SangwaliThemenstarter311 Beiträge · seit 201701. Jan. 2023 · #1
Liebe Fomis,
zunächst einmal allen ein gesundes und schönes neues Jahr 2023! Nachdem wir (f62, m58) im vergangenen Oktober unsere bisher vierte Namibiareise mit Schwerpunkt Caprivi hinter uns gebracht haben (davon auch eine mit Botswana und Vic Falls), bin ich jetzt in die Planung 2024 eingestiegen. Dann wollen wir mal wieder den Süden Namibias besuchen. Dabei kam uns die Idee statt „nur“ Südnamibia zu bereisen, statt dessen nach Kapstadt zu fliegen, um von dort nach Windhoek zu fahren und dabei das Western Cape und Northern Cape mit einzubauen. Zeitplan: September / Oktober (Wale und Blumenblüte!), Dauer drei Wochen (19-22 Übernachtungen). In SA waren wir bisher aber noch nicht unterwegs.
Ab Rosh Pinah ist alles klar und die Planung steht nahezu. Auf namibischer Seite planen wir derzeit 8-9 Übernachtungen ein, so dass wir in SA 11-12 Übernachtungen einbauen können. Gesetzt sind Kapstadt mit 3 Nächten und Augrabies NP mit 2 Nächten, so dass uns jetzt zwischen Kapstadt und Augrabies noch etwa 6 oder 7 Nächte zur Verfügung stehen. Aber zwischen Kapstadt und Rosh Pinah habe ich noch offene Fragen und je mehr ich lese, desto mehr werden es. Vorweg folgende Infos zu uns:
Wir sind keine Camper und auch keine Selbstversorger und bevorzugen Lodges oder Gästefarmen
Wir brauchen keine großen Städte (für Kapstadt machen wir eine Ausnahme 😉 ) und bevorzugen Einsamkeit, Landschaft und (wenn möglich) Tiere
„Erlebnisgastronomie“, Weinproben oder „exquisite“ Weingüter brauchen wir auf der Reise nicht.
Derzeitiger „grober“ Plan für 4 Etappen auf der SA-Seite: Kapstadt - De Hoop NR; De Hoop NR - Cederberg Mountains; Cederberg Mountains - Namaqualand (Springbok oder Kamieskroon); Namaqualand - Augrabies NP.
Dies vorweggeschickt würde ich gerne mal ein paar konkrete Fragen loswerden und hoffe, dass die SA-Experten mir weiterhelfen können: 1. Zwar habe ich beim Autovermieter unseres Vertrauens (namibisches Unternehmen, kein global player) schon eine Voranfrage platziert und auch schon grundsätzlich eine positive Antwort bekommen, aber über Preise haben wir natürlich noch nicht gesprochen. Jetzt lese ich, dass die Preise für Mietfahrzeuge in SA deutlich günstiger sind als in NAM. Gilt das auch für die Rückgabe in NAM mit one-way-Aufschlag? Hat jemand für dieses Vorhaben eventuell einen Tipp für eine geeignete Autovermietung in Kapstadt? Vermutlich läuft das ja dann eher auf ein international tätiges Unternehmen hinaus. 2. Übernachtungstipps für Kapstadt? Wir würden dort voraussichtlich 3 Nächte bleiben und hätten auf dem Programm Chapman´s Peak Drive, Kap und Pinguine, Waterfront und Bo-Kaap, Tafelberg und wenn es noch passt Robben Island. 3. Danach wird´s schwer. Gerne würden wir ein paar Tiere einbauen, daher planen wir für Tag 4 Kapstadt – De Hoop NR oder Swellendam (Bontebok NR). Irgendwelche Präferenzen für einen der beiden Parks? 4. Danach entweder Tankwa Karoo und von dort in die Zederberge oder direkt in die Zederberge, hier gerne 2 Nächte, um auch ein wenig zu wandern (Malteserkreuz). Lohnt sich ein Abstecher in die Tankwa Karoo? Mit Übernachtung dort? Oder ggf. „nur“ durchfahren bis Zederberge? Übernachtungstipps für die Zederberge (Wupperthal? Citrusdal? Clanwilliam?). 5. Danach dann durch das Namaqualand Richtung Norden. Übernachtungstipp für z. B. Springbok (Goegap NR) oder ggf. Kamieskroon?
Von dort geht es dann direkt Richtung Augrabies NP. Ab hier soll es dann zur Canyon Lodge und ab dort entweder direkt nach Aus (untenrum) oder mit einer Zwischenübernachtung in Norotshama oder Nordoewer. Gerne hätte ich zwischen Augrabies und FRC noch die Sandfontein-Lodge eingebaut, aber die sprengt dann doch ein wenig das verfügbare Budget 🙁 . Der Gamchab-Trail ist in jedem Fall gesetzt.
In dieser Gegend sind für mich aber auch noch ein paar Fragen offen: 6. Gibt es im Bereich Aussenkehr noch schöne Übernachtungsalternativen zu Norotshama, die mir bisher entgangen sind? Im Moment neige ich zum Provenance Camp bei Noordoewer, auch wenn das dann nicht mehr so ganz auf der Route liegt. Kennt das jemand? Norotshama scheint ja doch recht wuselig zu sein. Eigentlich würde ich die Zwischenübernachtung am Oranje aber eher vermeiden und statt dessen irgendwo anders zusätzlich einbauen wollen (siehe Frage 9). 7. Was ist schöner: Entlang des Oranje auf namibischer Seite, also C13 Aussenkehr – Rosh Pinah oder auf südafrikanischer Seite durch den Richtersveld NP und dann mit der Fähre Sendelingsdrift nach NAM? Ist das von Aussenkehr / Noordoewer mit zwei erneuten Grenzübertritten quer durch das Richtersveld überhaupt zu schaffen? Übernachtungsmöglichkeiten für Nichtcamper finde ich dort praktisch keine. 8. Ist es korrekt, dass man als Privatperson die Brücke von Alexander Bay nach Oranjemund nach wie vor nicht passieren kann? Falls das ginge, gäbe es eventuell noch andere Optionen. 9. Wäre der Verzicht auf eine Zwischenübernachtung möglich, wenn man von der Canyon Lodge direkt am Oranje entlang über Rosh Pinah nach Aus fahren möchte? Der Wasserstand des Oranje sollte ja im September/Oktober kein Problem sein (zur Not bleibt immer noch die Nordroute). Lange Etappen haben wir durchaus schon gemacht (z. B. Swakopmund – Grootberg Lodge über Torra Bay oder Otavi – Divundu im vergangenen Jahr) und die schrecken uns nicht. Ich hätte halt nur die Sorge, dass die Landschaft viel zu schön ist, um nur an ihr vorbeizufahren (anders als zwischen Grootfontein und Rundu 😐).
Ich weiß, viele Fragen, aber sicher hat ja der eine oder die andere schon vor ähnlichen gestanden und eine Lösung gefunden. Ich freue mich auf Vorschläge und Ideen!
wir werden Im kommenden März die Tour CPT-WDH machen. Als wir die Tour geplant haben, war die Nicht-Verfügbarkeit von Mietwagen gerade ein großes Thema hier im Forum. Ob das immer noch so ist, weiß ich nicht. Wir haben aber deshalb die Route von SA nach NAM geplant.
Wir werden mit einem Hilux von Bushlore unterwegs sein.
In den Cederbergen wurde hier die Mount Ceder Lodge („Puntje“) empfohlen. Das ist zwar eine Selbstverpfleger-Unterkunft, dort kann man aber Braaipakete bestellen.
Zum Wale-Gucken können wir auch De Kelders empfehlen. Das liegt näher an CPT.
Liebe Grüße und alles Gute für das Neue Jahr Stubsi
TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202201. Jan. 2023 · #3
Zur RSA-Etappe: ME viel zu viel, die Hälfte weglassen! Es ist aber schade um die Arbeit, Jemanden, der seine Erfüllung scheinbar im Kilometermachen findet, Reduktionsvorschläge zu machen. Geschmäcker sind eben (zu) verschieden. Es werden aber sicher noch Vorschläge kommen. @7. durch RV-NP am Oranje entlang in deinem Zeitplan nicht machbar, außerdem: wo Eintreten? Keine Lodge. Fahrkönnen vorhanden? Sendelingsdrift immer mit Fragezeichen wg. Fähre. @8. durch 7. eigentlich hinfällig. Bei Interesse: Minenkonzession bzw. -betrieb in Alexander Bay gibt es seit ein paar Jahren nicht mehr, die Brücke ist jetzt öffentlich; Auflagedatum der von dir konsultierten Quellen fraglich.
pollux1'675 Beiträge · seit 200701. Jan. 2023 · #4
Kann tacitus nur zustimmen. Südafrika ist viel zu ambitioniert für 3 Wochen gesamt. Tankwa Karoo, vorher und nachher alles Gravel Pisten und Pässe, zum Teil schlecht und steinig. Große Durchschnitte sind da nicht zu schaffen. Und nur Durchfahren wäre wirklich Zeitverschwendung. Genauso Cederberge, alleine die Piste von Eselbank nach Wupperthal ist schon sehr speziell. Ich würde, wenn ich nach Nam will, nie via De Hoop fahren, wenn ich wenig Zeit hätte. CPT-West Coast NP - Cederberge - (evtl. Namaqua NP) - Springbock Von da nach Augrabies und dann wieder zur Canyon Lodge ist ja auch noch ein Riesen-Umweg, ihr hättet von Springbock ja nur noch 120 km nach Vioolsdrift. Dann vielleicht doch lieber Richterfeld und klären ob die Fähre geht, Sep/Oct müsste ok sein.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
na, schüchtern kannst Du ja mal nicht sein, hast ja grad mal ein paar kurze Fragen gestellt. 😉 😉
Wenn Du mich fragst, bin ich der selben Meinung wie mein Vorschreiber: viel zu viel in der Zeit, das ist ja der pure Wahnsinn. Aber gut, jeder so wie er mag.
Konkret zu Frage 8: ist Dir schon beantwortet, der Grenzübergang ist auch für "normale" Touris seit Jahren offen, da wirst Du keine Schwierigkeiten bekommen.
Zu Deiner gesamten Route hier mal unsere Route, die wir im März / April fahren werden. Wir haben 18 Nächte zur Verfügung und sind bei unserer Tour auch der Meinung, dass es schon bald zu viel Fahrerei ist. Aber ich glaube, dass es sich doch noch in Grenzen hält. Kannst Dir das ja mal anschauen, vielleicht kannst Du das ein oder andere dabei für Dich entdecken.
Wir haben das wie folgt aufgeteilt:
4 Nä Capetown Glen Avon Boutique 2 Nä Franschhoek Lavander Guest Farm 2 Nä Paternoster Oystercatcher 1 Na Grootvlei (mit Besuch Lamberts Bay) 2 Nä Port Nolloth The Beachhouse 1 Na Fish River Lodge 2 Nä Klein Aus Vista eagles Nest 1 Na Alte Kalköfen Lodge 2 Nä Lapa Lange 1 Na Schwerinshouse in Wdh
Bin gespannt, was Du für Deine Tour alles für Vorschläge bekommst. Viel Spaß bei der weiteren Planung. Ach ja - Auto haben wir natürlich in Capetown gebucht, Einwegmiete. Das war aber alles noch vor dem großen Preissprung.
Verleiher kann ich Dir besten Gewissens www.aroundaboutcars.com empfehlen. Dort hast Du deutschsprechende Mitarbeiterinnen, sehr freundlich und kompetent.
casimodo4'528 Beiträge · seit 200701. Jan. 2023 · #6
Hallo Robert,
ich kann meinen Vorschreibern nur zustimmen. Grundsätzlich kann ich Eure Idee zu der Route schon nachvollziehen. Aber auch meines Erachtens packst Du zu wenige Nächte und Sehenswürdigkeiten in zu viele Kilometer 😐
September und erst Recht Oktober sind für die Blumenblüte eigentlich schon zu spät. Wir lieben die Westküste Südafrikas ja sehr und waren schon einige Male dort. Für Cederberge, Tankwa Karoo und Namaqualand (aber nur wenn Blumen da sind), wären für uns je 2 Nächte das absolute Minimum. Die Pads in dieser Gegend sind landschaftlich unglaublich schön, benötigen aber ihre Zeit. 😕
Ich würde den Tierwunsch in dieser Reise nicht erfüllen und mich auf die landschaftlichen Sehenswürdigkeiten konzentrieren (ja, das ist doof). Oder noch besser zwei Reisen daraus machen 😣
Das soll bitte nicht besserwisserisch oder destruktiv klingen. Es ist nur meine Meinung. Und wir habe selbst schon ziemlich wahnsinnige Routenführungen gehabt und die Reisen waren toll 😗 🤩
viele Grüße und ich bin gespannt, wie Deine Planungen enden Casimodo
SangwaliThemenstarter311 Beiträge · seit 201701. Jan. 2023 · #7
@ stubsi: Danke für den Tipp mit den Cederbergen und De Kelders, werde ich mir mal genauer anschauen. @ tacitus: "Es ist aber schade um die Arbeit, Jemanden, der seine Erfüllung scheinbar im Kilometermachen findet, Reduktionsvorschläge zu machen." - Wollte ich keine Vorschläge hören, hätte ich nicht gefragt. Aber ja - die Vorstellungen sind verschieden und das ist ja vielleicht auch ganz gut so. Ich habe schon die Sorge, dass der Schlenker über De Hoop zuviel wird. Würde ich aber von CPT direkt nach Springbok fahren, hätte ich gerade einmal 460 km weniger. In 3 Wochen finde ich das ehrlich gesagt nicht so viel. Auf unserer Caprivi-Runde im vergangenen Herbst hatten wir am Ende rund 4.500 km auf dem Tacho, das würden bei dieser Runde so wie geplant keinesfalls schaffen. Augrabies jedenfalls würde ich ungern auslassen, Richtersveld wird schwierig, das sehe ich ein, es sei denn, man bleibt auf der SA-Seite und lässt Augrabies weg. Da muss ich noch mal genauer drüber nachdenken. Fahrkönnen jedenfalls halte ich für ausreichend und zu Selbstüberschätzung neige ich nicht. "Auflagedatum der von dir konsultierten Quellen fraglich": Die Info zum Grenzübergang Alexander Bay stammt aus der 5. Auflage des Dumont-Reiseführers 2023, Seite 228 (!); ich weiß, nicht erste Wahl. Die T4A-Karte lässt keine Einschränkungen erkennen, deshalb ja die Frage. Schon peinlich, ich werde mal den Verlag anschreiben. @ pollux: Mal schauen, vielleicht doch die Route entlang der Küste Richtung Oranjemund, werde ich mir mal genauer anschauen. Würde als großer Wasserfallfreund aber ungern auf Augrabies verzichten, dann lieber auf De Hoop. @ bayern schorsch: Schüchtern? Nein, eigentlich nicht 😛. Allerdings hätten wir ohne den Schlenker über De Hoop "nur" knapp 600 km mehr als Ihr in Eurer Runde, dafür aber drei Tage mehr und (Stand bisherige Planung) nur 2x1 Nacht statt 4x. Wo genau fängt denn da der Wahnsinn an und wo hört er auf? In der Tat kann ich aber Eurer Tour noch das eine oder andere an Anregungen entnehmen, vielen Dank dafür und auch für den Hinweis auf die Autovermietung! @ casimodo: Auch Dir vielen Dank, vor allem für den Hinweis mit der Blumenblüte. Vielleicht lassen wir das ganz und konzentrieren uns statt dessen auf die Cederberge. @ alle: Vielen Dank an alle für die bisherigen Hinweise! Ich werde die endgültige Route am Ende in jedem Fall einstellen, werde aber sicher noch ein paar Wochen dran arbeiten müssen. Viele Grüße Robert
TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202202. Jan. 2023 · #8
@die Blumenblüte Es lässt sich mE überhaupt nicht prognostizieren, wann und wo diese auftritt. (PS. Das hängt von den Winterregen ab und dann braucht man auch noch Wetterglück vor Ort). Sie kann sich schon bis Ende September/Anfang Oktober hinziehen, unmöglich ist das nicht, aber man weiß es leider vorher nicht. Dieses Bild stammt aus der ersten Oktoberwoche von einem 29. September in Goegap,
Zwei Wochen davor war es im West Coast und von Van Rhyns/Niewoudtville bis Loeriesfontein auch noch gut. Wenn du De Hoop weglässt (was für „Tiereschauen“ durchaus verzichtbar ist) und im Westen bleibst, hast du die theoretische Möglichkeit, Blumen an den in Frage kommenden Plätzen zu sehen bzw. diese dann lt. Auskünften in den einschlägigen Medien anzufahren. Theoretisch deswegen, weil in der Blütesaison Quartiere lange im Voraus bestellt sind. Andererseits ist es schon das Ende der Saison ….. schwierige Entscheidung, wenn man vorbestellen will. Augrabies ist unbedingt sehenswert. Wenn du in die Gegend um Niewoudtville wg. Blüte kommst, kannst du über/ab Loeriesfontein (davor schöner Köcherbaumwald) auf Schotterstraße nach Brandvlei zur R27 nach Augrabies.
zermatt_de70 Beiträge · seit 201602. Jan. 2023 · #9
Hallo Robert, wir haben uns in Kapstadt immer im "Cape Heritage Hotel" sehr wohl gefühlt. Dies liegt sehr zentral in Kapstadt und ist ein kleineres Hotel, also keine Kette Ich kann am Fish River Canyon auch nur die "Fish River Lodge" empfehlen. Viele Grüße Jens
Hallo Robert Wir haben im August/September 2022 eine ähnliche Tour gemacht. (6 Wochen Kapstadt, Westküste bis Etosha und zurück) Hier ein paar Hinweise:
Frage 1: Das Auto haben wir bei Bushlore gemietet. Die bieten auch One-Way Buchungen an.
Frage 2: Wir hatten nur eine Übernachtung in der Region Kapstadt, in Simons Town. Das Hotel am Hafen ist in Fussdistanz zur Boulder Bay mit den Pinguinkolonien und hat uns gut gefallen. (AHA Simons Town Quaiside Hotel)
Von Kapstadt bis an die Grenze nach Namibia hatten wir noch 11 Übernachtungen und das war nicht zu viel. Wir haben die NPs: West Coast, Namaqua, Richtersveld und Goegap besucht. Grosse Umwege in den Osten, zB nach Augrabies haben wir nicht gemacht.
Frage 5: Im Namaqua NP waren wir in den Flower Camps. Alternativen ohne Self Catering gibt es sonst im Namaqua NP nicht. Die Flower Camps sind eher überteuert aber offenbar immer gut gebucht weil es eben keine Alternativen gibt. Abgesehen vom Preis sind die Camps aber OK. Auch die Distanzen sind nicht zu unterschätzen. Wir brauchen für die Fahrt vom Skilpad Flower Camp zum Beach Flower Camp durch den Park einen ganzen Tag. Wir waren vom 20. Aug bis zum 22. August im NamaquaNP und das war eher zu früh, eine Woche später wäre besser gewesen.
Im Goegap gibt es keine Lodge. Der Goegap ist aber nahe bei Springbock und kann gut von Springbock aus besucht werden. Auf dem Weg in den Norden waren wir auf dem Camping im Park, auf der Rückreise haben wir dann kurzfristig ein B&B gebucht. Kochen mussten wir allerdings selber, es war Sonntag und alles zu.
Zu Frage 7: Aussenkehr nach Rosh Pinah durch den Richtersveld (Aussenkehr- Vioolsdrift- Eksteenfontein-Sendelingsdrift-Rosh Pinah) ist in einem Tag nicht zu schaffen. Du musst auch bedenken, dass du bei dieser Variante zwei Grenzübergänge hast. Wir sind diese Strecke 2017 in der Gegenrichtung gefahren aber mit mehreren Übernachtungen. (s Reisebericht Richtersveld) Die Stecke ist sicher schöner als die Hauptstrasse auf der Namibia Seite. Wenn Du nicht selber kochen willst ist der Richtersveld eh keine Alternative, es gibt keine bewirteten Lodges.
Die Brücke bei Alexander Bay und der Grenzübergang sind geöffnet, aber im August 2022 war der Grenzübergeng bei Sendelingsdrift geschlossen.
Zu Frage 9: Verstehe ich nicht ? Wenn du von der Canyon Lodge nach Aussenkehr und auf der Namibia Seite in den Norden nach Rosh Pinah fährst musst du den Oranje nie überqueren. Der Wasserstand spielt daher keine Rolle. Die Fahrt ist lang aber an einem Tag gut zu schaffen.
Schneewie725 Beiträge · seit 201703. Jan. 2023 · #11
Antwort auf diese Frage: Wäre der Verzicht auf eine Zwischenübernachtung möglich, wenn man von der Canyon Lodge direkt am Oranje entlang über Rosh Pinah nach Aus fahren möchte?
Wir sind auch im Oktober von der Canyon Lodge direkt bis Aus gefahren. Waren ca. 410 km und gut machbar, da ab Rosh ja geteert ist. Am frühen Nachmittag waren wir in der Lodge Eagles Nest. Von daher so "spät" da wir vor Ausenkehr einen Platten hatten und am Spar in Aussenkehr erst mal den Reifen wechseln mussten .
SangwaliThemenstarter311 Beiträge · seit 201703. Jan. 2023 · #12
@ tacitus: "Es lässt sich mE überhaupt nicht prognostizieren, wann und wo diese auftritt. (PS. Das hängt von den Winterregen ab und dann braucht man auch noch Wetterglück vor Ort). Sie kann sich schon bis Ende September/Anfang Oktober hinziehen, unmöglich ist das nicht, aber man weiß es leider vorher nicht." Ja, wir würden dann schon ein wenig auf Glück hoffen müssen. Vermutlich wären wir in der letzten Septemberwoche in der Gegend, da wir zum Beginn der NRW-Ferien wieder zurück sein müssten (Urlaubsplanung 😕). Sehr schönes Photo übrigens! @zermatt_de: Danke für den Tipp mit dem Cape Heritage Hotel, das schaue ich mir mal an. Du schreibst "Ich kann am Fish River Canyon auch nur die "Fish River Lodge" empfehlen". Nur die? Die FRL kennen wir aus 2016, war klasse, aber diesmal würden wir - von Augrabies kommend - eher die Canyon Lodge ansteuern, um auch die andere Seite des Canyons einmal zu sehen. Außerdem ist die Seite vom Grenzübergang Onseepkans gut erreichbar, die Westseite wohl eher nicht. Von den drei Gondwana-Einrichtungen auf der Ost-Seite liest man eigentlich nicht so viel schlechtes ... @Sue.ch: Dank auch Dich für den Hotel-Tipp in Kapstadt und die übrigen sehr detaillierten Hinweise. Da haben wir noch viel zu lesen und zu planen 😁 Aussenkehr nach Rosh Pinah durch das Richtersveld haben wir uns tatsächlich mittlerweile abgeschminkt. Der Hinweis auf den Wasserstand bezog sich darauf, dass die C13 zu manchen Zeiten wegen Hochwassers gesperrt ist (ich meine auch gelesen zu haben gerade aktuell), aber im Oktober oder September sollte das hoffentlich kein Thema sein. @Schneewie: Danke für den Erfahrungsbericht aus erster Hand, das ist sehr hilfreich. Ich denke auch, das sollte gut machbar sein, die Strecke von Rosh-Pinah nach Aus kennen wir ja schon. Ich möchte halt nur nicht entlang des Oranje Zeitdruck haben. Die längere Etappe würde uns dann die Übernachtung in Norotshama ersparen, die können wir dann besser in Aus oder Wolwedans investieren 😛 . @alle: Viele gute Tipps und Hinweise, vielen Dank! VG Robert
Superfanti806 Beiträge · seit 201703. Jan. 2023 · #13
Hi Antwort auf diese Frage: Wäre der Verzicht auf eine Zwischenübernachtung möglich, wenn man von der Canyon Lodge direkt am Oranje entlang über Rosh Pinah nach Aus fahren möchte? Wir sind von der Canyon Lodge bis nach Luederitz gefahren. War absolut ok. Aus ist ja noch eine Stunde früher. Mehr dazu in meinem Ersttaeterbericht.
Und als Unterkunft in Kapstadt können wir sehr das Auberge du Cap empfehlen. Wir waren im grossen Appartement mit Whirlpool und grossen Balkon mit Blick auf Camps Bay und Lions Head.
TAtacitus1'125 Beiträge · seit 202204. Jan. 2023 · #14
Guten Tag Sangwali u. a., noch ein Hinweis und anschließende Frage, Abgesehen davon, dass die „Durchquerung“ des RV NPs von Ost nach West in einem Tag nicht möglich ist und die bevorzugte Unterbringungsart nicht existiert, führt die von Sue.ch angeführte Route
Sue.ch schrieb: .... Zu Frage 7: Aussenkehr nach Rosh Pinah durch den Richtersveld (Aussenkehr- Vioolsdrift- Eksteenfontein-Sendelingsdrift-Rosh Pinah) ist in einem Tag nicht zu schaffen...
nicht durch „den Richtersveld“, sondern nach meinem Kenntnisstand durch die Richtersveld WHS (früher Conservancy), also nicht durch den RV Nationalpark, sondern außen rum. Oder gibt es tatsächlich eine Eintrittsmöglichkeit in den Nationalpark von Osten kommend? Wäre vielleicht auch für andere interessant Grüße
Ja, diese Route führt entlang des WHS und nicht „durch“ den Richtersveld NP. Wobei man nach dem Helskloof Entrance Gate ja eigentlich „im“, wenn auch nur am Rand,des RV NP ist. Anmelden muss man sich aber immer in Sendelingsdrift. Von Osten herkommend muss man den Oranje in Vioolsdrif oder in Sendelingsdrift überqueren um in den wunderschönen Park zu gelangen.
SangwaliThemenstarter311 Beiträge · seit 201711. März 2023 · #16
Hallo zusammen, ich hatte ja eine abschließende Rückmeldung zugesagt. Wir haben uns nun nach langen Überlegungen und aus verschiedenen Gründen gegen die Fahrt von Kapstadt nach Windhoek entschieden und werden stattdessen eine Runde durch Südnamibia mit Abstecher zum KTP und den Augrabies Falls planen, Die Runde sieht schon ziemlich fertig aus. Hierzu hätte ich aber noch zwei Fragen an die im Northern Cape Erfahrenen: 1. Wir planen die Tutwa Desert Lodge einzubauen. Empfehlenswert? Gibt es andere Tipps am oder im Augrabies Falls NP? 2. Zur Route: Von Augrabies kommmend wollen wir Richtung Vioolsdrift, um dann in Noordoewer oder Aussenkehr zu übernachten. Ist schon mal jemand die gelb markierte Route gefahren? Topographisch sieht sie interessanter aus, nach T4A braucht man aber für eine etwa 70 km kürzere Strecke auch eine gute Stunde länger als über Springbok (nach Google Maps praktisch gleiche Fahrtzeit - so viel dazu :S). Hat da jemand Erfahrungen? Vielen Dank und viele Grüße Robert
BMBad Metall28 Beiträge · seit 201812. März 2023 · #17
Hallo Robert Wir sind Januar- Februar 23 die Strecke Windhook - Kapstadt mit Abstecher Kgalagadi Transfrontier Park und Augrabies Falls gefahren. Gebucht immer vor Ort, das war kein Problem und wenn es schön ist bleibt man einfach ein paar Tage länger. Die Route legen wir immer vor Ort fest, das ist entspannt und wir können jederzeit auf nicht planbare Gegebenheiten reagieren... Wenn das Reiseziel nicht erreicht werden kann, dann steht das ein ander mal auf der Agenda. Gruß Bernd
Die gelbe Strecke is gut befahrbar, allerdings doch eher monoton, lang, und staubig. Wenn Du die Zeit hast würde ich für die einfacheren Teile davon die spaktakuläre Route direkt am Fluss entlang wählen. Problemlos zu fahren (mit 4x4) sind die Flussstrecken Pella-Pelladrift-Klein Pella und Goodhouse nach Westen...
Am Oranje River würde ich bei Felix Unite Provenance Camp bei Noordoewer übernachten. Grüessli Malbec
SangwaliThemenstarter311 Beiträge · seit 201712. März 2023 · #20
Gion schrieb:Wenn Du die Zeit hast würde ich für die einfacheren Teile davon die spaktakuläre Route direkt am Fluss entlang wählen. Problemlos zu fahren (mit 4x4) sind die Flussstrecken Pella-Pelladrift-Klein Pella und Goodhouse nach Westen...
Vielen Dank Gion, das klingt ermutigend und die Zeit werden wir wohl haben. Kennst Du die auf der T4A-Karte eingezeichnete Strecke zwischen Witbank und Goodhouse auch? Viele Grüße Robert