FranThemenstarter47 Beiträge · seit 201518. Jan. 2024 · #1Liebe Forum Freunde, nach fast über 10 Jahren melde ich mich wieder mal hier, weil ich leider nicht fündig geworden bin für mein Problem. Mich zieht es schon seit Jahren jedes Jahr ins südliche Afrika, entweder zum Reisen oder für Volunteerarbeiten. In Botswana kenne ich mich sehr gut aus, musste vor 2 Jahren jedoch feststellen, dass Botswana immer wie mehr ein Hotspot wird und sehr überlaufen ist. Nun habe ich mich mit dem Thema Tansania befasst, wo ich mal vor über 10 Jahren bereist habe.
Hat jemand vielleicht einen Vergleich Botswana - Tansania? Hat es in Tansania auch soviele Touristen wie in Botswana? Und vorallem meine grösste Frage: Wo kann man da ein Auto mieten (mit Campingausrüstung und Dachzelt). Ich habe bis jetzt nur einen Anbieter gefunden. Vielen Dank für eure Hilfe
Fran
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2024 · #2Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
FranThemenstarter47 Beiträge · seit 201518. Jan. 2024 · #3Hallo Christian
vielen Dank für deine rasche Antwort. 2017 ist lange her, Botswana hat vor allem seit 2017 soviele Touristen, daher dachte ich, dass es in Tansania nun auch so zugenommen hat.
Wegen der Autovermietung schau ich mal rein.
Liebe Grüsse
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Jan. 2024 · #4Botswana hat vor allem seit 2017
Nein, 2022 waren es beispielsweise nur 1,04 Millionen. Ich halte Botswana (mal Chobe Riverfront ausgenommen) für nicht besonders überlaufen. Da fand ich persönlich Tansania letztes Jahr mindestens genauso "voll" (natürlich auch nur an den Hotspots). Es kommt halt auch drauf an, wie Du reisen willst. Wenn Du in einer Luxuslodges mit 5 Zimmern bist, wirst Du außer den dort auch wohnenden Reisenden praktisch niemand anderes sehen...
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
HAHans-Wolf272 Beiträge · seit 201918. Jan. 2024 · #5Hi Fran,
die reinen Zahlen besagen da wenig. Es kommt darauf an, wo in Tansania du hinreisen willst (und ein wenig auch wann). Im sogenannten "Northern Circuit", also Serengeti & Co, gibt es in der Saison gefühlt viel mehr Touristen als in Botswana (Chobe Riverfront einmal ausgenommen). Dort gibt es dann auch die berühmten Bäume mit einem Leoparden im Geäst und 30 Autos drumherum. Der Süden des Landes hingegen ist ganz anders, der krokodilreiche Rukwasee oder der Katavi-Nationalpark sind so abgelegen, dass sie nahezu unbesucht sind.
Viel Spaß beim Planen.
FranThemenstarter47 Beiträge · seit 201518. Jan. 2024 · #6Naja, da fehlt mir noch ein bisschen das nötige Kleingeld für eine Luxuslodge mit 5 Zimmern 😄
FranThemenstarter47 Beiträge · seit 201518. Jan. 2024 · #7Hallo Hans-Wolf
danke für deine Infos. Bin mir eben noch unschlüssig ob der Norden oder der Süden. Süden würde mich schon noch mehr reizen 🙂
picco6'369 Beiträge · seit 201118. Jan. 2024 · #8Hoi Fran
Wo es mehr Touris hat? Das ist eher eine Frage davon wo im Land Du bist als welches Land es ist...seit ich in Botswana an der Chobe Riverfront war braucht mir niemand mehr etwas von überlaufenen Parks in Ostafrika und Einsamkeit in der Kalahari zu erzählen...
In meinen Reiseberichten findest Du meine Eindrücke, unter Anderem von Tansania Nord und Süd sowie von Botswana.
Mir kam Botswana im direkten Vergleich nicht so ursprünglich rüber die Ostafrika, aber das ist sicher auch Ansichtssache.
FranThemenstarter47 Beiträge · seit 201518. Jan. 2024 · #9Hallo Picco
danke für deine Antwort. Deine Reiseberichte von Tansania, sind das jene von 2011? Ich war selber 2011 in Tansania unterwegs und mir hat der Süden sehr gut gefallen, sehr einsam und sehr ursprünglich. Aber eben, das ist lange her und daher würde es mich wunder nehmen ob das immer noch so ist. Botswana war 2006 auch noch sehr einsam und ursprünglich und da hat sich zwischenzeitlich soviel verändert 🙁
Ich suche zudem noch eine/n Reisepartner/in für diese Reise Ende Oktober dieses Jahres. Kann ich das auch auf dem Forum ausschreiben?
picco6'369 Beiträge · seit 201118. Jan. 2024 · #10Hoi Fran
Ist ja sogar schon in der Reiseberichtzusammenstellung (Link unten) genau beschrieben, lesen musst Du selbst! 😉
Aber ja, in Festlandtansania war ich letztmals 2016, ist schon etwas her...
Netcat135 Beiträge · seit 202218. Jan. 2024 · #11Ich war im September 2022 knapp 4 Wochen in Tansania unterwegs. Start in Arusha, über den Tarangire und Dodoma in den Süden zum Ruaha, weiter über Mbeya an den Tanganyikasee, dann Katavi und in den Gombe. Von dort weiter nach Mwanza am Victoria See durch die Serengeti, den Ngorongoro Krater und den Lake Manyara NP zurück nach Arusha.
Zu Botswana kann ich keine Vergleiche ziehen, da ich dort noch nicht war.
Arusha NP war nicht sehr rummelig, im Tarangire vor allem am Picnic site und bei einer Gepardensichtung, dafür hatten wir aber Baumlöwen für uns alleine.
Im Ruaha sind und vllt 5-10 Autos am ganzen Tag begegnet, hatten eigentlich alle Sichtungen für uns alleine.
Am Tanganyikasee waren wir alleine in der Unterkunft, im Katavi NP war an dem Tag nur ein anderes Auto mit Touristen unterwegs.
Gombe waren wir die einzigen Touristen.
In der Serengeti war es natürlich mehr, aber es verteilt sich trotzdem. Teils waren wir bei Leos oder Löwencubs nur mit einem andern Auto, Serval hatten wir alleine. Wir waren aber auch nicht mit bestimmtem Ziel unterwegs, sondern mit jedem Tier zufrieden, egal ob Vogel oder Leo.
Im Ngorongoro Krater war es mir zu voll. Wir haben versucht, das zu umgehen und abgelegen Wege genommen. Ich weiß nicht wie viele Autos dort unterwegs waren, aber solche Mengen 😮
Lake Manyara war nicht viel los auf den Wegen, aber mehr oder weniger standen alle Wege unter Wasser. Der Picnic site war auch hier völlig überfüllt.
picco6'369 Beiträge · seit 201119. Jan. 2024 · #12Hoi Netcat
Wau, hast Du einen Bericht über diese Reise geschrieben?
Hoi Fran
Kannst ja mal bei
https://tanzaniaunravelled.com/ anfragen.
FranThemenstarter47 Beiträge · seit 201519. Jan. 2024 · #13Hallo Netcat
danke vielmals für deine ausführliche Beschreibung, das ist super und hilft mir sehr bei der Entscheidung, weil es auch sehr aktuell ist. Ich muss mir mal deine Route etwas genauer ansehen. Denn ich würde sehr gerne in den Ruaha, aber die Serengeti möchte ich auch wieder mal sehen. Vielleicht wäre deine Route eine gute Option.
Darf ich fragen wo du das Auto gemietet hast? Und muss man die Camps in den Nationalparks auch so früh wie möglich buchen, da sonst alles ausgebucht ist. In Botswana muss man das je nachdem schon ein Jahr im Voraus. Deshalb rennt mir auch langsam die Zeit davon......
FranThemenstarter47 Beiträge · seit 201519. Jan. 2024 · #14Hoi Picco
danke vielmals für den Link.
Netcat135 Beiträge · seit 202219. Jan. 2024 · #15picco schrieb:Hoi Netcat
Wau, hast Du einen Bericht über diese Reise geschrieben?
Nein, hab ich nicht. Ich bin noch nichtmal dazu gekommen, mein Fotobuch dazu fertig zu machen 😗 zu viele Urlaube abzuarbeiten 😄 Uganda, Tansania, Kirgistan und Jordanien hab ich grad noch zu "bearbeiten" (bevor es bald nach Borneo geht).
Netcat135 Beiträge · seit 202219. Jan. 2024 · #16Fran schrieb:Hallo Netcat
danke vielmals für deine ausführliche Beschreibung, das ist super und hilft mir sehr bei der Entscheidung, weil es auch sehr aktuell ist. Ich muss mir mal deine Route etwas genauer ansehen. Denn ich würde sehr gerne in den Ruaha, aber die Serengeti möchte ich auch wieder mal sehen. Vielleicht wäre deine Route eine gute Option.
Darf ich fragen wo du das Auto gemietet hast? Und muss man die Camps in den Nationalparks auch so früh wie möglich buchen, da sonst alles ausgebucht ist. In Botswana muss man das je nachdem schon ein Jahr im Voraus. Deshalb rennt mir auch langsam die Zeit davon......
Ich war nicht als Selbstfahrer unterwegs sondern "faul" durchorganisiert auf einer Kleingruppenreise (bis Kigoma waren wir zu siebt, danach nur noch zu viert). Ich bin alleinreisend, daher schließe ich mich meist Gruppen an und hab bisher durchweg gute Erfahrungen gemacht.
Wir hatten auf dieser Reise nur Lodge Übernachtungen und Tented Camps.
Ich war aber in 2019 schonmal in Tansania, den klassischen northern circuit inkl Lake Natron. Da waren wir in Bodenzelten unterwegs. In der Serengeti und Tarangire auf den public campsites, am Lake Natron in einem Massai Camp.
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201119. Jan. 2024 · #17Hallo Fran,
Fran schrieb:(...)
Darf ich fragen wo du das Auto gemietet hast? Und muss man die Camps in den Nationalparks auch so früh wie möglich buchen, da sonst alles ausgebucht ist. In Botswana muss man das je nachdem schon ein Jahr im Voraus. Deshalb rennt mir auch langsam die Zeit davon......
Zur Autofrage möchte ich dich auf meinen Bericht (unten in der Signatur) von 2022 verweisen, wo ich ausführlich auf die Vor- und Nachteile unseres Autovermieters eingehe. Public CS brauchst du nicht vorzubuchen. Dort geht es nach dem Motto "Einer geht noch, einer geht noch rein!" Anders ist es mit den Private CS, die du ausschließlich für dich hast. Die solltest du über deinen Autovermieter buchen lassen, und das sehr zeitig. Was man wissen sollte: die Private CS sind teurer (logisch) und haben keinerlei Infrastruktur. Mindestens einen Spaten solltest du dir von deinem Vermieter mitgeben lassen. 😗
LG aus Puerto de la Cruz
Karsten
FranThemenstarter47 Beiträge · seit 201525. Jan. 2024 · #18Hallo Karsten
danke für deine Infos betreffend deiner Tansania Reise 2022. Ich schlage mich momentan grad mit den Autovermietern herum. Saftige Preise haben die, vorallem wenn sie das Auto noch von SA hoch nach Tansania bringen (bushlore). Ich warte nun noch auf die verschiedenen Antworten. Landrover möchte ich lieber nicht, da ich die schrecklich zum fahren finde und ich eher eine kleine Person bin, die dann Mühe hat mit dem Sichtfenster 🙂
MImitglied19210Gast25. Jan. 2024 · #19Wo willst Du denn in Tansania mieten? In/um Arusha ist das Angebot an Vermietungen für westliche Touristen meines Erachtens größer als in Daressalaam. Nach DAR fliegen aber mehr Airlines als nach JRO und man macht eher mal ein Schnäppchen beim Flug. Die Vermieter bringen die Autos auch von Arusha nach DAR, aber dann zahlt man schon wieder ein paar Hunderter drauf.
Wenn Du nur ein knappes Budget hast, dann vergrößert sich die Auswahl an potentiellen Vermietungen und günstigeren Autos stark, wenn Du auch unausgestattete Autos in Erwägung ziehst und Campingausrüstung einfach einfliegst. Wenn man mit Qatar, Turkish, Oman Air, Egyptair, Kenya Airways oder Saudia fliegt, dann hat man auch in der Economy meist 30-46 kg Gepäck inklusive und dann ist es eigentlich auch kein Problem, eine größere Campingausstattung einzufliegen. Das hat noch den Vorteil, dass man weiß, welche Qualität das (eigene) Zeug hat. Nach meiner Erfahrung haben die Campingausstattungen der Anbieter in Ostafrika häufig nicht ansatzweise das Niveau, dass man bei guten Vermietern in Namibia oder Südafrika gewohnt ist. Zum anderen kannst Du dann in Erwägung ziehen, ob ein RAV4, Vitara oder 4wd X-Trail reicht. Die kosten häufig nur die Hälfte. Serengeti oder Selous ist mit diesen Autos seitens der Vermieter aber teilweise nicht erlaubt.
Ein Problem ist noch, dass viele Vermieter nur limited mileage, also 100 oder 120km pro Tag, in den Tarifen inklusive haben und weitere Kilometer um die 0,4 USD/km extra kosten. Das Land ist aber riesig - 3 mal so groß wie Deutschland und auch größer als Namibia - und je nach Route kommen dann 4stellige Kilometer-Extrakosten heraus. Aber wenn man nicht zur Hauptsaison unterwegs ist, lässt sich vieles verhandeln.
Grüße
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201125. Jan. 2024 · #20Hallo Fran,
da kann ich dir dann nicht weiterhelfen. Die anderen Autovermieter, die wir kennen (Serengeti Select Safaris in Arusha hatte Landrover, vermietet aber scheint's nicht mehr) und Sam's Car Rental in Dar (Landcruiser Prado Automatic, Website existiert nicht mehr) führen nicht weiter.
LG aus Puerto
Karsten