tiggi1'558 Beiträge · seit 201128. Apr. 2021 · #21
Hallo Bebbl, wir waren Ende März in Uganda und können natürlich mit deinen Eindrücken und Bildern nicht mithalten. Aber das wollen wir auch gar nicht. Wir waren einfach nur froh, aus Deutschland heraus zu kommen. 😘 Tolle Erlebnisse, die du da hattest und ich hoffe, dass wir auch eines Tages in die Mara dürfen. Deine Fotos sind sehr beeindruckend, offensichtlich konntet ihr offroad sehr nah an die Tiere gelangen??? Eine Frage interessiert mich aber noch: Das Format deiner hier geposteten Bildern ist angenehm klein. Wie bekommst du das hin?
ASastrids8 Beiträge · seit 202128. Apr. 2021 · #22
Hallo Bebbl,
auch ich lese Deinen Bericht sehr interessiert mit. Denn wir planen für Mitte Juni eine Reise in die Masai Mara, sofern uns Corona lässt. Denn auch wir würden außerhalb am Talek River übernachten. Vielleicht sagt Dir das Basecamp Explorer ja etwas. Ich hoffe, dass wir dann evtl. schon die eine oder andere Migration erleben dürfen. Ich muss nur noch abklären, ob ich aktuell eine Gelbfieberimpfung bekommen kann (gesundheitliche Probleme). Meine letzte ist leider gerade im März 21 abgelaufen...
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung Deines Berichtes.
tiggi schrieb:Hallo Bebbl, wir waren Ende März in Uganda und können natürlich mit deinen Eindrücken und Bildern nicht mithalten. Aber das wollen wir auch gar nicht. Wir waren einfach nur froh, aus Deutschland heraus zu kommen. 😘 Tolle Erlebnisse, die du da hattest und ich hoffe, dass wir auch eines Tages in die Mara dürfen. Deine Fotos sind sehr beeindruckend, offensichtlich konntet ihr offroad sehr nah an die Tiere gelangen??? Eine Frage interessiert mich aber noch: Das Format deiner hier geposteten Bildern ist angenehm klein. Wie bekommst du das hin?
Liebe Grüße Biggi
Hallo Biggi,
vielen lieben Dank für deine Rückmeldung. Das freut mich sehr! Ich lese auch in deinem Uganda Bericht mit und konnte einige Dinge wiedererkennen. In der Murchinson Lodge war ich damals 2013 auch. Ja, wir waren wirklich sehr nah an den Tieren dran ... auch weil es kaum Publikumsverkehr gab. Nur das wirklich hohe Gras hat sehr gestört. Die Bilder hab ich vorher verkleinert damit ich nicht alles so zumülle. Geht ja mit Windowseigenen Bordmitteln eigentlich ganz easy. Ich mach das allerdings mit einer Stapelverarbeitung in Photoshop 🙂
astrids schrieb:Hallo Bebbl, auch ich lese Deinen Bericht sehr interessiert mit. Denn wir planen für Mitte Juni eine Reise in die Masai Mara, sofern uns Corona lässt. Denn auch wir würden außerhalb am Talek River übernachten. Vielleicht sagt Dir das Basecamp Explorer ja etwas. Ich hoffe, dass wir dann evtl. schon die eine oder andere Migration erleben dürfen. Ich muss nur noch abklären, ob ich aktuell eine Gelbfieberimpfung bekommen kann (gesundheitliche Probleme). Meine letzte ist leider gerade im März 21 abgelaufen...
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung Deines Berichtes.
Viele Grüße Astrid
Hallo Astrid, auch bei dir freue ich mich über die Rückmeldung. Es ist einfach schön, wenn man sowas liest. Das Basecamp kenne ich nur vom Namen her. Dort gewesen bin ich noch nie. Aber ich denke im Moment wird eh nicht los sein und so könnt ihr das Camp für euch genießen. Crossings im Juni? Das wird vermutlich knapp ... aber so richtig wissen tu ich das nicht. Ich drück euch die Daumen, dass es klappt. Wir hatten 2017 im August ziemliches Pech in der Mara (dafür 1 Jahr zuvor in Tansania super Crossings - Bilder im Reisebericht in meiner Signatur). Hmmm, Gelbfieber benötigst du doch, meines Wissens, wenn du aus Deutschland kommst nicht, oder? Ich hatte auch keine und es hat auch keinen Menschen interessiert. Ich glaube die sind mit Corona zur Genüge beschäftigt. Ich habe mich 2013 impfen lassen ... aber nur weil wir aus Kenia nach Tansania eingereist sind und es dann benötigt wurde. Wurde aber auch damals nicht kontrolliert!
VG
ASastrids8 Beiträge · seit 202128. Apr. 2021 · #24
Hallo Bebbl,
Du hast natürlich Recht, dass ich für Kenia keine Gelbfieberimpfung benötige. Aber wir fliegen von Nairobi ein paar Tage nach Uganda zum Gorilla Trecking. Und für Uganda benötige ich diese leider.
Ich habe leider wenig Zeit, daher gibt´s nur ne kleine Fortsetzung.
Gut, dass wir uns von den Löwen losreißen konnten. Denn so kamen wir gerade rechtzeitig zu der Leopardin Luluka und deren Nachwuchs, die gerade auf einem Baum ihre Kletterkünste vertiefte. Das machte wirklich Spaß dem kleinen Rabauken zuzusehen ... und wieder waren wir ganz alleine.
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Wirklich erstaunlich mit welcher Leichtigkeit sich die Katze in schwindelnder Höhe bewegte.
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Ihre Mutter war zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig zu sehen. Sie hatte sich noch im Gebüsch versteckt. Aber dann machte sich der Nachwuchs daran nach unten zu klettern und seiner Mama einen Besuch abzustatten.
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Leider war es nun mit dem Alleinsein zu Ende. Es kamen zwei weitere Fahrzeuge angefahren. Aber das war dann trotzdem noch im Rahmen 🙂
Nachdem sich die Beiden auf dem Boden getroffen haben, fiel die Entscheidung ein bißchen umherzuwandern 🙂
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Das Ziel war zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt und konnte auch nicht ausgemacht werden, da die Beiden ziemlich verwirrend Zick Zack gelaufen sind. Wieder zurück gelaufen sind usw. Es gab uns jedenfalls die Möglichkeit beide Katzen aus nächster Nähe zu beobachten. Sie waren wirklich nicht scheu und liefen immer wieder direkt am Auto vorbei oder teilweise sogar unter dem Auto durch 😄 😄
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Der Nachwuchs blieb dabei immer mal wieder zurück und wurde dann von Luluka gesucht.
📎 IMG_0299.jpg Wo bist du?
📎 IMG_5238.jpg Jetzt aber schnell zu Mama!
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Immer wieder wurde der Spaziergang unterbrochen und eine kurze Pause eingelegt.
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Das ermöglichte uns immer wieder tolle Aufnahmen.
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Dann entdeckte der Junior einen Sekretär, der in der Nähe herumstolzierte. Er versuchte sich an den Sekretär anzuschleichen... aber nur mit wenig Begeisterung. Der Vogel fand das nur so mittel und suchte schnell das Weite.
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Dann ging der Spaziergang weiter...
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In manchen Situationen ist es schon komisch, dass die Katzen einen im Fahrzeug nicht registrieren und dass da nicht mehr passiert. So nah wie die Fahrzeuge den Raubtieren ab und an waren...
📎 IMG_5244.jpg Für die Kinder muss das schon ein Erlebnis sein ... ob sie es jedoch begreifen, dass das wilde Raubtiere sind? Man kann das Verhalten von Kindern manchmal nicht voraussehen...
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Als die Beiden dann irgendwo in einem Busch verschwanden, brachen wir auch auf um einen anderen teil des Parks zu erkunden.
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201130. Apr. 2021 · #28
Hallo Bebbl, jetzt komm ich auch aus der Deckung, nachdem ich bisher nur heimlich mitgelesen habe. Der Grund ist ein fröhlicher und gleichzeitig trauriger: Ich freue mich, Luluka wieder zu sehen, die wir im September mit ihren 2 (!) (damals ganz) Kleinen kennen lernen durften. Aber es macht mich traurig, dass eins der beiden offensichtlich nicht überlebt hat. Es ist dies ihr 4. Wurf, und bisher hat sie es nicht geschafft, auch nur ein Junges groß zu ziehen. Hoffen wir, dass sie es dies Mal schafft! LG aus Puerto de la Cruz (bedeckt und regnerisch bei 19°) Karsten
MadMacs schrieb:Toller Reisebericht und beeindruckende Aufnahmen.
Vielen Dank... Das freut mich sehr!
@Karsten Ja, das mit dem zweiten Jungen hat mir mein Guide auch erzählt. Was mit dem anderen Jungtier geschehen ist, ist wohl unklar. Ist schon sehr traurig und schade. Hoffen wir dass Beste und dass sie es dieses Mal schafft.
Nachdem wir die beiden Leoparden verlassen hatten wollte William versuchen einen Geparden zu finden. Wir fuhren also etwas südlich bis zu einer Gegend wo William meinte "This is Cheetah land". Aber zuerst konnten wir außer 3 einsamen Büffeln, die sich in einem Schlammloch suhlten nichts entdecken.
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Am Horizont zog eine Elefantenherde schnurstracks ihres Weges.
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Dann plötzlich meinte William, so ganz lapidar, "Cheetah ... und zeigte mit dem Finger in Richtung der vorbeiziehenden Elefanten. Tatsächlich kamen 2 Geparden gemächlichen Schrittes durch das hohe Gras auf uns zu. Sie wurden dabei von einem Fahrzeug verfolgt. Da die beiden aber einen kleinen Bach durchquerten, war es dem Auto nicht mehr möglich ihnen weiter zu folgen und so waren wir ganz alleine mit den Beiden, die stetig auf uns zu kamen. Sie waren hungrig und hielten ständig Ausschau nach Beute.
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Das Brüderpaar wanderte an uns vorbei und verlor sich im hohen Gras. Wir versuchten sie zu verfolgen aber sie waren plötzlich im hohen Gras verschwunden. Das war wirklich ärgerlich ... aber im Prinzip auch Glück. Denn als wir im hohen Gras herumfuhren und nach den Geparden suchten entdeckten wir ihn:
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Der Serval war ebenfalls auf der Jagd und so konzentrierten wir uns auf die kleine Katze. War es bei Löwen und Leoparden schon schwer diese wegen des hohen Grases zu fotografieren, war dies bei dem Serval noch ungleich schwieriger. William gab sein Bestes... einumsandere Mal verloren wir die Katze kurz, fanden sie jedoch schnell wieder.
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Wir konnten auch zweimal eine erfolgreiche Jagd beobachten, als dier Serval lauerte und mit einem großen Satz etwas fing. Beim ersten Mal war es wohl eine Maus und beim zweiten Mal entweder eine Eidechse oder Schalnge. Die Katze kauerte jedoch so dicht am Boden, dass Aufnahmen so gut wie unmöglich waren. Aber hey, a kill is a kill 🙂
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Wir beobachteten die Katze eine ganze Weile während sich nur ein weiteres Fahrzeug zu uns gesellte, dessen Insassen jedoch schnell von dem Serval gelangweilt waren und sich wieder verzogen. Wir hatten seit wir die Leoparden verließen nur zwei weitere Fahrzeuge gesehen. Das eine, das die Geparden verfolgte und den Bach nicht überqueren konnte und dieses jetzt, das aber schnell die Geduld verlor. Wir hatten jedoch Zeit und erfreuten uns an den Jagdversuchen der Kleinkatze.
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Als der Serval dann im hohen Gras verschwand machten wir uns daran die beiden Geparden wieder zu finden. Noch immer waren wir völlig alleine in dieser Ecke der Mara. Wie weit waren die beiden Cheetahs gewandert? Werden wir sie wiederfinden?
Wiliam sah einige Impalas, Topis und Gazellen in etwas weiterer Entfernung stehen und vermutete, dass die Katzen in diese Richtung gewandert waren. Und so fuhren wir auch langsam in deren Richtung während William die Savanne scannte. Tatsächlich konnten wir die beiden Brüder schnell wiederfinden.
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Sie machten einen Anschleichversuch an die Antilopen wurden aber schnell von den Impalas entdeckt, die den Jägern mit lautem Schnauben mitteilten "Ätsch, wir haben euch gesehen" 😄 So zogen die Beiden weiter und durchquerten ein Tal. Wir furhen außenherum und entschieden uns, unseren verspäteten Lunch an einem Baum einzunehmen. Es war mittlerweile sehr warm und William glaubte, dass die Geparden ziemlich lange brauchen würde um das kleine Tal zu durchqueren. "Wir werden sie wiederfinden" versicherte er mir. Wir fuhren also zu einem einsamen Baum auf einer kleinen Anhöhe auf der anderen Seite des Tals und begannen zu essen. Wir unterhielten uns und so verging die Zeit wie im Flug. Gerade als wir alles wieder aufgeräumt hatten und im Auto sitzend einen letzten Plausch hielten, kamen plötzlich die beiden Geparden in Sicht. Und sie hielten direkt auf den Baum zu unter dem wir standen. Wie sich herausstellte, war es ein Reviermarkierungsbaum der Beiden und sie beschnupperten und markierten den Baum eifrig ohne uns zu beachten. Dabei waren wir ca. 1 Meter von den Katzen weg. Ich hätte aus dem Fenster greifen können und den Rücken streicheln. Das war ein wirklich tolles Erlebnis und auch William war ganz hin und weg. Geparden sind normalerweise sehr scheu (mal abgesehen von den 5 Musketeers)... aber die Beiden interessierten sich so gar nicht für uns. Hier zwei Handyaufnahmen und ein kleiner Videoclip. Ich hoffe, dass das funktioniert. 📎 IMG_20210321_142842.jpg 📎 IMG_20210321_142830.jpg
Nachdem die zwei Schönheiten weiterwanderten, folgten wir ihnen. Sie hatten immer noch keinen Jagderfolg und sahen sehr hungrig aus. Aber wir konnten nur ein paar Topis in nächster Nähe erkennen und die waren für die Beiden zu groß
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Es war mittlerweile sehr warm und die Geparden mussten sich immer wieder ausruhen um nicht zu überhitzen.
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Dann sahen wir in etwas Entfernung mehrere Thommys und Impalas stehen. Und auch die Geparden entdeckten die Gazellen.
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Langsam bewegten Sie sich auf die vermeintliche Beute zu. Eine Thompson Gazelle lag im Gras und drehte den Geparden den Rücken zu. Wir plazierten uns in etwas Entfernung hinter der Gazelle, weil William vermutete, dass diese das Angriffsziel bildete. Plötzlich machten die beiden Brüder einen Bogen um die Gazelle und nahmen einige weiter wegstehende Impalas ins Visier.
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Die Gazelle hatte wirklich Glück, da sie nicht entdeckt wurde. Die Geparde liefen einen Bogen um unser Auto und eine der Katzen wurde dabei von Topis entdeckt, die an einem kleinen Waldrand standen. Die Katze versuchte erst gar nicht weiter zu schleichen. Die andere Katze wurde jedoch nicht gesehen und bewegte sich langsam auf die Impalas zu. Wir hielten uns zurück, weil wir nicht dazwischenfunken wollten. Es war extrem spannend wie sich der Gepard Meter für Meter an die Grasfresser heranschob.
Dann raste der erste Gepard los und versuchte ein Impala einzuholen. Die Bilder sind nicht berauschend, weil es einfach zu weit weg und viel zu schnell war.
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Kaum hatte der erste Gepard angefangen zu sprinten, legte auch die zweite Katze los.
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Leider, für die Beiden, war beide Jagdversuche erfolglos. Und im Anschluss wurden die beiden von den Bejagten mit Spott überzogen. So sah es zumindest aus 😄
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Da es noch ein weiter Weg zurück zum Gate war, beschlossen wir auch die Rückreise anzutreten. Das war ein toller Tag an dem wir alle Großkatzen entdecken konnten. Mit der Servalsichtungen war dies ein sehr katzenlastiger Tag ... aber ist es nicht das was wir alle wollen? Ich war jedenfalls zufrieden und war gespannt was der nächste Tag bringen würde. Da wusste ich noch nicht, dass der nächste Tag sehr aufregend werden würde 🙂
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Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201603. Mai 2021 · #32
Tolle Bilder, ich bin gespannt auf den nächsten Tag.
LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Erst jetzt bin ich auf deinen RB gestossen, welcher sehr spannend ist. Genau wie du habe ich Mühe einem sterbenden Tier zuzuhören ...... durch Mark und Bein. Wir dürfen nicht darüber nachdenken wie Tiere sterben, die wir essen. Aber ich geniesse deine interessanten Bilder sehr und freue mich auf die Fortsetzung. Grüessli Malbec
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201103. Mai 2021 · #34
Hallo Andy, das waren ja tolle Erlebnisse! Herzlichen Glückwunsch! Aber wie kommst Du auf:
Geparden sind normalerweise sehr scheu
Ich habe es noch nie erlebt, dass sich Geparden entfernen, wenn wir uns genähert haben. Ganz im Gegenteil: als wir uns mal neben eine Gepardin mit 2 großen Jungen gestellt hatten, haben die beiden unser Auto als Aussichtspunkt benutzt. Wir waren froh, dass wir das Dach noch geschlossen hatten. Es reichte für die Steigerung der Adrenalinzufuhr, dass sie uns durch die Scheiben angefaucht haben. Dass war übrigens 2003 auch in der Masai Mara, als wir als Selbstfahrer dort waren. LG aus Puerto, Karsten
Hallo Bebbl, sehr schöne Erlebnisse hattest du. 😉 😘 Kenia und auch Tanzania lohnen immer, wäre es nur nicht so teuer und kompliziert dort. Ich freue mich auf weitere Bilder. Liebe Grüße Biggi
Erst jetzt bin ich auf deinen RB gestossen, welcher sehr spannend ist. Genau wie du habe ich Mühe einem sterbenden Tier zuzuhören ...... durch Mark und Bein. Wir dürfen nicht darüber nachdenken wie Tiere sterben, die wir essen. Aber ich geniesse deine interessanten Bilder sehr und freue mich auf die Fortsetzung. Grüessli Malbec
Schön, dass du mit dabei bist und danke für deinen Kommentar. Ja, es ist ein schrecklich wenn man einem Tier beim Sterben zusieht und bei Hyänen noch ein Stückchen schlimmer. Über die Leiden unserer Tiere mag ich gar nicht nachdenken. Das kann einen verrückt machen.
@Karsten das war vermutlich Maleika, oder? Die war ja bekannt dafür auf Autos zu springen. Ich kann natürlich nur für mich sprechen und bei mir waren die Geparden immer eher scheu. So hab ich's halt kennengelernt... Aber einen Geparden so nah ist bestimmt ein tolles Erlebnis.
@Biggi ja, sind schon teuere Urlaubsländer. Vorallem wenn man alleine geht. Aber aktuell sind die Preise sehr günstig weil eben kaum Touristen da sind. Gut für die wenigen Touristen, schlecht für diejenigen die von Tourismus abhängig sind. Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freu mich jedes Mal wenn ich was lese...
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201103. Mai 2021 · #37
Hallo Andy,
das war vermutlich Maleika, oder? Die war ja bekannt dafür auf Autos zu springen.
Nein, eher nicht. Die beiden Cubs sind ja gesprungen, nicht die Mutter. Aber vielleicht war eine der jungen Malaika? Das Erlebnis war, wie gesagt 2003. Da wir keinen Fahrer/Guide dabei hatten, konnten wir nicht fragen. Und die Höflichkeit, sich vorzustellen, hatten die 3 nicht! LG, Karsten
Tag 4 Der heutige Tag begrüßte uns mal wieder mit einem herrlichen Sonnenaufgang. Auch die ersten Ballons waren schon wieder in luftiger Höhe unterwegs.
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Als erstes entdeckten wir wieder das Black Rock Rudel, dass noch immer keine Beute machen konnte. Die Löwen waren unterwegs und suchten nach etwas jagdbarem. Die Löwen schlichen durch´s hohe Gras und scannten den Horizont.
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Dann sahen wir wie 3 Büffel gefolgt von 4 Elen Antilopen durch das Gras wanderten. Zwischen den Büffeln hielten sich schon vereinzelt einige Hyänen auf. Immer wieder sah man einen Kopf in die Höhe recken.
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Auch die Löwen entdeckten die Büffel und die Antilopen. Und schon begann die Jagd. Wir dachten, dass die Löwen sich auf die Büffel konzentrieren würden aber die Elen Antilopen waren das Ziel. Zwei Löwinnen schlichen sich von hinten durch das höhe Gras an die Antilopen heran. Es trotteten also zuerst die Büffel und in einigem Abstand die Elen durch das Gras. Die Löwinnen kamen von hinten und von der Seite auf die Antilopen zu und wurden plötzlich entdeckt. Die Elen suchten das Weite und die Löwinnen versuchten nur halbherzig ihnen zu folgen. Schnell waren die Beutetiere außer Reichweite.
Die Büffel hatten die ganze Situation irgendwie gar nicht registriert und trotteten immer noch ihres Weges. Einer der männlichen Löwen startete dann einen Angriff. Doch die Büffel sprinteten sofort los und der Löwe stoppte augenblicklich mit der Verfolgung.
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William meinte, das läge daran, dass die Büffel zu dritt waren und der männliche Löwe in dem Moment alleine. Daher brach er die Jagd ab... die Büffel konnten fliehen, überquerten eine kleine Furt und schlossen sich einer großen Büffelherde in etwas Entfernung an. Die Löwen bewegten sich langsam in dieselbe Richtung auf die Büffelherde zu. William war sich sicher, dass das Rudel heute nochmals jagen würde.
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Die Löwen überbrückten auch die kleine Furt in Richtung Büffelherde.
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Ein einzelner männlicher Löwe stellte die Nachhut.
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Ob die Löwen einen zweiten Jagdversuch starten würden? Wir werden sehen...
Nachdem das Rudel die kleine Fuhrt überquert hatte bewegten sie sich langsam in Richtung der Büffelherde.
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Komischerweise machten es sich das Rudel dann an einem kleinen Hügel bequem und legte erst einmal eine Pause ein. Die Büffelherde bewegte sich währenddessen immer weiter weg. Manchmal muss man das Verhalten von Katzen nicht verstehen. Wir standen mittlerweile schon einige Zeit dort, als die Löwen plötzlich in einiger Entfernung an der Furt einen einsamen Büffel erspähten.
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Sofort war das gesamte Rudel in "Hab Acht" Stellung. Seltsamerweise positionierten sie sich ungeniert auf dem kleinen Hügel und beobachteten den äsenden Büffel. Dieser hatte die Raubkatzen wohl noch nicht registriert während diese langsam, aber zielsicher ausschwärmten. Sie versuchten den Büffel einzukreisen, das konnte man deutlich erkennen.
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Plötzlich wurden die Katzen entdeckt. Der Büffel nahm aber noch nicht reißaus sondern stellte sich zuerst den Katzen.
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Ich vermute, dass er nicht wusste wie groß das Rudel war, da er nur 2 Katzen sehen konnte. Dann aber registrierte der Bulle, dass es wohl doch zu viele sein könnten und flüchtete. Die Löwen hinterher. Leider von uns weg, so dass der Fluchtversuch schwer auf den Chip zu bannen war. Während der Flucht attackierten die Löwen den schwarzen Koloss immer wieder von hinten und versuchten ihn zu Fall zu bringen.
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Der Büffel flüchtete dann über die kleine Fuhrt über die wir zuvor die Löwen verfolgt hatten. Leider war an der Stelle. an der die Jagdgesellschaft den kleinen Bach überquerte für uns keine Möglichkeit das Wasser zu überqueren.
Während wir am Bach entlangfuhren um zu der Stelle zu kommen wo wir wieder auf die andere Seite wechseln konnten konnte ich den Kampf des Büffels mit den Löwen beobachten. Sie versuchten das Rind einzukreisen und attackierten immer wieder von hinten. Leider konnte ich während der Fahrt keine Bilder davon machen. Als wir auf der anderen Seite ankamen, hatte sich das Wildrind in einen kleinen See gerettet und wurde dort von Löwen belagert.
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Es entstand eine Pattsituation. Die Löwen wollten nicht ins Wasser, der Büffel nicht raus. Einige Löwen waren schon überhitzt und zogen sich in den Schatten eines nahen Baums zurück, als der Bulle plötzlich einen Ausbruchsversuch startete. Er rannte aus dem Wasser direkt auf die Löwen zu.
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Diese ergriffen panisch die Flucht. Einige der weiblichen Katzen schnitten dem flüchtenden Tier jedoch den Weg ab, so dass der Attackierte kehrt machte und wieder zurück ins Wasser rannte.
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Wieder entstand eine Pattsituation. Der Büffel war schon verletzt und hatte eine große Wunde am Hinterteil.
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Der Bulle zog sich immer weiter in den See zurück und die Löwen folgten ihm am Ufer. So standen sie sich gegenüber.
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Allerdings war es diesmal so, dass die Löwen alle auf der Seite warteten und keiner den Ausgang des Gewässers im Blickfeld hatte. Das war natürlich ein großer Fehler. Nach einigen Minuten des Wartens watete der Bulle in Richtung Ufer und rannte in Richtung Savanne davon. Die Löwen registrierten ihren Fehler zu spät und konnten den flüchtenden Einzelgänger nicht mehr einholen.
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Jagd missglückt! Der Büffel rannte in Richtung Horizont und die verfolgenden Löwen gaben schnell auf. Jetzt mussten die überhitzten Katzen erstmal was trinken.
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Auch wenn die Jagd erfolglos war, war es sehr interessant das alles zu beobachten. Sowohl die Klugheit des Büffels, wie auch die Dummheit des Rudels. Aber noch immer waren die Katzen hungrig. Aber jetzt war erstmal ruhen angesagt. Und wir machten uns auf die Suche nach neuen Entdeckungen...