SadieThemenstarter1'835 Beiträge · seit 201505. Juni 2022 · #1Liebe Fomis,
Unsere geplante Bots tour geht natürlich viel durch tiefen Sand, Moremi, Chobe etc. in der Vergangenheit waren wir immer mit einem Hilux 2 Cab und normaler Schaltung (gear shift) unterwegs. Mein Mann hat es immer gut gemeistert und wir sind nur 1x stecken geblieben, und zwar auf den letzten 5 km zum Dead Vlei.
Nun offeriert Bushlore einen Hilux mit automatischer Kupplung (Die denken etwa dass wir Amerikaner keine normale Kupplung kennen!) 😄
Was ist eure Erfahrung mit einem Hilux Automaten durch tiefen Sand zu fahren?
Gibt es gewisse Vorteile aber auch Nachteile?
Hat die automatische Kupplung immer noch High/Low 4x4 für tiefsandige Strecken oder ist all das schon eingebaut?
Ihr seht ich kenne mich mit so was überhaupt nicht aus und brauche eure Ratschläge.
Danke und bis bald!
Katrin
Hippie607 Beiträge · seit 201005. Juni 2022 · #2Hallo Katrin,
ich schätze in 5 Jahren wird es nur noch Automatik Mietwagen geben, da die Touristen die Kupplung nicht mehr ruinieren können.
Der Hilux automatic 4x4 hat alles: Untersetzung und Differenzialsperre. Also, man bleibt wenn der Motor läuft eher weniger stecken als mit manuellem Getriebe. Natürlich ist der Hilux mit Automatik viel weicher zu fahren als manuell. Das einzige Argument das gegen eine Automatik spricht ist, aus meiner Sicht, die Elektronik. Deshalb habe ich eine Landcruiser mit manueller Schaltung. Wir konnten schon 2x Touristen nicht helfen, wegen der Elektronik. Man kann einen Automatik nicht mit Seil abschleppen und auch nicht anschleppen. Z. B. Anlasser oder Elektronik. Beides war letztes Jahr, einmal im Chobe und im Kgalagadi. Einmal Range Rover und einmal Mitsubishi. Zwar kein Toyota, aber wenn die Elektronik ein Problem hat und der Motor nicht mehr anspringt steht man und braucht Abschleppwagen. Wenn der Motor läuft, kann man einen Automatik rausziehen, falls er steckengeblieben ist. Aber der Motor muss laufen, sonst riskiert man Getriebeschaden, da das Getriebe keinen Öldurchfluss hat.
Bei Mietwagen hätte ich keine Bedenken, weil man ja, auch wenn es im Nationalpark ist, vom Vermieter abgeholt wird.
Also, ich empfehle den zu nehmen. Das Angebot hat sicherlich nichts damit zu tun, dass ihr aus Übersee seid.
Viele Grüße
Wolfgang
Blende18.21'165 Beiträge · seit 201705. Juni 2022 · #3Wir hatten immer den Hilux mit Automatik.
Du hast Hi/Lo und Sperre. Spritverbrauch ggf. etwas höher, aber nicht in dem Rahmen, dass ich es relevant fände. Wir sind bislang überall durchgekommen, mit der Automatik wesentlich leichter, gerade wenn man ungeübt ist. Du musst dich einfach um eine Sache weniger kümmern. Egal ob Böschungen hoch, lange Tiefsandpassagen oder ausgefahrene Tiefsandpisten berghoch, wir hatten bisher nie das Gefühl, dass wir uns wirklich mal einbuddeln könnten.
Dieses Jahr geht es in den KTP und wir nehmen mal diverse Wüstenfahrten mit. Kann mir aber auch nicht vorstellen, dass es da irgendwelche Probleme gibt.
Wir waren bislang immer begeistert. 🙂
Gruß,
Robin
Rajang1'115 Beiträge · seit 201005. Juni 2022 · #4Sind soeben aus Botswana zurück. 2500 km, davon 1500 Sand, davon viel Tiefsand (ridge road Savuti, Nogaatsa - Serondela). Fortuner Automat. Kein Runter- Raufschalten im Sekundentakt, weil die 'Badewannen' Umfahrungen sich die Hand geben. Game Drives sind viel entspannter, langsames rollen, anhalten, weiter rollen ohne zu schalten. Verbrauch auf der Strecke Maun - Kasane (Moremit, Khwai, Savuti, Waterfront) 12.3 l, Kasane - Maun waren es 13.1, waren da aber länger im Khwai unterwegs. Sind seit Jahren mit Fortuner Aut. von SA bis Sambia unterwegs von Bushlore.
Gruss Rajang
SadieThemenstarter1'835 Beiträge · seit 201506. Juni 2022 · #5Tönt sehr überzeugend von euch allen!
Was mich total fasziniert ist das leichtere Hin und Her rangieren beim Game driving. Mein Mann seht oft minutenlang auf der Kupplung und auf der Bremse und fotografiert dazu so dass er viel zu viel Energie dabei verbraucht.
Das mit dem “Kann man nicht abschleppen wenn der Motor aus ist” gibt mir natürlich schon ein wenig zu denken. What if….
Danke euch allen für die tollen Beschreibungen und Ratschläge!
Katrin
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200706. Juni 2022 · #6Hi,
nie wieder Schaltgetriebe bei Mietwagen. Automatik regelt alles. Hatte drei Mal jetzt auf unterschiedlichsten und harten Gelände, Flüssen, Sanddünen etc. Automatik. Absolut entspannend, Die Fahrzeuge sind mittlerweile so gut, dass sie das alles wirklich gut beherrschen.
lg Wolfgang
picco6'369 Beiträge · seit 201106. Juni 2022 · #7Hoi Katrin
Sadie schrieb:Mein Mann seht oft minutenlang auf der Kupplung und auf der Bremse und fotografiert dazu so dass er viel zu viel Energie dabei verbraucht.
Wenn er das wirklich macht brauchst Du vor dem
Sadie schrieb:Das mit dem “Kann man nicht abschleppen wenn der Motor aus ist” gibt mir natürlich schon ein wenig zu denken.
auch nicht mehr Angst zu haben als vor einem zerstörten Kupplungsausrücklager.
Ein Vorteil vom Automaten ist dazu noch dass er auch beim Schalten Kraft an die Räder abgibt, was beim manuellen Getriebe nicht der Fall ist.
RB224 Beiträge · seit 201306. Juni 2022 · #8Klar kann man ein A/T abschleppen. Dazu werden unter Umständen beide Kardanwellen abgeschraubt.
Manchmal muss man das Automatikgetriebe auf die Handschaltung nehmen, um ein Hin -und Herschalten im Sand zu verhindern. Damit das Öl nicht überhitzt.
LG, RB
Burkhard485 Beiträge · seit 202006. Juni 2022 · #9In USA werden Automatik-Fahrzeuge mit Allrad massenhaft geschleppt hinter hinter den Wohnmobilen, auch ohne Aufbocken. Das ist möglich, solange der Allrad-Wahlschalter vom Verteilergetriebe eine Stellung N hat (nicht mit N auf dem Automatik Wahlschalter verwechseln !!!! ) .
In dieser Stellung wird das Verteilergetriebe vom Fahrzeug-Getriebe (egal ob Schaltung oder Automatik) getrennt und es gibt keinen Kraftschluss mehr zum Getriebe->Motor. Die Ölversorgung des Automatikgetriebes ist jetzt nicht mehr notwendig, da es "steht".
Es drehen sich nur noch die Achs-Differenziale und die Kardanwellen bis zum Eingang in das Verteilergetriebe.
So kenne ich das von diversen Allrad-Fahrzeugen mit Automatik, aber beim Toyota Fortuner oder Hilux in Afrika hatte ich nicht mehr drauf geachtet die letzten Jahre (.. bzw. zumindest nicht gemerkt....) .
Ein Blick ins Handbuch sollte aber Klarheit bringen, manchmal ist diese N-Funktion auch etwas versteckt (wie bei meinem Jeep nur mit Kuli-Spitze erreichbar) .
MImitglied19210Gast06. Juni 2022 · #10Ich bin auch pro Automat. Die Automatikgetriebe von Toyota sind robust und im Sand ist man damit eindeutig im Vorteil. Gerade weil beim Hilux das Getriebe dann elektronisch geregelt wird, man aber die Entscheidungshoheit über Allrad, Untersetzung und Diff-Locks behält. Es gibt ja auch immer mehr 4x4, wo ein Computer mit irgendwelchen "Offroad-Programmen" für Sand, Matsch, Geröll alles entscheidet - also auf welche Räder jetzt die Kraft gegeben wird usw. Man kann das dann nicht überstimmen und wenn der Computer dämliche Entscheidungen trifft, weil die Programme oft auf Fahrsicherheit und nicht auf Maximierung der Offroad-Fähigkeiten optimiert sind, dann scheitert man im Sand häufiger.
Bislang war ein wesentlicher Nachteil der Automatik-Fahrzeuge : Man kann sie bei leerer Batterie nicht anschleppen. Wenn man weiß, dass die Starterbatterie nicht mehr frisch ist, kann man ein Auto mit manuellem Getriebe sonst abends leicht abschüssig auf einem Hügelchen oder so abstellen. Dann kann man das Auto morgens anwerfen, indem man es anschiebt bzw. rollen lässt. Allerdings kann man dem Problem mittlerweile auch vorbeugen, indem man so ein Startgerät für um die 100 EUR kauft und mitnimmt (also eine starke Powerbank, deren Elektronik kurzzeitig 600-1000A Strom abgeben kann).
Grüße Torsten
SadieThemenstarter1'835 Beiträge · seit 201507. Juni 2022 · #11Hallo and alle Schreiber!
Nun, das wurde ein bisschen technisch satt für mich die kaum etwas von Motoren etc. versteht, aber…ihr seit ja alle gleicher Meinung dass der Automatiker viele Vorzüge hat. Das mit dem Abschleppen hat der Vermieter so gesagt,” it’s ok to tow the vehicle over a very short distance to get you out of trouble. “ das ist gut genug für mich.
Und Picco, mein Mann hat noch nie eine Kupplung verbrannt obschon er manchmal wie ein Akrobat drauf steht. 😄
Burkhardt, ja so ein flat-tow System hat mein Jeep auch, aber ob so ein Hebelchen in einem Hilux verborgen ist bleibt offen.
Danke euch allen für die Mühe… es wird ein automatischer Hilux gemietet werden. .
picco6'369 Beiträge · seit 201107. Juni 2022 · #12Hoi Katrin
Sadie schrieb:Und Picco, mein Mann hat noch nie eine Kupplung verbrannt obschon er manchmal wie ein Akrobat drauf steht. 😄
Ja, die Einen haben Glück und die Anderen Pech.
Ich hab auch gar nicht mal das Verbrennen der Kupplung gemeint, sondern das Kupplungsausrücklager. Auch das ist nicht gemacht um dauernd auf der Kupplung zu stehen. Um das mit der Zeit zu zerstören reicht es schon den Fuss dauernd auf das Kupplungspedal abzustellen, wie es einige Leute tun.
Ich bin vor Kurzem einem anderen Autofahrer bergabwärts von Heiden nach Rorschacherberg hinterhergefahren. Der Stand ab Anfang des Gefälles bis auf drei kurze Pausen dauernd auf der Bremse. So etwa einen Kilometer vor Rorschacherberg habe ich schon die verbrannten Bremmsbeläge gerochen. Als er in Rorschacherberg endlich mal stoppen musste hats aus allen vier Radhäusern gequalmt. Er fuhr dann weiter in der Ebene und als er parkierte hab ihn dann darauf angesprochen. Auch er meinte dass er das schon immer so mache und noch nie einen Bremmsausfall hatte.
Dass er die ganze Zeit nur Glück hatte und seine Bremmsbeläge an der Oberfläche nun verglast sind (was man 'abbremsen' kann) wollte er nicht glauben.
Wenn man nun weiss dass eine Kupplung und eine Scheibenbremse auf denselben Grundlagen funktionieren und aus ähnlichen Materialien bestehen weiss man auch was mit einer lange schleifenden Kupplung geschiet.
Ich sag nochmals: Glück gehabt!
Hippie607 Beiträge · seit 201007. Juni 2022 · #13Ein Blick ins Handbuch sollte aber Klarheit bringen, manchmal ist diese N-Funktion auch etwas versteckt
Hallo Burkhard,
ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und das Handbuch vom Hilux bis Baujahr 2020 angeschaut. Da muss man genau lesen, vor allem muss man auch auch wissen welches Modell man fährt. Ist vollkommen anders als beim Jeep. Ich bleibe dabei, dass ich ein Automatik-Auto nur abschleppe, wenn dieser die volle Verantwortung übernimmt.
Ich habe schon ewig keinen Mietwagen in Afrika mehr gemietet, ist ein Handbuch eigentlich immer vorhanden? Denn beim Hilux steht einiges, was bei einem Automatik alles passieren kann, und wovon viele keine Ahnung haben. Ist aber auch bei keinem bisher bei einem Mietwagen aufgetreten, wie man an den Kommentaren sieht.
Grüße Wolfgang
Burkhard485 Beiträge · seit 202007. Juni 2022 · #14Hippie schrieb:
ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht und das Handbuch vom Hilux bis Baujahr 2020 angeschaut. Da muss man genau lesen, ...
😄 ich bin auch neugierig geworden und habe mal versucht für die Toyotas rauszufinden, was denn da verbaut ist.... 😗
Anscheinend haben die Toyotas (zumindest die seit 2017...) keine Möglichkeit der Neutral-Stellung im VTG ....
Ich denke aber, dass Bergungen und kurzes Abschleppen (einige 100m) mit geringer Geschwindigkeit auch bei der Automatik unkritisch sind, so schnell macht man ein Getriebe trotz fehlendem Ölkreislauf auch nicht kaputt. Das deckt sich ja mit der Aussage vom Verleiher.
Und zusätzlich, so lange der Motor noch läuft, ist auch die Ölversorgung an sich gesichert.
Bis jetzt war wohl (vermutlich) in jedem Mietwagen aus Namibia ein Handbuch bei mir drin, ob ich alle gefunden habe kann ich nicht mehr sagen. Ich habe da jedenfalls schon das eine oder andere mal nachgeschlagen.
Ansonsten: Garantien vorweg und schriftlich wird wohl keiner geben, aber im Umkehrschluss dem Nutzer nachzuweisen, dass er falsch gehandelt hat dürfte auch nicht einfach sein (außer man fährt mit dem Toyota im Schlepp gleich auf den Mietwagen - Hof 😎 ).
Einfach entspannt den Automatik mieten und genießen (ist definitiv in diesem Gelände um Klassen besser als jeder Schalter) und im "Nofall" dann "das Problem lösen". 😈
Reif fuer die Insel27 Beiträge · seit 201507. Juni 2022 · #15Wir hatten letztes Jahr auch einen mit Automatik.
Damit sind wir auch mehr als reichlich Tiefsand (Flussbett usw.) gefahren.
Wichtig ist das ihr euch zeigen lasst wie ihr die ASR KOMPLETT!!!! ausschalten könnt.
Bei uns hat der Schalter nicht richtig funktioniert und so hat uns der Wagen auf dem Weg zum Khaudum fast bis auf 0 runtergebremmst.
Was sehr nervig war. Auch werden dadurch die Bremsen KOCHENDHEISS - sehr ungesund und Sprittfressend. Der Fehler konnte dann durch Reinigen eines Relais behoben werden. Mit ausgeschaltetem ASP wars ein Traum.
Zumal unserer mit Automitik noch höher gesetzt war als der mit Handschaltung.
Kann aber auch Zufall gewesen sein.
Fazit nach 4250km. WILL NUR NOCH AUTOMATIK!!!!
Wie schon beschrieben ist es gerade als fahrender Photobediener echt einfacher und Kupplungsschonender (da bin ich auch, wie Picco schon geschrieben hat, beim Ausrücklager - denn wenn´s defekt ist pfeifts wie Hölle oder kuppelt nimmer aus. Ist unschön).
Wünsch Euch viel Spaß!
Wir haben jetzt Zwei dieser Automatikbomber für Oktober/November gebucht 😎
Grüße
Stephan
PS: Schaut Euch die Seitenfächer an. Bei uns war dieses nach unten offen und ALLES also wirklich ALLES war eingesandet.
Auch die Dichtung der Hecktür war - ich sag mal so - NICHT VORHANDEN.
Wir packen für dieses Jahr Quellband ein um zur Not nachzudichten.
Ytramix299 Beiträge · seit 201808. Juni 2022 · #16Als mir bei einem Offroad Fahrtraining 2013 einen Jeep Grand Cherokee zugeteilt wurde dachte ich auch erst oh Automatik und was soll man mit so einem "Hipster" im Gelände. Am Abend stand dann für mich fest, Automatik im Gelände ist einfach nur fein und der Hipster hat sich als Arbeitstier gezeigt.
In Afrika haben wir einen Hilux 2.4 GD 6 mit Khaya Kabine (ex. Bushlore HilCam) und sind äusserst zufrieden.
(Bergziege mit vier Rädern 🤪 )
Die bereits erwähnten dafürsprachen kann ich nur bestätigen.
Ich persönlich finde die Automatik auch sicherer im Gelände. So kann man im Gelände schon gar nicht auskuppeln, was unter Umständen im richtig steilen Gelände, mit den fast 3 Tonnen schweren Vehikeln, schnell ganz gefährlich werden kann.
Überspitzt formuliert verhält sich dies, wie wenn man bei ein Zahnradbahn das Zahnrad anhebt und hofft dass die Bremsen halten.
Ich kann so ein Offroad Fahrtraining nur empfehlen schnell ist man als "Laie" in einer Situation wo es brenzlig werden kann.
Auch lernt man wo und wann die elektronischen Helferlein sinnvoll sind und wann es sinnvoll ist diese auszuschalten.
😗
Liebe Grüsse, unfallfreie Fahrt auf und neben den Strassen 🤩
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
BObogen171 Beiträge · seit 201003. März 2023 · #17Hallo Rajang,
kannst du mir bitte mitteilen wie der Wasserstand im Mai in der Savuti Gegend war. Wir planen den Moremi und Savuti für Anfang Mai diesen Jahres. Man hört komplett unterschiedliche Meinungen über den Wasserstand zu dieser Zeit. Was natürlich auch jedes Jahr wieder anders sein kann.
Vielen Dank
und Grüße
Karin
solitaire1'942 Beiträge · seit 201103. März 2023 · #18Ich lese auch mit, danke ebenfalls für alle Antworten.
Liebe Grüße
Solitaire
www.margit-noehrer.com
FB und Insta: reisende.autorin
Buch: Der glühende Atem der Wüste
Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
Rajang1'115 Beiträge · seit 201004. März 2023 · #19Tja, ich kann nur sagen, wie es letztes Jahr (2022) war.
Savuti Marsh: Geschlossen, nicht fahrbar, zuviel Wasser. So fuhren alle über die Sand Ridge, die teilweise tiefsandig war. Das betrifft somit den Abschnitt Savuti Camp bis Mababe Gate. Abschnitt Goha Gate bis Savuti Camp kein Problem. Abschnitt Kachikau über Sand Ridge Road bis Goha Gate kein Problem.
Ich mag mich nicht erinnern, dass wegen Wasser Savuti (Goha Gate bis Mababe Gate) nicht befahrbar war. Moremi ist dann eine ganz andere Geschichte. Letztes Jahr natürlich auch wegen Third Bridge (nicht befahrbar) und Bodumatau (zuviel Wasser). North Gate - Xakanaxa kein Problem wenn man T4A richtig programmiert hatte.
Khwai war letztes Jahr sehr problematisch, grosse Teile am Fluss entlang nicht befahrbar.
Waren übrigens wieder mit Fortuner 2.4 Automat unterwegs.
Gruss Rajang
BObogen171 Beiträge · seit 201006. März 2023 · #20Hallo Rajang,
vielen Dank für deine detaillierte Auskunft. Somit werden wir vor Ort sehen, wie die Lage dieses Jahr ist. Aber wir können uns zumindest mal darauf einstellen, dass unsere Route eventuell so nicht machbar ist.
Beste Grüße
Karin