RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202012. Juli 2022 · #21
2.3. Fs
Kurz nach 8 Uhr brachen wir dann zu unserer letzten Wanderung auf. Wieder war das Tempo für mich sehr angenehm, ich konnte schauen, stauen und fotographieren. Diese wunderbaren Farben: der gelbrote Sand, darüber wolkenloser, blauer Himmel! Dazwischen Bäume in allen erdenklichen Verrenkungen! Diese Weite und Ruhe! In der Ferne grün schimmernde Flächen und Berge. Auch allerhand Kleingetier sahen wir wieder (leider sind die Fotos davon nicht sonderlich zeigenswert), ebenso einen einsamen Oryxmann oder eine frische Schlangenspur ohne Schlange. Wir querten wieder die Dünen, es ging wellig auf und ab, bereitete mir aber keine Schwierigkeit; im Sand zu gehen bin ich ja gewohnt, mal mit Birkis, mal barfuß.
Nach kurzweiligen 3 Stunden waren wir wieder am Farmhaus angekommen. Es gab noch Erfrischungsgetränke und einen Kuchen und dann war der Tok-Tokkie-Trail leider auch schon wieder vorbei...
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202030. Juli 2022 · #22
Ehrlich gesagt ist meine Motivation, den RB fortzusetzen, aufgrund des geringen Interesses daran mehr oder weniger im Keller. Weil ich aber keine halben Sachen mag, werde ich die Fortsetzung tippen - schneller und schlanker.
2.3. Fs
Gegen Mittag brachen wir Richtung Norden auf. Die C 27 war an einigen Stellen nicht gut in Schuss, sehr ausgewaschen und löchrig vom kürzlichen Regen. Unterwegs trafen wir auf große Zebra-Herden und große Gruppen von Springböckchen. Auch hier dominierte die Farbe Grün...
Unser Ziel war die Namib Dessert Lodge. Nach langem Überlegen hatte ich mich gegen das Dune Star Camp entschieden und ein normales Zimmer in dieser Lodge gewählt. Die Belegung war weit, weit unter dem, was hier möglich wäre. Der Tourismus kam im Februar langsam erst wieder in Schwung. Das merkte man auch deutlich am Personal. Der Service vom Restaurant (Dinner bzw. Frühstück) war äußerst langsam und so gar nicht auf Zack...
Abends hatte ich eine Sundowner-Fahrt gebucht; C. kam natürlich mit und mit uns war noch ein Pärchen aus Deutschland dabei. Wir mussten sicher mehr als eine Viertelstunde über den vereinbarten Zeitpunkt hinaus warten, bis der Guide kam. Er war sehr wortkarg, stellte sich nicht mal vor, ließ uns einsteigen und fuhr dann erst mal ohne Stopps und Erklärungen ein ganzes Stück durchs Gelände. Im Laufe der Fahrt taute er ein wenig auf bzw. besserte sich seine Laune etwas - wie er später gestand, war er sehr verärgert gewesen, weil er kurzfristig diesen Drive übernehmen musste. C. verstand es auf seine nette Art, ihn zum Reden zu bringen, und so wurden die Stopps und Erklärungen auch immer besser. Oben am Plateau trafen wir auf eine große Oryx-Herde und genossen die Ausblicke.
Zum Sonnenuntergang fuhren wir dann auf einen der Aufsichtspunkte direkt an der Kante. Aufgrund der Wolken gab es tolle Lichtstimmungen.
Bei Dunkelheit kamen wir zurück und nahmen das Abendessen auf der Terrasse ein.
Wild Dog101 Beiträge · seit 201330. Juli 2022 · #23
Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich mich selten bei den RB-Schreibern bedanke und noch weniger, mir die Mühe gebe, mich zu äussern, sorry. Doch ich lese jeden Bericht durch und freue mich daran. Du machst ausserordentlich gute Bilder und dir gelingt es, die besondere Stimmung dieser Gegend bestens einzufangen. Also mach bitte weiter mit deinem Bericht und den tollen Bildern 🙂 Danke!
urlaubsbedingt war ich einige Wochen nicht so aktiv im Forum unterwegs. Ich bin auch eher die stille Genießerin der tollen Reiseberichte, die gerne den DANKE-Knopf drückt 😉 Es wäre schade, wenn Du nicht weiter berichten würdest…. 😐 Mir gefallen Deine Landschaftsimpressionen mit den wundervollen Lichtstimmungen ausgesprochen gut und ich habe Dich bisher gerne virtuell begleitet.
Bei Deinen Landschaftsaufnahmen interessiert mich: Mit welchem Format und welchem Objektiv hast Du fotografiert? Freihand oder Stativ?
Viele Grüße, Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Guincho171 Beiträge · seit 201930. Juli 2022 · #25
Sehr interessanter und informativer Reisebericht und vor allem wunderbare, stimmungsvolle Fotos! Ich freue mich sehr über die Fortsetzung!
Guincho schrieb:Sehr interessanter und informativer Reisebericht und vor allem wunderbare, stimmungsvolle Fotos! Ich freue mich sehr über die Fortsetzung!
LG Guincho
Dem kann ich mich nur anschließen! Deine Fotos machen ziemlich „wegmütig“.. Gruß Friederike
chevyheinz10 Beiträge · seit 201930. Juli 2022 · #27
Super schöne Foto's, wir werden Namibia im März 2023 versuchen zu buchen und freuen uns schon.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202030. Juli 2022 · #28
😄 Da muss man erst einen Frust-Grummler tun, dass ihr sichtbar werdet. 😄 Danke auf jeden für eure Rückmeldung. Das tut gut und ist das "Salz in der Suppe", wie neulich jemand schrieb.
tigris schrieb:Bei Deinen Landschaftsaufnahmen interessiert mich: Mit welchem Format und welchem Objektiv hast Du fotografiert? Freihand oder Stativ?
Simone, die allermeisten Landschaftsaufnahmen entstanden und entstehen ohne Stativ. Beim Wandern hatte ich das Stativ gar nicht dabei. Dieses Mal bin ich mit zwei Objektiven und zwei Bodys gereist: Allround-Reisezoom 28-300mm und meine neuste Errungenschaft, das 200-500mm, beides ein Nikkor, gekoppelt an D 810 und die uralte D 3, je nachdem, was Priorität hatte: Panorama oder Tiere. Das 200-500mm kann ich nur sinnvoll mit Stativ verwendet, die Freihandaufnahmen sind meist unscharf.... Die D 810 hat sich eindeutig zu der Kamera entwickelt, die ich lieber in der Hand habe: Nicht ganz so groß und schwer, deutlich mehr Auflösung und v.a. keinen verkratzten Sensor, wie meine alte D3... Ich fotographiere in RAW (wenn Du das mit "Format" meintest) und bearbeite mit LR nach.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202030. Juli 2022 · #29
3.3.
Als ich erwachte und einen Blick nach draußen warf, sah ich, dass die Dämmerung schon eingesetzt hatte. So schnell ich konnte, zog ich mich um und schnappte den Fotoapparat. Nicht mehr ganz rechtzeitig schaffte ich es: Die versteinerten Dünen leuchteten nur noch schwach, vorher hatten sie richtig gestrahlt.
Ich unternahm einen ausgiebigen Morgenspaziergang und war von der Landschaft sehr begeistert; hier und jetzt störte mich das Gras nicht. Heute gefiel es mir! Eine Wolkenfront im Osten spielte ihr Spiel mit der Sonne: Mal fiel Licht auf die Dünenwand, mal lag alles im Schatten. Außer mir war niemand unterwegs. Es war so ruhig und friedlich, und von kleinen Kuppen aus hatte ich einen wunderbaren Weinblick auf die grüne Wüste...
Gegen 8.30 Uhr war ich zurück und ging zum Frühstücken. Heute musste ich allein frühstücken, weil C. ausschlafen wollte. Wie schon beim Abendessen dauerte es ewig, bis ich am Tisch hatte, was ich bestellt hatte. Aber egal, ich hatte ja Zeit. Es waren nur noch 2 oder 3 weitere Tische besetzt; viel los war also wahrlich nicht; aber das war mir ganz recht. Überraschend gab es immer noch kein Wifi; an der Rezeption sagte man mir dasselbe wie gestern: es sei plötzlich ausgefallen, man arbeite an einer Wiederherstellung. So hing ich mit meinem Gedanken noch dem Morgenspaziergang nach und freute mich schon auf die längere Wanderung, die ich nun unternehmen wollte.
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201631. Juli 2022 · #30
Liebe Rik,
auch von mir ein herzliches DANKE für Deinen Bericht. Ich hatte ja schon mehrfach erwähnt, dass Du ein gutes Auge für ein schönes Bild hast, vor allem bei den Landschaften.
Hast Du demnächst wieder eine Reise nach Namibia bzw. Afrika geplant?
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202031. Juli 2022 · #32
@Gabi: Für Herbst ist eine Woche Seychellen gebucht, für die Weihnachtsferien ist die Planung noch im Gange, für Fasching wird es wieder die eine Woche nach Namibia gehen... 😄
@Elch: Danke für das Kompliment! Ich freue mich, wenn die Bilder Gefallen finden.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202031. Juli 2022 · #33
3.3. Fs
Nach dem Frühstück fragte ich in der Rezeption nach einer Wanderkarte bzw. einem Plan. Es gibt verschiedene Routen und ich wollte auf die Dünen hinauf. Leider fanden die Rezeptionisten trotz längeren Suchens das entsprechende Kartenmaterial nicht und verwiesen mich auf die Markierungen. Nun gut, Schilder mit verschiedenen Nummerierungen hatte ich schon in der Früh gesehen.
So ging ich einer bestimmten Route folgende Richtung Süden. Mal führte mich diese nahe an die Dünenwand heran, dann wieder durchs ausgetrocknete Flussbett, schließlich ging es steinig hinauf. Die Landschaft direkt am Fuße der Wand und bei Aufstieg war karg und trocken, trotzdem fand ich verschiedene Blumen und Blüten.
Oben angekommen war ich noch gar nicht ganz oben. Das Plateau erstreckte sich weit, weit nach hinten, sehr viel Grün. Grüne Wiesen, grüne Flächen, grüne Wellen. Und dazwischen dann echte Sanddünen, noch nicht versteinert. Dorthin wollte ich gehen. Unterwegs traf ich auf ein Oryx, das leider davongaloppierte. Mir tat leid, dass ich das Tier verscheucht hatte und es Energie für die sinnlose Flucht aufbringen musste, glücklicherweise blieb es aber bald wieder stehen und beäugte mich kritisch.
Oben auf der Düne war der Sand schon sehr heiß, sodass barfuß gehen keine gute Idee war. Außerdem wuchs hier wieder das fast schilfähnliche Gras, das sehr harte und schneidende Blätter hat. Immerhin war es hoch genug, sodass ich mich mit etwas Vorsicht in seinem Schatten etwas ausruhen konnte. Doch schon bald marschierte ich weiter nach Norden. Hier gefiel es mir total gut! Tote Bäume inmitten des grünen Grases, die Abbruchkante, die Hügel und Berge in der Ferne - fantastisch! Ich war alleine unterwegs; die Lodge unter mir klein, wie Spielzeughäuschen, nicht erkennbar, was dort unten los war; von oben schien die Sonne vom nahezu wolkenlosen Himmel herab, es war knackig heiß, was ich ja so liebe.
Auf diese Weise ging ich ein ziemlich langes Stück dort oben entlang, bis ich an einer geeigneten Stelle den Abstieg wagte. Unten folgte ich den ausgetrockneten "Bachläufen" oder Wildwechseln; nur dort konnte man gehen; das Gras war hüfthoch und wogte im Winde. Wahnsinn! Wieder traf ich auf einen Oryx, der mich ziemlich nahe passieren ließ und nicht davonrannte.
Irgendwann kam ich auf einen Fahrweg und dann sah ich meine Fußspuren vom Morgen und schon war ich in der Lodge. Insgesamt war ich wohl 5 Stunden unterwegs gewesen. Ich legte mich dann auf eine Liege am Pool, C. kam und gesellte sich zu mir. Das Wifi ging immer noch nicht, wie wir feststellten. Wir bestellten an der Poolbar einen leckeren antialkoholischen Cocktail und beobachteten neu ankommende Gäste, darunter eine 3-Personen-Gruppe mit Reiseleiterin. Auch sie bemerkten, dass das Wifi nicht funktionierte, was der Reiseleiterin gar nicht gefiel. Sie verschwand Richtung Rezeption und als sie wieder kam, hatten alle plötzlich ein WLAN. Was ich davon halten soll, weiß ich nicht recht.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202031. Juli 2022 · #34
3.3. Fs
Auch für diesen Abend hatten wir eine Ausfahrt gebucht. Mit uns war ein junges Paar aus Südafrika im offenen Fahrtzeug. Ich hatte für meine Fototasche und das Stativ also wieder genügend Platz. Das war gut. Was den Guide betraf, so war es heute das Gegenteil: Sehr nett und um die Gäste bemüht, doch wenig kompetent und ziemlich schlecht im Englischen. Obwohl er im (weit) fortgeschrittenen Alter war, so arbeitete er doch völlig neu als Guide und war eigentlich erst am Lernen... Nun ja... So übernahm C. für die Südafrikaner viele Erklärungen (die Route glich der gestrigen), und mir war es eh mehr oder weniger egal, weil ich hauptsächlich schauen, genießen und fotographieren wollte. Ohne Wolken war die Stimmung heute eine ganz andere! Und wir sahen Tiere, die ich gestern nicht gesehen hatte!
Und oben am Plateau war es mit der tief stehenden Sonne auch ganz anders als zu Mittag während meiner Wanderung!
Der Sonnenuntergang war weniger dramatisch als am Vortag und irgendwie wurde ich langsam fotographiermüde, sodass ich in Ruhe mein Getränk und die Stimmung genießen konnte. Bei weitfortgeschrittener Dämmerung brachen wir auf, schnell wurde es dunkel. Der Abend klang mit einem Dinner auf der Terrasse aus.
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201401. Aug. 2022 · #35
Auch allerhand Kleingetier sahen wir wieder (leider sind die Fotos davon nicht sonderlich zeigenswert),
Hi Rik,
das die Fotos nicht sonderlich zeigenswert sind wage ich zu bezweifeln. Selten sieht man zur Gottesanbetern auch noch das Eipaket (Oothek) dazu!
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202002. Aug. 2022 · #36
Hallo Konni, ich wusste gar nicht mehr, was ich da fotographiert hatte. 😊 Irgendwer aus der Gruppe hatte dieses Ding gefunden; ob er es auf das Stöckchen gesteckt hatte oder ob es da drauf war, weiß ich leider auch nicht mehr. Danke daher, dass Du mich informiert hast, was das Bild zeigt.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202002. Aug. 2022 · #37
4.3.
Letzter Standortwechsel. Von der Namib Desert Lodge fuhren wir nach Norden. An besonders prachtvollen "Blumenwiesen" musste C. für mich anhalten.
Dann gab es den obligatorischen Stopp in Solitaire. Allerdings verzichtete ich auf Kaffee und Kuchen; so gut hatte ich vom letzten Besuch nicht in Erinnerung. Ich streifte mit dem Fotoapparat umher und machte Bekanntschaft mit einer Türkin, die allein mit ihrem Motorrad durch Afrika fährt. Ich bewundere Frauen, die so viel Mut und Power haben!
Nun kam das Teilstück, das mir am vertrautesten war. Rechts hinter den Bergen wohnen Gerda und Niekie; ständig schwärmte ich C. von meinem Aufenthalt dort vor. Dann folgte die Gegend, in der ich mit "Bushman" meine Wanderung gemacht hatte.
Und dann kam die Einfahrt zu Rostock Ritz.
Ich bat C. die Lodge anzufahren; das Restaurant hatte ja geöffnet und da es Mittagszeit war, könnten wir vielleicht zumindest etwas trinken und ich mit Conny plaudern, wenn sie da war. War sie auch. Bei Ankunft begegneten wir auch Hainer, doch er war wortkarg, wenn nicht gar mürrisch und abweisend; ähnlich präsentierte er sich während meines Aufenthalts vor 1,5 Jahren. Ganz anders ging Conny jedoch mit den Gästen um; sie erinnerte sich noch an mich und wir plauderten über dies und jenes und v.a. das viele Grün. Auf meine Frage, ob ich denn einfach so jetzt eine kurze Wanderung machen dürfte, bejahte sie; sie wisse noch, dass ich während der Mittagshitze gerne unterwegs sei. Und so ging ich relativ flott zum Lions Head und war baff, wie anders die Landschaft aussah. Wieder dachte ich, dass es mir anders besser gefällt.
Als ich zurück kam, war C. auch mit seinem Lunch fertig und unterhielt sich mit dem Barmann im Inneren. Noch einige Worte zu Conny und dann fuhren wir weiter. Hainer oder Yvonne waren nicht mehr aufgetaucht. Mhm, die Stimmung war irgendwie komisch, auch C., der noch nie dort war, fand das. Die Angestellte so nett, der Chef das Gegenteil.
Unterwegs sahen wir ein Oryx, das sich komisch benahm, rannte, sprang, fiel hin, buckelte, rannte weiter. Irgendwann blieb er stehen und ich konnte ein scharfes Foto machen. Dann querten wir den Gaub. Auch hier gab es mehrere Fotostopps.
Schließlich bogen wir auf die C 26 ein. Die Einfahrt zu unserer letzten Station Valley of 1000 hills war gut ausgeschildert.
Daxiang5'049 Beiträge · seit 201402. Aug. 2022 · #38
Irgendwer aus der Gruppe hatte dieses Ding gefunden; ob er es auf das Stöckchen gesteckt hatte oder ob es da drauf war, weiß ich leider auch nicht mehr.
Hi Rik, die Mantiden kleben die Eipakete meist an Äste. Je nach Art unterscheidet sich das Aussehen der sogenannten Ootheken jedoch ganz gewaltig.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202003. Aug. 2022 · #40
@Konni: Danke für die Infos. Jetzt hab ich wieder etwas gelernt! Wenn ich mit dem Fotoapparat unterwegs bin, höre ich den Erklärungen der Guides leider nur mit halbem Ohr zu; da bleibt, ich muss es zu meiner Schande gestehen, nur wenig hängen...
@LULO: Danke für das Kompliment. Nun ja, die Reise zeichnet sich in erster Linie durch ihre Kürze aus. Trotzdem hab ich viel gesehen, wie ich meine, und hatte aber keinerlei Stress.