RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202105. Juni 2022 · #61
@CuF: Liebe Friederike, vielen, vielen Dank das Du "meinen Vogel" in den Senkel gestellt hast !!! Du hast mich erlöst! Ich habe nun schon über eine halbe Stunde geübt und habe das Vögelchen nicht in die Senkrechte gebracht. Speichern, drehen, speichern....ohne Erfolg....mehrfach Kopien erstellt und ohne Ende gedreht...ohne Erfolg. Es freut mich, dass unser Bericht Erinnerungen an Deine 2008 Reise weckt. Danke nochmal für Deinen Einsatz!
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202105. Juni 2022 · #62
....Fortsetzung:
Nun, besser nur noch waagrechte Fotos einstellen:
Je näher wir Richtung Etosha fahren, umso mehr sehen wir von den, für uns fremd anmutenden, Strassenschildern.... In Outjo machen wir einen kurzen "Abstecher" zu einem SuperSpar, hier decken wir uns wieder mit Wasser und Knaberzeug's ein. Ab Outjo bis Toshari Lodge ist die Strecke dann durchgehend asphaltiert.
"Schilderwald":
Als wir ab Outjo die asphaltierte Strasse Richtung Etosha entlang brausen, schaffen wir es doch tatsächlich, an der Einfahrt zur Toshari Lodge vorbei zu fahren... 🙄 ....erst einige Kilometer später bemerken wir, dass wir die Lodge wohl verpasst haben....also nichts wie zurück. Die Toshari Lodge ist gross und die Bungalows sind weit verstreut. Allerdings haben wir das erst nach dem Check-in bemerkt. Denn als man uns fragte, ob wir Hilfe mit dem Gepäck bräuchten und ich nachfrage ob es denn weit sei bis zu unserem Chalet.....und dies salopp verneint wurde,...sind wir mit unserem Gepäck ganz schön lange unterwegs, bis wir endlich zu unserem Bungalow finden....Dieser ist hübsch eingerichtet, auch mit Veranda, doch leider ohne Aussicht.
Nun sind wir gespannt auf den morgigen Tag,...auf unseren ersten Besuch im Etosha NP.
Fortsetzung folgt....
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202106. Juni 2022 · #63
Sa. 23. April 2022. Erster Tag Etosha NP
Unsere heutige Fahrstrecke im Etosha: ab Anderson Gate bis Okaukuejo, dann in nordwestl. Richtung zum Wolfnes Wasserloch, Okondeka W.L., Adamax, Natco, Leeubron und zurück n. Okaukuejo. Dann in östlicher Richtung zum Nebrowni W.L, Gemsbokyfakte W.L., (Olifantsbad), Aus W.L., Ondongab, zurück n. Okaukuejo und Anderson Gate.
Nachdem wir eher lange geschlafen haben, sitzen wir dann kurz vor 8.00h beim Frühstück. Auch hier in der Toshari Lodge ist das Frühstücksbuffet sehr umfangreich und gut. Nachdem wir uns die Bäuche voll geschlagen haben, rollen wir in unserem treuen Pickup vom Lodge-Gelände. Die Vorfreude und Neugierde auf Etosha ist gross und so düsen wir ab Richtung Anderson Gate, welches ca. 20km entfernt liegt. Nach der Registrierung am Gate, gehts auf Asphalt nochmal gut 15Km weiter bis nach Okaukuejo. Hier zahlen wir die Tagesgebühr und kaufen eine gut illustrierte Karte, in der auch Infos über den Etosha N.P. und dessen Fauna enthalten sind. Wir entschliessen uns spontan zuerst in nordöstlicher Richtung zu fahren. Nach wenigen Minuten sehen wir schon grosse Herden von Springböcken, auch Gnus und Zebras. Kurz darauf erspähen wir einen riesigen Vogel, der im hohen Gras schnell von dannen eilt! Es ist ein Sekretär! (Leider sind die Fotos etwas unscharf geworden, daher stelle ich sie hier besser nicht ein).
Entlang der Salzpfanne Richtung Okondeka WL ist dann etwas weniger los. Wir sehen einige Kronenkiebitze. Etwas weiter sehen wir viele Geier, die sich wohl gerade ein Frühstück genehmigen.. 😕
Als es nach Adamax wieder Richtung Okaukuejo geht, sehen wir u.a. Giraffen, Riesentrappen, Oryx, Gackeltrappen, und einen Zwergfalken (?).
Wir sind begeistert von den vielen Tieren! Wir staunen, schauen und knipsen Fotos!....
noch mehr Fotos...ich hoffe es wird nicht zuviel
Nach einer kurzen Pinkelpause in Okaukuejo fahren wir Richtung Osten. Wenn ich mich richtig erinnere, zuerst zum Nebrowni W.L. dann Richtung Gembsbokvlakte W.L.
Die zwei Oryx haben sich ganz schön positioniert für unser Foto...
Wir fahren weiter Richtung Olifantsbad W.L.. Da angekommen, sehen wir nur ein "Gehege" mit Picknickplatz und nehmen an, dass das Wasserloch noch etwas weiter entfernt an der Piste liegt ....und so verpassen wir zwei Grünschnäbel tatsächlich das Olifantsbad W.L.! Schande über uns! 🙂 Später, beim Aus Wasserloch angekommen, werden wir jedoch mit unserer ersten Elefantensichtung für den Olifantsbad-Patzer entschädigt! Majestätisch kommt ein einzelner Elephant aus dem nahen Gebüsch heraus und geht zum Trinken ans Wasserloch. Wir vergessen fast zu atmen! Das Schauspiel hat allerdings nach 5 Minuten ein jähes Ende, als ein zweiter Elefant von der anderen Seite her zwischen dem Gebüsch auftaucht und den ersten vom Wasserloch wegscheucht, um danach auch im Gebüsch zu verschwinden. Danach sehen wir hier noch Impalas und einen Raubadler (?)
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202106. Juni 2022 · #64
Habe gerade gesehen, dass mein Oryx-Bildchen wieder liegt, statt steht! Manchmal kommts richtig, manchmal nicht, noch ein Versuch:
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202106. Juni 2022 · #65
...Fortsetzung: Nach dem tollen Erlebnis mit den Elefanten beim Aus W.L. tuckern wir gemütlich Richtung Ondongab WL. Nie hätten wir gedacht, dass wir im Etosha so viele Tiere sehen. Am späteren Nachmittag machen wir uns dann langsam auf dem Heimweg. Am Anderson Gate angekommen, steht ein Militäroffizier (oder so..) auf der Strasse und ca. 10Meter vor ihm ein Stopp-Schild am Strassenrand. Nun, ich fahre etwa zwei Meter weiter, über das Schild hinaus, also etwas näher zum Oficer..., weil ich denke, dass er uns ja vermutlich kontrollieren, resp. mit uns sprechen möchte. Worauf er auf uns zu kommt und mich fragt, ob ich wisse was das für ein Schild sei... 🙄 🙂 ...gerne nenne ich ihm des Rätsels Lösung...allerdings ist er mit dieser eher unzufrieden, denn er stellt erneut eine Frage: "was man den zu tun hätte, wenn man ein solches Schild sähe"...fragt er laut. Als ich versuche zu klären, winkt er ab und meint, dass ich gefälligst die knappen 2 Meter wieder zurücksetzten soll.. 🙂 Als er uns dann nach dem Woher und Wohin gefragt hat, waren unsere Welten wieder in Ordnung.... 🙂 Auf dem Rückweg tanken noch wir unseren Hilux, bevor es zurück zur Lodge geht. Bei einem leckeren Abendessen mit gutem Wein unterhalten wir uns noch lange über diesen schönen und ereignisreichen Tag.....
Fortsetzung folg...
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
Daxiang5'050 Beiträge · seit 201406. Juni 2022 · #66
Hi Rubu,
also in Etosha habt ihr uns in diesem Jahr ja einiges voraus - wir brauchten 6 Tage für unsere erste Elefantensichtung!
Achtung- Klugscheiseralarm beim Monteirotoko kannst du das Fragezeichen löschen, aber die
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202106. Juni 2022 · #67
@Daxiang: Hallo Konni! Habe gerade Deinen umfangreichen RB gelesen, toll! So viele, unzähligen Vögel die Ihr gesehen habt....und Du kennst sie alle mit Namen...(!)....Du musst Ornithologin sein! Vielen Dank für die korrekte Namengebung meiner gefiederten Fotos!
Ja, wir hatten im Etosha nicht mit so vielen Tiersichtungen gerechnet. Da es im März & April viel geregnet hatte, hätten die Tiere ja auch abseits der gut einsehbaren Wasserlöcher zu trinken gehabt. Wir hatten Glück! Wir haben dafür im Etosha keine Nashörner, Hyänen und Eland's gesehen, so wie Ihr. (Nashörner und Geparden gab's bei uns erst am Ende der Reise, in der Region Otjwarongo).
Liebe Grüsse Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202109. Juni 2022 · #68
So 24. April 2022, 2. Tag Etosha
heutige Strecke: Toshari Lodge, Anderson Gate, Ombika W.L., Okaukuejo, Gemsbokvlakte W.L., Olifantsbad W.L., Aus W.L., Homob W.L., Rhino Drive bis Halali Lodge.
Fazit Toshari Lodge: grosse, etwas weitläufige Lodge, 2 Pool, mittelgrosse Bungalows mit WiFi und Veranda, keine Aussicht (Gebüsch), sauber, Personal freundlich und bemüht, Essen gut, Preis-/Leisungsverhältniss fanden wir ok.
Kaum ist es draussen richtig hell, kriechen wir aus den Federn und packen unsere sieben Sachen zusammen. Nach dem Check-out und dem ausgiebigen Frühstück geht's dann wieder los Richtung Anderson Gate. Nach den schönen Erlebnissen von gestern, sind wir gespannt was uns heute im Etosha erwartet. Kurz nach der Registrierung am Anderson Gate fahren wir von der Asphaltstrasse links weg auf die Schotterpiste zum Ombika W.L., hier sehen wir einige Impalas und Hörnchen. Nach dem Wasserloch fahren wir die Piste weiter und treffen so nach gut 6Km wieder auf die Asphaltstrecke, die nach Okaukuejo führt. Da wir gestern das Olifantsbad W.L. ja schändlich verpasst haben, beschliessen wir, nochmal eine ähnliche Route zu fahren....dieses Mal aber mit einem Stopp am besagten Wasserloch. Eine gute Entscheidung, wie sich zeigen wird.... Doch vorher, am Gemsbokvlakte W.L sehen wir eine grosse Herde Zebras, rund herum ums Wasserloch...überall Zebras!
Wir können uns kaum losreissen von den vielen, teils übermütigen Zebra's. Als wir dann Richtung Olifantsbad unterwegs sind, rennt uns ein Schakal mit noch zappelnder Beute vor unserem Pickup durch (!). Leider bin ich mit der Kamera, a) etwas zu langsam und b) zu aufgeregt, um ein brauchbares Foto zu schiessen... 😵 ...Ob seine Beute nun ein Hörnchen, ein kl. Hase oder eine kl. Manguste ist, können wir nicht erkennen...Für uns ein aufregendes Ereignis (und wie erst für seine Beute... 🙁 🙂 !). Später sehen wir auf dem Pad ein Klippspringer oder ein Steinböckli (?) und einen Gelbschnabel-Toko. Je näher wir Olifantsbad kommen, umso öfters sehen wir grosse, frische Dung-Haufen auf der Piste...und so rätseln wir, ob es sich hierbei wohl um Nashorn- oder Elefantenmist handeln könnte.
Wir sind froh, das wir das gestrige Versäumnis des Olifantsbad Wasserloches heute ausmerzen können. Als wir da ankommen....sehen wir, um was für Dunghaufen es sich vorher gehandelt hat......Elefanten, viele Elefanten! Grosse und auch viele Junge, toll!
Was für ein Glück wir doch haben! Noch lange beobachten wir das Treiben der Dickhäuter, bevor wir uns dann langsam aufmachen Richtung Aus W.L. Das Glück bleibt uns hold.....Am Aus W.L. angekommen, stehen schon einige Fahrzeuge da....hier muss was sein...und tatsächlich; wir sehen eine Löwin, die gemütlich durch's Steppengras trottet!! Beim genaueren Hinsehen sichten wir dann noch weitere Löwen unter einem Gebüsch oberhalb des Wasserlochs! Ob dies Halbwüchsige oder ausgewachsene Löwen sind, können wir nicht sehen. Sie bewegen sich die ganze Zeit nicht aus dem Schatten des Gebüschs heraus.
Irgendwann, nach langem Beobachten, geht unsere Fahrt dann weiter Richtung Homob W.L.. Unterwegs dahin ist nicht allzuviel los, wir sehen Springböcke und eine Gabelracke.
In der Nähe zeigt sich eine grössere Gnu-Herde, auch einige Giraffen sind anwesend.
Nachher fahren wir via Rhino-Drive, also "hintenrum", zur staatlichen Halali Lodge. Unterwegs sehen wir, im Gebüsch gut versteckt, einige Impalas. Für etwas Aufregung sorgt eine (Panther ?) -Schildkröte, die wir zuerst fast nicht gesehen haben, also zuerst an ihr vorbei gefahren sind. Als ich unseren Hilux zurück gesetzt habe, sehen wir sie gerade noch im hohen Gras entschwinden....Sonst sehen wir auf dieser über 30Km langen strecke fast keine Tiere. Obwohl wir auf dem "Rhino-Drive" unterwegs sind, sichten wir leider auch keine Rhino's.
In Halali angekommen, beziehen wir unseren Bungalow. Da wir hier im Forum schon einiges, eher negatives, über die staatlichen Lodges gelesen haben, bereiten wir uns auf's Schlimmste vor...Doch der Bungalow ist zwar nicht mehr der Neuste, doch es funktioniert alles inkl. WC-Spühlung, Ww-Dusche, Kühlschrank, etc. Auch ist er geräumig mit Sitzgruppe und kl. Küche ausgerüstet. Hier im Forum gabs Meldungen über eine Mäuseplage in Halali. Wir haben nirgends Mäuse gesehen, vermutlich wurden vorher Massnahmen gegen die Plage ergriffen. Für den Preis von 120Euro inkl.Fstk (über DER gebucht), finden wir die Unterkunft passabel. Wir sehen einige Rotschnabel-Tokos in nächster Umgebung unseres Bungalows, einer davon sitzt auf dem Zaun unseres Bungalows und scheint sein Spiegelbild im Fensterglas zu betrachten. In der Dämmerung spazieren wir noch zum Moringa W.L, doch da ist nichts los. Später, als wir im Dunkeln zum Abendessen gehen, rennt ein Hase vor uns her, bevor er im Dickicht neben dem Weg verschwindet. Wie wir hier schon etwas vorgewarnt worden sind, ist das Abendessen in Halali kein kulinarischer Höhenflug...Es war wohl das schlechteste Essen auf unserer Reise, doch das ist Jammern auf hohem Niveau, einfach nicht so lecker, aber durchaus essbar. Als wir noch unsere Mail's checken, sehen wir eine Nachricht von unserer nächsten Lodge-Destination: von der King Nehale Lodge. Sie teilen uns mit, dass die Strecke ganz im Norden, kurz vor und dann nach dem Gate nur schwer passierbar sei. Wenn man kein 4WD habe, solle man ab Namutoni via C38 & B1 "aussenrum" fahren. Also machen wir uns keine grossen Gedanken, wir haben ja 4WD! Bald ist Nachtruhe angesagt. Wir freuen uns schon auf den morgigen Tag....
Fortsetzung folgt...
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
Daxiang5'050 Beiträge · seit 201409. Juni 2022 · #69
Hi Rubu,
da hattet ihr ja einen tollen Tag in Etosha und Olifantsbad hat wieder einmal seinem Namen alle Ehre gemacht!
Später sehen wir auf dem Pad ein Klippspringer oder ein Steinböckli (?)
Das ist ein Steinböckchen und bei der Panther? Schildkröte kannst du das Fragezeichen löschen.
loeffel1'412 Beiträge · seit 201309. Juni 2022 · #70
Hallo Rubu,
da bin ich ja mal gespannt wie es rund 10 Tage nach uns rund um das King Nehale Gate aussieht. Bei uns war ja am 14.4. die King Nehale Road im Etosha und bis rund 10km nach Etosha massiv überflutet.
Ein schöner Ersttäter-Reisebericht, tolle Sichtungen im Etosha. Ich begleite euch gerne.
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202110. Juni 2022 · #71
@Daxiang: Guten Abend Konni! Ja, Etosha war toll!! Danach haben wir verstanden, warum man Etosha eher gegen Ende einer Namibia-Reise ins Reise-Programm "einbauen" soll, so quasi als Höhepunkt. Reisen im Uhrzeigersinn, so wie hier im Forum meist empfohlen wird. Natürlich war die ganze Reise absolut super, aber so steigerten sich die Tiersichtungen während der Reise kontinuierlich.
Auch danke für die Berichtigungen der Tiernamen. Wegen der (Panther-) Schildkröte; ja, so eine ähnliche habe ich in Deinem Reisebericht gesehen, also da den Namen "Panther" gelesen....(sonst wäre es bei mir "nur" eine Schildkröte geworden 🙂 ) .
Liebe Grüsse Rubu Also
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202110. Juni 2022 · #72
@loeffel: Hallo Stefan! Danke das Du bei unserem Reisebericht mit dabei bist. Die King Nehale Rd war bei uns "nur" noch auf eine Strecke von einigen hundert Metern geflutet, also nicht mehr auf einer Länge von 10Km, so wie bei Euerm "4WD-Stresstest"... 🙂 .... ...Aber auch diese paar hundert Meter hatten's in sich und waren für uns (und für unseren Hilux) eine spektakuläre Herausforderung....wir hätten nicht gedacht, dass wir da durchkommen!. ....Ich werde nächstens berichten.
Ich habe Deinen RB gelesen, sehr interessant und Eure Fotos sind wunderschön. Bin nun jeweils "live" mit dabei. (könnte es sein, dass wir zur selben Zeit in der Frans Indongo Lodge waren..?)
Liebe Grüsse Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
loeffel1'412 Beiträge · seit 201310. Juni 2022 · #73
Rubu schrieb:@loeffel: Ich habe Deinen RB gelesen, sehr interessant und Eure Fotos sind wunderschön. Bin nun jeweils "live" mit dabei. (könnte es sein, dass wir zur selben Zeit in der Frans Indongo Lodge waren..?)
Liebe Grüsse Rubu
Vielen Dank fürs Bilderlob 🙂 . Wir waren vom 25. - 27.4. in der Frans Indongo Lodge. Allerdings hat mich zu dem Zeitpunkt mein Nierenstein ziemlich geplagt, so dass ich von der Lodge, den Gästen und vor allem vom Essen dort nur wenig mitbekommen habe 🙁 .
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202111. Juni 2022 · #74
@loeffel: Hallo Stefan, Oh, Nierenstein...das ist höchst unangenehm.....resp. schmerzhaft !! Hoffe alles wieder gut. Wir waren vom 26.4. bis 29.4. auch in der Frans Indongo....
Liebe Grüsse Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202111. Juni 2022 · #75
Mo. 25. April 2022, Etosha 3. Tag
heutige Strecke: ab Halali Lodge, Goas W.L., Springbokfontain W.L., Kalkheuwel W.L., Chudop WL, Fort Namutoni, Klein Namutoni W.L., Klein Okevi WL, Tsumcor WL., Andoni WL, King Nehale Lodge.
Fazit Halali Lodge: geräumiger Bungalow mit kl.Küche & BBQ draussen, Einrichtung schon etwas in die Jahre gekommen, WiFi im Restaurant , WiFi muss extra bezahlt werden, Restaurant/Essen knapp ok, Personal freundlich & bemüht, Preis-/Leistung fanden wir noch knapp ok.
Wir sind schon früh wach. Während meine Frau noch etwas schlaftrunken das Bett warm hält, zieht es mich an's Moringa Wasserloch. Von unserem Bungalow aus sind es ca 10 Minuten zu Fuss. Leider ist da gar nichts los und so nehme ich nach einer 1/2 Std wieder den Rückweg unter meine Füsse. Wir gehen frühstücken und danach packen wir wieder unser Hab und Gut zusammen. Als wir dann mit unserem Pickup losfahren wollen, sehe ich einen Schatten im Rückspiegel der Fahrertüre, dazu knallt's heftig 😮 . Erschrocken schauen wir und sehen in der ersten Sekunde... nichts...worauf aber der "Schatten", vermutlich vom Boden aus, hochfliegt und sich an die Fahrertüre klammert. Es ist ein Toko! Wahrscheinlich hat er sein Ebenbild in unserem Rückspiegel gesehen und ist so dagegen geflogen, zu Boden gefallen und wieder hochgeflogen, um sich dann an unsere Türe zu klammern....Wir drei (2x ü60, 1x Toko 🙂 )haben uns ganz schön erschreckt. Als wir abfahren fliegt der Toko wieder weg. Schon sind wir wieder unterwegs und auch heute sehen wir wieder viele Tiere. Wir sehen das erste Mal Red Hartebeest's und Zebramangusten
Unterwegs werden wir von einer "Zebra-Strassensperre" aufgehalten....Auch angesichts unseres Autos sehen sie keinen Grund von der Piste zu weichen....und wir geniessen das. Später sehen wir u.a. einen schönen Raubadler.
Bei folgenden Bildern bin ich mir nicht mehr sicher ob sie vom Springbokfontein, Kalkheuwel und/oder Chudop Wasserloch sind...ich hoffe Ihr verzeiht....
Die Giraffen am Wasserloch trinken zu sehen ist eine wahre Freude! Mit grosser Vor- und Umsicht brauchen die Tiere einige Zeit, bis sie sich in die Trink-Position wagen.
Auch sehen wir wieder einige Exemplare von den schönen Gabel- und Stichelracken.
In Fort Namutomi angekommen, genehmigen wir uns eine kleine Pause und trinken etwas. Danach fahren wir zum Klein Namutoni Wasserloch, wo nicht allzu viel los ist. Später geht's weiter Richtung Norden, unterwegs sehen wir immer wieder Giraffen, Strausse, Zebras und Springböcke.
Ganz im Norden des Etosha's, am Andoni Wasserloch, sehen nochmal eine kleinere Elefantenherde.
Schön, dass wir nochmal Elefanten sehen durften, bevor wir Etosha wieder verlassen. Nun geht es Richtung King Nehale Gate. Auf dem Weg dahin sehen wir vermehrt grosse Wasserflächen und kurz vor dem Gate ist die Piste verschlammt und teilweise geflutet. Wir wurden ja via e-mail vorgewarnt mit der Mitteilung, dass Streckenabschnitte nur mit 4WD befahrbar seien....und 4WD haben wir ja!
Anfangs geht das auch einigermassen gut, es schlingert und spritzt etwas. Wir sind guter Dinge und so machen wir ein Erinnerungsfoto von unserer Abenteuerstrecke. Etwas weiter, unmittelbar beim Gate sieht die Piste dann schon etwas schwieriger aus, wir halten kurz an und schauen wo man am besten durchfährt...dann Untersetzung rein und los gehts. Der Adrenalinspiegel steigt etwas, doch auch hier kommen wir relativ gut durch. Ungefähr 200m nach dem Gate sehen wir dann eine längere Strecke, die total verschlammt und auch geflutet ist. Auch sehen wir sehr tiefe Fahrrinnen mit Spuren von Unterböden im Schlamm, also Zeichen wo andere Fahrzeuge "aufgesessen" sind. Nun sind wir uns nicht mehr so sicher, ob hier 4WD alleine genügt und ob wir Off-Road-Laien hier heil durchkommen... Durch die ersten 60 bis 70 Meter Schlamm, bis zu einem kurzen trockeneren Abschnitt, kämpfen wir uns einigermassen gut durch, Wasser & Schlamm spritzt auf Motorhaube und Windschutzscheibe. Nun bin ich etwas nervös, kein Gedanke mehr an ein "Abenteuerfoto" 🙂 !Die nächsten 100m sehen dann noch schlimmer aus, die Piste ist teilw ganz unter Wasser, kaum mehr zu sehen. Wir diskutieren, ob mehr links oder rechts zu fahren besser sei, jedoch ohne plausibles Resultat. Es gibt nur "Scheibenwischer an und durch"! Wir werden hart durchgeschüttelt und wir sehen vor lauter spritzendem Wasser teilw kaum mehr aus dem Auto, aber der Hilux kämpft sich mühlenartig durch und so kommen wir gut auf dem nächsten trockeneren Abschnitt an. Nun zeigt sich nochmal ein ebensolcher, gefluteter Streckenabschnitt, doch dieses Mal fahren wir in so tiefes Wasser, dass der Motor (vermutlich) kurz Wasser ansaugt und anfängt zu stottern!! Zum Glück stellt der Motor nicht ab und dreht wieder normal, sonst wäre das wohl der Supergau geworden... 😊 🙂 . Als wir auch diesen Teil, gut geschüttelt, hinter uns haben und anhalten können, fällt die ganze Anspannung von uns ab und vor lauter Erleichterung müssen wir erstmal laut lachen. Irgendwie haben wir beide wohl nicht gedacht, dass wir hier heil durchkommen... Ab hier ist Strecke dann, im Verhältnis, als "harmlos" zu betrachten, wenig später fahren wir bei der King Nehale Lodge vor. Hier werden wir mit süffisantem Lächeln gefragt, ob wir denn nicht "aussenrum", über die B1 gefahren seien...
Die King Nehale Lodge ist sehr schön. Jeder Bungalow ist mit einem kleinen Privatpool ausgestattet. Nach unserem Erlebniss lassen wir es uns gut gehen und geniessen den Pool im Sonnenuntergang bei einem Glas Sekt. Wir haben viel erlebt heute und so reden wir noch lange von unserem kleinen Abenteuer.
Fortsetzung folgt...
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202113. Juni 2022 · #76
Di. 26. April 2022. King Nehale Lodge bis Frans Indongo Lodge
heutige Strecke: ab King Nehale Lodge auf D3646 bis Abzweigung B1(Asphalt). Auf B1 bis 20Km vor Otjiwarongo, da auf D2433 bis Frans indongo Lodge. Total ca. 340Km (wovon ca. 295Km auf Asphalt), ca 4 1/2 Std inkl. Stopps
Fazit King Nehale Lodge: aussen sehr modern gehalten(Geschmackssache), Innen Kombination von traditionell & modern. Schöner & grosser Bungalow mit sehr grosszügigem Badezimmer, WiFi im Bungalow, Privatpool, kostenlose Getränke im Bungalow (Sekt, etc.), Essen köstlich, sehr freundliches Personal, Parkplatz direkt vor dem Bungalow. Uns hat es hier sehr gut gefallen. Preis- /Leistungsverhältniss fanden wir gut bis sehr gut.
Wider meiner Erwartung, haben mir die Mopane-Raupen, von denen ich gestern Abend noch gekostet habe, in der Nacht keine Bauchschmerzen bereitet und so haben wir beide genüsslich geschlafen. Beim leckeren Frühstück ist das gestrige Schlamm-Abenteuer natürlich wieder ein Thema. Es wird uns immer mehr bewusst, was für Glück wir doch hatten, dass wir da nicht stecken geblieben sind. Es war ein Erlebnis der besonderen Art, welches wir wohl nicht so schnell vergessen werden. Nachdem wir Sack & Pack in unseren Koffern verstaut haben, fahren wir wieder los. Kurz darauf sehen wir viele Maribu's, die neben der Piste im Sumpf stehen und da wohl allerlei fressbares finden. Auch Waffenkiebitze und einige Enten sehen wir. Anfangs ist die Piste stellenweise wieder mit Schlamm und etwas Wasser versehen, doch das ist kein Vergleich zu gestern....und so fahren wir entspannt und mit einem Lächeln im Gesicht Richtung B1.
Als wir dann vor Okashana in die B1 abbiegen, wird uns bewusst, dass wir hier den nördlichsten Punkt unserer Namibia-Tour erreicht haben, gerademal ca. 100Km(Luftlinie) von der Grenze zu Angola entfernt. Von nun an gehts wieder Richtung Süden. Doch vorher halten wir bei einem Termitenbau an, um mit dem Kompressor den Reifendruck für die Asphaltstrasse zu erhöhen. Wie wir später vom Guide der Frans Indongo Lodge erfahren, sind Termitenhügel bevorzugter Unterschlupf für Schlangen..... 🤨 .... Hätten wir das gewusst, wären wir da wohl nicht so entspannt rumgetigert.... 🙂 Die B1 Strecke (obwohl Asphalt) empfinden wir als kurzweilig mit schönen, abwechslungsreichen Landschaften.
Die Abzweigung zur Zufahrtstrasse zur Frans Indongo Lodge verpassen wir zuerst, erst kurz vor Otjiwarongo bemerken wir unsere Dödelei...also umdrehen und dann im zweiten Anlauf schaffen auch wir es auf die D2433. Die knapp 20Km lange Piste bis zur Lodge ist gut zu befahren. Die Lodge gefällt uns auf Anhieb sehr gut. Schöne, im afrikanischen Stil gehaltene Gebäude und Bungalows. Das Restaurant hübsch mit angrenzender Terrasse, von wo man Aussicht auf's nahe Wasserloch hat. Wir werden sehr freundlich begrüsst und nach einem kleinen Rundgang beziehen wir unseren Bungalow. Hier werden wir die nächsten drei Nächte verbringen.
Nachdem wir uns im Bungalow eingerichtet haben, setzen wir uns auf die Terrasse und geniessen die schönen Abendstimmung bei einem guten Glas Wein. Als wir später das überaus köstliche Abendessen serviert bekommen, sind wir mehr als glücklich, dass wir die Frans Indongo Lodge als Aufenthaltsort gewählt haben..... Bevor es ins Bett geht, beobachten wir einige Antilopen am beleuchteten Wasserloch.
Fortsetzung folgt...
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202114. Juni 2022 · #77
Mi. 27. April 2022. Ausflug Cheetah Foundation & Game Drive
Nachdem wir wieder gut geschlafen haben, geniessen wir das reichaltige Frühstücksbuffet. Heute planen wir einen Besuch der Cheetah Foundatation. Wir gehen es ruhig an, denn die Karte zeigt eine Verbindungsstrasse (D2440), die die Frans Indongo Lodge in 20km mit der Cheetah Foundation verbindet. Als wir so am rumtrödeln sind, werden wir vom Lodge-Manager darauf aufmerksam gemacht, dass die Fahrdauer bis zur Foundation eine knappe Stunde beträgt..... 🙄... Auf unser Nachfragen hin, meint er das diese 20km lange Verbindungsstrecke nicht existiert, und die Cheetah-Foundation nur via Otjiwarongo auf dieser D2440 angefahren werden kann...also ungefähr 80Km zu fahren seien...!! Nun kommt bei uns "leichte Hektik" auf, denn wir haben da eine Führung für 10.30h gebucht....also nichts wie los! Wir schaffen es dann noch rechtzeitig zur Führung. Zusammen mit uns, ist auch noch eine schweizer Familie mit dabei, so dass wir 4 Erwachsene und 2 Kinder sind. Der Guide erklärt uns viel über die Aufgaben der Foundation, auch darüber, dass viele Geparden verbotenerweise von Privatpersonen gehalten werden und diese später nie mehr ausgewildert werden können, da sie sich an Menschen gewöhnt haben. Auch erzählt er, dass Geparden illegal gejagt werden, und so auch Muttertiere umgebracht werden, in der Foundation versuchen sie dann, die mutterlosen Jungtiere aufzupäpeln und später auszuwildern...traurige Geschichten! Mit dem Jeep gehts dann los zu den Geparden....
Wir sind sehr beeindruckt von diesen schönen und eleganten Tieren! Auch erstaunlich, wie nahe man im offenen Jeep, bis auf wenige Meter, an die Tiere herankommt. In der freien Wildbahn wäre dies so kaum möglich. Später besuchen wir auf dem Gelände ein Museum und eine Filmvorführung. Auch sehen wir ein Singhabicht und eine grosse, bunte Heuschrecke.
Nach einem kühlen Drink im Cheetah-Restaurant fahren wir die 80Km wieder zurück zur Lodge. Hier relaxen wir ein wenig bevor wir dann um 16.30h auf den Game-Drive gehen. Wir sind die einzigen Mitfahrer und so haben wir den offenen Jeep ganz für uns alleine. Wir sehen Gnu's, Giraffen, Geier und einen Graulärm-Vogel....Kurz vor Abenddämmerung haben wir noch eine Begegnung der besonderen Art...
Während unserer Fahrt ist unser Guide, mittels Funkgerät, mit 2 Rangern verbunden. Als wir gegen 18.30h langsam den Rückweg zur Lodge unter die Räder nehmen wollen, kommt von den Rangern die Info, dass sie Nashörner gesichtet haben. Kurz vorher sichteten wir im hohen Gras eine grosse Puffotter, die aber sofort das Weite suchte. Anhand der Beschreibung der Ranger fahren wir zum Gebiet wo sich die Nashörner aufhalten sollen, über Funk kommen die Anweisungen rein. In der Nähe eines Wäldchens halten wir dann an und unser Guide zeigt aufs Wäldchen und gibt uns leise zu verstehen, dass wir aussteigen und ihm folgen sollen.....Ich folge ihm durchs hohe Gras...(und scheuche den Gedanken weg, dass es hier im Gras ja auch Puffottern haben könnte 🙄 🙂 ). Im Wäldchen gehts einige Meter weiter durchs Unterholz, bevor wir die 2 Ranger rechts von uns entdecken. Sie zeigen auf ein Gebüsch im Unterholz, wo tatsächlich zwei Nashorn-Weibchen zu sehen sind, gerademal 12 bis 15 Meter von uns entfernt! Ich bin begeistert! Ich bin immer noch am staunen und fotografieren, als es direkt vor uns im Unterholz knackt und gleich darauf ein drittes, grösseres Nashorn vor uns aus dem Gebüsch auftaucht. Mir fällt fast das Herz in die Hose! Reflexartig will ich rückwärts weg, doch der Guide packt mich am Arm und schüttelt den Kopf. Das Nashorn trottet rechts an uns vorbei, geht in die Nähe der zwei Weibchen. Derweil machen die zwei Ranger spezielle Laute und versuchen so die Tiere aus dem Unterholz heraus auf die offene Grasfläche zu treiben, dahin wo auch der Jeep mit meiner Frau steht. Das funktioniert tatsächlich, und so können wir die Nashörner vom sicheren Jeep aus noch bis zur Dämmerung beobachten! En bleibendes Erlebnis!
Zurück in der Lodge geniessen wir wieder das tolle Abendessen. Lange noch sorgt das Erlebte des heutigen Tages für Gesprächsstoff.
Fortsetzung folgt...
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
loeffel1'412 Beiträge · seit 201314. Juni 2022 · #78
Hallo Rubu, da waren wir ja tatsächlich unbekannterweise zeitgleich in der Frans Indongo Lodge. Der 27.4. war unser Abreisetag. Ihr hattet ja Glück mit den Nashörnern. Wir haben am Vortag nur eines gefunden und das war deutlich weiter weg. Den CCF hätten wir gerne auch besucht und hatten sogar schon die Voucher. Aber nachdem mein Nierenstein sich nachts wieder heftig bemerkbar gemacht hatte, haben wir storniert und statt dessen einen Ausflug zum Arzt in Otjiwarongo unternommen 😉 . Davon werde ich zu gegebener Zeit in meinem RB noch was schreiben. Wir hatten den CCF bereits 2013 besucht und waren damals ähnlich beeindruckt wie ihr.
Bei King Nehale war bei uns noch deutlich mehr Wasser. Da hätte der Vorschlag mit der Umfahrung über Namutoni und die B1 absolut keinen Sinn gemacht. Das Wasserloch vor dem Gate hatte ich ja auch fotografiert und in meinem RB gezeigt. Das war bei uns noch deutlich größer, viel mehr Wasser. Dafür wirkt das bei euch deutlich schlammiger, war sicher kein Spaß.
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202118. Juni 2022 · #79
@loeffel: Stefan, ja die Sichtung der Nashörner war wirklich ein Erlebnis! ....und natürlich auch die Schlammfahrt am King Nehale.... 🙂 Wie ich in Euerm Reisebericht gelesen/gesehen habe, hattet Ihr mehr Wasser auf längerer Strecke. Zum Glück war Euer Hilux ("the Beast") höhergelegt und mit "Schnorchel"-Luftansaug ausgerüstet....unserer hätte da wohl (noch mehr) Wasser angesaugt.... Liebe Grüsse Rubu
"Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN"
RURubuThemenstarter211 Beiträge · seit 202120. Juni 2022 · #80
Do. 28. April 2022. Ausflug Otijwarongo / Crocodile Farm
Heute hatten wir einen Besuch des Waterberge's in Erwägung gezogen, aber dann doch wieder verworfen. Da wir morgen fast 300 Kilometer bis Kappsvalley zu fahren haben, möchten wir heute nochmal die Lodge und deren Umgebung geniessen. Und so setzen wir uns nach dem Frühstück auf die Aussichtsterrasse, lesen ein wenig, sortieren Fotos und erledigen auch diverse whatsapp's. Gegen Mittag fahren wir spontan nach Otjiwarongo, shoppen ein wenig und schauen uns den Ort an. Danach besuchen wir die Krokodil-Farm. Das Restaurant der Farm wurde uns vom Manager der Frans Indongo Lodge empfohlen. Tatsächlich liegt das Restaurant in einem schönen Garten und so genehmigen wir uns einen kühlen Drink in gemütlicher Atmosphäre. Die Crocodile-Farm ist für Besucher interessant, die noch nie eine solche besucht haben.
Im Laufe des Nachmittags sind wir dann wieder zurück in der Lodge. Später unternehme ich eine kleine Rundwanderung. Diese führt mich auch auf einen Hügel, von dem man eine schöne Rundumsicht hat. Anfangs begleitet mich noch Sonnenschein und blauer Himmel mit einigen Wölkchen.....Doch bald werden aus den Wölkchen dunkle Wolken und als ich mir schon Gedanken über den (nicht vorhandenen) Regenschutz mache, ziehen die dunklen Wolken vorüber,...zum Glück ohne sich über mir zu entleeren... 🙂 Unterwegs sehe ich Springböcke, eine ganz kleine Echse, eine Heuschrecke und in der Ferne einige Oryx
Zurück in der Lodge, waschen ein Angestellter und ich zusammen unseren Hilux und befreien den Unterboden, Räder und die Antriebswellen von Grasbüscheln, welche sich bei unserer "Etosha-Schlammfahrt" am Fahrzeug verfangen hatten. Ein letztes Mal lassen wir uns in der Lodge mit einem kulinarisch hoch stehenden Abendessen verwöhnen, bevor es nach einem Schlummertrunk ab in die Federn geht. Morgen werden wir wieder "on the road" sein und die Lodge Richtung Kappsvalley verlassen....