen wir unser Hotel „The Secret Garden“ in Swakopmund. Der Innenhof ist nett bepflanzt, das Zimmer sauber. Ich versuche von der Rezeption aus, Frau Unterforsthuber zu erreichen, da wir uns während unseres Aufenthaltes hier treffen wollten. Leider musste sie dringend zu ihrer Farm außerhalb von S., so dass wir uns doch nicht treffen können. Schade, wäre interessant gewesen, sie nun persönlich kennen zu lernen.
Wir gehen in das nur ca. fünf Minuten entfernte Zentrum, stocken unsere Getränkevorräte auf (für mich eine Flasche Amarula) und schicken an die Daheimgebliebenen Emails. Für Abends reservieren wir uns einen Tisch im De Kelders. Als wir das erste Mal in Namibia vom Automaten Geld abholen wollen, haben wir ein mulmiges Gefühl: Es stehen zwei schwarze Jugendliche in der Nähe der Automaten. Für uns ergibt sich der Eindruck, dass sie versuchen, die Geheimnummer auszuspähen. Wir ziehen dennoch Geld. Auf dem Weg zurück ins Hotel habe ich etwas Angst, sie könnten uns überfallen, aber zum Glück sind meine Sorgen unbegründet.
Als wir von unserem Stadtspaziergang zurückkommen, werden wir von der Hotelinhaberin gefragt, ob wir Interesse hätten, morgen an einer Bootstour teilzunehmen, dann würde sie klären, ob noch Plätze frei wären. Wir bejahen sofort, ist es ja das, was wir heute Nachmittag vergeblich versucht haben zu buchen.
Bevor wir zum Essen gehen, machen wir uns im Hotelzimmer noch etwas frisch. Christian bestellt sich auf meinen Vorschlag hin Nudeln mit Straußenfleisch, was ihm vorzüglich schmeckt. Ich bin mit meinen vegetarischen Nudeln auch sehr zufrieden. Gegen 20.30 h sinken wir in die Betten, nicht ohne vorher festzustellen, dass wir beide nicht glücklich sind, zurück in der „Zivilisation“ zu sein und uns freuen, wenn es wieder außerhalb geht.
Freitag, 02.09.2005 Swakopmund - Walvis Bay - Swakopmund
Es waren noch Plätze frei, so dass wir um 07.30 h frühstücken. Um 08.00 h fahren wir die 30 km nach Walvis Bay. Unser Bootsmann von Levo Tours wartet schon, sind wir doch die vorletzten. Die letzten sind ein älteres Pärchen aus der weiteren Umgebung von Frankfurt, die auch bei uns im Hotel wohnen. Kaum das wir ablegen, haben wir schon eine blinden Passagier an Bord: eine Robbe. Sie bleibt ein Weile an Bord, s.d. man die Flossen genau anschauen kann und sich jeder, der möchte, mit ihr fotografieren lassen kann. Das ist genau nach meinem Geschmack! Unser Bootsführer erzählt uns, dass sein Schwiegervater eine verletzte Robbe so lange versucht hat anzulocken, bis er ihr das Netz aus der Flosse schneiden konnte. Seitdem kam sie und ca. 6 andere Tiere aufs Boot. Einige davon lernen wir auch kennen. Einzige Belohnung sind die Fische. Der Bootsführer (leider haben wir seinen Namen vergessen) hat eine lustige Erzählweise mit der er Interessantes und Unterhaltsames ansprechend verbindet. Pelikane fliegen direkt über unserem Boot und nehmen ihm im Flug Fische aus der Hand. Auch Delfine lassen sich nach anfänglichem Zögern blicken. Am Strand sind aus der Ferne Flamigos zu entdecken. Wir kommen auch an einer Seehundkolonie vorbei, es erinnert uns etwas an der Pier 39 in San Francisco. Ein kleiner Imbiss ist im Preis auch inbegriffen: belegte Brötchen, Austern und Kekse, dazu Sekt, „namibischer Kaffee“ (Likör) und Softdrinks. Die ältere Frau aus unserem Hotel und ich müssen die Stellung halten, d.h. unseren Rücken zum Einstieg zuwenden, damit wir die Robbe am Raufkommen auf das Boot hindern. Wir merken, wie viel Kraft dahinter steckt. Für 350 Nam-$ uneingeschränkt empfehlenswert, auch wenn Austern nicht nach unserem Geschmack sind. Gegen 12.30 h ist der nette Trip vorbei und wir fahren noch am Strand von Walvis Bay entlang. Sehen noch einmal Flamingos aus näherem und kehren dann nach Swakopmund zurück.
Wir machen uns auf zu einem kleinen Stadtbummel, in dessen Vordergrund die Beschaffung einer neuen Batterie für den Fotoapparat steht. Wir haben zwar kein Glück, aber wie sich während der weiteren Reise herausstellt, ist eine neue Batterie nicht nötig. Das die Schutzklappe für die Linse manchmal nicht richtig schließt bzw. öffnet, liegt daher nicht wie befürchtet an der Batterie. Wir erstehen ein interessantes Buch über Namibias Tierwelt, welches besonders im Etosha Park zum Einsatz kommen wird. Da sich schon ein Stapel Wäsche angesammelt haben, nutzen wir in Swakopmund die Gelegenheit, die Sachen in die Wäscherei zu geben. Ansonsten sind wir ziemlich faul. Wir kehren gegen 17.00 h ins Hotel zurück, faulenzen, essen auf dem Zimmer und gehen schon um 20.00 h ins Bett. Sicherlich spielt auch das Wetter eine Rolle: es ist so grau wie in Deutschland im November.
So, das war Teil I, will euch nicht nur "zutexten"
Gruß Chrissie
da ich sicherlich nicht die einzige bin, die Reiseberichte (ob als Vorbereitung für den Urlaub oder nach dem Urlaub zum in Erinnerungen schwelgen) verschlingt, möchte ich heute den ersten Teil meines Reiseberichts vom letzten Jahr ins Netz stellen. Leider kann ich keinen Link zu meiner Homepage angeben, so "Profimäßig" bin ich -noch- nicht.
Grober Routenverlauf:
Windhoek- Marienthal-Tiras Mountains- Zebra River Lodge-Swakopmund - Outjo-Etosha NP- Waterberg
Samstag, 27.08.2005 - Flug Johannesburg - Windhuk, Weiterfahrt zur Aniblodge
Gegen 8.30 h landen wir in Johannesburg. Bevor es um 10.45 h nach Windhuk weiter geht, haben wir noch Zeit, uns den Flughafen in Ruhe anzuschauen. So vergeht die Zeit. Der Anschlussflug ist mit Air Namibia, wir bekommen einen Snack und zu trinken. Um 12.00 h MEZ, d.h. 13.00 h MESZ betreten wir namibischen Boden. Wir sind etwas irritiert, da es keinen Mietwagenschalter von Thrifty gibt und wir auch keinen Mitarbeiter sehen, der uns zur Abholstation in der Stadt bringen soll. Die Nachfrage bei der Information klärt alles auf: Unser Chauffeur steht mit großen Schild da und wartet, entweder haben wir ihn zuerst übersehen oder er stand noch nicht da. 500,00 € in bar haben wir am Schalter in namibische Dollar umgetauscht, mal sehen, wie weit wir damit kommen. Wir müssen noch auf zwei Frauen aus der Schweiz warten, die auch zum Mietwagendepot gebracht werden. Auf dem ca. 45 minütigen Weg in die Stadt erläutert der Mitarbeiter von Thrifty einiges zu den Verkehrsregeln und weist uns auf die „Baboons“-Paviane hin. Die Übernahme geht relativ schnell, so dass wir bald im Einkaufszentrum gegenüber dem Depot sind. Der Parkplatz des Einkaufszentrum wird bewacht, wie überall in Namibia. Ein mulmiges Gefühl beschleicht uns, als wir die mit Maschinenpistolen ausgerüsteten Security-Leute vor dem Eingang sehen, aber Augen zu und durch. Selter ist im Vergleich zu Deutschland mit umgerechnet knapp 1,00 € pro 1,5-Liter-Flasche recht teuer. Wir bezahlen das einzige Mal in diesem Urlaub unseren Einkauf mit Kreditkarte. Gegen 14.00 h geht es endlich Richtung Süden zur Anib Lodge. Bei mir macht sich schon der Schlafmangel mit Kopfschmerzen und Druck auf den Augen bemerkbar. Gut, dass Christian fährt und fitter ist. Irgend wann drückt die Blase und der kleine Hunger macht sich bemerkbar, also einen leeren Parkplatz suchen. Auch hier haben wir ein mulmiges Gefühl, man hat schließlich von Überfällen auf Touristen gelesen. Da kein Strauch weit und breit zu sehen ist, muss das Auto Sichtschutz geben: Vorder- und Hintertüre aufgemacht und dazwischen hingehockt. Die Anib Lodge finden wir leicht, gegen 17.15 h sind wir da. Die freundliche Besitzerin zeigt uns unser Zimmer und bittet, pünktlich um 19.30 h zum Abendessen zu erscheinen. Mir ist das erst mal alles egal, ich will endlich ein Nickerchen machen. Nach einer Stunde machen wir uns frisch und sind nun halbwegs fit. Die Inhaberin teilt den ca. 20 Gästen auf Englisch das viergängige Menü mit und ein Damara wiederholt das in seiner mit Klicklauten geprägten Stammessprache. Als der erste Gang serviert wird, bereuen wir, den Fotoapparat im Zimmer gelassen zu haben: alles ist so schön angerichtet, als wären wir in einem Fünf-Sterne-Restaurant. Zuerst gibt es einen Salat, dann eine Tomatensuppe, zum Hauptgericht Springbok und zum Nachtisch ein in Alkohol getränktes Stück Kuchen mit warmer Vanillesauce-himmlisch! Wir sind zum Platzen voll, können aber trotzdem gut schlafen, als wir um 21.00 h ins Bett gehen.
Sonntag, 28.08.2005 Anib Lodge - Toulous Lodge
Bevor es zum Frühstückbuffet ging, haben wir uns die Anlage etwas genauer angeschaut und die ersten Film- und Fotoaufnahmen gemacht. Gegen kurz nach 09.00 h machen wir uns auf dem Weg zum Hardap Dam. Dort haben wir die erste Begegnung mit dem afrikanischen Wild: Strauße, Springböcke und Kudus. Wir bleiben bis 13:15 h, bevor wir zur Toulous Lodge weiterfahren. Unterwegs müssen wir in Marienthal das erste Mal tanken, was jedoch kein Problem birgt. Wir verlassen die Teerstraße und haben das erste Mal Gravel unter den Rädern. Diese lässt sich aber recht gut befahren. Auf der weiteren Strecke begegnen uns kaum noch Autos. Obwohl wir kurz vor dem Ziel falsch abgebogen sind, erreichen wir gegen 18.00 h unser Übernachtungsquartier für die nächsten zwei Nächte. Die Ausstattung des Bungalows ist sehr einfach, aber sauber. Wir sind die einzigen Gäste und Wirt Jan kümmert sich persönlich um uns. Er gibt uns Tipps für einen Ausflug am nächsten Tag und erzählt während unseres Aufenthaltes Interessantes. Nach dem Abendessen (Oryx und die Squashfrucht) und zwei Gläsern Amarula für Sabine und ebenso vielen Bieren für Christian gehen wir gegen 21.00 h schlafen.
Montag, 29.08.2005 Rundfahrt Tiras Mountains
Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir gegen 08.30 h los. Wir wollen zu den farbenprächtigen Tiras Mountains. Neben Oryx und Springböcken sehen wir auch einen Sekretär und zwei Rüpel Korhäne. Letztere geben, wie Jan uns erzählt und wir später auch selbst erfahren, froschartige Töne von sich. Die anfänglich relativ gut befahrbare Gravelroad wird zunehmend schlechter. Auf dem von Jan vorgeschlagenen Rundweg machen wir ungefähr auf der Hälfte des Weges kehrt und fahren die gleiche Strecke zurück, da uns die Zeit drängt: Jan hat uns zu seiner Farmrundfahrt eingeladen und wir sollen gegen 15.30 h zurück sein. Mit dem Jeep hätten wir es sicherlich zeitlich und bequemer geschafft. Dennoch haben wir die schönen Ausblicke auf die Landschaft der Tiras Mountains genossen. Wir sind pünktlich zurück, und Jan nimmt uns mit seinem umgebauten Jeep auf eine knapp 3stündige Rundtour mit. Unterwegs macht er uns auf ein Paar Ohrengeier aufmerksam, erzählt uns von Namibia und beantwortet die ihm gestellten Fragen. Wir halten auch an einer Wasserpumpe, die mit einer Tränke gekoppelt ist. Er erklärt uns die Funktionsweise. Er hat auch eine Kühlbox mit Getränken eingepackt, so dass wir den Sonnenuntergang mit einem Sundowner und herrlichem Blick auf die Dünenlandschaft genießen.
Dienstag, 30.08.2005 Toulous Lodge - Zebra River Lodge
Nach dem Frühstück packen wir die letzten Sachen zusammen und verlassen Jan und die Toulous Lodge gegen 08.30 h mit einer besseren Strassenkarte Richtung Zebra River Lodge. Wir genießen die Fahrt, auch wenn die Strecke stellenweise sehr holprig ist. Die letzte Wegstrecke (ca. 5 km) von der „Hauptstraße“ zur Lodge lässt sich nur im Schritttempo zurücklegen. Wir sind gegen 12.45 h dort und werden freundlich von Maggie empfangen. Wir setzen uns mit ihr auf die Terrasse und erfahren, dass der Hausherr Rob mit anderen Besuchern einen Ausflug zu den Dünen von Sossusvlei macht und die Hausherrin Marianne verreist ist. Nachdem wir unser leckeres Mittagessen mit frischem Brot vor unserem Zimmer verspeist haben, wandern wir auf dem Köcherbaumtrail. Dieser Trail ist ein ca. 2-3stündiger Rundweg, der u.a. auf die Anhöhe hinter dem Haus führt und nach den charakteristischen Bäumen benannt ist. Anfänglich ist der Wind sehr angenehm, da wir durch das ungewohnte Bergansteigen ins Schwitzen und außer Puste kommen, später als die Sonne langsam weggeht, wird es mir in meinem Top etwas kühler. Zebras bekommen wir leider keine zu Gesicht, aber auch so genießen wir die Wanderung. Bevor um 19.30 h das Abendessen (Springbok) serviert wird, setzen wir uns zuerst an den Pool und später nehmen wir am Kamin noch einen Amarula bzw. Bier zu uns und unterhalten uns erneut mit Maggie. Sie teilt uns mit, dass wir zum Dinner mit einem anderen Paar aus Leipzig an einem Tisch Platz nehmen werden und diese sich freuen, nicht die einzigen deutschsprachigen Gäste zu sein. Am anderen großen Tisch nehmen Rob und Maggie, seine -wie wir später mitbekommen- Mutter sowie zwei weitere Pärchen Platz. Das eine Pärchen erkennen wir wieder, sie waren auch in der Anib Lodge. Das Essen schmeckt - wie auf der ganzen Reise- vorzüglich. Gegen 21.00 h gehen wir schlafen.
Mittwoch, 31.08.2005 Sossusvlei
Frühstück gibt es erst um 08.00 h. Für unsere Begriffe etwas spät, auch andere Gäste haben schon dementsprechende Einträge ins Gästebuch gemacht. Zum Frühstück sitzen alle Gäste zusammen mit der Mutter an dem großen Tisch. Wir und die Leipziger brechen jedoch um 8.45 h auf, denn wir haben den weiten Weg zum Sossusvlei vor uns. Nach knapp 2,5stündiger Fahrt erreichen wir den Eingang zum Sossusvlei NP, bis zum 60 km entfernten 2x4 Parkplatz sind es trotz Teerstraße (reichlich Schlaglöcher) noch einmal 80 Minuten. Vom Parkplatz aus wird ein Shuttle für 90 Nam-Dollar zum ca. 5 km entfernten Dead Vlei bzw. den anderen bekannten Dünen angeboten. Wir nehmen den Shuttlebus, denn abgesehen davon, dass wir nicht die Zeit zum Laufen hätten, da wir bis zum Sonnenuntergang wieder in unserer Lodge sein wollen, wäre es in der Mittagshitze sehr anstrengend und wir würden dann vielleicht zu „faul“ sein, die Düne hochzusteigen. Oben auf dem Grat angekommen, genießen wir unser Lunch. Herrlich, die Ruhe und der Ausblick. Meine Befürchtungen, hier könnte ein Massenandrang von Touristen herrschen, sind zum Glück umsonst. Was vielleicht auch daran liegt, dass wir nicht wie die meisten zum Sonnenaufgang bzw. -untergang vor Ort sind. Den Ausflug mit Rob zum Sossusvlei hätten wir im voraus buchen müssen. Zuerst haben wir es bedauert, denn dann wären wir gefahren worden, Rob hätte uns noch eine Menge erklären können und wir hätten die Dünen bei Sonnenuntergang erlebt, aber wir haben unseren Trip auch so sehr genossen und dabei ca. 100,00 € pro Person gespart.
Beim Abendessen erfahren wir, dass die Leipziger nicht mal bis zum 2x4 Parkplatz gefahren sind. Wir sind der Meinung, dass sie das beste versäumt haben.
Donnerstag, 01.09.2005 Zebra River Lodge - Swakopmund
Das uns unbekannte englische Pärchen ist am Vortag abgereist, aber dafür teilen neben den uns bekannten Personen auch ein italienisches Paar mit uns den Frühstückstisch. Diese waren vor ein paar Tagen im Etosha Nationalpark und erzählen, dass sie u.a. männliche Löwen gesehen haben sowie die Zebras und Giraffen keine besondere Scheu vor den Autos zeigen. Besonders ich höre aufmerksam zu, ist der Etosha NP doch für mich das Highlight unserer Reise.
Bevor wir um 09.15 h nach Swakopmund abfahren, zeigt uns Rob anhand eines selbstgemalten Planes eine interessantere Route nach Swakopmund als über Walvis Bay. Sie ist etwas länger aber abwechslungsreicher. Christian ist von Anfang an nicht dafür, ich bin jedoch dafür aufgeschlossen und hoffe, ihn noch überreden zu können. Die Engländer fahren auch nach Swakopmund und auf den ersten 100 Kilometern sehen wir sie noch öfter, mal überholen wir sie und umgekehrt. Höhepunkte der Fahrt sind die beiden Pässe, von denen sich eine schöne Aussicht auf die Mondlandschaft bietet. Als sich der Abzweig für die von Rob vorgeschlagene Route nähert, versuche ich Christian zu überreden, aber er ist davon partout nicht zu begeistern und ich möchte auch keinen Streit vom Zaun brechen, obwohl ich etwas enttäuscht bin. Ich versuche mich damit zu trösten, dass die Fahrt ohnehin schon recht lang ist und ich nicht sicher bin, ob wir den Umweg im Hellen schaffen würden. Da wir dann doch recht gut durchkommen, nehmen wir uns in Walvis Bay die Zeit, nach der Ablegestelle bzw. Buchungsbüro für die Bootstour zu schauen, die wir uns schon in Augenschein genommen haben. Wir finden die Ablegestelle dann auch, aber kein Büro, wo wir die Tour für den nächsten Tag buchen können. Gegen 16.00 h erreichen wir unser Hotel „The Secret Garden“ in Swakopmund. Der Innenhof ist nett bepflanzt, das Zimmer sauber. Ich versuche von der Rezeption aus, Frau Unterforsthuber zu erreichen, da wir uns während unseres Aufenthaltes hier treffen wollten. Leider musste sie dringend zu ihrer Farm außerhalb von S., so dass wir uns doch nicht treffen können. Schade, wäre interessant gewesen, sie nun persönlich kennen zu lernen.
Wir gehen in das nur ca. fünf Minuten entfernte Zentrum, stocken unsere Getränkevorräte auf (für mich eine Flasche Amarula) und schicken an die Daheimgebliebenen Emails. Für Abends reservieren wir uns einen Tisch im De Kelders. Als wir das erste Mal in Namibia vom Automaten Geld abholen wollen, haben wir ein mulmiges Gefühl: Es stehen zwei schwarze Jugendliche in der Nähe der Automaten. Für uns ergibt sich der Eindruck, dass sie versuchen, die Geheimnummer auszuspähen. Wir ziehen dennoch Geld. Auf dem Weg zurück ins Hotel habe ich etwas Angst, sie könnten uns überfallen, aber zum Glück sind meine Sorgen unbegründet.
Als wir von unserem Stadtspaziergang zurückkommen, werden wir von der Hotelinhaberin gefragt, ob wir Interesse hätten, morgen an einer Bootstour teilzunehmen, dann würde sie klären, ob noch Plätze frei wären. Wir bejahen sofort, ist es ja das, was wir heute Nachmittag vergeblich versucht haben zu buchen.
Bevor wir zum Essen gehen, machen wir uns im Hotelzimmer noch etwas frisch. Christian bestellt sich auf meinen Vorschlag hin Nudeln mit Straußenfleisch, was ihm vorzüglich schmeckt. Ich bin mit meinen vegetarischen Nudeln auch sehr zufrieden. Gegen 20.30 h sinken wir in die Betten, nicht ohne vorher festzustellen, dass wir beide nicht glücklich sind, zurück in der „Zivilisation“ zu sein und uns freuen, wenn es wieder außerhalb geht.
Freitag, 02.09.2005 Swakopmund - Walvis Bay - Swakopmund
Es waren noch Plätze frei, so dass wir um 07.30 h frühstücken. Um 08.00 h fahren wir die 30 km nach Walvis Bay. Unser Bootsmann von Levo Tours wartet schon, sind wir doch die vorletzten. Die letzten sind ein älteres Pärchen aus der weiteren Umgebung von Frankfurt, die auch bei uns im Hotel wohnen. Kaum das wir ablegen, haben wir schon eine blinden Passagier an Bord: eine Robbe. Sie bleibt ein Weile an Bord, s.d. man die Flossen genau anschauen kann und sich jeder, der möchte, mit ihr fotografieren lassen kann. Das ist genau nach meinem Geschmack! Unser Bootsführer erzählt uns, dass sein Schwiegervater eine verletzte Robbe so lange versucht hat anzulocken, bis er ihr das Netz aus der Flosse schneiden konnte. Seitdem kam sie und ca. 6 andere Tiere aufs Boot. Einige davon lernen wir auch kennen. Einzige Belohnung sind die Fische. Der Bootsführer (leider haben wir seinen Namen vergessen) hat eine lustige Erzählweise mit der er Interessantes und Unterhaltsames ansprechend verbindet. Pelikane fliegen direkt über unserem Boot und nehmen ihm im Flug Fische aus der Hand. Auch Delfine lassen sich nach anfänglichem Zögern blicken. Am Strand sind aus der Ferne Flamigos zu entdecken. Wir kommen auch an einer Seehundkolonie vorbei, es erinnert uns etwas an der Pier 39 in San Francisco. Ein kleiner Imbiss ist im Preis auch inbegriffen: belegte Brötchen, Austern und Kekse, dazu Sekt, „namibischer Kaffee“ (Likör) und Softdrinks. Die ältere Frau aus unserem Hotel und ich müssen die Stellung halten, d.h. unseren Rücken zum Einstieg zuwenden, damit wir die Robbe am Raufkommen auf das Boot hindern. Wir merken, wie viel Kraft dahinter steckt. Für 350 Nam-$ uneingeschränkt empfehlenswert, auch wenn Austern nicht nach unserem Geschmack sind. Gegen 12.30 h ist der nette Trip vorbei und wir fahren noch am Strand von Walvis Bay entlang. Sehen noch einmal Flamingos aus näherem und kehren dann nach Swakopmund zurück.
Wir machen uns auf zu einem kleinen Stadtbummel, in dessen Vordergrund die Beschaffung einer neuen Batterie für den Fotoapparat steht. Wir haben zwar kein Glück, aber wie sich während der weiteren Reise herausstellt, ist eine neue Batterie nicht nötig. Das die Schutzklappe für die Linse manchmal nicht richtig schließt bzw. öffnet, liegt daher nicht wie befürchtet an der Batterie. Wir erstehen ein interessantes Buch über Namibias Tierwelt, welches besonders im Etosha Park zum Einsatz kommen wird. Da sich schon ein Stapel Wäsche angesammelt haben, nutzen wir in Swakopmund die Gelegenheit, die Sachen in die Wäscherei zu geben. Ansonsten sind wir ziemlich faul. Wir kehren gegen 17.00 h ins Hotel zurück, faulenzen, essen auf dem Zimmer und gehen schon um 20.00 h ins Bett. Sicherlich spielt auch das Wetter eine Rolle: es ist so grau wie in Deutschland im November.
So, das war Teil I, will euch nicht nur "zutexten"
Gruß Chrissie