Geldüberweisungen

24 Antworten · 3'814 Aufrufe · gestartet 20. Okt. 2021 von Ungarnfreund
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Gast27. Feb. 2023 · #21
Sensible Daten auf mehrere Mails zu verteilen oder in einen unverschlüsselten Anhang zu packen, bringt keinen Schutz. Es ist ein Irrglaube, dass "böse Hacker" die Mails unterwegs auf dem Transportweg abfangen. Mails werden heute zu 99,x % über verschlüsselte Verbindungen geschickt und das ist nach Stand der Technik erstens nicht mit vertretbarem Aufwand knackbar und zweitens für potenzielle Angreifer viel zu aufwändig und somit teuer, auf diese Weise verwertbare Daten auszufiltern. Wenn ein Angreifer die Mails abgreift, dann zu 99,x % weil das Postfach bzw. der ganze Mail-Server oder das Endgerät von Absender oder Empfänger geknackt wurde. Dagegen helfen die genannten Maßnahmen nicht.

Grüße, Thorsten
33,1k Beiträge · seit 200627. Feb. 2023 · #22
Sensible Daten auf mehrere Mails zu verteilen oder in einen unverschlüsselten Anhang zu packen, bringt keinen Schutz. Es ist ein Irrglaube, dass "böse Hacker" die Mails unterwegs auf dem Transportweg abfangen. Mails werden heute zu 99,x % über verschlüsselte Verbindungen geschickt und das ist nach Stand der Technik erstens nicht mit vertretbarem Aufwand knackbar und zweitens für potenzielle Angreifer viel zu aufwändig und somit teuer, auf diese Weise verwertbare Daten auszufiltern. Wenn ein Angreifer die Mails abgreift, dann zu 99,x % weil das Postfach bzw. der ganze Mail-Server oder das Endgerät von Absender oder Empfänger geknackt wurde. Dagegen helfen die genannten Maßnahmen nicht.
Es gibt den Unwissenden dennoch ein subjektives Gefühl der Sicherheit 😉
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486 Beiträge · seit 202027. Feb. 2023 · #23
mitglied19210 schrieb:Sensible Daten auf mehrere Mails zu verteilen oder in einen unverschlüsselten Anhang zu packen, bringt keinen Schutz. Es ist ein Irrglaube, dass "böse Hacker" die Mails unterwegs auf dem Transportweg abfangen.
sehe ich genau so..... 🙂 , denn bei jedem "Einsatz" , egal wo , gibt es eine Chance die Daten abzugreifen beim Akzeptierenden oder seiner Bank ..... 😏

Ich nenne das Restrisiko, damit lebt man (die KK Gesellschaft deckt das Finanzielle eben ab......) oder man zahlt wieder in Bar... 😈
Gruß Burkhard
Gast27. Feb. 2023 · #24
travelNAMIBIA schrieb:

Ja, man kann der Mail auch noch ein Stoßgebot hinterher senden. 😄 Ein Mehr an Sicherheit ist trotzdem nicht vorhanden. Wenn Menschen, die weniger technikaffin sind, denken, dass sie die Sicherheit maßgeblich erhöhen, wenn sie die Daten auf 2 Mails verteilen, dann ist das gefährlich.

Was ein bisschen Sicherheit bringen würde, aber im Gegenzug eben auch Komfort kostet: Die Kreditkartendaten als PDF in eine AES256-verschlüsselte Zip-Datei mit hinreichend langem Passwort packen und das Passwort für die ZIP-Datei dann per Telefon oder Fax durchgeben. Ich bin jetzt nicht der Windows-Experte, aber ich glaube, neuere Windows-Versionen beherrschen das Entpacken von passwortgeschützten AES256-verschlüsselten Zip-Dateien von Haus aus, so dass der Empfänger keine Zusatzsoftware benötigt. Theoretisch kann man auch PDF-Dateien auch mit einem Passwort versehen, aber zumindest in der Vergangenheit war das kinderleicht zu umgehen. Da weiß ich nicht, ob das in neueren Varianten der PDF-Spezifikation gehärtet wurde. Mutmaßlich schon.

Das ursächliche Problem ist hier, dass die Anbieter keine sicheren Zahlungswege implementiert haben. Das ist im Jahr 2023 wenig professionell. So ganz pauschal darf man das aber wiederum auch nicht verurteilen, denn in Deutschland ist Kreditkartenintegration für Online-Zahlungen ohne monatliche Fixkosten und zu moderaten Transaktionsgebühren zu haben. In anderen Ländern berechnen Banken und Clearingstellen teils exorbitante Gebühren, was das für kleinere Unternehmen teils kaum tragbar macht. Details kenne ich für Namibia oder Südafrika aber nicht sondern nur für ein paar Länder in Fernost.

Grüße, Thorsten
1'127 Beiträge · seit 202227. Feb. 2023 · #25
@KK-Daten per Email:
Ist zwar heutzutage eigentlich hinfällig (und widerspricht sicherlich einigen Punkten in den AGBs, die ich aber nie lese 😊 ), aber ich habe in solchen Fällen über die Jahre NIE KK-Daten per E-Mail oder sonst wie übermittelt, weil es nicht notwendig ist. Wenn der Anbieter kein Fake ist, was sich überprüfen lässt, kann man die Daten auch telefonisch übermitteln. Damit hat er die Sicherheit, dass der Anfrager auch kein Fake ist und die Bestellung der Leistung abgedeckt ist. Alles palletti. Nie war ein Leitungsanbieter damit nicht einverstanden. Und wenn KK sowieso nicht möglich war, weil nicht vorhanden, haben wir cash on arrival vereinbart. Außerhalb der Hochsaison wurde das immer akzeptiert und hat immer funktioniert.
Aber eigentlich ist obig nur mehr Geschichte
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2023