MEmeikel_10Themenstarter17 Beiträge · seit 202430. Jan. 2024 · #1Hallo,
wir starten im Juni 2024 mit unserer 3-wöchigen Campingreise durch Namibia (grobe Route: Windhoek, Bagatelle Kalahari, Weltevrede, Sesriem, Swakopmund, Spitzkoppe, Etosha, Waterberg, Windhoek).
Wir werde mit 4x4 & Hardtop-Dachzelt (Double Cab) unterwegs sein.
Ich hätte nun einige Fragen, auf die ich im Forum noch keine Antwort gefunden habe:
- Man soll ja nichts auf der Rückbank liegen lassen. Wie handhabt ihr das mit den Reisetaschen? Lasst ihr diese immer auf der Ladefläche liegen oder kann man diese zumindest außerhalb der Städte auf der Rückbank liegen lassen?
- Habt ihr Tips für das Wintercamping außer zusätzlichem Schlafsack, Thermounterwäsche & ggf. Wärmflasche? Auch was das Kochen/Grillen abends und voraussichtlich auch schon bei Dunkelheit angeht? Ich habe insbesondere Angst vor dem Duschen & Haarewaschen bei Eiseskälte...
- Habt ihr im Allgemeinen Tips und Tricks was die Organisation des 4x4s und des Dachzelts angeht? Wo verstaut man am besten alles, was soll man unbedingt noch mitnehmen?
Viele Grüße und besten Dank schonmal !
Dillinger796 Beiträge · seit 201530. Jan. 2024 · #2Hallo Meikel,
wir reisen immer zu dieser Jahreszeit und sind zur selben Zeit wie Ihr in Naminia unterwegs.
Was mir spontan zu deinen Fragen einfällt:
keine Wertsachen sichtbar im Wagen lassen. Wenn Ihr im "Nirgentwo" steht, kann man sein Geld natürlich auch auf die Motorhaube legen, lediglich der Wind könnte hier zum Problem werden. Wir lassen unserern Wagen beispielsweise beim Einkaufen, nur sehr ungern, oder gar nicht, unbewacht zurück. Entweder gibt es Parkwächter, die für ein par Dollar deinen Wagen bewachen oder einer von uns passt selbst auf.
Schlafsäcke bringen wir unsere eigenen mit, genau wir auch die Bettbezüge und die Kissen. Sind hier aber auch ein wenig eigen.
Nach unserer ersten Reise, bei der wir bemerkt haben, wie dünn die Dachzeltmatrazen sind und wie schnell man das Bodenblech spürt, haben wir auch eigene Campinmatrazen dabei. Diese machen deine wesentlich bequemer und halten von Unten schön warm.
Schlafsack, Matraze, Kopfkissen kommt alles in dafür mitgebrachte Taschen oder Säcke. Dies ist wichtig, da sinst alles einstaubt. Diese Säcke kommen auf die Ladefläche zur Campingausrüstung. Hier lagern auch Taschen mit unseren Klamotten. Achte auf möglichst staubdichte Taschen.
Duschen war nie ein Problem. Was einen nicht umbringt, härtet nur ab. Duscht halt nicht so spät. Dies hat mehrer Vorteile: Wasser ist noch warm von Anheizen, es ist noch hell und beim Umziehen nicht so kalt. Hat uns nie gestörrt und ich habe da auch bis eben noch nie darüber nachgedacht.
Für das Feuer am Abend haben wir kleine Lampen (Batterie) dabei. Diese sind nützlich für Licht beim Abspülen, Duschen, Umziehen, Wagen einräumen und auch um in der Umgebung unseres Lagerplatzes aufgestellt zu werden. Wir hatten auch mal eine kleine Lichterkette dabei, war nett diese in einen Busch zu hängen, leider hat die in der zweiten Nacht eine Hyäne geklaut.
Mit ins Dachzelt kommt bei uns Mückenspray, Taschenlampe, Stirnlampe (ist übrigens der wichtigste Gegenstand), Latschen zum schnellen austreten und die Autoschlüssel. Wenn Ihr zum Schlafen den Wagen verriegelt, drückt zweimal auf den Schlüssel um die Alarmanlage zu deaktivieren, sonst dreht ihr euch einmal rum und durch die Bewegung geht die Alarmanlage los und nicht nur Ihr seid hell wach.
Wenn es mal so richtig kalt wird und Ihr am Feuer friert, macht euch große Steine im Feuer heiß und legt diese, in den Sand unter euren Stühlen. Geht schnell und ist super.
Nun macht euch nicht so viele Gedanken und freut euch auf die Reise.
Grüße
Markus
MEmeikel_10Themenstarter17 Beiträge · seit 202430. Jan. 2024 · #3Vielen Dank schonmal für die Tips!
Wir haben leider pro Person nur 23 Kilo, weshalb die Mitnahme von Kissen & Matratze leider rausfällt. Vielleicht fragen wir aber mal, ob wir eine extra Matratze vom Mietwagenunternehmen bekommen können!
Beabsichtigt ist, dass wir unsere Koffer beim Mietwagenunternehmen lassen & alles in verschließbare, blaue IKEA Taschen umpacken. Diese können wir ganz gut auf die Ladefläche legen.
Ich hoffe dass wir Matratze & Decke zumindest im Hardtop Dachzelt lassen können, damit wir nicht allzuviel umpacken müssen!
Das mit der Lampe & Lichterkette ist wirklich eine gute Idee. Stirnlampen haben wir uns schon besorgt ! Vielleicht finde ich ja noch eine über USB Ladegerät aufladbare Stehlampe oder Lichterkette!
Dillinger796 Beiträge · seit 201530. Jan. 2024 · #4Naja zusätzliche Matrazen vom Vermieter wird nicht gehen, da diese nicht in das Dach Zelt passen. Ich meine eher, sich selbst aufblasende, die man zusammenrollen kann. Mit dem Gepäck packen wir es immer locker und am Ende hatte man doch zu viele Klamotten dabei.
CuF4'382 Beiträge · seit 201530. Jan. 2024 · #5Halle Meikel,
auf alle Fälle Wärmflaschen mitnehmen oder vor Ort kaufen. Vorm Schlafengehen schon ans Fußende in die Schlafsäcke legen.
Die vom Autovermieter zur Verfügung gestellten Decken haben wir unter das Laken gelegt gegen die Kälte von unten.
Nachmittags duschen - wie schon erwähnt -, dann ist, wenn das Wasser durch Solar erhitzt wird, das Wasser noch heiß.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
Gruß
CuF
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200630. Jan. 2024 · #6meikel_10 schrieb:
- Man soll ja nichts auf der Rückbank liegen lassen. Wie handhabt ihr das mit den Reisetaschen? Lasst ihr diese immer auf der Ladefläche liegen oder kann man diese zumindest außerhalb der Städte auf der Rückbank liegen lassen?
Lasse nichts auf der Rückbank liegen. Auch außerhalb der Städte macht Gelegenheit Diebe.
- Habt ihr Tips für das Wintercamping außer zusätzlichem Schlafsack, Thermounterwäsche & ggf. Wärmflasche? Auch was das Kochen/Grillen abends und voraussichtlich auch schon bei Dunkelheit angeht? Ich habe insbesondere Angst vor dem Duschen & Haarewaschen bei Eiseskälte...
Ich bin bei zwei bis drei Grad die 30 Meter zum Sanitärgebäude mit freiem Oberkörper gelaufen. Danach war eiskaltes Wasser beim Duschen gar kein Problem mehr. Erst wenn Eiswürfel aus dem Duschkopf fallen, wird es problematisch. 😉
Nach dem Duschen lernt man dann auch, sich sehr schnell abzutocknen. Da wird es dann bisschen frisch ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
*Fritz*81 Beiträge · seit 201730. Jan. 2024 · #7Wärmeflasche gibt es auch als Simpel Version. Entweder die SIGG Aluflasche mit Warmwasser auffüllen uns 30 min vor zubettgehen in den Schlafsack legen alternativ tut es auch eine 1Liter Colaflasche im Socken. Ist jederzeit und überall verfügbar 😉
Eine Extra Matte in Dachzelt kann den Urlaub retten, je nachdem wie ausgelutscht die Auflage ist.
Bei Cymot in Windhoek einkaufen, dort gibt es Auswahl.
binca751'567 Beiträge · seit 201530. Jan. 2024 · #8Moin,
wir waren 2022 das erste Mal im Dachzelt unterwegs und haben gleich zu Beginn zwei große Bettdecken in der Maerua Mall gekauft. Eine davon hat super die dünne Matratze ausgeglichen, die andere hatte ich obendrüber. Die Bewohner des zweiten Dachzeltes benötigten gar keine Zusatzdecke... Aber ich bin halt ein "Frostköttel"... 😗
Dann hatten wir Stirnlampen dabei. Unbedingt auf Rotlichtfunktion achten! 🤩
Zu Beginn hatten wir das weiße Licht an und freuten uns im Dunkeln über schwirrende Insekten im Caprivi, die sich dann mit Vorliebe auch noch auf unseren weißen Tellern niederließen... 😈 Mit Rotlicht war da nix... Vielleicht konnte man damit auch weniger sehen..., aber es war deutlich angenehmer... 😉
Gruß
Bianca
Tini___107 Beiträge · seit 201730. Jan. 2024 · #9"Beabsichtigt ist, dass wir unsere Koffer beim Mietwagenunternehmen lassen & alles in verschließbare, blaue IKEA Taschen umpacken."
Da wird es euch die Klamotten anständig einstauben!
Nehmt doch einfach Reisetaschen oder Backpacker Rucksäcke, dann erspart ihr euch das Umpacken, und habt gut verschließbare Taschen dabei.
MEmeikel_10Themenstarter17 Beiträge · seit 202430. Jan. 2024 · #10Die Taschen haben doch einen Reißverschluss und sind aus so einer Plane. Glaubt ihr wirklich die stauben mehr ein als in einer Reisetasche?
Ich hatte extra die gedacht weil die wohl recht robust, billig und leicht sind.
Vielen Dank schonmal für die ganzen Anregungen! Das mit der Decke vor Ort kaufen ist auch eine gute Idee! Die wird man aber auch nicht im dachzelt lassen können oder ?
binca751'567 Beiträge · seit 201530. Jan. 2024 · #11Am Ende der Reise gab es für die vor Ort gekauften Decken übrigens dankbare Abnehmer... 😁
Unsere Decken passten tatsächlich nicht in die Dachzelte. Bei uns lagen sie auf der Rückbank und unsere Söhne haben drauf gesessen.
Und wenn ihr gerade einkaufen seid, könntet ihr auch gleich so einen ganz einfachen Sandwich-Grillrost kaufen. Da kann man nicht nur das Fleisch drauf grillen, sondern auch mal Sandwiches mit Tomate und Käse über dem Feuer grillen. Wir fanden das super... 🤩
Gruß
Bianca
picco6'369 Beiträge · seit 201131. Jan. 2024 · #12Hoi zämä
Ich hab zwar keine Erfahrung mit dem südlichen Winter und schon gar nicht mit Dachzelt, aber mit im Kalten Campen schon.
Sei es vom Kilimanjaro, von Oster-Campen hier in der Schweiz oder vom Everest Base Camp.
Gerade beim Everest Base Camp haben wir direkt auf dem Gletschereis gecampt, da hat mir eine 900g leichte und 7cm dicke, mit integrierter Pumpe aufblasbare Exped Downmat 7L (die
'Dura 6L' dürfte die Nachfolgematte sein, klick mich) sehr viel geholfen nicht zu frieren. Als Schlafsack hatte ich einen Daunenschlafsack (tot-Rupf) von
Cumullus (klick mich) dabei, der auch nötig war. So hab ich immer schon warm geschlafen obwohl mir mal der frisch und heiss in die Thermoskanne eingefüllte Tee in der Kanne im Zelt gefroren ist...es war eine etwas kühle Nacht mit eben rund -30C im Zelt. Genau der Komforttemperatur meines 1,9kg leichten Schlafsackes.
Dank 100% Merino-Unterwäsche (Aufs Tierwohl achten, Thema 'Mulesing') hattens wir auch tagsüber angenehm und wir mussten weniger duschen und haben trotzdem nicht gestunken. Katzenwäsche an den wichtigen Stellen hat gereicht.
Nimm nur eine Hose und etwas Seife mit, leichte Kleidung, Zwiebelprinzip und auf der Haut 100% Merino.
Die Hose und die anderen Kleider kann man zwischendurch mal waschen, sei es im Plastikeimer auf dem Dach während der Fahrt oder in einer Lodge.
23kg plus Handgepäck haben mir für die Ruanda-DR Congo-Tansania-Sansibar-Tour 2016 gereicht obwohl wir da mit Besteigung des Nyiragongo auf rund 300müM recht kühl übernachteten und auch die Schnorchelausrüstung und Fotogeraffel mit Wechselobjektiven von 14-800mm sowie Unterwasserkamera dabei hatten.
Du wirst lachen, aber ich hab eine Excelliste mit den nachgemessenen Gewichten gemacht um das Ziel 23kg zu erreichen, man staunt was wie schwer ist! Allein beim Necessaire hab ich ohne Inhalt fast 500g gespaart!
MEmeikel_10Themenstarter17 Beiträge · seit 202431. Jan. 2024 · #13Uh ich glaube, die von dir genannte Ausrüstung ist uns etwas zu teuer 🙂 Der Urlaub wird auf Grund der Preissteigerungen bei Campingplätzen / Mietwagen sowieso schon recht teuer. Da wollen wir nicht noch Campingmatten für 250 Euro pro Stück kaufen 🙂 danke aber für den Tip !
picco schrieb:Hoi zämä
Ich hab zwar keine Erfahrung mit dem südlichen Winter und schon gar nicht mit Dachzelt, aber mit im Kalten Campen schon.
Sei es vom Kilimanjaro, von Oster-Campen hier in der Schweiz oder vom Everest Base Camp.
Gerade beim Everest Base Camp haben wir direkt auf dem Gletschereis gecampt, da hat mir eine 900g leichte und 7cm dicke, mit integrierter Pumpe aufblasbare Exped Downmat 7L (die 'Dura 6L' dürfte die Nachfolgematte sein, klick mich) sehr viel geholfen nicht zu frieren. Als Schlafsack hatte ich einen Daunenschlafsack (tot-Rupf) von Cumullus (klick mich) dabei, der auch nötig war. So hab ich immer schon warm geschlafen obwohl mir mal der frisch und heiss in die Thermoskanne eingefüllte Tee in der Kanne im Zelt gefroren ist...es war eine etwas kühle Nacht mit eben rund -30C im Zelt. Genau der Komforttemperatur meines 1,9kg leichten Schlafsackes.
Dank 100% Merino-Unterwäsche (Aufs Tierwohl achten, Thema 'Mulesing') hattens wir auch tagsüber angenehm und wir mussten weniger duschen und haben trotzdem nicht gestunken. Katzenwäsche an den wichtigen Stellen hat gereicht.
Nimm nur eine Hose und etwas Seife mit, leichte Kleidung, Zwiebelprinzip und auf der Haut 100% Merino.
Die Hose und die anderen Kleider kann man zwischendurch mal waschen, sei es im Plastikeimer auf dem Dach während der Fahrt oder in einer Lodge.
23kg plus Handgepäck haben mir für die Ruanda-DR Congo-Tansania-Sansibar-Tour 2016 gereicht obwohl wir da mit Besteigung des Nyiragongo auf rund 300müM recht kühl übernachteten und auch die Schnorchelausrüstung und Fotogeraffel mit Wechselobjektiven von 14-800mm sowie Unterwasserkamera dabei hatten.
Du wirst lachen, aber ich hab eine Excelliste mit den nachgemessenen Gewichten gemacht um das Ziel 23kg zu erreichen, man staunt was wie schwer ist! Allein beim Necessaire hab ich ohne Inhalt fast 500g gespaart!
hansilein181 Beiträge · seit 202031. Jan. 2024 · #14Hallo Meikel,wie schon einige geschrieben,mach Euch nicht verrückt.
Alles was in der Outdoorbranche besonders leicht ist ist auch besonders teuer und manchmal auch im Alltag unpraktisch.
Die Exped Produkte sind toll,aber wenn man sie sonst nicht nutzt geht es auch preiswerter.wenn es nicht die Edelmarke sein muss gibt es sogenannte selbst aufblasbare Matten,wenn man morgens bevor man aufsteht im Liegen die Luft ablässt und sie gleich verschliesst können sie unter der Schaumstoffmatte bleiben.
Es gibt auch Schlafsäcke die einerseits leicht und nicht extrem teuer sind,zusammen mit den Decken vom Vermieter reicht das in der Regel.
Mir würde die Zeit im Camp vor dem Schfafengehen am meisten Sorge bereiten,man ist natürlich mit Aufbauen und Kochen beschäftigt,aber wenn man gemütlich am Feuer sitzen will wird es doch von hinten kalt.Aber wenn man mehrere Schichten kombiniert und vielleicht die Decken für den Rücken nutzt reicht das auch.
Merinowolle ist,wenn man sie verträgt,als Unterwäsche unschlagbar,die könnt Ihr im heimischen Winter auch gebrauchen.
Duschen und Haarewaschen kann man auch morgens oder Mittags und die Sonnenwärme zum Abtrocknen nutzen
Allerdings,so ganz ohne Rödelei geht campen im Dachzelt nicht,irgend was hat man immer zu tun,und ohne hin und herpacken und improvisieren geht es nicht.Für mich macht das teilweise aber auch den Reiz so einer Reise aus.
Ich wünsche Euch jedenfalls viel Freude bei der Vorbereitung und vor allem für die Reise
ALF0524 Beiträge · seit 202131. Jan. 2024 · #15Hallo Meikel
Bin seit Jahren mit Outdoor unterwegs, kann euch den Schlafsack Carinthia defence 6 empfehlen, ist im Comfort Bereich bis -18 Grad ,hat einen Kompessionssack und wiegt nur ca. 2.8 kg. Wenn dann noch ein Fleece Inlett mit hineinsteckst haste immer einen gefühlt warmen Schlafsack. Zum anderen ist der Schlafsack immer sauber. Da die Schlafsäcke aus Nylon sind fühlen sie sich immer kalt an. Wenn dann noch eine selbst Aufblasbare Isomate 10 cm, ruhig eine no Name Matte, bist eigentlich bestens ausgerüstet. Selbst wenn die Matte mal die Luft verliert, ist die Isolierung noch vorhanden.
Der Schlafsack ist im Internet schon ab 200 Euro zu bekommen.
Wenn ihr nicht ganz so große Freiseköddel seid, reicht auch Defence 4. Den bekommt man schon ab 140 Euro
Viel Erfolg und Spaß bei den Vorbereitungen
Grüße
Peter
picco6'369 Beiträge · seit 201131. Jan. 2024 · #16Hoi Meikel (Jäckson?)
meikel_10 schrieb:Da wollen wir nicht noch Campingmatten für 250 Euro pro Stück kaufen 🙂 danke aber für den Tip !
Ich hab damals für die mit rund 200€ angeschriebene Matte 108$ inkl. Versand aus den USA bezahlt...und es lohnt sich eine gut dämmende Matte zu haben, kein Vergleich zu den selbstaufblasenden Matten, die ich kenne.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200631. Jan. 2024 · #17meikel_10 schrieb:
Das mit der Lampe & Lichterkette ist wirklich eine gute Idee. Stirnlampen haben wir uns schon besorgt ! Vielleicht finde ich ja noch eine über USB Ladegerät aufladbare Stehlampe oder Lichterkette!
Ich habe eine faltbare kleine Solarlampe ähnlich wie die verlinkte, die sich auch über USB aufladen lässt. Im Auto liegt die tagsüber auf dem Armaturenbrett zum Aufladen. Ich habe einmal vergessen, sie abends auszuschalten und am nächsten Tag war der Akku komplett leer. Nach 'nem Tag auf dem Armaturenbrett war er wieder voll (über USB geht es aber schneller). Wenn man sie beim Essen auf den Tisch stellt, finde ich sie zu hell. Da muss man dann noch ein Tuch oder eine Serviette drüberlegen.
Die Lampe ist übrigens auch prima als Positionslicht, wenn man mal nachts auf Toilette muss und der Platz etwas größer und komplett dunkel ist. Lampe auf die Motorhaube gestellt oder ans Zelt gehängt und man irrt auf dem Rückweg nicht umher, um sein Auto wiederzufinden.
https://www.amazon.de/dp/B0BLSBH4DP/ref=sspa_dk_detail_2?psc=1&pd_rd_i=B0BLSBH4DP&pd_rd_w=OyBGh&content-id=amzn1.sym.584f6f99-6fd7-4766-a228-5a2f2da0881a&pf_rd_p=584f6f99-6fd7-4766-a228-5a2f2da0881a&pf_rd_r=QYEMDRMVGWJDMP3VTCA6&pd_rd_wg=rpmXI&pd_rd_r=92d58976-904a-46d9-8d22-a324f31cd04b&sp_csd=d2lkZ2V0TmFtZT1zcF9kZXRhaWxfdGhlbWF0aWM Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
PMPhilip Marlowe243 Beiträge · seit 201105. Feb. 2024 · #18Hallo,
wir sind mit Rollkoffern angereist und haben dann in zwei Reisetaschen, die während der Reise immer auf der Rückbank waren, umgepackt. Von unserem Vermieter haben wir einen Strick bekommen, mit dem wir die Taschen festbinden sollten (damit die nicht einfach einer wegnehmen kann) und eine Plane zum Drüberlegen. Abends konnte jeder von "seiner Seite" an sein Zeug. Organisiert war in den Taschen alles in Packtaschen (Cubes) und damit bleibt alles ordentlich, Wühlen entfällt und man kann sich so einen Cube auch mit sauberen Klamotten für die Dusche packen. Dann fällt einem auf dem manchmal längeren Weg in größeren Camps nichts runter. Ohne Cubes reise ich nicht mal mehr übers Wochenende 😉
Mütze und Handschuhe schaden abends nicht und manchmal mach auch die Mütze beim Schlafen Sinn. Eine Decke (breiter Wollschal gegen Wind und Kälte für die Beine oder über die Schulter ist auch gut. Ansonsten setze ich immer auf guten Schlafsack (das muss nicht unfassbar teuer sein (Google z.B. Deuter Astro 550) und im Schlafsack auf wenig Kleidung, damit es im Schlafsack auch schön warm wird. die Unterwäsche für den nächsten Tag kann man gut mit in den Schlafsack nehmen, dann ist das Umziehen für die Empfindlichen nicht so eine Mutprobe. Auch wir hatten im Dachzelt immer eine selbstaufblasende Iso-Matte von 3,8 cm Dicke und das war auch gut so.
Ein Paar der großen Ikea Tüten helfen dabei, wenn man mal umpacken muss und bei den Großeinkäufen.
Viel Spaß!
Grüße...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200605. Feb. 2024 · #19Philip Marlowe schrieb:
wir sind mit Rollkoffern angereist und haben dann in zwei Reisetaschen, die während der Reise immer auf der Rückbank waren, umgepackt. Von unserem Vermieter haben wir einen Strick bekommen, mit dem wir die Taschen festbinden sollten (damit die nicht einfach einer wegnehmen kann) und eine Plane zum Drüberlegen.
Man sieht ja trotzdem, dass unter der Plane etwas liegt.
Wenn ich ich schon einen Wagen mit Doppelkabine und riesiger Ladefläche habe, dann packe ich doch lieber mein Zeug hinten rein. Je nach Ausstattung des Fahrzeugs kommt man ja evtl. auch über eine Seitenklappe ans Gepäck oder ziehe die Taschen abends auf die Heckklappe oder trage sie halt abends mal die drei Meter zur Rückbank.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
PMPhilip Marlowe243 Beiträge · seit 201105. Feb. 2024 · #20Da hast du natürlich recht. Ich habe mich da auf die Expertise von Hubert Hester gehalten: Abgesehen davon, dass auf der Ladefläche nicht mehr genug Platz war, ist die Rückbank staubfreier, nicht so leicht aufzubrechen wie so ein Kunststoff-Hardtop Aufsatz auf der Ladefläche mit Schiebefenstern und zu der Plane erklärte er, dass die Attraktivität erheblich abnähme, wenn man nicht beurteilen könne was unter der Plane sei.
Wir sind so auch insgesamt 3 Monate unbehelligt geblieben. Aber vielleicht hatten wir auch nur Glück.
Grüße!