chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200622. Mai 2023 · #1
Hallo zusammen, wir haben fünf Nächte im Oktober in der Masai Mara zur Verfügung und in unsere engere Auswahl sind das Aruba Mara Camp (https://www.aruba-safaris.com/) und das Zebra Plains Camp (https://zebraplainscollection.com) gekommen. Wir werden nicht mit eigenem Driver/Guide unterwegs sein, sondern an den von der Lodge angebotenen Gamedrives teilnehmen. Aus diversen Reiseberichten bzw. dem Internet konnten wir folgendes entnehmen:
Aruba Mara Camp: - etwas günstiger als das Zebra Plains Camp - außerhalb des NP, aber in unmittelbarer Nähe zum Gate - gutes bis sehr gutes Essen
Zebra Plains Camp - innerhalb des NPs - Essen mitunter nicht sehr abwechslungsreich, "Indischer" Einschlag - Wäscheservice bei längeren Aufenthalten inbegriffen (weiß jemand, ab wieviel Nächten?)
Bei unseren Reisen ins südliche Afrika bevorzugen wir Unterkünfte, die direkt im Park liegen. Kenia ist absolutes Neuland für uns, daher sind wir unsicher, ob es hier ebenso ein wichtiges Kriterium ist oder in der vorliegenden Konstellation nur zweitrangig ist. Vielleicht kennt jemand beide Camps und kann zur Entscheidungsfindung beitragen oder hat andere Hinweise, die bei der Entscheidungsfindung helfen. Falls Aruba Mara Camp: lohnen sich die Mehrkosten für die luxury tents?
Sind gespannt auf euren Input.
PS.: Natürlich ist uns klar, dass es besser wäre, einen eigenen Guide zu haben, aber unser Sparschwein zeigt uns die rote Karte 😉 Die restliche Route ist schon fest (Amboseli und Tsavo)
Aruba Mara Camp: - etwas günstiger als das Zebra Plains Camp - außerhalb des NP, aber in unmittelbarer Nähe zum Gate - gutes bis sehr gutes Essen
Zebra Plains Camp - innerhalb des NPs - Essen mitunter nicht sehr abwechslungsreich, "Indischer" Einschlag - Wäscheservice bei längeren Aufenthalten inbegriffen (weiß jemand, ab wieviel Nächten?)
Bei unseren Reisen ins südliche Afrika bevorzugen wir Unterkünfte, die direkt im Park liegen. Kenia ist absolutes Neuland für uns, daher sind wir unsicher, ob es hier ebenso ein wichtiges Kriterium ist oder in der vorliegenden Konstellation nur zweitrangig ist. Vielleicht kennt jemand beide Camps und kann zur Entscheidungsfindung beitragen oder hat andere Hinweise, die bei der Entscheidungsfindung helfen. Falls Aruba Mara Camp: lohnen sich die Mehrkosten für die luxury tents?
Ich war im Februar 2022 im Aruba Mara auf Empfehlung. Leider hat es meinen Geschmack nicht so richtig getroffen. Vorteile sind m.E.: 1) die direkte Nähe zum NP - max. 3 Min. zum Talek Gate 2) schöne Lage am Talek River, Zelte sind noch i.O., jedoch nicht so gut in Schuss wir auf den Bildern, aber passt! 3) Driver-Miete war bei mir in 2022 noch 20 US$ pro Tag. Der Driver war gut (natürlich auch gut vernetzt) aber sehr eigenwillig 😄 4) Die Mara von dem Standort aus lässt sich sehr gut erkunden. Wenn Aruba Mara, dann die luxury Tents - direkt am Fluss! Die Nachteile waren: 1) Die Verpflegung war das schlechteste meiner 3 Wochen Rundreise. 🙁 Vermutlich auch dadurch bedingt, dass a) fast nichts los war (nur noch ein deutsches Paar) b) der Manager als Driver Guide unterwegs war, und daher die beiden Mädels nur noch ihr Handy als ineressant erachteten!
Die andere Unterkunft kenne ich nicht.
Allerdings das Mara Eden, sofern ihr etwas tiefer in die Taschen greifen wollt. (Meine Meinung: SPITZE!)
ich kenne beide Camps. Mein Favorit ist das Zebra Plains.
Beide Camps liegen außerhalb des Parks. Vom Aruba aus muss man stets durch das Talek Gate und ist somit an die offiziellen Öffnungszeiten gebunden. Vom Zebra Plains aus fährt man über "die grüne Grenze" und kann ein- und aufahren, wie man möchte. Das Mara Aruba liegt nahe Talek, dementsprechend ist man nicht in der "Einsamkeit". Das Zebra Plains liegt schön an der Flanke eines Bergrückens mit Blick über die Mara.
Standard und Ausstattung sind m. E. im Zebra Plains um Klassen besser. Auch was Sauberkeit angeht, punktet das Zebra Plains. Der Wäscheservice ist mittlerweile dort nicht mehr kostenlos. Als ich im Februar dort war, hörte ich davon, dass der Service zukünftig berechnet wird.
Was das Essen angeht, so ist das ja immer Geschmackssache. Das Mara Aruba rühmt sich, das beste Essen im Umkreis von 50 km zu haben. Das halte ich für extrem übertrieben. Das Essen im Zebra Plains ist insofern indisch angehaucht, als es stets mehrere Gerichte in kleinen Schüsseln auf dem Tisch gibt. Mir hat das gefallen, wem aber ein Tellergericht lieber hat, der wird das vermissen.
Was die Guides angeht, so finde ich die im Zebra Plains um einiges besser. Dort gibt es fest angestellte Guides, die gut ausgebildet sind. Mara Aruba bucht meines Wissens Guides, was sicherlich auch finanzielle Gründe hat.
leider kenne ich beide Camps nicht, möchte aber trotzdem einen Hinweis zum Thema „im Park vs. außerhalb des Parks geben“.
Wir haben bislang immer „innerhalb“ gewohnt, um auf jeden Fall im besten Foto-Licht unterwegs sein zu können. Im November wollten wir nun das erste Mal „außerhalb“ (im Zebra Plains Camp) übernachten, weil wir auf Basis der Reiseberichte hier im Forum der Meinung waren, dass sich der vermeintliche Aufpreis für „innerhalb“ nicht lohnt, wenn man einfach über „die grüne Grenze“ fahren kann. Wir haben dann aber von unserem Guide gehört, dass sich vor Ort gerade vieles ändert und es Bestrebungen gibt, diese Zufahrten außerhalb der Gates zu verbieten. Ob das tatsächlich erfolgt und wenn ja, wann, kann vermutlich niemand mit Sicherheit sagen.
Uns war das jedenfalls zu unsicher und wir haben unseren Guide dann doch nach verhältnismäßig günstigen Möglichkeiten „innerhalb“ gefragt. Überraschenderweise waren das Bella Camp und das Lorian Safari Camp nicht teurer als das Zebra Plains Camp. Im Triangle war außerdem die Serena Mara Lodge im gleichen Preis-Rahmen.
Die Preise gelten allerdings ohne Guide, mit Guide mag es größere Preisunterschiede geben. Wir waren bislang auch in keinem der Camps, so dass wir die Qualität nicht beurteilen können.
Daher ist dieser Beitrag nur als Anregung und nicht als Empfehlung gemeint!
Viele Grüße Elke
Flash20101'425 Beiträge · seit 201523. Mai 2023 · #5
Hallo Chrissi,
wir waren 2x mal im Zebra Plains (einmal 11 und einmal 7 Nächte) und nun einmal im Bella Camp (4 Nächte) - aktuell nachzulesen in meinem Bericht. Der Wäscheservice im Zebra ist auch bei 7 Nächten nicht mehr kostenlos, aber über die Kosten lässt sich nicht streiten, fanden wir absolut in Ordnung und die Wäsche war noch am selben Abend fertig. Das Essen im Zebra fand ich diesmal schlecht. Oft schon fast kalt, so gut wie keine Abwechslung und die Suppen unterschieden sich nur in der Farbe. Schade - im November 2021 war das noch besser und sogar bei 11 Nächten abwechslungsreich. Ich jedenfalls konnte das alles am Schluss nicht mehr sehen. Muss man leider so sagen. Bei Sauberkeit, Service usw. habe ich allerdings nichts auszusetzen. Zu den Guides hat Klaudia bereits etwas geschrieben.
Das Bella Camp hingegen hat mit dem Essen und mit der Atmosphäre gepunktet. Es hat lediglich 8 Zelte und unterscheidet sich preislich nicht wirklich vom Zebra Plains. Allerdings weiß ich nicht, wie es dort mit den Guides aussieht.
Wie Elke schon schrieb, ist momentan ein bisschen was im Gange, was das Einfahren in den Park betrifft. Aber Näheres wissen da wohl noch nicht mal die Locals momentan.
Ich persönlich würde mich immer wieder für das Bella Camp entscheiden.
THBiker1'366 Beiträge · seit 201123. Mai 2023 · #6
Ich kenne das Aruba Mara Camp und bin wirklich überrascht über die teilweise schlechte Bewertung. Ich muss aber zugeben, dass ich schon sehr lange nicht mehr im Camp war. Für mich war der größte Nachteil, dass es außerhalb des Parks ist und man deshalb erst ab den Parköffnungszeiten losfahren kann. Das darf ich natürlich innerhalb des Parks auch nur machen, jedoch bin ich i.d.R. schneller am Geschehen. Oft starten die Camps auch um einiges früher mit den Gamedrives. Ein weiteres Camp am Talek Gate wäre das Olkinyei Mara Camp, es wird gerade neu renoviert, nachdem es von einem deutschen Paar übernommen wurde. Ich war selbst noch nicht dort, werde es mir aber im Herbst wohl mal anschauen. Alternativen innerhalb wären auch das Mara Eden Camp, das Matira Camp oder wenn es etwas größer sein darf, das Ashnil Mara Camp. Wahrscheinlich fällt mein Favorit aus dem Budget, aber vielleicht gibt es ja auch ein gutes Angebot für die Bush Wing Zelte im Mara Bush Camp.
Im Aruba Camp haben uns die Comfort Tents immer ausgereicht. Wem es nichts ausmacht, dass die Sanitäranlagen außerhalb des Zelts sind, dem reichen sicherlich auch die Bush Tents. Was mich an den Safarifahrzeugen im Aruba Camp gestört hat, dass sie recht alt sind. Zumindest war das damals so. Vielleicht gibt es inzwischen neue Fahrzeuge. Wir hatten damals auch einen Masai aus Talek mitgenommen, der uns vom Camp vermittelt wurde. Über die Aussage, dass das Essen schlecht war, bin ich wirklich überrascht, denn hier höre ich von vielen Leuten, dass die Küche gut ist und das deckt sich auch mit meiner Erfahrung aus der Vergangenheit. Aber Geschmäcker sind nun mal verschieden (Ich war dieses Jahr in der Ashnil Aruba Lodge und empfand das Essen dort, als das schlechteste Essen was ich je auf Safari bekommen habe. Viele Gäste waren aber wohl auch zufrieden.)
Bezüglich Wäscheservice: Der kostet normal nicht viel und sollte nicht ausschlaggebend sein.
Ich werfe mal das Fig Tree Camp ins Rennen. Auch nah am Talek Gate gelegen aber innerhalb des Parks. Wir waren vor zwei Wochen dort und es hat uns sehr gut gefallen. Extrem zuvorkommender Service, das Essen gab es in Buffetform und hat uns immer sehr gut geschmeckt. Die Zimmer waren auch tiptop, es gab wirklich nichts auszusetzen. Danach waren wir noch im Ashnil Mara Camp. Hat uns auch gut gefallen, war ein wenig teurer und ich habe keinen Mehrwert zum Fig Tree Camp festgestellt. Die Sichtungen im Bereich Talek/Sekenani waren auch besser aber das hat natürlich nichts zu bedeuten.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200623. Mai 2023 · #8
Allen herzlichen Dank für euren Input 😘 . Nachdem ich gestern den PC ausgemacht hatte, fiel mir ein, dass ich die Lage des Zebra Plains Camp mit der Lage des Bella Camps verwechselt habe, denn ich war bislang unsicher, wo das Zebra Plains Camp genau liegt 😗 .
Matze55 schrieb: Allerdings das Mara Eden, sofern ihr etwas tiefer in die Taschen greifen wollt. (Meine Meinung: SPITZE!
Irgendwann sind die Taschen leer 🤪
Klaudi schrieb: Das Essen im Zebra Plains ist insofern indisch angehaucht, als es stets mehrere Gerichte in kleinen Schüsseln auf dem Tisch gibt. Mir hat das gefallen, wem aber ein Tellergericht lieber hat, der wird das vermissen.
Wird davon auch ein guter Esser satt? 😗 Wann bist du im Aruba Mara Camp gewesen?
@ Laura Neben den von mir o.g Camps hatte ich bei unserem Reiseveranstalter auch das Bella Camp angefragt, leider wird dieses nicht von ihnen angeboten.
@ Klaudi und Laura Ist ja krass, wie sehr eure Erfahrungen voneinander abweichen, zumal ihr beide mehr oder weniger Anfang März dort gewesen seid. 🤩
FotoGnu schrieb: Überraschenderweise waren das Bella Camp und das Lorian Safari Camp nicht teurer als das Zebra Plains Camp. Im Triangle war außerdem die Serena Mara Lodge im gleichen Preis-Rahmen.
Mal sehen, ob ich im Netz Bewertungen zum Lorian Safari Camp und zur Serena Mara Lodge finde und ggf. meinen Veranstalter nach diesen Unterkünften fragen. Falls FoMis diese Unterkünfte kennen, wäre ich natürlich sehr an deren Erfahrungen interessiert.
@ TH Biker Der Wäscheservice ist sicherlich nicht ausschlaggebend. Ich habe ihn aufgeführt, weil es mir zum Camp einfiel.
@henrychinaski Auch hier werde ich Fig Tree Camp im Netz nach weiteren Bewertungen schauen und/oder gibt es weitere FoMis, die möglichst aktuelle Erfahrungen dort gemacht haben?
@ all Schwierige Entscheidung, erst recht nach den -zumindest was das Essen anbelangt- fast gegensätzlichen Erfahrungen von Klaudi und Laura 😐 . Falls es zukünftig nicht mehr möglich sein sollte, „ über die grüne Grenze“ in den Park zu fahren, weiß jemand, wie weit es vom Zebra Plains Camp zum offiziellen Gate ist? Nur unwesentlich weiter wie vom Aruba Mara Camp oder doch deutlich entfernt?
satt wird man auf jeden Fall. Auch ist es so, dass mann unbegrenzt nachgelegt bekommt. Ich war Anfang März im Zebra Plains und Laura und Petra etwa eine Woche später. Die krasse Beurteilung von Laura hat vielleicht auch damit zu tun, dass sie krank war. Bei unserer letzten gemeinsamen Reise dorthin war sie jedenfalls mit dem Essen zufrieden. Es kann natürlich auch sein, dass ein anderer Koch am Herd stand, die Crew wechselt ja alle paar Wochen und geht auf Heimaturlaub.
Im Mara Aruba war ich das letzte Mal 2018. Ich hatte dort gebucht, weil der Preis damals unschlagbar war. Deshalb kann ich das Gebotene auch in Relation setzen. 😉 Für mich kommt es aber aus verschiedenen Gründen, u.a. auch wegen der Lage, nicht mehr in Frage.
Erst heute bekam ich eine Nachricht aus der Mara, dass es weitere Veränderungen im Park geben soll. Davon wurde auch schon im März gesprochen. Ich glaube aber nicht, dass man zukünftig nur noch über die Gates in den Park einfahren kann. Wie wollte man das kontrollieren? Die Guides müssen heute schon vor Einfahrt in den Park per Mobiltelefon melden, dass sie in den Park einfahren und die Anzahl der Gäste nennen. Das wird auch kontrolliert. Was definitiv schon umgesetzt ist, sind verschiedene Sperrungen von Wegen. Das kann bedeuten, dass man vielleicht Umwege fahren muss. Davon merkt man aber als Gast wenig, denn alle Wege sind gleichzeitig schon Gamedrives.
Das Zebra Plains liegt schon ein Stück weit entfernt vom Talek Gate - ich schätze mal 7-8 km. Deshalb nutzt das Camp nicht das Gate sondern die grüne Grenze, die einen Steinwurf entfernt verläuft.
Eine Anmerkung noch: hast du schon mal daran gedacht, die Camps selbst zu buchen? Da kannst du eine Menge Geld sparen.
Flash20101'425 Beiträge · seit 201524. Mai 2023 · #11
Hallo Chrissi,
genau, wie Klaudia schreibt, waren wir (also Petra und ich) im November 2021 im Zebra sehr zufrieden. Ich möchte Zebra auch nicht schlecht reden, evtl. kam das etwas hart rüber. Vielleicht lag es aber auch eher daran, dass wir vorher im Bella waren und kulinarisch so verwöhnt wurden. Schade, dass es vom Veranstalter nicht angeboten wird, ist ja auch erst seit letztem Jahr in Betrieb. Aber vielleicht kann man ja auch direkt buchen über die Homepage.
Wohlgefühlt haben wir uns jedenfalls in beiden Camps und können beide weiter empfehlen.
chrissieThemenstarter2'460 Beiträge · seit 200624. Mai 2023 · #12
Herzlichen Dank für eure Einschätzungen und Anmerkungen, Klaudi und Laura 😘
Klaudi schrieb:Es kann natürlich auch sein, dass ein anderer Koch am Herd stand, die Crew wechselt ja alle paar Wochen und geht auf Heimaturlaub.
Dass vermute ich auch, denn eine ähnliche Erfahrung haben wir damals in Uganda gemacht.
Klaudi schrieb:Eine Anmerkung noch: hast du schon mal daran gedacht, die Camps selbst zu buchen? Da kannst du eine Menge Geld sparen.
Ja, das ist uns bewusst. Aus verschiedenen Gründen wollen wir dieses Mal über einen Veranstalter buchen, wenngleich es natürlich teurer ist. Falls du bei George als "Stammbucher" keine Sonderkonditionen bekommen hast, wäre ich neugierig, was du gezahlt hast. Wenn du es Preis geben willst, kannst du es mir gerne auch per PM mitteilen.
Flash2010 schrieb: Wohlgefühlt haben wir uns jedenfalls in beiden Camps und können beide weiter empfehlen.
Das hört sich doch gut an 😎
@bayern schorsch Das Malaika Camp hatten wir auch "auf dem Schirm", vermutlich hat die in letzter Zeit vermehrte Kritik an diesem Camp dazu beigetragen, dass wir es nicht in den Kreis der Favoriten mit aufgenommen haben.