Namibia mit Baby - völlig neue Voraussetzungen

21 Antworten · 6'468 Aufrufe · gestartet 02. Sept. 2021 von HMEMK
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Themenstarter121 Beiträge · seit 201802. Sept. 2021 · #1
Hallo zusammen,

nachdem meine Frau und ich in 2018 (Südafrika), 2019 (Namibia) und 2020 (NAM & SA) unterwegs waren, hatten wir in diesem Jahr eine Afrikapause. Diese lag ausnahmsweise nicht an COVID, sondern daran, dass wir im Februar Nachwuchs bekommen haben.

Wir überlegen dafür aktuell in 2022 mit unserer Tochter eine Reise nach Namibia in Angriff zu nehmen. Grundsätzlich ist das Kind recht Pflegeleicht und wir würden einfach gerne erneut die Gelegenheit nutzen, bevor vielleicht irgendwann ein Geschwisterchen dazu kommt, was das ganze sicherlich noch umständlicher machen würde.

Wir sind immer im Afrikanischen Sommer unterwegs gewesen, auch jetzt würden wir für drei Wochen von Mitte Januar bis Anfang Februar reisen. Ich habe viele Fragen im Kopf, auf dich ich für mich persönlich vorher eine Antwort brauche, um die Reise ruhigen Gewissens planen zu können, daher hoffe ich hier auf einige Erfahrungen von Paaren in ähnlicher Situation.

Ich starte einfach mal mit einer Fragenliste:
1. Flug: Mittlerweile fliegt ja nur noch Eurowings direkt, wir würden unsere Tocher als Baby mit 0 Jahren angeben. Standardmäßig fliegen die auf dem Schoß mit. Meine Frau sagt, sie möchte einen eigenen Platz für das Kind buchen, um es entspannter zu haben und "wenn mal was passiert" das Kind nicht als Schutzschild auf dem Schoß haben zu müssen. Kann dazu jemand was sagen?
2. Mietwagen: Wie sind die Erfahrungen mit Babyschalen bzw. Kindersitzen?
3. Temperaturen: Aus dem Deutschen Winter in den afrikanischen Sommer. Das kann natürlich mal 40-45 Grad bedeuten, je nach Region. Für mich und meine Frau immer ein Highlight, aber für ein Baby? Wie haben Eure Kids das verkraftet?
4. Route: Wir würden gerne wieder ein paar Nächte nach Swakop, dann außerhalb des Etosha's ein paar Nächte verbringen und ein paar Tage nach Möglichkeit in den KTP. Also würde es logischerweise wieder eine Rundreise ergeben. Hier sind trotz Zwischenstoppss aufgrund der Entfernungen nicht immer ganz kurze Fahrtzeiten möglich. Wie haben eure Kinder mehrere Stunden Gravelroad überstanden? Habt ihr da Tipps?
5. Gesundheit: Hat jemand die Erfahrung mit einem erkrankten Kind da drüben gemacht? Wie seid ihr mit der Situation umgegangen? Unsere Kleine war bis jetzt trotz reichlich Kontakt zu gleichaltrigen zum Glück kaum krank. Ich erinnere mich aber an einen schweren Magen-Darm-Infekt meiner Frau in Sesriem, der mir vor allem aufgrund der Hilflosigkeit in der Nacht Kopfzerbrechen bereitete. Bei einem Kind dürfte das noch eine Nummer heftiger sein. Gibt's da Erfahrungen?

Falls jemand mal eine ähnliche Reise geplant hat und es einen Bericht dazu gibt, würde ich mich über die Verlinkung freuen. Ansonsten bin ich über jeden Hinweis, Tipp oder Erfahrung zu dem Thema dankbar. Sicher gibt es noch viele Überlegungen, die mir bis jetzt noch nicht in den Sinn gekommen sind.

Ich würde darum bitten, Corona bei den Beiträgen außenvor zu lassen. Die Bestimmungen und Regelungen werden sich bis Januar sicher noch ein paar mal ändern. Vielen Dank jedenfalls vorab an alle, die uns bei der Planung unterstützen! 🙂
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2021
2'191 Beiträge · seit 201602. Sept. 2021 · #2
Hallo,

meine Kinder waren 10 + 12 Jahre, als wir das erste Mal in Namibia waren. Das ganze ist also nicht ganz zu vergleichen.

Im Flugzeug gibt es für die Kleinen so Schalen, die man in der ersten Reihe einhängen kann. Das beste ist hier, wenn Du direkt bei der Fluggesellschaft anfragst.

Die Babyschale für das Auto würde ich von Deutschland mitbringen, dann bist Du auf der sicheren Seite.

Route: Etosha, KTP und Swakopmund in 3 Wochen mit Baby? Da würdest Du ohne Baby hier schon Amok laufen, aber mit Baby? Das ganze ist viel zu viel. Ich würde den KTP vollkommen rauslassen und Sossusvlei, Swakop, Erongo, Etosha machen. Außerdem viel auf Gästefarmen übernachten, da hast Du einen Ansprechpartner, wenn gesundheitlich was ist.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter121 Beiträge · seit 201802. Sept. 2021 · #3
Die Route ist tatsächlich aktuell noch zweitrangig. Wir würden eher den Etosha auslassen, als den KTP. Aber die Detailplanung ist aktuell noch kein Thema. Wichtig ist erst mal für uns die Erkenntnis, ob die Reise mit Baby nach Namibia eine gute Entscheidung ist 🙂
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
1'394 Beiträge · seit 200902. Sept. 2021 · #5
Hallo,

wir werden nächstes Jahr auch das erste Mal in der Regenzeit in Namibia sein und haben uns für eine Südtour entschieden. Ein ganz wichtiger Grund war für mich das erhöhte Malaria-Risiko im Norden im Vergleich zu der Zeit, in der wir sonst gereist sind.

Mit einem Baby würde ich mir das noch einmal viel mehr überlegen, welche Route ich machen würde.

Wir sind auch drei Wochen unterwegs und verzichten auch auf den KTP, obwohl ich ihn sehr gerne mag, weil ich ich zurzeit keine Grenzübertritte machen möchte mit den ganzen Bestimmungen, die sich ja gefühlt (übertrieben formuliert) täglich ändern. Trotzdem habe ich das Gefühl, ich könnte sogar locker noch mehr Tage in der Route einplanen und wir sind zwei Erwachsene und haben auch zwei bis drei längere Fahrtage eingeplant, was ich jetzt auch mit einem Baby nicht machen würde.

Was die Gesundheitsversorgung angeht, kann ich (leider) aus erster Hand aus der Vor-Corona-Zeit berichten, dass diese für uns mit entsprechender Auslandsreisekrankenversicherung in Windhoek hervorragend war! Was ich zudem, obwohl ich von mir behaupte, dass mein Englisch nicht schlecht ist, in dieser Ausnahmesituation als großen Vorteil empfunden habe, dass wir doch immer wieder auf Ärzte etc. in Windhoek getroffen sind, die muttersprachlich Deutsch sprachen. Ein unglaublich wichtiger Punkt in einer extremen Situation, wie ich es für uns wahr genommen habe.
Wie das Ganze außerhalb von Windhoek ausschaut, vermag ich nicht zu beurteilen, das können andere (travel-namibia z. B.) hier wesentlich besser einschätzen.

Viele Grüße
Sabine
322 Beiträge · seit 200602. Sept. 2021 · #6
Hallo ,
habt Ihr denn schon Euren Kinderarzt konsultiert , wenn ja , was sagt der denn dazu ?
Als wir vor 49 Jahren mit unserem 4 jährigen Sohn in Algerien eine Saharadurchquerung in kl. Gruppe ( 6 Pers.) unternahmen
bekamen wir nach gründlicher Untersuchung durch die Kinderärztin ( auch Tropenmedizienerin ) das OK und
verschd. Verhaltensregeln was wäre wenn und diverse Medikamente für verschd. Anwendungen mit.
Er hat alles bestens überstanden. Ein Jahr später ging es nach Zypern , Israel und Jordanien , alles ohne Probleme.

Macht Ihr Camping oder übernachtet Ihr in der Lodge und mit welchem Fahrzeug seid Ihr unterwegs
Die z.T. extreme Hitze , Staub und Gravelroadstrecken sind sicher eine enorme Belastung für ein Baby.

Gruß Dieter
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
Themenstarter121 Beiträge · seit 201803. Sept. 2021 · #7
hier noch mal die Bitte nicht auf Route oder Coronathemen zu fixieren. Natürlich ist auch der Kinderarzt mit im Boot, es spricht überhaupt nichts gegen Reisen, wenn man sich diese zutraut. Wir waren auch immer in der Regenzeit im südlichen Afrika. Südlich des Etosha's ist das Malaria Risiko überschaubar. Aber auch hier möchte ich eine Grundsatzdiskussion vermeiden.

Vielmehr würde ich mich über Erfahrungen von Eltern mit Kleinkindern oder Baby's freuen. Ich hätte nicht erwartet, dass wir mit einem solchen Vorhaben die Ausnahme sind?
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
1'412 Beiträge · seit 201303. Sept. 2021 · #8
Hallo,

zum Thema Reisen mit Baby können wir selbst keine Erfahrungen beisteuern.
Aber H.Badger war schon mehrfach mit Baby/Kleinkind im südlichen Afrika unterwegs und ist diesbezüglich wohl einer der kompetentesten Ansprechpartner hier im Forum.
Hier einer seiner Reiseberichte dazu: >Klick<.
Vielleicht hilft euch ja ein Blick in seinen Bericht etwas weiter, ggf. könntet ihr ihn ja auch direkt mal per PM kontaktieren, falls er hier nicht mitliest.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
Gast03. Sept. 2021 · #9
Hallo HMEMK, das wird zäh werden (mM!). In Zeiten von Babyhotel und –phone udgl-. ist das Reisen mit Kleinkindern schon zu einer besonderen Sache geworden, und dann noch dazu nach Afrika. Außerdem sind deine Fragen "anekdotisch“ formuliert. Wie seid ihr mit dieser oder jeder Unannehmlichkeit umgegangen? Wie haben Kleinkinder die Schotterstraßen überstanden? Meint: Schütteltrauma ja oder nein? Die einzig konkret beantwortbaren Fragen wurden schon beantwortet (Flug, Auto, Streckenlänge).
Wenn/weil ihr reiseerfahren seid, die Reisebedingungen kennt und die Brutaufzucht sichtlich gelassen angeht, wisst ihr eigentlich genug um es jetzt einfach zu machen. Entscheiden müsst ihr sowieso selber.
Wenn ihr aber Bedenken vor der eigenen Courage habt und grundsätzlichen Zuspruch sucht, werdet ihr nach Eingabe von „Kleinkind“ in die Suchfunktion viele Meinungen finden. Nach meiner Erinnerung waren sie mehrheitlich abratend. Zuletzt wurde das hier durchgenommen
https://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/300563-reisen-mit-kleinkind.html
mit für mich überraschend viel Zuspruch. Die TE schwieg aber dazu und seither….. schon komisch, oder? Jedenfalls sind dort alle FÜR und WIDER angeführt, wie man diese gewichtet, ist und bleibt eine persönliche Entscheidung.
Grüße
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2021
33,1k Beiträge · seit 200603. Sept. 2021 · #10
Hi HMEMK,

ich gebe mal meine Meinung zu Deinen Fragen. Ich bin selbst seit Babyalter weltweit unterwegs und mache es auch mit meinen beiden Söhnen seitdem diese wenige Monate alt sind.
1. Flug: Mittlerweile fliegt ja nur noch Eurowings direkt, wir würden unsere Tocher als Baby mit 0 Jahren angeben. Standardmäßig fliegen die auf dem Schoß mit. Meine Frau sagt, sie möchte einen eigenen Platz für das Kind buchen, um es entspannter zu haben und "wenn mal was passiert" das Kind nicht als Schutzschild auf dem Schoß haben zu müssen. Kann dazu jemand was sagen?
Klar, macht das, dann zahlt ihr den Kinderpreis, der je nach Airline etwa dem Erwachsenpreis oder eben weniger entspricht. Ich würde mir das Geld sparen und die €500+ lieber in was anderes stecken.
2. Mietwagen: Wie sind die Erfahrungen mit Babyschalen bzw. Kindersitzen?
Gibt es hier zumindest bei lokalen Vermietern nur sehr rudimentär, wenn überhaupt. Also lieber von zu Hause mitbringen. Ist als Aufgabegepäck stets kostenlos.
3. Temperaturen: Aus dem Deutschen Winter in den afrikanischen Sommer. Das kann natürlich mal 40-45 Grad bedeuten, je nach Region. Für mich und meine Frau immer ein Highlight, aber für ein Baby? Wie haben Eure Kids das verkraftet?
Super, je heißer desto besser. Hier gibt es ja auch Babys in Namibia, sogar im Sommer 😉 Aber wie hilft Dir das nun für Dein Baby?
4. Route: Wir würden gerne wieder ein paar Nächte nach Swakop, dann außerhalb des Etosha's ein paar Nächte verbringen und ein paar Tage nach Möglichkeit in den KTP. Also würde es logischerweise wieder eine Rundreise ergeben. Hier sind trotz Zwischenstoppss aufgrund der Entfernungen nicht immer ganz kurze Fahrtzeiten möglich. Wie haben eure Kinder mehrere Stunden Gravelroad überstanden? Habt ihr da Tipps?
Wenn Euer Baby gerne und viel schläft, ist es egal wo es dieses tut. Dann kann auch die Strecke mal länger sein. Wenn schlafen eher ein Problem ist, dann haltet es kurz. Etosha bis KTP ist ja so ungefähr die weiteste machbare Strecke 😉 Zudem ist Mata Mata zu, so dass es dann noch länger wird. Orientiert Euch also eher auf einen Landesbereich.
5. Gesundheit: Hat jemand die Erfahrung mit einem erkrankten Kind da drüben gemacht? Wie seid ihr mit der Situation umgegangen? Unsere Kleine war bis jetzt trotz reichlich Kontakt zu gleichaltrigen zum Glück kaum krank. Ich erinnere mich aber an einen schweren Magen-Darm-Infekt meiner Frau in Sesriem, der mir vor allem aufgrund der Hilflosigkeit in der Nacht Kopfzerbrechen bereitete. Bei einem Kind dürfte das noch eine Nummer heftiger sein. Gibt's da Erfahrungen?
Eine gute Hausapotheke dabei haben und im Zweifel eben im nächsten Ort zum Arzt.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter121 Beiträge · seit 201822. Nov. 2021 · #11
Hallo zusammen,

ich möchte dieses Thema noch mal hoch holen. Mittlerweise hat unsere kleine die ersten Kurzstreckenflüge nach Spanien problemlos überstanden und wir haben die Flüge für unsere Reise im Januar gebucht. Es geht also definitiv wieder los und die Vorfreude ist riesig.

Unser nordöstlichstes Ziel wird die Mokuti Lodge i.d.N. vom Gate Namutoni am Etosha, was ja - je nach Definition - kein Malariagebiet ist. Wir wollen unsere kleine natürlich trotzdem möglichst gut gegen Mücken schützen und wollten daher auch hier mal hören, wie andere das bei den Kleinsten gelöst haben? Die üblichen Mittel wie No-Bite sind ja doch ziemliche Chemiekeulen. Gibt's da irgendwas wirksames, was sich für die Kids eignet und dabei nicht ganz so aggressiv ist?
Ein Mosquitonetz übers Reisebettchen zu schmeißen ist natürlich selbstverständlich. Es geht vor allem um die Abende bevor es ins Bett geht.

Ich bin gespannt und freue mich auf Eure Tipps!
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
33,1k Beiträge · seit 200622. Nov. 2021 · #12
Die üblichen Mittel wie No-Bite sind ja doch ziemliche Chemiekeulen.
viel Chemie hilft eben auch viel 😉
Gibt's da irgendwas wirksames, was sich für die Kids eignet und dabei nicht ganz so aggressiv ist?
Wir nutzen die Family Care Creme von Peaceful Sleep. Hilft aber definitiv nicht so gut wie das normale: https://www.peacefulsleepsa.co.za/products/family-care-range/Family-Care-Cream

VIele Grüße
Christian

P.S. Mokuti gehört definitiv zum "offiziellen" Malaria-Risikogebiet in der Regenzeit.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2021
1'822 Beiträge · seit 201622. Nov. 2021 · #13
Hallo HMEMK,
wir waren mit unserem Nachwuchs auch recht früh in der Region unterwegs. Malariagebiete haben wir dabei jedoch gemieden, bis Malarone Junior eine Option war.
Christians Einschätzung zu der Wirksamkeit milder Präparate teilen wir.
Bedenkt auch die herrschenden Temperaturen. Ich weiß nicht, ob euer KTP-Plan (trotz Mata-Mata-Problem) noch steht - aber die Hitze dort (auch nachts nach Abstellen des Stroms im Chalet) war extrem und hat uns in Zusammenhang mit den Kindern Sorge bereitet.

Beste Grüße
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter121 Beiträge · seit 201822. Nov. 2021 · #14
Wir sind bis jetzt nur zur Regenzeit in Namibia gewesen und haben nach unseren Erfahrungen vorher in SA Abstand von Malorone genommen. Ggf. schützen wir die kleine dann mit dem normalen Peaceful Sleep für die vier Nächte in der Etosha Safari Lodge und der Mokuti Lodge.

Den KTP haben wir verworfen. Wir werden von Windhoek direkt nach Swakop fahren und dann über den Norden unsere Runde drehen. Die nördlichsten Ziele sind die o.g. Lodges.

viele Grüße,
Hendrik
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2021
925 Beiträge · seit 201625. Nov. 2021 · #15
Hey,

wir planen ähnliches - nur vermutlich ausschließlich in SA und für 6-8 Wochen - ab April mit unserem dann 15 Monate alten Kind, wir haben uns also auch schon umfassend mit ähnlichen Fragen wie Du beschäftigt, vor allem da auch Namibia immer mit in der Überlegung war. Ich bin also gespannt, was du im Nachhinein berichten wirst!

Wir haben inzwischen etwas Erfahrung bei einem 2-monatigen Roadtrip durch Griechenland sammeln können, wissen also auch etwas um Probleme und Hindernisse.

Klar ist - jedes Baby ist anders. Wie gerne ein Kind Auto fährt ist sehr unterschiedlich. Basierend auf unseren Erfahrungen in Griechenland würde ich sagen, dass alles was länger als 3h am Tag Fahrtstrecke ist, für alle Beteiligten zur unnötigen Belastung wird. Muss man bei der Routenplanung berücksichtigen, dürfte aber auch in Namibia machbar sein - ob bei nur 3 Wochen Reisezeit, weiß ich nicht.. Auch zu häufige Ortswechsel sind mit Baby wesentlich anstrengender als ohne. Kindersitz würde ich in dem Alter definitiv aus Deutschland mitnehmen. Wir haben noch keinen Flug gebucht, tendieren aber dazu, 3 Plätze zu buchen aus Platz- und Sicherheitsgründen. Ich hätte auch grundsätzlich genug Vertrauen in das namibische (oder südafrikanische) Gesundheitssystem, das hängt aber vielleicht auch etwas vom persönlichen Mindset ab. Es gibt ja nunmal Eltern die (bildlich gesprochen) jede Kleinigkeit lieber vom Arzt prüfen lassen wollen und Eltern, die da entspannter sind.

Die Hitze würde ich echt nicht unterschätzen. Ihr sagt, ihr wart in der Zeit schon öfters vor Ort. Ich kenne auch 40-45°C aus dem Sommer im südlichen Afrika und weiß, dass das zum Teil selbst für Erwachsene durchaus belastend sein kann. Meinem Kind würde ich das in dem Alter nicht zumuten wollen, vor allem weil man Dehydrierungsanzeichen schlechter erkennt, den Flüssigkeitsbedarf nicht gut einschätzen kann etc. Wir haben z.B. doch germerkt, dass bei Temperaturen >35°C (was wir zum Glück nur wenige Tage hatten) auch das Baby "platt" wird und der Kreislauf belastet wird. Deshalb würden wir in dem Alter sicher nicht um die Jahreszeit ins südliche Afrika, sondern haben uns für den Herbst/Winter entschieden.

Viele Grüße
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter121 Beiträge · seit 201807. Jan. 2022 · #16
unsere Reise haben wir mittlerweile in den März geschoben. Die Route steht und die Unterkünfte sind gebucht 🙂. Leider haben nicht alle Unterkünfte ein Reisebett für Babys.

Kann mir hier jemand sagen, wo man in Windhoek eventuell eins kaufen kann? Wenn ich mir die Preise bei Amazon so anschaue, macht das eventuell Sinn, sich direkt zu Beginn der Reise eins zu kaufen, dann hat man bei dem Thema Ruhe und muss sich keine Sorgen machen, dass die kleine mal aus dem Bett fällt, wenn sie vor uns schläft 🙂
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2022
2'240 Beiträge · seit 201107. Jan. 2022 · #18
HMEMK schrieb:
Kann mir hier jemand sagen, wo man in Windhoek eventuell eins kaufen kann? )
In WDH kannst Du (fast) alles kaufen.
http://www.babycompany-namibia.com/index.php
https://www.google.ch/maps/place/The+Baby+Company+Superstore/@-22.5904039,17.0784732,3a,75y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipOarVBztYpZFPDciJVCHyXS_SBC6aSO8LrRR8zj!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipOarVBztYpZFPDciJVCHyXS_SBC6aSO8LrRR8zj%3Dw203-h360-k-no!7i1080!8i1920!4m5!3m4!1s0x0:0x5e561049b1027a95!8m2!3d-22.5905176!4d17.0783963
https://de.nelsbabies.com/
PS: Google hilft auch in WDH.
Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2022
42 Beiträge · seit 202130. Jan. 2022 · #19
unsere Reise haben wir mittlerweile in den März geschoben. Die Route steht und die Unterkünfte sind gebucht 🙂. Leider haben nicht alle Unterkünfte ein Reisebett für Babys.
Aus unserer aktuellen Erfahrung heraus würde ich empfehlen hier eine Reisebett zu kaufen/bestehendes nutzen und probieren mitzunehmen. Entgegen einiger Auskünfte online war es kein Problem Babybett, Autokindersitz und Buggy kostenlos aufzugeben. Schont das Budget.
2'535 Beiträge · seit 200730. Jan. 2022 · #20
Eine Bitte als "Mitreisender" in einem Flugzeug und ein wenig schlechten Erfahrungen bei der letzten Rückreise: Testet das Verhalten des Kindes während des Fluges zuerst mal an einem Kurzstreckenflug. Start und Landung sind dabei die wesentlichen Faktoren, die beim Druckausgleich für Probleme sorgen können. Ich hatte beim Rückflug von Addis nach Frankfurt fast fünf Stunden Geschrei eines ca. einjährigen Kindes vier Reihen hinter mir. Der arme hat sich gar nicht mehr eingekriegt und der gesamte Bereich im mittleren Drittel Des Flugzeugs war davon betroffen. Ned lustig.
lg Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026