KAKaNinaThemenstarter3 Beiträge · seit 202229. März 2022 · #1Hallo zusammen 🙂
Vielen Dank erstmal für die vielen Ideen, Ratschläge und Infos die wir durch euer Wissen schon in unsere Reiseplanung aufnehmen konnten. Nun haben wir es fast geschaft und unsere geplant.
Wir, das sind Nina (31) und Vinc (25), sind diesen Sommer für insgesamt drei Monate unterwegs in Südafrika, Namibia und Sansibar. Südafrika steht soweit und wir sind sehr zufrieden mit dem was wir da geplant haben 🙂
Die Planung für Namibia fällt uns etwas schwerer, daher wäre es super wenn ihr mal einen Blick auf unsere Ideen werfen könntet und uns Feedback gebt. Wir sind mit einem 4x4 mit Dachzelt unterwegs.
1N Windhoek
1N Kalahari Farmhouse
2NKalahari Game Lodge
1N Keetmanshoop
2N Fish River Canyon (Canyon Radhouse Campsite) - Ausflug zu den Hot Springs in Ais Ais
1N Alte Kalkoefen Lodge
2N Lüderitz (Geiserstadt)
2N Triasberg - Little Hunters Rest
3N Sossus Oasis Campsite in Sesriem
1N Rostock Ritz Dessert Lodge
3N Swapkopmund
1N spitzkoppe - Tented Camp & Campsites
1N NWR Khorixas Restcamp
1N Hoada Campsite
1N Mondjila Safari Camp
2N Etosha im Park
Auf dem Rückweg nach Windhoek würden wir gern noch den Waterberg 3N mitnehmen und die letzte Nacht in Windhoek schlafen.
Daher meine Frage/Fragen an euch. Wir haben noch 9 Tage nicht verplant, was könnt ihr empfehlen noch dran zu hängen?
- vor Etosha noch hoch zu den Epupa Falls (haben gelesen das soll recht anspruchsvoll von der Strecke sein - aber kommt wohl eher drauf an ob man mit dem 4x4 umgehen kann 😉 😛 )
- oder nach Etosha den Caprivi Streifen
- oder besser auf der Route wo noch Tage dranhängen oder weiter Stops einplanen
- würdet ihr im Fish River Canyon eher empfehlen in Rosh Pinah noch einen Stop zu machen und von da aus nach Lüderitz fahren?
Wir sind dankbar für jeden Tipp!
Beste Grüße
Sadie1'835 Beiträge · seit 201530. März 2022 · #2Kommt drauf an was euch gefällt! Ich würde sagen, der Etosha Park kommt viel zu kurz und ich würde mindestens 3 N Okaukuejo, 2 N Hallali und 1 N Namutoni planen, da ihr sonst fast keine Safari im Plan habt. Caprivi ist ein wenig weit weg, mit vollem Fahr Tag bis Divundu. Aber, dort seht ihr Nilpferde, Buffalo und vielleicht große Herden Elefanten.
LG Katrin
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200630. März 2022 · #3Moin KaNina,
ich halte von der Route nicht viel. Die vielen 1-Nacht-Stopps. Vielleicht lieber auf ein oder maximal zwei Länder konzentrieren?
Die Ersttäterrouten sollten Euch einen guten Eindruck geben was in Namibia sinnvoll ist:
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html (beispielsweise: Warum 3 Tage Sesriem und 1 Tag Rostock Ritz? - da reichen insgesamt 2 statt 4 Nächte)
Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
KAKaNinaThemenstarter3 Beiträge · seit 202230. März 2022 · #4Hallo Katrin und Christian,
vielen Dank für eure Rückmeldung.
🙂
DankeJack68 Beiträge · seit 202030. März 2022 · #5Hallo KaNina,
sag uns doch, was euch besonders gefällt und worauf ihr den Fokus legen wollt. Z.B. mögt ihr Safari? Dann sind 2 Nächte im Etosha viel zu wenig. Mit Dachzelt könnt ihr auch schön die Campingplätze nehmen und braucht euch keine Gedanken über den mehr oder weniger guten Zustand der Hütten machen.
Anders als Christian kann ich Stopps mit einer Nacht nachvollziehen, aber das liegt an unseren persönlichen Vorlieben. Die meisten hier bevorzugen allerdings 2 Nächte um einen vollen Tag zu haben, schließlich sind viele Strecken lang und mit einem platten Reifen oder sonstiges kann es schnell hektisch werden. Und der Plan ist, am Ziel eigentlich noch etwas zu unternehmen.
3 Nächte in Sesriem sind mir auch direkt aufgefallen. Was plant ihr an den Tagen alles zu machen? Kann ja einen Hintergrund haben 🙂
Liebe Grüße
Nicolas
fidel925 Beiträge · seit 201630. März 2022 · #6Hallo,
schön so viel Zeit zu haben. Leider schreibt ihr nicht wirklich, wo eure Interessen liegen - die Einschätzung ist daher etwas ins Blaue hinein. Die Onenight-Stops sind mir auch aufgefallen, sehe sie aber als Camper als nicht so wild an. Es hängt letztendlich viel davon ab, was ihr jeweils dort machen wollt und für mich sieht das eher nach "Zwischenübernachtungen" aus, die ganz gut gewählt sind, einzige Ausnahme am Anfang die 3 Nächte Kalahari. Da ist mir auch nicht ganz klar, was ihr mit der Aufteilung bezweckt.
Ihr könntet noch einen Schlenker vom Fish River Canyon an den Oranje machen und dann über die C13 rauf, die Alte Kaltofen Lodge dafür vor dem Fish River Canyon oder weglassen, Keetmannshop - FRC zieht sich zwar, geht aber ganz gut an einem Tag zu fahren.
In den Tirasbergen kann man m.E. noch gut mehr Zeit verbringen - es gibt dort einige tolle Campsites, mit dem Little Hunters Rest habt ihr aber definitiv eine der schönsten Campsites, die man finden kann. Generell ist die Ecke m.E. landschaftlich am eindrucksvollsten in Namibia. Ein Stop im Namib Rand NR könnte sich z.B. auch anbieten.
Statt Rostock Ritz würde ich eher eine der tollen Campsites im Naukluft NP (Mirabib, Blutkuppe..) ansteuern (vorher Permit in Sesriem holen, geht ganz einfach).
In Swakopmund kann man - wenn man genug Zeit hat - sicher weitaus mehr Zeit verbringen. Schaut euch einfach mal an, was man dort alles machen kann und was ihr davon gerne machen würdet und wieviel Zeit ihr dafür braucht.
Etosha würde ich persönlich (wir sind allerdings auch sehr Game-Drive-affin) deutlich ausbauen, man kann hier locker eine Woche verbringen, ohne dass es langweilig wird.
Ob man weitere Tage eher im Nordwesten oder im Nordosten (Caprivi) einbauen sollte, hängt davon ab, was man lieber sehen möchte - karge, trockene Weiten/Flusstäler oder die großen Flusssysteme, kleine Dörfer, Elefanten, Hippos, Bootstouren.. Nur wegen den Epupa-Fällen würde ich nicht extra in den Nordwesten fahren.
Wenn euch die Fahrerei nicht zu viel ist würde ich definitiv noch in den Caprivi fahren, um ein deutlich anderes Namibia zu erleben. Idealerweise One-Way mit Rückflug von Kasane/Vic Falls oder Katima Mulilo, aber auch mit Rückfahrt nach Windhoek gut machbar. Im Caprivi fanden wir vor allem Ngepi und eine Übernachtungstour mit Dan von Mashi River Safaris top, es gibt aber viele weitere schöne Campsites, wo man auch Bootstouren machen kann.
Viele Grüße
fidel
Reinhard728 Beiträge · seit 200630. März 2022 · #7Ich möchte mich da ausdrücklich Christian anschließen. Er sitzt vor Ort und hat mehr Erfahrung als die meisten hier, mich eingeschlossen.
Kann sein, dass ihr bei euer geplanten Tour im Nachhinein das Gefühl habt, das Land durch die Scheiben des Autos gesehen zu haben. Wäre so ein Mittelding zwischen Fernsehen und wirklich da sein. Verteilt die übrigen Tage auf interessante, bereits eingeplante Standorte. Denkt daran, das in unserem Sommer dort Winter ist. Das heißt, nachts kann es sehr kalt werden. Fällt einem besonders auf, wenn man zeltet. Es gibt nicht wenige, die sagen: Nirgendwo habe ich so gefroren wie in Afrika.
KAKaNinaThemenstarter3 Beiträge · seit 202204. Apr. 2022 · #8Vielen Dank, für die Rückmeldungen. Wir werden nochmal drüber schauen und es etwas optimieren mit den Anregungen von euch.
Generell würde ich sagen das wir eher die Natur- und Tierwelt erkunden wollen und auch gern mal ein bisschen wandern. Und uns nicht abhetzen und ein TV Feeling wollen. Dennoch aber unterschiedliche Eindrücke sammeln.