was für wunderbare Fotos, die so Lust auf Namibia machen.
Wir wollen vom 01.10.21 für drei Wochen endlich unsere 2020 wg. Corona verschobene Selbstfahrerreise antreten und hoffen sehr, dass sich die Situation im Land entspannt und wir ohne Q. reisen können.
Liebe Grüße aus Eckernförde Tine
- Namibia Okt. 2021- Our Adventure for a Lifetime
- Namibia-Apr./Mai 2023 -Ein Abenteuer mit Hindernissen-
- Namibia/Botswana in Planung April/Mai 2025
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202011. Juli 2021 · #62
Schön, wenn die Fotos eure Vorfreude auf die eigene Tour vergrößern. Ich drücke allen die Daumen, dass die Reise klappt!
Ich würde auch gerne wieder nach Namibia reisen. Zeitraum wäre ca. 23.12. bis 8.1. Gerne würde ich nochmals in etwa die gleiche Tour machen oder den Nordwesten kennenlernen - also die Wüstengegenden. Reizen würde mich auch eine Fahrt von Windhoek nach Kapstadt. Wie stets fehlen mir Mitreisende mit ähnlichen Interessen und zeitlichen Möglichkeiten. Sollte einer der Mitleser sich eine gemeinsame Tour vorstellen können oder etwas ähnliches planen und noch Mitfahrer suchen, schreib mir!
Nun aber weiter, wir sind noch in Rostock Ritz:
Der nächste Morgen hatte etwas zu bieten, das, so sagte man uns, dort nur wenige Tage im Jahr vorkommt, nämlich Nebel. Aussicht war nicht gegeben. Trotzdem wollten wir mit Heiner zu den Buschmann-Zeichnungen. Neben uns waren seine zwei Hunde mit auf der Tour, der eine, kleinere, saß die ganze Fahrt über auf Heiners Schoß, der andere stolz am Beifahrersitz. Leider war der weite Blick in die Landschaft nicht möglich, aber das, was am Weg lag, war auch interessant: verschiedene Bäume, die in dieser kargen Gegend wachsen, interessanten Felsstrukturen. Und v.a. die Fahrt an sich! Wahnsinn, wo und wie man überall fahren kann! Es ging steil und holprig ins Flussbett hinab und auf der andere Seite wieder hinauf.
Zur "Höhle" bzw. dem Überhang musste man ein wenig aufsteigen. Die Zeichnungen selbst zeigten das übliche Repertoire an Tieren und Menschen - nun ja, ich gebe es zu, so ein Fan bin ich nicht von Felsmalerei.
Mehr beeindruckt hat mich einfach das Gelände und die Natur an sich sowie der rote Fels bei der "Höhle" - Rotstock halt.
Den Gaub überquerten wir bei der Heimfahrt auf der C 14 und kamen gegen Mittag zurück.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202011. Juli 2021 · #63
Kurz nach der Rückkehr lichtete sich der Nebel - und ich wollte eine Wanderung machen. Alle rieten mir ab: "zu heiß", "zu weit", "zu früh am Nachmittag" - aber ich wusste, dass es mir NICHT zu heiß ist, trug mich und die Wanderroute ein und machte mich auf den Weg. Und was soll ich sagen? Es war einer meiner schönsten Nachmittage in Namibia. Klar habe ich geschwitzt, aber das mag ich. Ich ging barfuß im Sand, ansonsten nur in meinen Birkis, leicht bekleidet mit Kopfbedeckung, Rucksack mit Wasserflasche geschultert, Fotoapparat stets in der Hand - da kann ich die Hitze gut aushalten. Und genau das suche ich ja in der Wüste: die Begegnung mit der Natur, das "Ausgeliefertsein an die Elemente". Und natürlich die wundervollen sanften Farben und tollen Formationen. All das bot mir diese Tour! Kurz: Ich habe die Wanderung sehr genossen und kam etwas nach 17h zurück, trotz langer Fotopausen und Suche nach Eidechsen etc. war ich schneller als auf dem Wanderplan vermerkt; vielleicht haben mir am letzten Stück die Wolken, angetrieben, die wie am Vortag wieder dunkel und bedrohlich aufzogen?
TOTommy54155 Beiträge · seit 201811. Juli 2021 · #64
Hallo rik m. Ich werde, so Corona will, im März im Rostock Ritz sein. Welche der verschiedenen Wanderwege kannst du empfehlen, sind der sunrise und sundowner walk zu diesen Tageszeiten die besten? VG Tommy
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202011. Juli 2021 · #65
Hallo Tommy,
die Wanderungen, die ich gemacht habe, kann ich empfehlen; über die anderen kann ich nichts sagen. Die erste war einfach nur ein Spaziergang zum Aussichtspunkt, hat mir aber sehr gefallen. Insgesamt bin ich sie dreimal gegangen, weil sie Bestandteil der meisten andere Wanderungen ist. Die lange Wanderung aus dem vorherigen Pist war die "Panorama-Wanderung". Die Runde zum Sonnenuntergang habe ich nicht gemacht, aber meine Freundinnen; da es aber bewölkt war, kann lässt sich nichts über die Qualität des Sonnenuntergangs sagen. Die Tour zum Sonnenaufgang werde ich das nächste Mal beschreiben.
Viele Grüße und Vorfreude auf die Reise!
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202025. Juli 2021 · #66
Hier nun Bilder von der Sonnenaufgangsrunde:
Nach dem Frühstück fuhren wir auf der C14 Richtung Swakopmund - natürlich wieder mit etlichen Stopps. Die Gramadullas versetzten uns in Staunen. Wie schrieb schon Henno Martin. "Wir haben nie feststellen können, ob der Name ‘Gramadulla’ die Bezeichnung für unwegsame, wildzerschluchtete Gegenden, dem Portugiesischen oder einer Eingeborenensprache entlehnt ist. Mir schien es immer ein sehr passender Name. Die nackte Trostlosigkeit düster getürmter, unübersichtlicher Felsmassen und die labyrinthische Wirrnis unzähliger Klüfte und Schluchten scheint mir darin zum Ausdruck zu kommen."
Der Kuiseb-Pass ist auch so eine Sprachverwirrung, weil in meinem Denken ein Pass immer den höchsten Übergang bezeichnet, hier ist`s natürlich anders. Der Fluss führte Wasser und das Grün der Bäume sah schön frisch aus.
Weiter westlich wurde alles wieder weiter und weniger spannend.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202028. Juli 2021 · #67
In Walvis Bay beobachten wir natürlich die Flamingos:
Anschließend brachte uns unser Guide zu Meikes Gäastehaus; von dort aus bummelten wir ein wenig durch die Stadt und aßen dann im Tug mit wunderbarer Aussicht zu Abend:
Enilorac65768 Beiträge · seit 201701. Aug. 2021 · #68
Kann man die Flamingos das ganze Jahr sehen?
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
ElenaHanak162 Beiträge · seit 202002. Aug. 2021 · #69
@rik.m wunderschöne Fotos! Kann nicht genug satt sehen! Einfach toll!! Ich hätte eigentlich eure Route auf der Karte gesehen... Sonst muss ich immer entweder im Kopf oder auf google anschauen. Mir z.B. Tiras Berge gefallen (und damit verbundene Landschaftsfotos): anders als Sossusvlei, abgelegen , wild, einsam, ein Traum! Danke für Report! lg Elena
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202002. Aug. 2021 · #71
ElenaHanak schrieb:@rik.m wunderschöne Fotos! (...) Danke für Report! lg Elena
Gerne! Danke für die Rückmeldung.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202002. Aug. 2021 · #72
Am nächsten Tag stand die Tour zu den Little Five am Programm. Wir haben bei Charly's Desert Tours gebucht. Mit uns kam noch kurzentschlossen ein Paar mit, das auch bei Meike übernachtete und das schon von diversen anderen Stationen kannten. Das Wetter war wohl eher untypisch: Kein Nebel, nicht kühl, sondern strahlender Sonnenschein und heiß.
Unser Führer (ich glaube, er hieß Jonny) war großartig! Ich war mehr als angetan, dass und wie er diese kleinen Tiere gefunden hat:
Die Schlange hat ihr Spur verraten: s-förmige Abdrücke! Inmitten eines Busches hat sie sich eingegraben, nur die Augen schauten heraus. Mit einem Stock hat Jonny sie dann aus dem Sand geholt.
Eine Blindschleiche hat er uns dann auch gezeigt und demonstriert, wie die eigentlich vetrocknet aussehende Blüte des Dollarsbusches aufgeht, wenn man sie etwas wässert.
Nicht weit weg hat er dann einen Gecko vermutet und zu buddeln angefangen; das Loch war wirklich beträchtlich und tatsächlich hat er diesen Kerl herausgeholt:
Beim Chamaläon wusste Jonny, wo er suchen musste, weil es schon mehrere Tage bei den kaputten Bahngleisen anzutreffen war. Als er es gesichtet hatte, hat er uns danach suchen lassen, aber keiner von uns Touristen konnte es ausmachen.
Als der Guide dann einen gefangenen Käfer hervorzauberte und ihn dem Chamaläon hinhielt, fuhr die lange Zunge aus und das Insekt wurde eingefangen und genüßlich verspeist:
Wir fuhren auf den erlaubten Wegen zwischen oder auf den Dünen, haben aus der Ferne die dort brütenden Vögel gesehen und immer wieder Fotostopps eingelegt.
Mitten unter der Fahrt hielt Jonny plötzlich an, grub zielsicher im Sand und holte diese Wüsteneidechse heraus. Unglaublich!
Die Spinne durfte er nicht suchen; aufgrund von Schutzbedingungen muss sie in Ruhe gelassen werden. Aber das machte nichts; das, was wir gesehen hatten, war sehr, sehr beeindruckend!
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202008. Aug. 2021 · #73
Am Nachmittag stand eine Fahrt in die Mondlandschaft an. Eigentlich, so war mit ASA vereinbart, sollte der Guide uns diese zeigen; aber eben der hatte sich am Vortag verabschiedet, er wohnt in Swakpomund und hatte ja alle organisiert, abholen würde er uns erst mrogen. Und in unseren Unterlagen lag ein Voucher bereit, dass die Mondlandschafttour in Anschluss an die Little Fives stattfünden würde. Nun ja, es gab einige Schwierigkeiten diesbezüglich. Ein Danke nochmals an Meike, die telefonisch die Probleme klären konnte, (die Nr., die uns unser eigentlicher Guide aufgeschrieben hatte, existierte nicht), sodass wir von Ernst aus dem Charlys Team um 14h abgeholt werden konnte.
Die Fahrt war sehr beeindruckend, die Landschaft fast surreal. Obwohl sie so tot aussieht, ist sie es nicht, wie uns Ernst z.B. an lebenden Steinen oder mit Wasser benetzten Flechten zeigte. Oder auch die Nara-Nara-Frucht, aus der inzwischen Gin gemacht wurde.
Wir fuhren im Zickzack herum, ich verlor vollkommen das Gefühl für Himmelsrichtungen, obwohl ich sonst einen guten Orientierungssinn habe.
Auch im Flussbett des Swakop kurvten wir herum und natürlich bei den Welwitschen (ist das der Plural?).
Ernst erklärte viel und hielt oft für Fotos oder genauere Begutachtungen an. Mit uns waren noch zwei Damen aus Südafrika an Bord, die aber nur selten ausstiegen, wir dafür umso öfter...
Als wir das Gebiet wieder verlassen hatten, ergab sich noch ein Blick auf die gesamte Mondlandschaft im schönen Abendlicht. Hier konnte man wirklich gut erkennen, dass die Mondlanschaft eigentlich unter dem normalen Level liegt...
Superfanti807 Beiträge · seit 201708. Aug. 2021 · #74
Hallo Rki Danke für den schönen Reisebericht mit den toll eingefangenen Stimmungen. .
Im Ristock Ritz gabs mal Erdmännchen, dann sollten die aber durch den Besotzerqwechsel weg sein. Wie wars bei Dir? Wollten wegen der Erdmännchen nämlich dort einen Kaffestop im September dort machen.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202008. Aug. 2021 · #75
Superfanti schrieb:Hallo Rki
Na, das ist zu viel der Ehre. 😄
Superfanti schrieb: Im Ristock Ritz gabs mal Erdmännchen, dann sollten die aber durch den Besotzerqwechsel weg sein. Wie wars bei Dir? Wollten wegen der Erdmännchen nämlich dort einen Kaffestop im September dort machen.
Leider waren keine Erdmännchen da. Der "Zwinger" stand leer.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202016. Okt. 2021 · #76
Die Reise ist noch nicht zu Ende erzählt... Ich werde mich kurz fassen.
Am nächsten Tag ging es ganz kurz in die Stadt, einmal in die tolle Buchhandlung, wo ich ein Buch über Namibias Geologie erstand, zum anderen wollte ich einen namibianischen Gin für eine Freundin. Danach fuhren Richtung Erongo. Bei den Verkaufsständen mit den Steinen hielten wir an und kauften den Frauen ein paar schöne Exemplare ab. Dann passierten wir die Spitzkoppe und ich suchte mir eine Stelle für meine Sonnenaufgangsfotos, die am nächsten Tag geplant waren. Schließlich steuerten wir die Hohenstein Lodge an. Nach dem Einchecken ging ich spazieren.
Abends gab es eine Fahrt übers Gelände - leider war der Fahrer sehr lahm und wortkarg und wenig "service-orientiert"; das war bei weitem die schlechtesten Ausfahrt des ganzen Urlaubs (als ich das gegenüber dem Manager / Besitzer (?) erwähnt habe, hat er uns die Hälfte des Preises erlassen).
Das Abendessen nahmen wir draußen ein; außer uns war nur ein weiterer Tisch besetzt. Wieder ging ein ereignisreicher Tag zu Ende. Mein Zimmer war schön, das Bett sehr groß und bequem und ich habe gut, aber kurz geschlafen...
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202017. Okt. 2021 · #77
Kurz war die Nacht, weil wir schon sehr früh am nächsten Morgen aufbrachen. In dieser Hinsicht bin ich unserem Fahrer sehr dankbar, dass er sich bereit erklärt hat, im Dunkeln zur Spitzkoppe zu fahren. Es ist doch eine gute Stunde Fahrzeit und mit dem möglichem Wildwechsel etwas heikel. Alles ging gut und wir kamen rechtzeitig an der Stelle an, die ich tags zuvor ausgewählt hatte. Die Bedingungn waren aufgrund eines Wolkenfeldes im Osten nicht ganz ideal, aber durchaus brauchbar und ich war sehr begeistert über die verschiedenen Stimmungen und die unterschiedlichen Farbtöne, die der Berg je nach Sonneneinfall, annahm.
Als die Sonne dann wirklich schon voll auf den Berg schien, fuhren wir ins Gelände selbst ein. Zuerst wurde der berühmte Bogen angesteuert und ich musste natürlich hinaufklettern. Danach frühstückten wir und schweiften herum.
Die Wände mit den Zeichnungen wollten wir auch sehen; an beiden Stellen standen Guides bereit, die uns die Malereien erklärten. Besonders der junge Mann, der mit uns an der Kette zur größeren Wand hinaufstieg, war wirklich sehr engagiert und erklärte uns viel; der andere am "kleinen Paradies" roch leider zu so früher Stunde (noch oder schon ?) sehr nach Alkohol.
Mehr noch als von den Zeichnungen war ich von der Felslandschaft beeindruckt. Hier hätte ich noch viel länger verweilen können.
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202018. Okt. 2021 · #78
Gegen 11 Uhr fuhren wir wieder zurück zur Hohenstein Lodge. Nach einer kurzen Rast brachen wir zum letzten Spaziergang auf. Im Osten waren die Wolken dunkel und immer wieder schossen Blitze heraus. Der Regen kam aber an diesem Tag nicht bis zur Lodge.
Halb unter einem losgetretenen Stein mittem am Wanderweg entdeckte ich diese Blume. Leider konnte uns niemand auf der Lodge sagen, um was es sich handelt.
Je länger der Spaziergang dauerte, umso mystischer wurden die Lichtverhältnisse:
Gerade noch pünktlich zum Abendessen waren wir zurück.
AUaustria174 Beiträge · seit 201219. Okt. 2021 · #79
Hallo rik m. so schöne Fotos die du uns da zeigt. Du bist keine Profi-Fotografin ???? Dem kann ich nicht zustimmen. Du musst dich nicht kurz halten bei deinem Bericht. Es ist ein Genuss die Fotos anzuschauen und deinen kurzweiligen Bericht zu lesen. Vielen Dank für‘s Zeigen.
LG austria
RMrik m.Themenstarter608 Beiträge · seit 202026. Okt. 2021 · #80
Hallo austria,
danke für deine netten Worte - aber ich verdiene meine Brötchen tatsächlich anders, nichts mit Reisefotographie. Im nächsten Leben würde ich das bei der Berufswahl allerdings ins Auge fassen. 😄 Leider sind in meinen Berichten immer so viele Tippfehler, weil ich am Bildschirm nur selten Fehler entdecke...
Nun zur Reise:
Eigentlich ist der Bericht "Sonne und Wolken über der Wüste" mit dem letzten Beitrag beendet. Wir sind nach dem Aufenthalt in der Hohensteinlodge noch zum Mount Etjo gefahren - und das ist nicht Wüste, und Sonne gab es auch nicht mehr, dafür viel Regen. Aufgrund des ganzen Hin und Hers im Vorfeld, sprich den vielen Änderungen, blieb dann dieser eine Tag außerhalb der Wüste übrig. Ich sag mal so: Es war interessant, aber wirklich dazu gepasst hat das alles nicht mehr. Mir persönlich hat der Aufenthalt auf der Mount Etjo Lodge auch nicht gefallen, da mir die Anlage zu groß und zu gefüllt war, mein Zimmer war sehr dunkel, das Bad stand ständig unter Wasser und beim Essen (das aber durchaus gut war) fielen im großen Speisesaal etliche Würmer oder Raupen oder sonstiges Getier von der Decke auf unsere Tisch, was ich weniger appetitlich fand. Aber der Reihe nach. Die Fahrt wurde durch Fotostopps und den Besuch im Kunstmark Tikoloshe Afrika unterbrochen.
Dann streifte ich im Garten herum. Die Flamingos mit ihren gestutzten Flügeln riefen zwiespältige Gefühle in mir hervor.
Spätnachmittags ging es auf den Game-Drive. Unser Fahrer war sehr, sehr nett und engagiert, das Gefährt allerdings ein Ungetüm, nämlich irgendwie in riesiger bestuhlter, fahrbarer LKW- Anhänger. Die Landschaft ist so anders als das, was wir bisher gesehen haben!
Unterwegs find ich es zu regnen an, und entgegen der Prognosen unseres Fahrers hörte es nicht mehr auf. Rinnsale wuchsen zu kleinen Bächen, die wir nicht mehr passieren konnten. Wir standen und warteten auf das Nachlassen des Regens, doch es kam nur die Dunkelheit herein. Über Funk wurden wir auf andere Wege geleitet, doch egal, wo, es war immer dasselbe: ein reißender Bach verhinderte das Weiterkommen. Inzwischen war es stockdunkel. Da schickte man Pickups los, die uns dann irgendwie erreichten. Wir stiegen auf die Ladefläche der Autos um und fuhren über einen Berg, wo wir wieder in wartende andere Autos umstiegen und letztendlich mit fast 3stündiger Verspätung zurückkamen. Die gebuchte Löwenfütterung fiel natürlich aus.
Am nächsten Tag nochmals eine Ausfahrt, wieder Regen. Doch dann hörte er auf und wir sahen eltiche Tiere.
Nach längerem Suchen trafen wir auf eine Elefantenherde.
Besonders spannend fand ich das erzieherische Wirken dieser Elefantenmutter:
Zurück an der Lodge erwartete uns schon unser Guide. Wir starteten unverzüglich Richtung WDH... Eine Nacht im Regen bei Naankuse blieb noch (gesehen haben wir nichts, wir kamen zu spät an, außerdem regnete es) und am nächsten Morgen ging es mit EW zurück.
Der Süden Namibias hat mich sehr beeindruckt. Ich komme wieder - bald 🙂 !