Ob es verrückt ist oder genial, wird sich zeigen:
Morgen geht es los als digital Nomad nach Khaudum!
Wir wollen gut 3 Wochen in Khaudum und Nyae Nya verbringen, um in Ruhe an wissenschaftlichen Anträgen und Publikationen zu schreiben.
Auf die Idee kam ich January 2022. Damals gingen Artikel über junge digital Nomads rum, die auf Weltreise sind und dort vom Computer aus arbeiten. Und als Wissenschaftler arbeitet man ja ständig am Computer, muss dauern schreiben. Hat aber oft keine Ruhe sondern unproduktive Meetings und administrativen Scheißkram. Ich war damals in der Kalahari und danach 2 Tage in Mokala, einem meiner Lieblingsnationalparks in Südafrika: Endlich nach der überfüllten Kalahari kaum Touristen, sondern Ruhe. Also nahm ich meinen Laptop raus, verlängerte den Aufenthalt um 3 Tage, und schrieb einen wichtigen Artikel fertig (der inzwischen auch gut publiziert ist: https://doi.org/10.1098/rspb.2022.1589
Allerdings hat Mokala im Campingsite keinen Empfang fürs Internet, und selbts an der Rezeption war der Empfang schlecht.
Da kam mir in Erinnerung, wie ich im Januar 2020 erschrack, als ich am Wasserloch Burkea plötzlich Handyempfang hatte. Als ich dann in Khaudum Camp ankam, sah ich dort den neuen riesigen Handymasten stehen!
Mehr Ruhe als Khaudum geht nicht, und wenn man da direkt unter dem Masten campen kann, ist auch der Empfang fürs Internet via Handy gut genug, vor allem, wenn man bereits vorher das meiste recherchiert hat. Oktober 2022 war ich wieder da, der Empfang recht gut, die Ruhe sehr gut.
Also wurde der Entschluß gefasst, dass wir nach der Möglichkeit suchen, einen Monat lang einen writing retreat nach Khaudum zu machen, ich und meine Partnerin Lindelani Makuya. Sie zum Paper schreiben, ich für Anträge. September / Oktober haben wir keine Zeit (sind dann in Australien für ne Konferenz plus 3 Wochen Tasmanien), Januar-März ist zu heiß. Vom Klima her war der Mai der beste Kompromiss, und Zeit haben wir dann auch. Morgen fliege ich los, von Frankfurt nach Kapstatd, dann Sonntag mit meinem dort geparkten Land Cruiser nach Goegap bei Springbok, Montag nach Windhoek, Dienstag nach Nyae Nyae.
Da ich für mich selber eine Reisetagebuch schreibe, stelle ich das mal hier rein, in der Hoffnung, dass es ein paar interessiert, es aber niemand nach macht, damit es weiterhin so schön ruhig und einsam im wilden Khaudum bleibt.
Morgen geht es los als digital Nomad nach Khaudum!
Wir wollen gut 3 Wochen in Khaudum und Nyae Nya verbringen, um in Ruhe an wissenschaftlichen Anträgen und Publikationen zu schreiben.
Auf die Idee kam ich January 2022. Damals gingen Artikel über junge digital Nomads rum, die auf Weltreise sind und dort vom Computer aus arbeiten. Und als Wissenschaftler arbeitet man ja ständig am Computer, muss dauern schreiben. Hat aber oft keine Ruhe sondern unproduktive Meetings und administrativen Scheißkram. Ich war damals in der Kalahari und danach 2 Tage in Mokala, einem meiner Lieblingsnationalparks in Südafrika: Endlich nach der überfüllten Kalahari kaum Touristen, sondern Ruhe. Also nahm ich meinen Laptop raus, verlängerte den Aufenthalt um 3 Tage, und schrieb einen wichtigen Artikel fertig (der inzwischen auch gut publiziert ist: https://doi.org/10.1098/rspb.2022.1589
Allerdings hat Mokala im Campingsite keinen Empfang fürs Internet, und selbts an der Rezeption war der Empfang schlecht.
Da kam mir in Erinnerung, wie ich im Januar 2020 erschrack, als ich am Wasserloch Burkea plötzlich Handyempfang hatte. Als ich dann in Khaudum Camp ankam, sah ich dort den neuen riesigen Handymasten stehen!
Mehr Ruhe als Khaudum geht nicht, und wenn man da direkt unter dem Masten campen kann, ist auch der Empfang fürs Internet via Handy gut genug, vor allem, wenn man bereits vorher das meiste recherchiert hat. Oktober 2022 war ich wieder da, der Empfang recht gut, die Ruhe sehr gut.
Also wurde der Entschluß gefasst, dass wir nach der Möglichkeit suchen, einen Monat lang einen writing retreat nach Khaudum zu machen, ich und meine Partnerin Lindelani Makuya. Sie zum Paper schreiben, ich für Anträge. September / Oktober haben wir keine Zeit (sind dann in Australien für ne Konferenz plus 3 Wochen Tasmanien), Januar-März ist zu heiß. Vom Klima her war der Mai der beste Kompromiss, und Zeit haben wir dann auch. Morgen fliege ich los, von Frankfurt nach Kapstatd, dann Sonntag mit meinem dort geparkten Land Cruiser nach Goegap bei Springbok, Montag nach Windhoek, Dienstag nach Nyae Nyae.



































































