Vom Familienabenteuer zum Campingabenteuer...

46 Antworten · 4'935 Aufrufe · gestartet 30. Okt. 2021 von binca75
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Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201530. Okt. 2021 · #1
Liebe FoMis...,

nachdem wir unsere Namibia-Botswana-Reise nun 2 Mal verschieben mussten, haben wir die Flugbuchung für nächstes Jahr gewagt. Unser Flug geht wie immer nach Windhoek. So weit... so gut...
2020 sollte es eigentlich "nur" ein weiteres Mal in den Caprivi gehen. Daraus wurde eine Namibia-Tour mit möglichst günstigem Botswana-Anteil. Gebucht hatten wir alles über Namibia Click&Travel, worüber wir im Nachhinein sehr glücklich waren. So konnten wir auch unsere Reise, die 2021 geplant war, ohne Probleme absagen.
Tja, und nun sind unsere beiden Jungs 13 und werden im Sommer 14 Jahre alt... 😉 Schon länger haben wir uns mit dem Gedanken beschäftigt, aus dem Lodge-Hopping mal eine naturnahere Camping-Variante zu machen. Und jetzt ist scheinbar der Zeitpunkt gekommen, dieses für uns gewagte Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Ich habe schon in so einigen Reiseberichten gestöbert... Mir schwant ein gesunder Mix aus Camping und hin und wieder einer festen Unterkunft. Etosha würden wir ausklammern und stattdessen von Windhoek relativ schnell Richtung Okavango fahren. Ich hatte in einem Reisebericht gelesen, dass es Lodges gibt, die auch ein Abendessen für Camper anbieten. Finde ich auch prima.
Auf dem Weg Richtung Norden bin ich über die Tigerquelle Guestfarm gestolpert.
Ein Baumhaus im Ngepi Camp wünschen sich Lenni und Matthis. Ich würde gerne die Floodplain-Tour mit Dan machen. Wieder mal: So weit... so gut... 😗 In Kasane könnte ich mir die Chobe River Cottages vorstellen. Die hatten wir schon mal im Angebot. Aber dann wird das Ganze schwieriger... Wir würden uns gerne auf der Botswana-Seite noch ein wenig am Chobe herumtreiben.. Also: Ihaha oder/und Savuti... und von dort etwas "Moremi-Luft" schnuppern. Maun (Discovery B&B ) wäre insofern gut, da wir einen "Okavango-Delta-Flug" 2019 zu Weihnachten bekommen haben, der immer noch auf Einlösung wartet. Und dann müssten wir sicher auch schnell wieder Richtung Windhoek. So grob steht eigentlich die Planung, merke ich gerade. Wir sind halt absolute Botswana-, aber auch Camping-Neulinge und das macht mich nun doch etwas nervös... 🙁

Nun zu meinen Fragen: Gibt es etwas, dass eine Familie mit zwei pubertierenden Jungs unbedingt in dieser Gegend gesehen haben sollte? Gibt es Campsites, die wir unbedingt meiden sollten? Welche Farm o.ä. bietet Verpflegung für Camper an und liegt auf dem Weg?

Nach Möglichkeiten, nachts das Zelt nicht zu verlassen (Pipiflaschen etc.) habe ich mich schon erkundigt... Wie wir unser "Familiengerödel", das mitgeschleppt werden muss, die Jungs auf den Rücksitzen, und evtl. Nahrungsvorräte sinnvoll unterbringen können, macht mir noch Kopfzerbrechen... Für Tipps bin ich da sehr denkbar... 🤩

Liebe Grüße von Bianca, Matthias, Lenni und Matthis, die sehr glücklich sind, wieder planen zu dürfen...
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2021
2'497 Beiträge · seit 201130. Okt. 2021 · #2
Liebe Bianca,

so arg viel kann ich leider nicht beitragen, außer dass ich absolut sicher bin, dass Ihr mit einer Campingreise sehr glücklich sein werdet. Ich habe Euch alle als naturverbunden und unkompliziert kennengelernt.

Beim Gepäck muss man sich zu viert ein wenig bescheiden, aber Ihr wisst ja schon, was man in der Gegend so braucht und was nicht. Die Zelte sind im Zweifel auf dem Dach und die Schlafsäcke bleiben auch tagsüber drin. Falls Ihr eine super Luxus Variante haben wollt, könnt Ihr Euch höchstens noch den Familiencamper von Savanna anschauen.

Boot fahren mit Dan ist toll, Ngepi auch. Der Mäuser von der Tigerquelle ist leider vor nicht allzu langer Zeit verstorben, da müsst Ihr Euch noch erkundigen, wie das jetzt dort läuft.

Ich würde auf jeden Fall auch Grillabende am eigenen Feuer einplanen und nicht immer in Lodges essen gehen, sonst finde ich, ist das Camping nicht komplett und Ihr könnt Euch den Zeltzirkus gleich ganz sparen. Gerade dass intensive "Sein" in der Natur ist doch der Sinn und Zweck der Sache, oder.

Viel Freude beim Planen. Ich hoffe, nächstes Jahr geht es auch für mich endlich wieder los.
Liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201530. Okt. 2021 · #3
Liebe Karin,

du hast sicher recht damit, dass gerade die Abende am eigenen Feuer das Campingabenteuer ausmachen. 😁 Ich hab einfach nur Sorge, dass ich fürchterlich frieren werde am Abend... 😵 Ich bin doch so eine elendige Frostbeule, dass ich immer - wirklich immer - eine Wärmflasche im Bett brauche... 😗 Los geht es für uns am 20. Juli. Wir werden uns ja nördlich von Windhoek herumtreiben, aber wir hatten auch schon auf Krumhuk Frost zu dieser Zeit. Ansonsten lieben wir Lagerfeuer - gar keine Frage! 🤩

Die Super-Luxus-Variante brauchen wir auch nicht... Dachzelte in 2,4 m Länge und 1,4m Breite wären schon ganz schön. Aber die gibt es, denke ich. Savannah Car Hire hat aber nur 1,3 m breite Dachzelte, wenn ich das richtig sehe...?

Ganz liebe Grüße von uns allen!

Bianca
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8'684 Beiträge · seit 201030. Okt. 2021 · #5
Hallo Bianca,

ich überlege mir gerade, ob es sich bei so vielen bereits gedanklich "gebuchten" festen Unterkünften + Dan überhaupt lohnt, mit einem Camper loszufahren 😐 . An was für ein Fahrzeug habt Ihr denn gedacht?

Den Namibiateil kann ich gut nachvollziehen und die Chobe River Cottages in Kasane/BOT kann ich wärmsten empfehlen, wir waren im September dort!

Dann kommt aber der Teil, den ich etwas schwammig finde:

Wir würden uns gerne auf der Botswana-Seite noch ein wenig am Chobe herumtreiben.. Also: Ihaha oder/und Savuti... und von dort etwas "Moremi-Luft" schnuppern. Maun (Discovery B&B ) wäre insofern gut, da wir einen "Okavango-Delta-Flug" 2019 zu Weihnachten bekommen haben, der immer noch auf Einlösung wartet. Und dann müssten wir sicher auch schnell wieder Richtung Windhoek.


Ihaha ist noch nahe an Kasane dran, Ihr müsst aber mit viel Sand rechnen und mit Militärkontrollen wegen der Sicherheit. Auch ist Ihaha oft schnell ausgebucht.

Wenn Ihr dann noch nach Savuti wollt, was ein weiter und anstrengender Weg ist, dann solltet Ihr eigentlich auch nach Khwai weiterfahren, denn zurück macht keinen Sinn. Und von dort dann entweder auf dem einfachen Weg über die Transitroad außerhalb des Game Reserves nach Maun oder eben durch den Moremi (wobei dort, nebenbei bemerkt, vermutlich auch nächstes Jahr noch das Problem mit Third Bridge bestehen wird und man nicht einfach von North Gate nach South Gate über die üblichen Hotspots fahren kann).

Das wäre dann aber kein Schnuppern, sondern richtig viel Fahrerei und muss wegen der Bevorratung auch gut geplant sein! Und Ihr müsst schaun, dass Ihr Campsites bekommt usw.

Auch wenn ich natürlich sofort Camping bevorzugen würde, ist die Frage, ob Ihr euren Campingwunsch nicht besser mit solchen Aktionen wie mit Dan (wo Ihr ja auch zeltet) und mit zum Beispiel so einer Tour wie sie Guggu ab Maun gemacht hat (mit dem Boot ein paar Tage ins Delta, aber eben nicht mit Mokoro, sondern bisschen flotter), abdeckt.

Die Frage ist natürlich auch, wie viel Zeit Ihr habt... ?

Dies sind mal so meine spontanen Gedanken, womit ich dich aber nicht von der Camping-Idee abbringen will! 🙂 Nur scheint sie mir noch nicht so richtig durchdacht.

Liebe Grüße von Bele

Edit: ich sehe deinen Beitrag mit dem Fahrzeug erst jetzt, habe parallel dazu geschrieben.
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2021
8'684 Beiträge · seit 201030. Okt. 2021 · #6
binca75 schrieb:Liebe Karin,
du hast sicher recht damit, dass gerade die Abende am eigenen Feuer das Campingabenteuer ausmachen. 😁 Ich hab einfach nur Sorge, dass ich fürchterlich frieren werde am Abend... 😵 Ich bin doch so eine elendige Frostbeule, dass ich immer - wirklich immer - eine Wärmflasche im Bett brauche... 😗 Los geht es für uns am 20. Juli. Wir werden uns ja nördlich von Windhoek herumtreiben, aber wir hatten auch schon auf Krumhuk Frost zu dieser Zeit. Ansonsten lieben wir Lagerfeuer - gar keine Frage! 🤩
Bianca
Ich habe im August in zugigen Lodge-Restaurants, die halb offen oder nur notdürftig abgehängt waren, schon jämmerlich gefroren 😣 , da konnte ich mich am Feuer besser aufwärmen 😄
Aber dies nur nebenbei....

In Ihaha, Savuti und Moremi wäre natürlich Schluss mit eben mal in ne Lodge zum Essen gehen, da wäre Campfire Pflicht 😎 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 30. Okt. 2021
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201531. Okt. 2021 · #7
Champagner schrieb:Hallo Bianca,

ich überlege mir gerade, ob es sich bei so vielen bereits gedanklich "gebuchten" festen Unterkünften + Dan überhaupt lohnt, mit einem Camper loszufahren 😐 . An was für ein Fahrzeug habt Ihr denn gedacht?

Den Namibiateil kann ich gut nachvollziehen und die Chobe River Cottages in Kasane/BOT kann ich wärmsten empfehlen, wir waren im September dort!

Dann kommt aber der Teil, den ich etwas schwammig finde:

Wir würden uns gerne auf der Botswana-Seite noch ein wenig am Chobe herumtreiben.. Also: Ihaha oder/und Savuti... und von dort etwas "Moremi-Luft" schnuppern. Maun (Discovery B&B ) wäre insofern gut, da wir einen "Okavango-Delta-Flug" 2019 zu Weihnachten bekommen haben, der immer noch auf Einlösung wartet. Und dann müssten wir sicher auch schnell wieder Richtung Windhoek.


Ihaha ist noch nahe an Kasane dran, Ihr müsst aber mit viel Sand rechnen und mit Militärkontrollen wegen der Sicherheit. Auch ist Ihaha oft schnell ausgebucht.

Wenn Ihr dann noch nach Savuti wollt, was ein weiter und anstrengender Weg ist, dann solltet Ihr eigentlich auch nach Khwai weiterfahren, denn zurück macht keinen Sinn. Und von dort dann entweder auf dem einfachen Weg über die Transitroad außerhalb des Game Reserves nach Maun oder eben durch den Moremi (wobei dort, nebenbei bemerkt, vermutlich auch nächstes Jahr noch das Problem mit Third Bridge bestehen wird und man nicht einfach von North Gate nach South Gate über die üblichen Hotspots fahren kann).

Das wäre dann aber kein Schnuppern, sondern richtig viel Fahrerei und muss wegen der Bevorratung auch gut geplant sein! Und Ihr müsst schaun, dass Ihr Campsites bekommt usw.

Auch wenn ich natürlich sofort Camping bevorzugen würde, ist die Frage, ob Ihr euren Campingwunsch nicht besser mit solchen Aktionen wie mit Dan (wo Ihr ja auch zeltet) und mit zum Beispiel so einer Tour wie sie Guggu ab Maun gemacht hat (mit dem Boot ein paar Tage ins Delta, aber eben nicht mit Mokoro, sondern bisschen flotter), abdeckt.

Die Frage ist natürlich auch, wie viel Zeit Ihr habt... ?

Dies sind mal so meine spontanen Gedanken, womit ich dich aber nicht von der Camping-Idee abbringen will! 🙂 Nur scheint sie mir noch nicht so richtig durchdacht.

Liebe Grüße von Bele

Edit: ich sehe deinen Beitrag mit dem Fahrzeug erst jetzt, habe parallel dazu geschrieben.
Liebe Bele,

du hast sicher recht damit, dass unsere Planung noch in den Kinderschuhen steckt...
Wir kommen leider auch erst jetzt dazu, uns mit dem Thema überhaupt zu beschäftigen... 😗
Inspiriert hat mich der Reisebericht "Familienabenteuer 2016" von Dillinger. Dabei hab ich natürlich nicht bedacht, dass zum momentanen Zeitpunkt die Route so gar nicht fahrbar wäre. 😵 Also liegt wohl noch einiges an Erkundungsarbeit vor uns.
Wir haben jetzt überlegt, die Planung in Ninas (Namibia Click&Travel) Hände zu geben. Bisher hatte ich immer recht konkrete Vorstellungen, aber da hatte ich auch Ahnung, was Möglichkeiten und Begebenheiten angeht. Das fehlt mir im Bereich Botswana einfach völlig... 😗
Camping ist aber schon der Plan. Wir wollen es auch durchziehen und ich denke, wir schaffen das auch. 😄
Als Auto wäre ein Toyota Landcruiser in der Überlegung, aber ich habe auch keine Ahnung, was da noch möglich ist zu diesem Zeitpunkt. Nina wird`s schon richten... 😉
Zeit hätten wir 3 Wochen.

Ganz lieben Dank für deine Überlegungen!

Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
4'382 Beiträge · seit 201531. Okt. 2021 · #8
Hallo Bianca,
guck Dir doch mal die Seite von Muchenje (https://www.muchenjecampsite.com)
an. Dort waren wir am Chobe im August diesen Jahres und ganz begeistert.
Der kleine Shop dort hat alles, was man für ein zünftiges Brai (oder einen zünftigen Brai??) braucht - einschließlich Salat und Gemüse aus eigenen Anbau. Es müssen nicht alle ins Dachzelt (!) , wenn man ein Cottage mietet und man hat einen wunderbaren Blick über die Floodplaines. Ich hätte dort noch ein paar Tage mehr zubringen können - und die Grenze nach Namibia ist quasi vor der Haustür.
Schöne Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2021
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201531. Okt. 2021 · #9
Liebe Friederike,

das Muchenje Camp sieht großartig aus! 😁
Habe eben an Nina geschrieben und dieses Camp als Wunsch direkt ergänzt.

Danke für den Tipp!

Bianca
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Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201531. Okt. 2021 · #10
Als Alternative zur Tigerquelle habe ich noch das Maori Camp entdeckt. Das scheint ja ganz beliebt zu sein. Das wäre sicher auch was für uns…
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1'412 Beiträge · seit 201331. Okt. 2021 · #11
Oder als weitere Alternative zur Tigerquelle die Dornhügel Guestfarm.

Fröhliches Weiterplanen 🙂 .
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201531. Okt. 2021 · #12
Hey Stefan,

auf der Dornhügel Farm kann man aber nicht campen, oder?

Lieben Gruß
Bianca
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48 Beiträge · seit 201831. Okt. 2021 · #13
Liebe Bianca,

Nach einer ersten Campingreise in Namibia in 2019 mit unserer (damals 8 jährigen) Tochter, haben wir dieses Jahr 4 Wochen (ab Ende Juli) in Botswana gereist. Zuerst 19 Tage Camping/Self Drive (Kalahari, Kumagha, Nxai Pan, Baines Baobab, Chobe River Front), dann 9 Tage Mobile Safari (Xakanaka, Moremi, Savuti).

Obwohl wir unsere Zeit in Botswana so sehr geliebt haben dass wir nächstes Jahr wieder gebucht haben, müssen wir sagen, dass das „Camping Experience“ für die beiden Erwachsene ganz schön stressig war; um ehrlich zu sein, haben wir nichts besonders genossen : die Temperatur ( 1 bis 2 Grad am Morgen in der ersten Woche) hat nicht geholfen aber die extreme Einsamkeit (meistens Campsites waren dieses Jahr leer) in einer „ungezäunten“ Umgebung war auch als Eltern nicht so angenehm, sobald es dunkel wurde; da wir gerne in den Parken bis Sonnenuntergang waren, müssen wir dann schnell Feuer machen, Zelt aufbauen, kochen, Geschirr spülen, dann war das Problem mit den Ablution und alles mit immer einem Auge auf unsere Tochter, die ein sehr ruhiges Kind ist.
Sie hatte aber viel Spass und hat die ganze Reise als einmalige Abenteuer erlebt und wollte unbedingt 2022 wieder hin. Sie hat uns mehrmals gesagt, dass sie es viel lieber als Etosha gehabt hat, da wir oft Elefanten im Camp hatten, aber auch Giraffen, Porcupine, und einmal Hyena. Also für Kinder (ich denke auch für 14 Jährigen) ist Campen in Botswana wirklich Klasse…für Erwachsene auch, aber nicht so entspannt 😉

In Baines Baobab, ohne Tiergefahr haben wir viel mehr genossen. Und natürlich das Mobile Safari war der Hammer, da wir ohne Stress die Natur und die Tiere erleben konnten.

Savuti war unglaublich schön (wir hatten weniger Glück als Bele aber trotzdem viel …) aber die Strecke ist wirklich lang und wenn es noch Campsite gibt, empfehle ich wirklich 2 Nächte. Sonst hatten uns die 2 Nächte in Khumaga (Boteti) extrem gefallen. Xakanaka auch.

Deep Sand ist für mein Mann kein Problem, aber er fühlte sich nicht bereit für River Crossing ohne Begleitung und mit unserer Tochter an Board…Am Ende war er wirklich froh, nicht selbst in den Moremi fahren zu müssen. Es war dieses Jahr Mitte August noch sehr nass und wir haben ein Paar aus Südafrika geholfen, die für 22 Stunden im Schlamm steckengeblieben war… aber das war sicher ein besonderes Jahr.

Ich hoffe, ich habe dir nicht entmutigen, dass war überhaupt nicht die Idee; ich wollte eher sagen, dass obwohl wir oft ausserhalb unserer Komfort-Zone waren, blieben für uns diese camping Reise in Botswana eine der schönsten Erfahrungen unseres Lebens.

Viel Spass und Erfolg bei der Planung,

Und liebe Grüsse aus der Westschweiz

Sybille
1'927 Beiträge · seit 200831. Okt. 2021 · #14
Hallo Bianca,

als Zwischenstation wird auch ganz gerne Roys Rest Camp genommen, oft unterschätzt mit einem bemerkenswert vielfältigen Baumbestand und lustigen Badewannenpool.
Auch die Orientierung zu den neuen Bequemlichkeiten ist nun viel einfacher geworden...

20200318_161854.jpg



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fröhliches Planen
Peter

Oh, Oh, da muss der Radl-Wolfgang ran....
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2021
3'883 Beiträge · seit 201131. Okt. 2021 · #15
Hallo Binca,
schau dir doch mal die Anfrage von Rehema an, die damals mit 4 Kindern und Zelten unterwegs sein wollte. Sie hat später auch einen RB geschrieben, den ich aber nicht sogleich gefunden habe, da ich den Titel nicht mehr weiß. Ich hatte den Eindruck, die Familie hatte viel Spaß während der Reise. Vielleicht ist das Eine oder Andere von Interesse für euch.
Hier die Anfrage: https://www.namibia-forum.ch/forum/19-routen/294468-kasane-maun-im-april.html

Erfolgreiches Weiterplanen wünscht dir
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
1'412 Beiträge · seit 201331. Okt. 2021 · #16
binca75 schrieb:
auf der Dornhügel Farm kann man aber nicht campen, oder?
Hallo Bianca,
du hast eingangs was geschrieben von "Mix aus Camping und hin und wieder einer festen Unterkunft".
Deswegen mein Hinweis 🙂 .

LG
Stefan
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
Gast31. Okt. 2021 · #17
rts schrieb:... müssen wir sagen, dass das „Camping Experience“ für die beiden Erwachsene ganz schön stressig war; um ehrlich zu sein, haben wir nichts besonders genossen : die Temperatur ( 1 bis 2 Grad am Morgen in der ersten Woche) hat nicht geholfen aber die extreme Einsamkeit (meistens Campsites waren dieses Jahr leer) in einer „ungezäunten“ Umgebung war auch als Eltern nicht so angenehm, sobald es dunkel wurde....Sie hatte aber viel Spass und hat die ganze Reise als einmalige Abenteuer erlebt und wollte unbedingt 2022 wieder hin. Sie hat uns mehrmals gesagt, dass sie es viel lieber als Etosha gehabt hat, da wir oft Elefanten im Camp hatten, aber auch Giraffen, Porcupine, und einmal Hyena. Also für Kinder (ich denke auch für 14 Jährigen) ist Campen in Botswana wirklich Klasse…für Erwachsene auch, aber nicht so entspannt 😉
Man lernt nie aus. Ich nicht über die Erwartungslage der Touris und du nicht über das was dich erwartet 😉 . Wegen der Einsamkeit, die es ja dort schon längst nicht gibt, oder zumindest ein bisschen "Natürlichkeit", fahren die Leute ja hin. Als freut euch über leere Plätze um die euch Andere beneiden. Lasst euch also von eurer Tochter leiten, sie hat offensichtlich das Sensorium dafür 😁 .
Aber Obacht mit Kindern in Situationen, wo einzelne Wildtiere keine Scheu vor Menschen haben. Dass das so ist, ist eben der Preis für das, was hier täglich abgeführt wird. Also aufpassen und Hausverstand einsetzen.
Grüße
und Abwasch und Haushalten ist nicht so wichtig wie es erscheinen mag 😎
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2021
48 Beiträge · seit 201831. Okt. 2021 · #18
Liebe Loser,

Als nicht Deutschsprachige habe ich mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Einsamkeit haben wir in Namibia und auch hier in Botswana mit den Tieren sehr geschätzt. Wir waren fast immer alleine mit den Löwen oder Leoparden…oder einfach bei allen Wasserlöchern mit Elefanten. Das war unglaublich. Aber man fährt nicht zum Beispiel in Nxai Pan South Camp campsite insbesondere für die „Einsamkeit“ in Namib Rand Family Handhout schon. Die Stimmung ohne einige andere Touristen war dort ziemlich komisch und hat uns nicht besonders gefallen. Es ist auch gut manschmal mit anderen zu sprechen (insbesondere über Tiersichtungen) oder nicht allein in den Ablution bei Nacht. Aber wie gesagt, 2021 war wirklich besonders…

Liebe Grüsse

Sybille
Themenstarter1'567 Beiträge · seit 201531. Okt. 2021 · #19
loeffel schrieb:
binca75 schrieb:
auf der Dornhügel Farm kann man aber nicht campen, oder?
Hallo Bianca,
du hast eingangs was geschrieben von "Mix aus Camping und hin und wieder einer festen Unterkunft".
Deswegen mein Hinweis 🙂 .

LG
Stefan
Lieber Stefan,

klar, daran hatte ich jetzt überhaupt nicht gedacht... 😗
Die ersten Tage in Namibia würde ich gerne zum "Campen-Üben" auf nicht ganz so wildem Gebiet nutzen wollen. Da würde die Lage (Grootfontein o.ä.) ganz gut passen. Ansonsten bräuchten wir wirklich keinen Camper, glaube ich... 😄
Als erste "feste Unterkunft" hatte ich mir Ngepi vorgestellt.

Liebe Sybille,
danke für deine Gedanken! 🙂
Sie spiegeln viel von dem wider, worüber wir uns auch Gedanken machen. Einsamkeit und das Leben in der Natur ist einerseits etwas, worauf ich mich riesig freue, aber ich habe auch großen Respekt davor. Es wird definitiv eine Reise, in der auch wir unsere Komfortzone verlassen müssen. Unsere Jungs sind sehr naturverbunden und durch unsere bisherigen Namibia-Reisen grundsätzlich an die Tierwelt "gewöhnt". Gerade die Parks im Caprivi mit der Möglichkeit auszusteigen und die Tiere somit unmittelbarer zu erleben, haben wir 2017 sehr genossen. 🤩
Aaaaaber: Wir haben auch nicht im Dachzelt übernachtet und so das Leben in Dunkelheit und Zelt somit auch nicht ausprobieren können. Das ist nochmal eine ganz andere Nummer... 😗
Ich denke aber, dass wir uns mit allem Zeit lassen werden und auch sollten. Das war bisher bei all unseren Reisen so, dass wir beispielsweise ausgiebig gefrühstückt haben und abends auch immer sehr zeitig "zu Hause" waren. Dadurch verpassen wir sicher die ein oder andere interessante Sichtung, aber gerade dieses Leben "außerhalb der Zeit" gefällt uns so sehr, da es so anders ist als der Alltag zu Hause... Für viele ist das sicher unverständlich... (wenn man denn schon mal in Afrika ist...) 🤪 So gesehen, wird das "Abenteuer Camping" mit allem, was dazu gehört, unbedingt auch gelebt werden von uns. Es wird sicher eine große Herausforderung, aber auch daran kann man wachsen (auch als Familie), denke ich.
Über die Mobile Safari habe ich mit Matthias gesprochen. Es ist für ihn keine Option. Die Tour mit Dan konnte ich ihm gerade noch abringen... 😉

Liebe Grüße
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
16,9k Beiträge · seit 201231. Okt. 2021 · #20
binca75 schrieb:Hey Stefan,

auf der Dornhügel Farm kann man aber nicht campen, oder?
Aber auf der Kalkfontein Gästefarm 😎 :
Logi schrieb:
Alternativ dazu wäre die Kalkfontein Guest Farm, die liegt quasi nebenan, eventuell etwas für Euch: https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g1137965-d7131067-Reviews-Kalkfontein_Guest_Farm-Grootfontein_Otjozondjupa_Region.html
Der Inhaber ist deutschsprachig.

LG
Logi