BerndW487 Beiträge · seit 201206. Mai 2021 · #41Hallo,
2017 benötigten wir einen Rettungsflug für eine medizinisch bedingte Not-O.P. nach Windhoek. Durch die Zusatzversicherung bei Okavango Rescue war der Flug garantiert. Die DEVK Versicherung für 7,50 Euro im Jahr hat parallel den Flug sofort über die deutsche Luftrettung genehmigt. Im Krankenhaus habe ich allerdings 3 Kreditkarten im Wechsel benötigt bis die Kostenübernahme aus Johannesburg garantiert wurde. Die meisten Versicherer haben nutzen dort eine Abwicklungsagentur, da es ein Wochenende war hat es bis zum nächsten Werktag gedauert. In guten privaten Krankenhäusern sitzen viele Firmen, selbst die Ärzte sind eingemietet. Man zahlt also Aufnahme, Bett, Essen, Blutabnahmen, Labore, Röntgen, MRT, O.P. etc. alles separat. Ich hatte einen Ordner Rechnungen.
Die DEVK hätte sogar noch eine Heimführung bezahlt und hat sich während des Verlaufs sogar selbstständig bei uns gemeldet und gefragt ob alles läuft. Durch die permanente Belastung der Karten kann es auch passieren, dass ein Algorithmus die Karten sperrt und man wieder durch einen Anruf in Deutschland freischalten muss. Also Telefonkarten aufladen oder einfach die deutsche Karte nehmen, darauf kommt es im Notfall nicht an.
Für die schnelle Ersthilfe sind die Mitgliedschaften bei den Rettungsfluganbietern sehr zu empfehlen, dann kommt sofort jemand. Die Namibia Notfall App mit allen Telefonnummern ist gut. Am besten alle Nummern vorher heraussuchen, im Notfall muss es meist schnell gehen.
Grüße Bernd
P.S.: Neben Misha von Okavango Rescue in Mau, war auch Bwana Tucke vor Ort in Windhoek bei der Organisation sehr hilfreich. Bei einem Notfall ist man sehr froh, wenn sich jemand um die Nebenkriegsschauplätze, wie Ersatzfahrzeug, Zusatzhotel am Krankenhaus, Flugumbuchungen, Visa-Verlängerung etc. kümmert.
NYNyanga582 Beiträge · seit 202106. Mai 2021 · #42Hallo Bernd,
Um welche Größenordnung hat es sich ungefähr gehandelt. Also die Flugkosten so ungefähr.
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201606. Mai 2021 · #43Nyanga schrieb:@Gabi,
Du kannst deiner KK schon ein hohes bis sehr hohes Limit verschafften.
Du hast eine KK mit 10.000€ Rahmen, zahlst 100.000€ auf die KK,macht ein Limit von 110,000€ .
Sowas bräuchte man ungefähr, um das ein Rettungsflugzeug abhebt, plus Behandlung .
Zumal wenn die Lage so ist, das es in Namibia nicht behandelbar ist und das Flugzeug aus Johannesburg oder Kapstadt kommen muss.....
Das ist Theorie, das wird niemand hier im Forum haben.
Aber ich sehe schon, ich muss zumindest die KK meines Mannes noch ein wenig anheben - auch wenn wir dann von den 110 TEUR noch weit weg sind.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Bluesbrother928Themenstarter123 Beiträge · seit 201906. Mai 2021 · #44Die erwähnten "unlimitierten" KK haben mich auch schon gewundert. Sowas gibt es schlicht nicht. Die Zahlen die hier nun genannt wurden sind vermutlich jenseits der Budgets der meisten hier. Ich dachte bislang das ich mit 3-4 KK a 3k€ eh ganz gut aufgestellt bin.
Ich komme mir nun doch ein wenig wie im falschen Film vor. Gehts nur mir so oder ist das den meisten die solche Reisen unternehmen schlicht nicht bewusst?!
Ich bin bis dato immer davon ausgegangen, dass meine Notfall Med.Ausflug Vororthilfe etc Versicherung das Ding schaukeln wird. Im Ivanovski Reiseführer steht das man sich eine Med Rescue Versicherung besorgen soll. Und der Hinweis auf ein privates Hospital in Windhoek. Super.
Im Tracks4Africa Self Drive Guide steht: Evacuation doesnt include search and rescue so you should check that your insurance covers this too. International SOS Namibia operates a 24 hours medical assistance centre located in Windhoek.
Auch hier keine Rede von Black American Express mit 100.000€ oder mehr Deckungsrahmen. Vielleicht sollte man dem Thema dann eine deutlichere Präsenz geben? Auch hier im Forum.
Also nochmal ganz konkret:
Alle die heimischen Super Unfall Auslands Ausflug Versicherungen, wie ADAC, ÖAMTC, Allianz, etc etc und auch GEOS schaffen es nicht, wenn ich dort ein medizinisches Problem melde, die Abwicklung zeitnah ! mit den örtlichen Institutionen zu klären und zu organisieren! Das ist im wesentlich die zusammengefasste Aussage aller Meldungen bisher.
Das heisst ich brauche 3-4 KK mit je mindestens 10k€ Limit um mir im Bedarfsfall meinen eigenen Rettungs Heli zu organisieren der mich dann nach Windhoek fliegt und dort kann ich mit viel Glück auf den von Europa aus gestarteten AmbulanzJet warten, und in der Zwischenzeit alles selbst bezahlen.
Hmm, da muss ich jetzt ein bissl darüber nachdenken. Aber im Grunde bin ich trotzdem froh, das Thema angeschnitten zu haben.
letzte Reise: Roadtrip Uganda
https://youtu.be/wTiSncdAhKQ
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Mai 2021 · #45Gabi-Muc schrieb:Nyanga schrieb:@Gabi,
Du kannst deiner KK schon ein hohes bis sehr hohes Limit verschafften.
Du hast eine KK mit 10.000€ Rahmen, zahlst 100.000€ auf die KK,macht ein Limit von 110,000€ .
Sowas bräuchte man ungefähr, um das ein Rettungsflugzeug abhebt, plus Behandlung .
Zumal wenn die Lage so ist, das es in Namibia nicht behandelbar ist und das Flugzeug aus Johannesburg oder Kapstadt kommen muss.....
Das ist Theorie, das wird niemand hier im Forum haben.
Da wette ich dagegen. 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Mai 2021 · #46Bluesbrother928 schrieb:
Ich komme mir nun doch ein wenig wie im falschen Film vor. Gehts nur mir so oder ist das den meisten die solche Reisen unternehmen schlicht nicht bewusst?!
Mir ist das durchaus bewusst.
Ich sehe das inzwischen nur etwas entspannter, weil ich unter normalen Umständen bereits in einer fensterlosen Holzkiste im Untergeschoss wohnen würde. Jetzt betrachte ich das alles als "Zugabe". Das macht es für mich persönlich sehr viel einfacher.
Gruß
Wolfgang
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picco6'369 Beiträge · seit 201106. Mai 2021 · #47Hoi zämä
BikeAfrica schrieb:Ich sehe das inzwischen nur etwas entspannter, weil ich unter normalen Umständen bereits in einer fensterlosen Holzkiste im Untergeschoss wohnen würde.
Ja, dem Sensemann schon ein- oder mehrmals von der Schippe gesprungen zu sein erleichtert das Leben definitiv!
Was die Kosten eines Rettungsfluges angeht so kann ich nur angeben was mich mein Helikopterflug vom Everest Base Camp nach Kathmandu gekostet hat: ca. sFR. 9'000.-, davon 'durfte' ich rund 4'800.- selbst bezahlen.
300.- als Selbstbehalt und 4500.- weil Bergeversicherungen in der Schweiz nur maximal 50% der Bergungskosten zahlen dürfen.
Dies ist so seit das Parlament auf eine Rettungsaktion eines Pärchens (die waren sogar Polizisten), das im Talibangebiet wandern ging und entführt wurde, reagiert hat.
Denn damals musste der Staat einspringen, was hohe Wellen warf und schlussendlich in einer Gesetzesänderung endete die mich 4500.- gekostet hat.
LOloserGast06. Mai 2021 · #48Mein normaler KK-Rahmen ist 3.000,-. Ich bin ein low budget - Reisender, was der KK-Ausgeber aus meinen Umsätzen nachvollziehen kann. Es war aber noch nie ein Problem, den Rahmen für die Urlaubsdauer befristet auf 10.000,- zu erhöhen. Das ging ruck zuck mit einem Zweizeiler-Antrag, weil der Sachbearbeiter selber entscheiden konnte. Höher ginge auch noch, müsste aber aufwändiger begründet werden und geht eine Org.-Ebene höher. Habe dann drauf verzichtet.
Dass das für eine aufwändige Bergung nicht reicht, versteht sich von selbst. Dafür und deswegen hat man ja auch eine Versicherung.
Das Thema hat mE zwei Aspekte, die hier etwas durcheinanderkommen. Die sofortige Einleitung und Durchführung der Notversorgung und die Liquidität bis zu dem Zeitpunkt wo die Versicherung das aufstellen bzw. übernehmen kann und die Leistungspflicht gegenüber den Leistungserbringern bestätigt.
@Bergungskosten, war Folgendes vor ein paar Jahren in den österreichischen Medien.
Zwei Bergsteiger kommen beim Abstieg in Schlechtwetter, nehmen daher einen „Abschneider“, kommen in der Dämmerung in unwegsames Gelände und Sackgasse, trauen sich nicht weiter oder zurück und setzten einen Notruf ab. Die Bergrettung entscheidet sich wegen des schlechten Wetters mit Schneefall und noch schlechterer Prognose und der Gefährdungslage für die Retter selbst für einen Großeisatz mit zwei Bergungsteams für großflächige Suche, weil eine Luftaufklärung nicht möglich war. Eines hat die Verirrten bald gefunden. Da der Einsatz groß war, war auch die Rechnung entsprechend groß. Die Geretteten (übrigens Ärzte), haben die Rechnung nicht bezahlt, mit der Begründung, dass bei Kenntnis des Geländes zwei Mann mit einer Taschenlampe genügt hätten, die ihnen den Weg hinunter zeigen. Den ganzen Aufwand hätten sie nicht gebraucht, weil sie gehfähig waren. Die Bergrettung musste bei Gericht einklagen.
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201606. Mai 2021 · #49Loser, ich glaube die Höhe des Limits der Kreditkarte hat nichts mit den Kreditkarten-Umsätzen zu tun, sondern mit den Geldeingangen auf dem Transferkonto. Zumindest habe ich heute die Kreditkarte meines Mannes angehoben und der Bankmitarbeiter hat dann erstmal die Kontoumsätze gecheckt.
LG
Gabi
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BerndW487 Beiträge · seit 201206. Mai 2021 · #50Nyanga schrieb:Hallo Bernd,
Um welche Größenordnung hat es sich ungefähr gehandelt. Also die Flugkosten so ungefähr.
Flug: Med. Rettungsflug ca. 13.000,-- Maun-Windhoek. Normal wird nach Johannesburg geflogen.
Krankenhauskosten: ca. 16.000,--
Den Rettungsflug mussten wir Dank Okavango Rescue und der DEVK - Versicherung nicht vorfinanzieren, der wurde sofort genehmigt.
Die Versicherung mit Okavango Rescue garantiert Dir eine sofortigen notwendigen Flug. Okavango Rescue holt sich dann das Geld von der Versicherung zurück. Sie machen auch den Kontakt zur Versicherung.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Mai 2021 · #51loser schrieb:
Die Geretteten (übrigens Ärzte), haben die Rechnung nicht bezahlt, mit der Begründung, dass bei Kenntnis des Geländes zwei Mann mit einer Taschenlampe genügt hätten, die ihnen den Weg hinunter zeigen. Den ganzen Aufwand hätten sie nicht gebraucht, weil sie gehfähig waren. Die Bergrettung musste bei Gericht einklagen.
Genau solche Spezialisten sind sicherlich daran schuld, dass jetzt vorher die Kostenübernahme geklärt wird.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200606. Mai 2021 · #52Gabi-Muc schrieb:Loser, ich glaube die Höhe des Limits der Kreditkarte hat nichts mit den Kreditkarten-Umsätzen zu tun, sondern mit den Geldeingangen auf dem Transferkonto. Zumindest habe ich heute die Kreditkarte meines Mannes angehoben und der Bankmitarbeiter hat dann erstmal die Kontoumsätze gecheckt.
Das glaube ich auch. Mein Kreditkartenumsatz während des Alltags ist bei genau null Euro. Das Kreditkartenlimit liegt dennoch im fünfstelligen Bereich. Das wurde von Anfang an so festgelegt und da konnte die Bank ja gar nicht ahnen, welcher Umsatz über die Karte erfolgt. Das einzige, was die sahen, dass auf diesem Konto monatlich mein Gehalt einläuft.
Gruß
Wolfgang
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NYNyanga582 Beiträge · seit 202107. Mai 2021 · #53Danke Bernd für deine Schilderung. Da kann jeder so mal die Größenordnung einschätzen.
@Gabi
Nein das Limit hat nichts mit dem Umsatz auf der Karte zu tun, aber auch nicht mit den Geldeingängen auf dem Girokonto. Sicher hat die Bank einen Überblick ,wenn die Karte an einem Girokonto hängt.
Aber heute gibt es Karten, wo lediglich ein Referenzkonto hinterlegt ist,wo die Kartengesellschaft keinen Einblick auf dein Girokonto hat.
Zur Rahmenvergabe gilt der SCHUFA Score, das Alter, die Zahlungshistorie, gemeldete Verbindlichkeiten bei der SCHUFA, Wohnort, Adresse etc.
Bei der Barclay wird in gewissen Abständen das Kartenlimit ohne Einkommensprüfung angepasst. Sowohl nach oben, als auch nach unten. Eine Rücklastschrift einer Telefonrechnung kann dann wiederum schon ausschlaggebend sein,das dein Limit gesenkt wird. Hingegen eine jahrelange top Zahlungsmoral kann zu einem Limit führen, welches die Kosten von Bernds Beispiel locker decken würde.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201607. Mai 2021 · #54Wir nutzen die Kreditkarten im Alltag auch fast nie. Bei Auslandsaufenthalten, insbesondere in außereuropäischen Ausland lassen wir die Verfügungsrahmen ordentlich nach oben setzen auf eine Summe, die wir für eine Erst- und Sofortbehandlung ohne vorherige Zusage durch die Versicherung als notwendig erachten. Denn auf eins habe ich nun gar keine Lust: Im akuten Notfall, ggfs. in der Nacht, erstmal mit der Versicherung zu telefonieren, zu diskutieren und das OK zu erbitten. Das wird ja auch kaum "auf Zuruf" erklärt, da wollen wir in der Lage sein, ohne Diskussionen sofort behandelt zu werden und in Vorleistung zu treten.
Wenn die Kreditkartengesellschaft Bedenken wegen der Höhe hat, kann man auch den entsprechenden Betrag auf das Kreditkartenkonto überweisen und nach der Reise wieder zurückbuchen.
Yanjep
NYNyanga582 Beiträge · seit 202107. Mai 2021 · #55Ich wollte aber nur zu den hohen Rahmenbeträgen anmerken, ob von der Bank, KK Gesellschaft gewährt oder selbst durch Einzahlung erhöht, ein hohes Risiko bei Kartenverlust oder Kartenbezrug besteht. Die Schadensumme kann binnen Minuten dem Limit der Karte entsprechen. Sicher ist das gedeckelt, habe aber im Fall des Falles gar kein Geld.
Somit ist es besser zwei, drei Karten zu haben mit endprechender Teilung des Einzahlbetrages.
Also Achtung u d Augen auf, wobei das bei der heutigen Raffiniertheit von Betrügern schwierig ist.
Also der Spruch, nicht alles auf eine Karte setzen ist hier wörtlich zu nehmen...
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201607. Mai 2021 · #56Ich sage mal so: Zum Bezahlen im Supermarkt oder Restaurant und an der Tanke haben wir "Extra-Karten" mit einem sehr überschaubarem Verfügungsrahmen. Jeweils kalkuliert mit der Summe, die wir in etwa benötigen. Die können wir dann auch bei einem Überfall rausrücken, falls nötig und wenn die Daten bei einem Zahlvorgang abgegriffen werden, ist das ärgerlich aber zu verkraften.
Yanjep
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200607. Mai 2021 · #57Nyanga schrieb:Ich wollte aber nur zu den hohen Rahmenbeträgen anmerken, ob von der Bank, KK Gesellschaft gewährt oder selbst durch Einzahlung erhöht, ein hohes Risiko bei Kartenverlust oder Kartenbezrug besteht. Die Schadensumme kann binnen Minuten dem Limit der Karte entsprechen.
… irgendein Risiko hat man halt immer. Für die Reisenden früherer Jahrhunderte war es um ein Vielfaches höher.
Sicher ist das gedeckelt, habe aber im Fall des Falles gar kein Geld.
Das ist unabhängig von Kreditkartenlimit. Wird die Karte vom Automaten "gefressen", habe ich noch Bargeld dabei. Damit kann man sogar bei Stromausfall noch bezahlen. Einen Rettungsflug natürlich nicht.
Wird man mit Waffengewalt ausgeraubt und darf sich bis auf die Unterhose ausziehen, ist es egal, ob man eine Kreditkarte und Bargeld oder drei Kreditkarten dabei hat.
Somit ist es besser zwei, drei Karten zu haben mit endprechender Teilung des Einzahlbetrages.
Also Achtung u d Augen auf, wobei das bei der heutigen Raffiniertheit von Betrügern schwierig ist.
Da muss ich Dir leider zustimmen.
Man müsste dann aber z.B. drei Kreditkarten haben, von denen jeweils alleine zwei gemeinsam zur Kostendeckung ausreichen müssten.
Ich mache mir ja durchaus auch Gedanken, was mal unterwegs passieren könnte, aber ich übertreibe es damit nicht bis zur Perfektion. Dann würde ich wahrscheinlich lieber zuhause bleiben und ausschließlich Dokus im Fernsehen schauen. 99% aller Afrikaner (geschätzt) haben überhaupt keine Versicherung und leben fröhlich in den Tag.
Also der Spruch, nicht alles auf eine Karte setzen ist hier wörtlich zu nehmen...
Nettes Wortspiel … 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201607. Mai 2021 · #58Wobei man natürlich ein ausgesprochener Pechvogel sein muß, wenn man mit vorgehaltener Waffe gezwungen wird, ALLES rauszurücken was man hat, dann seinen Urlaub fortsetzt UND noch einen Rettungsflug oder eine Notfallbehandlung braucht und das mangels Kreditkarte, weil ja geraubt, nicht bezahlen kann. Wenn mir das passieren würde und ich beides überlebe, würde ich zu Hause bleiben und allenfalls über Pauschalreisen in gesicherte und umzäunte Robinsonclub-Ressorts nachdenken.
Yanjep
casimodo4'528 Beiträge · seit 200707. Mai 2021 · #59@Yanjep
Ich sage mal so: Zum Bezahlen im Supermarkt oder Restaurant und an der Tanke haben wir "Extra-Karten" mit einem sehr überschaubarem Verfügungsrahmen. Jeweils kalkuliert mit der Summe, die wir in etwa benötigen. Die können wir dann auch bei einem Überfall rausrücken, falls nötig und wenn die Daten bei einem Zahlvorgang abgegriffen werden, ist das ärgerlich aber zu verkraften.
Da habe ich noch gar nicht daran gedacht, da wir bisher immer mit zwei Mastercards gereist und auch gut zurecht gekommen sind. Seit den Problemen mit Sanparks haben wir uns (nicht gerne) noch zwei Visacards von einer Online Bank besorgt. Ohne Kreditrahmen. Die können wir ja jetzt so wie von Dir beschrieben nutzen.
@Bike Africa
… irgendein Risiko hat man halt immer. Für die Reisenden früherer Jahrhunderte war es um ein Vielfaches höher.
Die mussten sich auch keine Gedanken über Business Class oder Reiserücktrittskostenversicherungen machen 😉
Und das mit dem "irgendein Risiko" muss einem ja klar sein. Wir heben z.B. in Südafrika immer gleich eine höhere Bargeldsumme ab. Wir sind nämlich schon einige Male fast out of money gewesen, weil der Strom drei Tage weg war, gerade Lohnzahltag war und an allen Geldautomaten riesige Schlangen waren, weil wir nicht daran gedacht haben etc... 🙄 Wenn wir mal bestohlen oder beraubt werden, war es dann die falsche Entscheidung.... 😉
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200607. Mai 2021 · #60yanjep schrieb:Wobei man natürlich ein ausgesprochener Pechvogel sein muß, wenn man mit vorgehaltener Waffe gezwungen wird, ALLES rauszurücken was man hat, dann seinen Urlaub fortsetzt UND noch einen Rettungsflug oder eine Notfallbehandlung braucht und das mangels Kreditkarte, weil ja geraubt, nicht bezahlen kann.
... es reicht ja der erste Teil.
Als ich 2003 in Kenya war, ist das den Touristen eines Overlander-Trucks passiert. Die ca. 20 Touristen, Fahrer und Guide durften sich bis auf die Unterhose ausziehen. Die Verbrecher fuhren mit Truck, Gepäck und Klamotten davon.
Da ist es denn egal, ob man das auf 1 oder 3 Kreditkarten verteilt. Man steht erst einmal in der Unterhose da.
Gruß
Wolfgang
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