Camper Tour Caprivi

16 Antworten · 3'686 Aufrufe · gestartet 24. Apr. 2021 von harry2772
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Themenstarter16 Beiträge · seit 201824. Apr. 2021 · #1
Wie wollen Anfang Mai nach Namibia und dort einen Toyota Bushcamper mieten.
Plan ist 14 Tage insgesamt mit Caprivi.

Da wir in diesem Teil von Namibia noch nicht mit dem Camper unterwegs waren, wieviel Zeit und welche Camps würdet ihr zu Zeit empfehlen.

Viele Grüße

Harry
3'883 Beiträge · seit 201124. Apr. 2021 · #2
Hallo Harry,
für die angedachte Tour hast du den richtigen Namen, denn für Namibia plus Caprivi müsstest du ganz schön hurry! 😉
Ich gehe davon aus, dass du schon einiges geplant hast, das du uns mitteilen solltest. Bitte denk daran, dass du pro Destination 2 Nächte einplanen solltest und pro Fahrtag mit durchschnittlich 300 km rechnen solltest, damit du außer meist öden Straßen und Pads auch etwas von Land und Leuten kennenlernen kannst. Um eingehend beraten und betreut zu werden, wende dich bitte an eine örtliche Agentur in Namibia, s. unter Know-How => Partner. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass diese verlässlich, kompetent und freundlich sind. Wir Fomis helfen gerne weiter, sind jedoch kein Reisebüro.

Viel Spaß bei der weiteren Planung,
wünscht freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
7'296 Beiträge · seit 200624. Apr. 2021 · #3
freshy schrieb:
Bitte denk daran, dass du pro Destination 2 Nächte einplanen solltest und pro Fahrtag mit durchschnittlich 300 km rechnen solltest, damit du außer meist öden Straßen und Pads auch etwas von Land und Leuten kennenlernen kannst.

Ich weiß, dass das sehr häufig empfohlen wird, habe aber den Sinn noch nicht verstanden. Ich war selbst (neben Radreisen) auch schon mit dem Auto sechs Wochen in Namibia unterwegs und wir haben an keiner einzigen Übernachtungsmöglichkeit (außer Spitzkoppe und Sesriem, glaube ich) mehr als eine Nacht verbracht. Wir sind (meist) einfach kurze Etappen gefahren und hatten daher insgesamt genauso viel Zeit vor Ort, aber an mehr Orten. Wir haben aber auch keinen Wert auf großen Komfort gelegt. Ich glaube, wir haben damals immer im oder auf dem Auto geschlafen oder nebendran im Bodenzelt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'675 Beiträge · seit 200724. Apr. 2021 · #4
Ich sehe das ähnlich wie BikeAfrica, es gibt keinen Grund zwei Tage zu bleiben, wenn die Etappen kurz genug sind, insbesondere, wenn es nur 14 Tage sind (was m.E. für den Caprivi eher knapp ist). Vor dem Caprivi hab ich keine Vorschläge, dort gefällt mir:
(einige davon sind natürlich viel zu nahe beieinander, kann man für Hin und Zurück passend wählen)
- Mukuku Rest Camp
- Mobola Camp
- Nunda Lodge und Campsite
- Emms Cubango (neu, nähe Nunda)
- Nambwa
- Mukolo
- Mavunje
- Malyo
- Livingstone's Camp
- Zambezi Mubale Camp (nicht Lodge)
- Camp Chobe
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Themenstarter16 Beiträge · seit 201825. Apr. 2021 · #5
Es ist nicht unsere erste Namibia Reise, dieses mal sollte aber der Focus auf Caprivi sein, Botswana spielt meine andere Hälfte zur Zeit nicht mit...

Ist mit auch voll bewusst das 14 Tage sehr knapp sind, aber geht leider nicht mehr (selbständig).

Vielen Dank für die Infos.
94 Beiträge · seit 201925. Apr. 2021 · #6
Das Livingstone's Camp könnt ihr von der Liste streichen. Wir waren vor 3 Wochen dort. Der Besitzer hat selbst zugegeben das er pleite ist. Er bietet auch keine Touren mehr an und das Camp verfällt. Da er sich keine neuen Batterien für die Solaranlage leisten kann, ist es Abends auch dunkel. Wir haben 2 Tage dort verbracht und haben nur eine Wiese gesehen.
1'675 Beiträge · seit 200725. Apr. 2021 · #7
el-commandante schrieb:Das Livingstone's Camp könnt ihr von der Liste streichen. Wir waren vor 3 Wochen dort. Der Besitzer hat selbst zugegeben das er pleite ist. Er bietet auch keine Touren mehr an und das Camp verfällt. Da er sich keine neuen Batterien für die Solaranlage leisten kann, ist es Abends auch dunkel. Wir haben 2 Tage dort verbracht und haben nur eine Wiese gesehen.
Sprichst Du von Jörg Seufert? Im letzten November war noch alles ziemlich ok. So einen schnellen Verfall kann ich mir gar nicht vorstellen. Seltsam.
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33,1k Beiträge · seit 200625. Apr. 2021 · #8
Sprichst Du von Jörg Seufert? Im letzten November war noch alles ziemlich ok. So einen schnellen Verfall kann ich mir gar nicht vorstellen. Seltsam.
Habe gerade mit Jörg gesprochen (er ist Betreiber, nicht Eigentümer) und hat mir gesagt, dass alles wie immer im Camp läuft.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
94 Beiträge · seit 201925. Apr. 2021 · #9
Also ich war persönlich und nicht telefonisch dort. Klo und Dusche nach Sonnenuntergang dunkel, Bar zu und keine Ausflüge. Gespräch drehte sich um eine potenzfördernde Pflanze(Moringo), die er nach DE exportieren will und das ihn die Polizei in Windoek mit 2,5 Promille angehalten hat und er als berühmtester Deutscher sofort weiterfahren durfte.
zuletzt bearbeitet 25. Apr. 2021
33,1k Beiträge · seit 200625. Apr. 2021 · #10
OFF TOPIC
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Also ich war persönlich und nicht telefonisch dort. Klo und Dusche nach Sonnenuntergang dunkel, Bar zu und keine Ausflüge. Gespräch drehte sich um eine potenzfördernde Pflanze(Moringo), die er nach DE exportieren will und das ihn die Polizei in Windoek mit 2,5 Promille angehalten hat und er als berühmtester Deutscher sofort weiterfahren durfte.
Der Besitzer hat selbst zugegeben das er pleite ist.
Du schriebst der Besitzer sagt er ist Pleite. Jörg, der dort vor Ort ist, ist aber nicht der Besitzer... Dass er vielleicht nicht Dein persönlicher Menschenschlag ist, hat ja wenig damit zu tun, oder?

Viele Grüße
Christian

P.S. Zum Thema Moringa, die seit einigen Jahren den Hype durchläuft, den die Teufelskralle mal hatte, empfehle ich u. a. https://www.medicalnewstoday.com/articles/319916 oder auch https://de.wikipedia.org/wiki/Meerrettichbaum
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94 Beiträge · seit 201925. Apr. 2021 · #11
Sorry ich habe den Handelsregistereintrag nicht gecheckt. Jedenfalls habe ich als Gast den "Ansprechpartner" so erlebt. Wenn du diesen Service so verteidigst, dann ist das für den Tourismus in Namibia eher kontraprodutktiv. Das war unsere teuerste und zugleich schlechteste Campsite
33,1k Beiträge · seit 200625. Apr. 2021 · #12
enn du diesen Service so verteidigst, dann ist das für den Tourismus in Namibia eher kontraprodutktiv.
Du legst mir Worte in Mund, die ich nie benutzt habe. Da ich nicht campe, kann ich nichtmal was aus eigener Erfahrung dazu sagen (kenne die Site nur vom sehen). Ich habe schlichtweg nur dort nachgefragt, ob sie pleite sind und alles heruntergekommen ist. So wie Pollux hatte mich Deine Aussage eben überrascht.

Thema erledigt.

Besten Gruß
Christian
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1'675 Beiträge · seit 200726. Apr. 2021 · #13
Zum Livingstone Camp vielleicht ein paar Hintergründe, damit hier nicht zu viele Mutmaßungen grassieren. Das Camp wurde von Adolf Waidelich gegründet, einem Deutschen, der die meiste Zeit seines Lebens im südlichen Afrika gelebt hat und Unternehmen im 4x4-Umfeld hatte. Im Ruhestand hat er das Camp aufgebaut, zusammen mit dem Eigentümer des Grundes Linus Mukwata, der vorher schon ein kleines Livingstone Museum erbaut hatte.

Konny von Schmettau kann vielleicht hier mehr beitragen, falls sie mitliest. Sie hat einiges zur Historie der Gegend und David Livingstones Aufenthalt dort auf ihrer Facebook Seite geschrieben und auch ein Buch darüber.

Leider hat Adolf Waidelich vor ein paar Jahren aufgrund von Depressionen Selbstmord begangen. Wir haben ihn noch 2016 selbst kennengelernt. Von Touren und anderen Angeboten war damals nicht die Rede. Eine Bar im eigentlichen Sinne gab es da auch nie. Es war einfach ein Bushcamp.

Die Campsites schauen auf eine meist trockene Ebene der Floodplain des Linyanti. „Wiese“ ist irgendwie ein seltsamer und unpassender Ausdruck dafür. Wir haben hier Wasserböcke, Warzenschweine, Paviane, Elefanten gesehen und sogar Hornraben gehört.

Die Webseite mag teils irreführend sein, sie sollte in dieser Form vom Netz genommen werden. Das Camp ist neben der Rupara Campsite einer von zwei Plätzen für selbstfahrende Camper zum Besuch des Nkasa Rupara Nationalparks. Seit einiger Zeit kümmert sich Jörg Seufert um das Camp. Wem es derzeit tatsächlich rechtlich gehört, wissen wir nicht. Jörg ist sicherlich ein „eigener Charakter“. Er handelt mit Moringa-Produkten, weitere Hintergründe dazu kennen wir nicht.

Es geht hier nicht um Jörgs Verteidigung, sondern um die Frage, ob das Camp abgewrackt und nicht mehr funktional ist. Im November 2020 war es das nicht. Es wäre hilfreich, wenn andere kürzliche Besucher etwas dazu schreiben könnten. Wegen Corona werden es wohl nicht sehr viele sein.
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zuletzt bearbeitet 26. Apr. 2021
2'319 Beiträge · seit 201126. Apr. 2021 · #14
Vielen Dank, pollux, für Deine Ausführungen.
Wir waren das letzte Mal 2018 im Livingstone's Camp; alles war tip-top in Ordnung.
Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen: Es war, u. a. aufgrund der qualitativ sehr hochwertigen Bausubstanz, bautechnisch auf einem sehr, sehr hohen Stand.
Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, daß innerhalb von 2,5 Jahren alles so verkommen sein soll.
Wir hatten damals als Hartcorevorbucher für zwei Nächte gebucht und gezahlt. Ja, mit 1564,00 NAD nicht gerade geschenkt für zwei Nächte Campsite. Doch die Ausstattung rechtfertigte diesen Preis.
Kontakt betreffend der Buchung hatten wir mit Linus Mukawata (Operations Manager).
Als wir im Camp ankamen, wurden wir von einem älteren Herrn (gebürtig in Manchaster), der aus Windhoek ins Camp kam, empfangen. Er erzählte uns, daß er als derzeitiger Verwalter des Camps fungiert, da der Betreiber verstorben sei.
Uns wurde auch auch erzählt, daß die Konten damals aufgrund der Erbfolge gesperrt waren und deshalb cash als Zahlungsmethode bevorzugt wurde; auch und gerade deshalb, weil auf diesem Wege die maintenance des Camps gewährleistet werden kann. Bei eingefrorenen Konten nachvollziehbar.

Im Übrigen... Die vor den Campsites liegende Wiese fanden wir sehr spannend.

Gruß vom Alm
Themenstarter16 Beiträge · seit 201827. Apr. 2021 · #15
Vielen Dank für eure Antworten.

Uns hatte hier im Forum "Magic Vibes" angeschrieben das Sie auch solche Touren planen.
Da dieses doch alles etwas kurzfristig ist, haben wir uns entschieden die Planung denen zu überlassen, hoffe war eine gute Entscheidung....

Viele Grüße

Harry
1'415 Beiträge · seit 201427. Apr. 2021 · #16
harry2772 schrieb:
Uns hatte hier im Forum "Magic Vibes" angeschrieben das Sie auch solche Touren planen.
Da dieses doch alles etwas kurzfristig ist, haben wir uns entschieden die Planung denen zu überlassen, hoffe war eine gute Entscheidung....
das war mit Sicherheit eine gute Entscheidung 😁
bekräftigt erfahrungsgemäss die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
3'883 Beiträge · seit 201127. Apr. 2021 · #17
Gromi schrieb:
das war mit Sicherheit eine gute Entscheidung 😁
bekräftigt erfahrungsgemäss die Gromi
Ich schließe mich Gromi an. Vor Jahren habe ich für ältere Freunde bei Magic Vipes eine Tour geplant. Sie sind sehr entgegenkommend und haben viel Erfahrung. Leider wurde unser Freund dann sehr krank, so dass alles abgeblasen werden musste. Auch das verlief sehr entspannt.
LG freshy
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zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2021