Kleine Unterkünfte

42 Antworten · 5'545 Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2022 von Smudo
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Themenstarter23 Beiträge · seit 202211. Feb. 2022 · #1
Hallo Zusammen,
ich lese hier schon eine Weile immer mal wieder mit und habe auch schon etwas im Forum herumgesucht, aber so ganz komm ich dann doch nicht klar und ich auch meine Frage, die mich so umtreibt, habe ich hier auch noch keine Antwort gefunden.
Wir waren 2018 das 1. Mail in Namibia. Es war eine sehr durchgetaktete Reise mit fast täglichem Wechseln der Lodge. Es ging runter bis zum Fish River, Lüderitz und hoch bis Etosha. Swakopmund, Deadvlei... alles dabei in 14 Tagen. Leider nur Stress und man hat mehr im Auto gesessen als gesehen.
Beim nächsten Mal möchte ich das anders machen. Zwar weiß ich noch nicht genau wann, weil ich zurzeit (Corona) nicht in ein Flugzeug, eine Bahn o.ä. steige, wo mir zuuu viele Menschen begegnen, aber ich möchte schon mal planen. Dann geht es ja vielleicht zum entsprechenden Zeitpunkt schneller 😁
Aufgrund der wirklich teilweise extrem teuren Übernachtungen (damals z. B. Camp Kipwe), bei denen ich den Preis wirklich nicht nachvollziehen kann, hatte ich mir überlegt, ob es nicht auch sowas wie ganz kleine Unterkünfte (vielleicht sogar privat) oder sowas gibt. Nun habe ich schon mal auf der Seite von "a..bnb" geschaut und ganz nette Sachen gesehen. Hat vielleicht jemand mit sowas Erfahrungen gemacht? Und... ist sowas gefährlicher, als in einer Lodge zu nächtigen?
Bitte versteht mich nicht falsch, es ist nicht so, dass ich in Namibia kein Geld ausgeben möchte, aber an anderen Stellen eben und nicht für Lodges, die mehr als teuer sind und man dafür auch nicht mehr als ein einfaches Bett bekommt.
Da ich noch keine konkrete Strecke für die nächste Tour im Kopf habe, sie aber nicht so lang werden soll wie 2018 und vielleicht den Schwerpunkt mehr auf den Norden gelegt, kann ich auch flexibel planen.
Ich würde mich freuen, wenn jemand seine Erfahrungen mit mir teilt, sofern er welche gemacht hat 😉
Ich danke Euch vorab!
Beste Grüße, Smu
3'883 Beiträge · seit 201111. Feb. 2022 · #2
Hallo Smudo,
wie bist du denn unterwegs? Als Selbstfahrer allein, zu zweit? Magst du campen oder lieber in feste Unterkünfte gehen?
Wenn du kleine gemütliche Unterkünfte suchst, wären vielleicht Farmen für dich das Richtige.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
7'296 Beiträge · seit 200611. Feb. 2022 · #3
Ich habe ganz häufig in ganz einfachen Unterkünften übernachtet, in denen ansonsten nur Einheimische übernachtet haben. Unsicher habe ich mich dort nie gefühlt. Zweimal (in Rehoboth und Keetmanshoop) habe ich eine Streifenwagenbesatzung gefragt, ob sie eine günstige Unterkunft kennen. Die sind jeweils vor mir her gefahren und haben mir den Weg gezeigt und dann beide Male noch für mich den Preis verhandelt. Das sind dann halt wirklich sehr einfache Unterkünfte, aber das ist mir egal. Tagsüber bin ich unterwegs, abends gehe ich was essen und dann brauche ich nur ein Bett oder das Zelt, um zu schlafen. Ich habe in Namibia auch viermal direkt vor einer Polizeistation übernachtet und natürlich vorher um Erlaubnis gefragt. Das kannst Du aber jeweils nicht vorher planen sondern ergibt sich halt spontan. Die einfachen Unterkünfte haben in der Regel keine Websites.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
568 Beiträge · seit 201411. Feb. 2022 · #4
Hi Smudo,
ein Risiko ist natürlich immer dabei, was du auch tust.
Das Extrem "Camp Kipwe", eine der überschätztesten teuren Lodges überhaupt, ist natürlich krass.
Wenn du Glück hast, kommst du zu einem Bruchteil des Geldes an traumhafte Erfahrungen.
Bei Pech werden es eher Alpträume, nur weiß man das in der Regel nicht vorher.
Das "Zwischending" ist die relativ sicherste aber unbefriedigendste Lösung:
große Lodges mit Bussen und so: billiger, aber das Diebstahlrisiko vereilt sich... 😈
Klein bedeutet oft teuer oder eben "alternativ", kommt auf deine Neugier und Abenteuerbereitschaft an!
Wie immer im Leben: "no risk no fun". Aber auch "too much risk no fun at all".
Was gerade stimmt weiß man nur hinterher. A.B&B ist eher kein großes Risiko, nur eben auf Ballungsräume begrenzt
und ansonsten ein Konzept der Geldhaie gegen die lokale Bevölkerung, wie überall in der Welt.
Aber das war ja nicht deine Frage...

Wie auch immer: glückliches Händchen bei all deinen Entscheidungen!
Grüßle
Randfontein
7'296 Beiträge · seit 200611. Feb. 2022 · #5
Randfontein schrieb:
Klein bedeutet oft teuer oder eben "alternativ", kommt auf deine Neugier und Abenteuerbereitschaft an!
Wie immer im Leben: "no risk no fun". Aber auch "too much risk no fun at all".

… "alternativ" war eine schöne Beschreibung und der Spruch in der Folgezeile gefällt mir auch gut. 😉

Ich möchte das "alternativ" mal kurz am Beispiel des Jay Jays in Swakopmund (gibt es sicherlich nicht mehr) beschreiben. Das war eine einfache und günstige Unterkunft, geführt von einer etwas älteren und nicht mehr so gesunden schwarzen Frau und ihre Tochter half dort auch. Im Erdgeschoss gab es ein kleines einfaches Lokal. Ich war öfter dort, sowohl in der Unterkunft als auch im Lokal und habe dort nie einen anderen Weißen gesehen.
Dort habe ich zum ersten Mal Squash gegessen. Als ich das auf der Speisekarte sah, fragte ich ahnungslos, was das sei. Daraufhin kam der Koch aus der Küche und zeigte mir, wie der kleine Kürbis aussieht.

Die Zimmer hatten Toilette und Dusche auf dem Flur und die teilte man sich mit anderen.
Die Doppelzimmer wurden offenbar auch stundenweise vermietet und die Matratzen waren ein wenig "trichterförmig".
Als ich vor über 20 Jahren mal mit einer Reisepartnerin dort war, verbrachten wir nach einem Inlandsflug von Windhoek aus unsere erste gemeinsame Nacht ausgerechnet in einem solchen Bett. Da konnte man sich zum Einschlafen an den Rand legen und kullerte im Schlaf automatisch immer in den "Trichter". Dort sind wir uns dann während der Nacht mehrfach begegnet. Da kannst Du als Mann nur froh sein, wenn Du zuerst reinkullerst, sonst musst Du Dir noch Vorwürfe von Annäherungsversuchen gefallen lassen. 😉

Aber Afrika ist nicht komplett ohne solche schrägen Erlebnisse.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
568 Beiträge · seit 201411. Feb. 2022 · #6
Hi lieber Wolfgang, das gilt nicht mal nur für Afrika!
Ein Bett unter freiem Himmel, ein von der Oma kurzfristig überlassenes Zimmer mit Bildern ihrer Söhne aus Weltkrieg I,
ein halbverlassener Hühnerstall... gehören zu meinen bzw. unseren highlights an "Alternativ-Lodges" allein, zu zweit oder als Familie - und keiner von uns möchte diese Erlebnisse missen. Unserem Sohnemann hat das in der Schulzeit manchen Spott (und damit auch manche Chance!) eingetragen. War evtl. mein größter "Erziehungserfolg". 😎

Heute, mit Titan statt Bandscheiben etc. gönnen wir uns im südlichen Afrika gerne kleine Lodges ohne Bustourismus.
Daher die differenzierte Betrachtung. Camp Kipwe ist für uns ein abschreckendes Beispiel,wenn auch oft gelobt.
Für uns der Inbegriff des fehlgeleiteten kulturfremden Service-Gedankens :
Kellner, die erzogen werden, einem dem Teller während des Frühstücks wegzuziehen, während der Elektriker Stunden braucht, um das Häusle bewohnbar zu machen. Für mich der Inbegriff der unheiligen Allianz zwischen afrikanischer Gelassenheit und "westlichem" Servicegetue. Wie schön wäre es gewesen, sich für das Eine oder Andere zu entscheiden...
Anderswo hätte es womöglich noch länger gedauert, man hätte mit dem Elektriker einen Drink genommen und Lösungen diskutiert, endlich hätte es geklappt und man hätte gemeinsam gefeiert...
Tourismus ist eben doch Kolonialisierung, Schön, dass es noch Leute wie dich gibt.
Dass du der "Kolonialsisierung" auch nur den Weg ebnest, weißt du so gut wie ich, Aber was will man machen?
Liebe Grüßle
Martin
7'296 Beiträge · seit 200612. Feb. 2022 · #7
Randfontein schrieb:
Tourismus ist eben doch Kolonialisierung, Schön, dass es noch Leute wie dich gibt.
Dass du der "Kolonialsisierung" auch nur den Weg ebnest, weißt du so gut wie ich, Aber was will man machen?

… ein schwieriges Thema. Ich versuche immer, so zu übernachten, dass mein Geld direkt bei den Betreibern einer Unterkunft verbleibt und nicht bei "großen" Ketten, bei denen alle Leute, die man zu Gesicht bekommt, nur Angestellte sind.

Dann landet man halt auch mal in so einfachen Unterkünften. Das Geld kommt aber direkt an. Die Übernachtung hier hat für zwei Personen 1,50 Euro gekostet.

DSCF1725-2.JPG


Aber welcher Tourist geht denn in solche Kaschemmen? Seinerzeit gab es die Pflicht, dass sich jeder Tourist in ein Buch eintragen musste. Ich habe zwei Jahre zurückgeblättert … Nur Reisende aus Tanzania und Kenya. Man war richtig stolz darauf, dass jemand aus Deutschland dort übernachtete.

Die Möglichkeiten für einfache und günstige Übernachtungen gibt es. Die will ein "normaler" Tourist aber nicht.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter23 Beiträge · seit 202212. Feb. 2022 · #8
freshy schrieb:
wie bist du denn unterwegs? Als Selbstfahrer allein, zu zweit? Magst du campen oder lieber in feste Unterkünfte gehen?
Oh... wenn man so schreibt, merkt man gar nicht, dass man die Hälfte an Infos vergisst... 😕

Also wir würden zu zweit unterwegs sein und als Selbstfahrer. Campen ist nicht so unser Ding, wir bräuchten schon eine feste Unterkunft. Ich hatte da auch schon an Farmen gedacht und suche eben so Sachen, die nicht auf jeder Internetseite zu finden sind.
Themenstarter23 Beiträge · seit 202212. Feb. 2022 · #9
BikeAfrica schrieb:Ich habe ganz häufig in ganz einfachen Unterkünften übernachtet, in denen ansonsten nur Einheimische übernachtet haben. Unsicher habe ich mich dort nie gefühlt. Zweimal (in Rehoboth und Keetmanshoop) habe ich eine Streifenwagenbesatzung gefragt, ob sie eine günstige Unterkunft kennen. Die sind jeweils vor mir her gefahren und haben mir den Weg gezeigt und dann beide Male noch für mich den Preis verhandelt. Das sind dann halt wirklich sehr einfache Unterkünfte, aber das ist mir egal. Tagsüber bin ich unterwegs, abends gehe ich was essen und dann brauche ich nur ein Bett oder das Zelt, um zu schlafen. Ich habe in Namibia auch viermal direkt vor einer Polizeistation übernachtet und natürlich vorher um Erlaubnis gefragt. Das kannst Du aber jeweils nicht vorher planen sondern ergibt sich halt spontan.
Wow Wolfgang , das ist jetzt wahrscheinlich schon zuviel Abenteuer für uns 🤪 Also wir würden die Unterkünfte schon vorbuchen wollen. Hört sich wirklich spannend an und ich finde es toll und megainteressant, wenn jemand so seinen Urlaub verbringt, aber dafür wäre ich doch zu sehr Schisser 😄
Themenstarter23 Beiträge · seit 202212. Feb. 2022 · #10
Randfontein schrieb:
Wenn du Glück hast, kommst du zu einem Bruchteil des Geldes an traumhafte Erfahrungen.
Bei Pech werden es eher Alpträume, nur weiß man das in der Regel nicht vorher.
Hallo Randfontein,
vielen Dank.
Ja genau das meine ich, vielleicht hat schon jemand traumhafte Erfahrungen gemacht mit einem Bruchteil des Geldes oder auch schon Alpträume erlebt. Und diese Infos suche ich 🙂
Grüße! 🙂
Themenstarter23 Beiträge · seit 202212. Feb. 2022 · #11
BikeAfrica schrieb:
"too much risk no fun at all".
Neee, also dann lieber no risk 😵


BikeAfrica schrieb:

Ich möchte das "alternativ" mal kurz am Beispiel des Jay Jays in Swakopmund.....Die Zimmer hatten Toilette und Dusche auf dem Flur und die teilte man sich mit anderen. Die Doppelzimmer wurden offenbar auch stundenweise vermietet und die Matratzen waren ein wenig "trichterförmig". Als ich vor über 20 Jahren mal mit einer Reisepartnerin dort war, verbrachten wir nach einem Inlandsflug von Windhoek aus unsere erste gemeinsame Nacht ausgerechnet in einem solchen Bett. Da konnte man sich zum Einschlafen an den Rand legen und kullerte im Schlaf automatisch immer in den "Trichter". Dort sind wir uns dann während der Nacht mehrfach begegnet. Da kannst Du als Mann nur froh sein, wenn Du zuerst reinkullerst, sonst musst Du Dir noch Vorwürfe von Annäherungsversuchen gefallen lassen. 😉
😄 😄 😄
Auch ne hübsche Sache. 😗
Also so ein Stundenhotel muss es auch nicht sein 🙁

Wir wären eher konservativ unterwegs, denke ich. Wir suchen ein sauberes Bett und eine Toilette und Dusche, möglichst auch sauber 😉 Und wenn es dann noch was zu essen gäbe, ob nun mit Familienanschluss oder im Restaurant... egal. Wenn es aber eben klein ist, ist es auch persönlicher, meistens netter eben.
LG
272 Beiträge · seit 201912. Feb. 2022 · #12
Nun habe ich schon mal auf der Seite von "a..bnb" geschaut und ganz nette Sachen gesehen. Hat vielleicht jemand mit sowas Erfahrungen gemacht? Und... ist sowas gefährlicher, als in einer Lodge zu nächtigen?

Ja, da findest du ganz nette Sachen, auch bei Booking.com und anderen Verdächtigen. Wobei ich auch mal bei den einschlägigen südafrikanischen Seiten nachschauen würde, z.B. afristay, die eine eigene Abteilung für Gästefarmen in Namibia haben. Wenn du ein wenig auf die Bewertungen schaust, dann ist es wenig wahrscheinlich, einen Reinfall zu erleben, zumal beschwerdelästige Unterkünfte sich in den großen Portalen nicht lange halten können. Ich habe im südlichen Afrika eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht. Sicherheitsbedenken hätte ich keine.

In Namibia würde ich mich bevorzugt nach Gästefarmen umschauen, da findest du manchmal sehr anregende Gesprächspartner (zugegeben, manchmal auch nicht, aber du suchst ja in erster Linie eine Unterkunft.) Du musst bei der Suche nur darauf achten, welche Mahlzeiten angeboten werden, und dich darauf einstellen. Im südlichen Afrika ist self catering sehr verbreitet. Und abends mal eben in ein Restaurant gehen / fahren, ist in Namibia auf dem Lande nicht. Aber manche Bed and Breakfasts servieren auf Vorbestellung auch ein Abendessen.

Viel Spaß beim Surfen und Planen!
857 Beiträge · seit 201412. Feb. 2022 · #14
Hallo,
Du hast ja schon einige Antworten erhalten. Generell ist Namibia bei Camping preislich nicht zu schlagen, mit Bett und Dach über dem Kopf wird es gleich etwas teurer..
Booking.com hat teilweise eine gute Übersicht, dann würde ich überlegen, wo ihr hinwollt. Ivanowskis etc. hat eine Übersicht mit ausgesuchten Unterkünften, die auch preisliche Differenzierung bieten. Mit Route und Vorschlägen kannst du dann ja gezielt nachfragen bei "Lücken" in der Route, da bekommst Du hier dann normalerweise auch schnelle und gute Vorschläge.
Viele Grüße
Alexander
7'296 Beiträge · seit 200612. Feb. 2022 · #15
Smudo schrieb:
Wow Wolfgang , das ist jetzt wahrscheinlich schon zuviel Abenteuer für uns 🤪 Also wir würden die Unterkünfte schon vorbuchen wollen. Hört sich wirklich spannend an und ich finde es toll und megainteressant, wenn jemand so seinen Urlaub verbringt, aber dafür wäre ich doch zu sehr Schisser 😄

Man entwickelt sich mit seinen Erfahrungen und es kommen immer wieder neu hinzu (wenn man es zulässt).
Hier mal ein Foto, wie es ausging, als meine Reisepartnerin und ich keine Unterkunft fanden. Wir übernachteten in einem aufgeforsteten Waldstück in Tanzania. Meine Reisepartnerin hatte zuvor noch nie eine Radreise gemacht und war noch nie außerhalb Europas. Dass sie das klaglos durchgestanden hat, finde ich noch heute bewundernswert.

DSCF1749.JPG


Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter23 Beiträge · seit 202212. Feb. 2022 · #16
Hans-Wolf schrieb: Wobei ich auch mal bei den einschlägigen südafrikanischen Seiten nachschauen würde, z.B. afristay, die eine eigene Abteilung für Gästefarmen in Namibia haben. ....................... Im südlichen Afrika ist self catering sehr verbreitet. Und abends mal eben in ein Restaurant gehen / fahren, ist in Namibia auf dem Lande nicht. Aber manche Bed and Breakfasts servieren auf Vorbestellung auch ein Abendessen.
Prima, da schau ich dann auch mal und ja, einfach mal essen gehen, das geht nicht 😄 Aber gerade diese netten Kleinen, wo man dann ein Abendessen vorbestellen kann. Und dann gibt es meist sowas Superleckeres. Da kann so ein Buffet in einer großen Lodge nicht mithalten. Und der Preis stimmt eben auch! 🙂
Themenstarter23 Beiträge · seit 202212. Feb. 2022 · #17
BikeAfrica schrieb:
Hier mal ein Foto, wie es ausging, als meine Reisepartnerin und ich keine Unterkunft fanden. Wir übernachteten in einem aufgeforsteten Waldstück in Tanzania. Meine Reisepartnerin hatte zuvor noch nie eine Radreise gemacht und war noch nie außerhalb Europas. Dass sie das klaglos durchgestanden hat, finde ich noch heute bewundernswert.
🤩
Das würde bei mir nicht klaglos ablaufen 😄
Mein Mann würde den restlichen Urlaub nicht mir mir verbringen wollen, wenn sowas passiert 😈
Also wir sind sicher keinen Massentouris, aber bei sowas sind wir komplett raus. 😄 Ich war noch nie Camper und da muss ich mit über 50 nicht damit beginnen 🤪 Und dann auch noch in Afrika 🤩 Ich schrei hier schon wegen ner fetten Spinne.... Und ich muss sagen, solche Begegnungen gab es 2018 in Namibia nicht. Vielleicht hab ich auch nur Glück gehabt!?!
Grüße 🙂
Themenstarter23 Beiträge · seit 202212. Feb. 2022 · #18
Logi schrieb:Hallo Smudo,

für Dein Anliegen erscheint mir die berühmte "Trummis Liste" am geeignetsten zu sein:

https://www.buchzentrum.ch/de/detail/ISBN-9783941602762/Dahle-Wendula/Trummis-Liste

LG
Logi
Hey Logi,
danke für den Link. Diesen Tipp hatte ich im Forum schon einmal gelesen (ich glaube auch von Dir!?) Und dann habe ich nach dem Buch gesucht und habe es nicht mehr gefunden. Diese Ausgabe ist von 2020... nachdem ja leider einige Unterkünfte Corona nicht "überlebt" haben, ist das aber vielleicht auch nicht mehr so ganz aktuell. Ansonsten scheint das ein prima Ratgeber zu sein!!! 🙂
7'296 Beiträge · seit 200612. Feb. 2022 · #19
Smudo schrieb:[
Ich war noch nie Camper und da muss ich mit über 50 nicht damit beginnen 🤪 Und dann auch noch in Afrika 🤩 Ich schrei hier schon wegen ner fetten Spinne.... Und ich muss sagen, solche Begegnungen gab es 2018 in Namibia nicht. Vielleicht hab ich auch nur Glück gehabt!?!
… ich gehe ja langsam auch schon auf die 60 zu, auch wenn meine radelnde Reiseart oft ein jüngeres Alter vermuten lässt. In etwa 20 afrikanischen Ländern habe ich in 1,5 Jahren weniger Spinnen gesehen als zuhause in Deutschland.
Diesbezüglich kannst Du Dich ziemlich entspannen …

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
16,9k Beiträge · seit 201212. Feb. 2022 · #20
Smudo schrieb:
Logi schrieb:Hallo Smudo,

für Dein Anliegen erscheint mir die berühmte "Trummis Liste" am geeignetsten zu sein:

https://www.buchzentrum.ch/de/detail/ISBN-9783941602762/Dahle-Wendula/Trummis-Liste

LG
Logi
Hey Logi,
danke für den Link. Diesen Tipp hatte ich im Forum schon einmal gelesen (ich glaube auch von Dir!?) Und dann habe ich nach dem Buch gesucht und habe es nicht mehr gefunden. Diese Ausgabe ist von 2020... nachdem ja leider einige Unterkünfte Corona nicht "überlebt" haben, ist das aber vielleicht auch nicht mehr so ganz aktuell. Ansonsten scheint das ein prima Ratgeber zu sein!!! 🙂
Von den Schließungen sind eher die rein touristischen Betriebe betroffen, jedoch weniger die echten Gästefarmen, deren Haupteinnahmequelle die Tierzucht bzw. Landwirtschaft ist und für die der Tourismus nur ein nettes Zubrot darstellt.

LG
Logi