Fragen zu Safari im Januar

15 Antworten · 2'619 Aufrufe · gestartet 01. Nov. 2021 von liene09
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Themenstarter28 Beiträge · seit 201401. Nov. 2021 · #1
Hallo zusammen,

mein Mann und ich waren bereits in Namibia, Botswana und Südafrika auf Selbstfahrer-Safaris und planen jetzt, spontan im Januar nach Tansania und Sansibar zu fahren. Wir haben bereits einen guten Anbieter für das Fahrzeug inklusive Fahrer erhalten, die uns auch super bei der Tourenplanung unterstützen. Die momentane Planung für eine 10-tägige Safari sähe so aus:

Day 1 Tarangire Over Night at (Public campsite)
-Eintritt 2x 50 USD
-Camping 2x35 USD
-Insgesamt 170 USD

Day 2 von Tarangire nach Lake Manyara over night at Migombani Camp
-Eintritt 2x 50 USD
-Camping 2x35 USD
-Insgesamt 170 USD

Day 3 Ngorongoro Krater (ohne in den Krater runter)
-Eintritt 2x60 USD
-Auto 40 USD
-Camping 2x50 USD
-Insgesamt 280 USD

Day 4 von Ngorongoro in die Ndutu-Region (Special Camp sites)
-Eintritt Serengeti 2x70 USD
-Camping 2x35 USD
-Insgesamt 210 USD

Day 5 Ndutu-Region (Special Camp sites)
-Eintritt Serengeti 2x70 USD
-Camping 2x35 USD
-Insgesamt 210 USD

Day 6 Serengeti/Seronera Campsite
-Eintritt 2x70 USD
-Camping 2x35 USD
-Insgesamt 210 USD

Day 7 Serengeti/Seronera Public Campsite
-Eintritt 2x70 USD
-Camping 2x35 USD
-Insgesamt 210 USD

Day 8-10 Way back to Arusha
- Vielleicht auf dem Rückweg nochmal einen Tag in der Ndutu-Region? (Wenn ja: 210 USD on top)

Ich habe ein paar Fragen zu unserer Route, bei denen ich mich über eure Unterstützung freuen würde:
-Würdet ihr sagen, dass die geplante Route so gut umsetzbar ist oder würdet ihr daran etwas verändern? Ich hatte überlegt, ob wir am Anfang noch einen Tag im Tarangire dranhängen sollten und auch beim Rückweg bin ich mir noch nicht sicher, wie wir die Tage bestmöglich gestalten können.
- Sollte man unbedingt auch in den Ngorongoro Krater rein Fahren oder reicht es, am Rand zu bleiben?
-Wir versuchen, das Budget ein bisschen zu kalkulieren - wie oben beschrieben wären das jetzt bei folgender Kalkulation: 1670 USD (mit Puffer 2000 USD) für Park-Gebühren und Camping plus 1250 USD für das Fahrzeug (125 USD pro Tag). Schätzt ihr das realistisch ein oder haben wir irgendwas wichtiges bei den Parkeintritten/Übernachtungen vergessen? Dass da natürlich noch Gebühren für Sprit, Essen etc. on top kommen, ist klar.

Ich freue mich über eure Tipps!
2'397 Beiträge · seit 201101. Nov. 2021 · #2
Hallo liene09,
ich bin ein großer Fan des Tarangire NP, aber für eine Nacht lohnt es sich nicht. Die gesparte Nacht würde ich der Ndutu-Region zuschlagen, im Januar sind die Chancen gut, dass die Migration in der Gegend ist. Da es Euer 1. Aufenthalt in TZ ist, würde ich einen Besuch des Ngorongoro-Krater nicht versäumen wollen, auch wenn es sauteuer ist. Aber seht es als eine "once in a lifetime"-Investition an.
Und was wollt Ihr auf Zanzibar? Wenn es nur um Badeurlaub geht, würde ich das streichen und die Tage der Safari (Tarangire!) zuschlagen. Es gibt schönere Stranddestinationen. Solltet Ihr an muslimischer Kultur interessiert sein, sieht es wieder anders aus.
Ich habe mich jetzt nicht aktuell informiert, aber die Special-CS kosten mindestens 50 US$ ppn. Lohnt sich mE aber auf jeden Fall.
LG aus Puerto de la Cruz,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
6'369 Beiträge · seit 201101. Nov. 2021 · #3
Hoi liene09

Der Anfang macht für mich keinen Sinn.
Ihr fahrt (wohl vom Kilimanjaro Airport her) in den Tarangire NP um am nächsten Morgen weiter zum Lake Manyara NP weiterzufahren.
Der Tarangire benötigt mindestens 2 Nächte, sonst sehr Ihr nebst der Unterkunft wohl nicht so viel.
Den Lake Manyara kann man so dazwischenschieben wenn man früh vom Tarangire her kommt und die Nacht in Mto wa Mbu verbringt.
Wenn man aber den ganzen Park bis zu den heissen Quellen sehen und vielleicht noch über den Baumwipfelpfad gehen will wirds etwas stressig.
Ngorongoro...tja...muss man mal gesehen haben, von unten natürlich.
Von oben seht Ihr nicht wirklich was, da sind auch Büffel nur kleine Punkte.
Aber man kann ihn auch weglassen und dafür Ndutu und die Serengeti mehr geniessen.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
272 Beiträge · seit 201901. Nov. 2021 · #4
Hi,

Ich will mich kurz halten

1.) Tarangire für eine Nacht ist Unsinn. Eher Lake Manyara weglassen, wenn es sich zeitlich nicht anders ausgeht.
2.) Fahrt in den Ngorongoro-Krater hinein ist ein Muss. Ihr fahrt ja auch nicht zu den Salzburger Festspielen, um euch das Opernhaus und die Konzertsäle von außen anzuschauen.
3.) Kosten. Das aktuelle Preisblatt für die Nationalparks ist hier:
https://www.tanzaniaparks.go.tz/uploads/publications/en-1615966435-NEWTARIFF.pdf
Für die Ngorongoro Conservation Area habe ich nichts Aktuelles im Netz gefunden. Bitte beachtet, dass Ndutu genau an der Grenze von Nationalpark und NCA liegt! Am sichersten ist es, sich die Gebühren vom Fahrzeugvermieter geben zu lassen, der hat die aktuellen Listen vorliegen und kann die Route entsprechend optimieren. Das gilt auch für die Park Fees und sonstigen Gebühren für Fahrzeug und Guide.

Viel Spaß beim weiteren Planen!
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2021
Themenstarter28 Beiträge · seit 201401. Nov. 2021 · #5
Vielen Dank für eure schnellen Antworten.

Ich habe basierend auf euren Tipps die Route etwas angepasst

Day 1 Tarangire (Anreise aus Arusha)
Day 2 Tarangire
Day 3 Tarangire
Day 4 Früh von Tarangire nach Lake Manyara Migombani Camp
Day 5 Von Lake Manyara Migombani Camp zum Ngorongoro Krater
Day 6 Von Ngorongoro Krater in die Ndutu-Region
Day 7 Ndutu-Region und weiter richtung Seronera Campsite
Day 8 Seronera Campsite
Day 9 Ndutu-Region
Day 10 Ndutu-Region und Rückreise nach Arusha (Zwischenstopp Mount Meru?)
Day 11 Ankunft in Arusha

Ich frage mich, ob wir lieber auf einen der Parks verzichten sollten (vielleicht Lake Manyara), um etwas "Stress" rauszunehmen.
1'737 Beiträge · seit 201001. Nov. 2021 · #6
Hallo

Zuerst mal zu Deinen Preisen: da kommt überall noch die Mehrwertsteuer drauf + Auto + Fahrer Eintritt + Camping + eventuell Koch bei Campingtour. Egal wie Du dich entscheidest, bei Hin- oder Rückfahrt zahlst Du einen Tag doppelt (Serengeti und Ngorongoro)

Für ein erstes mal wäre für mich der Krater ein Muss. Wenn Du Dich dagegen entscheidest, macht es keinen Sinn, dort zu übernachten. Die Simba Campsite ist nicht schön, dann gleich bis Ndutu. Wir waren dieses Jahr im Februar im Tarangire und zu dieser Jahreszeit recht enttäuscht - weniger Tiere als zur Trockenzeit und eine einzige Tsetseplage. 2 Nächte sollten da reichen. Was verstehst Du unter Zwischenstopp Mt. Meru?

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2021
Themenstarter28 Beiträge · seit 201401. Nov. 2021 · #7
Botswanadreams schrieb:Hallo

Zuerst mal zu Deinen Preisen: da kommt überall noch die Mehrwertsteuer drauf + Auto + Fahrer Eintritt + Camping + eventuell Koch bei Campingtour. Egal wie Du dich entscheidest, bei Hin- oder Rückfahrt zahlst Du einen Tag doppelt (Serengeti und Ngorongoro)

Für ein erstes mal wäre für mich der Krater ein Muss. Wenn Du Dich dagegen entscheidest, macht es keinen Sinn, dort zu übernachten. Die Simba Campsite ist nicht schön, dann gleich bis Ndutu. Wir waren dieses Jahr im Februar im Tarangire und zu dieser Jahreszeit recht enttäuscht - weniger Tiere als zur Trockenzeit und eine einzige Tsetseplage. 2 Nächte sollten da reichen. Was verstehst Du unter Zwischenstopp Mt. Meru?

LG
Christa
Hallo Christa,
ich hatte eigentlich gedacht, dass man auf der Höhe einen Zwischenstopp machen könnte, habe jetzt aber auch gesehen, dass das wenig Sinn macht. Was ist denn wohl eine gute Höhe für den Rückweg von der Serengeti zurück nach Arusha? Vielleicht Lake Manyara und dann hängt man das eher am Ende dran und überspringt den Stop am Anfang der Reise?

Noch eine generelle Frage: Da wir noch nicht fest gebucht haben, meinte die Auto-Vermietung zu uns, dass wir wenn möglich die Reise nicht wie geplant Anfang Januar sondern ist Mitte Januar beginnen sollten, da es ab Mitte Januar noch besser für die Migration wäre. Würdet ihr da zustimmen?
1'737 Beiträge · seit 201001. Nov. 2021 · #8
Von Seronera kannst Du problemlos an einem Tag zurück fahren. Da wäre kein Zwischenstopp nötig. Je später, desto besser für die Migration in Ndutu. Der Lake Manyara wäre für mich kein Muss, da er einen sehr hohen Wasserstand hat. Eher würde ich einen Tag im Arusha NP verbringen.
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
387 Beiträge · seit 202101. Nov. 2021 · #9
Ich beteilige mich nun auch mal an den Empfehlungen, basierend auf Deiner geänderten Planung.

Sofern Du Tage einsparen möchtest, dann würde ich den Lake Manyara weglassen.

Sofern Du finanzielle Budgetrestriktionen hast, würde ich Ngorongoro Crater weglassen. Du musst dann sicherlich innerlich damit klar kommen, dass Du an einem weltberühmten Big Sight vorbeigefahren bist. Aber nicht nur ich, auch diverse andere Mitglieder hier haben schon geäussert, dass sie ein zweiter Besuch nicht reizen würde. Der Crater bietet nicht mehr als Deine anderen Ziele auch, es ist der Mythos, der alle beim ersten Mal hinfahren lässt.

Zu Deiner Frage nach der Migration: Januar/Februar ist die Zeit der Geburten in Ndutu, das wird sich auf jeden Fall lohnen, daher würde ich Dir empfehlen, einen Tag dranzuhängen in Ndutu, Du wirst Dich nicht satt sehen können an diesem Schauspiel. Und ja, die Empfehlung 2 Wochen später zu fahren, ist sicherlich sinnvoll im Hinblick auf die Gnu-Geburten.

Mount Meru: der liegt ja im Arusha Nationalpark. den fand ich zwar als Einstieg in die Safari zu Beginn der Reise ganz ok, aber die anderen Parks bieten einfach mehr. Kannst Du mE weglassen, wenn ihr nur so kurze Zeit im Land seid. Dafür würde ich Dir was anderes empfehlen. Du wirst überall auf Massai treffen, die Du mit Deinem Auto passieren wirst. Vielleicht kommen im Laufe Deiner Reise Fragen auf, was das für ein Volk ist und das Interesse, das auch mal aus der Nähe zu betrachten. Ich war begeistert vom touristischen Massai-Dorf Olpopongi, erstklassige Einführung in die Massai-Kultur, dauert etwa 1/2 oder 1 Tag, melde Dich vorher an. Dort könnt ihr auch im Kral übernachten, es gibt fliessend Wasser für die Touris und leckeres lokales Essen, ist allerdings kein Camping, wird wohl etwas teurer sein, Preise kenne ich nicht. Das fände ich einen guten Ausklang in der Nähe von Arusha und würde zeigen, dass Du Dich nicht nur für Tiere, sondern auch für die Kultur des Landes interessierst. Tagesausflug ohne Übernachtung ist auch möglich, das haben wir gemacht.
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2021
Themenstarter28 Beiträge · seit 201401. Nov. 2021 · #11
picco schrieb:Hoi liene09
Hast Du Dir mal angeschaut wo der Mt.Meru liegt?
Ich glaub das würde Deine Frage betreffend des Mt.Meru schon klären.
Ja, das hatte ich ja geschrieben, dass sich das erledigt hat - hatte einen Denkfehler. 🙂
JP K schrieb:Ich beteilige mich nun auch mal an den Empfehlungen, basierend auf Deiner geänderten Planung.
Sofern Du Tage einsparen möchtest, dann würde ich den Lake Manyara weglassen.

Sofern Du finanzielle Budgetrestriktionen hast, würde ich Ngorongoro Crater weglassen.

Ich war begeistert vom touristischen Massai-Dorf Olpopongi, erstklassige Einführung in die Massai-Kultur, dauert etwa 1/2 oder 1 Tag, melde Dich vorher an. Dort könnt ihr auch im Kral übernachten, es gibt fliessend Wasser für die Touris und leckeres lokales Essen, ist allerdings kein Camping, wird wohl etwas teurer sein, Preise kenne ich nicht. Das fände ich einen guten Ausklang in der Nähe von Arusha und würde zeigen, dass Du Dich nicht nur für Tiere, sondern auch für die Kultur des Landes interessierst. Tagesausflug ohne Übernachtung ist auch möglich, das haben wir gemacht.
Danke für deine ausführlichen Tipps. Den Tipp mit dem Massai-Dorf finde ich super - wir hatten eh geplant, am Anfang oder Ende zwei Nächte in Arusha dranzuhängen, um dort eine Schule zu besuchen, die wir unterstützen und könnten das dann optimal mit dem Besuch von dem Massai-Dorf verbinden. Wegen des Ngorongoro-Kraters müssen wir echt nochmal überlegen, ob sich das so sehr lohnt oder nicht. Danke.
Botswanadreams schrieb:Von Seronera kannst Du problemlos an einem Tag zurück fahren. Da wäre kein Zwischenstopp nötig. Je später, desto besser für die Migration in Ndutu. Der Lake Manyara wäre für mich kein Muss, da er einen sehr hohen Wasserstand hat. Eher würde ich einen Tag im Arusha NP verbringen.
Ach super, das ist gut zu wissen, dass man von Seronera direkt zurück fahren kann. Und die Option mit dem Arusha NP finde ich auch gut. Danke!
Themenstarter28 Beiträge · seit 201426. Nov. 2021 · #12
Hallo zusammen,
wir sind nun deutlich weiter mit unseren Planungen und haben dank Zornis Empfehlung in einem anderen Beitrag bei Adventure Kaskazini gebucht. Dank der vielen hilfreichen Beiträge hier im Forum sind wir nun auch schon um einiges schlauer.

Unsere momentane Planung sieht folgendermaßen aus:

Day 1 Morgens von Arusha nach Lake Manyara (Übernachtung Manyara Migombani Camp)
Day 2 Mittags/Nachmittags von Lake Manyara in die Ndutu-Region
Day 3 Von der Ndutu-Region nach Seronera
Day 4 Seronera
Day 5 Von Seronera zurück in die Ndutu-Region
Day 6 Ndutu-Region
Day 7 Von der Ndutu-Region und zum Ngorongoro (Simba A public Campsite)
Day 8 Ngorongoro Krater (Simba A public Campsite)
Day 9 Morgens Fahrt von Ngorongoro Krater zum Tarangire (Public Campsite)
Day 10 Tarangire (Public Campsite)
Day 11 Tarangire und dann zurück nach Arusha


Nun meine Fragen:
1. Was haltet ihr von der Tour? Würdet ihr etwas verändern?
3. Meint ihr, es ist besser, am Ngorongoro Krater wie momentan geplant zwei Nächte zu verbringen, oder reicht eine Nacht, am nächsten Morgen fährt man früh in den Krater hinein und dann am Nachmittag zum Tarangire? Oder ist dafür die Strecke zu weit?
2. Wir möchten die meiste Zeit im Dachzelt campen, würden aber gerne 1 oder 2 Nächte in einer Lodge verbringen. Habt ihr eine Empfehlung (vorzugsweise in der Serengeti) für eine gute bezahlbare Lodge, in der wir mal etwas vom Dachzelt "entspannen" können?


Viele Grüße
Liene09
2'397 Beiträge · seit 201126. Nov. 2021 · #13
Hallo Liene 09,
machbar ist die Tour so.
Da Ihr im Januar unterwegs sein, würde ich den Schwerpunkt auf die Migration legen. (Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, ist übrigens Glückssache, wir hatten die Migration auch schon Weihnachten in Ndutu.) Also würde ich Lake Manyara weglassen und direkt zum Krater fahren. Am nächsten Morgen in den Krater und dann am Nachmittag nach Ndutu. Damit hast Du 2 Nächte mehr für Ndutu. Die 2 Nächte Seronera würde ich so lassen, auch Tarangire am Schluss.
Wegen einer bezahlbaren Lodge frag am Besten Steys von Kaskazini. Wir waren, wenn wir nicht gezeltet haben, immer in der Ndutu Safari Lodge. Aber für die ist Januar natürlich Peak Season - billig wird das nicht!
LG aus Puerto de la Cruz,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
6'369 Beiträge · seit 201126. Nov. 2021 · #14
Hoi Liene09
liene09 schrieb:1. Was haltet ihr von der Tour? Würdet ihr etwas verändern?
Machbar...ich würds etwas anders machen, hier mein Vorschlag:
Tag 0: Ankunft mit dem Flieger, nehm ich mal an...Übernachtung in Arusha.
Tag 1: Morgens von Arusha Mto wa Mbu, geführter Dorfrundgang oder Abstecher in den Lake Manyara NP, am soäteren Nachmittag Weiterfahrt nach und Übernachtung in/bei Karatu.
Tag 2: Weiterfahrt nach Ndutu, vielleicht mit Abstecher in die Olduvaischlucht, und Gamedrive und Übernachtung in Ndutu in der NCA
Tag 3: Weiterfahrt nach Seronera bevor ein weiterer Tag in der NCA bezahlt werden muss, Gamedrive in Seronera und Ndutu/Serengeti
Tage 4-7: Gamedrives in der Serengeti bzw. in der NCA
Tag 7: Gamedrive in Ndutu/NCA und nachmittags zum Ngorongoro (Simba public Campsite)
Tag 8: Ngorongoro Krater (Simba public Campsite)
Tag 9: Ngorongoro-Krater, nachmittags Fahrt zum Tarangire (Public Campsite, so 3,5 bis 4,5h Fahrt, würd ich schätzen)
Tag 10: Tarangire (Public Campsite)
Tag 11: Tarangire und dann zurück nach Arusha, spätabends Abflug(?)
liene09 schrieb:Meint ihr, es ist besser, am Ngorongoro Krater wie momentan geplant zwei Nächte zu verbringen, oder reicht eine Nacht, am nächsten Morgen fährt man früh in den Krater hinein und dann am Nachmittag zum Tarangire? Oder ist dafür die Strecke zu weit?
Das hat sich für mich schon mit meinem Vorschlag geklärt. Ich hab von der Ngorongoro Picnicsite bis Karatu (ca. 40km) mit 20km/h und von Karatu zur Tarangire Public Campsite (ca100km) mit 50km/h gerechnet, ohne Pause wären das dann 4 Stunden. Um vor dem Eindunkeln da zu sein und die Zelte noch aufstellen zu können solltet Ihr also spätestens um 13:30 mit der Ausfahrt aus dem Ngorongoro beginnen.
liene09 schrieb:Wir möchten die meiste Zeit im Dachzelt campen, würden aber gerne 1 oder 2 Nächte in einer Lodge verbringen.
Dachzelt???
Würd ich nicht wollen, denn damit verbaut man sich die genialen Hubdächer, die in Ostafrika üblich sind.
Man hat dann also Fensterblick statt Rundumblick...dabei ist doch gerade der Rundumblick das Schöne!
Am Fenster komm ich mir immer so wie im Zoo hinter Glas ausgestellt vor...
Nehmt doch Bodenzelte, wie in Ostafrika üblich 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 26. Nov. 2021
Themenstarter28 Beiträge · seit 201426. Nov. 2021 · #15
KarstenB schrieb:Hallo Liene 09,
machbar ist die Tour so.
Da Ihr im Januar unterwegs sein, würde ich den Schwerpunkt auf die Migration legen. (Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, ist übrigens Glückssache, wir hatten die Migration auch schon Weihnachten in Ndutu.) Also würde ich Lake Manyara weglassen und direkt zum Krater fahren. Am nächsten Morgen in den Krater und dann am Nachmittag nach Ndutu. Damit hast Du 2 Nächte mehr für Ndutu. Die 2 Nächte Seronera würde ich so lassen, auch Tarangire am Schluss.
Wegen einer bezahlbaren Lodge frag am Besten Steys von Kaskazini. Wir waren, wenn wir nicht gezeltet haben, immer in der Ndutu Safari Lodge. Aber für die ist Januar natürlich Peak Season - billig wird das nicht!
LG aus Puerto de la Cruz,
Karsten
Ja das ist ein guter Tipp, ich möchte auch gerne so viel Zeit wie möglich in der Serengeti verbringen. Den Stop Lake Manyara würde ich aber als "sanften Einstieg" am Anfang glaube ich schon noch lassen. Aber durch die gesparte Nacht im Krater hätten wir zumindest eine weitere Nacht in der Serengeti. Danke!
picco schrieb:Tag 2: Weiterfahrt nach Ndutu, vielleicht mit Abstecher in die Olduvaischlucht, und Gamedrive und Übernachtung in Ndutu in der NCA
Danke dir auch für deine Tipps. Auch auf die Gefahr hin, dass die Frage etwas bescheuert ist: Aber wo genau ist der Unterschied zwischen NCA Ndutu und Serengeti Ndutu? Oder schaut man einfach, wo die Migration gerade ist und macht davon abhängig, wo genau man sich aufhält - ob NCA oder Serengeti?
picco schrieb:
Tag 11: Tarangire und dann zurück nach Arusha, spätabends Abflug(?)
Wir haben am Ende nochmal 2 Tage in/um Arusha, sodass wir dann den Tag im Tarangire noch ganz gut nutzen könnten, da wir ja auch zwei Tage vorher erst am Nachmittag dort ankommen.
6'369 Beiträge · seit 201127. Nov. 2021 · #16
Hoi liene09
liene09 schrieb:Auch auf die Gefahr hin, dass die Frage etwas bescheuert ist: Aber wo genau ist der Unterschied zwischen NCA Ndutu und Serengeti Ndutu? Oder schaut man einfach, wo die Migration gerade ist und macht davon abhängig, wo genau man sich aufhält - ob NCA oder Serengeti?
Ndutu ist zum Teil in der NCA und zum Teil in der Serengeti. Oder anders gesagt hat die NCA wie auch die Serengeti eine Region, die Ndutu heisst und beide liegen direkt aneinander. So zumindest die Infos die ich von mehreren Guides habe. Da darf man nicht einfach rüber, aber einen Grenzzaun odrr so was gibts natürlich nicht. Wenn man Pech hat sind Herden in Ndutu, aber halt in der Serengeti während man in der NCA ist oder umgekehrt, wobei die Tiere sich nicht um die menschengemachten Grenzen kümmern.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)