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Masai Mara 2024 - 10 Jahre Mom&Daughter in Afrika
Reisebericht 79 Antworten · 11,5k Aufrufe · gestartet 07. Mai 2024 von Flash2010
BMBMW1'522 Beiträge · seit 201125. Juli 2024 · #61
Guten Abend Laura,
habe Deine Rückfrage erwartet.......
1) bei einem breakdown waren die Guides (mit guten Kentnissen als Automechaniker) in der Lage, sich zum grossen Teil selbst zu
helfen......meine Einschätzung 😄 😄 😄
2) die Drives fanden meistens in einem grösseren Radius mit dem Camp als Zentrum statt, das erleichterte die Suche, wenn
ein Fahrzeug gesucht wurde 😄 😄 😄 nur als Ausnahme in die zentrale Mara oder Richtung Aitong oder ins Triangle
3) Kontakt wurde auch tagsüber mit der Lichthupe gesucht ( sowohl bei speziellen Sichtungen als auch bei Problemen)
und natürlich dauerte Alles länger und umständlicher, aber wir haben es als "part of the game " betrachtet.........war
halt mehr Abenteuer und ...GAAAAANZ WICHTIG 😄 😄 😄 😄 nicht diese Masse an Fahrzeugen .....
Mag mich errinnern, dass wir bei den Crossings das Fahrzeug verlassen hatten (ca 200m flussabwärts) und dann mit
der ganzen Kameraausrüstung am Fluss unten flussaufwärts gerobt sind durch Sträucher und Astwerk und die Gnus/Zebras dann
über unseren Köpfen ins Wasser sprangen........aus heutiger Sicht unmöglich....keine Frage........ 😄 😄 😄
LG...................... BMW
FLFlash2010Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201526. Juli 2024 · #62
Hallo BMW,
so wie wir oder die, denen George geholfen hat, konnte man sich aus diesen Situationen nicht selbst helfen. Petra kennt die Serengeti von 1989, da waren sie auch ohne Funk und Handys unterwegs, der Guide hatte lediglich ein Messer dabei. In der heutigen Zeit finde ich es vernünftiger, jederzeit einen Notfall melden zu können, Abenteuer hin oder her. Wenn ich bedenke, wie zwei Situationen bei uns im letzten Jahr hätten ausgehen können, wäre es eine Katastrophe gewesen, hier Zeit verstreichen zu lassen.
Zwar sind wir in der Hochsaison der Crossings nie in der Mara, trotzdem, egal ob heute oder damals, hätte ich es nicht gebraucht, dass Gnus über mich hinweg springen. Jeder hat da seine besonderen Erinnerungen, die er nie vergisst und die immer was besonderes bleiben. Leider konnte ich Afrika nicht früher kennenlernen als jetzt, da bin ich einfach zu spät geboren.
Liebe Grüße Laura
PIpicco6'360 Beiträge · seit 201127. Juli 2024 · #63
Hoi Laura
Flash2010 schrieb:Petra kennt die Serengeti von 1989, da waren sie auch ohne Funk und Handys unterwegs, der Guide hatte lediglich ein Messer dabei. In der heutigen Zeit finde ich es vernünftiger, jederzeit einen Notfall melden zu können, Abenteuer hin oder her.
Definitiv!!! Aber muss man das für den Notfall sehr wichtige Funkgerät dauernd an haben und nicht nur jegliche Sichtung aus dem Funk hören bzw. teilen sondern auch dauernd das Gekrächze aus dem Funk hören oder soll man das Teil ausschalten wenn man nicht in Not ist? Mich stört Funk definitiv, da seh ich lieber weniger Highlights und erlebe das Suchen mit...denn das gehört zu einer Safari dazu! Zumindest für mich. Wobei es in der Mara und der Serengeti wirklich nicht einfach ist mal eine halbe Stunde lang kein Tier zu erleben, da muss man sich schon fast anstrengen, zum Beispiel indem man Augen, Ohren und Nase zuhält... 😉
Flash2010 schrieb:Leider konnte ich Afrika nicht früher kennenlernen als jetzt, da bin ich einfach zu spät geboren.
Tja, hättest Du damals etwas mehr Druck gemacht müsstest Du nun nicht diese Ausrede bringen...ich kenn einige Beispiele von Leuten, die sich zu früh gebären liessen, aber nein, Du doch nicht...tststs... 😉 😛 😈 😎
FLFlash2010Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201527. Juli 2024 · #64
Hallo Picco,
Aber muss man das für den Notfall sehr wichtige Funkgerät dauernd an haben und nicht nur jegliche Sichtung aus dem Funk hören bzw. teilen sondern auch dauernd das Gekrächze aus dem Funk hören oder soll man das Teil ausschalten wenn man nicht in Not ist?
Wie ich geschrieben habe, bleibt das jedem Gast mit eigenem Guide selbst überlassen, ob es aus bleibt oder eben nicht.
Wobei es in der Mara und der Serengeti wirklich nicht einfach ist mal eine halbe Stunde lang kein Tier zu erleben, da muss man sich schon fast anstrengen, zum Beispiel indem man Augen, Ohren und Nase zuhält... 😉
Da muss ich dir in unserem Fall ganz klar widersprechen. Es kommt immer auf die verschiedenen Umstände wie Jahreszeit und Wetter an, denn im vergangenen Februar war die Mara absolut kein Vergleich zu beispielsweise November 2021. Und eine halbe Stunde lang kein einziges Tier zu entdecken war hier keine Seltenheit.
Tja, hättest Du damals etwas mehr Druck gemacht müsstest Du nun nicht diese Ausrede bringen...ich kenn einige Beispiele von Leuten, die sich zu früh gebären liessen, aber nein, Du doch nicht...tststs... 😉 😛 😈
Gut Ding will Weile haben - bei dir weiß ich, wie es gemeint ist 😉 trotzdem finde ich es schade und es hatte seine Gründe, warum wir erst 2014 anfangen konnten, gemeinsam nach Afrika zu reisen.
Ich möchte das Thema Funk jetzt hier für meine Seite auch beenden, denn ich habe dazu alles gesagt und möchte mich auf die schönen Dinge konzentrieren, auch wenn ich meinen Bericht sehr ehrlich schreibe und auch die negativen Punkte nicht verheimlichen möchte.
Liebe Grüße Laura
FLFlash2010Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201528. Juli 2024 · #65
12. Februar - Ab in den Sumpf
George versichert sich kurz vor Abfahrt noch einmal, dass der gestrige Regenfall uns keinen Strich durch die Rechnung macht, aber in der Marsh Area blieb es wohl trocken. Diese war ebenfalls jetzt sehr lange nicht wirklich befahrbar, was man sich leicht ausmalen kann, wenn man sieht, wie nass hier in der Talek Gegend der Boden wird nach einem kurzen Regen. Trotzdem steht der Marsh natürlich wieder auf unserer Wunsch-Liste und wir freuen uns sehr, dass es doch noch klappt. Außerdem bitte ich George, heute ein bisschen zu birdern. Um 6:15 Uhr verlassen wir das Camp und crossen den Talek. Es herrscht eine unheimlich mystische Morgenstimmung, denn der Nebel will noch nicht so recht der Sonne weichen.
Das ist übrigens der Chinese Hill, nach dem das Chinese Rudel benannt ist.
Wir stoppen an einer Stelle des Mara Flusses, die bis vor etwa vier Jahren sehr populär war für die Gnuwanderungen. Hier wurden einige Dokus gedreht, aber seit ein paar Jahren nehmen die Tiere einen anderen Weg, keiner weiß, warum.
Auf dem Weg zur Marsh Area kommt George meiner Bitte nach und hält für ein paar Vögel. Lange währt dieses Versprechen leider nicht, denn George ist eben kein Birder, er mag einfach die großen Tiere lieber, aber das ist uns ja bewusst.
Okay, das hier ist kein Vogel, aber auch im Sumpf zu finden.
Wir erreichen den wunderschönen Wald, der hier am Mara steht, den ich so liebe.
Es dauert natürlich auch nicht lange, bis wir auf die ersten Elefanten treffen und ich habe immer noch mein Wunsch-Bild im Kopf, Elefanten IM Wald zu fotografieren.
Die Chancen stehen gut, denn George fährt mit uns nun in ein saftgrünes Stück Wald, wo ich tatsächlich meine Bilder bekomme und ich liebe sie!
Er fährt ein Stück weiter, denn er möchte uns einen neuen Frühstückplatz zeigen. Der Weg dorthin ist recht schmal und Petra und ich überlegen schon, was nun wäre, wenn eine Herde Elefanten hier unseren Weg kreuzt - ganz einfach - Elefanten haben immer Vorfahrt!
Diese Dickhäuter haben soeben den Fluss durchquert, was wir leider verpasst haben. George wartet noch einen Moment, denn der schmale Weg, den er jetzt runter zum Fluss nehmen muss, erlaubt es ihm nicht, einfach so den Rückwärtsgang einzulegen, sollte noch ein Nachzügler kommen. Warum kennen wir dieses wunderschöne Fleckchen hier noch gar nicht? Bevor wir uns ans Frühstück machen, muss ich erstmal ein paar Bilder knipsen, so schön ist es hier!
Während wir es uns schmecken lassen, deutet George in die Ferne ans andere Ufer und meint, da käme noch eine Elefantenherde, die bald genau hier den Fluss durchqueren würde. Sollen wir auf sie warten? - Ja aber selbstverständlich! Es vergehen eineinhalb Stunden, bis die kleine Herde sich gegenüber am Ufer endlich zeigt. Die Sonne brennt heute unheimlich und ich Schlaumeier vergesse, meine Beine einzucremen. Wir sitzen vor dem Auto, das wenigstens ein bisschen Schatten spendet und warten weitere 30 Minuten. George erlaubt uns, uns am Ufer zu positionieren als es endlich los geht. Als die Elefanten allerdings gerade mitten im Fluss sind, gibt er uns das Zeichen, sofort ins Auto zu kommen, dem wir natürlich unverzüglich nachkommen. Die Elefanten wurden durch uns wohl kurz nervös und George ist da sehr bedacht.
Als sie dann in den Büschen verschwinden, freuen wir uns über diese tolle Sichtung sehr, sind aber auch heilfroh, endlich nicht mehr in der Sonne ausharren zu müssen. Wir warten aber trotzdem noch kurz, ob die Giraffen sich auch entscheiden, auf die andere Seite zu ziehen.
Man hätte schon drauf wetten können, sie tun es nicht. Giraffen zählen zu den vorsichtigsten Tieren überhaupt und wenn sie heute noch unbedingt crossen wollen, wird es wohl den ganzen Tag dauern, bis sie es endlich tun.
Fortsetzung folgt!
SASadie1'835 Beiträge · seit 201529. Juli 2024 · #66
Hi Laura, Ich genieße weiterhin deine Bilder und schätze deine unterhaltsamen Erzählungen von noch weiter westlich. Wir sind für den Sommer in Alaska und ich habe George ein Bild von einem Elch geschickt. Das war ein neues Tier für ihn. Aber zum großen Glück kennt er ja all die Tiere in seiner Heimat und zeigt euch alle geheimen Plätzchen. Könnte es sein dass ihr gegenüber des Dirisha special campsite wart? Aber viele Stellen dort sehen ja gleich aus und immer wieder gibts Hippos am Mara Fluss. Es ist schön mit euch durch die Mara zu schaukeln. Danke fürs Zeigen! Liebe Grüsse von Katrin von der Kenai Peninsula in Alaska.
FLFlash2010Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201501. Aug. 2024 · #67
Liebe Katrin,
das freut mich sehr, dass du uns weiterhin begleitest 🙂 Das mit dem Camp kann ich dir leider nicht sagen, wir haben keins gesehen und George hat uns auch nicht gesagt, ob da ein Camp ist. Wir waren aber auf jeden Fall unter der Einflugschneise eines Airfields vom Triangle.
Alaska... Da kann man nur neidisch werden! Eine Reise, um Elch, Bär, Orka und evtl. Wolf zu sehen steht nach Afrika ganz oben auf meiner Wunschliste.
Liebe Grüße Laura
FLFlash2010Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201501. Aug. 2024 · #68
12. Februar - Ab in den Sumpf Fortsetzung
Wir nehmen also den steilen Weg zurück in den Wald und treffen dort auf einen Elefantenbullen, der so mächtig ist, dass sogar George einen heiden Respekt hat und ihn nicht nahe ans Auto lässt.
Diese Begegnung ist nach Voortrekker in Namibia die eindrücklichste Begegnung mit einem solchen Riesen. Er strahlt Weisheit und Lebenserfahrung aus und ihn umgibt eine ganz besondere Ära. Er macht sich auf den Weg zum Fluss und wir fahren somit doch nochmal zurück, um ihn vielleicht auch crossen zu sehen.
Er entscheidet sich aber schnell für eine Stelle, die für uns nicht wirklich zugänglich ist und so erwischen wir ihn nur von hinten.
Wir verlassen diesen wunderschönen Ort. Zurück in der Paradise Area finden wir um die Mittagszeit einen Giraffenkadaver, der vom gleichnamigen Paradise Pride, gerissen wurde. Aber außer ein paar fetten, zufriedenen Löwen in den umliegenden Büschen gibt es hier erstmal nichts zu sehen.
Also suchen wir uns erstmal einen schönen Schattenplatz am Mara Fluss mit Blick auf den Chinese Hill für eine ausgiebige Lunch-Pause. Auf der anderen Seite tut es uns ein großes Krokodil gleich und hält seine Mittagsruhe. Auch ich lasse mich auf einer Massaidecke nieder und halte ein Powernap.
Nach eineinhalb Stunden fahren wir wieder zum Rudel. Alle vier Six Pack Males sind tatsächlich hier, wenn auch verteilt auf alle möglichen Büsche. Namensgebend bestand dieses Bündnis mal aus sechs Löwen, von denen nur noch vier übrig sind: Kibogoyo, Kiok, Chongo und Koshoke. Diese dominieren neben diesem Rudel momentan auch noch das Marsh Rudel. Chongo kann man gut an seiner dunklen Mähne, vor allem aber an seinem fehlenden rechten Auge erkennen.
Wir positionieren uns am Giraffenkadaver und warten in der heißen Sonne. Heute wird die Hitze fast unerträglich und ich bin kurz davor zu sagen, dass ich es nicht mehr aushalte. Dann aber kommt endlich Bewegung in die Sache. Zuerst nähert sich Kibogoyo dem Kadaver und frisst ein paar Happen. Eines der Cubs leistet ihm Gesellschaft. Zugegeben, ich habe schon weitaus hübschere Löwenmänner gesehen, aber sein Gesicht erzählt auch irgendwo seine Geschichte. Die vielen Konflikte und Kämpfe haben mit den Jahren ihre Spuren hinterlassen. Es sieht außerdem so aus, als wäre ihm zuletzt auch mal die Mähne rasiert worden. Dazu habe ich aber keine Infos gefunden.
Bereits nach wenigen Minuten passt wohl kein Happen mehr rein und er läuft genau auf uns zu. Als er sich direkt hinter unserem Auto im Schatten eines Strauchs niederlässt, traue ich mich kaum noch zu atmen. George weiß, dass wir uns angemessen verhalten und sieht hier daher auch keine Notwendigkeit, weg zu fahren. Kibogoyo schenkt uns einen eindringlichen Blick und setzt dann sein Fresskoma fort.
Kurz darauf hat Chongo seinen Auftritt und scheint etwas mehr Platz im Bauch zu haben als Kiok. Er frisst einige Zeit zusammen mit dem Cub am Riss und macht ihm zwischendurch immer mal wieder klar, wer hier der Boss ist. Als das Cub ihm beim Fressen zu nahme kommt, setzt es schon mal einen ordentlichen Prankenhieb.
Das Kleine läuft dann lieber wieder zurück zu Mama an die Milchbar.
Auch Chongo ist irgendwann wieder satt und verzieht sich in den nächsten Busch. Eine Löwin lässt sich nun die Rest schmecken und George möchte langsam gerne aufbrechen, um noch früh genug durch das Rekero Crossing zu kommen.
Mit jedem Auto, das auf der anderen Seite des Crossings die Böschung rauf fährt, sind deren Spurrillen mehr und mehr ausgefahren. George schafft es mit Leichtigkeit und wir warten auf das nächste Auto, das vielleicht Hilfe gebrauchen könnte. Wir finden es toll, wie hier aufeinander geachtet wird. Das andere Auto fährt sich aber zunächst extrem blöd auf der anderen Seite fest und kommt weder vor noch zurück. George kann hier nicht helfen, denn im Fluss stehend kann er niemanden abschleppen. Er versucht von unserer Seite aus, dem Fahrer zu erklären, was er machen soll, aber auch das bringt nichts.
Ein anderes Auto versucht, ihn rückwärts raus zu ziehen, aber scheitert. Also bleibt nur noch Anschieben, was dann auch funktioniert.
Ich komme mir ein bisschen bescheuert vor, wie ich da mit meinem Handy stehe und filme, aber es ist für alle Beteiligten in Ordnung. Außerdem ist es ja eher so, dass wir einfach fasziniert davon sind, was die Fahrer mit ihren Autos hier leisten können. Beide schaffen es dann auch ohne Hilfe, die Böschung hinauf zu fahren. Von außen sieht das immer noch holpriger aus als wenn man selbst drin sitzt.
Um 19 Uhr sind wir zurück im Camp und stoßen erstmal auf diesen tollen Tag an.
Das Abendessen ist heute besonders lecker. Allen voran die Suppe, die jeden Tag wechselt und immer klasse schmeckt und dann zum Hauptgang Rindfleisch mit Kartoffelpüree und Gemüse.
Zurück im Zelt merke ich mehr und mehr, wie ich mir ein linkes Knie extrem verbrannt habe beim Warten am Fluss heute Morgen. Der Schmerz zieht sogar in den Muskel rein und ich kühle es mit einem nassen Handtuch. Das ist mir auch noch nie passiert...
Lala Salama!
FLFlash2010Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201504. Aug. 2024 · #69
13. Februar - Entspannt am Mara entlang
Unser letzter voller Tag in der Mara bricht an. Bereits heute macht sich beim Aufstehen etwas Wehmut breit. Aber auch die Aussicht, bald wieder mehr Schlaf zu bekommen. Doch in Afrika steht man ja gerne in aller Herrgottsfrüh auf - nicht auszudenken, was man hier morgens verpassen würde und Schlaf wird sowieso überbewertet.
Der Morgen startet beim Rekero Pride, wo mittlerweile alle Cubs bis auf eins verstorben sind, da das Rudel kaum Nahrung findet. Schon komisch, die Sankai Boys lagen drei Tage im Fresskoma und ließen es sich gut gehen und ihr Rudel hungert. Ob sie so gute Anführer sind? Auch sind sie ja kaum beim Rudel anzutreffen. Ganz anders sind da die Black Rock Boys vom Rongai Pride, die nun endlich Beute gemacht haben, wie mir George jetzt weitergeben kann. Unglaublich, das Rudel hat einfach zwei Wochen gehungert. Aber zurück zum Rekero Pride. Das letzte verbliebende Cub wird nun von allen Löwinnen liebevoll umsorgt. Was mir nie klar war - innerhalb eines Rudels säugen alle Löwenmütter alle Cubs.
George fragt uns etwas und ich verstehe es so, ob wir noch nach einem Serval suchen sollen. Ich verneine, da die Aussichten in dem hohen Gras doch eher mau sind und wir gerade enorm diese friedliche Morgenstimmung beim Rudel genießen. George lässt nicht locker und dann verstehe ich auch, warum. Sein Kollege hat den einen Serval gefunden, der sich von Autos nicht stören lässt und wir gute Chancen auf eine schöne Sichtung hätten. Außerdem ist es ein Katzensprung bis dorthin - ja natürlich, dann los! Die Kleinkatze hält sich ganz schön nah am Rudel auf und streift durchs hohe Gras. Aber ab und zu haben wir das Glück und er zeigt sich in voller Pracht!
Was für ein Glück! Und die Autos stören ihn einfach null. Wir sind aber nur mit zwei Autos an ihm dran. Ich bin sehr glücklich mit den Aufnahmen. Leider erscheint dann ein Auto mit lauten Kindern und die Katze nimmt sofort Reißaus - sehr schade.
Wir kehren noch einmal zurück zum Rudel, wo das Kleine jetzt in Spiellaune ist, aber leider keinen Spielkameraden mehr hat. Die Löwinnen sind da weniger zu animieren. Petra überkommt die Müdigkeit und trotz dieser tollen Sichtung drehe ich mich irgendwann um und sie schläft einfach 😄 Naja, was soll ich sagen, ist mir die Tage ja auch schon passiert... Langsam verziehen sich nun alle auch in die Büsche.
Wir kommen nun an einem toten Baum vorbei, wo einige Autos stehen. Was mag da sein? Achja, in Zeiten von diesem hohen Gras sind selbst Mangusten eine seltene Sichtung und wir beobachten die Familie ein wenig.
Danach erwische ich sogar noch einen Vogel im Flug.
Um 9 Uhr ist es Zeit für unser letztes Busch-Frühstück. Jetzt überkommt uns erst recht der Wehmut, denn das ist einfach die schönste Art zu frühstücken und seinen Kaffee zu trinken.
Fortsetzung folgt!
TItina76793 Beiträge · seit 200709. Aug. 2024 · #70
Hallo Laura,
nun habe ich bei Dir mal wieder aufgeholt und bin weiterhin sehr begeistert von Euren tollen Sichtungen und wunderbaren Aufnahmen davon! Besonders der Serval im hohen Gras hat es mir angetan. Wirklich ein großes Glück, ihn so gut sichten zu können. Aber auch die Fotos vom Löwenjungen und seiner Mutter haben mir gerade den Abend, naja eher die Nacht, versüßt. 🙂
Danke, dass Du uns an Deinen spannenden Erlebnissen teilhaben lässt!
Liebe Grüße Tina
H.H.Badger1'820 Beiträge · seit 201609. Aug. 2024 · #71
Liebe Laura, nach langer (zum Glück urlaubsbedingter) Forumspause habe ich mit Genuss und Staunen in deinem Bericht aufgeholt. Ein solcher Katzenoverkill ist schon der Wahnsinn. Ich bin etwas neidisch auf Serval und Caracal, die sich uns ja standhaft verweigern. Und auch der Rest ist natürlich großartig anzusehen. Schade, dass die Preisentwicklung so ist, wie sie ist. Herzlich grüßt dich und Petra (man müsste mal wieder ein West-Forumstreffen machen...) Sascha
FLFlash2010Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201511. Aug. 2024 · #72
Liebe Tina,
vielen Dank für dein Lob! Ich liebe es einfach, wenn der Morgentau in der Sonne glitzert und dann noch eine schöne Katze das ganze abrundet 🙂 Beim Serval hatte ich echt Glück, dass ich nach fast zwei Wochen die Einstellungen der Kamera blind hinbekommen habe und nicht viel rumprobieren musste. Das war teilweise mit dem hohen Gras gar nicht so einfach, aber irgendwie macht es die Bilder auch finde ich so speziell!
Lieber Sascha,
wie schön, dass du uns aufgeholt hast! Katzenoverkill ist ein gutes Stichwort. Mir hat etwas der Mix aus Katzen und Steppenwild gefehlt, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Ohja ich weiß noch, ihr hattet glaube ich mal einen toten Caracal gesehen, wenn ich mich recht erinnere 🙁 ich kann mich erinnern wie aufgeregt George war, denn selbst er hat in seinem Leben nur mal eine Handvoll von ihnen gesehen und der letzte war Jahre her. Ein treffen wäre wirklich mal wieder eine tolle Abwechslung, das müsste man mal irgendwie ins Auge fassen!
Liebe Grüße Laura & Petra
FLFlash2010Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201513. Aug. 2024 · #73
13. Februar - Entspannt am Mara entlang Fortsetzung
Ohne ein wirkliches Ziel fahren wir weiter und beobachten nun einen interessanten, wohl nicht ganz ernsten Kampf zwischen zwei Giraffenbullen.
Drumherum wuseln ein paar Paviane, die sich partout niemals fotografieren lassen wollen. Dann aber entsteht ein Bild, das zwar nicht besonders hübsch ist, aber uns immer wieder zum Lachen bringt. Nach dem Motto: Wo gibt's Stress?
Aus der Ferne kann man die Affen immerhin noch ganz gut erwischen.
Und ich bekomme endlich ein paar Nahaufnahmen eines Madenhackers an einer Giraffe.
Auf dem Weg Richtung Lookout begegnen uns nur wenige Tiere.
Unter einem Baum stehen einige Autos und der Grund dafür ist schnell ausgemacht. Die beiden Lookout Males Olchore und Kijana bei einem ausgiebigen Morgenschläfchen.
Auch heute ist es wieder sehr heiß und die Sonne brennt ganz schön. Mein verbranntes Knie schmerzt immer noch. Wir fahren nun sehr lange am Mara entlang, was anscheinend eine gut frequentierte Route ist, denn hier sind einige andere auch unterwegs. Wir suchen uns einen schönen Schattenplatz am Ufer mit Blick auf die Hippos und ich birdere ein wenig.
Danach fahren wir nur eine kleine Schleife und entscheiden uns, doch wieder hierhin zurückzukehren und eine Lunchpause einzulegen. Diesen kleinen Klapphocker hatten wir von Zuhasue mitgebracht, weil ich zu klein bin, um richtig aus dem Dach des Cruisers herauszuschauen und es stellte sich als die beste Idee überhaupt heraus! Und zu Mittag hat Petra auch einen Sitzplatz - schön dekadent vor einem großen Haufen Elefantensch**ße 😄
Freunde von uns, die einen Tag nach uns ankommen sollen, werden mit dem Hocker auch ihre Freude haben, den nehmen wir nämlich nicht wieder mit heim.
Nun geht es wieder auf den Rückweg, der erstmal nicht sehr ergiebig ist, was Tiersichtungen betrifft. Wäre mir aber auch zu heiß heute...
Als wir uns in Lulukas Revier befinden, hat jemand einen Leoparden im Busch ausgemacht und wir haben Glück, es hat sich noch nicht wirklich herum gesprochen. Allerdings handelt es sich mal wieder um Lorgogol, den fleißigsten Leopard der Mara, den wir vorgestern noch über 30 Kilometer weiter weg getroffen haben.
Aber es dauert nicht lange, bis die Sichtung die Runde gemacht hat, denn wir befinden uns hier wieder an der Hauptstraße zwischen dem Lookout und einem Gate. Einen schlafenden Leo im Busch zu beobachten ist für uns momentan weniger interessant und so lassen wir allen anderen den Vortritt und hängen das Auto erstmal mit Massaidecken gegen die Sonne ab. Wenn Lorgogol sich in Bewegung setzen würde, würden wir das schon mitbekommen.
Und so vergeht über eine Stunde und die meisten Autos sind nun in den Camps für eine Mittagspause. Das ist der große Vorteil, wenn man seinen Lunch dabei hat und nicht an die Rückkehr ins Camp gebunden ist. Der Leo-Mann beginnt sich nun langsam zu putzen - DAS Zeichen, dass hier gleich etwas passiert. Er erhebt sich und schaut sich erstmal ein wenig um. George fährt ein Stück die Hauptstraße entlang in der Hoffnung, er würde diese Richtung nehmen.
Leider tut er das nicht, also fahren wir ihm wieder entgegen. Das geschieht auch alles ohne Gedrängel, denn es sind nur zwei andere Autos hier. Einmal bekommen wir noch die Chance, ihn in voller Pracht bewundern zu dürfen, dann verschwindet er im hohen Gras und ist quasi unsichtbar.
Wir positionieren uns so, dass zumindest George ihn noch sieht und warten. George warnt uns vor, gleich würden alle möglichen Autos aus ihrer Mittagspause hier angefahren kommen. Wir schauen mal und können ja dann immer noch entscheiden, ob wir bleiben oder nicht. Mehr und mehr bildet sich nun eine Traube an Fahrzeugen um die Stelle, in der er im hohen Gras ruht. Ein paar Mal noch erhebt er sich und schaut sich um, nur um sich dann geschwind wieder ins kühlende Gras zu legen. Selbst ihm scheint es heute zu warm zu sein.
Übrigens frage ich mich echt, was manche für Schlammschlachten hinter sich haben.
Dann passiert es plötzlich und ein Auto bleibt richtig blöd an Georges Auto hängen, obwohl genug Platz gewesen wäre. Es kracht ganz schön laut und der andere Fahrer hat das Gitter über dem einen Scheinwerfer abgerissen. George bleibt erstmal ruhig, es ist kein Massai Fahrer, den er kennt. In der Mara ist es so, dass wenn so etwas passiert, jeder auf seinem Schaden sitzen bleibt. Ärgerlich genug, aber George erwartet wenigstens mal eine Entschuldigung. Hier sieht man, wo das andere Auto an uns hängen blieb.
Als der Fahrer dann auch noch einfach wegfährt, reicht es George. Er fragt, ob es für uns okay ist, wenn wir hinterher fahren und wir sind damit einverstanden. Auf der Hauptstraße stellt er den Fahrer dann zur Rede, der seinen eigenen Schaden erst jetzt begutachtet und dieser wohl schon Strafe genug ist, denn er ist Angestellter und das Auto gehört ihm nicht. Die beiden wechseln noch ein paar Worte und die Sache ist geklärt.
Es ist nun an der Zeit, nach einem Motiv in der Abendstimmung Ausschau zu halten. Leider zieht sich der Himmel mehr und mehr zu und wir durften in den ganzen zwei Wochen nicht einen tollen Sonnenuntergang bewundern. Wir sind schwer zu enttäuschen im Urlaub, aber darüber sind wir tatsächlich ein wenig traurig.
Aber dank der Wetterverhältnisse erleben wir diesen wundervollen Moment!
Wir beschließen, dass dies ein wunderbarer Abschluss dieses Tages ist und fahren schon früher zurück ins Camp. So haben wir etwas Zeit, vor dem Abendessen schon einmal ein wenig zu packen und danach genehmige ich mir einen doppelten Gin Tonic, der auch endlich richtig zischt - Prost! Wir stoßen an auf zwei wundervolle Wochen in der Masai Mara und können es kaum glauben, dass die Zeit nun schon fast vorbei ist. Immerhin bleibt uns noch ein letzter Morgen. Mal schauen, wie die Mara uns verabschieden wird 🙂
Lala Salama!
ENEnilorac65762 Beiträge · seit 201713. Aug. 2024 · #74
Das Madenhackerfoto ist dir richtig gut gelungen! Auch die Fotos mit dem Regenbogen, traumhaft! Kaum zu glauben, dass ihr in zwei Wochen nicht einen einzigen schönen Sonnenuntergang erlebt habt. Ihr müsst wieder kommen. Schade, dass die Reise schon bald zu Ende ist! Liebe Grüsse Caroline
PIpicco6'360 Beiträge · seit 201114. Aug. 2024 · #75
Hoi Laura
Flash2010 schrieb:Leider zieht sich der Himmel mehr und mehr zu und wir durften in den ganzen zwei Wochen nicht einen tollen Sonnenuntergang bewundern.
Tja, so ist das halt in Ostafrika kurz vor der grossen Regenzeit...dafür hat man vielfach herrliche Wolkenformationen! Und den unglaublichen Tierreichtum!
FLFlash2010Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201524. Jan. 2025 · #76
Als Erstes möchte ich mich entschuldigen, dass ich hier so plötzlich keine Zeit mehr fand. Es hat mich die ganze Zeit gewurmt, im Bericht keinen Abschluss zu haben, daher folgt dieser nun endlich nach einer Ewigkeit der Abstinenz, in der ich nur sporadisch ins Forum geschaut habe.
Da ist er nun, unser letzter Morgen in Kenia. Ein letztes Mal verlassen wir pünktlich um 6 Uhr das Camp. Noch in der Dunkelheit bemerkt George, dass ein paar Antilopen sehr unruhig sind und Warnlaute ausstoßen. Dem gehen wir natürlich auf den Grund. Der Verursacher ist schnell gefunden, denn direkt auf einem der Wege finden wir Sankai Bruder Nummer 1. Bis die Sonne aufgeht, dauert es noch ein wenig und so hoffen wir, dass er bis dahin liegen bleibt, denn noch ist an Fotografieren mit meiner Kamera nicht zu denken. Es kommt aber noch viel besser, denn was jetzt folgt, lässt sich zwar nicht in Bildern festhalten (okay, zumindest auf einem Handyvideo), dieser Moment soll ein Herzensmoment werden - und das für uns ganz alleine. Plötzlich erscheinen nacheinander seine beiden anderen Brüder und die Begrüßung der drei könnte einen glatt zu Tränen rühren. Lemoniko, Lenchada und Kiliya beweisen, dass auch Löwenmänner einfach nur große Schmusekater sein können. Hier ein paar Screenshots.
Ein Moment, der nur wenige Minuten andauert, bis sie sich auf den Weg in Richtung Büsche machen. Na, die sind wirklich empfindlich mit Tageslicht und noch bevor die Sonne überhaupt aufgeht im dichten Geäst verschwunden.
Ihr Rudel, der Rekero Pride, ist heute gar nicht so weit entfernt und so schauen wir nun bei ihnen vorbei. Die Löwinnen sind allerdings ebenfalls in ihren letzten Zügen der Aktivität für die nächsten Stunden und die Hälfte von ihnen ist bereits in einem großen Busch verschwunden. Nach und nach folgen ihnen die restlichen Löwinnen, bis auf eine. Sie bleibt uns noch eine Weile erhalten.
Was für ein schöner Abschluss des letzten Safari-Morgens. Auf dem Rückweg zum Camp treffen wir aber noch auf ein paar übliche Verdächtige.
Zurück im Camp bekommen wir unser erstes und einziges Frühstück an einem richtigen Tisch. Der Koch hat sich alle Mühe gegeben, aber trotzdem schmeckt es von der Motorhaube des Cruisers und im Stehen einfach immer besser 😄 Wir lassen es uns schmecken und packen dann ganz in Ruhe all unsere Sachen zusammen. Der Abschied von diesem wunderbaren Camp fällt uns schwer, aber ein paar Erinnerungsbilder müssen noch sein.
Ursprünglich sollten wir vom Airstrip in der Olare Orok Conservancy fliegen, da hätten wir noch eine gute Strecke hinter uns bringen müssen. Der Flug wurde aber auf den nahegelegenen Airstrip am Olare Fluss verlegt. George hatte sich im Vorfeld extra nochmal erkundigt, dass auch alles klar geht. Wir sagen "Goodbye" und machen uns auf den Weg. In der Ferne sehen wir eine große Autoansammlung. Das Rongai Rudel hat endlich Beute gemacht! Schade, dass wir keine Zeit mehr haben.
Am Airstrip angekommen geht alles schneller als gedacht und der Flieger landet früher als erwartet. Genau deswegen sollte man immer früh genug dort sein, keine Ahnung, ob sie lange auf uns gewartet hätten. Die Maschine wird noch voll getankt und nun verabschieden wir uns noch von George. Wir fallen uns in die Arme und hoffen inständig, dass das nicht das letzte Mal war, dass wir uns sehen.
Wir heben ab und dürfen nun die Mara noch einmal in ihrer vollen grünen Pracht bewundern.
Nach zwei Zwischenlandungen im Triangle und beim Gouveners Camp geht es in Richtung Nairobi. Irgendwann fallen uns die Augen zu und der Flug vergeht im Nu. Am kleinen Wilson Airport geht wie immer alles ganz schnell und Dominic erwartet uns bereits. Um ein wenig Zeit totzuschlagen steuern wir diesmal auch wieder das Craft Center an, wo man ganz entspannt bummeln kann. Draußen im tollen Garten des Hauses trinken wir noch etwas und ich bewundere eine der riesigen Monsteras, die die Bäume hinauf ranken und sogar Früchte tragen.
Dann wird es langsam Zeit, uns zum Flughafen zu begeben. Vorher tankt Dominic noch das Auto als wir vor uns einfach DAS entdecken 😄
Dank des fertigen Nairobi Expressways dauert die Fahrt zum Flughafen jetzt nur noch wenige Minuten. Wir verabschieden uns auch schweren Herzens von Dominic und müssen nun noch eine ganze Weile warten, bis wir unser Gepäck los werden dürfen. Danach checken wir uns wieder in der Lounge ein und entspannen noch ein wenig bei leckerem Essen und ein paar Drinks. Viel früher als gedacht wird zum Boarding aufgerufen und nochmals das Handgepäck gecheckt. Die Halle ist krachend voll und man findet kaum noch einen Platz, bis das Boarding tatsächlich mal beginnt.
Umso erleichterter sind wir, als wir wieder Frankfurter Boden unter den Füßen haben und nach einer gefühlten Ewigkeit unser Gepäck bekommen. Nachdem ich mir einen überteuerten Milchkaffee geholt habe, bin ich auch wieder milde gestimmt und unser Taxi sammelt uns ein. Die Katzen freuen sich, dass die richtige Dosenöffnerin endlich wieder da ist und auch im Stall herrscht später große Freude.
Das war es nun - eine wundervolle Zeit voller unvergesslicher Momente, an die man ein Leben lang zurückdenken kann. Wir sind unendlich dankbar, dies erlebt haben zu dürfen.
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Auch an euch alle ein großes Dankeschön - besser spät als nie - für's Durchhalten, Mitfiebern, den Austausch und euer ganzes Feedback. Auch wenn ich momentan kaum Zeit finde, hier mal in Ruhe zu stöbern, bin ich sehr froh, dass es dieses Forum gibt!
DADaxiang5'035 Beiträge · seit 201424. Jan. 2025 · #77
Liebe Laura,
schön, dass du es doch noch geschafft hast, den Bericht zum Abschluss zu bringen! Ihr hattet wieder viele tolle Sichtungen und so fiel mir die Auswahl fürs "Dankebild" sehr schwer.
Geht es dieses Jahr wieder nach Kenia?
Liebe Grüße - natürlich auch an Petra Konni
ENEnilorac65762 Beiträge · seit 201725. Jan. 2025 · #78
Hallo Laura, vielen Dank für diesen schönen Bericht. Ich lese deine Berichte immer so gerne, weil man eure tiefe Liebe zu Afrika spürt. Ich finde es auch ganz toll, dass ihre diese Mutter-Tochter-Reisen macht und hoffe ganz fest, dass es bald wieder einen Bericht von euch geben wird! Liebe Grüsse, Caroline
PIpicco6'360 Beiträge · seit 201125. Jan. 2025 · #79
Hoi Laura
und vielen Dank für den schönen Bericht aus der wunderbaren Mara! Was soll ich schreiben....es ist immer wieder schön deine Berichte aus Ostafrika zu lesen! Zum Glück bin ich auch bald wieder da...wenn auch nicht in der Mara!
PLpleinete49 Beiträge · seit 201825. Jan. 2025 · #80
Hallo Laura,
vielen Dank, dass du uns durch so tolle Berichte und Bilder an euren Erlebnissen teilhaben lässt. Der letzte Morgen mit den 3 Löwenbrüdern war aber auch ganz besonders. Und für uns kam die verspätete Fortsetzung gerade recht, da wir gerade unsere Zeit in der Mara buchen und da macht dein Bericht nochmal mehr Lust.