Prolog
Schon "immer" wollten meine Frau Birgit und ich neben den üblichen Erholungs-, Besichtigungs- und Badeurlauben zwei besondere Urlaube mit unseren beiden Töchtern machen: einmal der Westen der USA und eben eine Safari in Afrika. Den Westen der USA haben wir im Jahr 2017 nach dem perfekten Schulabschluss unserer wunderbaren "großen" Tochter Lisa "erledigt", die Safari in Afrika war 2021 nach dem ebenso perfekten Schulabschluss unserer ebenso wunderbaren "kleinen" Tochter Tina dran.
Birgit und ich waren davor schon zweimal, jeweils nur für ein paar Tage im Anschluss an Dienstreisen im Krüger NP bzw. im angrenzenden Sabi Sands. Speziell beim 1. Mal im Jahr 2000 waren wir, wie man heute sagen würde, geradezu "geflasht", so begeistert waren wir von dieser Erfahrung. Wir waren daher fest entschlossen, dass wir das einmal unseren Kindern, wenn sie groß genug sind, zeigen bzw. mit ihnen gemeinsam erleben wollen.
Im Herbst 2019 haben wir dann damit begonnen zu überlegen, wohin es konkret gehen könnte. Der Krüger NP war aufgrund der guten Erfahrungen zuerst in der "Pole Position", aber bei den diversen Recherchen ist dann immer mehr Namibia aber auch Botswana ins Rennen gekommen. Ausschlaggebend für die Entscheidung war letztlich auch dieses richtig tolle Forum, speziell mit den vielen grandiosen Reiseberichten. Dadurch konnten wir einen konkreten Eindruck bekommen, dass es einerseits vom Sicherheitsaspekt und andererseits hinsichtlich Landschaft und Tierwelt das richtige Land für eine mehr oder weniger Einsteiger-Safari ist.
Im März 2020 hatten wir dann eine grobe Route, die ich hier auch zur Diskussion gestellt habe (https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/299278-namibia-die-erste-bitte-um-eure-meinung.html#583662). Vielen Dank noch einmal an alle für die Hilfe!
An der Route hat sich nicht mehr viel geändert, die größte Änderung war, dass wir vor allem aus finanziellen Gründen 6 Nächte mit Dachzelt statt Lodge eingebaut haben. Zumindest bei Lisa hat sich die Begeisterung darüber aber eher in Grenzen gehalten. 😗 Birgit ist zwar mit Camping groß geworden, hat sich aber schon als Teenager mit ihren Eltern Richtung Luxuscamping (Wohnwagen) entwickelt und bezeichnet sich selbst als Heiß- statt Warmduscher. 😉 Unsere gemeinsame Campingerfahrung liegt auch schon länger zurück und besteht aktuell nur noch in ein paar Tagen pro Jahr in noch luxuriöserem Camping im Mobilheim in Kroatien. Drei der 6 Dachzeltnächte waren aber durch eigenes Waschhaus immerhin "halbluxuriös" geplant. Und abgesehen davon, hatten Tina, Birgit und ich das Gefühl, mit dem Campen ein klein wenig mehr "Abenteuertouch" in den Urlaub zu bringen.
Trotz der bekannten Unsicherheiten haben wir im Oktober/November 2020 fast alles fix fertig gebucht, weil wir dachten, dass im Herbst 2021 ja wieder alles möglich sein muss. Tja! Die Wochen und Monate vor dem Abflugtermin mit Virusvariantengebiet, Beförderungsverbot usw. waren daher nicht sonderlich lustig. Durch diese Ungewissheit ist es in den letzten Tagen vor dem Abflug noch etwas stressiger geworden, weil wir mit diversen Besorgungen bis zum Schluss gewartet haben. So habe ich erst eine Woche vor dem Abflug einen neuen (zusätzlichen) Fotoapparat (Sony RX10 IV) gekauft und hatte dadurch leider kaum mehr die Möglichkeit mich mit dem neuen Gerät vertraut zu machen. Zugegebenermaßen war durch diese Umstände und den Stress in den letzten Tagen die Vorfreude leider schon deutlich getrübt. Lisa hatte überdies vor der Abreise noch viel für die Uni zu tun, beide Mädels waren außerdem wenig amused über die Tatsache, dass wir bei der Rückkehr in Quarantäne müssen. Jedes Wochenende wurde unsere Hoffnung, dass nun auch Österreich endlich Namibia als Virusvarianten-Gebiet streicht, erfolgreich zerstört.
Aber nachdem am Tag vor dem Abflug auch der PCR-Test erfolgreich bestanden wurde, konnte es dann doch plangemäß losgehen.
Apropos Plan:
Di, 31.08.: Wien - Frankfurt - Windhoek (Eurowings)
Mi, 01.09.: Voigtland Guesthouse
Do, 02.09.: Bagatelle Kalahari (Dachzelt)
Fr, 03.09.: Bagatelle Kalahari (Dachzelt)
Sa, 04.09.: Sesriem Oshana Camp (Dachzelt)
So, 05.09.: Namib Desert Camping2Go
Mo, 06.09.: Meikes Guesthouse, Swakopmund
Di, 07.09.: Meikes Guesthouse, Swakopmund
Mi, 08.09.: Spitzkoppe Campsite (Dachzelt)
Do, 09.09.: Camp Kipwe
Fr, 10.09.: Camp Kipwe
Sa, 11.09.: Olifantsrus Camp (Dachzelt)
So, 12.09.: Halali Bush Chalet
Mo, 13.09.: Halali Bush Chalet
Di, 14.09.: Okaukuejo Camp (Dachzelt)
Mi, 15.09.: Erindi Old Traders Lodge
Do, 16.09.: Erindi Old Traders Lodge
Fr, 17.09.: Voigtland Guesthouse
Sa, 18.09.: Flug Windhoek - Frankfurt - Wien (Eurowings)
Also was erwartet euch? Ein Bericht eines Ersttäters, auch was Reiseberichte betrifft, von einer ziemlich klassischen Ersttäterroute durch Namibia mit sehr vielen nicht perfekten Ersttäter-Fotos. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist allerdings herzlich willkommen uns zu begleiten!
Grundlage für diesen Bericht ist übrigens hauptsächlich das Reisetagebuch von Tina - danke Tina! Die Fotos sind überwiegend von mir mit der neuen Sony RX10 IV geschossen, ein paar sind auch von Birgit mit der Canon EOS T6s (55-250 mm Objektiv) dabei und vereinzelt auch das eine oder andere Handy-Foto der Kinder.
Es ist eine Reise mit meinen 3 liebsten Mädels 😘
durch wunderbare Landschaften
mit sehr großen Tieren,
nicht ganz so großen,
mit kleineren Tieren,
aber auf jeden Fall mit sehr vielen Tieren!
Bitte einsteigen, anschnallen - bald geht es los!
Liebe Grüße,
Christian mit seinen Mädels 🙂
Schon "immer" wollten meine Frau Birgit und ich neben den üblichen Erholungs-, Besichtigungs- und Badeurlauben zwei besondere Urlaube mit unseren beiden Töchtern machen: einmal der Westen der USA und eben eine Safari in Afrika. Den Westen der USA haben wir im Jahr 2017 nach dem perfekten Schulabschluss unserer wunderbaren "großen" Tochter Lisa "erledigt", die Safari in Afrika war 2021 nach dem ebenso perfekten Schulabschluss unserer ebenso wunderbaren "kleinen" Tochter Tina dran.
Birgit und ich waren davor schon zweimal, jeweils nur für ein paar Tage im Anschluss an Dienstreisen im Krüger NP bzw. im angrenzenden Sabi Sands. Speziell beim 1. Mal im Jahr 2000 waren wir, wie man heute sagen würde, geradezu "geflasht", so begeistert waren wir von dieser Erfahrung. Wir waren daher fest entschlossen, dass wir das einmal unseren Kindern, wenn sie groß genug sind, zeigen bzw. mit ihnen gemeinsam erleben wollen.
Im Herbst 2019 haben wir dann damit begonnen zu überlegen, wohin es konkret gehen könnte. Der Krüger NP war aufgrund der guten Erfahrungen zuerst in der "Pole Position", aber bei den diversen Recherchen ist dann immer mehr Namibia aber auch Botswana ins Rennen gekommen. Ausschlaggebend für die Entscheidung war letztlich auch dieses richtig tolle Forum, speziell mit den vielen grandiosen Reiseberichten. Dadurch konnten wir einen konkreten Eindruck bekommen, dass es einerseits vom Sicherheitsaspekt und andererseits hinsichtlich Landschaft und Tierwelt das richtige Land für eine mehr oder weniger Einsteiger-Safari ist.
Im März 2020 hatten wir dann eine grobe Route, die ich hier auch zur Diskussion gestellt habe (https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/299278-namibia-die-erste-bitte-um-eure-meinung.html#583662). Vielen Dank noch einmal an alle für die Hilfe!
An der Route hat sich nicht mehr viel geändert, die größte Änderung war, dass wir vor allem aus finanziellen Gründen 6 Nächte mit Dachzelt statt Lodge eingebaut haben. Zumindest bei Lisa hat sich die Begeisterung darüber aber eher in Grenzen gehalten. 😗 Birgit ist zwar mit Camping groß geworden, hat sich aber schon als Teenager mit ihren Eltern Richtung Luxuscamping (Wohnwagen) entwickelt und bezeichnet sich selbst als Heiß- statt Warmduscher. 😉 Unsere gemeinsame Campingerfahrung liegt auch schon länger zurück und besteht aktuell nur noch in ein paar Tagen pro Jahr in noch luxuriöserem Camping im Mobilheim in Kroatien. Drei der 6 Dachzeltnächte waren aber durch eigenes Waschhaus immerhin "halbluxuriös" geplant. Und abgesehen davon, hatten Tina, Birgit und ich das Gefühl, mit dem Campen ein klein wenig mehr "Abenteuertouch" in den Urlaub zu bringen.
Trotz der bekannten Unsicherheiten haben wir im Oktober/November 2020 fast alles fix fertig gebucht, weil wir dachten, dass im Herbst 2021 ja wieder alles möglich sein muss. Tja! Die Wochen und Monate vor dem Abflugtermin mit Virusvariantengebiet, Beförderungsverbot usw. waren daher nicht sonderlich lustig. Durch diese Ungewissheit ist es in den letzten Tagen vor dem Abflug noch etwas stressiger geworden, weil wir mit diversen Besorgungen bis zum Schluss gewartet haben. So habe ich erst eine Woche vor dem Abflug einen neuen (zusätzlichen) Fotoapparat (Sony RX10 IV) gekauft und hatte dadurch leider kaum mehr die Möglichkeit mich mit dem neuen Gerät vertraut zu machen. Zugegebenermaßen war durch diese Umstände und den Stress in den letzten Tagen die Vorfreude leider schon deutlich getrübt. Lisa hatte überdies vor der Abreise noch viel für die Uni zu tun, beide Mädels waren außerdem wenig amused über die Tatsache, dass wir bei der Rückkehr in Quarantäne müssen. Jedes Wochenende wurde unsere Hoffnung, dass nun auch Österreich endlich Namibia als Virusvarianten-Gebiet streicht, erfolgreich zerstört.
Aber nachdem am Tag vor dem Abflug auch der PCR-Test erfolgreich bestanden wurde, konnte es dann doch plangemäß losgehen.
Apropos Plan:
Di, 31.08.: Wien - Frankfurt - Windhoek (Eurowings)
Mi, 01.09.: Voigtland Guesthouse
Do, 02.09.: Bagatelle Kalahari (Dachzelt)
Fr, 03.09.: Bagatelle Kalahari (Dachzelt)
Sa, 04.09.: Sesriem Oshana Camp (Dachzelt)
So, 05.09.: Namib Desert Camping2Go
Mo, 06.09.: Meikes Guesthouse, Swakopmund
Di, 07.09.: Meikes Guesthouse, Swakopmund
Mi, 08.09.: Spitzkoppe Campsite (Dachzelt)
Do, 09.09.: Camp Kipwe
Fr, 10.09.: Camp Kipwe
Sa, 11.09.: Olifantsrus Camp (Dachzelt)
So, 12.09.: Halali Bush Chalet
Mo, 13.09.: Halali Bush Chalet
Di, 14.09.: Okaukuejo Camp (Dachzelt)
Mi, 15.09.: Erindi Old Traders Lodge
Do, 16.09.: Erindi Old Traders Lodge
Fr, 17.09.: Voigtland Guesthouse
Sa, 18.09.: Flug Windhoek - Frankfurt - Wien (Eurowings)
Also was erwartet euch? Ein Bericht eines Ersttäters, auch was Reiseberichte betrifft, von einer ziemlich klassischen Ersttäterroute durch Namibia mit sehr vielen nicht perfekten Ersttäter-Fotos. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist allerdings herzlich willkommen uns zu begleiten!
Grundlage für diesen Bericht ist übrigens hauptsächlich das Reisetagebuch von Tina - danke Tina! Die Fotos sind überwiegend von mir mit der neuen Sony RX10 IV geschossen, ein paar sind auch von Birgit mit der Canon EOS T6s (55-250 mm Objektiv) dabei und vereinzelt auch das eine oder andere Handy-Foto der Kinder.
Es ist eine Reise mit meinen 3 liebsten Mädels 😘







Liebe Grüße,
Christian mit seinen Mädels 🙂




































































