Dani O.Themenstarter91 Beiträge · seit 201909. Juni 2022 · #1
Hallo liebe Kenia-Erfahrenen,
wir bräuchten einmal euren ausgiebigen fachkundigen Rat!
Wärt Ihr bitte so lieb und könntet euch unsere geplante Selbstfahrer-Route nach Kenia im Sept/Okt. 22 anschauen und uns ein paar Tipps/Antworten/Verbesserungsvorschläge geben?
Es wäre das 1. Mal Kenia für uns. Neben dem südlichen Afrika waren wir bereits in Uganda und in Tansania als Selbstfahrer unterwegs.
Reisedauer: wir sind zeitlich halbwegs flexibel und würden etwa 4-5 Wochen bleiben, je nach Planung. Wir haben noch nichts gebucht und schwanken zwischen Ankunftsort Mombasa und Nairobi. Zurück oder weiter dann von Nairobi.
Vorteil Mombasa: 1.) Nachtflug 2.) Wir müssten nicht 2 Mal die gleiche Strecke fahren, wenn wir Tsavo und Amboseli besuchen (wir möchten die Mara als Highlight zum Schluss)
Auto: Landcruiser mit Pop-up-roof haben wir bei Sunworld angefragt und wäre verfügbar Pick-up in Mombasa ist möglich, kostet 1 Tagesmiete zusätzlich Unterkünfte: feste Unterkünfte. Wir sind zwar grundsätzlich lieber als Selbstversorger unterwegs, können aber die Lebensmittelversorungslage außerhalb der Städte nicht einschätzen. Auch habe ich nicht überall vernünftige Self-catering Unterkünfte gefunden. Vlt. Könnte man auch einen Mix aus Self-catering und Lodgeverpflegung machen, alternativ sonst halt nur Lodge/Restaurant. In welchen Orten auf der Route gibt es halbwegs gut ausgestattete Supermärkte (Wurst & Fleisch + Gemüse & Obst)?
Wir möchten natürlich lieber in kleinen, schnuckeligen Camps übernachten, aber manchmal schlägt der Preis die Romantik. Daher kommt auch schon mal eine Sentrim oder Severin vor trotz 50+ Zimmer. Ebenfalls würden wir natürlich auch immer lieber innerhalb eines Parks schlafen, aber auch hier gibt es manchmal nur Unterkünfte, die preislich weit weg von Gut und Böse liegen. Budget: mid-range Interessen: Tiere und Landschaften. Wir sind weder Strand- noch Poollieger, daher haben wir auch in Mombasa nur 1 Nacht geplant.
Route 1.) Flug Hannover - Mombasa Termin steht noch nicht ganz fest, etwa Mitte September 2.) Mombasa 1 Nacht - könnt ihr eine vernünftige Unterkunft empfehlen, gerne ruhig und sauber? 3.) Tsavo-Ost 2 Nächte - entweder Tsavo Sentrim Lodge oder Ashnil Aruba - kennt jemand eine schöne Self-catering-Unterkunft? 4.) Tsavo-West 2 Nächte - Severin Safari Camp - entweder Lodge oder Kitani Bandas als Self-catering oder gerne Vorschläge Frage zur Lumo Conservancy: macht es aus eurer Sicht Sinn, hier auch 2-3 Nächte zu bleiben oder würdet ihr das eher anstelle von Tsavo-West machen? Ich hatte in einem Reisebericht von Lumo gelesen und es als positiv abgespeichert (Lions Bluff Lodge oder Leopards Lair Cottage als SC) 5.) Amboseli 2 Nächte z. B. Sentrim Amboseli Lodge, Amboseli Bush Camp als SC oder Vorschläge 6.) Nairobi 2 Nächte z. B. Tamarind Tree - wir würden uns den Nairobi NP und den Sheldrick Wildlife Trust ansehen 7.) Ol Pejeta 2 Nächte, z. B. Soames Hotel oder Vorschläge 8.) Meru NP 2 Nächte, z. B. Ikweta Safari Camp oder Vorschläge 9.) Samburu NP 2 Nächte, z. B. Samburu Simba Lodge oder Vorschläge (habe hier keine SC-Unterkunft gefunden) Frage: Hier lieber 3 Nächte bleiben? Bin unsicher, ob 2 Nächte ausreichend sind? 10.) Laikipia Plateau & Solio Schutzgebiet 2 Nächte, z. B. Rhino Watch Safari Lodge oder Sandai Farm oder Vorschläge 11.) Lake Naivasha & Hells Gate NP 2 Nächte, z. B. Great Rift Valley Lodge, Lake Naivasha Sopa Resort oder Vorschläge Frage zu Naivasha bzw. Nakuru: würdet ihr eher nach Nakuru anstatt Naivasha oder beides? 12.) Danach zur Masai Mara. Und hier bin ich leider komplett unsicher, wie, wohin und wie lange. Option 1: Leihwagen behalten & Mix aus Selberfahren und Guide. Falls wir aber eine Unterkunft mit VP & Aktivitäten haben, dann steht das Auto nur teuer rum Option 2: Leihwagen in Nairobi abgeben und Mara Fly-in Ein paar Fragen zu den Unterkünften: das Aruba Mara Camp sieht nett und bezahlbar aus, liegt dafür aber außerhalb des Parks und hat auch keinen besonders tollen Blick, richtig? Würdet ihr es trotzdem empfehlen? Das Malaika und das Entim Camp sehen ebenfalls toll aus und wären beide in der Nähe des Flusses, da fällt die Entscheidung schwer. Was denkt ihr? Ich hatte sonst noch das Mara Legends Camp und das Kilima Camp gefunden. Letzteres wäre auf dem Escarpment mit tollem Weitblick nahe Olooloo Gate. Was wären eure Favoriten? Wir brauchen weder Pool, noch Spa noch sonstigen Chi Chi. Auch bei der Dauer schwanken wir etwas. Vlt. jeweils 3 Nächte in 2 Camps oder noch ein 3. Camp mit dazu nehmen und nochmal 3 Tage länger bleiben? Vielleicht gibt es auch Specials wie 4=3, 5=4 o. ä.
Wäre die gesamte Strecke soweit ok oder lieber noch etwas strecken, vlt. auch irgendwo 1 oder 2 Nächte länger bleiben? Ein paar Tage könnten wir noch vergeben, wenn es Sinn macht. Also z. B. um eine etwas zu lange/anstrengende Fahrtstrecke zu verkürzen, weil auf dem Weg ein toller tierreicher und/oder landschaftlich toller Park/Reserve liegt. Oder einfach nur, weil sich 3 Nächte in dem bestimmten Ort einfach lohnen. Ich glaube, dass wir es auch noch länger in der Mara aushalten würden, aber irgendwann wird es dann doch etwas teuer 🙁
Gibt es aus eurer Sicht Argumente, die für eine Route ab/bis Nairobi anstatt ab Mombasa sprechen (außer One-way-fee fürs Auto?)
Würdet ihr die Buchung der Unterkünfte einer Agentur überlassen oder lieber alles selber buchen? Sunworld hat es angeboten, aber ich bin mir nicht sicher, ob es dann nicht wesentlich teurer wird und sie unbedingt "ihre" Unterkünfte verkaufen wollen (natürlich berechtigterweise). Andererseits bekommen die Agenturen vlt. andere Preise und Pakete als Privatkunden. Und man hat bei Problemchen 1 Ansprechpartner. Was denkt ihr?
Jetzt noch eine Frage zum Visum: braucht man zwingend ein Rück- bzw. Weiterflugticket? Wir wollen flexibel bleiben und noch kein Rückflugticket buchen, um ggfs. noch verlängern zu können. Oder sogar auf dem Landweg nach Tansania oder Uganda fahren (lassen). Hat jemand von euch hiermit Erfahrungen (also mit der Visum-Beantragung ohne Rückflugticket)? Ich weiß, dass es auch flexible Tickets gibt, aber nachdem wir bereits mehrfach in den Genuss kamen, bei der LH-Hotline ewig nicht durchzukommen, möchte ich uns eine Umbuchung aus Kenia nicht zumuten. (Vorläufig) letzte Frage: Lieber eVisa oder Visa on arrival?
Ganz lieben Dank schon mal im Voraus für eure Antworten - sorry, sind echt viele Fragen geworden 😊
Hallo Schöne Reise die ihr da vorhabt. Meine Anmerkungen dazu: Tsavo West: Die Sentrim Unterkünfte kenne ich nicht. Die Kitani Bandas sind „sehr“ einfach, Küche separat von der Veranda zu erreichen. Bei mir hatten die Fenster keine geschlossenen Gitter, daher viele Viecher im Zimmer. Vorteil: Grill vor der Hütte. Aber schau dir mal die Kilaguni Serena Safari Lodge (großes Wasserloch vor dem Restaurant) an. Preis- Leistung stimmt. Lumo: Lions Bluff Lodge: Die Unterkünfte sind neu, bzw. sind noch im Umbau. Die Leopard Lair Lodge (geringfügig darunter) hat 5 Hütten, gutes Essen, gute Einrichtung. Der Pool ist oben im Lions Bluff. Die Tierwelt ist m.E. sehr bescheiden. Ausnahme Lions Rock mit der Löwen Familie. Aber vermutlich ist auch alles Jahreszeitabhängig. Naivasha NP Ich war in Fisherman’s Camp. Unterkünfte bescheiden, aber „sehr“ preiswert, gutes Essen, direkt am See. Angesichts der anderen Parks ist Hells Gate m.E. ein Witz, zumal die Gorge aktuell nicht begehbar ist. Tiere siehst du in allen anderen Parks deutlich mehr. Gemäß meiner Information soll Nakuru interessanter sein, aber ich kenn es nicht! Amboseli NP Würde ich auf jeden Fall für 3 Nächte machen (ich hatte einen geplant, mich im Lions Bluff umstimmen lassen auf 2 Nächte), aber m.E. sind 3 Nächte die beste Lösung. Ich war in der Aa Lodge Amboseli, ca. 7 km außerhalb des NP, den du in max. 10 Min. erreichst. Mara: Ich war im Aruba Mara Camp: von hier brauchst du max. 3 Min. zum Talek Gate. Da weder die Besitzerin noch der Manager anwesend waren, war die Leistung der Angestellten, was Service u. Essen betrifft, nicht optimal. Die Zelte sind schon stark abgewohnt (nicht mit den Bildern vergleichbar. Vorteil Preis geht in Ordnung. Mara Eden Camp ist deutlich hochpreisiger, bietet jedoch Essen vom Feinsten, Service pur und ne gute Lage am Mara River. Bei beiden kannst du nen Driver für „dein“ Auto mieten. Im Aruba habe ich 10 $ pro Tag, im Mara Eden 20 $ pro Tag bezahlt. Wenn eure Zeit ausreicht, empfehle ich die Übernachtungen zu splitten, ggf. 2 x 3 Nächte, denn die jeweilige Umgebung unterscheidet sich sehr.
Zum Rest kann ich nichts sagen. Ach ja, ich war im Februar/ März in den vorgenannten Regionen.
Gruß Fayaar
Dani O.Themenstarter91 Beiträge · seit 201910. Juni 2022 · #3
Hallo Fayaar,
ganz lieben Dank für deine hilfreichen Antworten.
Mal sehen, wie wir dann die Nächte im Tsavo und Amboseli aufteilen. Und du hast recht - wahrscheinlich ist es auch Jahreszeiten abhängig, was man an Tieren sieht. Aber wir freuen uns auch über schöne Landschaften und manchmal ist es ja auch spannender, wenn man nicht alles sofort auf dem Präsentierteller serviert bekommt, sondern noch ein bisschen suchen muss 🙂
Ich schau mir die von dir genannten Unterkünfte an und überdenke nochmal die Kitani Bandas und das Aruba Mara.
Herzliche Grüße,
Dani
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201110. Juni 2022 · #4
Hallo Dani, sehe ich das richtig, dass Ihr die MM ans Ende Eurer Tour gesetzt habt, wegen Höhepunkt und so? Prinzipiell eine vernünftige Überlegung, aber im September hättet Ihr eine größere Chance, die Migration zu erleben. In der MM kann ich das Malaika Camp wärmstens empfehlen: s. meinen RB in der Signatur. LG aus Budapest Karsten
THBiker1'366 Beiträge · seit 201110. Juni 2022 · #5
Frage zur Lumo Conservancy: macht es aus eurer Sicht Sinn, hier auch 2-3 Nächte zu bleiben oder würdet ihr das eher anstelle von Tsavo-West machen? Ich hatte in einem Reisebericht von Lumo gelesen und es als positiv abgespeichert (Lions Bluff Lodge oder Leopards Lair Cottage als SC)
Definitiv. In der Jahreszeit dürftet ihr viele Tiere in Lumo antreffen. Zudem habt ihr dort die Möglichkeit Wanderungen in den Taita Hills zu machen oder mal ein Schule oder ein Dorf besuchen. Self Catering ist in Lumo auch toll. Leopards Lair hat eigene Outdoor Küchen bei jeder Bada. Im Cheetah Fly Camp könntet ihr auch zelten. Ich würde Lumo zusätzlich zu Tsavo West machen.
schau mal bei Jörg auf der Homepage vorbei, er hat auch immer tolle Self Catering Unterkünfte auf seinen Touren eingebaut --> Safari Wangu
Frage: Hier lieber 3 Nächte bleiben? Bin unsicher, ob 2 Nächte ausreichend sind?
würde ich eher 3 Nächte bleiben. Mal informieren, wie aktuell die Situation im Samburu ist. Ichhatte auch mal gehört, dass aktuell viele Rinder im Park sind (da kann dir sicherlich auch Sunworld weiterhelfen)
11.) Lake Naivasha & Hells Gate NP 2 Nächte, z. B. Great Rift Valley Lodge, Lake Naivasha Sopa Resort oder Vorschläge Frage zu Naivasha bzw. Nakuru: würdet ihr eher nach Nakuru anstatt Naivasha oder beides?
Was wollt ihr in Naivasha machen? Camp Carnellys war ganz nett, auch für Selbstfahrer. In Naivasha wäre die Bootstour zu machen. Nakuru finde ich persönlich interessanter
12.) Danach zur Masai Mara. Und hier bin ich leider komplett unsicher, wie, wohin und wie lange. Option 1: Leihwagen behalten & Mix aus Selberfahren und Guide. Falls wir aber eine Unterkunft mit VP & Aktivitäten haben, dann steht das Auto nur teuer rum
ihr könntet euch z.b. auch einen Masai im Aruba Mara Camp anheuern, der euch dann in der Mara begleitet. Mara ist als Neuling in der Mara nicht ganz so einfach, weil es doch sehr viele Pisten gibt, die teilweise nur zu finden sind, wenn man weiß, wo sie sind. Die Orientierung finde ich in der Mara auch nicht ganz so einfach.
Ein paar Fragen zu den Unterkünften: das Aruba Mara Camp sieht nett und bezahlbar aus, liegt dafür aber außerhalb des Parks und hat auch keinen besonders tollen Blick, richtig? Würdet ihr es trotzdem empfehlen?
Ein nettes Camp. Ich persönlich bevorzuge Camps innerhalb der Mara. Der Blick geht halt auf den Talek Fluss. Eine tolle Aussicht hättet ihr, wenn ihr rüber ins Triangle fahrt und oben auf dem Escarpment eine schöne Unterkunft findet. Tolle Aussicht über die Mara.
Auch bei der Dauer schwanken wir etwas. Vlt. jeweils 3 Nächte in 2 Camps oder noch ein 3. Camp mit dazu nehmen und nochmal 3 Tage länger bleiben? Vielleicht gibt es auch Specials wie 4=3, 5=4 o. ä.
Triangle 3 Nächte und zentrale Mara eher 4 und mehr Nächte. Es lohnt sich.
Gibt es aus eurer Sicht Argumente, die für eine Route ab/bis Nairobi anstatt ab Mombasa sprechen (außer One-way-fee fürs Auto?)
Ich bevorzuge Nairobi, weil es mit LH einen Direktflug gibt. Außerdem kommt man abends an, kann gemütlich ausruhen und am nächsten Morgen ausgeruht in den Tag starten.
Würdet ihr die Buchung der Unterkünfte einer Agentur überlassen oder lieber alles selber buchen? Sunworld hat es angeboten, aber ich bin mir nicht sicher, ob es dann nicht wesentlich teurer wird und sie unbedingt "ihre" Unterkünfte verkaufen wollen (natürlich berechtigterweise). Andererseits bekommen die Agenturen vlt. andere Preise und Pakete als Privatkunden. Und man hat bei Problemchen 1 Ansprechpartner. Was denkt ihr?
Vermutlich bekommt Sunworld die besseren Konditionen (außer an der Küste bei den Strandhotels). Wenn ihr eure Wunschunterkunft angeben tut, denke ich, wäre das besser. Bei den Strandunterkünften buchen wir immer selbst. Da bekommen wir aber auch immer die Rückmeldung, dass Sunworld (Lets Go Africa) die Preise nicht geben kann, wie man sie im www findet.
Jetzt noch eine Frage zum Visum: braucht man zwingend ein Rück- bzw. Weiterflugticket? Wir wollen flexibel bleiben und noch kein Rückflugticket buchen, um ggfs. noch verlängern zu können. Oder sogar auf dem Landweg nach Tansania oder Uganda fahren (lassen). Hat jemand von euch hiermit Erfahrungen (also mit der Visum-Beantragung ohne Rückflugticket)? Ich weiß, dass es auch flexible Tickets gibt, aber nachdem wir bereits mehrfach in den Genuss kamen, bei der LH-Hotline ewig nicht durchzukommen, möchte ich uns eine Umbuchung aus Kenia nicht zumuten. (Vorläufig) letzte Frage: Lieber eVisa oder Visa on arrival?
Bucht ihr die Flüge selbst oder über Sunworld/ Lets Go Africa? Normal übernehmen die die Umbuchung für euch, falls dies erforderlich wäre.
(Vorläufig) letzte Frage: Lieber eVisa oder Visa on arrival?
eVisa
Route
Mein Vorschlag: 1 Nairobi 2 Amboseli 3 Lumo 4 Tsavo Ost 5 Tsavo West 6 Nairobi 7 Meru 8 Samburu 9 Ol Pejeta 10 Nakuru/ Naivasha 11 Mara Triangle 12 Mara zentral 13 Nairobi
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201110. Juni 2022 · #6
Hallo, noch eine Anmerkung, wenn Ihr nicht selbst fahren wollt (die Orientierung in der MM fand ich nicht so problematisch wie Thorsten, 2000 und 2003 kamen wir mit einer Papierkarte und Orientierungssinn gut zurecht): Gebt das Auto in Nairobi ab und lasst Euch von Eurem Camp abholen und wieder zurückbringen. Ich weiß nicht, ob alle Camps das anbieten, das Malaika Camp jedenfalls. LG K.
Ich kann eher was zu den Unterkünften sagen. Im Tsavo East waren wir im Satao Camp, sehr empfehlenswert, allerdings auch teuer. In der Ashnil haben wir nur mal etwas getrunken. Wie Fayaar schon geschrieben hat, schaut euch in Tsavo West die Kilaguni Serena Lodge an. Das Wasserloch ist toll, die Lodge schön und das Essen haben wir jeweils auch genossen. Das Ikweta Safari Camp kann ich absolut empfehlen, uns gefällt es sehr gut. Es ist klein, persönlich, gibt feines Essen, nahe beim Parkeingang. Wir werden im September selber 4 Nächte dort sein. 🙂 Samburu ist leider aufgrund der Überschwemmungen im 2020 schwierig wegen Unterkünften, da viele zerstört wurden. Wir müssen in die Sarova Shaba Game Lodge ausweichen, was leider für Buffalo Springs + Samburu nicht optimal ist. Zumal auch die Brücke zwischen den beiden Parks zerstört wurde. Wir wollten in die Ashnil Samburu Lodge, gibt aber leider keine Kapazitäten für September. Elephant Bedroom Camp ist schon lange ausgebucht und wäre leider auch sehr teuer. Die Rhino Watch Safari Lodge hat uns letztes Jahr gefallen, wir werden im September wieder 2 Nächte in einem Cottage sein.
Wegen Visa, soviel ich weiss gibt es nur noch eVisa, kein Visa on arrival mehr.
Herzliche Grüsse Ilona
THBiker1'366 Beiträge · seit 201110. Juni 2022 · #8
noch eine Anmerkung, wenn Ihr nicht selbst fahren wollt (die Orientierung in der MM fand ich nicht so problematisch wie Thorsten, 2000 und 2003 kamen wir mit einer Papierkarte und Orientierungssinn gut zurecht):
Tagsüber bei genügend Zeit sicherlich alles gut machbar. Wenn es langsam dunkel wird, es vielleicht noch regnet und man das ein odere andere Crossing bewältigen muss, kann es zur Herausforderung werden. Es ist keine unmögliche Herausforderung, nur im Vergleich zu den anderen Parks anspruchsvoller. Mir macht das Fahren in der Mara auch Spaß 🙂
Dani O.Themenstarter91 Beiträge · seit 201910. Juni 2022 · #9
KarstenB schrieb:Hallo Dani, sehe ich das richtig, dass Ihr die MM ans Ende Eurer Tour gesetzt habt, wegen Höhepunkt und so? Prinzipiell eine vernünftige Überlegung, aber im September hättet Ihr eine größere Chance, die Migration zu erleben. In der MM kann ich das Malaika Camp wärmstens empfehlen: s. meinen RB in der Signatur. LG aus Budapest Karsten
Hi Karsten, yo, hab auch hin und her überlegt, ob wir aufgrund der Migration erst in die MM fahren. Aber tatsächlich hätte ich Sorge, dass wir danach die weiteren Tiersichtungen nicht mehr so spektakulär finden. Und zusätzlich befürchte ich, dass es uns zu rummelig mit so vielen Autos wird. Wenn ich die Bilder im Netz sehe, wird mir echt anders.
Ich glaube, wir probieren es jetzt erstmal in dieser Reihenfolge und wenn wir nochmal wiederkommen, dann um die Migration zu sehen. Aber vielen Dank trotzdem für den Hinweis.
Auch die Idee mit dem Abholen lassen vom Camp finde ich grundsätzlich gut, wenn man nur in 1 Camp wohnt. Wenn man das Camp (mehrfach) wechselt, dann müsste man die Transfers und Rückfahrten auch organisieren, wäre aber wohl auch kein Problem. Ich glaube, dass mir bei der Variante ab Nairobi die Fly-in-Option etwas besser gefällt als per Autotransfer, weil kürzer und toller Blick von oben.
Danke nochmal und ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße,
Dani
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201110. Juni 2022 · #10
Hallo Dani, Fly-in haben wir 2020 gemacht. Ist schon sehr schön, aber natürlich auch deutlich teurer. Wenn ich die Chance hätte, die Migration mit Crossing zu erleben, wüsste ich was ich wählen würde. Aber das musst Du wissen. LG K.
Dani O.Themenstarter91 Beiträge · seit 201910. Juni 2022 · #11
Hallo THBiker,
ganz lieben Dank für deine ausführliche Antwort und deine Mühe, wirklich sehr nett!
........................................................................................... Zitiert: Ich würde Lumo zusätzlich zu Tsavo West machen. ............................................................................................
Danke, dann machen wir das so!
schau mal bei Jörg auf der Homepage vorbei, er hat auch immer tolle Self Catering Unterkünfte auf seinen Touren eingebaut --> Safari Wangu
Ich hatte vorher schon fast jeden von Jörgs Berichten überflogen und muss mir unbedingt mal Notizen machen. Das sind ganz tolle und hilfreiche Reiseberichte und super ausführlich. Danke nochmal für den Hinweis.
Frage: Hier lieber 3 Nächte bleiben? Bin unsicher, ob 2 Nächte ausreichend sind?
würde ich eher 3 Nächte bleiben. Mal informieren, wie aktuell die Situation im Samburu ist. Ichhatte auch mal gehört, dass aktuell viele Rinder im Park sind (da kann dir sicherlich auch Sunworld weiterhelfen)
Da frage ich mal nach und falls es passt, machen wir 3 Nächte!
11.) Lake Naivasha & Hells Gate NP 2 Nächte, z. B. Great Rift Valley Lodge, Lake Naivasha Sopa Resort oder Vorschläge Frage zu Naivasha bzw. Nakuru: würdet ihr eher nach Nakuru anstatt Naivasha oder beides?
Was wollt ihr in Naivasha machen? Camp Carnellys war ganz nett, auch für Selbstfahrer. In Naivasha wäre die Bootstour zu machen. Nakuru finde ich persönlich interessanter
Ich dachte, für den Hells Gate NP wäre Naivasha ein ganz guter Ausgangspunkt, aber mittlerweile hab ich auch schon gelesen, dass es momentan gar nicht so dolle wäre, weil man wohl die Schlucht z. Zt. nicht betreten kann? Von daher muss ich nochmal überlegen, ob wir nicht doch Nakuru machen. Findest du es interessanter aufgrund der Tiere?
12.) Danach zur Masai Mara. Und hier bin ich leider komplett unsicher, wie, wohin und wie lange. Option 1: Leihwagen behalten & Mix aus Selberfahren und Guide. Falls wir aber eine Unterkunft mit VP & Aktivitäten haben, dann steht das Auto nur teuer rum
ihr könntet euch z.b. auch einen Masai im Aruba Mara Camp anheuern, der euch dann in der Mara begleitet. Mara ist als Neuling in der Mara nicht ganz so einfach, weil es doch sehr viele Pisten gibt, die teilweise nur zu finden sind, wenn man weiß, wo sie sind. Die Orientierung finde ich in der Mara auch nicht ganz so einfach.
Ja, das wäre eine gute Möglichkeit!
Auch bei der Dauer schwanken wir etwas. Vlt. jeweils 3 Nächte in 2 Camps oder noch ein 3. Camp mit dazu nehmen und nochmal 3 Tage länger bleiben? Vielleicht gibt es auch Specials wie 4=3, 5=4 o. ä.
Triangle 3 Nächte und zentrale Mara eher 4 und mehr Nächte. Es lohnt sich.
Danke, das hört sich gut an!
Gibt es aus eurer Sicht Argumente, die für eine Route ab/bis Nairobi anstatt ab Mombasa sprechen (außer One-way-fee fürs Auto?)
Ich bevorzuge Nairobi, weil es mit LH einen Direktflug gibt. Außerdem kommt man abends an, kann gemütlich ausruhen und am nächsten Morgen ausgeruht in den Tag starten.
Ok, muss nochmal drüber schlafen.
Würdet ihr die Buchung der Unterkünfte einer Agentur überlassen oder lieber alles selber buchen? Sunworld hat es angeboten, aber ich bin mir nicht sicher, ob es dann nicht wesentlich teurer wird und sie unbedingt "ihre" Unterkünfte verkaufen wollen (natürlich berechtigterweise). Andererseits bekommen die Agenturen vlt. andere Preise und Pakete als Privatkunden. Und man hat bei Problemchen 1 Ansprechpartner. Was denkt ihr?
Vermutlich bekommt Sunworld die besseren Konditionen (außer an der Küste bei den Strandhotels). Wenn ihr eure Wunschunterkunft angeben tut, denke ich, wäre das besser. Bei den Strandunterkünften buchen wir immer selbst. Da bekommen wir aber auch immer die Rückmeldung, dass Sunworld (Lets Go Africa) die Preise nicht geben kann, wie man sie im www findet.
Ist Lets Go Africa und Sunworld das Gleiche? Ich hatte auf deren Website gesehen, dass sie mit Sunworld kooperieren, aber hatte es nicht so verstanden, dass es eine zusammen gehörende Company ist.
Jetzt noch eine Frage zum Visum: braucht man zwingend ein Rück- bzw. Weiterflugticket? Wir wollen flexibel bleiben und noch kein Rückflugticket buchen, um ggfs. noch verlängern zu können. Oder sogar auf dem Landweg nach Tansania oder Uganda fahren (lassen). Hat jemand von euch hiermit Erfahrungen (also mit der Visum-Beantragung ohne Rückflugticket)? Ich weiß, dass es auch flexible Tickets gibt, aber nachdem wir bereits mehrfach in den Genuss kamen, bei der LH-Hotline ewig nicht durchzukommen, möchte ich uns eine Umbuchung aus Kenia nicht zumuten. (Vorläufig) letzte Frage: Lieber eVisa oder Visa on arrival?
Bucht ihr die Flüge selbst oder über Sunworld/ Lets Go Africa? Normal übernehmen die die Umbuchung für euch, falls dies erforderlich wäre.
Ich hatte gar nicht auf dem Zettel, dass sie auch Flüge buchen können. Macht es Sinn, eher alles über Lets Go Africa zu buchen anstatt Sunworld (wegen deutschem Recht, falls mal was ist)?
(Vorläufig) letzte Frage: Lieber eVisa oder Visa on arrival?
eVisa
Danke!
Route
Mein Vorschlag: 1 Nairobi 2 Amboseli 3 Lumo 4 Tsavo Ost 5 Tsavo West 6 Nairobi 7 Meru 8 Samburu 9 Ol Pejeta 10 Nakuru/ Naivasha 11 Mara Triangle 12 Mara zentral 13 Nairobi
Denken wir nochmal drüber nach, vielen Dank für deine Mühe!! 😁
Liebe Grüße, Dani
Dani O.Themenstarter91 Beiträge · seit 201910. Juni 2022 · #12
Danke Karsten, ich denke auf jeden Fall nochmal drüber nach!
Dani O.Themenstarter91 Beiträge · seit 201910. Juni 2022 · #13
tigine07 schrieb:Hallo Dani
Wow, da habt ihr ja schön viel Zeit.
Ich kann eher was zu den Unterkünften sagen. Im Tsavo East waren wir im Satao Camp, sehr empfehlenswert, allerdings auch teuer. In der Ashnil haben wir nur mal etwas getrunken. Wie Fayaar schon geschrieben hat, schaut euch in Tsavo West die Kilaguni Serena Lodge an. Das Wasserloch ist toll, die Lodge schön und das Essen haben wir jeweils auch genossen. Das Ikweta Safari Camp kann ich absolut empfehlen, uns gefällt es sehr gut. Es ist klein, persönlich, gibt feines Essen, nahe beim Parkeingang. Wir werden im September selber 4 Nächte dort sein. 🙂 Samburu ist leider aufgrund der Überschwemmungen im 2020 schwierig wegen Unterkünften, da viele zerstört wurden. Wir müssen in die Sarova Shaba Game Lodge ausweichen, was leider für Buffalo Springs + Samburu nicht optimal ist. Zumal auch die Brücke zwischen den beiden Parks zerstört wurde. Wir wollten in die Ashnil Samburu Lodge, gibt aber leider keine Kapazitäten für September. Elephant Bedroom Camp ist schon lange ausgebucht und wäre leider auch sehr teuer. Die Rhino Watch Safari Lodge hat uns letztes Jahr gefallen, wir werden im September wieder 2 Nächte in einem Cottage sein.
Wegen Visa, soviel ich weiss gibt es nur noch eVisa, kein Visa on arrival mehr.
Herzliche Grüsse Ilona
Hallo Ilona,
vielen lieben Dank für deinen Input!
Satao Camp und Kilaguni Serena Lodge sind notiert, hören sich prima an. Auf das Ikweta Safari Camp und auf die Rhino Watch Lodge freuen wir uns dann noch umso mehr, bin gespannt 😄
Samburu: upsie - da gucken wir mal schnell, was noch frei wäre, danke für den Hinweis!
Wünsche dir noch ein ganz tolles Wochenende.
Herzliche Grüße,
Dani
Dani O.Themenstarter91 Beiträge · seit 201910. Juni 2022 · #14
THBiker schrieb:
noch eine Anmerkung, wenn Ihr nicht selbst fahren wollt (die Orientierung in der MM fand ich nicht so problematisch wie Thorsten, 2000 und 2003 kamen wir mit einer Papierkarte und Orientierungssinn gut zurecht):
Tagsüber bei genügend Zeit sicherlich alles gut machbar. Wenn es langsam dunkel wird, es vielleicht noch regnet und man das ein odere andere Crossing bewältigen muss, kann es zur Herausforderung werden. Es ist keine unmögliche Herausforderung, nur im Vergleich zu den anderen Parks anspruchsvoller. Mir macht das Fahren in der Mara auch Spaß 🙂
Danke, ich verstehe, was du meinst! Einerseits hätten wir schon Bock, selber und auch alleine zu fahren, aber tatsächlich ist es dann in der Realität (zumindest bei widrigen Umständen) auch manchmal echt nervig und zeitfressend! Und mit Guide ganz sicherlich ergiebiger als alleine und ohne Peile! Wobei natürlich nichts das erhabene Gefühl ersetzen kann, selber und ohne Hilfe spannende Sightings gefunden zu haben! Ich werde das nochmal mit meinem Liebsten bequatschen.
LG, Dani
picco6'369 Beiträge · seit 201110. Juni 2022 · #15
Hoi Dani
Dani O. schrieb:Ich glaube, dass mir bei der Variante ab Nairobi die Fly-in-Option etwas besser gefällt als per Autotransfer, weil kürzer und toller Blick von oben.
Der Blick, ok, aber kürzer ists nicht wirklich viel! Ihr müsst erst zum Wilson Airport, dort mussten wir damals 2-3 Stunden vorher sein um zu warten...dann endlich der Flug, der selbst schon recht kurz ist. Ob man aber die Bushhoppser mag ist eine andere Sache, je nach Camp landen und starten die mehrfach bis Ihr am Ziel seid.
Dani O.Themenstarter91 Beiträge · seit 201910. Juni 2022 · #16
picco schrieb:Hoi Dani
Dani O. schrieb:Ich glaube, dass mir bei der Variante ab Nairobi die Fly-in-Option etwas besser gefällt als per Autotransfer, weil kürzer und toller Blick von oben.
Der Blick, ok, aber kürzer ists nicht wirklich viel! Ihr müsst erst zum Wilson Airport, dort mussten wir damals 2-3 Stunden vorher sein um zu warten...dann endlich der Flug, der selbst schon recht kurz ist. Ob man aber die Bushhoppser mag ist eine andere Sache, je nach Camp landen und starten die mehrfach bis Ihr am Ziel seid.
Oh Mann, die Entscheidungen fallen echt schwer. Du hast natürlich recht, man muss zum Airport fahren, dann noch Pufferzeit einplanen und vlt. ein paar Zwischenstopps. Aber dafür hat man den Straßenverkehr nicht. Ich überlege weiter 😄
Wir waren im Februar in Kenia, z.T. fly-in in die Mara, anschliessend ein paar Tage ins Rift Valley als Selbstfahrer.
Picco schrieb
Ihr müsst erst zum Wilson Airport, dort mussten wir damals 2-3 Stunden vorher sein um zu warten...dann endlich der Flug, der selbst schon recht kurz ist.
Da war unsere Erfahrung eine völlig andere...Wir hatten den Flug über das (Malaika) Camp gebucht. Sie hatten auch den Flughafentransfer organisiert. Um 7.00 Uhr Abfahrt ab Hotel, in wenigen Minuten zum Flughafen gegenüber, Gepäck gewogen, Bordkarte ausgedruckt und los ging es...das fanden wir sehr komfortabel und unkompliziert.
Am Eingang vom Hells Gate sagte man uns zwar auch, dass die Schlucht - wegen maintenance (!?)- geschlossen sei. Wir sind dann trotzdem hin, weil wir wenigstens vom viewpoint einmal hineine schauen wollten. Die dortigen locals meinten, auch zum view point bräuchten wir unbedingt einen guide...ich denke, sie wollten nur ein paar Einnahmen generieren. Jedenfalls hatten sie uns direkt angeboten, IN die Schlucht zu gehen. Es waren auch einige dort unten unterwegs.
Zu Hells Gate an sich habe ich eine etwas zwiespältige Meinung. Ein Teil des Parks wird geothermisch genutzt und trübt das Erleben. Die übrige Landschaft fand ich sehr schön und wir haben ein paar nette Vögel dort gesehen. Störend fande ich die Müllberge am Kletterfelsen und am camp der locals. Die Ausschilderung war eher irreführend. Fahrrad sind wir angesichts des desolaten Zustand der Fahrräder nicht gefahren. Das könnte ich mir ganz nett vorstellen. Ansonsten kann man von Naivasha aus zum Longonot. Die Wanderung war ein echtes highlight, allerdings auch seeehr anstrengend. Man sollte nur nicht Samstags gehen, da sind Hunderte von Schülern aus Nairobi dort unterwegs...
Nakuru hat uns so gar nicht gefallen. Am Wasserfall war kein Wasser wegen Bauarbeiten und auch einige Wege wurden instand gesetzt. Es waren unzählige schwere LKW und Baumaschinen unterwegs...ein schönes Nationalpark-Gefühl kam so nicht auf. Immerhin kostet der Eintritt 60 $pP!. Flamingos, Pelikane, Büffel und Rhinos waren zwar ganz nett, aber irgendwie hätten wir uns das sparen können. Zumal die Fahrerei nach Nakuru - als auch bereits nach Naivasha- echt nervig ist. Auf der Strecke fühlten wir uns sehr unwohl, manche Überholmanöver der Sammeltaxis sind lebensgefährlich. Ihr braucht auf jeden Fall ein spurtstarkes Fahrzeug 🙂 Am Nakura war der Wasserstand zudem recht hoch, geregnet hatte es dort schon lange nicht. Eine etwas verdörrte Gegend, aber einige Wege, gerade am Wasser, waren nicht passierbar
Viele Grüße Mabe
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201112. Juni 2022 · #18
Hallo, kurz zum Flug: auch unsere Flüge haben wir über das Malaika-Camp organisiert. Transfer vom Hotel war sehr komfortabel, aber wir mussten 2 Stunden vor Abflug am Wilson sein. (Daran kann auch das Malaika Camp nichts ändern.) Natürlich hatte die Maschine dann auch noch kräftig Verspätung - die Zeit zog sich ziemlich. Bei einem nächsten Mal würden wir auf jeden Fall die günstigere Transfer-Variante mit dem Auto nehmen. LG aus Budapest Karsten
Dani O.Themenstarter91 Beiträge · seit 201912. Juni 2022 · #19
Hallo Mabe,
lieben Dank für deinen Beitrag.
Wenn man die Reiseführer wälzt, dann hören sich Nakuru, Naivasha und auch Hell's Gate so an, als müsste man dort unbedingt hin. Ich habe jetzt schon mehrfach kritische Stimmen hierzu gelesen, so dass ich jetzt etwas unsicher bin, ob wir dort wirklich hin sollen oder auch eben nicht.
Falls wir uns für die Variante "mit dem Mietwagen in die Mara" entscheiden, dann kommen wir ja vom Laikipia Plateau und da scheint mir die Strecke bis zur Mara etwas lang zu sein. Daher würden wir schon gerne 1 oder 2 Zwischennächte einschieben. Gäbe es denn eine sinnvolle Alternative zur Übernachtung in Naivasha?
Herzliche Grüße,
Dani
THBiker1'366 Beiträge · seit 201112. Juni 2022 · #20
alls wir uns für die Variante "mit dem Mietwagen in die Mara" entscheiden, dann kommen wir ja vom Laikipia Plateau und da scheint mir die Strecke bis zur Mara etwas lang zu sein. Daher würden wir schon gerne 1 oder 2 Zwischennächte einschieben. Gäbe es denn eine sinnvolle Alternative zur Übernachtung in Naivasha?
Eine Zwischenübernachtung auf dem Weg in die Mara müsst ihr machen, sonst wird es zu weit, deshalb folgende Varianten:
Nur Zwischenstopp für 1 Nacht, sonst nicht viel machen (evtl. Bootstour am Abend) --> Naivasha
Habt ihr genug Zeit und wollt 2 oder mehr Nächte verbringen, dann Nakuru. Nakuru wurde in den letzten Jahren durch den erhöhten Wasserspiegel immer uninteressanter, da viele Wege am Ufer geflutet sind. Trotzdem ist der Park ganz nett für 2 Nächte. Man findet dort z.B. Spitz- und Breitmaulnashörner. Mit etwas Glück sind auch ein paar Flamingos da.