ewbabmiz schrieb:Starlink betreibt auch in deutschem Hoheitsgebiet keine Sender, über die Endnutzern Zugang zum Starlink-Netz ermöglicht wird, trotzdem musste die Bundesnetzagentur Starlink ausdrücklich Frequenzen genehmigen, auf denen es über deutschem Gebiet senden darf.[...]Ja, diese Frequenz darf Starlink damit in Deutschland nutzen, nachdem sie bereits rund zehn Jahre vorher auf derselben Frequenz über den Köpfen von Deutschland gesendet haben, ohne Dienste in Deutschland anzubieten.
Satellitensystem Starlink erhält Frequenznutzungsrechte in Deutschland
Ich weiß nicht, was daran so unklar ist.
Senden auf einer Frequenz mit einer Antenne im Ausland ist etwas anderes als das Betreiben eines Sender im Land.
Das Anbieten von Diensten in einem Land ist dann nochmal eine andere Sache, hat aber mit den Frequenzen genau genommen nix zu tun, wird aber teilweise von der selben Regulierungsbehörde geregelt. So ist in Deutschland die selbe Behörde zuständig +für das Zuteilen von Frequenznutzungsrechten und bspw. der Lizenz von kabelgebundenen Netzen oder Internetdiensten (soweit letztere genehmigungspflichtig sind).
Ich weiß, Aufsichtsrecht ist nicht jedermanns Sache, und schon gleich gar nicht im internationalen Bereich, deswegen verstehe ich die Missverständnisse, die hier bei den Begrifflichkeit entstehen.
Und solange diese Missverständnisse bei Nutzern eines Reiseforums auftreten, ist das nicht weiter schlimm.
Wenn aber die CRAN, eine Aufsichtsbehörde, dieselben Verständisschwierigkeiten an den Tag legt, halte ich das für, sagen wir: amüsant.
Aber ich belasse es jetzt endgültig dabei, es ist wirklich alles von meiner Seite dazu gesagt.
Wenn ihr mit dieser Fiktion "Namibia darf alleine entscheiden, wer in ihren Luftraum reinfunkt" Recht hättet, dürfte folgerichtig auch Kim Jong Un den Betrieb eines Senders im Weltraum untersagen, der in Nordkorea empfangen werden könnte, und jeder Satellitenbetreiber weltweit müsste dem Diktat des Dicken Doofen folgen.
Merkste selbst. Definitiv letzter Post von mir zu diesem Thema.