1. Kenia Selbstfahrer-Reise - bitte um Hilfe

37 Antworten · 5'826 Aufrufe · gestartet 09. Juni 2022 von Dani O.
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128 Beiträge · seit 201812. Juni 2022 · #21
Hallo Dani,
Wir waren letztes Jahr mit Guide im Norden und Mara unterwegs. Uns wurde Nakuru wegen Hochwasser abgeraten und haben deshalb den Zwischenstopp zur Mara in Naivasha gemacht. Ol Pejeta hatten wir nicht soviel Sichtungen. Und hat das Solio Game Reservat (Salio Ranch) viel besser gefallen. So viele Nashörner haben wir noch nie an einem Tag gesehen.
Lg Uschi
Themenstarter91 Beiträge · seit 201912. Juni 2022 · #22
@THBiker: Vielen Dank! Dann überlegen wir nochmal, was für uns mehr Sinn macht.

@Uschi: Danke auch an dich! Eine Rückfrage zu Solio: darf man da auch selber fahren oder muss man eine geführte Tour buchen?

Herzliche Grüße,

Dani
128 Beiträge · seit 201812. Juni 2022 · #23
Hey Dani,
Wir waren mit unserem Guide in Solio unterwegs. Hatte nicht den Eindruck das man eine geführte Tour braucht.
Lg Uschi
Themenstarter91 Beiträge · seit 201913. Juni 2022 · #24
Danke Uschi, das hilft!

Herzliche Grüße,

Dani
5'479 Beiträge · seit 200929. Juni 2022 · #25
Hallo Dani,

wie ich an Eurer Flugplanung sehe, kommt ihr auch aus dem Raum Hannover.

Auch wenn Ihr nicht campen wollt, lasst Euch von Sunworld einen Wagen mit Campingausrüstung geben. Zum einen ist es ganz nett, Tisch und Stühle dabei zu haben, um Picknick in den Parks zu machen. zum anderen habt ihr ein Backup, wenn die Küchen der SC-Unterkünfte nur rudimentär ausgestattet sind. Die Ausrüstung bei Sunworld ist da sehr umfangreich.

In Kenia gibt es in jeder größeren Stadt mindesten einen großen Supermarkt mit europäischem Sortiment. Lebensmitteleinkauf ist überhaupt kein Problem in Kenia. Wenn Ihr einen Wagen mit Campingausrüstung mietet, habt Ihr auch einen Kühlschrank dabei.

Wir haben unsere Unterkünfte immer von Sunworld, bzw. Lets go Africa buchen lassen.

Lumo hat mir besser als die Tsawos gefallen. Würde ich somit auf jeden Fall empfehlen.

Den Meru NP würden wir im derzeitigen Zustand nicht noch einmal besuchen. Geschätzt 70% - 80% der Wege sind nicht mehr befahrbar. Nutzbar ist nur noch ein kleiner Bereich der Parks rund um Elsas Kopje und die Campsite. Dazu ist der Park in den meisten Bereichen sehr dicht bewachsen, so dass man nicht viel sieht. Ikweta hat uns gut gefallen, liegt aber außerhalb des Parks und man ist ganz schön unterwegs, bis man den nutzbaren Teil des Parks erreicht.

Samburu hat uns sehr gut gefallen. 3 Nächte sind da sicher nicht verkehrt. Wir haben dort im Gegensatz zur Masai Mara keine Rinder gesehen.

Gerade die Mara würde ich immer als Selbstfahrer besuchen. Der Park ist nicht allzu groß und das Gelände sehr übersichtlich. Orientierung mit GPS, Maps.me und dem am Gate erhältlichen Atlas geht gut. In der Praxis gibt es nur noch viel mehr Wege und Pisten, als in den Karten eingezeichnet. Solltet Ihr mit Euren Sichtungen unzufrieden sein, könnt Ihr vor Ort jederzeit einen Guide engagieren, der dann bei Euch mitfährt.
Ich würde auf jeden Fall empfehlen beide Bereiche der Mara besuchen.
Das Aruba Camp hat uns sehr gut gefallen. Wir waren dort 9 Nächte. Die Lage ist perfekt. Man ist in einer Minute am Talek Gate und auch die Musiara Area ist sehr gut zu erreichen.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter91 Beiträge · seit 201929. Juni 2022 · #26
Hey Thomas,

ganz lieben Dank für deine Nachricht.

Da ich irgendwie das Gefühl hatte, die Zeit läuft uns langsam davon, haben wir jetzt bereits alles fix gebucht. Wir haben uns nach einem Telefonat mit Let's Go Africa dafür entschieden, auch alle Unterkünfte über sie zu buchen.

Haben lange hin und her überlegt, ob wir uns selbst verpflegen oder in Lodges essen möchten.

Und wie es so ist, wenn man viele verschiedene Meinungen hört, ist es immer schwer, sich für das "Richtige" zu entscheiden, wenn man die Gegebenheiten vor Ort nicht kennt. Wir werden dieses Mal keine Self-catering-Tour machen, sondern in Lodges übernachten.
Wir haben nicht durchgängig schöne SC-Unterkünfte gefunden und von den schönen waren bereits einige zu unseren Daten ausgebucht.
Auch bei der Masai Mara waren die Meinungen so unterschiedlich, dass wir dann einfach eine Entscheidung treffen mussten. Wir haben uns für die Fly-in-Option entschieden - einerseits war das Angebot sehr gut und andererseits haben wir uns gedacht, dass es vlt. ein schöner Abschluss ist, wenn wir uns nur mal aufs Fotografieren/Filmen konzentrieren können.

Und sollten wir zwischendurch mal denken: "Warum haben wir dies und das bloß so gemacht und nicht anders"?, dann kommen wir halt wieder und machen dann alles richtig 😄

Hier unsere Tour durch Kenia:

19.09. Flug Hannover - Nairobi, Ankunft abends - ÜN Tamarind Tree 2 Nächte
20.09. Auto bei Sunworld abholen, dann Einkaufen, SIM-Card und ggfs. Nairobi NP oder Sheldrick, je nach Zeit
21.09. Fahrt Amboseli NP - ÜN Kibo Safari Camp 3 Nächte
22.09. Amboseli
23.09. Amboseli
24.09. Tsavo West - Kilaguni Serena Lodge 2 Nächte
25.09. Tsavo West
26.09. Lumo Conservancy - Leopards Lair Cottage 3 Nächte
27.09. Lumo
28.09. Lumo
29.09. Tsavo East - Aruba Lodge 2 Nächte
30.09. Tsavo East
01.10. Fahrt Nairobi - Tamarind Tree 1 Nacht
02.10. Fahrt Laikipia - Rhino Watch Safari Lodge 2 Nächte
03.10. Laikipia/Solio
04.10. Meru NP - Ikweta Safari Camp 3 Nächte (auch falls wir nicht so viele Tiere sehen, soll die Landschaft ja trotzdem toll sein)
05.10. Meru
06.10. Meru
07.10. Samburu NP - Samburu Sopa Lodge 3 Nächte (in Samburu gab es nicht mehr viel Auswahl an freien Unterkünften)
08.10. Samburu
09.10. Samburu
10.10. Fahrt Ol Pejeta - Sweetwaters Serena Camp 2 Nächte
11.10. Ol Pejeta
12.10. Fahrt Lake Naivasha - Naivasha Sopa Lodge 2 Nächte
13.10. Lake Naivasha/Hell's Gate
14.10. Fahrt Nairobi - Abgabe Auto und 1 ÜN Tamarind Tree
15.10. Flug Wilson - Masai Mara - 6 ÜN Mara Bush Camp
21.10. Flug Nairobi - Tamarind Tree 1 ÜN
22.10. Flug Kapstadt

Nach den 4 Wochen Kenia fliegen wir nach Kapstadt und haben bis zum Rückflug am 07.12. Zeit. Ab dort werden wir uns dann - wie gewohnt - wieder selbst verpflegen. Was genau wir in den 6 Wochen machen wollen, haben wir aber noch nicht geplant. Die ersten 16 Tage bleiben wir in Stellenbosch, da haben wir ein Häuschen gemietet und sortieren schon mal unsere Bilder und Videos und falls noch Zeit bleibt, klappern wir mal wieder diese fürchterlichen Weingüter ab 🤩 . Und danach müssen wir mal schauen. Entweder wir bleiben in Südafrika oder wir fahren nochmal nach Namibia.

Danke nochmal für deine Rückmeldung und Tipps!

Liebe Grüße aus Laatzen,

Dani
52 Beiträge · seit 202105. Juli 2022 · #27
Hallo Dani

Gemäss unserem Safariveranstalter ist Samburu Simba Lodge auch offen. Sie haben für uns dort 3 Nächte gebucht. Evt. wäre das für euch auch eine Alternative zur Sopa Lodge? Von der Sopa Lodge in den Buffalo Springs ist es ja leider sehr weit, da die Ng'iro Bridge noch nicht wieder passierbar ist.

Liebe Grüsse
Ilona
Themenstarter91 Beiträge · seit 201905. Juli 2022 · #28
Hey Ilona,
ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, dass das Samburu Reservat die Hauptattraktion ist und Buffalo Springs eher so nebenbei besucht wird.
Würdest du eher Buffalo Springs empfehlen und wenn ja, warum?
Vielen Dank für deinen Input!
Herzliche Grüße,
Dani
52 Beiträge · seit 202105. Juli 2022 · #29
Wir waren letzten September zum 1. Mal in dieser Gegend und wir hatten sowohl im Samburu wie auch im Buffalo Springs Reservat gute Tiersichtungen. Ich denke mit der Sopa Lodge macht ihr auch nichts verkehrt.

Übrigens fliegen wir am gleichen Tag nach Nairobi. 🙂 Mit welcher Gesellschaft fliegt ihr? Bei uns geht es von Zürich nach Frankfurt, dann nach Nairobi, hoffentlich!!!
Themenstarter91 Beiträge · seit 201905. Juli 2022 · #30
Ach, das ist ja ein Zufall 😁 Lustig!

Wir fliegen mit Lufthansa. Zubringer von Hannover nach Frankfurt.

Und: natürlich klappt das - alles andere ist keine Alternative 😄

Wie ist denn eure Route?

LG, Dani
52 Beiträge · seit 202106. Juli 2022 · #31
Es muss klappen mit diesen Flügen!

Wir sind in Kenia keine Selbstfahrer. Unsere Route ist wie folgt:
19.09. Zürich - Nairobi (Hilton Garden Inn)
20.09. Nairobi (Elefantenwaisenhaus, Lunch Karen Blixen Coffee Garden, Giraffenzentrum)
21.09. Nairobi - Ol Pejeta (Sweetwater Serena Lodge)
22.09. Ol Pejeta
23.09. Ol Pejeta - Meru (Ikweta Safari Camp)
24.09. Meru
25.09. Meru
26.09. Meru
27.09. Meru - Samburu (Samburu Simba Lodge)
28.09. Samburu
29.09. Samburu
30.09. Samburu - Laikipia (Rhino watch Safari Lodge)
01.10. Solio
02.10. Laikipia - Nairobi
03.10. Nairobi Nationalpark, Abends Rückflug

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Ilona
Themenstarter91 Beiträge · seit 201906. Juli 2022 · #32
Ach schade, dann laufen wir uns ja gar nicht über den Weg!

Ich wünsche euch eine ganz tolle Reise mit vielen tollen Erlebnissen.

Herzliche Grüße,

Dani
661 Beiträge · seit 201506. Juli 2022 · #33
Hallo Ilona
Denke daran, dass du dich für Daphne Sheldricks Elefanten frühzeitig anmeldest.
Grüessli
Malbec
52 Beiträge · seit 202106. Juli 2022 · #34
Hallo Malbec

Vielen Dank für den Hinweis, ist schon gebucht. Wir waren im Februar dieses Jahr auch schon da. 🙂 Hoffe einfach, dass wir wirklich am 19.09. fliegen, zur Zeit weiss man ja nie.

Herzliche Grüsse
Ilona
52 Beiträge · seit 202106. Juli 2022 · #35
Wir laufen uns höchstens in der Warteschlange oder im Flugzeug über den Weg. 😄

Ich wünsche euch ebenfalls eine ganz tolle Reise mit wunderbaren Tiersichtungen und tollen Eindrücken.

Herzliche Grüsse
Ilona
873 Beiträge · seit 201407. Juli 2022 · #36
@Topobär:
Den Meru NP würden wir im derzeitigen Zustand nicht noch einmal besuchen. Geschätzt 70% - 80% der Wege sind nicht mehr befahrbar.

Das höre ich zum ersten Mal, dass so viele Wege zerstört sein sollen. Kannst du das verifizieren?
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)
5'479 Beiträge · seit 200907. Juli 2022 · #37
Was verstehst Du in diesem Zusammenhang unter verifizieren?

Ausgehend von dem in der Nationalparkkarte zu sehenden Wegenetz kann man annehmen, dass man tagelang auf verschiedensten Strecken im Nationalpark unterwegs sein kann. Dem ist nicht so. In gutem Zustand sind lediglich die Verbindung vom Main Gate zur Tana Bridge und einige Pisten im Bereich zwischen Campsite und Elsas Kopje. Dann gibt es eine ganze Reihe an Pisten, die zwar noch befahrbar sind, jedoch so zugewachsen, dass sich der Wagen häufig mit Gewalt einen Weg durch das Gebüsch bahnen muss. Das macht auf Dauer keinen Spaß und mit Tiersichtungen muss man sich bei dem Lärm, den man macht, wenn man durchs Unterholz bricht, nicht rechnen.

...und dann gibt es noch zahlreiche Pisten auf denen man plötzlich vor querliegenden Bäumen, zerstörten Bach- und Grabenübergängen oder weggeschwemmten Wegstücken steht und es einfach nicht weitergeht. Teilweise musste ich an einem Tag mehr als 10x umkehren, weil es einfach nicht weiterging. Das habe ich in ganz Afrika in noch keinem anderen Nationalpark erlebt.

Wer mich kennt weiß, dass ich nicht vor schwierigen Strecken zurückschrecke. Du kannst Dir sicher sein, dass die Piste wirklich unbefahrbar war, wenn ich umdrehe. Derzeit schreibe ich gerade den Reisebericht zu unserer Keniareise und bin da gerade bei den Tagen im Meru NP angekommen. Da gibt es dann noch konkretere Details zum Park. Link zum Reisebericht in meiner Signatur.
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873 Beiträge · seit 201407. Juli 2022 · #38
Hallo Topobär.

Vielen Dank für die umfassende Aufklärung. Da wir im August auch in den Meru wollen, war diese Frage für mich sehr wichtig.
Denn noch ist unklar wie lange wir dort bleiben wollen. Und wenn ich das lese eher kürzer 😉
Liebe Grüße,

Frieder
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)