Dollar in Sambia?

10 Antworten · 1'334 Aufrufe · gestartet 14. Juli 2024 von reiselustig0
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201714. Juli 2024 · #1
Hallo zusammen,

Wir sind ab Ende August 3 Monate im südlichen Afrika unterwegs und haben u.a. geplant, durch Sambia zu reisen: SLNP, bis zum Tangaijka See (Nsumbu NP), dann. Richtung Westen Mweru, Wasserfälle an der Grenze zum Kongo, ev. Bangweulu und wieder Richtung Süden.

Ich habe gelesen, dass es nicht zu empfehlen (oder sogar gefährlich) ist, Dollar mitzunehmen bzw einzuführen. Aufgrund der steigenden Inflation plant die Regierung ein entsprechendes Gesetz, bei Dollarmitnahme eine Strafe zu verhängen.

Hat jemand von euch aktuell Sambia besucht oder kann mir valide Infos geben? Auch weitere Infos zu aktuelle Lage ( z. B. Loadshedding) sind willkommen.

Danke euch für eure Hilfe!

Liebe Grüße
Martina
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2024
4'129 Beiträge · seit 200814. Juli 2024 · #2
reiselustig0 schrieb:Hallo zusammen,
Ich habe gelesen, dass es nicht zu empfehlen (oder sogar gefährlich) ist, Dollar mitzunehmen bzw einzuführen. Aufgrund der steigenden Inflation plant die Regierung ein entsprechendes Gesetz, bei Dollarmitnahme eine Strafe zu verhängen.

Hat jemand von euch aktuell Sambia besucht oder kann mir valide Infos geben? Auch weitere Infos zu aktuelle Lage ( z. B. Loadshedding) sind willkommen.
Wir können leider keine aktuellen validen Infos geben, nur so viel, dass vor 4 Monaten auch an NP Gates u. Landesgrenze keine problematische Situation existierte, wie du sie in den Raum stellst.
Sei doch bitte mal so nett und benenne deine valide Quelle.
Vielen Dank.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
4'984 Beiträge · seit 201614. Juli 2024 · #3
...Finance and National Planning Minister, Situmbeko Musokotwane, has clarified that the proposed ban on using foreign currencies in the local economy and the phasing out of cheques were still in draft form and undergoing stakeholder consultations....
https://www.zambiamonitor.com/consultations-underway-on-use-of-foreign-currency-for-local-transactions-phase-out-of-cheques-says-musokotwane/

Gruß Gina
4'129 Beiträge · seit 200814. Juli 2024 · #4
Danke für die Info.
Meinst du, aus diesem Artikel könne man das ableiten, was reiselustig0 schrieb?

Da steht doch nix von Strafen.
Dafür aber:
„Consultations underway“…
Das Finanzministerium plant…
und teilt mit “the proposed ban on using foreign currencies in the local economy were still in draft form” - … und werde noch diskutiert.
Und: Die Bank of Zambia plant ab Dezember 2025 „foreign currency for local transactions phase out use of cheques…”.

Allerdings steht nix von dem, was reiselustig0 von „Gelesenem“ wiedergegeben hat, dass es nicht zu empfehlen/wohlmöglich schon in den kommenden Monaten gefährlich sei, US$ nach Zambia einzuführen…
Das ist durch diese bisher vorliegende PresseInfo eher ausgeschlossen, denn Erstens ist noch nichts beschlossen und zweitens somit nix aktuell.

Vielleicht gibt ja reiselustig0 noch valide Info, was es mit dem „entsprechenden Gesetz, bei Dollarmitnahme eine Strafe zu verhängen.“ auf sich hat, auf das sie sich bezieht.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2024
Themenstarter12 Beiträge · seit 201714. Juli 2024 · #5
Hier sind meine „Quellen“:
1. https://www.reisereporter.de/reiseziele/afrika/sambia/sambia-zahlung-mit-dollar-koennte-bald-verboten-werden-ZZQH4ISO35E7RDRBFZ3JGYCDVE.html

2. https://www.focus.de/thema/urlaub/10-jahre-gefaengnis-drohen-wer-hier-mit-us-dollar-zahlt-wird-hart-bestraft_2e392511-b4dd-454c-b3e2-bbd3ec06351d.html

Ich bin da auch eigentlich skeptisch, ob das wirklich problematisch ist, zumal es beim auswärtigen Amt dazu keinerlei Hinweise gibt.
Ich wollte nur wissen, ob jemand in den letzten Monaten damit in Sambia Erfahrungen gemacht hat.


Viele Grüße
Martina
1'223 Beiträge · seit 201014. Juli 2024 · #6
Nach meinen neuesten Informationen hat sich nichts geändert.
Auch aus eigener Erfahrung ist der US $ in Zambia die beste Währung für Bargeld.
Und das wechselst Du ordnungsgemäß in offiziellen Wechselstuben um.
Dann kannst Du überall mit Kwacha bezahlen wie staatlich gewollt.

Und: eine wichtige Warnung:
Lasse Dich niemals von Money Changers anquatschen, die u.a. in Livingstone vor Wechselstuben und Banken stehen und deren Kunden abfangen. Das sind Betrüger. Sie bieten Dir tollen Kurs an, und zahlen Dir ganz verminderten Betrag aus.
Machst Du aufgrund dessen das Geschäft rückgängig, jubeln sie Dir gefälschte Dollarscheine unter.
Ich war auch so doof. Hat mich $ 300 gekostet. Und Diskussionen an Tankstellen und Parks, weil wir als Europäer die Fälschungen nicht erkennen. An den Gates haben sie Merkblätter, woran man die Fälschungen erkennt (z.B. North Luangwa)
Viele Verkäufer oder Tankstellen wollen trotz allem Dollar haben, und dann haben sie angeblich kein Wechselgeld und versuchen sich so fette Trinkgelder zu erhaschen. Immer ausreichend 1$ und 5$ Noten mitnehmen.
Noch schlimmer ist das in Zimbabwe an Tankstellen.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2024
Themenstarter12 Beiträge · seit 201715. Juli 2024 · #7
Danke für deine Erfahrungsberichte! Das hilft schon sehr!
LG
Martina
4'984 Beiträge · seit 201615. Juli 2024 · #8
Guten Morgen lilytrotter,

ich wollte mit dem verlinkten Artikel hervorheben, dass dieser Entwurf noch nicht umgesetzt wurde,
sondern sich noch in Begutachtung befindet.

Gruß Gina
4'129 Beiträge · seit 200815. Juli 2024 · #9
Hatte ich mir schon gedacht, GinaChris. 🙂



Aus dem link von reiselustig0 zum focus magazin… hier die fette Überschrift 🤢
"Ein beliebtes Urlaubsland führt aufgrund einer Inflation strenge Maßnahmen ein. So ist die Zahlung mit US-Dollar verboten. Wer es dennoch macht, muss bis zu 10 Jahre in Haft."

Das ist schlichtweg eine Falschaussage. In Schulaufsatz-Qualität.

Das Original zu diesem dümmlichen Beitrag stammt von Kölner Express: "Urlaubsland greift durch: Wer hier mit der falschen Währung bezahlt, dem droht sogar Knast". 🤢

Über den restlichen Text kann man ebenfalls nur den Kopf schütteln.

Allerdings könnte es bei den vielen Möglichkeitsformen im Text durchaus dämmern…
„Sambia erwägt ernsthafte Maßnahmen … könnten bald harte Strafen …
soll nun durch die neuen Regelungen unterbunden werden,
….die bald gesetzlich verankert werden könnten.“
„Aktuell befindet sich der Vorschlag noch in der Diskussionsphase.“


Und dann kommt gratis die "Erleuchtung" 🤩
"Dieser Text des Kölner Express wurde mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und von der Redaktion (Paulina Meissner) bearbeitet und geprüft."
Und Paulinalein hat schlichtweg keine Ahnung. 😊

Den anderen Schmarrn hab ich mir gespart. Zeiträuber.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 15. Juli 2024
1'223 Beiträge · seit 201015. Juli 2024 · #10
Der Kölner Express hatte schon immer das geistige Niveau wie die BILD Zeitung, gestrickt für die Unbedarften.
Mit etwas kleineren Überschriften. Abfallprodukt des Kölner Stadt-Anzeiger. Wie die BILD beim Springer-Verlag.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)