Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana

Reisebericht 291 Antworten · 49,5k Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2022 von Nadine3112
Themenstarter460 Beiträge · seit 201825. Feb. 2022 · #241
Fazit

Tja, was soll ich sagen? Irgendwie war die Reise teilweise anders als erwartet. Zum ersten Mal waren wir von einer Afrika-Reise nicht völlig begeistert. Woran das genau gelegen hat, kann man nicht so leicht beantworten, da kamen einige Dinge zusammen.

Das Wetter hat es wirklich nicht gut mit uns gemeint. Dass es zum Beginn der Regenzeit durchaus mal heftig regnen kann, ist uns natürlich bewusst. Allerdings hatte ich vor der Reise so ziemlich jeden Reisebericht aus der Reisezeit November/Dezember gelesen und muss sagen, dass da niemand auch nur ansatzweise so viel Regen hatte wie wir. Das war jetzt schon eher mit dem zu vergleichen, was die Leute von der Reisezeit Januar oder Februar (also mitten in der Regenzeit) berichten. Da hatten wir also etwas Pech. Dass es das ganze Jahr über schon so nass war, führte dann natürlich auch dazu, dass viele Wege im Moremi nicht passierbar waren.

Tiertechnisch fanden wir diese Reise wirklich sehr mau. Ich weiß gar nicht, ob wir auf einer Afrika-Reise überhaupt schon mal so wenige Tiere gesehen haben und dann tendenziell immer die gleichen Arten. Insofern war der ursprüngliche Gedanke nach der Tansania-Reise “kann uns Botswana jetzt überhaupt noch irgendwas bieten?!” wirklich nicht abwegig. 😗 Wir hätten die Erwartungshaltung an die Tierwelt doch deutlich nach unten schrauben müssen. Wir sind wohl auch durch die letzten Afrika-Reisen (Tansania, Uganda, die lange Reise durch den KTP, Namibia und Caprivi) zu verwöhnt gewesen.

Dass das Campen höchstwahrscheinlich nicht so unser Ding ist, hatten wir ja bereits vermutet. Die Motivation fürs Campen war bei uns natürlich nicht “Hey da haben wir mal Bock drauf, also probieren wir das mal aus!”, sondern eher “Ach du scheiße, DAS sind die Lodgepreise?! Alles klar, das ist also der Grund, aus dem in Botswana alle campen!” 🤪 Insofern war es immer irgendwie notwendiges Übel. Wir standen dem Ganzen aber durchaus positiv eingestellt gegenüber und hätten uns gerne eines Besseren belehren lassen. Ein Teil von mir hatte schon gehofft, dass wir im Laufe der Reise sagen “Wow, das macht total Spaß mit dem Campen! Das müssen wir unbedingt noch mal machen!” War halt nicht so. 😕 Stattdessen ging uns gleich zu Beginn der ganze Dreck und die Arbeit total auf die Nerven. Wenn ich morgens schon in Staub gehüllt werde, breche ich wirklich nicht in Jubelstürme aus. Und wir sind schon eher die Typen, die sich einfach gerne ins Restaurant setzen und sich bekochen lassen. Wir würden auch niemals in eine Ferienwohnung fahren und dort dann selbst putzen und kochen - das hat uns für uns nichts mit Urlaub zu tun.

Auch hatte ich insgesamt erwartet, dass die Campsites viel weiter auseinander liegen. Außer Baines Baobabs und Sunday Pan waren die Sites für unsere Geschmack viel zu nah beieinander. Das erklärt natürlich auch, warum man regelmäßig in Reiseberichten von lauten Nachbarn liest. Da hatten wir dieses Jahr natürlich enorm viel Glück, weil wir meistens gar keine direkten Nachbarn hatten. Aber da wir unter anderem wegen der Einsamkeit und Ruhe nach Afrika fahren, würden mir laute Nachbarn absolut alles vermiesen. Wobei man das Pech natürlich auch in Lodges haben kann, aber da könnte man sich noch an die Angestellten wenden. Auf dem Campingplatz ist man ja doch eher auf sich gestellt und muss das direkt mit den lauten Nachbarn klären. Zum Glück hatten wir nur in Xakanaxa und im South Camp (Nxai Pan) nervige Nachbarn.

Das ganze Camperleben führt auch zu einem ganz anderes Tagesablauf, als wir das von vorherigen Lodge-Reisen gewöhnt waren. Man muss früher aufstehen, denn man muss ja erst mal das Zelt zusammenbauen, bevor man losfahren kann. Zu den Ablutions läuft man ggf. erst mal ein Stückchen, das Bad ist also nicht 2 Meter vom Bett entfernt. Dann der ganze Zeitaufwand durch’s Essen zubereiten … Wir sind auch nicht so die Typen, die erst bei Dunkelheit anfangen zu grillen. Martin bekommt da Herzkasper und mich nerven die ganzen Viecher, die dann ggf. unkontrolliert ins Essen fliegen. Übrigens hab ich die Stirnlampe schon an Tag 2 in die Ecke gepfeffert und nicht mehr benutzt. Wie kann man sich freiwillig was vor die Stirn tackern, was als Blitzableiter für sämtliche Insekten fungiert? So wenig Licht wie möglich lautete meine Devise! Was du nicht weißt, macht dich nicht heiß. Einmal kurz den Boden ableuchten, um die größten Katastrophen auszuschließen und dann mit dem Licht durch die Lampen im Camp zurechtkommen. [Hatte das Fazit vor der Stirnlampen-Diskussion geschrieben. Mittlerweile würde ich es - dank eures Hinweises - noch mal mit einer Rotlicht-Stirnlampe versuchen.] Das frühe Kochen führt dann aber natürlich dazu, dass man nicht bis Ultimo im Park auf Game Drive gehen kann, was wir sonst eigentlich immer machen. Auch das hat uns auf Dauer ein wenig frustriert. Wenn man in einer Lodge übernachtet, ist das alles etwas einfacher und unkomplizierter, unserer Meinung nach. Letztlich hat man so auch mehr “Freizeit”, da man keine Zeit mit Abwasch, schnippeln, kochen usw. verplempern muss. Wenn einen die Lodgepreise in Botswana also nicht abschrecken, kann ich nur zur Lodgevariante raten. Der einzige Nachteil ist meiner Meinung nach, dass die Lodges im Chobe und Moremi in der Regel nicht an Selbstfahrer gerichtet sind, sondern überwiegend auf Fly-in, was dann nur organisierte Game Drives zur Folge hat, was überhaupt nicht unser Ding ist; wir fahren einfach lieber selbst.

Wenn man noch nie gecampt hat, sollte man sich das schon gut überlegen. Und dann kann ich nur empfehlen, unterwegs möglichst viele Hotel-/Lodgenächte einzustreuen, so wie wir das gemacht haben. Sonst könnte der Frust unterwegs wirklich zu groß werden.

Ich möchte noch nicht mal zu 100% einen weiteren Camping-Urlaub in Afrika ausschließen. Schließlich steht auch noch Sambia auf der Liste … da müsste ich mal recherchieren, ob das ohne Camper bezahlbar realisierbar ist. Dann aber definitiv nur im Bushcamper. Die Zeltdachvariante würden wir nie wieder nehmen.

Bei den Nationalparks haben uns Makgadikadi (also die Gegend um den Boteti River) und der Moremi super gefallen. Chobe fanden wir dieses Mal enttäuschend. Wir fragen uns immer noch, wie es sein kann, dass eine Reisezeit von nur 5 oder 6 Wochen später im Jahr so einen riesigen Unterschied machen kann. Central Kalahari fanden wir etwas enttäuschend, Kubu Island ebenso. Nxai Pan würden wir mittelmäßig einstufen. Wenn man eine passendere Jahreszeit wählt, als wir das getan haben, mit trockenem Wetter, sollte es hoffentlich bessere Sichtungen geben.

Die Fahrerei war insgesamt anspruchsvoll. Wir fanden Botswana anspruchsvoller zu fahren, als Tansania, was natürlich auch an der Nässe gelegen hat. Bei absoluter Trockenheit wüsste ich nicht, was man da mit 4x4-Erfahrung nicht schaffen sollte. Die Navigation war insbesondere im Moremi sehr anspruchsvoll. Es gab Phasen, da waren wir gefühlt überwiegend mit Navigation (ich) und Fahren (Martin) beschäftigt und konnten uns nicht wirklich auf die Tiersuche konzentrieren. Das bezieht sich aber nur auf den Moremi, in den restlichen Parks konnte man ganz gut navigieren.

Eine Wiederholung von Botswana wird’s vermutlich nicht geben. Dafür hat uns das Land insgesamt zu wenig begeistert (ja, ich traue mich, das zu schreiben, obwohl Bele mitliest! 😄 ). Vielleicht hat uns bei uns auch einfach nicht gepasst dieses Mal. Wenn wir die Reise evtl. dieses Jahr im September (mit Bushcamper!) gemacht hätten, könnte die Sache komplett anders aussehen - wer weiß das schon. 😐

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Reisebericht dem einen oder anderen, der auch mit dem Gedanken einer ersten Camping-Reise in Afrika spielt, etwas Orientierung geben. Genau für solche Ersttäter habe ich noch eine Liste von Dingen erstellt, die wir nützlich und von solchen, die wir weniger nützlich fanden. Ich hoffe, das hilft etwas! Ich war nämlich vor der Reise völlig überfordert beim Gedanken “Was müssen wir packen, was brauchen wir?”
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Themenstarter460 Beiträge · seit 201825. Feb. 2022 · #242
Exkurs: Nützliche und weniger nützliche Dinge

Nützliche Dinge


Seiden-Inlet für den Schlafsack
Gerade, wenn man in der heißen Jahreszeit unterwegs ist, ist das ideal. Den Schlafsack von Bushlore haben wir nur relativ selten benutzt, meist benutzten wir nur das dünne Inlet.

Microfaser-Handtücher
Leicht, trocknen schnell und sind platzsparend, einfach praktisch!

Leder-Arbeitshandschuhe
Waren leider nicht beim Bushlore Equipment dabei, sollte man sich aber unserer Meinung nach besorgen, damit man einfacher am Feuer und Holz herumwerkeln kann.

Kleine Trittleiter
War auch leider beim Bushlore-Equipment nicht dabei, aber ohne wäre es für mich mit dem Zeltauf- und -abbau schwierig geworden.

Kleine Lampen fürs Camp
Gerade wenn man keine Stirnlampe benutzt, schon recht nützlich, um etwas Licht im Camp zu haben. Leider hat nämlich unsere Lampe am Camper nicht funktioniert. Wir hatten uns in Maun 3 Stück gekauft, eine war eine Solarlampe. Dank des bescheidenen Wetters hätten wir uns die allerdings sparen können. Die war nämlich einfach immer leer.

Biologisch abbaubare Kosmetikprodukte

Hier hatten wir uns zuhause mit eingedeckt und hatten Öko-Shampoo, -Seife und -Sonnenschutz dabei.

Bio-Müllbeutel
Hatten wir auch von zuhause mitgebracht. So oft es ging, haben wir sie wiederverwendet, aber wenn man sie schon mit entsorgen muss, sind sie hoffentlich etwas schneller abbaubar, als die klassischen aus Kunststoff. Die aus Papier kann man natürlich verbrennen.

IMG_3541 by Nadine, auf Flickr

IMG_3542 by Nadine, auf Flickr

Bio-Reinigungsmittel (Allrounder)
Dieses Wunderprodukt hatte ich im Internet bestellt. Beworben wird es für Haare, Körper, Geschirr und Wäsche. Für die Haare haben wir es nicht ausprobiert, aber wir haben es als Handseife benutzt, als Waschmittel für die Wäsche und fürs Geschirr und es war wirklich klasse! Würden wir jederzeit wieder kaufen.

IMG_3358 by Nadine, auf Flickr

Eigenes Kopfkissen
Ein gutes Reisekissen habe ich vor einigen Jahren mal gekauft und nehme es gerne für deutsche Hotelzimmer (weil die Kissen einfach zu 90% kacke sind 😗 ) und auf dieser Reise war es mein persönlicher Luxusartikel. Man kann es praktisch zusammenrollen und es nimmt nicht so wahnsinnig viel Platz weg.

Gewürze in kleinen Portionen
Haben wir zuhause abgepackt und mitgenommen. Kleine Portionen Salz, Pfeffer, scharfe Mischung aus Chili und Paprika, sowie ein paar Päckchen Trockenhefe und etwas Pulver für Gemüsebrühe.

Außerdem noch Kleinigkeiten wie Panzertape und Kabelbinder für MacGyver-Aktionen und ein Erstehilfeset, falls die MacGyver-Aktionen mal in die Hose gehen sollten. 🤪

Überflüssige Sachen
Folgende Dinge, die wir von zuhause mitgenommen hatten, fanden wir nicht so wirklich brauchbar:

Uriwell
Sollte man für seinen Kopf und fürs gute Gefühl vielleicht tatsächlich mitnehmen, aber selbst mit meiner Mädchenblase kam ich nicht mal ansatzweise in die Verlegenheit, sie benutzen zu müssen.

Wäscheleine
Gab es schon im Auto und hätten wir daher nicht mitnehmen müssen. Die wurde allerdings in der Equipment-Liste von Bushlore nicht aufgeführt, daher sollte man sich vermutlich nicht drauf verlassen.

Wildkamera
Hatte zum Glück mein Vater und hat sie uns geliehen. Hat sich für uns insofern nicht richtig gelohnt, als dass wir a) kaum Tiere auf der Campsite hatten und b) wenn wir mal Tiere hatten, hatten wir die Kamera garantiert zur anderen Richtung ausgerichtet. Außerdem sollte man auf keinen Fall das Feuer in der Schusslinie der Kamera haben, wenn man es brennen lässt, denn dann hat man hinterher 500 Lagerfeuerbilder auf der SD-Karte.

Heated Shower und Porta Potty
Klar, das gehört auf die Liste. Habe ja schon zu Beginn geschrieben, dass wir die Heated Shower bei der Camperübernahme gleich wieder da gelassen haben. Viel zu umständlich zu bedienen und im November ist natürlich viel zu warm für das Ding. Porta Potty war eher für die Kopf auf der ersten Hälfte der Reise dabei.


Das war's von den Warmduschern 🙂 ! Die nächsten Reisen werden leider nicht nach Afrika gehen (Herr Warmduscher teilte mir mit, dass er eine Afrika-Pause brauche). Grob peilen wir September 2023 für Sambia an, aber das steht alles noch in den Sternen.

Vielen Dank, dass ihr dabei wart und uns gefolgt seid und vor allem so lange am Ball geblieben seid bei meinem Geschreibsel!
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897 Beiträge · seit 201725. Feb. 2022 · #243
Hallo Nadine,

schade, dass eure Reise nun vorbei ist, ich habe deinen Bericht mit Genuss gelesen. Und kann dich bzw euch so gut verstehen. Unsere Dachzelt-Erfahrung war auch nicht das, was wir noch einmal brauchen 😄

Jedenfalls herzlichen Dank für unterhaltsam Stunden 😘
Liebe Grüße Makra
6'152 Beiträge · seit 200625. Feb. 2022 · #244
hallo Nadine,
ich bin sehr gerne mitgereist und fand den Reisebericht sehr amüsant und ehrlich geschrieben, wir haben nur einige Tage mal mit einem namibi. Freund im Kaokofeld gecampt - ab da wussten wir, das ist nichts für uns , da bin ich der gleichen Meinung wie Du.
Auch die Selbstversorger-Unterkünfte im KTP war für uns o.k. haben es erlebt - das wars dann auch. Wir sind halt wie Ihr auch reine Lodgehopper - aber jeder soll seine Reise so gestalten, dass es für ihn passt und auch Urlaub ist. Wünsche Dir weiterhin entspannte Reisen egal wo hin.
Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
6'369 Beiträge · seit 201125. Feb. 2022 · #245
Hoi Nadine

Vielen Dank für den schönen und unterhaltsamen Reisebericht!
Mir ging es mit Botswana ähnlich, ich hab auch zu viel erwartet weil es immer wieder als so voll Tiere dargestellt wird und ich es deshalb Erwartungen a la Tansania oder der Massai Mara hatte...da kann Botswana tiermässig nicht mithalten.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2'240 Beiträge · seit 201125. Feb. 2022 · #246
picco schrieb:Hoi Nadine

Vielen Dank für den schönen und unterhaltsamen Reisebericht!
Mir ging es mit Botswana ähnlich, ich hab auch zu viel erwartet weil es immer wieder als so voll Tiere dargestellt wird und ich es deshalb Erwartungen a la Tansania oder der Massai Mara hatte...da kann Botswana tiermässig nicht mithalten.
genau der Meinung bin ich auch 😄 😵
"tiermässig u. landschaftlich" würd ich sogar ergänzen.

Liebe Nadine, danke für diesen unterhaltsamen Bericht - auch ich habe im Hintergrund bei Euch mitgelesen.
Liebe Grüsse Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
8'684 Beiträge · seit 201025. Feb. 2022 · #247
Nadine3112 schrieb:
Eine Wiederholung von Botswana wird’s vermutlich nicht geben. Dafür hat uns das Land insgesamt zu wenig begeistert (ja, ich traue mich, das zu schreiben, obwohl Bele mitliest! 😄 )
🤪 😄 Meine liebe Warmduscherin, ehrlich gesagt weiß ich nicht mal, ob es mir nicht ähnlich gegangen wäre, wenn meine erste Campingreise nach Botswana so verlaufen wäre 😕 . Ein bisschen kann ich zumindest einen Punkt nachempfinden: 2017 war ich ja an Ostern dort und fand das zwar alles sehr interessant mit dem vielen Grün und dem vielen Wasser, aber ob es mich so "erwischt" hätte 😐 ? Keine Ahnung..... Die Sichtungen waren damals auch etwas weniger als sonst (zumal mich Botswana ja ansonsten immer seeeehr verwöhnt!), aber da meine Söhne und Lilith dabei waren, für die jede Giraffe in Sichtweite schon eine Sensation war, habe ich das gar nicht als "schlimm" empfunden. Und inzwischen zählen für mich sowieso weniger die "üblichen" Sichtungen, als ganz andere Dinge.....

Ehrlich gesagt bin ich ja über jede/jeden froh, den das Land mit seinen vielen Facetten nicht fasziniert (zumindest wenn Normalbetrieb herrscht und die Menschen dort nicht unter dem fehlenden Tourismus leiden müssen), dann ist schon mehr Platz für mich 😎 ! Wie schön also, dass die Geschmäcker verschieden sind! Bleibt ruhig alle fort 🤪 🤪 🤪 !

Immerhin hat sich aus eurer Reisezeit und den ganzen anderen Umstände ein saukomischer Reisebericht ergeben 😄 , und alleine dafür müsste man Botswana ja dankbar sein 😗 .

Danke dir aber jetzt fürs Lesevergnügen und die wirklich sehr schönen Fotos und danke auch nochmal für den Roberts-Kurierdienst 😘 .

Liebes Grüßle von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2022
898 Beiträge · seit 201625. Feb. 2022 · #248
Liebe Warmduscher,

erstmal herzlichen Dank für den kurzweiligen Bericht! Mal was ganz anderes. Auch Eure Bilder sind klasse, vielen Dank auch dafür!
Spannend, wie unterschiedlich Eindrücke von "Ersttätern" sind. Klar, das liegt auch an der Jahreszeit (bei uns war es furztrocken), und am Auto (sagte ich, dass wir einen B..... ah, sagte ich! 😗 ). Wartet's ab, wie es bei uns weiter geht und wie unser Fazit ausfällt.

Also, danke nochmal, bis demnäxt mal wieder!
Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
84 Beiträge · seit 201825. Feb. 2022 · #249
Liebe Nadine,
vielen Dank für diesen erfrischenden Reisebericht, der ja Wettertechnisch voll in die Hose ging. Aber wir kennen das auch- wir sind meist im Jan/ Feb unterwegs und haben meist auch weniger Sichtungen... 😕
Tolle Bilder, die dann doch für vieles Entschädigen.

Liebe Grüße
PeWa
3 Flüsse in der Regenzeit Namibia mit Unterbrechung und abrupten Ende
210 Beiträge · seit 201725. Feb. 2022 · #250
Hallo Nadine,
Danke für den flott geschriebenen Bericht und Deine ehrliche Beschreibung Eurer Erfahrungen. Ihr hattet ja wirklich Pech mit dem Wetter!
Ich kann mir vorstellen dass er hilfreich ist für Fomis die das campen mal probieren wollen, aber es gibt natùrlich auch andere Erfahrungen…
Wie unterschiedlich die Geschmäcker und Ansprüche doch sind! Wir wären als Lodgehopper total unglücklich … Ab und zu haben wir auf unserer Reise auch in einer Lodge übernachtet, waren aber viel lieber mit dem Dachzelt unterwegs, mit dem wir keinerlei Schwierigkeiten bei An- und Abbau hatten. Uns liegt die Selbständigkeit einfach mehr, die Campingplätze fanden wir prima und selbst kochen macht uns Spass. Vielleicht hilft es dass wir sehr viel Erfahrung mit Camping haben und uns Primitivität nichts aus- und Improvisation Spass macht.
Aber jedem wie er es mag! Ist doch schön dass man auf vielerlei Weise reisen kann!

Nochmal Dank, auch für die schónen Photos!
Marianne
2018 Erfahrungen unserer Reise nach Namibia 2017 Stippvisite im Iran
1'166 Beiträge · seit 201725. Feb. 2022 · #251
Vielen Dank für eueren Leckerschmecker-Bericht zum die Lippen ablecken... bedanken möchte ich mich dem Wetter passend mit einem Bild aus der "mittelmäßigen" Nxai Pan. 😉 😛




Gruß,
Robin

PS. Angebot steht noch... ihr werdet auch bekocht. 😄
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zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2022
2'397 Beiträge · seit 201126. Feb. 2022 · #252
Liebe Nadine,
auch ich will mich noch mal bedanken für Deinen RB - für die tollen Fotos und die witzige und ehrliche Schilderung Deiner Eindrücke.
Teilweise konnte ich es nachempfinden, als Selbstfahrer und Camper hat man mit Problemen zu kämpfen, die einem auf einer geführten Lodgetour abgenommen werden. Dafür fehlt dann aber die Naturnähe und das stolze Gefühl, die Abenteuer alleine gemeistert zu haben. Ich denke, Dein Fazit wäre deutlich anders ausgefallen, wenn das Wetter nicht so über alle Maßen besch... eiden gewesen wäre.
Einen Tipp hätte ich jedenfalls fürs nächste Mal 😗 😈 : ein Bodenzelt erspart das lästige Auf- und Abbauen vor jedem Gamedrive.
LG aus Puerto,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
335 Beiträge · seit 201426. Feb. 2022 · #254
Hallo Nadine
Herzlichen Dank für deinen ehrlichen und unterhaltsamen Reisebericht. Ja das Wetter kann man (zum Glück) nicht beeinflussen. Wir sind auch Camper und wären in Lodges unglücklich. So unterschiedlich ist eben die Menschheit.
Ich wünsche euche zukünftig tierreichere Reisen mit besserem Wetter.
LG
Grosi
4'382 Beiträge · seit 201526. Feb. 2022 · #255
Hallo Nadine,
etwas verspätet kommt nun auch mein Dankeschön für Deinen flapsig-flotten Bericht und die hervorragenden Fotos - das muß man neidlos anerkennen. Das einzige, was mich ein bißchen gestört hat, war das Geflikr-Geflacker unter j e d e m Bild.
Du jammerst, was die Sichtungen betrifft, m.M. nach auf hohem Niveau - wer, bitte, hat hier schon mal einen Leoparden in Nxai erwähnt? Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern...
Ansonsten schließe ich mich Bele an:
Bleibt ruhig alle fort
😗
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
49 Beiträge · seit 202226. Feb. 2022 · #256
Hallo Nadine,
auch von mir ein herzliches Dankeschön für deinen ehrlichen und unterhaltsamen Bericht. Auch wenn es für euch nicht d e r Traumurlaub war hast du mit deinem Bericht bei mir die Neugier auf Botswana geweckt. Als bekennende Lodgehopperin wird es wohl noch etwas dauern. Mr. Sparschwein hat beim Anblick der Lodgepreise Schnappatmung bekommen und ist erstmal auf Kur. 😗
Ich drücke die Daumen, dass bei eurer nächsten Reise das Wetter wieder mitspielt.
LG Zwille
607 Beiträge · seit 201026. Feb. 2022 · #257
Hallo Nadine,
auch von mir vielen Dank für den unterhaltsamen Reisebericht.
Das Reinigungsmittel von Fibertec habe ich mir bestellt (es ist, glaube ich, das einzige Foto im RB, das nicht ganz gelungen ist). 😗
Zum "Unterthema" Tanzania versus Botswana Straße und Wege, da möchte ich mir diesen Kommentar erlauben:
Ich unterstelle euch, dass ihr nur wenige Gebiete in Tanzania selbst gefahren seid. (<5000km). Ich finde Tanzania stellt wesentliche höhere Anforderungen an Auto und Fahrer als Botswana. Ich nenne hier mal Nationalparks Selous, Nord-Ruaha, Uzungwa Berge, oder südlicher Mikumi. Orientierung ist da schwieriger als im Moremi und fahren im Nov. sowieso. Nicht zu vergessen der beschauliche Verkehr in Botswana auf den Teerstraßen, das ist Tanzania wirklich kein Spaß. Ich glaube auch dass das Grund ist, warum in Tanzania viele Touristen lieber nicht selbst fahren.
Ich wünsche euch viele tolle Erlebnisse außerhalb Afrikas, die werdet ihr sicherlich haben, vielleicht gibt es ja mal wieder was zu erzählen: Australien darf man wieder rein 🤪 , kann man auch wunderbar selbst fahren und nicht so teuer.
Viele Grüße Wolfgang
P.S.: wir sind keine Camper, aber auch keine Lodgehopper. Wir nehmen feste Unterkünfte und ganz selten eine Lodge, das geht auch in Botswana und Tanzania, allerdings nicht so einfach wie in Südafrika oder Namibia. Im Okt. waren wir 4 Wochen in Botswana und dabei nur in 2 Lodges.
141 Beiträge · seit 201127. Feb. 2022 · #258
Ohhhh, jetzt ist der Bericht echt beendet? Wie schade!
Eigentlich wollte ich gar keinen Botswana Bericht lesen, sondern mich zur Einstimmung auf die nächste Namibia Reise auf Namibia Infos konzentrieren, aber an deinem herrlich launigen und launischen Bericht kam ich wirklich nicht vorbei! Danke für die gute Abendunterhaltung,
Markandi
Als Volunteer in Uganda – Eine neue Erfahrung für eine „alte“ Afrikasüchtige http://www.birungi.org/2018/03/03/als-volunteer-in-uganda-eine-neue-erfahrung-fuer-eine-alte-afrikasuechtige/ Namibia 2020 - Nach Hause Dank Rückholprogramm https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299658-namibia-2020-nach-hause-dank-rueckholprogramm.html?rb=1&template=simple Als Volunteer im EHRA Wüstenelefanten Projekt https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/295500-als-volunteer-im-ehra-wuestenelefanten-projekt.html?rb=1&template=simple
137 Beiträge · seit 201027. Feb. 2022 · #259
Hallo Nadine, liebe Warmduscher,
nachdem ich die erste Stunde des Sonntags genutzt habe, um die letzten ca. 10 Seiten Deines Berichts zu lesen, melde ich mich auch nochmal.
Danke für den herzerfrischenden und immer wieder ein Schmunzeln ins Gesicht zaubernden Bericht, ein paar Situationen könnten wir gewesen sein -:).
Wir sind vor vielen Jahren in Afrika wieder zu Campern geworden, das wir seit den letzten Studienjahren ad acta gelegt hatten, und genießen es jedes Mal aufs Neue, allerdings hatten wir bisher kein großes Pech mit Regen. Wenn es geht, mixen wir auch immer einige Tage feste Unterkünfte drunter. Grad diskutieren wir über den nächsten Aufenthalt, mal sehen, wohin es uns verschlägt, Männe möchte lieber nach Südafrika, ich tendiere nochmal zu Kenia oder Tansania. Mal sehen, was das Omi-Dings so machen wird die nächsten Monate.

Nochmal ein dickes Danke, Du schreibst ganz toll und unterhaltsam, ganz zu schweigen von Deinen fantastischen Bildern.

Liebe Grüße, heute aus Italien
Gitta
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2022
548 Beiträge · seit 201627. Feb. 2022 · #260
Liebe Nadine,
was für ein vergnüglicher Reisebericht mit TOP Fotos, trotz eures Unbills - herzlichen Dank dafür !!!
Bei euch kamen halt wirklich mehrere Faktoren zusammen, die einem das Camping verleiden können. So viel Nässe von oben und dann das unleidige Dachzelt (ich mags auch nicht!). Schade! Dass trotzdem so ein launiger Reisebericht entstanden ist, finde ich großartig.
Deine Art von Humor gefällt mir sehr 😄

Schönen Abend noch, viele Grüße
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.