HAHans-Wolf272 Beiträge · seit 201913. Feb. 2022 · #215 Tage Kapstadt was macht man da?
Also mal angefangen
Besichtigung des Historischen Zentrums
Castle of Good Hope mit Camisa Museum (neu!)
Zeitz Mocaa, größtes Museum zeitgenössischer Kunst in Afrika
Ausflug nach Constantia (Groot Constantia, Kramats) und Steenberg (Norval Foundation)
Food Safari in Bo Kaap
Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung
Ausflug zum Westküsten Nationalpark (Blütezeit im September!!)
Robben Island
Robbeninsel bei Hout Bay
Gut Essen!
Ausflug in die Townships (z.B. mit Uthando)
auf den Tafelberg fahren
mit dem Hubschrauber über Kapstadt fliegen?
Durch die Kunstgalerien der Church Street bummeln
Botanischer Garten in Kirstenbosch
und vielleicht einmal die Seele ein wenig baumeln lassen und nicht nur alles im Schweinsgalopp abhaken?
Soll ich noch mehr aufzählen? Erfahrungsgemäß ist die Zeit in Kapstadt eher zu kurz als zu lang, wenn man sich wirklich auf die Stadt einlassen will.
Es gibt auch Zeitgenossen, die mit Südafrika mehr als Elefanten und Giraffen verbinden.
Wenn man die Zeit hat, sollte man sie sich auch nehmen. Wie einige meiner Vorredner aber schon erwähnten, ist die Zeit an der Garden Route etwas üppig und kann leicht gekürzt werden. Wenn es noch Platz gibt, würde ich mir überlegen, das De Hoop-Naturreservat einzubauen. Gerade im September in der Walsaison sehr lohnend!
Viel Spaß beim weiteren Planen und Träumen
MIMissHappyThemenstarter7 Beiträge · seit 202214. Feb. 2022 · #22Sry @loser, aber mein Freund meinte anfangs dass er maximal 3 Wochen könnte. Länger ist bei seiner Arbeit immer problematisch, da er dann die Wochen davor extrem vorarbeiten muss. Ich habe ihm aber erklärt, dass bei 3 Wochen entweder die Garden Route oder der KNP und nicht beides möglich sind. Ich will die Reise genießen und nicht herumhetzen.
Deshalb dürfen es ausnahmsweise 4 Wochen sein. Nach der Buchung wird er dann erfahren, dass es 4,5 sind 😄
Ich möchte nicht nur Natur und Tiere sehen, sondern eben auch CT und dort gibt es einiges, das ich besichtigen möchte ohne Stress, nur um zu sagen ich war dort.
Die Garden Route ist ein Muss für meinen Freund, wobei ich ihr gegenüber auch nicht abgeneigt bin. Mag schon sein, dass sie touristisch ist (was der KNP bestimmt ebenfalls ist) und man ähnliche Landschaften teils in Europa findet, aber ich möchte nach Südafrika und immerhin ist es unser erster Aufenthalt dort bzw. generell die erste Afrikareise und da denke ich, dass die GR schon auch reizvoll ist.
Hier hat sich wohl meine Tastatur selbstständig gemacht, ich meinte Graskop und ich dachte dort gäbe es einen kleinen Flughafen, mein Fehler.
Danke für dein Feedback Hans-Wolf 🙂
Hier nochmal die überarbeitete Route:
6 Nächte CT (Robben Island, Tafelberg, Kap der guten Hoffnung, Kirstenbosch Garden, Bo-Kaap, Lions Head, Zeitz Mocaa Museum, Heart of Cape Town Museum, Jewish Museum, usw.)
2 Nächte Stellenbosch (guten Wein und die Natur genießen, etwas relaxen)
2 Nächte Hermanus (u.a. Betty's Bay besuchen)
2 Nächte De Hoop
4 Nächte Plettenberg Bay oder Knysna (Robberg Nature Reserve, Tsitsikamm NP)
Flug nach Johannesburg
Fahrt von Johannesburg zum Umvangati House mit 2 Übernachtungen
7 Nächte Kruger
Ich würde überall noch länger bleiben, aber das geht ja leider nicht. Dachte auch schon daran die Reise aufzusplitten in CT und GR und ein weiteres Mal KNP und PR.
Allerdings zum Einstieg würden wir gerne zuerst CT und GR machen, aber wir können dieses Jahre nur Anfang Juli, September oder Anfang Dezember.
lg
Mogambo566 Beiträge · seit 201314. Feb. 2022 · #23MissHappy schrieb:Sr
Ich würde überall noch länger bleiben, aber das geht ja leider nicht. Dachte auch schon daran die Reise aufzusplitten in CT und GR und ein weiteres Mal KNP und PR.
Hallo MissHappy,
da bliebe die Frage: was hält Euch davon ab? Dann splittet all das doch in 2 Reisen. Rund um CT und GR gibt es doch noch viel mehr zu sehen, als nur die Punkte, die Ihr bereits auf der Liste habt.
Daneben ein weiteres Argument: auch die andere Seite von SA hat weit mehr zu bieten, als nur die Panorama-Route und den Kruger. Auch dort könnt Ihr locker 3 weitere Wochen und mehr bleiben, von der Panorama Route, Kruger, Küste mit Isimangaliso, Hluhluwe, Drakensberge usw. usw.
Wenn es Euch also am Ende für Eure Reise nur um "Tiere gucken" geht, dann würde ich bei Eurer Planung ein paar Tage Addo einplanen und fertig. Alle Highlights werdet Ihr eh nicht abgrasen können, egal ob Ihr nun 3 oder 4 oder 5 Wochen in SA bleiben würdet 😉
LG Mogambo 🙂
fidel925 Beiträge · seit 201614. Feb. 2022 · #24Hey,
ich fand deine erste Version gestern (mit Addo) eigentlich ganz vernünftig bzw. verstehe die Heftigkeit der Kritik daran ehrlich gesagt nicht. Meines Erachtens eine relativ ausgewogene und entspannte Sache. Es spricht denke ich nichts dagegen, sowohl Addo als auch KNP zu besuchen - es sind nunmal sehr unterschiedliche Parks. Ebenso spricht wohl nichts gegen die von euch gewünschte Zahl an Nächten in Kapstadt. Auch wenn mir persönliche Erfahrungen an der Garden Route bisher fehlen, denke ich dass eure Route so gut machbar und sinnvoll ist. Evtl. sollte man sie lediglich, wie bereits von anderen geschrieben, umdrehen, also erst Kruger/Panorama Route, dann Garden Route und Kapstadt. Dürfte wetter-technisch besser sein.
Viele Grüße
fidel
MIMissHappyThemenstarter7 Beiträge · seit 202214. Feb. 2022 · #25Hallo Mogambo,
also wir haben das heute lange besprochen und werden die Reise splitten, nachdem ich mir die Drakensberge usw. angesehen habe, müssen die unbedingt mit dabei sein, aber dann würde die Route definitiv zu lange werden. Abgesehen davon könnten wir dann 2 x 3 Wochen machen, was für meinen Freund arbeitstechnisch entspannter wäre und wir hätten gesamt 6 Wochen anstelle von 4,5 Wochen, wo wir durch den Inlandsflug mit ÜN auch noch Zeit verlieren.
Mein Freund möchte gerne mit CT und GR starten, weshalb mein Plan wäre das in den September zu legen, da ich gelesen habe dass es hier sehr gute Chancen für Whale Watching gibt und da Wale und Elefanten meine Lieblingstiere sind, wäre das selbstverständlich ein Highlight.
Ist Port Elizabeth es wert gesehen zu werden und wie machen es die meisten, die Strecke wieder retour fahren bis CT oder fliegen?
Würdet ihr die Route so belassen oder empfiehlt es sich auf der Strecke noch etwas einzubauen?
4 Nächte CT
2 Nächte Stellenbosch
2 Nächte Hermanus
2 Nächte De Hoop
4 Nächte Plettenberg Bay oder Knysna
4 Nächte Addo NP
2 Nächte CT
Die PR, KNP, DKB, etc. wollen wir alsbald danach machen. Was ich so rausgefunden habe ist im Dezember Regenzeit, weshalb der Monat eher flach fällt. Wie ist denn der April oder ist der September besser geeignet?
Ich bin leider großteils an die Ferien gebunden, da ich nebenbei studiere. Teils kann ich auch während des Semesters fehlen, aber da halt nur eingeschränkt eher zu Beginn wegen der Prüfungszeit.
Würde gerne nochmal euer Feedback hören und dann geht's gleich mal ans buchen 🙂 lg und danke 🙂
hhdkram502 Beiträge · seit 201614. Feb. 2022 · #26Hallo MissHappy,
in 2019 hatten wir unsere ähnliche Rundtour so gestaltet:
3 Nächte Kapstadt
2 Nächte de Kelders (nicht nach Hermanus, da zu rummelig)
2 Nächte de Hoop
2 Nächte Wilderness
2 Nächte Tsitsikamma Coastal National Park
2 Nächte Addo
2 Nächte Mount Zebra National Park
2 Nächte Karoo National Park.
2 Nächte Oudtshorn
1 Nacht Swellendam
2 Nächte Franschhoek
Du siehst, das ist eine Runde, also keine weiteren Flüge. Ich meine es waren so um die 3.500 km.
Viel Spaß bei den weiteren Überlegungen.
Gruß,
Dieter
Hippie607 Beiträge · seit 201014. Feb. 2022 · #27Whale Watching gibt und da Wale
wie schon erwähnt ist dies in DeKelders sehr schön. Die Wale kann man beim Spazierengehen von den Klippen aus sehen oder je nach Unterkunft vom Balkon oder Terrasse. Im Sept. haben wir immer Wale gesehen. Ihr solltet dort aber 3 Nächte einplanen. Wenn der Wind zu stark ist, fahren die Boote nicht hinaus. Und natürlich Walewatching vom Boot aus machen, einige Anbieter fahren nur in das Gebiet wo sie sich aufhalten und warten bis dann die Wale ans Boot kommen. Die Wale, vor allem die Jungen scheinen die Abwechslung zu genießen.
Zur Reisezeit im KNP: April ist es dort sehr schön grün, die Tiersichtungen sind dann etwas schwieriger. Aber Elefanten sieht man immer. Zu Dez. kann ich nichts sagen.
Aber immer an die Ferienzeit denken. Wann ist Ostern in 2023? Es werden dir viele bestätigen können, der KNP ist wirklich voll wenn Ferien sind. Den KNP dann so legen, dass es davor oder danach ist.
Grüße Wolfgang
LOloserGast14. Feb. 2022 · #28Hans-Wolf schrieb: Es gibt auch Zeitgenossen, die mit Südafrika mehr als Elefanten und Giraffen verbinden.
Hallo Hans-Wolf
Ist zwar für Reiseplan 4.0 schon wieder OT, und wird sich noch öfters ändern, so lange wer mitspielt 😎 aber vielleicht profitiert MissHappy doch davon.
Ich war 7 Mal in Kapstadt, zwischen 4 bis 8 Tagen pro Aufenthalt. Die waren immer schnell rum, vor allem wenn man Freunde dort hat, also einfach nur „abhängt“, sich beim Reisen grundsätzlich Zeit nimmt, lieber einige der „musts“ weglässt und dafür das Ausgewählte ohne Hast genießt. Das ist aber persönliche Geschmackssache, man muss halt wissen, was man will.
Das ist die eine Sache, aber wenn jemand eine dreiwöchige „Safari“ machen will, inklusive CT, GR und KNP, möglichst viele Tiere sehen will, muss sie/er eben irgendwo Abstriche machen, weil sich das nicht anders ausgeht. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist eine Frage persönlicher Interessen und Prioritäten.
Für mich ist beispielsweise das Zeitz Mocaa auch großartig und ich würde das jederzeit gegen den Cape Point abtauschen, wenn ich nur drei Tage/vier Nächte in CT hätte. Weil das Museum, Inhalt und Gebäude, einzigartig ist/sind, während der Cape Point das landschaftlich gar nicht ist, noch dazu von Touristen überlaufen. Es gibt zig wilde Felsenkaps, die man auch ohne Massentourismus genießen kann, für Cape Point muss man nicht nach Afrika fahren. Für mich wäre diese Entscheidung klar, aber es ist eben Geschmackssache. Jedenfalls, egal wie man sich entscheidet, bei kleinem Zeitbudget gibt es immer ein "Entweder-Oder". Darum geht/ging es doch hier eigentlich und nicht darum, was es alles zu sehen gibt oder ob man nicht wüsste, was es zu sehen gibt.
Grüße, Werner
PS: Bei gegebenem Zeitbudget könnte man z. B. auch von der GR zum KNP mit dem Auto fahren. Das sind nur zwei Tage mehr als mit dem Flieger und man sieht was vom Land, auch wenn man nur gemütlich durchfährt.... vorausgesetzt, man ist daran interessiert wie RSA wirklich ausschaut.
HAHans-Wolf272 Beiträge · seit 201914. Feb. 2022 · #29Hallo Werner,
die in meinem Beitrag aufgegriffene Frage, was wolle man 5 Tage in Kapstadt, wenn man keine Freunde besuchen wolle, bezog sich auf einen kurz zuvor präsentierten Reiseverlauf mit 32 Übernachtungen - nicht drei Wochen. Aber das ist auch nicht wichtig.
Meine Spitze bezog sich auf manche Mitglieder dieses und des Nachbarforums, die dreiwöchige Reisen durch den Krügerpark und/oder andere Nationalparks vorstellen, die nichts außer Tierbeobachtungen beinhalten und ansonsten vom Land wenig bis nichts sehen. Ich habe absolut nichts dagegen, genauso wenig wie ich etwas dagegen habe, wenn sich jemand zwei Wochen in Kuba, der DomRep, Mauritius oder Usedom an den Strand legt und sonst (fast) gar nichts tut. Jeder muss das mit sich abmachen, mein Ding wäre das aber nicht, dazu bin ich viel zu neugierig. Deshalb fand ich die Frage, was wolle man fünf Tage in Kapstadt, so kategorisch, wie sie gestellt wurde, schlicht und ergreifend unpassend. Wobei ich jedem zugestehe, Großstädte zu hassen und - für sich - 5 Tage als viel zu lang zu empfinden. Mir wären die leider gängigen drei Nächte in Kapstadt viel zu kurz.
Nichts für ungut, in den Details sind wir ja weitgehend einig. Hans Wolf