QuollThemenstarter42 Beiträge · seit 202209. Juni 2022 · #1
Hallo miteinander,
für November haben wir unsere 2. Namibia -Reise gebucht, Flüge und 4WD Bushcamper für 3 Wochen. Nach einer eher klassischen Ersttäterroute 2018, sollte es dieses mal ein besonderes Highlight geben und etwas mehr Offroad - Einsätze dabei sein. Wir konnten tatsächlich noch 5 Übernachtungen im KTP ergattern. ( Gharagab, Nossob und Bitterpan) Ist nicht viel, aber zum Reinschnuppern besser als Nichts. Uns war schon klar, dass der Grenzübergang Mata Mata noch geschlossen ist, aber wir haben gepokert und darauf vertraut, dass sich die Lage bessert. Leider scheint unser Plan nicht auf zugehen. Es sieht nicht danach aus, als ob Südafrika bei der Einreise lockert und wenn die Inzidenz wieder steigt, eventuell auch wieder PCR Tests für Geimpfte ein Thema sind. Wir müssten zusätzlich zum Umweg bei der Einreise SA, auch noch Puffertage einplanen, was den Rest der Reisezeit schon arg zerstückelt und man nicht wirklich planen kann, zumal die Tage im KTP genau in der Mitte unserer Reisezeit liegen.
Deshalb überlegen wir die Camps im KTP zu stornieren (aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben) und einen Plan B zu stricken.
Als Highlight schwebt uns das nördliche Damaraland vor. Mal ganz grob: Khowaribschlucht, Sesfontein, Hoanibtal ( Elephant Song Camp?), 4WD Track bis Purros und über eine schöne Strecke wieder zurück. Wir würden für diese Region 5-6 Tage einplanen und das ganze zu einer schönen Runde zusammen fügen. Weitere mögliche Stationen: Omatozu , Ugab Terrace, evtl. 2 Nächte Etosha Olifantrus Camp, von Palmwag Richtung Brandberg ( evtl. 4WD) Erongo Region??? Da wir ausschließlich campen wollen, sind wir da recht flexibel.
Wie schätzen die alten Hasen unter euch die Lage ein? Ist Mitte November schon zu spät für den Norden. Natürlich kann keiner hellsehen, aber muss man schon mit floodings rechnen? Ich hab schon einige Reiseberichte durchstöbert und gerade die Allradstrecken klingen vielversprechend, allerdings ist da immer wieder von GPS die Rede. Ist es ein” Muss” in der Region? Da wir auf dem Gebiet der Navigation etwas Old School sind, haben wir keine Erfahrung mit Navi oder GPS, sondern sind bisher mit den klassischen Karten, selbst im australischen Outback, immer gut zurecht gekommen.
Irgendwie sind wir gerade hin und her gerissen….sollen wir weiter am KTP festhalten , auf die Gefahr hin, dass uns kostbare Urlaubstage durch Umwege und eventuelles Warten auf Testergebnisse verloren gehen oder uns doch gleich für den Norden entscheiden? Ein bisschen Vorlaufzeit um Informationen zu sammeln und zu planen braucht man ja auch.
Vielleicht hat ja der Eine oder Andere von euch eine Meinung dazu, die uns bei der Entscheidung hilft. 😉 Freu mich auf euer Feedback
Liebe Grüße Karin
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Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200710. Juni 2022 · #2
Hallo Karin,
für nur 5 Ü im KTP würde ich persönlich nicht so viel Aufwand betreiben. (Von wo würdet ihr denn über Ariamsvlei/Nakop einreisen nach SA?) Wir sind letztes Jahr über Nakop rein/raus. Rein konnten wir trotz PCR Pflicht an der Grenze bei der Einreise nach SA einen Antigen-Schnelltest machen lassen, das ging ruck-zuck. Nur zurück nach Namibia war dann ein PCR Test Plicht. In Upington hatten wir dadurch 2 Ü (Donnerstag Mittag Test, Ergebnis Freitag Abend). Ob das so auch im November läuft kann man ja jetzt noch nicht sagen. Wir werden auch im Okt./Nov. im KTP sein, allerdings für 3 Wochen, da macht es dann nichts, wenn wir 2-3 Nächte umplanen müssten. Ich hoffe ja immer noch, das wenigstens die Rietfontein-Grenze öffnet .
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Chrigu7'260 Beiträge · seit 200610. Juni 2022 · #3
Hallo Karin
Quoll schrieb: Wie schätzen die alten Hasen unter euch die Lage ein? Ist Mitte November schon zu spät für den Norden. Natürlich kann keiner hellsehen, aber muss man schon mit floodings rechnen?
Für diese Route ist November die perfekte Jahreszeit. Ihr werdet viele Wüstenelefanten im Hoanib haben. Ein Traum! Mit Wasser ist dann noch nicht zu rechnen. Ich mag auch die Strecke in der Palmwag Konzession sehr. Vielleicht wollt ihr das auch noch einbauen.
Quoll schrieb: Ich hab schon einige Reiseberichte durchstöbert und gerade die Allradstrecken klingen vielversprechend, allerdings ist da immer wieder von GPS die Rede. Ist es ein” Muss” in der Region? Da wir auf dem Gebiet der Navigation etwas Old School sind, haben wir keine Erfahrung mit Navi oder GPS, sondern sind bisher mit den klassischen Karten, selbst im australischen Outback, immer gut zurecht gekommen.
Nach meiner Ansicht ist es ein Muss. Es gibt mir einfach Sicherheit dass ich auch da unterwegs bin wo ich das will. Kartenmaterial in einem guten Maßstab findest du für diese Gegend kaum. Die Nutzung eines Navis ist aber einfach. Schwieriger ist die Planung am Computer. Aber dazu habe ich ein paar Videos gemacht (die nicht mehr ganz aktuell sind und bald durch neue ersetzt werden). https://tracks4africa.de/tutorial/
Elefanten im Hoanib
Herzliche Grüsse Chrigu
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Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Regnen wird es dann (wenn überhaupt) noch nicht... aber sehr sehr heiß wird es sein.
VIele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Dillinger796 Beiträge · seit 201510. Juni 2022 · #5
Hallo Karin,
ich möchte noch einen Vorschlage zur Navigation unterbreiten. Wenn Ihr mit Karte navigiert, stellt sich sicher öfters die Frage: "sind wir noch auf dem richtigen Weg??". Wir haben dies, bei unserer letzten Reise, mit maps.me auf dem handy gelöst. Da kann man einfach sehen, wo man ist und weiter geht es mit der Karte. Für dieses Jahr habe ich Chrigus Vorschlag befolgt und ein Navi mit meiner geplanten Route, unter Zuhilfenahme von BaseCamp, vorbereitet. Ich bin fast irre geworden, habe es aber mit vielen zusätzlichen grauen Haaren geschafft. Eine wesentlich einfachere Lösung könnte die Tracks4Africa App für das Handy sein. Hier habe ich die Karte für Namibia gekauft, sollte der hier im Forum entsprechen nur mit wesentlich mehr Details und Tracks. Es gibt jede Menge Informationen wie Aussichtspunkte Unterkünfte, Rastplätze usw. Es ist keine Navigationsapp die dich von A nach B lotst, du kannst jedoch immer sehen wo du gerade bist. Testen werde ich Sie erst in einem Monat, verspreche mir jedoch viel von Ihr. Wäre eventuell was für euch? Wir haben die Erfahrung gemacht, dass im Kaokoveld die Navigation abseits der Hauptrouten, nur über Karte, recht schwierig werden kann. Ansonsten habt Ihr eine tolle Route gewählt, die wir im Juli/August auch so fahren wollen. (Khowaribschlucht bis Marienfluss und danach Caprivi)
QuollThemenstarter42 Beiträge · seit 202213. Juni 2022 · #6
Endlich komme ich mal dazu mich für eure hilfreichen Antworten zu bedanken. Zu wissen, dass unsere gewählte Route und die Reisezeit passt, bringt uns schon ein ganzes Stück weiter bei der Entscheidung Norden oder Süden. 🙂
Liebe Grüße Karin
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QuollThemenstarter42 Beiträge · seit 202213. Juni 2022 · #7
Hallo Jambotessy,
super, drei Wochen KTP! Wie hast du das geschafft? 🤩 Die Camps zu buchen bis alles nahtlos zusammen passt, ist bestimmt eine riesen Aufgabe, . Wir haben eigentlich geplant die erste Woche nordwestlich von Windhoek zu verbringen, evtl. Ugab Terrace, Erongo Region, dann über Mariental Richtung Mata Mata. 6 Tage im KTP und dann über Keetmanshoop zum Fish River Canyon. Vielleicht ein Stück den Oranje entlang, vielleicht über Aus noch einen Abstecher nach Lüderitz. Da wir gerne flexibel bleiben wollen, buchen wir nur das vor, was unbedingt nötig ist . Dann können wir spontan die Route anpassen und an Orten wo es uns besonders gut gefällt ein bisschen länger bleiben. Wir sind auch mal mit einem einfachen Bushcamp zufrieden, das letzte mal hatten wir nie Probleme einen Stellplatz zu finden. Wenn wir allerdings, so wir ihr, 2 Tage in Upington auf das Testergebnis warten müssen, wird es wohl keine große Runde im Süden mehr geben, es sei denn wir heizen am Ende nach Windhoek zurück.
Ich denke wir werden noch bis Mitte/Ende Juli abwarten. Wenn Südafrika bis dahin keine weiteren Grenzübergänge öffnet oder die Öffnung in Aussicht stellt, werden wir bei Sanparks stornieren. Der KTP wird für uns das Ziel für eine weitere Namiba Reise sein und mit ein bisschen Glück bekommen wir ein paar Nächte mehr in den Wildernes Camps. In Twee Rivieren und Mata Mata Camp würde ich auch jetzt noch Plätze bekommen, aber uns reizt die Abgeschiedenheit, ganz ohne Trubel. Euch drücke ich ganz fest die Daumen, dass wenigstens Rietfontein noch aufmacht. 😁
Liebe Grüße Karin
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QuollThemenstarter42 Beiträge · seit 202213. Juni 2022 · #8
Hallo Christian, wir haben uns schon gedacht, dass es um die Zeit sehr heiß werden kann. Solange es eine trockene Hitze ist, sind wir bisher auch bei Temperaturen jenseits der 40° ganz gut klar gekommen. Hohe Luftfeuchtigkeit und drückende Schwüle dagegen wären schon sehr anstrengend.
Liebe Grüße Karin
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QuollThemenstarter42 Beiträge · seit 202213. Juni 2022 · #9
Hallo Chrigu, Wüstenelefanten zu sehen wäre tatsächlich ein Traum. Wir waren 2018 auf einer geführten Tour am Ugab River und standen fast eine Stunde mitten in einer Herde. Man konnten die wunderbaren Tiere aus nächster Nähe beobachten und sie waren total friedlich. Das war ein unvergessliches Erlebnis.
Das Palmwag Konzessionsgebiet würde uns natürlich reizen. Welche Tracks könntest du uns denn empfehlen? Auf unserer Regionalkarte” Kaokoland” geht eine Piste vom Hoanibtal bis Palmwag ungefähr 150km, wird als” very rocky , very corrugated “angegeben. Da kann ich die Fahrzeit schlecht einschätzen. Oder besser von Palmwag aus einen Giro starten? Das Permit bekomme ich ja vor Ort, oder? Auf einer anderen Karte vom Konzessionsgebiet sind Camps eingezeichnet. Eine Nacht “ in the middle of nowhere” ist ein traumhaftes Erlebnis, aber ich kann das Risiko nicht einschätzen. Wir haben im australischen Outback gelernt, Gefahrensituationen durch Vorsicht und gesunden Menschenverstand zu minimieren, ohne überängstlich zu sein. Ich weiß, dass nicht hinter jedem Busch ein Taipan oder eine Brownsnake lauert um mich anzugreifen. Allerdings haben wir keine Erfahrungen mit Raubkatzen, Hyänen oder Elefanten. 😕
Eine Frage hätte ich noch: Ist es notwendig Campingplätze vorzubuchen (Khowarib, Sesfontein, Purros, Elephant Song, Palmwag) oder genügt es ein paar Tage vorher von Unterwegs anzurufen? Wir würden halt gerne flexibel bleiben, an besonders schönen Orten einfach etwas länger bleiben oder die Route verändern.
Liebe Grüße und herzlichen Dank Karin
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QuollThemenstarter42 Beiträge · seit 202213. Juni 2022 · #10
@Chrigu und Markus
Wir brauchen also eine Navigationshilfe? Ich hab befürchtet, dass ihr sowas schreibt. 😗 😐 😉 Auf diesem Gebiet sind wir wirklich absolute Neulinge, also entschuldigt bitte meine naiven oder dummen Fragen. 😄
Die Tracks4Africa App wäre mir ja am liebsten, klingt einfach, es genügt ein Smartphone und wir müssen kein Navi anschaffen. Es reicht ja, wenn wir wissen wo wir gerade sind. Funktioniert die dann offline, nur über GPS, oder brauche ich eine Sim Karte mit größerem Datenvolumen? Ich kann sie aber erst in Namibia testen, weiß also nicht ob es funktioniert, oder? Ihr merkt schon jetzt kommen die dummen Fragen. 😉
Maps.me würde ja vielleicht auch reichen und funktioniert offline. Warst du damit zufrieden?
Die Navigationsgeräte sind für mich die größere Herausforderung . Ich hab mir die kompatiblen Garmin -Modelle von der Tracks4africa Seite mal über Amazon aufgerufen, nur so zum Informieren. Zig Ausführungen und die Preispanne geht von 90 - 900€. ???? Worauf sollten wir achten, oder könnt ihr ein bestimmtes Modell empfehlen? Da wir ja “ohne” gewöhnt sind, würden wir es wahrscheinlich nur für Reisen nutzen. Um einen Stau auf der Autobahn zu umfahren oder sich in einer fremden Stadt zurecht zu finden, ist es sicher hilfreich. Muss ich die Route schon vorher über Base Camp programmieren? ( graue Haare hab ich genug 😛 ) Oder kann ich die Karte vor ort einfach nur dann wenn es zur Orientierung notwendig ist nutzen? Man merkt, ich bin noch etwas planlos 😉
Liebe Grüße und herzlichen Dank Karin
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Chrigu7'260 Beiträge · seit 200613. Juni 2022 · #11
Quoll schrieb: Das Palmwag Konzessionsgebiet würde uns natürlich reizen. Welche Tracks könntest du uns denn empfehlen? Auf unserer Regionalkarte” Kaokoland” geht eine Piste vom Hoanibtal bis Palmwag ungefähr 150km, wird als” very rocky , very corrugated “angegeben. Da kann ich die Fahrzeit schlecht einschätzen. Oder besser von Palmwag aus einen Giro starten? Das Permit bekomme ich ja vor Ort, oder?
Eine Frage hätte ich noch: Ist es notwendig Campingplätze vorzubuchen (Khowarib, Sesfontein, Purros, Elephant Song, Palmwag) oder genügt es ein paar Tage vorher von Unterwegs anzurufen? Wir würden halt gerne flexibel bleiben, an besonders schönen Orten einfach etwas länger bleiben oder die Route verändern.
Ich mag die Palmwag Konzession extrem gerne. Genau weil es einsam und steinig ist. Wenn ihr eh Richtung Hoanib wollt. dann empfiehlt sich der Crothers Trail. Das sind ca. 150km. Dafür rechne ich jeweils einen ganzen Tag. Am liebsten mache ich eine Übernachtung ca. eine Stunde von Palmwag weg (z.B. Hein's Camp). 📎 heins_campsite_palmwag_konzession.jpg Hein's Campsite
Aus meiner Sicht ist es in der Gegend auch nicht gefährlich, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Man ist alleine in der Einsamkeit unterwegs. Ein Plan B (z.B. Satelliten Telefon) ist da von Vorteil. Zudem genügend Wasser und Lebensmittel. Zum Campen und unter anderem auch zum Verhalten mit Tieren im Camp kann ich das Buch Camping in Namibia sehr empfehlen.
Von den genannten Camps kannst würde ich nur Palmwag vorbuchen. Die Camps in der Palmwag Konzession kannst du gar nicht vorbuchen.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
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Chrigu7'260 Beiträge · seit 200613. Juni 2022 · #12
Quoll schrieb: Die Tracks4Africa App wäre mir ja am liebsten, klingt einfach, es genügt ein Smartphone und wir müssen kein Navi anschaffen. Es reicht ja, wenn wir wissen wo wir gerade sind. Funktioniert die dann offline, nur über GPS, oder brauche ich eine Sim Karte mit größerem Datenvolumen? Ich kann sie aber erst in Namibia testen, weiß also nicht ob es funktioniert, oder? Ihr merkt schon jetzt kommen die dummen Fragen. 😉
Die Tracks4Africa Guide App ist eine Offline Karte mit vielen Zusatzinformationen. Die Karte ist ähnlich zu nutzen wie eine Papierkarte (draufschauen und den Weg zum Ziel selber festlegen). Du hast aber den Vorteil, dass du deine aktuelle Position auch sehen kannt. Wenn du als In-App Kauf nicht nur die Namibia Karte kaufst sondern auch noch die High Definition Map, dann kannst du sehr stark einzoomen. Ausserdem hast du in der App weitere Infos und Bilder zu den POIs.
Für mich ist der grösste Nachteil der App, dass ich keine Routenplanung am Computer vornehmen kann. Das geht besser mit den GPS Karten und Garmin BaseCamp. Ja, für BaseCamp ist etwas Training erforderlich. Wir hatten schon vor Corona über einen Kurs nachgedacht. Ich denke, dass ich das wieder mal ins Auge fasse,
Als Navi kannst du ein günstiges Gerät nehmen. Z.B. ein Garmin Drive 51. Aktuell für ca. 110 Euro.
Herzliche Grüsse Chrigu
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QuollThemenstarter42 Beiträge · seit 202216. Juni 2022 · #13
Hallo Chrigu,
Ich mag die Palmwag Konzession extrem gerne. Genau weil es einsam und steinig ist. Wenn ihr eh Richtung Hoanib wollt. dann empfiehlt sich der Crothers Trail. Das sind ca. 150km. Dafür rechne ich jeweils einen ganzen Tag. Am liebsten mache ich eine Übernachtung ca. eine Stunde von Palmwag weg (z.B. Hein's Camp).
Genau den Track habe ich gemeint! Wir würden ihn allerdings vom Hoanib Richtung Palmwag fahren. Wenn wir, wie du vorschlägst, in Hein's Camp übernachten, könnten wir uns auch die Reservierung in Palmwag sparen.
Aus meiner Sicht ist es in der Gegend auch nicht gefährlich, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Man ist alleine in der Einsamkeit unterwegs. Ein Plan B (z.B. Satelliten Telefon) ist da von Vorteil. Zudem genügend Wasser und Lebensmittel.
Das ist natürlich klar. Wie schon erwähnt haben wir da Erfahrung im australischem Outback sammeln können. Aber außer verwilderten Kamelen und Dingos, gibt es dort keine Säugetiere, die einem eventuell gefährlich werden könnten. 😉
Zum Campen und unter anderem auch zum Verhalten mit Tieren im Camp kann ich das Buch Camping in Namibia sehr empfehlen.
Das Buch haben wir uns schon Anfang des Jahres besorgt, sind aber aus Zeitgründen noch nicht sehr weit gekommen, Das müssen wir nachholen. 😊
Die Tracks4Africa Guide App ist eine Offline Karte mit vielen Zusatzinformationen. Die Karte ist ähnlich zu nutzen wie eine Papierkarte (draufschauen und den Weg zum Ziel selber festlegen). Du hast aber den Vorteil, dass du deine aktuelle Position auch sehen kannt. Wenn du als In-App Kauf nicht nur die Namibia Karte kaufst sondern auch noch die High Definition Map, dann kannst du sehr stark einzoomen. Ausserdem hast du in der App weitere Infos und Bilder zu den POIs.
Die App werde ich mir auf jeden Fall in der Vollversion herunter laden.
Für mich ist der grösste Nachteil der App, dass ich keine Routenplanung am Computer vornehmen kann. Das geht besser mit den GPS Karten und Garmin BaseCamp. Ja, für BaseCamp ist etwas Training erforderlich.
Das lassen wir uns nochmal durch den Kopf gehen. Ich befürchte, dass ich schon meine Schwierigkeiten mit BaseCamp haben werde. Es wäre sicher zeitintensiv mich damit zu befassen, und Zeit haben wir aus familiären Gründen in den nächsten Wochen gar nicht.
Nochmals herzlichen Dank für deine wirklich hilfreichen Antworten
Liebe Grüße Karin
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Hallo Karin, Basecamp ist nicht so schwierig, wie du glaubst. Ich denke ein ruhiger Sa-Vormittag reicht, um damit klarzukommen. Die Routenprogrammierung dauert vielleicht etwas, aber es steigert auch die Vorfreude auf die Reise ( bei mir zumindest) und du hast es vor Ort wesentlich leichter. Ich würde mir einfach mal die Karte von T4A runterladen und es ausprobieren. Wenn es klappt, kannst du dir das GPS-Gerät kaufen. So hast du nicht allzu große Kosten, falls du nicht klarkommst. Gruß Andreas
QuollThemenstarter42 Beiträge · seit 202225. Juni 2022 · #15
Also die Entscheidung ist gefallen, wir werden unsere Camps im KTP stornieren und uns ganz auf den Nordwesten konzentrieren.
@ S+A Hallo Andreas, vielen Dank für deine Ermutigung mich doch zu trauen, die Route mit BaseCamp zu planen.
Ich hab endlich mal Zeit gefunden, mich mit dem Thema Navi und BaseCamp ausführlicher zu beschäftigen und mir die Videos von Chrigu in Ruhe an zuschauen. Es ist wohl doch kein Hexenwerk wie befürchtet. Eigentlich klingt alles ganz logisch und falls ich nicht weiter weiß, bekomme ich vielleicht Unterstützung von euch. 😄 Was Navis betrifft, war ich bisher total unwissend, hab mich jetzt ein bisschen informiert. Chrigu meint das Garmin Drive 51 wäre ausreichend, ist ja auch relativ günstig zu bekommen. Es werden auch neuwertige, generalüberholte Geräte von Händlern angeboten und ich hab überlegt ein etwas besseres Model zu nehmen, welches dann trotzdem nicht die Welt kostet. Habt ihr damit Erfahrungen gemacht oder soll ich besser die Finger von Gebrauchtware lassen?
Wir werden das Navi wohl zu 90% für unsere Reisen verwenden, weil wir im “normalen” Leben ganz gut ohne zurecht kommen. 😉
Vielen Dank und liebe Grüße Karin
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BMBad Metall28 Beiträge · seit 201825. Juni 2022 · #16
Wir navigieren mit Maps. Me. Auch T4Afrika haben wir auf dem Smartphone, benutzen das jedoch sehr wenig, da wir unsere Routen vor Ort entscheiden und nicht zu Hause. Die Garmin Geräte sind Auslaufmodelle ..... Eine routingfähige Funktion in T4Afrika auf dem Smartphone wäre der Wunsch. Gruß Bernd
habt Ihr Eure Reiseplanung für November bereits abgeschlossen? Wann seid Ihr im Kaokoveld unterwegs. Ich frage deshalb, weil wir (m/w 55/57 Jahre) vom 17. - 22. November 2022 dort oben im Nordwesten mit einem 4 x 4 mit Dachzelt unterwegs sind und gerne auch in den Flussbetten auf Elefantensuche unterwegs sein wollen/werden. Auch ein Bushcamp schließen wir nicht aus. Wir sind mit GPS-Karte auf dem Garmin und Papierkarte recht gut vorbereitet und machen die Tour ggf. auch allein. Trotz allem würden wir uns freuen bzw. auch noch sicherer fühlen, wenn man evt. eine gewisse Zeit mit 2 Wagen unterwegs wäre.
Falls also Interesse besteht - auch evt. von jemand anderem der dieses liest -, dann tretet doch mit uns in Kontakt. Würde uns freuen.
Viele Grüße Kirsten
QuollThemenstarter42 Beiträge · seit 202227. Okt. 2022 · #18
Hallo Kirsten,
unsere Planung ist im Großen und Ganzen abgeschlossen. Ich habe es tatsächlich geschafft mit Basecamp die Route für das Garmin zu erstellen. 🤩 😄 Nach unserem Zeitplan wären wir schon 2-3 Tage vor euch in der Region Palmwag/Sesfontein, aber vielleicht kann man da noch was schieben. Wir fänden es auch schön etwas Gesellschaft zu haben. Vom Alter passt es ja ganz gut 😛 😄 (m/w 54/55), Bushcamp ist auch geplant. Ich melde mich am WE per PN, da hab ich etwas mehr Zeit.
Liebe Grüße Karin
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