Ticks & Tricks beim Camping im Winter

24 Antworten · 3'263 Aufrufe · gestartet 30. Jan. 2024 von meikel_10
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7'296 Beiträge · seit 200605. Feb. 2024 · #21
Philip Marlowe schrieb:Da hast du natürlich recht. Ich habe mich da auf die Expertise von Hubert Hester gehalten: Abgesehen davon, dass auf der Ladefläche nicht mehr genug Platz war, ist die Rückbank staubfreier, nicht so leicht aufzubrechen wie so ein Kunststoff-Hardtop Aufsatz auf der Ladefläche mit Schiebefenstern und zu der Plane erklärte er, dass die Attraktivität erheblich abnähme, wenn man nicht beurteilen könne was unter der Plane sei.

Wir sind so auch insgesamt 3 Monate unbehelligt geblieben. Aber vielleicht hatten wir auch nur Glück.

Ich hatte jetzt an einen üblichen Alu-Aufbau gedacht. Wenn das Hardtop auch Fenster hat, ist es wohl schon ziemlich egal.

Glück gehört natürlich auch immer dazu. Ich war mal sechs Wochen mit einem Land Rover unterwegs, bei dem sich die Hecktür gar nicht abschließen ließ. Meine Reisepartnerin war anschließend noch weitere drei Monate damit unterwegs. Man konnte den Schließzylinder einfach mit der Hand drehen und dann war die Tür offen. Wenn der Schließzylinder senkrecht stand, war die Tür zu. Wir mussten halt bei jedem Halt so tun, als schließen wir die Tür ab und dabei heimlich den Zylinder senkrecht drehen. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'014 Beiträge · seit 201605. Feb. 2024 · #22
Bei einem Mietwagen mit Firmennamen und einem Camper mit Dachzelt weiß sowieso jeder, daß alle Sachen von Wert wie Fotoausrüstng, Unterhaltungselektronik und so im Fahrzeug mitgeführt werden (wo soll das Zeug auch sonst sein). Ich denke nicht daß es einen Unterschied macht, ob man eine Plane drüber legt, die Sachen von außen nicht sichtbar verstaut oder sonst was veranstaltet. Wenn man mit einem Mietfahrzeug und besonders mit einem Camper unterwegs ist, hat man seine Sachen nun mal im Fahrzeug...

Yanjep
7'296 Beiträge · seit 200606. Feb. 2024 · #23
yanjep schrieb:Bei einem Mietwagen mit Firmennamen und einem Camper mit Dachzelt weiß sowieso jeder, daß alle Sachen von Wert wie Fotoausrüstng, Unterhaltungselektronik und so im Fahrzeug mitgeführt werden (wo soll das Zeug auch sonst sein). Ich denke nicht daß es einen Unterschied macht, ob man eine Plane drüber legt, die Sachen von außen nicht sichtbar verstaut oder sonst was veranstaltet.

Wenn es ein Alu-Aufbau ist, ist der halt nicht einfach so im Vorbeigehen zu öffnen wie eine Glasscheibe einzuschlagen. Dazu muss man auch keinen Hammer oder Backstein rumschleppen. Da gibt es so kleine fingergroße Teile, die eigentlich dafür gedacht sind, im Notfall sich aus einem Auto befreien zu können. Die funktionieren halt auch andersrum, schnell und unauffällig ...

Gruß
Wolfgang
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2'048 Beiträge · seit 200706. Feb. 2024 · #24
vieles wurde schon beantwortet.
was mir noch dazu eingefallen ist:
fast immer kann man morgens nicht duschen, weil das warme Wasser entweder über Solar erzeugt wird oder abends unter einem Fass ein Feuer gemacht wird. Morgens ist das wieder kalt
ich babe versucht mit Mütze zu schlafen, diese aber immer über Nacht verloren. Der Körper verliert aber im Schlafsack die Wärme überwiegend über den Kopf. Daher schlafe ich jetzt mit einer Seidenmaske, wie sie Motorradfahrer unter dem Helm tragen. das hält meine Ohren warm und mir geht es damit viel besser als mit einer Mütze, die nicht auf dem Kopf bleibt.
diese selbstaufblasbaren Isomatten vertragen sich nach meiner Erfahrung nicht besonders gut mit den vielen Dornen im südlichen Afrika. Daher würde ich hier nur einfache kaufen und keine für 250.- €

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
7'296 Beiträge · seit 200606. Feb. 2024 · #25
jaw schrieb:
fast immer kann man morgens nicht duschen, weil das warme Wasser entweder über Solar erzeugt wird oder abends unter einem Fass ein Feuer gemacht wird. Morgens ist das wieder kalt

Das ist überall unterschiedlich. Manche heizen den Ofen auch morgens an, manche abends, manche zweimal, manche gar nicht. Ich hatte schon alle Varianten.

ich babe versucht mit Mütze zu schlafen, diese aber immer über Nacht verloren. Der Körper verliert aber im Schlafsack die Wärme überwiegend über den Kopf. Daher schlafe ich jetzt mit einer Seidenmaske, wie sie Motorradfahrer unter dem Helm tragen. das hält meine Ohren warm und mir geht es damit viel besser als mit einer Mütze, die nicht auf dem Kopf bleibt.

Das ist natürlich auch eine Idee, aber einen Mumienschlafsack kann man auch so verschließen, dass der Kopf bis auf ein kleines Atemloch frei bleibt. Wenn der Schlafsack groß genug ist und man dann etwas nach unten rutscht, wird die Atemluft im Schlafsack auch noch vorgewärmt.

diese selbstaufblasbaren Isomatten vertragen sich nach meiner Erfahrung nicht besonders gut mit den vielen Dornen im südlichen Afrika. Daher würde ich hier nur einfache kaufen und keine für 250.- €

Das ist im Bodenzelt definitiv zu beachten und da ist es sogar eine Überlegung, eine Schaumstoffmatte zu verwenden. Da gibt es auch welche, die beidseitig so ein Wabenmuster besitzen, so dass oben und unten noch kleine Luftpolster sind, die zusätzlich isolieren. Im Dachzelt spielen Dornen aber eher keine Rolle.

Gruß
Wolfgang
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