Unsicher - Moremi/Chobe selbst fahren ?

14 Antworten · 2'631 Aufrufe · gestartet 31. Juli 2023 von pezzi1704
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Themenstarter11 Beiträge · seit 201431. Juli 2023 · #1
Hallo liebe FoMis,

wir sind seit 2014 vom Afrikavirus infiziert und waren seit dem 2x in Namibia und 3x in Südafrika als Selbstfahrer unterwegs. Seit dieser Zeit auch immer wieder mal das Form genutzt. Obwohl wir für dieses Jahr fest vorhatten, nicht ins südliche Afrika zu reisen geht´s jetzt im November doch wieder für drei Wochen nach Namibia und Botswana – zufällig war ein Camper frei – da mussten wir zuschlagen.

Wir lieben es in der Natur zu sein, die tollen Lodges/Camps zu genießen und können stundenlang an Wasserlöchern den Elefanten zusehen. Aus diesem Grund machen wir eher kurze Fahrstrecken und müssen dafür öfter nach Namiba um alles abzugrasen.

Dieses Jahr möchten wir also den Caprivistreifen erkunden und fahren über Botswana (Maun, Moremi, Chobe über Savuti nach Kasane, Vic-Falls,) in den Caprivistreifen. Wir haben bei Asco einen Toyota Bushcamper 4x4 für 21 Tage gemietet und wollen ausschließlich Campen.

Leider tue ich mich mit der Planung diesmal echt schwer. Ich habe schon soooo viel hier im Forum gelesen (Danke an Alle für die tollen Reiseberichte und Tipps) dass ich mir unsicher bin, ob wir im Moremi und Chobe/Savuti wirklich selbst fahren können. Wir sind zwar schon die ein oder andere kurze Tief-Sandstrecke gefahren, aber hatten noch keine langen Strecken zu bewältigen, wie es wohl im Moremi/Chobe der Fall sein soll. Ich würde uns nicht als 4x4 Spezialist bezeichnen, nur weil wir mal durch den Sand gefahren sind. Nxai Pan und Makgadikgadi sollen ja nicht besser sein. Zusätzlich sind die Gebiete von der Versicherung ausgeschlossen. Die DVD der Pistenkuh haben wir auch schon.

Durch meine Unentschlossenheit und Bedenken war lange noch nichts konkretes gebucht. Eure Kommentare, dass alles ein Jahr im Voraus gebucht werden muss hat mich dann weiter nervös gemacht. Puh…

Auf der anderen Seite haben mich die Reiseberichte echt angefixt – und Ihr seid ja auch alle selbst gefahren…..
Also, die Idee: erstmal die Camps anzufragen – und wenn eh nix frei ist, fahren wir eben über Nata außen rum. Gesagt, gemailt….. und was soll ich sagen…. ALLE Camps in Moremi und auch Savuti waren noch frei. Na super….
Bleibt die Ungewissheit – schaffen wir das selbst durch Moremi und Chobe zu fahren oder sollen wir lieber auf Sicherheit gehen und nur kurz reinschnuppern bzw. einen geführten Gamedrive machen (quasi als Ersttäter, um dann, mit mehr 4x4 Erfahrung wieder zu kommen). Savety first…

Chobe könnte man ganz gut von Namibia bzw. Kasane selbst fahren – wenn ich es richtig verstanden habe.
z.B. Ngoma Gate – Ghoha Gate und die Chober Riverfront Ngoma – Kasane. Das soll wohl nicht soooo schwer sein mit 4x4.

Dann wäre unsere Alternative kurz in Maun einen Abstecher in den Moremi und über Nata nach Kasane plus Vic-Falls (als Tagestour), Chobe und ganz entspannt den Caprivi zu machen.

Der Vet-fence ist kein Problem wenn wir von Maun durch den Chobe nach Kasane fahren (weil von Süd nach Nord) ? – wenn wir aber vom Moremi wieder „runter“ nach Maun fahren (die Alternative, wenn Ihr uns abratet selbst durch den Chobe zu fahren), dann schon – oder ? Wir haben vor im Raintree Camp kurz vor Shorobe zu übernachten und in den Moremi reinzufahren – bzw. dort einen Gamedrive zu buchen.
Was sagen die Experten ?

Mal eine ganz andere Frage: Hat jemand Erfahrungen mit „Tranfer-go“ für Auslandsüberweisungen ? Das hört sich ganz attraktiv an im Gegensatz zu den Kosten bei meiner Hausbank (35€ !) bzw. Paypal (rät jeder von ab).

Noch eine praktische Frage: Wenn man so lange keinen Strom hat. Wie macht Ihr das beim Frühstück/Essen ? Wir hatten bisher in Namibia immer einen Toaster im Camper – aber das geht ja in Botswana eher nicht (Luxusproblem). Habt Ihr Standards die Ihr von zu Hause einpackt um euch ohne Strom auch mal schnell/einfach was zum Essen zu machen ? Gas haben wir natürlich auch…. Aber der Toaster war immer sehr praktisch. Wir denken da z.B. an eingeschweißtes Vollkornbrot.

Huch, jetzt ist es doch ganz schön viel Text geworden….

Lieben Dank für eure Ratschläge
LG Pezzi
2'397 Beiträge · seit 201131. Juli 2023 · #2
Hallo Pezzi,
Nein macht das auf keinen Fall, dass hat schließlich noch niemand vor Euch gemacht! 🤩
Was ich damit sagen will: Wieso diese Bedenken? Ihr habt ein 4x4-Gefährt, habt Euch mit der Sache beschäftigt, habt schon Tiefsandstrecken gefahren - was wollt Ihr noch? Als ich das 1. Mal durch den Moremi/Chobe gefahren bin, wusste ich nicht mal, dass man den Reifendruck erniedrigen sollte. 🤩
Also freut Euch auf eine tolle Tour!
LG aus HH
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
33,1k Beiträge · seit 200631. Juli 2023 · #4
Mal eine ganz andere Frage: Hat jemand Erfahrungen mit „Tranfer-go“ für Auslandsüberweisungen ? Das hört sich ganz attraktiv an im Gegensatz zu den Kosten bei meiner Hausbank (35€ !) bzw. Paypal (rät jeder von ab).
Diese Anbieter leben meistens von deutlich schlechteren Umrechnungskursen. Da lohnt es sich häufig, v. a. bei größeren Summen, lieber die Gebühr der Hausbank in Anspruch zu nehmen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
761 Beiträge · seit 201031. Juli 2023 · #5
Hallo, Petzi,

wir sind 2004 als blutige Anfänger durch Moremi, Savuti, Chobe gefahren mit einem Bushcamper,
Wir waren mit 2 Fahrzeugen unterwegs, hat alles geklappt. 🙂

Zum Thema Toaster:
er gibt einen sog. 'Camping-Toaster', klappbar, den kann man auf eine Gasflamme setzen.

Gruß

Doro
~ Africa is a feeling ~
1'651 Beiträge · seit 201431. Juli 2023 · #6
Hallo pezzi1704,

nicht die Tiefsandpassagen sind das eigentliche Problem, sondern eher die Wasserdurchfahrten.

Sollte es so richtig geregnet haben ist die Straße vom Savuti Richtung Khwai durch die tiefen Löcher in den Straßen schwer zu befahren.

Im Moremi selbst sind die Straßen Richtung Xakanaxa und auch Southgate - Northgate kaum berechenbar. Es gibt viele tiefe Löcher und Spurrillen und kaum Umgehungen. Wie tief jeweils das Wasser darin steht sieht man nicht, daher kann man sich leicht festfahren und die Brühe läuft in den Innenraum.
Auch ist die Regenmenge schwer vorhersehbar.
Wir sind schon im November mit einem Hilux gut durchgekommen. Beim letzten Aufenthalt im April 2022 konnten wir nur ein kleines Stück in den Moremi hinein. Alles stand unter Wasser. Daher unternahmen wir lieber geführte Gamedrives mit Bushways vom Khwai Guest House aus.
Ein versenktes Auto ist sicher nicht versichert.
Da es ab November im Moremi häufig regnet, solltet ihr Euch darauf einstellen, dass Ihr Euch alternative Übernachtungsmöglichkeiten suchen müßt, weil ein durchkommen zum eigentlichen Ziel unmöglich sein kann.

Bei YouTube ansehen ↗



Viele Grüße

Die Tinochikas
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG Den Wolken zwei Tage voraus, Fiffi zeigt Tinochika Heimat, Rock and Roll mit Tinochika 2016, Tinochika, Waltzing Mathilda KTP 17,Mit Tinochika vom Kaokoveld in Löwenwelt,Tinochika mit dem Rollenkoffer,Tinochika, 32 Tage im KTP, Die Tinochikas! Hier parkste richtig.
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2023
4'984 Beiträge · seit 201631. Juli 2023 · #7
Hi Pezzi,

unbedingt machen!!! Nicht "außen" rum!
Und dort wo es keine Ausweichmöglichkeit gibt, dreht man halt um. 🙂
Wenns dich beruhigt, miete ein Sat-Tel um nötigenfalls Hilfe holen zu können.
Wenn du von N nach Maun kommst, ist dort ein Vet-fence wo du kein Fleisch mehr dabei haben solltest.
Die Sache ohne Toaster ist noch einfacher zu lösen:
Brot bebuttern, und beidseitig langsam in einer Pfanne auf dem Gaskocher bräunen.

Gruß Gina
70 Beiträge · seit 201631. Juli 2023 · #8
Hallo Pezzi,
wenn ihr die Möglichkeit habt im Moremi und Chobe zu campen dann würde ich auch sofort zuschlagen. Außen herum ist eine schlechte Alternative.
Wir haben die Tour im letzten November gemacht und sind von Kasane über Ihaha, Savuti, Xakanaxa und Third Bridge nach Maun gefahren. Wir hatten auch nur wenig Tiefsanderfahrung und sind die Strecke zum ersten mal gefahren. Mit einer Reduzierung des Reifendrucks war es aber keinerlei Problem. Wir hatten nicht eine einzige kritische Stelle im Tiefsand.
Im Moremi waren aber die Wasser- und Matschlöcher manchmal kritisch. Hier sollte man immer den gesunden Menschenverstand einschalten und sich an den Gates gut über die aktuelle Lage informieren. Wir haben einige getroffen, die mit 2 Fahrzeugen unterwegs waren und schon mal höheres Risiko gegangen sind und dann mit 1 Fahrzeug im Schlamm feststeckten. Mit dem 2, Fahrzeug konnten sie sich dann befreien. Da wir alleine unterwegs waren haben wir bei Wasserlöchern immer geschaut, ob es eine sinnvolle Umfahrung gibt. Oder wir sind zur Sicherheit ausgestiegen und sind den Weg erst zu Fuß gegangen.
Ich würde es genau so wieder machen. daher nochmals die Empfehlung die Campsites im Moremi und Chobe zu buchen.
1'651 Beiträge · seit 201431. Juli 2023 · #9
zermatt_de schrieb:
Da wir alleine unterwegs waren haben wir bei Wasserlöchern immer geschaut, ob es eine sinnvolle Umfahrung gibt. Oder wir sind zur Sicherheit ausgestiegen und sind den Weg erst zu Fuß gegangen.
Das mit dem aussteigen auf den Straßen im Moremi und durch ein mit schwarzem Schlamm und Wasser gefülltes Loch zu laufen ist schon ganz schön mutig.

Die Löwen, gleich um die Ecke hinter den Büschen, freuen sich bestimmt.

Viele Grüße
Die Tinochikas
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1'059 Beiträge · seit 200631. Juli 2023 · #10
Hallo Pezzi

Da kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschliessen: unbedingt machen!

Irgendwann ist immer das erste Mal und da ihr ja offenbar schon einiges an Afrika-Erfahrung mitbringt, solltet ihr euch das ruhig zutrauen.

Was ja nicht bedeutet, dass ihr dieses Unterfangen auf die leichte Schulter nehmen würdet. Es ist durchaus ein Abenteuer und nicht ganz ohne, ich finde, man sollte schon wissen, was man da tut und sich entsprechend vorbereiten. Ist das gegeben, steht einem einmaligen Naturerlebnis nichts im Weg. Es lohnt sich wirklich sehr.

Unserer Erfahrung nach ist der Tiefsand wirklich nicht das vordringliche Problem im Chobe-Savuti und Khwai-Moremi, sondern die zum teil übelst ausgefahrenen Pisten und je nach Regen eben entsprechend vielen Wasser- und irgendwann dann Schlammpfützen.

Habe ich schon an anderer Stelle hier bei einer ähnlich gelagerten Anfrage gepostet:

Bei YouTube ansehen ↗



Das war um den Jahreswechsel 2021/2022. Wie man sieht am Rande der Pfützen, ist das Wasser schon wieder etwas abgesickert, das heisst, die letzten stärkeren Regenfälle grad wieder ein paar Tage her seit dem Video. Ich weiss nicht, wie viel Regen es «normalerweise» in der Gegend im November schon gibt, für gewöhnlich kommt der grosse Regen aber erst etwas später, zwischen Januar und März/April in etwa. Aber das ist natürlich immer etwas unterschiedlich und wenn man sich dessen bewusst und bereit ist, flexibel zu sein und eine Buchung für eine Campsite dann leider auch einfach mal sausen lassen zu müssen, kann man eine grossartige Zeit erleben. Es geht einfach nicht anders, als sich vor Ort jeweils über die aktuellen Verhältnisse zu informieren.

Damals war die 3rd Bridge noch nicht wieder aufgebaut, also mussten wir weite Umwege in Kauf nehmen, um vom 3rd Bridge Camp nach Xakanaxa zu kommen. Einzelne Pisten sind auch mal unpassierbar, dann fährt man einfach einen anderen (Um-) Weg.

Pfützen abzuwaten ist nur im äussersten Fall zu empfehlen und dann auch nur, wenn man sich wirklich, wirklich gut versichert hat, dass grad keine einschlägig bekannten Tiere 😉 in der Nähe sind. Sehr oft ist es im Moremi des dichten Buschwerks wegen sehr unübersichtlich und wenn immer möglich, würde ich im Zweifelsfall lieber umdrehen und einen anderen Weg suchen anstatt auszusteigen und durch die Pfütze zu latschen.

Strom: die Mietautos sind ja in der Regel für solche Expeditionen ausgerüstet mit einem Dualbatterie-System, an dem der Kühlschrank hängt. Da man dann ja eh täglich auf Gamedrive rumfährt, reicht das locker aus, um auch Food für mehrere Tage kühl und frisch zu halten, auch wenn man mal einen ganzen Tag lang stehen würde.

Als Ersatz für das elende Toastbrot wären dann noch selber gebackene Roosterkoek empfehlenswert. Wenn man abends grillt, kann man über der ausgehenden Glut dann tiptop noch Brötchen backen für den nächsten Tag. 🙂

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2023
321 Beiträge · seit 202101. Aug. 2023 · #11
Es kommt schon auch ein wenig auf die Jahreszeit an - ab November bis April ist mit Regen und Wasser zu rechnen. Camps sind dann möglicherweise unerreichbar. Die Dünen mit den Tiefsandabschnitten zwischen Savuti und Ngoma sind auch in den trockenen Monaten nicht zu unterschätzen. Bin im Nachhinein froh dass wie in 2018 mit zwei stark motorisierten 4x4 unterwegs waren. Erfahrung mit Tiefsandfahren bei mir eher begrenzt und lag auch schon länger zurück. Andererseits sind die westliche (durch Namibia-Caprivi) und die östliche (über Nata) Umfahrungen lang, langweilig und landschaftlich monoton ... habe Fahrt von Maun über Shakawe, Caprivi nach Kasane vor 10 Tagen mit Kleinbus gemacht. Hatte aber einen Fahrer zum abwechseln und Musik an Bord 😉
Als Alternative zum Moremi GR ist die Khwai Concession Area nicht zu verachten. War dort einige Male seit 2018 und hatte tendenziell bessere Wildbeobachtung als im unmittelbar angrenzenden Moremi. Meist auch Wildhunde und Leoparden gesehen.


ChobeGameLodge_06.jpg
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2023
Themenstarter11 Beiträge · seit 201401. Aug. 2023 · #12
Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für die Antworten und den Zuspruch.
Wir werden es so machen, wie Ihr empfehlt und je nach Situation vor Ort entscheiden. Letzlich spielt das Wetter im November auch eine große Rolle. Bei Matsch und Überschwennung hatten wir eh schon gesagt, kein unnötiges Risiko einzugehen um den Wagen nicht zu versenken. Ich glaube, aussteigen und durchwarten ist für uns auch keine gute Option...
Die Camps in Khwai und Savuti sind gebucht, sowie das Raintree Camp vor Moremi. Wenn es uns zu Risikoreich wird, drehen wir eben um und brechen ab. Aber ich bin da jetzt mal optimistisch und freue mich schon auf die tollen Tierbegegnungen.

Bezahlt habe ich jetzt mit Xe - da waren die Gebühren überschaubar und dass hattet Ihr im Forum auch empfohlen. Meine Bank nimmt ja generell schon mal 25€ Bearbeitungsgebühr plus die Umrechnungskosten.

Noch mal eine kurze Frage: Wenn man von Kasane die Chobe-Riverfront Richtung Ngoma/Namibia fährt, ist man wieder im Chobe NP und muss "Eintritt" bezahlen ? Oder ist diese Route außerhalb vom NP ?

@Jens, danke für dein Video - dass muss ich mir heute Abend in Ruhe ansehen - ich will ja nicht nur ab der 29 Minute sehen, wie es bei euch war 🙂.

Danke nochmal und viele Grüße
pezzi
566 Beiträge · seit 201301. Aug. 2023 · #13
pezzi1704 schrieb:
Noch mal eine kurze Frage: Wenn man von Kasane die Chobe-Riverfront Richtung Ngoma/Namibia fährt, ist man wieder im Chobe NP und muss "Eintritt" bezahlen ? Oder ist diese Route außerhalb vom NP ?
Hallo pezzi,

das ist soweit korrekt: die Chobe Riverfront gehört zum Chobe NP. Wenn Du von Kasane kommend die River Front fahren möchtest, dann musst Du Dich am Sedudu Gate registrieren und entsprechend auch die NP-Gebühren zahlen.

Wenn Du hingegen nur die A33 Richtung Ngoma Gate nach Namibia "transit" und ohne River Front straight durchfahren willst, dann musst Du Dich zwar auch registrieren, zahlst aber keine Gebühren.

LG Mogambo 🙂
1'127 Beiträge · seit 202201. Aug. 2023 · #14
Weil das selten angesprochen wird und weil learning by doing immer das Beste ist:
Bevor man dorthin kommt, wo es drauf ankommt, findet man zwischen WH oder JHB und Moremi odgl. sicher ein paar 100 Meter Sandpiste, wo man niemanden behindert und auch nicht „aus der Welt“ ist. Und dort investiert man dann ein paar Stunden um alles auszuprobieren, was man hier gelesen hat und falsch machen könnte und wie es besser geht. Z.B. mit harten Reifen und H1 anfahren und man wird rasch merken, wie weit man so kommt, dann die Untersetzung im 2., besser 3. Gang, dann den Reifendruck reduzieren…….oder in anderer Reihenfolge….. im Sand raufschalten und erleben wie rasch der Schwung weg ist usw. … einfach Diverses ausprobieren, auch das Schaufeln 😉
Grüße
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2023
Gast01. Aug. 2023 · #15
Hi tacitus, das ist eine gute Idee. Hab ich selber auch schon gemacht. Einfach mal - war in Namibia auf nem privaten Game Reserve - rein in den Tiefsand. Prompt eingegraben. Und dann konnte man - sicher, da im Zweifelsfall fußläufig zur Lodge - mal Schaufeln üben. Und auch das Unterlegen und Verwenden der gummierten Anfahrhilfen. Ganz hilfreich, das mal gemacht zu haben, bevor es im Ernstfall Premiere ist...