Blende18.2Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201707. Juli 2024 · #1
Hi zusammen,
auf die ersten groben Fragen konnte ich noch nicht so viele Antworten ergattern... mittlerweile bin ich viel weiter, daher jetzt nochmal konkreter in der Planung. Da ich bislang nur bis Palmwag war, habt ihr Tipps, Meinungen, Vorschläge für schöne Abstecher und/oder Dinge, die man nicht missen sollte oder was man auf gar keinen Fall braucht oder besser weglässt.
Im Anhang die Route mal aufgezeichnet. Insgesamt 9 ÜN, für wie ich denke einen recht entspannten Abstecher ins südliche Kaokoveld.
Kurze Erklärung: - Palmwag Lodge nehme ich als Campsite mit rein, da wir dort erst späten Mittag-Nachmittag ankommen werden und ich dann entspannt den Tag beschließe, bevor es weitergeht
- Durch die Concession in den Hoanib, mit 2 ÜN
- Hoch bis Etambura und wieder zurück zum Hoanib. Westroute hoch und Khumib zurück... jeweils mit 2 Tagen geplant, wir wollen uns nirgends stressen müssen
- Dann nochmal einen Tag rund in und um den Hoanib
- Durch den Khowarib in Richtung Etosha, aber nochmal mit einer Nach in der Khowarib-Schlucht um auch hier Zeit zu haben
Prinzipiell sehe ich auf den geplanten Routen keine extremen Passagen (zumindest soweit ich das bisher recherchieren konnte)... alle Pässe will ich meiden. Sehr anspruchsvolle Steinpassagen oder reifenmorderndes Vulkangestein hatte ich letztes Jahr auf den Tracks, abseits der F-Straßen im isländischen Hochland erstmal genug. 😉
Hallo Robin. Wann genau habt ihr die Tour vor? Wir planen im September ebenfalls Kaokoveld. Noch ohne detaillierte Ausarbeitung. Liebe Grüße, Adrian
Blende18.2Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201707. Juli 2024 · #3
Hi Adrian,
das steht noch nicht 100% fest. Aber klar ist, dass es die erste Septemberhälfte wird. Also Abflug am 31.08. oder 07.09. Zu den Daten haben wir auch einen Wagen reserviert, das müssen wir nur noch fix machen.
Etosha muss man eh schauen was man bekommt, da tauchen auch immer mal wieder Optionen auf und Halali ist sowieso immer was frei. Alles was davor liegt ist eigentlich auch undramatisch und alles buchen wollen wir sowieso nicht, weil wir auch Wildcampen können an vielen Routen oder einfach zeitunabhängig sein wollen. KEIN STRESS, Landschaft genießen.
Hallo Robin, Eine interessante Route die ihr euch zurechtgelegt habt. Danke auch für die aufschlussreiche Illustration. Wir planen ebenfalls gerade eine Tour durch das Kaokoveld für das kommende Jahr. Allerdings im Juni und ich sauge aktuell alle Infos und Hinweise auf die ich bekommen kann. Vielleicht hilft mein Post ja zumindest das sich noch jemand mit Antworten zu deinen Fragen findet. 🙂 Warum hast du dich dafür entschieden die Route Etambaru bis Elephant Song Camp von Norden nach Süden zu fahren? Ist der Khumib in diese Richtung leichter zu befahren? Wir würden eigentlich gerne andersrum fahren.
Hallo Robin, ich habe in Purros mit einem Guide von dem Comunity Camp (in meinem Fahzeug und als Fahrer) eine lange Tour in den Purros Canyon und Umgebung gemacht. Es war sehr informativ, Flora/ Fauna/ Tiere/Preis-Leistung war gut. Viele Infos über die dortige Elefantenherde inklusive Sichtung. Ich persönlich mag Purros. Schöne Landschaft, recht abgeschieden, klein, freundliche Einwohner. Weniger ist Mehr. 😉 In der Nähe vom Mt Himba Sphinx, hatte ich eine schöne Campsite. Leider keine Koordinaten. Reisezeit war März. Beste Grüße Oliver
Champagner8'682 Beiträge · seit 201008. Juli 2024 · #6
Belletti schrieb: Warum hast du dich dafür entschieden die Route Etambaru bis Elephant Song Camp von Norden nach Süden zu fahren? Ist der Khumib in diese Richtung leichter zu befahren? Wir würden eigentlich gerne andersrum fahren. Belletti
Hallo Belletti,
hier mal mein Senf zu dieser Frage: irgendwann muss bzw. darf (schöneres Licht!) man bei dieser Routenführung ja auch von Norden nach Süden fahren und da würde ich mich auch für diese Strecke entscheiden. Man hat dabei sehr lange sehr schöne Ausblicke auf das Tal des Hoarusibs bei der Anfahrt auf eben diesen, und dies dazu dann noch mit dem Licht im Rücken (sind wir 2022 so gefahren). Die westliche Strecke hat auch ihren Reiz, aber ich finde sie - zumindest aus meiner Erinnerung heraus - nicht so schön wie die andere. Die sind wir 2019 nach Norden gefahren. Zu fahren ist das alles nicht schwer (sag ich jetzt mal so 😄 , ich bin ja nur beigefahren), eher rumpelig und mühsam teilweise.
Im Unteren Hoarusib Richtung Puros gibt es einige Wasserdurchfahrten, das kommt Grundwasser an die Oberfläche, dies nur nebenbei erwähnt.
@Robin: den Aussichtspunkt nördwestlich von Puros mit Blick auf die Skeleton Coast (da waren wir 2019) hast du auf dem Schirm, oder?
Hallo Bele, Vielen Dank für deinen Senf 😎 und die damit verbundenen wertvollen Infos. Das klingt so schön, das ich nun überlege es Robin gleichzutun mit seiner Routenführung und dann über Opuwo zu den Epupa Falls zu fahren.
Hallo Robin. Schade.... Hätte mich gefreut, euch in Namibia zu treffen. Wir fliegen am 29.08., fahren aber erst in den KTP. Vom 12.09. bis 14.09. haben wir Spitzkoppe reserviert. Danach wollen wir auch nach Norden. Ein paar Tage Palmwag Concession und Hoanib. Ob es bis Etamburo reicht, ist noch unklar. Rückflug 30.09.24. Falls jemand aus dem Forum das hier liest und ebenfalls in der zweiten Septemberhälfte am Hoanib oder nördlich davon unterwegs sein wird: vielleicht bietet sich ein zeitweises gemeinsames Fahren an. Beste Grüße, Adrian
Blende18.2Themenstarter1'166 Beiträge · seit 201708. Juli 2024 · #9
Ad Rian schrieb:Hallo Robin. Schade.... Hätte mich gefreut, euch in Namibia zu treffen. Adrian
Ja schade, hätte gut passen können, gerade wo wir ja zeitgleich unterwegs sind.
Heyde schrieb:Hallo Robin, ich habe in Purros mit einem Guide von dem Comunity Camp (in meinem Fahzeug und als Fahrer) eine lange Tour in den Purros Canyon und Umgebung gemacht. Es war sehr informativ, Flora/ Fauna/ Tiere/Preis-Leistung war gut. Viele Infos über die dortige Elefantenherde inklusive Sichtung. Ich persönlich mag Purros. Schöne Landschaft, recht abgeschieden, klein, freundliche Einwohner. Weniger ist Mehr. 😉 In der Nähe vom Mt Himba Sphinx, hatte ich eine schöne Campsite. Leider keine Koordinaten. Reisezeit war März. Beste Grüße Oliver
Hmmm... das mit dem Guide hört sich auch sehr gut an. Könnte eine Option sein, wie lange ging die Tour denn? @Mount Himba Sphinx... da wollen/werden wir eher durchfahren wieder bis Purros. Aber wir halten die Augen mal offen.
Champagner schrieb: @Robin: den Aussichtspunkt nördwestlich von Puros mit Blick auf die Skeleton Coast (da waren wir 2019) hast du auf dem Schirm, oder? LG Bele
Im Augenblick habe ich erstmal eine Routenidee zusammen. Ich hatte den noch nicht, aber Mara hat den schon notiert. 😁 Wir wollen ja eh entlang der Route fahren in den Norden. Also erst später dann auf die D3707 treffen.
Belletti schrieb:Hallo Robin, Warum hast du dich dafür entschieden die Route Etambaru bis Elephant Song Camp von Norden nach Süden zu fahren? Ist der Khumib in diese Richtung leichter zu befahren? Wir würden eigentlich gerne andersrum fahren. Viele Grüße Belletti
Bele hat das ja beantwortet, meine Version davon ist, dass ich Abwechslung einbauen will und mir das gedanklich grob so eingebaut habe, dass es landschaftlich auch immer mal wechselt. Palmwag = Steinwüste / Hoanib und über Puros-Canyon = Flussbett / entlang der Westflanke = Einsame Dünen / Rückweg durch Khumib und Hoarosib = Flussbett
Hallo Robin, die Tour ging fast 4 Stunden und ist sozusagen exclusiv, da der Guide dann bei euch mitfährt. Es wurde nicht so genau auf die Uhr geschaut. Vielleicht auch, weil ich ihm unterwegs noch ein Taschenmesser (Opinel) geschenkt habe. Kleiner Tipp: Nehme immer ein paar davon mit nach Namibia und verschenke oder benutze diese zum Tausch oder als zusätzlichen Tipp/ Trinkgeld. Hat sich immer bewährt und wird sehr gerne angenommen 😉