Masai Mara 2024 - 10 Jahre Mom&Daughter in Afrika

Reisebericht 79 Antworten · 11,5k Aufrufe · gestartet 07. Mai 2024 von Flash2010
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201507. Mai 2024 · #1
***Wer den Bericht ohne Kommentare lesen möchte, klickt bitte einmal auf die Sonne***

Prolog

„Es gibt etwas bei einer Safari, das dich alle Sorgen vergessen lässt und dir das Gefühl gibt, du hättest eine halbe Flasche Champagner getrunken – ein Gefühl, das dich überschäumt vor tiefempfundener Dankbarkeit am Leben…“ - Karen Blixen

Afrika - irgendwie schon immer das Land meiner oder vielmehr unserer Träume. Seit 2014 träumen wir nicht mehr nur, sondern leben unseren absoluten Traum. Wir - das sind Mama Petra und ich - den meisten bekannt als das Mutter-Tochter-Gespann, das öfter mal über's Autofahren und so manch andere merkwürdige Situationen diskutiert und sich gegenseitig auf die Schippe nimmt. Afrika bereits seit 10 Jahren gemeinsam zu bereisen hätte uns damals kaum jemand weismachen können. Doch jeder, der einmal in seinem Leben dort war, den lässt die Sehnsucht nicht mehr los. Die Sehnsucht nach dem Gefühl, absolut im Einklang mit der Natur zu sein und die Tierwelt hautnah und "echt" zu erleben - auch wenn diese manchmal grausam sein kann. Die tägliche Neugier, was ein neuer Tag bringen mag und was bereits im Morgengrauen hinter der nächsten Abzweigung wartet. Die Zufriedenheit, die eine Begegnung mit einer friedlichen Elefantenherde auslöst. Die Glückseeligkeit, die man bei jedem Sonnenuntergang verspürt, wenn sich ein aufregender Tag dem Ende zuneigt. Einzutauchen in eine völlig andere Welt und bereits nach kurzer Zeit schon all die negativen Gedanken loszulassen, die einen Zuhause bedrückt haben. All das kann nur Afrika.

Eigentlich findet man doch keine Ruhe, solange man sich nicht auf die nächste Reise freuen kann oder? So sollte es sein - nur wenige Monate nach unserem letzten Trip in die Mara musste ein neuer Plan her. Oder einfach ein alt bekannter? Gesagt - getan. George organisierte uns wieder alles vor Ort und wir mussten uns nur um Flüge und die erste Nacht in Nairobi kümmern. Den Rest der Zeit verbrachten wir voller Vorfreude auf unsere 10. gemeinsame Tour, davon die dritte nach Kenia. Im letzten Jahr hat uns das Bella Camp so unheimlich gut gefallen, dass wir uns entschieden, diesmal die ganzen zwei Wochen dort zu verbringen. Und es sollte ein wenig früher losgehen als im letzten Jahr, da im März die Tendenz zu heftigen Regenfällen doch größer ist. Wir entschieden uns also für Anfang Februar, was sich als genau richtig herausstellte, denn ungewöhnlicherweise schüttete es den ganzen Januar hindurch wie aus Kübeln und das hätte uns wenig Spaß gebracht. Pünktlich zwei oder drei Tage vor unserer Ankunft ließen die Wassermassen nach, die Nachwirkungen waren allerdings den ganzen Urlaub hindurch noch spürbar. Wir erlebten die Mara auf eine nochmals andere Art wie November 2021 und März 2023.

Reisezeit:
Anfang Februar 2024

George, unser Fahrer:
https://www.masai-mara-guide.com/

Bella Camp:
https://www.bellacampmara.com/

Kameras:
Unverändert nutze ich meine geliebte Sony RX10 M4, die einfach die eierlegende Wollmilchsau ist, wenn es um die Kombination von Foto und Film geht. Petra ergänzt während ich filme mit ihrer Panasonic Lumix fz1000 ll - mittlerweile hat sie glücklicherweise auch die richtigen Einstellungen gefunden!

Aber um nicht zu viel vorweg zu nehmen, lasse ich lieber ein paar Bilder für einen kleinen Vorgeschmack sprechen und freue mich sehr, euch virtuell noch einmal mitnehmen zu können.

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Zitierenzuletzt bearbeitet 22. Mai 2024Original ↗
762 Beiträge · seit 201707. Mai 2024 · #2
Erste! Bei einem Bericht von euch bin ich noch so gerne dabei! Ich freue mich!
Liebe Grüsse Caroline
5'035 Beiträge · seit 201407. Mai 2024 · #3
Hi Laura,

auf deinen Bericht habe ich schon die ganze Zeit gewartet! Ich steige gerne zu und freue mich auf eure Erlebnisse.

Liebe Grüße - natürlich auch an Petra
Konni
1'650 Beiträge · seit 201407. Mai 2024 · #4
Hallo Laura,
die Mara zählt nicht zu unseren nächsten Reisezielen. Wir haben dieses schöne Naturparadies schon vor vielen Jahren mehrmals besucht und sind heute noch froh über die entspannte und ruhige Zeit die wir dort verbracht haben.
Neue Berichte über den Massentourismus und die unzähligen Game-Drive Autos , die keine Regeln mehr kennen, sowie der extreme Preisanstieg, sind die hauptsächlichen Gründe, warum wir Kenia von unseren Reiseplanungen gestrichen haben.
Die Tierwelt ist allerdings wahnsinnig vielfältig dort und eure tollen Fotos machen uns schon sehr neugierig.
Wo findet man sonst noch so einmalige Motive von der Wildnis Afrikas, wenn nicht in der Mara?
Auch die von dir beschriebene Sehnsucht nach diesem Kontinent ist bei uns allgegenwärtig.
Also genießen wir die Mara einfach mal aus der Ferne und freuen uns euch dabei begleiten zu dürfen.
Liebe Grüße
Die Tinochikas
Zitierenzuletzt bearbeitet 08. Mai 2024Original ↗
2'188 Beiträge · seit 201607. Mai 2024 · #5
Hallo Laura,

da bin ich doch gerne beim Mutter-Tochter-Gespann dabei und dann auch noch in Kenia. Die ersten Bilder sind schon mal grandios.

LG

Gabi
6'360 Beiträge · seit 201108. Mai 2024 · #6
Hoi Laura

In die Mara ohne mich? 😮
Vergiss es!!! 😎 😉 🤩
...und hau in die Tasten! 😎
8'049 Beiträge · seit 200808. Mai 2024 · #7
Coucou Laura,

Ich bin natuerlich auch dabei! 🙂

Die Bilder sind schon sehr versprechend. 😁

Es gruesst
Annick
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201508. Mai 2024 · #8
Ihr Lieben,

danke - und wie schön, euch dabei zu haben! Ich wollte diesmal den Bericht halbwegs fertig haben, bevor ich ihn hier reinstelle. Das nimmt den Druck und hier gibt es dadurch keine langen Pausen 🙂

@Tinochikas:
Bei uns ist der größte Grund die Preissteigerungen, warum dies vielleicht die letzte Kenia-Reise war. Rücksichtsloses Verhalten ist uns zum Glück nicht begegnet (außer einmal George gegenüber, aber zum Glück nicht den Tieren). Wir hatten den ein oder anderen Moment, in dem ich dachte, würden wir doch einfach alle hier wegfahren und das Tier in Ruhe lassen. Aber keins wurde bedrängt, das ist auch nicht in unserem Sinn. Während unserer Reisezeit hat sich leider viel an besonderen Sichtungen gestaut, denn das hohe Gras und die begrenzten Möglichkeiten, die Flüsse zu queren, hat die Suche nach Wild extrem erschwert. Außerdem sind so gut wie alle Huftiere in die Conservancies abgewandert, da dort das Gras durch die Rinder kurz gehalten wird. Auf der Hinfahrt zum Camp durch oder an Conservancies vorbei haben wir gefühlt mehr Wild gesehen als im gesamten Urlaub in der zentralen Mara.
Die Motive sind schon einzigartig und auch diesmal hat die Mara trotz der Extrem-Wetterlage nicht enttäuscht.

Liebe Grüße
Laura
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201508. Mai 2024 · #9
30./31. Januar - Oh Chaos, lass nach!

Dieser Tag kostet mich die letzten Nerven, die ich in Deutschland aus den letzten Wochen noch übrig habe. Übermorgen soll unser Flug gehen. Nachmittags lesen wir die ersten Meldungen zu einem möglichen Streik des Sicherheitspersonals deutschlandweit an allen Flughäfen. Gut, die Hoffnung bleibt, dass die Langstreckenflüge, besonders die mit zusätzlich Frachtgut, trotzdem starten können. Abends dann die deutliche Mitteilung von Lufthansa, am Donnerstag bitte gar nicht erst an den Flughafen zu kommen. Erster Nervenzusammenbruch. Um 23 Uhr die Frage - sollen wir auf morgen umbuchen? Freitag würde überfüllt sein. Meine Antwort: "Joa ich wäre bereit". Beim Absenden denke ich mir nur, das ist eigentlich eine glatte Lüge. Zuhause ist noch nichts vorbereitet, die Katzen müssen organisiert werden und das Pferd soll morgen eigentlich noch beschlagen werden. Nächster kleiner Nervenzusammenbruch. Aber hilft ja alles nichts, Lufthansa bestätigt die Umbuchung, ich steige wieder aus dem Bett und los geht die Odysee. Gegen halb drei schaffe ich es dann nochmal ins Bett, bis morgens um 7 bereits unser Taxi wartet.

Am Flughafen fällt uns mit der Abgabe des Gepäcks gleichzeitig ein großer Stein vom Herzen, denn jetzt kann nicht mehr soo viel schief gehen. Bis zum Boarding genehmigen wir uns noch ein maßlos überteuertes Frühstück, denn Zuhause hatten wir keinen Nerv mehr, noch irgendwas vorzubereiten. George und das Bella Camp wissen bereits Bescheid, dass wir einen Tag früher anreisen und wir sind heilfroh, dass das alles so entspannt klappt. Als es im Flieger heißt "Bording complete", trauen wir unseren Augen kaum - die Maschine mag halb voll sein. Wir freuen uns auf einen entspannten Flug, der pünktlich abhebt und mehr als pünktlich landet. Wäre da nicht die fast zweistündige Immigration, die uns nochmal einiges abverlangt in einer stickigen Halle, die eher zweckmäßig umfunktioniert wurde und normalerweise kein richtiger Teil des Passagierbereichs des Flughafens ist. Wir bewahren die Ruhe und gehören zu den letzten, die dann endlich durch sind. Unser Gepäck hat sich zum Glück auch noch niemand vorher geschnappt und draußen waretet Dominic bereits auf uns, der uns auch 2021 und 2023 schon durch Nairobi gefahren hat.

Im Pride Inn Hotel angekommen, verabschieden wir uns vorerst von ihm, wir würden ihn aber in den nächsten Tagen bestimmt mal in der Mara treffen, er fährt selbst Gäste dorthin. Das Pride Inn macht einen wirklich schönen Eindruck und trotz später Stunde muss es noch ein Absacker an der Bar sein. Petra entscheidet sich für die kalte Flasche Bier, auf die sie sich schon seit Tagen nach unserer Ankunft freut und ich starte natürlich mit Gin Tonic - Happy Days und Lala Salama!

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1. Februar - Karibu Sana

Nach einer etwas unruhigen Nacht stelle ich fest, dass sich die gewohnte afrikanische Gelassenheit bei mir noch nicht wirklich eingestellt hat. Das Frühstück gibt es hier á la carte und bietet eine tolle Auswahl.

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Kurz darauf hören wir auch schon das vertraute laute Motorengeräusch eines Cruisers und fallen George in die Arme - was für eine Wiedersehensfreude! Wir schnappen uns unser Gepäck und schon geht es durch den morgendlichen Berufsverkehr los Richtung Masai Mara. Als wir Nairobi hinter uns lassen, fahren wir in den Ostafrikanischen Grabenbruch hinein und freuen uns über die sattgrüne Landschaft. Bis nach Narok war es hier im letzten Jahr staubtrocken und die Landschaft unheimlich ausgedörrt.

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Hinter Narok halten wir noch in einem Crafcenter für eine Toilettenpause, allerdings ist die Sehnsucht nach dem Bella Camp und der Mara größer als der Wunsch, hier noch ausgiebig zu shoppen. Im Handumdrehen erreichen wir eines der Gates - keine Ahnung mehr welches - und sind endlich wieder im Herzen Kenias angekommen.

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Die heftigen Regenfälle haben ihre Spuren hinterlassen und viele Brücken nahezu weggespült.

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Die 45 minütige Fahrt zum Bella Camp führt durch die umliegenden Conservancies, die gesegnet sind mit saftigem Gras und immerhin noch etwas Wild. George warnt uns aber vor, dass es in der Zentral-Mara etwas anders aussieht, aber das wissen wir bereits. Das Gras steht teilweise höher als das Auto und die Wilddichte lässt wirklich zu wünschen übrig nach den Regenfällen.

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Wir werden bereits freudig erwartet und herzlichst begrüßt - allen voran von Sakadja, unserem Lieblingssecurity, der an Petra einen Narren gefressen hat, was aber auf Gegenseitigkeit beruht. Seit dem letzten Jahr hat er sogar ein paar Worte Englisch gelernt.

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Wir bekommen Zelt Nummer 3 und Richard erklärt uns alles sehr genau. Es dauert nicht lange und es stellt sich direkt ein Gefühl von "nach Hause kommen" ein. Was haben wir es im letzten Jahr bedauert, hier abzureisen und nun verbringen wir einfach die nächsten 13 Nächte hier.

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Mit Blick auf den Hippo Pool gibt es einen leichten Lunch in Form von sehr leckerer Pizza, Pommes und Salat und zum Nachtisch frisches Obst.

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Nachdem wir uns ein wenig eingerichtet haben, startet um 16 unsere erste diesjährige Pirschfahrt und wir sind gespannt, was uns als erstes über den Weg läuft. Wir dürfen uns über die ersten Vertreter der Großen Fünf freuen - zwar im schwierigsten Licht, allerdings vor einem tollen Hintergrund.

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Mein persönliches Highlight folgt sogleich, denn wir finden eine kleine Gruppe Grant Gazellen, welche meine absoluten Lieblingsantilopen in der Mara sind.

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Dann erreichen wir unser eigentliches Ziel - den Rongai Pride. Ja, wenn man denn etwas sehen würde 😄 Wir stehen hier neben geschätzt 15 Löwen und sehen mal eine Pfote hier, mal eine Bewegung im Gras dort. Wow, das kann ja was werden mit dem Spotten in den nächsten Tagen.

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George hat eine bessere Idee und wir fahren ein Stück weiter. Hier fressen gerade zwei Löwinnen des Rudels im Gebüsch an einem kaum mehr zu identifizierenden Pumba. Der Grund, warum sie sich etwas abseits vom Rudel aufhalten, ist schnell ausgemacht - zwei kleine Cubs sind bei ihnen.

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Allerdings ist die Sichtung bestens bekannt und es geht hier nun zu wie im Taubenschlag. Ich sage mir innerlich, dass dies für den ersten Tag noch akzeptabel ist und bestimmt in den nächsten Tagen etwas besser wird. Wir stehen recht abseits, da die meisten Autos quasi wie im Drive-in der Reihe nach kurz anhalten, Bilder knipsen und weiterfahren. Sie müssen alle pünktlich den Park verlassen um spätestens 18:30 Uhr. Darauf hatten wir gewaret und haben die Kleinen nochmal für einen kurzen Moment für uns, allerdings bevorzugen sie es, im hohen Gras zu toben, keine Chance auf Bilder. Macht aber nix, manche Bilder werden eben nur im Herzen gespeichert.

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Kurz vor Sonnenuntergang schauen wir noch einmal beim Rudel vorbei und George positioniert uns nun so, dass wir die Löwen auch sehen. Unglaublich, dass alle 10 oder 11 Cubs aus dem letzten März überlebt haben! Olonkera, ein Junglöwe von etwa 2 Jahren ist auch wieder beim Rudel. Er wurde kurzzeitig ausgeschlossen, kehrte dann aber wieder zurück. Ansonsten hätte er alleine kaum Überlebenschancen gehabt. Normalerweise bekommen so junge Löwenmänner keine Namen, aber seiner hat sich mit der Zeit eingebürgert, denn er bedeutet tatsächlich Babysitter. Im letzten Jahr haben wir beobachtet, wie er auf die Rasselbande aufpasste, während die Löwinnen auf Jagd gingen. Von den zwei Bossen Lorkulop und Oloimina, die am Tag zuvor einen Konflikt mit anderen Löwenmännern hatten und noch nicht wieder beim Rudel sind, wird er gut akzeptiert, den Löwinnen darf er nicht zu nahe kommen, das lassen sie ihn deutlich spüren. Die beiden anderen Black Rock Boys Olobor und Oloshipa sind nur selten beim Rongai Pride anzutreffen, sie ziehen lieber umher und suchen Ärger.

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Es stellt sich eine wunderschöne Stimmung zum Sonnenuntergänge hin ein.

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Um 19:30 Uhr kehren wir ins Camp zurück und ich muss erstmal ernüchternd feststellen, dass es keinen Gin gibt. Wir geben Chronix, dem Kellner, zu verstehen, dass sich das schleunigst ändern muss und er verspricht, dass es morgen welchen gibt. Zum Abendessen gibt es neben einer leckeren Suppe sehr guten Fisch mit Gemüse. Heute braucht es nicht lange, bis wir hundemüde in die Betten fallen und voller Vorfreude auf den morgigen Tag schnell einschlafen.

Lala Salama!
Zitierenzuletzt bearbeitet 08. Mai 2024Original ↗
405 Beiträge · seit 202108. Mai 2024 · #10
Hui Laura,

nun muss ich auch noch schnell hinterherlaufen und auf den Cruiser aufspringen!!
Seid ihr doch diejenigen, die direkt nach uns ins Auto von George gestiegen sind; eigentlich...
Wäre da nicht der Todesfall in unserer Familie dazwischen gekommen, und so mussten wir ja die geplante Reise am Abreisetag 🙁 am 21. Januar absagen. Im Nachhinein bin ich gar nicht so unfroh darüber, denn die Wassermassen hätten wir noch abbekommen, und es gibt wohl auch bessere Sichtungen als im hohen Gras mit Regen und ohne Huftiere.
Nun ist die Reise in die Mara verschoben und gebucht auf den nächsten Februar!

Und ich freue mich auf deine ausführlichen Berichte und passenden Fotos, mit denen du ja sogleich gestartet bist. Danke dafür!
Wirklich eine wunderbare Abendstimmung mit den zahlreichen Löwen im Gras!
Lieben Gruß Claudia
805 Beiträge · seit 201709. Mai 2024 · #11
Doch jeder, der einmal in seinem Leben dort war, den lässt die Sehnsucht nicht mehr los. Die Sehnsucht nach dem Gefühl, absolut im Einklang mit der Natur zu sein und die Tierwelt hautnah und "echt" zu erleben - auch wenn diese manchmal grausam sein kann. Die tägliche Neugier, was ein neuer Tag bringen mag und was bereits im Morgengrauen hinter der nächsten Abzweigung wartet. Die Zufriedenheit, die eine Begegnung mit einer friedlichen Elefantenherde auslöst. Die Glückseeligkeit, die man bei jedem Sonnenuntergang verspürt, wenn sich ein aufregender Tag dem Ende zuneigt. Einzutauchen in eine völlig andere Welt und bereits nach kurzer Zeit schon all die negativen Gedanken loszulassen, die einen Zuhause bedrückt haben. All das kann nur Afrika.

Ach Laura- das hast Du soooo dermassen. treffend beschrieben!

Tja- so lange war Kenia auch auf meiner Reiseliste und hatten es verschoben...
Uns nun mit der unverschämten Preiserhöhung seh ich es eig. gar nicht ein, das zu unterstützen.
Ich finde das sooooooo schade.

Da bin ich auf eure Abenteuer entspannt.
LG aus Riga
Silke
1'835 Beiträge · seit 201510. Mai 2024 · #12
Liebe Laura und Mutter,
Darf ich auch noch mit? Ich könnte ja die Großmutter sein! 😄

Deine Intro ist sehr schön geschrieben und wirklich treffend. Deine Fotos mit den Stories sind wie immer toll.
Ich freue mich riesig!
Liebe Grüsse von Katrin
8'049 Beiträge · seit 200810. Mai 2024 · #13
Coucou Laura,

Mensch was für schöne Aufnahmen! 😁

Man versteht schon wieso der Afrikavirus einen nicht mehr los lässt. 🙂

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Liebe Grüsse
Annick
1'820 Beiträge · seit 201610. Mai 2024 · #14
Liebe Laura,
Mensch - ich hab ja gar nicht mehr mit einem Bericht über eure jüngste Kenia-Tour gerechnet.
Umso erfreuter bin ich, dass ich ihn nun doch hier entdeckt habe.
Ich bin gerade gar nicht so oft im Forum unterwegs. Eine Afrikareise planen wir gerade nicht. Daher lese ich gern bei dir mit, denn das östliche Afrika wird uns dank der Preisgestaltung wohl in den kommenden Jahren nicht mehr sehen. Schöne Bilder bisher - das macht Lust auf mehr!
Herzliche Grüße auch an Petra - wir haben uns ja wirklich auch ewig nicht mehr gesehen... (Vielleicht sollten wir mal einen westdeutschen Stammtisch ins Leben rufen...)
Sascha
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201511. Mai 2024 · #15
Liebe Claudia,
George hat es uns erzählt, warum ihr nicht kommen konntet, das tat uns sehr leid. Aber du hast mit einem vollkommen Recht, viel Spaß hätte das bei dem Wetter nicht gemacht. Wir hatten zwei Mal abends dollen Regen, am Tag danach war alles wie Schmierseife, eil er Boden nach wie vor kein Wasser mehr aufnehmen konnte. Dass ihr die Reise nachholen könnt, freut mich sehr!

Liebe Silke,
es mag nicht unbedingt jedermanns Geschmack sein, wie ich schreibe, umso mehr freut es mich, dass es unter anderem bei dir so gut ankommt! Dass ihr wegen der Preise jetzt nicht hinfahren wollt, kann ich gut verstehen. Selbst wenn man sich es noch gut leisten könnte, muss man überlegen, ob man sich das überhaupt noch leisten WILL.

Liebe Katrin,
natürlich bist auch du herzlich Willkommen!

Liebe Annick,
ohja, wenn es einer verstehen kann, dann du!

Lieber Sascha,
als würde Petra es zulassen, dass ich keinen Bericht schreibe 😄 das ist doch die einzige Möglichkeit, dass sie sich wieder an alles erinnern kann! Wollte diesmal eben nur so weit vorschreiben, dass es hier zügiger weiter gehen kann. Mag das selbst nicht so, wenn es so lange Durststrecken im Bericht gibt. Ja, wenn das mit den Preisen nicht irgendwann wieder in eine andere Richtung geht, werden es nur noch reiche Touristen sein, die dann auch meist ihre speziellen Ansprüche haben. Das wird der Mara nicht gut tun.
Bei so einem Treffen wären wir bestimmt dabei 🤩


Schön, dass ihr alle dabei seid! Später geht es weiter 🙂

Liebe Grüße
Laura & Petra
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201511. Mai 2024 · #16
2. Februar - Ein solider Einstieg

Der erste Morgen, der erste Ärger als Petra gefühlt mitten in der Nacht bereits ihrem morgendlichen Drang nach Kaffee nachgeht und mit Stirnlampe im Zelt wütet. Wuuusa - sage ich mir. Das wird die nächsten Tage besser, meist wird sie von Tag zu Tag umsichtiger. Dass man im Urlaub in einer Herrgottsfrüh aufsteht, verstehen die wenigsten. Wer uns da gut versteht seid ihr, liebes Forum. Nicht auszudenken, was man während den ersten Sonnenstrahlen des Tages alles verpassen könnte. Noch hat sich natürlich keine Routine eingespielt und irgendwie wird in afrikanischer Manier so vor sich hin getrödelt. Das merken wir erst als wir ungewohnt spät, nämlich um 6:20 Uhr das Camp verlassen. Dunkel ist es trotzdem noch, aber George hat natürlich wie immer ein Ziel.

Wir nähern uns der Gegend, in der wir den Rongai Pride gestern gesehen haben in der Hoffnung, die Kleinen würden heute Morgen etwas aktiver sein oder das Rudel würde auf Jagd gehen. Wir suchen mit mehreren Fahrzeugen vergebens nach einer Spur. Dichter Nebel macht die Suche nicht einfacher, haucht der Mara um uns herum allerdings etwas Mystisches ein. Für Bilder mit der Kamera lässt der Nebel leider noch nicht ausreichend Licht durch.

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Es vergeht eine Stunde und die Sonne dringt noch immer nicht durch die Wolkendecke. Wir kommen am Bau einer Löffelhund-Familie vorbei und alle bis auf einer machen sich schleunigst aus dem Staub. So kennt man diese kleinen Gesellen - immer schön auf Abstand. George weiß aber, dass dieser eine neugierige Kerl weniger Angst hat als die anderen und er tut uns tatsächlich den Gefallen, für ein paar Sekunden still zu halten.

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Wir fahren noch einmal an der Büffelherde vorbei, wo die Guides das Rongai Rudel vermuteten und immerhin spielt jetzt das Licht ein wenig besser mit. Trotzdem entstehen hier mehr oder weniger Aufnahmen, die mir nicht gefallen und die ich bloß als Übung ansehe.

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Nach ein paar Hügeln erreichen wir das Revier des Survey Prides und George weiß, dass dieses Rudel gerade Junge hat. Auf einer Anhöhe mit Felsen und dichtem Buschwerk finden wir gut versteckt die Kleinsten Mitglieder des Rudels, die aber aufgrund ihres Alters noch nicht die geschützte Umgebung verlassen dürfen. So können wir sie nur erahnen, werden aber wenig später entschädigt, denn weitere Rudelmitglieder sind an einem Büffelriss von gestern zu Gange. Einer der beiden Males namens Olobarani frisst noch an den letzten Resten herum, die beiden Löwinnen wachen über den Nachwuchs. Das Rudel besteht aus vier bis fünf Löwinnen und den zwei Männern Olobarani und Orikikoi.

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Wir verbringen fast zwei Stunden bei ihnen und die drei Kleinen werden zwischendurch auch ab und zu mal munter.

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Um 10 Uhr knurrt uns nun auch langsam der Magen und wir suchen uns einen schönen Baum für ein erstes Buschfrühstück in bester Gesellschaft.

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Den Rest des Morgens zeigt sich die Mara von ihrer ruhigen Seite. Überhaupt wirkt die zentrale Mara um uns herum wie ausgestorben. Die Huftiere sind abgewandert, da sie das hohe Gras nicht fressen und Feinde sich unbemerkt anschleichen können. Auf dem Rückweg ins Camp passiert es dann - wir setzen so blöd auf, dass George das Auto nicht mehr vor oder zurück bewegen kann. Also heißt es aussteigen und auf Hilfe warten. In letzter Zeit dürfte dieses Szenario zur Gewohnheit geworden sein, so viel wie es regnete. Es dauert vielleicht 15 Minuten, bis Rettung naht und uns gekonnt rückwärts rauszieht.

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George wäre nicht George, wenn er nicht beweisen würde, dass er dort sehr wohl durchkommt und wir denken nur, na hoffentlich geht das gut, nochmal stecken bleiben wäre peinlich. Es schleudert uns etwas herum, aber George kann sein Können einmal mehr unter Beweis stellen. So sind wir um 12:15 Uhr wieder zurück im Camp für einen leckeren Lunch bestehend aus Gemüseauflauf und Salat und zum Dessert die leckersten Schokokugeln ever.

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Fortsetzung folgt!
Zitierenzuletzt bearbeitet 27. Mai 2024Original ↗
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201514. Mai 2024 · #17
2. Februar - Ein solider Einstieg - Fortsetzung

Nach einer recht langen Mittagspause geht es gegen 16 Uhr weiter und wir wollen nun einmal checken, wie die Rekero Durchfahrt am Talek aussieht. Vorher treffen wir allerdings noch auf Kiliya, einen der drei Sankai Boys, die wir 2021 und 2023 bereits gesehen haben und die im Spätsommer das Rekero Rudel für sich beanspruchen konnten. Als wir nach einiger Wartezeit wenigstens einmal sein Gesicht fotografieren dürfen, fahren wir weiter, denn eine Sekunde später liegt er schon wieder flach im Schatten.

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Am Crossing gibt George grünes Licht für morgen, sollte der Talek nicht nochmal unerwartet steigen. Diese Stelle ist in der Gegend die einzig verbliebene, um den Talek zu durchqueren, die anderen wurden durch die Wassermassen weggeschwemmt. Zuletzt konnte man hier Ende Dezember vor dem großen Regen crossen. Petra ist überhaupt nicht wohl bei der Sache, während sie auf die andere Seite schaut. Aber hilft ja alles nichts, da drüben wartet irgendwo Bahati mit ihren zwei Jungen auf uns.

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Wir begegnen einer Elefantenkuh, die wohl krank ist, vermutet George. Es ist sehr ungewöhnlich, dass Elefantenkühe alleine unterwegs sind und sie ist zudem recht abgemagert.

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Urplötzlich erhält George einen Anruf und gibt Gas. Mittlerweile können wir an seiner Fahrweise gut erahnen, was uns erwartet. Gerade fährt er, als würde ein Leopard oder Nashorn auf uns warten. Je näher wir dem Lookout und dem Mara Fluss kommen, desto mehr schwant mir zweiteres. Irgendwann verrät George es uns auch. Nach einer halben Stunde erreichen wir den Spitzmaulnashornbullen, der gerade ein erfischendes Schlammbad nimmt. Was für ein großes Glück bei dem Sonnenschein überhaupt ein Nashorn zu sehen, die sind hier in der Mara nämlich extrem hitze-empfindlich.

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Die drei anwesenden Autos halten alle einen großen Abstand, sodass er sich nicht gestört fühlt, allerdings hat er bereits nach zehn Minuten wohl genug Sonne getankt und verschwindet langsam in den Büschen.

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Wow, was für ein Glück! Und für George schon mal ein Haken auf seiner Liste, was er Gästen generell eigentlich immer gerne zeigen möchte. Ein Stück hinter uns stehen ein paar Giraffen Spalier und die Chance nutzen wir natürlich, denn auch von ihnen gibt es aktuell nicht viele zu entdecken.

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Auf der Rückfahrt "stolpern" wir schon fast über einen Gepard, der aber direkt im hohen Gras verschwindet.

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Hier ist die Rhino Ridge zu sehen, das Revier des Topi Prides, der sich aber momentan in drei Gruppen gesplittet hat und relativ schwer zu finden ist. Die Rhino Ridge befindet sich von uns aus auf der anderen Seite des Talek.

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Dieses kleine Krokodil hat einen langen Weg vom Talek hinter sich und relaxed an einer Stelle, wo irgendwann mal gebaggert wurde und sich in den letzten Wochen viel Wasser gesammelt hat. Irgendwann wird es wieder zurück zum Fluss wandern müssen.

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Wir kommen an der Stelle vorbei, an der Kiliya noch immer ruht. Dort liegt ein Löwe und was fotografiere ich? Eine Gabelracke 😄

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Ja, dass es mal so weit kommt. Wir genießen noch ein wenig die Abendstimmung an dieser schönen Stelle und lauschen plötzlich einem imposanten Konzert von Ochsenfröschen. So einen würde ich ja auch gerne mal sehen!

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Die Sonne ist fast untergegangen und bis zum Camp ist es nur noch ein Katzensprung. Heute gibt es für mich endlich einen Gin Tonic, wenn auch mit warmem Tonic, da der Kühlschrank nicht gut funktioniert. Das wird sich die nächsten Tage noch wie ein roter Faden durchziehen, bis ich meinen perfekten Ging Tonic bekomme. Petra bevorzugt eine Flasche Bier und wir setzen uns vor dem Essen noch ein wenig ans Lagerfeuer. Genau diese Momente sind so besonders. Den Tag sacken zu lassen und zur Ruhe zu kommen.
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt - Petra hatte Spaß 😄

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Lala Salama!
Zitierenzuletzt bearbeitet 14. Mai 2024Original ↗
2'188 Beiträge · seit 201614. Mai 2024 · #18
Hallo Laura,

Reiseberichte aus der Masai Mara sind immer voll von Tieren. Und was ich an Dir besonders bewundere: Die Namen der Rudel und der einzelnen Löwen. Schreibst Du Dir das immer auf, erkennst Du die Löwen oder wie machst Du das? Ich könnte schon beim Dinner nicht mehr sagen, wie alle geheißen haben....

LG

Gabi
793 Beiträge · seit 200715. Mai 2024 · #19
Liebe Laura,
ich bin auch noch schnell zugestiegen bei Euch Beiden und bewundere gerade Deine wunderbaren Aufnahmen aus der Massai Mara! Echt ein Traum! Da kommt so richtig Sehnsucht nach Afrika bei mir auf und ich merke, dass ich schon viel zu lange nicht mehr da war. Aber zum Glück gibt es ja so schöne Berichte wie diesen, damit man virtuell mitreisen kann! Mein Lieblingsbild bisher ist der nasse Löffelhund. So habe ich noch keinen gesehen, aber ja auch kein Wunder, wenn das bisher nur im trockenen Namibia war.
Ich freue mich auf die Fortsetzung! Finde es übrigens super, dass Ihr als Mutter-Tochter-Gespann schon lange gemeinsame Afrika-Reisen macht. Das ist echt etwas Besonderes.
Liebe Grüße Tina
Zitierenzuletzt bearbeitet 15. Mai 2024Original ↗
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201516. Mai 2024 · #20
Liebe Gabi,

wir haben die Mara schon weitaus reicher an Tieren erlebt, aber trotzdem kamen wir sehr "satt" und zufrieden heim! Bei den Löwen ist es eher so, dass man die Rudel einem bestimmten Gebiet ganz gut zuordnen kann. Manche männliche Löwen erkenne ich mittlerweile, aber wirklich nur wenige. Ich schreibe mir immer Uhrzeit und Name schnell ins Handy während wir unterwegs sind, das mache ich aber mit allen Sichtungen, alleine schon für meinen Reisebericht. Viele Namen sind mir mittlerweile sehr geläufig und ich kann mir die auch erstaunlich gut merken. Wenn man bedenkt, wie viel ich abseits vom Urlaub so vergesse 😄

Liebe Tina,

vielen Dank dir! Diese eine Sache liebe ich besonders an der Mara: der Morgentau im Gras mit schönem Licht und einem tollen Fotomotiv! Mir geht es ähnlich. Ich lese unheimlich gerne Afrika-Berichte aufgrund von Sehnsucht 🙂
Dass wir das alles zusammen erleben dürfen, macht es noch besonderer, ja!

Liebe Grüße
Laura
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