picco6'369 Beiträge · seit 201126. Jan. 2021 · #21
Hoi zämä
Pinback schrieb:Grundgütiger, man braucht in Kenia als Camper weder Driver noch Koch (was kommt als nächstes: Sundowner-Sommelier, Gewehrträger?) .
Grundgütiger, hat das irgendjemand behauptet? Menschen sind unterschiedlich und unterschiedliche Reisearten haben unterschiedliche Vorzüge, aber alle haben ihre Berechtigung.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200626. Jan. 2021 · #22
Pinback schrieb:...wir waren vor einem Jahr mit einem Dachzelt-4x4 von https://www.4x4uganda.com/ unterwegs und haben gute Erfahrungen gemacht , siehe den Bericht hier. Paul scheint laut seiner Webpage trotz Corona noch im Geschäft zu sein.
Haben Nairobi in der Rush-Hour komplett via Zentrum durchquert: kein Problem, man muss das nur gut auf dem GPS vorplanen und der Beifahrer klare Kommandos und Countdowns geben. Der Mombasa-Highway ist wegen den Trucks manchmal etwas nervenaufreibend aber gut machbar. Grundgütiger, man braucht in Kenia als Camper weder Driver noch Koch (was kommt als nächstes: Sundowner-Sommelier, Gewehrträger?) .
… ich war auch während der Rushhour durchs Zentrum unterwegs - und wie gesagt mit dem Fahrrad. Ist alles ok, so lange sich die Straße nicht verengt. Wenn wegen Unfall, Panne, Baustelle sich die Fahrbahn von 3 auf 1 Spur verengt, dann beneidet man die Schildkröte, die auf dem Bürgersteig "vorbeizischt". Da bekommt kein Autofahrer mehr eine Tür auf, weil die Auto sich mit 10 cm Seitenabstand da durchschieben und nach vorne wird auch jeder Zentimeter genutzt. Da stand ich genauso eingekeilt mit dem Fahrrad zwischendrin und hatte keine Chance, da rauszukommen. Da kann der Beifahrer Kommandos geben, bis die Stimme versagt … So lange die Zahl der Fahrspuren unverändert bleibt, ist alles im Rahmen. Da fehlt höchstens mal ein Kanalschachtdeckel oder ein Polizist steht auf der Straße und zeigt "Halt", während die Ampel grün anzeigt. Und dann legt der Fahrer vor einem bei grüner Ampel halt eine Vollbremsung hin.
Und ohne Sundowner-Sommelier finde ich stillos. Da achte ich ja selbst auf Radreisen drauf … 😄
Mit freundlichem Grinsen Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Andre008Themenstarter794 Beiträge · seit 201308. Mai 2021 · #23
Hallo zusammen,
wir haben uns nun doch, nach langem hin und her, für Kenya entschieden und ich wollte euch wissen lassen, dass Sunworld ihre Fahrzeuge z.Z. recht günstig anbietet. Wir haben den Luxury Landcrusiser Camper mit allem Drum und Dran (einschließlich Scheisshaus Zelt) in der Prime Time (September) für 180 USD / Tag inkl. Camping Gear für 2 Personen bekommen. Wobei wir das gerade genannte Zelt vermutlich nicht mitnehmen werden...
Das Nairobi Verkehrs-Issue haben wir auch ganz gut umgangen, wir kommen Samstag spätabends an, übernehmen den Wagen Sonntag morgen, kaufen noch etwas ein uns sind dann Sonntag Mittag aus Nairobi raus und auf dem Weg von der Mara nach Ambosli planen wir den Fahrtag durch / um Nairobi auch an einem Sonntag, so dass uns der ganze Rush Hour Traffic hoffentlich erspart bleibt... Abgeben tuen wir dir Kiste dann in Malindi und fliegen von da nach Nairobi, bevor es zurück nach Deutschland geht. Zu erwähnen ist auch, dass Sunworld alle Lebensmittel Einkäufe für einer Service Gebühr von 50 USD erledigt. Das erspart einen dann schon einen halben Tag und bis auf Fleisch haben wir da keine Hemmnisse...
Apropos Fleisch, kann jemand einen guten Fleischer in Nairobi empfehlen? Habe was vom village market gehört... Und gibt es in Kenya Wildfleisch?
Dann bin ich auch auf die Camping Plätze in der Maasai Mara gespannt... Hat jemand Empfehlungen? Also für Maasai Mara und Ambosli... Am besten in den Parks drinnen...
Wo möchtest Du denn in der Mara hin? Im National Reserve gibt es meines Wissens keine Camping mehr. Da musst Du wohl außerhalb bleiben zum Übernachten und die US$10 mehr Entry Fee bezahlen. Im Triangle (Mara Conservancy) gibt es public und special campsites, wobei die special extrem teuer sind auf Grund der zusätzlichen Buchungsgebühr und den Rangern für die Nacht. In alle anderen Conservancies kommst Du als Selbstfahrer nicht rein.
Viel Spaß in Kenya Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
Andre008Themenstarter794 Beiträge · seit 201308. Mai 2021 · #25
Hi Logi,
am 14. April wollten wir noch nach Zimbabwe fliegen, was wir aber vor einer Woche, wegen der nicht verfügbaren Private Camp Sites / Picknick Sites, wieder verwerfen mussten. Daher hatte ich deinen Post nicht auf dem Schirm und habe mich über das von mir entdeckte "Flug Schnäppchen" sehr gefreut...
Beste Grüße Andre
Andre008Themenstarter794 Beiträge · seit 201308. Mai 2021 · #26
Irgendwas ist gerade mit dem vorherigem Post schief gegangen...
Danke Christa!
eigentlich wollen wir da hin, wo die Gnus im September sind... 😉
Ich hatte gelesen, dass es in der Maasai Mara sowohl public als auch private camp sites gibt und die privaten, wie du schriebst, recht teuer sind, vorher gebucht werden müssen und ein ranger angeheuert werden muss usw. Während bei den Public Sites ein first come first serve Prinzip vorherrscht und nix gebucht werden kann. Die waren bzw sind lt. meiner Infos alle im Triangle, meine ich... Dein Post klingt gerade etwas irritierend für mich, denn ich war der Meinung, dass man, wie in vielen anderen NP, auch in der Maasai Mara, einfach auf einem Campingplatz im Park campen kann und nicht jeden Tag wieder in den NP fahren muss... Aber da muss ich wohl nochmal etwas recherchieren, denn möglicherweise sind meine Infos nicht mehr aktuell...
Andre, die Mara sind zwei verschieden verwaltete Regionen. Das National Reserve ist östlich des Mara River. Die Mara Conservancy ist westlich vom Mara River, dort gibt es Campsites. Alle anderen Conservancies sind nördlich und östlich um die beiden herum.
Ja und mit den Gnus, das ist immer mehr ein Glücksspiel. 2016 waren die meisten Ende August bereits zurück in Tansania. Ich drücke Euch die Daumen.
LG Christa
www.botswanadreams.de
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Ernest Hemingway
Andre008Themenstarter794 Beiträge · seit 201308. Mai 2021 · #28
Hi Christa,
vielen Dank! Da muss ich mich wohl doch nochmal etwas tiefer informieren. Aber ich muss nochmal kurz fragen; im Mara Triangle kann man campen, im Masai Mara National Reserve dagegen nicht? Oder? Für mich war die ganze Maasai Mara als Park immer eins, so wie bspw. der Chobe, Etosha oder Hwange...
Was die Gnus und deren Begleiter angeht ist natürlich immer etwas Glück notwendig und ich hoffe dass es Anfang September passt, aber das weiss man natürlich nie. Wir hatten schon Botswana Trips im Monat Januar oder Februar ohne kaum einen Elefanten und im darauf folgendem Jahr standen sie dann auf den Chobe Plains wie die Kühe auf der Weide.... 😉
Im Masai Mara National Reserve gab es früher im Süden am Sand River eine Public Campsite, doch die ist nach meinen Infos geschlossen wurden. Eine weitere ist mir nicht bekannt. Da bleiben dann nur die Lodges mit Campsites am Talek Gate. Leider.
LG Christa
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Hallo Andre... Erstmal Gratulation zur Reise. Ich war 2019 mit meiner Verlobten 7 Wochen lang durch Kenya und Tanzania unterwegs. Wir haben damals einen Landrover mit Dachzelt und Kühlschrank über Kenya4x4 gemietet. Der Vermieter betreibt mehrere Webseiten die alle so ähnlich aussehen und irgendwie mit 4x4 im Namen zu tun haben. Das Auto war gelinde gesagt grenzwertig. Der Vermieter (George) wolle und dann auch noch um die Kaution bringen. Von diesem Vermieter würde ich generell abraten. Letztlich hat uns der Landy aber überall hingebracht.
Generell würde ich keine Hilfe erwarten, wenn mit dem Auto was ist. Aber dein Vermieter sieht auf jeden Fall um Welten besser aus...
Einkaufen kannst du am besten im Carrefour in Nairobi (Der Hypermarkt). Hier gibt es auch einen Decathlon, falls euch noch was zum Campen fehlt, zudem hat Carrefour ne tolle Schlachterei und alles was man braucht.
Ein Muss in Kenya ist der Meru Nationalpark. Keine Touristen, viele Tiere und vor allem ein Rhino Reserve. Das war wirklich ein Highlight.
Letztlich kann ich die Masai Mara nur empfehlen.. Wir haben noch nie so viele Tiere auf einmal gesehen. Es ist im Mara Conservatory jedoch extrem voll und die Minibusse nerven sehr. In sofern würde ich versuchen mich von den Touristenmassen an den Crossingpoints fernzuhalten zum beobachten der Migration rüber ins Mara Triangel zu fahren. Kaum Touristen und dort kann man auch im Park Campen. Wir waren eigentlich auf den public campsites immer alleine, meist sind die an den Gates oder in der Nähe von den Ranger Stationen.
Wir haben einen Reisebericht verfasst. Einen Link dazu kannst du gern als PN bekommen. Da müsstest du einiges an Inspiration finden.
Wenn du weitere Fragen hast dann melde dich einfach. Das meiste ist noch präsent...
Lieben Gruß Benny und Alex
Andre008Themenstarter794 Beiträge · seit 201309. Mai 2021 · #31
Hallo Christa, Benny und Alex,
vielen Dank für die Tipps! Da werden wir im Mara National Reserve wohl "draussen" campen müssen und uns etwas länger im Triangle aufhalten. Mal schauen, wir haben eine Woche für die Gegend geplant, sind aber flexibel. Dieses Jahr sollten ja etwas weniger Touristen unterwegs sein, so dass es auch weniger dieser Minibusse geben wird... Das ist auch der Grund im September nach Kenya zu fahren. Zu den "normalen Vor-Corona-Zeiten" hätte ich zu dieser Zeit nie gemacht...
Meru NP klingt interessant, aber der liegt leider gar nicht auf unserer Route. Wir wollen von Nairobi in die Maasai Mara, dann über Nairobi in den Amboseli NP und von dort, mit einem Stopp im Tsawo West NP, nach Malindi, wo wir den Wagen abgeben und noch ein paar Tage am Meer entspannen wollen... Auto ist über Sunworld gemietet und es ist zum Glück ein Landcruiser und nicht -rover. Da freut sich der "Kupplungsfuss"...
@ Benny und Alex, könnt ihr mir bitte den Link zu eurer Tour schicken? Zur Inspiration und Vorfreude...
Vielen Dank nochmals & beste Grüße aus dem nun sommerlichen Berlin (vorgestern hatte es noch geschneit...) Andre
Hier kannst du sehen wo die Migration gerade ist... Normalerweise werden hier tägliche Updates gepostet aber ich denke Corona hat die Pause verursacht...
Andre008Themenstarter794 Beiträge · seit 201311. Mai 2021 · #33
Hi Benny und Alex,
irgendwie scheint eure PM mit dem Link wie von Geisterhand verschwunden zu sein. Ich hatte sie vorgestern noch kurz auf dem Telefon gesehen. Vielen Dank dafür! Als ich mir den Link jedoch heute auf einem größerem Screen anschauen wollte, war die gesamte Nachricht weg... Könnt ihr den Link bitte nochmal schicken?
Vielen Dank vorab! Andre
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Mai 2021 · #34
Andre008 schrieb: Auto ist über Sunworld gemietet und es ist zum Glück ein Landcruiser und nicht -rover. Da freut sich der "Kupplungsfuss"...
Wie ist das denn gemeint? Ist es ein Automatikfahrzeug (gibt es doch bei Land Rover auch)?
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Andre008Themenstarter794 Beiträge · seit 201315. Mai 2021 · #35
Hi Wolfgang,
das ist eher das "klassische" Landcruiser vs. Landrover Tackle und den Mythen drum herum... Aber das mit dem Kupplungsfuss ist m.E. absolut wahr. Ich hatte schon viele Landcruiser in Afrika gemietet und mal auch eine(n) in Australien besessen - letztere hiess Berta und war Jahrgang 1983 (Troopy) und selbst sie war von der Kupplung significant leichter zu bedienen, als der bzw. die Defender (wir hatten zweI), die wir mal brandneu 2013 in Namibia gemietet hatten... Das Fahrzeug für September ist ein HJ79 Double Cab ohne Automatik....
Beste Grüße Andre
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200616. Mai 2021 · #36
Danke für die Info! Ich bin jeweils nur einen Land Rover Bj. 1971 und einen Land Cruiser Bj. ca. 2015(?) gefahren. Das kann man nicht direkt vergleichen, zumal der Land Rover noch mit Zwischengas und Zwischenkupplung geschaltet werden musste und ein Overdrive-Getriebe mit Zwischengängen und einem zweiten Schalthebel hatte. Ich mag diese alten Fahrzeuge. Da hat man als Fahrer wenigstens noch was zu tun. Die Kupplung ging beim Land Rover aber auch nicht schwerer als beim Land Cruiser.
Gruß Wolfgang
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