Mannschaftsausflug nach Namibia – April 2023

Reisebericht 56 Antworten · 7'010 Aufrufe · gestartet 01. Aug. 2023 von Sorimuc
1'415 Beiträge · seit 201410. Aug. 2023 · #21
Zammerucke! Ich muss auch noch mit! Habe mich sofort an meine herzerfrischende Lektüre von "Hummeldumm" erinnert 🤪 😄 Jetzt bin ich gespannt, wie ihr euer Gruppenleben meistert 😉
In fröhlicher Erwartung grüsst die Margitta
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 10. Aug. 2023
16,9k Beiträge · seit 201210. Aug. 2023 · #22
Gromi schrieb:Zammerucke! Ich muss auch noch mit! Habe mich sofort an meine herzerfrischende Lektüre von "Hummeldumm" erinnert 🤪 😄 ...
Ich hoffe, Du hast einen Adapter mit dabei? 🤪

LG
Logi
1'415 Beiträge · seit 201410. Aug. 2023 · #23
Logi (sch) !!! 😄
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
1'822 Beiträge · seit 201610. Aug. 2023 · #24
Hallo Sonja,
ich oute mich mal als bisher stiller (aber dabei sehr interessierter und gut unterhaltener) Mitleser.
Und ich werfe einen weiteren Vorschlag in den Raum: Vielleicht ist euer Waschbär eine Civet gewesen. Von Größe und Gesichtsform und -zeichnung her ist hier schon eine Ähnlichkeit festzustellen.

Bin gespannt, was ihr noch so erlebt habt.
Herzlich
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter362 Beiträge · seit 201311. Aug. 2023 · #25
Schön, dass ihr dabei seid und vielen Dank für eure Vorschläge zu Waschbär-ähnlichen Vierbeinern in der Kalahari 😁 Weiter gehts nun Richtung:

Sossusvlei 04.-06.04.2023 - Teil 1

Weiter geht es für unsere Reisegruppe Richtung Sossusvlei, wo wir das erste Mal auf der Sossus Oasis Campsite im Zelt übernachten werden. Im Maltahöhe Hotel pausieren wir, erfrischen uns mit kühlen Getränken und bewundern die Ausstellungsstücke, die sich hier über die Jahre angesammelt haben – immerhin handelt es sich um das älteste Hotel Namibias und wurde im Jahr 1907 eröffnet (selbige Ausstellungsstücke habe ich übrigens nur bewundert, offenbar aber nicht fotografiert 🤩 ).

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Die Weiterfahrt auf der C19 ist landschaftlich traumhaft, und so halten wir des Öfteren für Fotos.

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Als wir schließlich gegen 16:30 Uhr die Campsite erreichen, zeigt das Thermometer 40 Grad im Schatten an 🙄 Unser Platz Nummer 14 liegt sehr schön im hinteren Bereich, fernab der Hauptstraße. Den Aufbau gehen wir angesichts der Hitze nur langsam an, zunächst ist Entspannung im Schatten und Baden angesagt.

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Als es dunkel wird, beginnt Grillmeister Tristan mit dem Braai: mehrere Kilo Lamm, Rind und Schweinebauch landen auf dem Feuer, dazu gibt es Salat und Knoblauchbrot. Ein wirklich köstliches Abendessen!

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Sophia schläft im Zelt wie ein Stein, und auch ich bin müde und gehe früh schlafen – wir wollen schließlich am nächsten Morgen ins Sossusvlei. Die ganze Gruppe ist zeitig am Start, und so reihen wir uns um kurz vor sieben Uhr in die Schlange am Gate ein. Wir lassen es aber ruhig angehen und machen an der Düne 1 erstmal Frühstückspause 🤪

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Während alle anderen den schweißtreibenden Aufstieg auf die Big Daddy in Angriff nehmen, spazieren wir mit der Kleinen ins Deadvlei – alles andere wäre uns viel zu anstrengend gewesen 😐 Es ist unglaublich heiß und wir flüchten schließlich in den Schatten des großen Baums an der Picknick Area. Die anderen kehren eineinhalb Stunden später zurück und sind ziemlich erledigt. Neben uns vermisst eine andere Reisegruppe einen 70-jährigen Mitreisenden, der schon längst von seinem Aufstieg auf die Düne zurück sein müsste 😮

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Die Rückfahrt zur Campsite ist sehr mühsam – die Hitze, das frühe Aufstehen und die körperliche Anstrengung belasten jeden. Dass die Strecke meist schnurgerade ist, macht die Sache nicht besser. Wie eine Oase taucht schließlich die Campsite vor uns auf und wir gönnen uns erstmal alle eine kalte Dusche – göttlich! Den Nachmittag verbringen wir bei 42 Grad im Pool oder dösend im Schatten. Außerdem essen wir 😄 – mittags gibt es Boerewors und Gemüsesticks, direkt im Anschluss beginnen wir mit den Vorbereitungen für den Potjie (dank der Locals in unserer Gruppe weiß ich nun auch endlich, wie man das ausspricht, nämlich „Poikie“) mit Lamm, Kartoffeln, Zwiebeln und Gemüse, der einige Stunden auf dem Feuer vor sich hin köchelt.

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Auch heute gehe ich wieder frühzeitig ins Zelt, denn am nächsten Morgen wollte ich mir einen lang gehegten Traum erfüllen… 😘
6 Wochen Namibia mit Kind - April & Mai 2026 Mannschaftsausflug nach Namibia - April 2023 Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth Namibias Süden + KTP 2017 Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2023
16,9k Beiträge · seit 201211. Aug. 2023 · #26
Langsam mache ich mir über den Alkoholkonsum doch sehr Sorgen ... 😎
Sorimuc schrieb:... immerhin handelt es sich um das älteste Hotel Namibias und wurde im Jahr 1907 eröffnet (selbige Ausstellungsstücke habe ich übrigens nur bewundert, offenbar aber nicht fotografiert 🤩 ).
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LG
Logi
3'383 Beiträge · seit 200911. Aug. 2023 · #27
Hi Sonja,
ein höchst unterhaltsamer Bericht. Da sollte ich mir glatt überlegen, mal in unserem Tennisverein nachzufragen. 🙂
Erfahrung mit Kleingruppen hätte ich ja .
Viele Grüße
Der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2023 · #28
Doppelt
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2023
33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2023 · #29
Langsam mache ich mir über den Alkoholkonsum doch sehr Sorgen ...
Soweit mir bekannt ist, und meine Schwiegerfamilie stammt aus der Gegend, ist das Maltahöhe-Hotel das älteste noch bestehende Landhotel des Landes.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 11. Aug. 2023
16,9k Beiträge · seit 201211. Aug. 2023 · #30
travelNAMIBIA schrieb:
Langsam mache ich mir über den Alkoholkonsum doch sehr Sorgen ...
Soweit mir bekannt ist, und meine Schwiegerfamilie stammt aus der Gegend, ist das Maltahöhe-Hotel das älteste noch bestehende Landhotel des Landes.
... und das 1906 erbaute Bahnhof Hotel von Aus ist das älteste noch bestehende Hotel an einem Bahnhof im südlichen Namibia. 😎
... und das Bethanie Hotel & Guesthouse wirbt sogar mit einem Baujahr um 1880 herum und behauptet ebenfalls das älteste Hotel im Lande zu sein. 🤪

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2023
Themenstarter362 Beiträge · seit 201312. Aug. 2023 · #31
Logi schrieb:
travelNAMIBIA schrieb:
Langsam mache ich mir über den Alkoholkonsum doch sehr Sorgen ...
Soweit mir bekannt ist, und meine Schwiegerfamilie stammt aus der Gegend, ist das Maltahöhe-Hotel das älteste noch bestehende Landhotel des Landes.
... und das 1906 erbaute Bahnhof Hotel von Aus ist das älteste noch bestehende Hotel an einem Bahnhof im südlichen Namibia. 😎
... und das Bethanie Hotel & Guesthouse wirbt sogar mit einem Baujahr um 1880 herum und behauptet ebenfalls das älteste Hotel im Lande zu sein. 🤪

LG
Logi
Danke für deine Ergänzungen, Logi - ich gebe hier wieder, was ich im Reiseführer nachgelesen habe und was uns von den Einheimischen auch so bestätigt wurde. Ich garantiere nicht für geschichtliche Korrektheit - muss ich zum Glück ja auch nicht 😉

Schöne Grüße,
Sonja
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Themenstarter362 Beiträge · seit 201312. Aug. 2023 · #32
Nun geht es weiter mit einer wahren Bilderflut - sorry schon mal dafür 🤩 😎

Sossusvlei 04.-06.04.2023 - Teil 2

Mein Wecker klingelt am nächsten Morgen um 04:45 Uhr. Während die anderen noch eine Weile schlafen und später dankenswerterweise unser Zeltlager abbauen werden, werde ich mir einen 10 Jahre alten Traum erfüllen: eine Fahrt mit dem Ballon über die Namib-Wüste.

Bereits 2013, bei unserer allerersten Reise in dieses wunderbare Land, hatte ich eine Ballonfahrt gebucht, die leider kurzfristig aufgrund eines Sandsturms verschoben werden musste. Was habe ich mich damals geärgert, und irgendwie ist es mir nie aus dem Kopf gegangen. Also diesmal ein neuer Versuch!

Ich bin übrigens allein gefahren, Marc hat Höhenangst und Sophia ist noch viel zu klein. Den Rest unserer Gruppe konnte ich im Vorfeld nicht davon überzeugen, dass der sündhaft teure Ausflug seinen Preis wert ist 😊

Um 5 Uhr werde ich an der Tankstelle der Sossus Oasis Campsite von meinem Shuttle abgeholt und zu Namib Sky Balloon gebracht. Dort gibt es Kaffee und eine kurze Einweisung. Drei Ballons werden voll besetzt sein mit jeweils 16 Personen. Noch im Dunkeln werden wir zum Startplatz gebracht, wo wir nervös auf die Start-Freigabe warten – noch ist das Wetter zu unsicher, es regnet am Horizont und wir warten auf den Sonnenaufgang. Die Ballons werden unterdessen schon bereit gemacht, und dann kommt endlich das erlösende Signal.

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Mit mir an Bord befindet sich eine Familie aus England, ansonsten nur Deutsche, die offenbar nun, kurz vor dem Start, doch etwas mit Angst zu kämpfen haben und mehrfach die Frage stellen, ob ein Start auch wirklich sicher wäre, außerdem unser Pilot Brad aus Australien. Nun geht es los und ich lasse noch mehr Bilder sprechen:

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Die Fahrt erfüllt absolut meine nicht gerade geringen Erwartungen. Ruhig gleiten wir über den ersten Dünenausläufern dahin, es wird wenig gesprochen – alle sind überwältigt von dem, was wir zu sehen bekommen. Brad dreht den Ballon stetig um seine Achse, so dass alle das komplette Panorama bewundern können.

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Nach etwa eineinhalb Stunden landen alle drei Ballons direkt an der Teerstraße, die ins Sossusvlei führt. Wir werden bereits von den Begleitfahrzeugen erwartet und ein Stück weit hinein in die Dünenlandschaft gefahren (der Weg dorthin zweigt ab von dem Parkplatz an Düne 1), wo uns ein reichlich gefülltes Buffet mit vielen selbstgemachten Köstlichkeiten und elegant eingedeckte Tische erwarten – was für ein unwirklicher Anblick!

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Eine große Flasche Champagner wird stilecht mit einem Säbel geöffnet. Ich genieße das leckere Frühstück – zumindest kurzzeitig, da plötzlich eine Wolkenwand anrückt und es tatsächlich anfängt zu regnen, mitten in der Wüste! Wir springen schnell zurück in die bereitstehenden Fahrzeuge und machen uns auf den Rückweg.

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6 Wochen Namibia mit Kind - April & Mai 2026 Mannschaftsausflug nach Namibia - April 2023 Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth Namibias Süden + KTP 2017 Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2023
248 Beiträge · seit 201513. Aug. 2023 · #33
Hey Sonja,
danke für die wahre Bilderflut. Habe sie sehr genossen.
Dein strahlen auf dem Foto sagt alles 😉
Es ist immer schön und wichtig, sich mal einen Wunsch zu erfüllen.

Beste Grüße
Oliver
der Weg ist das Ziel..... 2000 Januar Namibia (Anfängerroute ohne Forum) https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299399-zurueck-in-die-zukunft-namibiareise-2000.html?start=0 // 2015 Februar Solotour (abseits der Änfängertour)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285792-4x4hilux-meine-fotoausruestung-und-ich.html // 2017 Februar Solotour ( der Süden, Kalahari und KTP)- https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291851-der-sueden-ein-hilux-kameraequipment-und-ich.html?limitstart=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html // 2019 März Solotour (Damaraland und Kaokoveld) https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/300049-ausblick-nein-leider-nur-rueckblick.html// 2023 April Altes und Neues (Kalahari -Namib- Damaraland- Etosha- Waterberg)..... to be continued
Themenstarter362 Beiträge · seit 201313. Aug. 2023 · #34
Heyde schrieb:Hey Sonja,
danke für die wahre Bilderflut. Habe sie sehr genossen.
Dein strahlen auf dem Foto sagt alles 😉
Es ist immer schön und wichtig, sich mal einen Wunsch zu erfüllen.

Beste Grüße
Oliver
Hallo Oliver,

da hast du vollkommen Recht - und ich muss wirklich sagen, in diesem Fall hat es sich absolut gelohnt 😘

Schöne Grüße,
Sonja
6 Wochen Namibia mit Kind - April & Mai 2026 Mannschaftsausflug nach Namibia - April 2023 Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth Namibias Süden + KTP 2017 Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
Themenstarter362 Beiträge · seit 201313. Aug. 2023 · #35
Rostock Ritz Desert Lodge 06.-07.04.2023

An der Tankstelle der Sossus Oasis Campsite wartet schon der Rest der Reisegruppe auf mich und wir fahren weiter bis Solitaire, wo wir den obligatorischen Stopp für Apfelkuchen und Eis für Sophia einlegen. Benzin gibt es heute keins – erst in etwa fünf Stunden wird der LKW mit Nachschub erwartet. Gut, dass unsere Fahrzeuge alle mit Diesel laufen. Nur Tristans Auto braucht Benzin, der hat glücklicherweise aber einen Doppeltank und noch genug in Reserve.

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Sowohl die Anfahrt als auch der erste Eindruck der Rostock Ritz Desert Lodge ist großartig. Wir wohnen in rustikalen, Iglu-förmigen Häuschen aus Stein, jedes mit gigantischer Aussicht auf die traumhafte Landschaft. Auch die Aussicht in die Toilette ist traumhaft – eine Tür gibt es nämlich leider nicht, lediglich einen dünnen Vorhang 😈

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Den Nachmittag verbringen wir ganz entspannt am erfrischenden Pool. Der Barkeeper bringt kalte Getränke und es könnte uns nicht besser gehen. Es sind noch zwei Familien anwesend, die sämtliche Liegen in Beschlag genommen haben, weshalb wir es uns am Rand des Pools bequem machen. In der Situation frage ich mich, wie die übrigen Gäste die Anwesenheit einer solch großen Gruppe wohl finden? Wir sind zwar nicht laut oder unangenehm, aber so viele Personen inkl. Kleinkind, das Ball spielend zwischen allen rumspringt, tragen natürlich nicht unbedingt zu allgemeiner Ruhe bei 😗 🤪

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Der Sonnenuntergang ist schlicht und einfach grandios bei diesem gigantischen Ausblick – wir genießen ihn auf der Terrasse mit einem kühlen Savanna.

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Das WLAN funktioniert heute wohl nicht, und damit gibt es auch kein Babyphone für uns. Da Sophia eine ziemliche Schlafmütze ist und gerne und früh ins Bett geht, muss man sich echt was einfallen lassen, um sie nach 19 Uhr wach zu halten. Wir schaffen es bis zum Dessert, dann geht Marc mit ihr schlafen. Das Essen an sich ist nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes, der Service leider sehr langsam – wir sind bereits mit der Vorspeise fertig, als überhaupt erst unsere Getränke kommen.

Wir sitzen noch eine Weile auf der Terrasse und genießen die leichte Brise, die für etwas Abkühlung sorgt. Unsere Nacht ist recht unruhig, die Steinhäuschen speichern die Hitze des Tages und trotz offener Türen gibt es kaum Abkühlung. Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück weiter. Hier hat es uns sehr gut gefallen, allein schon wegen der Lage und dem schönen Pool. An der Qualität von Essen und Service kann aber gerne noch gearbeitet werden 😐

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zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2023
768 Beiträge · seit 201713. Aug. 2023 · #36
Hallo Sonja, wow was für ein einmaliges Erlebnis! So cool! Und auch sonst gefällt mir eure Gruppenreise bis jetzt sehr gut. Mein ich das nur, oder ist eure Kleine recht gross für ihr Alter von zwei Jahren? Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter362 Beiträge · seit 201314. Aug. 2023 · #37
Enilorac65 schrieb:Hallo Sonja, wow was für ein einmaliges Erlebnis! So cool! Und auch sonst gefällt mir eure Gruppenreise bis jetzt sehr gut. Mein ich das nur, oder ist eure Kleine recht gross für ihr Alter von zwei Jahren? Liebe Grüsse Caroline
Hallo Caroline,

vielen Dank, es freut mich, dass dir unsere Reise gefällt 🙂 Ich bin ja eigentlich kein Fan von Gruppenreisen, aber in diesem Fall - mit Leuten, die man kennt - war es richtig klasse.

Sophia ist vor Kurzem drei Jahre alt geworden, vermutlich liegt es daran 😁

Liebe Grüße,
Sonja
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Themenstarter362 Beiträge · seit 201314. Aug. 2023 · #38
Swakopmund 07.-09.04.2023

Die Pad nach Swakopmund ist in fürchterlichem Zustand – wellig und durchsetzt mit Schlaglöchern, so dass wir für 100 Kilometer ganze drei Stunden (ohne Pausen) benötigen 😵

Kurz nach der Ausfahrt von Rostock Ritz erreichen wir den Tropic of Capricorn, dessen Schild über und über mit Aufklebern von Reisenden beklebt ist. Jemand hat die Idee, wir könnten doch einen Aufkleber des TSV Unterpfaffenhofen Germering hinzufügen – dazu müssen wir ein Auto komplett ausräumen, da sich der Koffer mit den Aufklebern natürlich ganz hinten unten befindet 😈 Vermutlich ist unser Sticker aber jetzt schon nicht mehr dort – zwei Tage später erscheint ein Artikel in der AZ, dass eine holländische Familie dem „Vandalismus“ Einhalt gebieten wollte und alle Aufkleber, die sich lösen ließen, entfernt hat 😊

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Wir stoppen ebenfalls am Kuiseb Canyon, danach wird die Straße zum Glück besser und wir erreichen die Düne 7 kurz vor Walvis Bay. Der motiviertere Teil unserer Gruppe steigt nach oben, wir sitzen unten im Schatten und gönnen uns ein kühles Getränk – ein Hoch auf die Kühlschränke in den Fahrzeugen.

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Sobald das Meer in Sicht ist, müssen wir noch einmal anhalten – wir wollen die salzige, kühle Meeresluft genießen. Was für eine Wohltat nach der Hitze der letzten Tage! Unsere Unterkunft in Swakopmund ist das The Delight, und wir beziehen nur kurz unsere Zimmer, bevor es direkt weiter in die Stadt geht. Vorher gibt es aber noch eine Überraschung für uns: Tristans Onkel, den wir bereits aus Windhoek kennen, hat sich zu unserer großen Freude entschlossen, das Wochenende hier mit uns gemeinsam zu verbringen, und erwartet und bereits im Hotel. Auch seine Eltern sind angereist und werden uns bis zu unserem nächsten Ziel begleiten.

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Unser Spaziergang führt uns zur Waterfront und dann immer die Strandpromenade entlang bis zum Tiger Reef, wo wir den Sonnenuntergang bewundern wollen. Einige haben die Temperaturen und den kalten Wind hier ganz schön unterschätzt – wir haben zum Glück vorgesorgt und warme Jacken eingepackt. Unser Abendessen hier besteht aus Pommes, Calamari und Austern, dann verbringen Marc und ich einen gemütlichen Abend an der Hotelbar, während die anderen noch in ein Restaurant weiterziehen.

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Am nächsten Morgen geht es erneut früh los. Wir haben heute die Mola Mola Dolphin Tour auf dem Programm. Als Gruppe gibt es ein Boot exklusiv für uns, und Sophia bekommt für alle Fälle eine kleine Mini-Schwimmweste 😘 Gleich nach der Abfahrt kommen eine Robbe und ein Pelikan an Bord und werden von der Besatzung mit Fischen gefüttert. Die Tiere scheinen dies gewohnt zu sein, Berührungsängste gibt es keine und sie posieren geduldig für das ein oder andere Foto.

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Wir verbringen den ganzen Vormittag auf See, sehen zahlreiche Robben, Delphine und sogar Flamingos, werden von der Crew umsorgt und genießen die Fahrt. Nach einer Weile gibt es leckeren Fingerfood und Sekt, dann kommen noch fünf Pelikane angeflogen und fahren ein Stückchen mit uns – vermutlich nur solange, bis sie ein anderes Boot finden, wo der ein oder andere Happen für sie abfällt 😄 Nach gut drei Stunden steuern wir zurück zum Hafen, wo sich Sophia im Souvenirladen noch eine pinken Flamingo aussucht.

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Fazit zur Bootstour: Für uns war die Tour klasse, da wir als Gruppe ein eigenes Boot nur für uns hatten. Allgemein ist das schon sehr touristisch - von selbst wäre ich vermutlich nicht auf die Idee gekommen, diese Tour zu buchen 😄 Aber auf jeden Fall mal eine nette Abwechslung zu Sand und Wüste.

Nachmittags geht es für Marc direkt weiter zum Quad Bike fahren, während Sophia und ich uns über ein paar entspannte Stunden in unserem Hotelzimmer freuen. Marcs Feedback zum Quad Bike: Es ist eine interessante Erfahrung, einmal mit dem Quad im Sand fahren zu können, leider fährt die Gruppe jedoch ohne Ziel durch die Dünen, was ökologisch vermutlich ziemlich fragwürdig ist. Außerdem sind viele Gruppen parallel unterwegs und die Guides wenig motiviert, ihren Gästen etwas zu bieten (die Tip-Box wurde bereits vor Beginn der Fahrt rumgereicht 😵 ).

Zum heutigen Sonnenuntergang finden wir uns auf der Jetty ein, bevor es dann zum Abendessen ins The Tug geht. Das hatten wir von 2013 irgendwie besser in Erinnerung – der Service ist extrem langsam, Bestellungen werden durcheinander gebracht und auf das Essen warten wir gefühlt ewig. Auch der Fisch entspricht leider nicht ganz unseren Erwartungen. Sophia hält gut durch, ist am Ende aber todmüde und schläft auf dem Heimweg fast auf unserem Arm ein.

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Selfie-Queen 😎 Wenn schon sonst keiner ein Bild von mir macht 😄

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Am Ostersonntag – alle Hotelangestellten sind passenderweise als Osterhasen verkleidet – genießen wir ausgiebig das vielfältige und leckere Frühstücksbuffet, bevor wir die kühlere Küstengegend wieder hinter uns lassen und erneut ins Landesinnere fahren. Das stylische und sehr schön eingerichtete Hotel bietet sämtliche Annehmlichkeiten, die man braucht, die Lage ist zudem sehr zentral mitten in Swakopmund – hier würden wir jederzeit wieder einchecken.
6 Wochen Namibia mit Kind - April & Mai 2026 Mannschaftsausflug nach Namibia - April 2023 Südafrika 2020: Von Kapstadt nach Port Elizabeth Namibias Süden + KTP 2017 Namibia/ Botswana 2015: Auf den Spuren der Elefanten Namibia 2013: Die Ersttäter-Tour
zuletzt bearbeitet 14. Aug. 2023
Themenstarter362 Beiträge · seit 201315. Aug. 2023 · #39
Omaruru Game Lodge 09.-10.04.2023

Unsere Fahrt geht weiter, an der Spitzkoppe vorbei, zur Omaruru Game Lodge. Aufgrund des Feiertags begleiten uns Tristans Eltern und wir freuen uns, noch mehr Zeit mit ihnen verbringen zu können. An einer Tankstelle können wir trotz Sonn- und Feiertag alkoholische Getränke kaufen – vermutlich nicht ganz legal, aber wir freuen uns, denn unsere Vorräte sind ganz schön geschrumpft. Kurz vor Omaruru müssen wir an einer Baustelle warten, da eine Fahrspur gesperrt ist. Die Wartezeit lag bei sage und schreibe 15 Minuten, und während dieser Zeit kamen höchstens drei Autos durch 🙄 😈

Bereits am frühen Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft für diese Nacht. Das ist auch gut so, denn schon um 15 Uhr startet der Game Drive. Wir beziehen eilig die Zimmer – immer dieser Freizeitstress! Nur Marc und Sophia entscheiden sich für die entspannte Variante und verbringen den Nachmittag am Pool.

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Zunächst machen wir uns auf die Suche nach den Elefanten und werden auch schnell fündig. Die grauen Riesen werden mit Heu und Schoten gefüttert und kommen sehr nah an die Fahrzeuge. Offenbar sind die Tiere es auch gewöhnt, von den Besuchern angefasst und gestreichelt zu werden.

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Im gegenüberliegenden Bereich der Lodge geht es weiter: Wir sehen vier ausgewachsene Nashörner mit zwei Jungtieren, Zebras, Giraffen, Wasserböcke, Eland-Antilopen, Impalas, Strauße und vieles mehr – am Ende tut uns sogar das hauseigene Nilpferd einen Gefallen und wuchtet seinen massigen Körper an Land.

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Der Game Drive ist nett und wir haben viele Tiersichtungen aus nächster Nähe, die man so in freier Wildbahn vermutlich nicht hat. Das Ganze erinnert aber sehr an einen Besuch im Zoo. Auch unser Guide ist eher mäßig motiviert, erklärt kaum etwas, und hey –
zu Trinken gibt es nur Wasser aus der Kühlbox 😮 Kein Stopp an schöner Stelle mit Aperitivo und Snacks – aber vielleicht sind wir auch zu anspruchsvoll 😗 Bei der Rückkehr finden wir Sophia Nudeln essend am Wasserloch, direkt vor ihrer Nase ein Nashorn, das sie interessiert beobachtet 😘

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Den Aperitif gibt es für uns nun ebenfalls am beleuchteten Wasserloch, dann wird ein 4-Gänge-Menü bestehend aus Gemüse-Tarte, Rote-Bete-Salat, Oryxsteak und Früchte-Pudding serviert. An diesem Abend sitzen wir noch lange draußen und genießen die milden Temperaturen und die gute Stimmung. Wir erfahren allerlei interessante Dinge von den Locals, zum Beispiel, dass sie uns Deutsche „Jerrys“ nennen (vermutlich wegen der Abkürzung GER für Deutschland), und amüsieren uns köstlich über die Tradition des Bokdroll Verspoeg Competisie (Weitspuckwettbewerb mit Antilopenhinterlassenschaften) 🤢

Am nächsten Tag geht es auch schon weiter – wir brechen auf Richtung Etosha Nationalpark. Die Omaruru Game Lodge hat uns leider in Summe nicht überzeugt. Die Zimmer sind alt und renovierungsbedürftig, und das Essen sowie der Game Drive bleiben hinter den Erwartungen zurück. Wer Zuhause gerne in den Zoo geht, fühlt sich aber vermutlich ganz wohl.
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zuletzt bearbeitet 15. Aug. 2023
Themenstarter362 Beiträge · seit 201316. Aug. 2023 · #40
Etosha Nationalpark 10.-14.04.2023

In Otjiwarongo kaufen wir für die nächsten beiden Camping-Tage im Spar ein. Wir sind schon geübt, bereits eine halbe Stunde später stehen wir mit vollgepackten Einkaufswägen wieder auf dem Parkplatz und verstauen Essen und Getränke in den Fahrzeugen. Gegen drei Uhr nachmittags erreichen wir das Etosha Safari Camp, ergattern drei zusammenhängende Plätze in der Mitte und bauen gemütlich unsere Wagenburg auf. Zwischendurch kühlen wir uns im Pool ab (die Mädls) und bereiten das abendliche Braai vor (die Männer). Lange sitzen wir an diesem Abend zusammen und bewundern den schönsten Sternenhimmel unserer Reise.

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Am nächsten Morgen haben wir leider einen Krankheitsfall zu beklagen: Tristan scheint sich den Magen verdorben zu haben. Alle anderen bleiben zum Glück ohne Beschwerden. Wir frühstücken erstaunlich luxuriös, kochen Rührei für alle aus sagenhaften 36 Eiern, außerdem gibt es Baked Beans, Obstsalat und sogar Sekt. Wir haben entschieden, morgens nicht in den Park zu fahren, und so beschäftigt sich jeder wie er möchte: Die Männer wursteln so rum (beim Campen ist ja immer was zu tun), wir Mädls gehen an den Pool und freuen uns über den ereignislosen Vormittag. Sophia beschäftigt uns alle auf ihre Weise: Mit Chrissy holt sie Wasser am Pool, Julian darf Pixi-Bücher vorlesen, Markus muss als Reitpferd herhalten 😄

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Während der Rest der Gruppe – außer Tristan, dem es immer noch nicht wirklich gut geht – nachmittags in den Park fährt, bleiben wir noch ein Weilchen am Pool und entspannen. Kurz vor der Ausfahrt aus dem Park haben unsere Freunde eine grandiose Sichtung: Ein ausgewachsener Mähnenlöwe läuft direkt vor ihnen über die Straße! Leider sind alle Bilder viel zu dunkel geworden, da die Sonne schon untergegangen ist 🙄

Später treffen wir uns alle im Restaurant, das zum Camp gehört und mit fröhlichen bunten Möbeln bestückt ist. Die Atmosphäre ist sehr angenehm, es gibt sogar Live-Musik am Lagerfeuer. Wir lassen uns Oryx-Filet vom Buffet schmecken und setzen uns dann ans Feuer, wo Sophia andächtig der Musik lauscht 😘

Am folgenden Tag geht es früh los – wir verbringen den ganzen Tag im Park, immerhin müssen wir die komplette Strecke vom südlichen Anderson Gate bis zum östlich gelegenen Namutoni zurücklegen, um unsere nächste Unterkunft zu erreichen. Das Etosha Safari Camp hat uns allen sehr gut gefallen. Die Plätze auf der Campsite sind mit Gras bewachsen und große Bäume spenden ausreichend Schatten, die Sanitäranlagen sind sauber und der Poolbereich mit Bar und urigem Restaurant versorgt einen mit allem, was man braucht.

Kurz nach Okaukuejo erspähen wir eine Hyäne, die sich aber leider hinter hohem Gras versteckt und auch partout nicht mehr herauskommen möchte. Wenn vier Fahrzeuge angestrengt in eine Richtung schauen, erregt das natürlich die Aufmerksamkeit anderer Gäste und wir verursachen einen kleinen Stau. Könnt ihr sie entdecken?

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Bis zur Frühstückspause auf dem Rastplatz bei Olifantsbad begegnet uns noch eine Zebraherde auf ihrem Weg zum Wasserloch Gemsbokvlakte, wo sich schon einige Oryx, Springböcke und andere Tiere aufhalten.

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Kurz vor Homob liegen fünf Löwen direkt neben der Straße im dichten Busch verteilt – es herrschen kriegsähnliche Zustände, beim Kampf um die besten Plätze gibt es kein Pardon. Nach zwanzig Minuten verursacht ein mit fünf Mann besetzter Golf beim hin und her Rangieren fast einen Unfall, und wir ziehen entnervt ob der Rücksichtslosigkeit weiter.

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Auch kurz vor dem Etosha Lookout, wo wir natürlich einen Fotostopp einlegen, liegt ein Löwe gut getarnt im Schatten eines Baumes.

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Vor Okerfontein erspähen wir einen Helikopter, der in der Nähe zur Landung ansetzt, kurz danach brausen mehrere Fahrzeuge mit bewaffneten Rangern des Nationalparks in die gleiche Richtung an uns vorbei. Wir stimmen per Funk ab und fahren schließlich hinterher – was wäre uns sonst für ein Spektakel entgangen 😮 Einige Männer arbeiten an einem offenbar betäubten Nashorn, dem gerade in diesem Moment selbiges abgesägt wird. Nach wenigen Minuten wird hektisch zusammengepackt und alle springen in ihre Fahrzeuge oder den Hubschrauber – und schon Sekunden später regt sich das Nashorn, nun ohne Horn, richtet sich schwerfällig auf, wankt davon ins hohe Gras und ward sogleich nicht mehr gesehen.

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Direkt an der Teerstraße bei Namutoni treffen wir noch auf eine größere Herde Elefanten, und sogar ein paar Babys sind mit von der Partie.

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Nach 9,5 Stunden auf Pad erreichen wir endlich die Mokuti Lodge – und sind vom Fleck weg begeistert. Die Lodge hat erst ein paar Wochen vorher nach einem größeren Umbau neu eröffnet, alles ist sehr modern und stilvoll gestaltet, der Pool ein absoluter Traum. Und die Lage direkt am Tor zum Etosha ist natürlich grandios.

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Nach dem köstlichen Abendessen sitzen wir noch zusammen an der Poolbar und rekapitulieren die bisherigen Highlights unserer Reise. Das sind einige, und zum Glück ist sie auch noch nicht vorbei.

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Für den nächsten Tag haben wir kaum Pläne – nach zwei Wochen unterwegs ist jeder froh, einen Tag lang kein Programm zu haben. Wir treffen uns bereits vormittags am Pool und Werner, der Barkeeper, sorgt sich rührend darum, dass unsere Gläser nie leer werden 🤪 Zwischendurch gönnen wir uns Massagen, denn auch einen Spa-Bereich gibt es hier. Meine dauert ganze 90 Minuten und entspannt mich mit der Heilkraft von heißen und kalten Steinen.

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Ansonsten ist über diesen Tag nicht mehr viel zu sagen, außer, dass uns langsam die Melancholie des herannahenden Abschieds befällt. Am folgenden Morgen geht es weiter zur letzten Station unserer Reise. Unser Fazit zur Mokuti Lodge: Wer dort eincheckt, hat alles richtig gemacht.
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zuletzt bearbeitet 16. Aug. 2023