Visumpflicht ab 1.4.2025

Reisebericht 1'308 Antworten · 104k Aufrufe · gestartet 23. Mai 2024 von travelNAMIBIA
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Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200614. Juli 2025 · #881
Dank dir Christian, dann hab ich die Treads wohl missverstanden...bin trotzdem verunsichert, weil du schreibst die Lage entspannt sich...besser mit oder ohne EVisa...oder ist es mittlerweile egal, weil die Schlangen gleich lang werden.... 😵
Das hängt von vielen Faktoren ab... was kommen noch für Flugzeuge mit was für Reisenden an, wie viele Schalter sind offen usw.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
50 Beiträge · seit 202514. Juli 2025 · #882
Wo wird eigentlich in Windhoek Flughafen bei Ankunft für das VoA. bezahlt?
Vor der Grenze, danach, im Flieger 🙂 , usw?

Gruss,
zuletzt bearbeitet 14. Juli 2025
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200614. Juli 2025 · #883
Wo wird eigentlich in Windhoek Flughafen bei Ankunft für das VoA. bezahlt?
Am Einreise-Schalter.

Viele Grüße
Christian
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145 Beiträge · seit 201715. Juli 2025 · #884
Falls eure Kreditkartenzahlung nicht durchgeht:
Nach der Kreditkarten-Authorisierung erneut dieses "Bist du ein Mensch"-Puzzle des Zahlungsanbieters lösen. Erst dann geht die Zahlung durch.

Vielleicht hat ja irgendjemand das gleiche Problem. 😉
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2025
145 Beiträge · seit 201720. Juli 2025 · #885
Einreiseerfahrung vom 17.07.25.

3 Flieger kamen morgens gleichzeitig an.
Schlange bis aufs Rollfeld. Zwei Stunden Wartezeit, da ich in der Mitte des letzten Fliegers war. Fast alle Touristen hatten ein E-Visa.

VoA-Schlange (vor Ort-Antrag) war wegen Überfüllung nicht sichtbar. Ein Mitarbeiter sortierte die Leute ohne Visum dorthin. Dazu brauchte er eine Stunde. Die letzten brauchten genauso lange wie die letzten E-Visa Leute.

Gegen Ende wurden Seniors und Familien mit Kindern heraussortiert und am Schalter für Namibier abgefertigt.

Einreiseformular sollte trotz E-Visa ausgefüllt werden, aber nur Name, Flug, Aufenthaltsdauer und Unterkunft. Haben dann alle komplett ausgefüllt, weil die Anweisungen unklar kommuniziert wurden.

Mitarbeiter ging durch die Schlange und forderte dazu auf, auf dem E-Visa-Ausdruck, Flugnummer, Aufenthaltsdauer und erste Unterkunft zu vermerken.

Alles eine sehr unschöne Erfahrung, die den Urlaub negativ beginnen ließ und die Frage aufwirft, ob ich nicht nächstes Mal woanders Safari mache.

Die lahme Einreise führte dann auch noch zu Stau bei Europcar, weil sich da dadurch Ausleihe und Rückgabe überschnitten...
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2025
98 Beiträge · seit 202020. Juli 2025 · #886
Vielen lieben Dank für das Update... wir fliegen heute Abend und sind mittags in Windhoek...zum Glück kommen bei uns nicht viele Flieger gleichzeitig an... und wir haben auf unsere EVisas jetzt noch die geforderten Infos geschrieben...am Ende ist man ja sowieso ausgeliefert und muss mit dem umgehen, was vor Ort los ist...hoffentlich bekommt Namibia das bald in den Griff...so viel Geld und dann doch so umständlich....kann dich verstehen und andere auch, die überlegen, ob es das dann wert ist oder vielleicht auch mal andere Orte eine Chance bei der nächsten Reise verdienen...hoffentlich wiegen die Erlebnisse im Land die Wartezeit und die Umstände wieder auf und ihr erlebt eine wunderschöne Zeit... wir sind diesmal im Süden unterwegs...es geht in den KTP...
Also...lieben Dank nochmal für die aktualisierte Info...
128 Beiträge · seit 202420. Juli 2025 · #887
Viele, die eigentlich primär die Parks in Botswana, Simbabwe oder Sambia besuchen wollen, sind für ihre Touren in den letzten Jahren von Windhoek aus gestartet, weil es bezahlbare Flüge und ein riesiges Angebot an Vermietern gab. Die Tourismusindustrie in Namibia hat deswegen auch an Touristen verdient, die gar nicht primär nach Namibia wollten, aber eben Autos und paar Zwischenunterkünfte bei namibischen Anbieter gebucht haben.

Ich kann mir vorstellen, dass da nun so einige wegen der Visa-Kosten und dem Visa-Generve wieder auf Johannesburg als Ausgangspunkt umschwenken. Die Anreise ist von beiden Punkten ungefähr ähnlich weit. Ob man das dann in Tourismusstatistiken in Form eines Rückgangs sehen wird, ist aber offen. Die Tourismuszahlen werden von vielen Variablen beeinflusst.
87 Beiträge · seit 202220. Juli 2025 · #888
ewbabmiz schrieb:Viele, die eigentlich primär die Parks in Botswana, Simbabwe oder Sambia besuchen wollen, sind für ihre Touren in den letzten Jahren von Windhoek aus gestartet, weil es bezahlbare Flüge und ein riesiges Angebot an Vermietern gab. Die Tourismusindustrie in Namibia hat deswegen auch an Touristen verdient, die gar nicht primär nach Namibia wollten, aber eben Autos und paar Zwischenunterkünfte bei namibischen Anbieter gebucht haben.

Ich kann mir vorstellen, dass da nun so einige wegen der Visa-Kosten und dem Visa-Generve wieder auf Johannesburg als Ausgangspunkt umschwenken.
Absolut korrekt. Ich bin seit vielen Jahren eigentlich jedes Jahr eher großräumig im südlichen Afrika unterwegs - Namibia war immer ein fester Bestandteil des Programms. Wenn ich ganz ehrlich sein soll: die 80 EUR sind mir relativ egal. Rund um Wartung und Unterstellung, Erhaltung und Verbesserung des Campers gebe ich jährlich viele tausend EUR in und um Windhoek aus, da fallen die Visakosten nahezu nicht ins Gewicht.

Was aber ganz und gar nicht geht: am Anreisetag unausgeschlafen 2 Stunden oder länger sinnlos in irgendeiner Schlange zu stehen. Insbesondere wenn für die ersten Tage der Terminplan von Auto bis Einkauf voll ist bis auf die letzte Minute und der Carnet-Ausreisetermin droht, aufgrund von Verzögerungen Reisehektik zu verursachen.

Leider ist die Thematik für mich, nach der durch die Starlink-Blockade verursachten unnötigen Gefahrenerhöhung, schon der zweite Schlag in die Magengegend. Auch wenn ich in den letzten Jahren zu den Betreibern der Farm, auf der mein Auto steht, schon fast ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut habe und die Verbindung nach Windhuk im Wesentlichen sehr angenehm ist, sind die Gedanken an eine Verlagerung der "Homebase" ganz klar vorhanden. Ähnliches habe ich auch schon von diversen Mitreisenden gehört, die ich unterwegs getroffen habe.

Ich werde Ende Oktober wohl erstmalig Erfahrungen mit der Visageschichte sammeln - sollten sich die Befürchtungen bestätigen, werde ich daraus wohl meine Konsequenzen ziehen. Zum Glück habe ich inzwischen auch in mehreren anderen Ländern des südlichen Afrikas inzwischen entsprechende Kontakte geknüpft.
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2025
1'678 Beiträge · seit 200720. Juli 2025 · #889
Ist halt alles relativ. Wir standen auch schon ähnlich lange in JNB in der Schlange. Klar, wer nur nach Botswana und Sambia will, kann sich das überlegen. JNB ist trotzdem ein Airport, den ich gerne vermeide. Und einer Auto-Unterstellung in SA würde ich immer Nam vorziehen. Premium Eco hilft für die Verkürzung der Schlange natürlich auch.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
1'096 Beiträge · seit 200920. Juli 2025 · #890
haha…

ich muss ehrlich lachen. Ist eigentlich ganz simpel: wer sein Auto in NAM unterstellt und mehrere tausend EUR pro Jahr in Unterstellung, Wartung und „Verbesserung“ investiert (mir persönlich ist das in 7 Jahren mit eigenem Fahrzeug nicht gelungen), sollte ggfs Business Class fliegen um unter den ersten 20 zu sein, die in der Ankunftshalle ankommen., Dann geht das ganz geschmeidig und dauert keine 30 Minuten - versprochen.

Wenn 3 Flieger gleichzeitig ankommen, hat das auch in der Vergangenheit 1.5 Std gedauert.
Keep cool, your in Africa.

Liebe Grüsse
Guido
87 Beiträge · seit 202220. Juli 2025 · #891
Seyko schrieb:haha…
ich muss ehrlich lachen. Ist eigentlich ganz simpel: wer sein Auto in NAM unterstellt und mehrere tausend EUR pro Jahr in Unterstellung, Wartung und „Verbesserung“ investiert (mir persönlich ist das in 7 Jahren mit eigenem Fahrzeug nicht gelungen),
Dann würde ich denken, du wartest dein Fahrzeug nicht, sondern lebst von dessen Substanz (unter der Annahme es handelt sich um einen Landcruiser oder was Ähnliches und es fährt auch und steht nicht nur). Das ist auch ein Ansatz, aber ich kann dir aus Erfahrung versichern, langfristig einer mit Rückschlag.
zuletzt bearbeitet 20. Juli 2025
593 Beiträge · seit 202420. Juli 2025 · #892
Also ich schaffe auch keine "mehrere tausend Euro" gerächt hat sich das in 20 Jahren auch noch nicht.
VG
537 Beiträge · seit 202021. Juli 2025 · #893
Seyko schrieb:
Wenn 3 Flieger gleichzeitig ankommen, hat das auch in der Vergangenheit 1.5 Std gedauert.
Genau meine Gedanken. Wenn die Passagiere schon bis aufs Rollfeld stehen, man aber erwartet dass man schnell durch die Immigration kommt, dann ist das illusionär - das wäre auch vor der Visumpflicht niemals gegangen. Auch damals musste man die Arrivalform vorlegen, und einen Stempel bekommen, vorher evtl. noch Fragen beantworten.
Andere Leute berichten mittlerweile (nach den Anfangsschwierigkeiten im April) in den einschlägigen Medien von einer schnellen Abwicklung, wenn es nur ein Flieger war der abgefertigt werden musste. Ich denke, das wird sich mit der Zeit noch besser einspielen, und würde einfach jedem raten, sich im Vorfeld schon damit zu arrangieren, dass die Einreise länger dauern könnte.
1'096 Beiträge · seit 200921. Juli 2025 · #894
magpie13 schrieb:
Seyko schrieb:haha…
ich muss ehrlich lachen. Ist eigentlich ganz simpel: wer sein Auto in NAM unterstellt und mehrere tausend EUR pro Jahr in Unterstellung, Wartung und „Verbesserung“ investiert (mir persönlich ist das in 7 Jahren mit eigenem Fahrzeug nicht gelungen),
Dann würde ich denken, du wartest dein Fahrzeug nicht, sondern lebst von dessen Substanz (unter der Annahme es handelt sich um einen Landcruiser oder was Ähnliches und es fährt auch und steht nicht nur). Das ist auch ein Ansatz, aber ich kann dir aus Erfahrung versichern, langfristig einer mit Rückschlag.
hmmm…
in der Zeit zwischen 05/21 und 01/24 sind wir 70.000 km gefahren. Keine Ahnung ob dir das genug ist.
Ich habe in der Zeit 9 Services bei Toyota durchgeführt. Die offiziell angegebenen 5.000er Intervalle für Ölwechsel (1HZ Motor) haben wir auf 7.000 erweitert.
Die Gesamtkosten betrugen knapp 2.700 EUR für alle Services zusammen. Ausfälle gab es keine. Wir haben die meiste Zeit Vollzeit im Auto gelebt.

Realistisch sieht es doch bei den Leuten mit eigenem Fahrzeug eher so aus, dass diese 1-2x/Jahr hier aufschlagen und dann mit dem Fahrzeug für mehrere Wochen reisen. Ich würde dabei die Kilometer auf 5-10.000 p.a. ansetzen. Wohlwollend sind das 2 Services. Die Kosten nicht mehr als 500 EUR.
Dazu kommen die Einstellgebühren von 30-45 EUR/Monat. Auch das sind - bei 10 Einstellmonaten - irgendwo 300-450 EUR.
Versicherung it abhängig vom Fahrzeugwert und bei machen Gesellchaften dramatisch reduzierbar, wenn man nachweist, dass das Fahrzeug bewacht/"sicher" eingestellt ist.

Ich kann da nirgends "viele tausend EUR" pro Jahr ermitteln.

Liebe Grüsse
Guido
14 Beiträge · seit 202521. Juli 2025 · #895
Und was hat das mit der Visumspflicht zu tun?
Ihr könntet eigentlich eure persönlichen Alphamännchen-Kämpfe an anderer Stelle austragen...
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200621. Juli 2025 · #896
XynxNet schrieb:Einreiseformular sollte trotz E-Visa ausgefüllt werden, aber nur Name, Flug, Aufenthaltsdauer und Unterkunft. Haben dann alle komplett ausgefüllt, weil die Anweisungen unklar kommuniziert wurden.

Mitarbeiter ging durch die Schlange und forderte dazu auf, auf dem E-Visa-Ausdruck, Flugnummer, Aufenthaltsdauer und erste Unterkunft zu vermerken.
Habe Rücksprache mit dem MHAISS gehalten. Sie wissen nicht was da los war, denn es gilt weiterhin, dass eVisa KEINERLEI Einreiseformular-Infos ausfüllen müssen. Sie müssen lediglich vor Ort den ausgedruckten "Visa"-Bescheid unterschreiben. Sie werden dies erneut ihren Mitarbeitern erklären.

Viele Grüße
Christian
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14 Beiträge · seit 202521. Juli 2025 · #897
Lieber Christian,
Danke noch mal für die Klarstellung... ich war schon verwundert.
Schönen Start in den Tag
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200621. Juli 2025 · #898
Zum Thema der Formulare hier noch eine Stellungnahme des MHAISS:
"Thank you for bringing this concern to the Ministry’s attention. We will address and clarify the matter through a Public Notice and ensure that all ports of entry are informed accordingly. Thx"
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'523 Beiträge · seit 201121. Juli 2025 · #899
.........Das Immigrationspersonal in Windhoek (grossteils weiblich) hat ja seit Jahren den

Charme einer Schneeschleuder (und das noch vervielfacht) ........die " Freundlichkeit " ist LEGENDÄR 😄 😄 😄

LG.............................BMW
441 Beiträge · seit 201422. Juli 2025 · #900
BMW schrieb:.........Das Immigrationspersonal in Windhoek (grossteils weiblich) hat ja seit Jahren den

Charme einer Schneeschleuder (und das noch vervielfacht) ........die " Freundlichkeit " ist LEGENDÄR 😄 😄 😄

LG.............................BMW
Die Ma'ams in RSA und BOT sind nicht besser 😉
Sensationell sind die Damen an der Grenze in Eswatini. Freundlicher geht es nicht.
Danke und Gruß Matze