Grüner Wasserstoff

222 Antworten · 16,4k Aufrufe · gestartet 05. Nov. 2021 von travelNAMIBIA
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409 Beiträge · seit 202207. Dez. 2022 · #41
Vagabundo schrieb:Gestern im Deutschen Fernsehen, die Jagd nach grünem Wasserstoff. Hier sieht man die Dimension die auf diverse Länder zu rollt, auch für Namibia.

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/fakt/videosextern/die-jagd-nach-gruenem-wasserstoff-100.html

Gruß Waldi
Da kann man ja von der technischen Seite her gespannt sein, wie gut die Windräder dem Feinstaub/ Feinsand und 45°C Hitze widerstehen im jährlichen Ostwind, so auch Solarzellen, und sonstige Technik.
Es bleibt spannend.
Aber Platz ist ja genug da für einen großen Schrottplatz.
Viel Wasser wird benötigt und Arbeitsplätze könnte es geben zum Putzen der Solarzellen.
229 Beiträge · seit 202207. Dez. 2022 · #42
@Hajo52: verrätst du mir den Mehrwert deines letzten Beitrags?
Betrieb bei 45⁰C sind keine Herausforderung für technische Systeme.
Siehe Motorenkomponenten.
Auch Dichtungen gegen Feinststaub und Sand sind technologisch kein Neuland.
Aber Hauptsache, dagegen sein....
Herausforderung annehmen und umsetzen ist die Devise.
1'127 Beiträge · seit 202207. Dez. 2022 · #43
Die Dimensionen von Hyphen (und welche noch?) sind für ein Land wie Namibia schon atemberaubend, da kann man durchaus ins Grübeln kommen, ob die Kirche noch im Dorf blieb.

Nur die Elektrolyse braucht für die angepeilten Wasserstoffmengen geschätzt 15 TWh pro Jahr an elektrischer Energie. Das macht z. B. das 4-fache des nationalen Verbrauchs. Dazu kommt noch der Verbrauch für die Peripherie für den Export und nationale Verwertung.
Das ist schon gigantisch und jetzt soll dann auch noch "Eisen" erzeugt werden (siehe oben, NamibiaTravel). Es war auch schon von "Stahl" die Rede und das wäre nun wirklich das Pferd beim Schwanz aufzäumen, weil das Rundherum dafür in Namibia ja gar nicht vorhanden ist. Eine Rohstahlerzeugung in kleinem Maßstab würde sich mE betriebs- und volkswirtschaftlich kaum darstellen lassen. Und dann hat man erst Rohstahl. Was sollte damit geschehen? Auch wenn man mit Wasserstoff nur HBI (vulgo "Eisen") erzeugt und am Weltmarkt anbietet, ist die Größenordnungsproblematik die gleiche wie bei Stahl.
Das wird tatsächlich spannend, wie z. B. die Finanzierung dafür aufgestellt werden kann.

Und die Wüste ist durchaus ein denkbar unfreundliches Ambiente für PV, auch für Windkraft. Aber an den Problemlösungen wird ja auch schon seit Jahren getüftelt, ständig verbessert, es gibt ja Anlagen mit xhundert MW Leistung, aber einige Großprojekte sind solarthermisch.
Aber nur Hyphen alleine soll 5 GW installierte Leistung haben. Das ist schon was.
Man wird sehen
wobei PS. das, was BRD bilateral mit Namibia ausmacht, ein anderer Rahmen ist; das ist eh klar, aber hier nicht immer klar dargestellt.
Der Weg ist richtig, aber man sollte auch die Füße am Boden behalten, mM.
zuletzt bearbeitet 07. Dez. 2022
1'127 Beiträge · seit 202221. März 2023 · #45
Vielleicht interessiert es Jemand, was sich anderswo tut.
Think Big!! Scheint das Motto zu sein 😁 😄

Inside the Global Race to Turn Water Into Fuel
Hundreds of billions of dollars are being invested in a high-tech gamble to make hydrogen clean, cheap and widely available. In Australia’s Outback, that starts with 10 million new solar panels.

https://www.nytimes.com/2023/03/11/climate/green-hydrogen-energy.html

Fortescue green hydrogen goal needs 450GW of wind and solar by 2030
“ .... FFI will need to deliver 20GW of electrolysers a year by around 2029, and it will need to build twenty 80 metre wind turbine blades a day by that time, and 31 million solar modules a year....”
https://reneweconomy.com.au/fortescue-green-hydrogen-goal-needs-450gw-of-wind-and-solar-by-2030/

Der Kampf um die Ausrüstung der namibischen Projekte wird hart werden
zuletzt bearbeitet 21. März 2023
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200617. Apr. 2023 · #46
"Die enorm hohen Finanzierungskosten stellen ein großes Problem für die Umsetzung des Hyphen-Wasserstoffprojekts im Süden des Landes dar. Laut dem Sonderbeauftragten für die deutsch-namibische Energiekooperation, Rainer Baake, müssten die Zinsen zunächst gesenkt werden, um die Projekte finanzierbar zu machen. Es sei daher notwendig, dass die namibische Regierung Rechtssicherheit schaffe, um die Banken von der Machbarkeit zu überzeugen. Gegenüber Hitradio Namibia sagte Baake: „Wir diskutieren im Moment in Deutschland und auch auf der europäischen Ebene, wie wir einen Teil unserer höheren Kreditwürdigkeit exportieren können.” Dabei gehe es unter anderem um Garantien. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich nach Angaben von Hyphen auf umgerechnet beinahe N$ 240 Milliarden. Das Unternehmen hofft auf einen Baubeginn bis spätestens 2027. Ursprünglich war man bereits von 2025 ausgegangen." (Hitradio Namibia, 17.4.2023)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'677 Beiträge · seit 200717. Apr. 2023 · #47
"Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich nach Angaben von Hyphen auf umgerechnet beinahe N$ 240 Milliarden."

Wie auch in Europa phantastische grüne Träume. Der gesamte Staatshaushalt von Namibia beträgt N$ 60 Milliarden. Wird schon schiefgehen.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200617. Apr. 2023 · #48
Das stimmt schon, ist das vierfache des Staatshaushaltes. Aber da ist ja nix, denn für den Kampf gegen den Klimawandel soll Namibia 255 Milliarden Namibia Dollar bekommen 😉

Viele Grüße
Christian
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1'677 Beiträge · seit 200717. Apr. 2023 · #49
" ... soll Namibia 255 Milliarden Namibia Dollar bekommen 😉 "

Dann wird die Swapo in Windhoek den höchsten Wolkenkratzer der Welt bauen. 😄
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200629. Mai 2023 · #50
"Regierung und Hyphen unterzeichnen Machbarkeitsvereinbarung"
https://hitradio.com.na/regierung-und-hyphen-unterzeichnen-machbarkeitsvereinbarung/

"Hyphen: Namibia bis 2030 erstes klimaneutrales Land in Afrika"
https://hitradio.com.na/hyphen-namibia-bis-2030-erstes-klimaneutrales-land-in-afrika/
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1'127 Beiträge · seit 202229. Mai 2023 · #51
„Die Mühen der Berge haben wir hinter uns, vor uns liegen die Mühen der Ebenen“ (Brecht) und erinnert sich noch wer an die mutigen Ankündigungen auf Seite 1 dieses Themas?
Wie : …. “The first phase, which is expected to enter production in 2026, will see the creation of 2 gigawatts of renewable electricity generation capacity to produce green hydrogen for conversion into green ammonia, at an estimated capital cost of US$4.4 billion. Further expansion phases in the late 2020s will expand combined renewable generation capacity to 5 gigawatts and 3 gigawatts of electrolyser capacity, increasing the combined total investment to US$9.4 billion”, said HYPHEN CEO Marco Raffinetti....”

Mehr Lesestoff zur Realisierung und Realisierbarkeit hier:

https://www.kas.de/de/laenderberichte/detail/-/content/zwischen-hype-hoffnung-und-greif-baren-veraenderungen
Zwischen Hype, Hoffnung und greifbaren Veränderungen
.....
Von der Vision in die Wirklichkeit
„….. Politiker und Fachleute im In- und Ausland sind sich einig: Namibia hat das Potenzial, als Produzent des grünen Wasserstoffs in die erste Liga aufzusteigen. Die Regierung in Windhoek lässt bis jetzt keine Zweifel aufkommen, dass es ihr ernst ist mit dem Aufstieg. Auch kann sie mehr vorweisen mit ihren Plänen als nur heiße Wüstenluft: Das Projekt Hyphen ist ein konkreter Beweis für das über Europa hinausgehende internationale Interesse an Namibias Potential. Doch ohne umfassende, nachhaltige internationale Unterstützung, ohne die langfristige Einbindung internationaler Unternehmen und ihres Knowhows, aber auch ohne eine kluge, ressortübergreifende und weitsichtige Förder- und Wirtschaftspolitik kann der Traum vom Exportschlager und Jobgenerator grüner Wasserstoff kaum gelingen. Hat die namibische Politik das Personal, die Kompetenz und den langen Atem dafür?“

siehe auch

https://www.stiftung-klima.de/app/uploads/2023/03/EY_Endbericht_Namibia-gruene-Ammoniak-Studie_DE.pdf
„…. Die Finanzierbarkeit des Projekts ist das entscheidende Thema und spielt eine zentrale Rolle für Hyphen und andere Projekte vergleichbarer Größenordnung. Derzeit gibt es global keinen Markt für grünes Ammoniak, da der Preis gegenüber konventionell hergestelltem Ammoniak nicht wettbewerbsfähig ist. Investoren benötigen allerdings eine langfristige Marktperspektive, um die Erlöse und die Sicherheit ihrer Einlagen für die Projektlaufzeit einschätzen zu können. Externe Kapitalgeber wie Banken benötigen bei der Kreditvergabe ebenfalls eine langfristige Marktperspektive, um die Risiken beurteilen zu können. Um Innovationen in diesem Bereich zu unterstützen und neue Anwendungsfelder für grünes Ammoniak zu fördern, ist es wichtig, dass solche Projekte finanzielle Mittel für neue Märkte aquirieren können. Die Finanzierungskosten und deren Verfügbarkeit beeinflussen die Produktionskosten für grünes Ammoniak und die Zeit bis zur Markteinführung in besonderem Maße. Darüber hinaus können zusätzliche Einnahmequellen, wie die Vermarktung des überschüssigem grünen Wasserstoffs die Eintrittshemnisse in diesen Markt erheblich senken. Dies könnte auch ein Schlüssel sein, um kommerzielle Investitionen anzuziehen….“
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2023
409 Beiträge · seit 202229. Mai 2023 · #52
Bin mal gespannt darauf wenn das Kartenhaus des Klimaschwindels zusammenbricht, und was mit solchen fremdfinanzierten Projekten passiert, und wer den ganze Ammoniak kaufen soll, und wie viele Banken crashen, Denn die Fonds leihen sich das Geld, sie finanzieren nicht selbst. Das sieht man seit Jahren bei sog. "Investoren" u.a. in Deutschland, die sofort Ihr Geld nach Übernahme aus den Firmen abmelken und die übernommenen Firmen verschulden. Sie geben "ihren" gekauften Unternehmen nicht einmal Geld für Investitionen, diese müssen sich das Geld von den Banken leihen. 30% des Umsatzes Abführmarge sind in der Industrie nicht unüblich. Und wenn das abgeführte Geld geliehen werden muß. Tätigt hingegen der mittelständische Unternehmer Investitionen, muß der sich mit eigenem Vermögen den Banken gegenüber verbürgen, während die Banken den Fonds offenbar Geld ohne solche Sicherheiten hinterher werfen. Auch wenn so mancher vermeintliche Bankster das in Abrede stellen will. Solche Deals laufen ab auf einer Ebene, wo die üblichen "kleinen" Bankster nicht einmal Tea Boy spielen dürfen.
Diese verbrecherischen Aktivitäten von Politik und Finanzhaien bezahlen wieder die kleinen Sparer und unsere Enkel und Urenkel.
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2023
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200629. Mai 2023 · #53
Mehr Lesestoff zur Realisierung und Realisierbarkeit hier:
Finde ich immer lustig, wie irgendjemand was über Realisierbarkeit jetzt schon schreiben kann. Nun wurde ja erstmal vereinbart, eine Machbarkeitsstudie anzufertigen. Die zeigt ja erst, ob es überhaupt realisierbar und v. a. sinnvoll ist. Vorher ist alles Glaskugelei, außer den klaren Fakten: Namibia hat Wasser und Sonne für Energie 😉

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
409 Beiträge · seit 202229. Mai 2023 · #54
Lieber Christian,
leider sind auch in Namibia zu viele Menschen nicht lernfähig.
Ich habe in meinem Leben dutzender solcher weißer Elefanten in Namibia kommen und sterben sehen.
Einige sind gestorben aufgrund korrupter Politik.
Man kann nicht mit geliehenem Geld Milliardensummen in Projekte stopfen wo das winzige Steueraufkommen des Landes nicht einmal die Projektzinsen abdecken könnte. Um das zu erkennen braucht man kein Volkswirtschaftler zu sein, da reicht die schulische Mathematik völlig aus.
Hier rechnen sich Goldgräber aus daß aus Verblödistan riesige Summen Geld kommen, und was fehlt schießt der namibische Staat zu. Woher soll dieser das Geld denn nehmen? So verschulden wie Haiti oder Zimbabwe?
Träumt mal weiter und amüsiert Euch.
Und übrigens: Die Erfindung des Wasserstoffmotors stammt aus der ersten Hälfte der 1970iger Jahre aus Australien, das Patent kaufte die Ölindustrie und verfrachtete es für mehr als 30 Jahre in deren Safes....
LG
Hajo
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2023
1'127 Beiträge · seit 202229. Mai 2023 · #55
Aber das ist doch genau der Punkt, Christian
und lies doch was von dir auf der ersten Seite verlinkt wurde:
".... The first phase, which is expected to enter production in 2026....."
Und welch euphorisch/optimistische Zuschriften dazu kamen. PS11:40: Ich habe das von Anfang an für namibische Verhältnisse in dieser :Zeitschien für völlig utopisch gehalten.
Schon vor Corona und dem Ukrainekrieg und dem damaligen Zinsniveau wäre es für einen Staat und ein Unternehmen, ohne Eigenmittel und irgendwelche Referenzen für Projekte dieser Größenordnung, eine „mission: impossible“ gewesen, eine Finanzierung für sowas Gigantisches aufzustellen.
MM
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2023
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200629. Mai 2023 · #56
Schon vor Corona und dem Ukrainekrieg und dem damaligen Zinsniveau wäre es für einen Staat und ein Unternehmen, ohne Eigenmittel und irgendwelche Referenzen für Projekte dieser Größenordnung, eine „mission: impossible“ gewesen, eine Finanzierung für sowas Gigantisches aufzustellen.
Na ja, dahinter steht ja der deutsche Staat, der gerne den grünen Wasserstoff haben möchte. Das wird nur als "Privatunternehmen" nett verpackt. Und seit Corona wissen wir ja, wie schnell Deutschland hunderte Milliarden (sogar in Euro) mobilisieren kann 🙂 Und dann kommt noch der dauerhafte Drang der kolonialen Widergutmachung. Es gibt viele einfache und schnelle Wege 10 Mrd USD aus/von D zu bekommen.

Aber warten wir es ab. In einem Jahr dürften wir alle schlauer sein, ob es mit dem Thema vorangeht.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2023
1'127 Beiträge · seit 202229. Mai 2023 · #57
travelNAMIBIA schrieb:Na ja, dahinter steht ja der deutsche Staat, der gerne den grünen Wasserstoff haben möchte. Das wird nur als "Privatunternehmen" nett verpackt. Und seit Corona wissen wir ja, wie schnell Deutschland hunderte Milliarden (sogar in Euro) mobilisieren kann 🙂 Und dann kommt noch der dauerhafte Drang der kolonialen Widergutmachung. Es gibt viele einfache und schnelle Wege 10 Mrd USD aus/von D zu bekommen.
Danke Christian,
Kannst du bitte eine Quelle für diese insgeheime Erwartungshaltung angeben? Also dass der deutsche Staat selber Geschäfts- und/oder Finanzierungspartner sein will oder wird. Bisher wurde das nur für Machbarkeitsstudien und Pilotprojekte bekanntgegeben, aber ich lerne gerne dazu. Eine Beteiligung am Projekt selber wurde mW bisher nicht berichtet bzw. auf Anfrage verneint,
z. B. wird das hier
„….Das Projekt des Hyphen-Konsortiums zur Erzeugung von grünem Wasserstoff bzw. grünem Ammoniak ist privatwirtschaftlicher Natur. Einzelheiten des Projekts sind der Bundesregierung noch nicht bekannt. Die Bundesregierung unterstützt deutsche privatwirtschaftliche Unternehmen bei ihrer Handels- und Investitionstätigkeit im Ausland nach Prüfung u. a. mittels des Instrumentariums der Außenwirtschaftsförderung. Anträge des Hyphen-Konsortiums auf entsprechende Unterstützung liegen der Bundesregierung aktuell nicht vor……
„…..Das Projekt des HyphenKonsortiums zur Erzeugung von grünem Wasserstoff bzw. grünem Ammoniak ist privatwirtschaftlicher Natur. Die Bundesregierung ist nicht in die Geschäftstätigkeit des Hyphen-Konsortiums einbezogen….“

https://dserver.bundestag.de/btd/20/057/2005750.pdf

gebetsmühleartig in obiger Bundestagsanfrage wiederholt.

Grüße und Danke für Infos zum Thema
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2023
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200629. Mai 2023 · #58
Nein, der Staats ist nicht Eigentümer, aber die Gespräche zum grünen Wasserstoff laufen ja seit Beginn an v. a. auch auf bilateraler Ebene ab. Es steckt also ein durchaus insgesamt übergeordnetes Interesse dahinter: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/namibia-gruener-wasserstoff-habeck-101.html

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
409 Beiträge · seit 202229. Mai 2023 · #59
travelNAMIBIA schrieb:Nein, der Staats ist nicht Eigentümer, aber die Gespräche zum grünen Wasserstoff laufen ja seit Beginn an v. a. auch auf bilateraler Ebene ab. Es steckt also ein durchaus insgesamt übergeordnetes Interesse dahinter: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/namibia-gruener-wasserstoff-habeck-101.html

Viele Grüße
Christian
Hi Christian,
ARD und ZDF sind bekannternmaßen Propagandaoutlets von RotGrünen Parteiinteressen. Märchenstunde was von dort kommt.
Es werden Hoffnungen geschürt was durchaus als Verarsche angesehen werden kann. Möglichkeiten werden abgeklopft. In Namibia erwächst aus alter Gewohnheit gleich ein riesengroßer weißer Elefant. Wenn ich das alles aus dem Investitionsgüterbereich für Produktionsmittel nicht seit Jahrzehnten kennen würde, würde ich das wohl auch naiv glauben.

Erkundige Dich mal parallel wie weit das norwegische Wasserstoff-Projekt ist.
Wenn die verbrauchbare Menge von dort reicht, glaubst Du dafür werden sie über einen mehr als zenhnfachen Abstand den Ammoniak aus Namibia holen den sie dann evtl. nicht mehr brauchen?
Es zählt nur eines, nämlich die Wirtschaftlichkeit, Und da zählt jeder Zehntel-Cent. Last Minute Delivery, denn Lagerkapazitäten sind zum einen nicht da und kosten eine Unmenge Geld.
LG
Hajo
zuletzt bearbeitet 29. Mai 2023
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200629. Mai 2023 · #60
Noch was aktuelles dazu:
"Die Regierung plant offenbar den Kauf von Anteilen an dem geplanten Wasserstoff-Projekt im Tsau-||Khaeb-Nationalpark. Durch ein Abkommen mit Hyphen Hydrogen Energy hat die Regierung die Option, 24 Prozent der Anteile zu erwerben. Eine Option, die man nach Angaben von Wasserstoff-Kommissar James Mnuype wahrnehmen wolle. Gegenüber der DW erklärte Mnuype, dass es für ihn keine Frage des “ob”, sondern des “wann” sei. Insgesamt habe die Regierung demnach sechs Monate Zeit, um die Anteile zu erwerben. Im Entwicklungsstadium würden sich die Kosten auf umgerechnet etwa N$ 450 Millionen belaufen. Dafür habe man jedoch bereits genügend Zuschussmittel mobilisiert, so Mnyupe weiter. Sollte das Projekt dann nach der Machbarkeitsstudie zu einem Finanzierungsabschluss kommen, würden die Kosten für Namibia allerdings noch einmal drastisch steigen. Das Gesamtvolumen des Projekts wird aktuell auf umgerechnet rund N$ 200 Milliarden geschätzt. Laut Mnuype bestehe dann jedoch die Möglichkeit, Anteile abzugeben." (Hitradio Namibia, 29.5.2023)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
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