4x4 Mietwagen mit Camping Equipment

35 Antworten · 6'123 Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2021 von Andre008
Antworten
Themenstarter794 Beiträge · seit 201319. Jan. 2021 · #1
Hallo zusammen,

leider haben wir unsere Januar Afrika Reise, die nach Namibia & Südafrika gehen sollte, aufgrund der aktuellen Coronalage absagen müssen bzw. wollen. Naja, Namibia wäre Corona-technisch ja gegangen, aber wenn ich mir das Wetter der letzten drei Wochen so anschaue, war es dann doch eine gute Idee abzusagen, denn Campen hätte wahrscheinlich nicht all zu viel Spass gemacht...

Nun überlegen wir Anfang September für zwei Wochen nach Kenya zu fliegen, denn um diese Zeit müssten die Gnus ja in der Masai Mara sein. Dies wäre auch unser Hauptziel im Land. Bei meinen Recherchen hier im Forum ist mir aufgefallen, dass so gut wie alle im Rahmen einer geführten Tour oder eines Lodge-Aufenthaltes dort unterwegs waren. Somit spielt das Thema Mietwagen in den Reiseberichten keine Rolle.

Daher wollte ich mal in die Runde fragen, ob jemand eine gute Autovermietung in Nairobi empfehlen kann? Wir suchen einen 4x4 equipped. Wobei ein Dachzelt nicht zwingend nötig ist, ein Bodenzelt ist auch okay. Wichtig ist ein Kühlschrank & Küchen-Equipment.

Vielen Dank vorab & beste Grüße aus Berlin
Andre
297 Beiträge · seit 200719. Jan. 2021 · #2
Hallo,
wir fanden es schwierig einen geeigneten Auto-Vermieter zu finden. Als Selbstfahrer. Meist wird ein Fahrzeug mit Fahrer angeboten - das ist gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Sache.
Das ist inzwischen einige Jahre her. 2011 und 2012. Wir hatten bei roversafari gemietet, glaube ich, die Erfahrungen waren sehr gemischt. Ich weiß nicht ob sie noch an Selbstfahrer vermieten bzw zu welchen Konditionen... andere Anbieter waren deutlich teurer.
Die Abwicklung verlief etwas chaotisch. Nicht ganz so glatt und zuverlässig wie man es bei anderen Vermietern gewohnt war.
Viel Glück! 🙂
607 Beiträge · seit 201019. Jan. 2021 · #3
Hallo Andre,
nicht jeder schreibt Reiseberichte(es gibt ja genügend). Mit der Suche sollte aber schon Autovermietungen gefunden werden. Erst vor kurzem war es Thema in anderem Thread. Ich habe bei Sunworld gemietet https://www.sunworld-safari.com/de/.
Topobär auch. Ist aber obere Preisklasse und im Sept, oft ausgebucht, da sie die Fahrzeuge für die eigenen Touren brauchen.
Kein Dachzelt, die Toyotas sind alle mit Aufstelldach. Bodenzelt kannst du aber mieten.
Viele Grüße Wolfgang
148 Beiträge · seit 201819. Jan. 2021 · #4
Hallo Andre,
wir waren im Jan/Feb 2020 mit www.roadtripafrica.com in Uganda unterwegs. Toyota Hilux Doka mit großem Dachzelt (2x2m).
Die Inhaber sind Holländer und Vermieten auch in Tansania und Kenia.
Das Auto hat gepasst, Zelt auch. Das Campingequipment ist etwas rudimentärer als in NAM, ging aber.
Wenn ich noch mal mit denen fahre, würde ich Zipbeutel, Tupperdosen und eine Axt mitbringen oder vor Ort kaufen.
Das Problem war der Kühlschrank. Der hatte keinen eigenen Stromversorgung über 2-te Batterie. Wussten wir aber vorab. Bei der Rückgabe habe ich dringlichst auf die Abstellung dieses Umstandes hingewiesen. Man versprach in 2020 Besserung. Wenn sie das geändert haben, für mich eine sehr gute Wahl.
Die Abwicklung war sonst perfekt. Mailverkehr ging sogar in deutsch, schnelle Reaktionszeit, organisieren der Permits für Chimps und Gorillas nur mit sehr kleinem Obolus. Das Auto habe ich bei Übernahme vor Ort in € cash bezahlt.
Viel Spaß beim Planen
Gruß Till
873 Beiträge · seit 201419. Jan. 2021 · #5
Roadtrip Africa ist auch mein Tipp. Für Kenia aber im Moment nur noch Toyota Hilux im Angebot. Die anderen Fahrzeuge mussten durch Corona bedingt leider verkauft werden.
Aber der Hilux ist ja jetzt kein schlechtes Auto 😉
Aber überlege dir gut, ob du das wirklich machen willst, denn due wirst nicht günstiger wegkommen als wenn du eine Privatsafari (mit Fahrer und falls Campingreise mit Koch ) buchst. Wir gehen 2022 nach Kenia und haben bei Foothill Wild Expeditions gebucht. Der Claus ist ein ganz netter Kerl. Kosten für 2 Personen auf dem Niveau einer Selbstfahrerreise und individuell ausgearbeitet. Und das Programm wird so gemacht, wie wir das gerne wollen. Und das soll keine Werbung sein, denn ich hab da nix davon. Nur mal so als Alternative gedacht...
(img) https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18222493_1349849328384214_3849567912357826533_n.jpg?oh=66475f5e6b6160dd3f01b721ab03299a&oe=5A8B63AD (/img)
Themenstarter794 Beiträge · seit 201320. Jan. 2021 · #6
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Tipps.

Ja, scheinbar ist es mit der Fahrzeugmiete in Kenya nicht ganz so einfach... Roadtrip Africa hat laut der Aussage auf ihrer Website noch immer keine 2. Batterie in ihren Fahrzeugen und ich denke in der aktuellen Situation investiert gerade niemand...

Eine Privatsafari mit Fahrer und Koch müssen wir uns mal anschauen, wir sind ggf. zu viert, da macht es ev. Sinn... Wobei wir aber auch ganz gern selber fahren und ohne Fahrer / Koch etwas mehr Privatsphäre haben...

Kennt jemand http://www.4x4-kenya.com? Habe die gestern im Netz gefunden und angeschrieben. Jedoch kam bisher noch keine Rückmeldung.

Beste Grüße
André
5'479 Beiträge · seit 200921. Jan. 2021 · #7
Hallo Andre,

wie Wolfgang schon geschrieben hat, haben wir immer bei Sunworld gemietet. Auch für unsere nächste Safari durch Kenia im kommenden Dez./Jan. haben wir wieder bei Sunworld gebucht. Sehr umfangreiche Campingausrüstung. Du bekommst auf Wunsch auch ein Dachzelt, dann lässt sich aber das Hubdach nicht mehr öffnen.

Sehr guter Service und sehr angenehme Zusammenarbeit; das ist mir wichtiger als der günstigste Preis.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'366 Beiträge · seit 201121. Jan. 2021 · #8
Hallo Andre,

spontan wäre mir auch dieses Fahrzeug von Sunworld eingefallen.
Es ist mit Dachzelt und Camping Ausstattung
  • Toyota Landcruiser HZJ 79
  • Specifically designed & FULLY fledged camping car (All equipment is imported from South Africa)
  • Solar paneled lighting
  • An awning
  • Roof top tent to comfortably fit 2 adults (+1 small child)
  • Ground tent can be added on request
  • Toilet Tent & Toilet
  • Large Water tank and shower
  • Fully fledged Kitchen to cater for up to 4 pax comfortably
  • Can be hired with a professional chef and as a “camping safari”. We will provide a menu, do all shopping for you and offer a selection of beverages against an extra cost. Pls.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2021
Themenstarter794 Beiträge · seit 201321. Jan. 2021 · #10
Vielen Dank für eure Tipps. Die Kiste schaut defektiv sehr gut aus, aber 250 USD ist schon etwas happig. Unser (Ziel) Budget liegt eher so bei max. 150 EUR, eher 100 - 120... Aber falls wir doch zu viert fahren passt es auf alle Fälle...
zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2021
6'369 Beiträge · seit 201121. Jan. 2021 · #11
Hoi André

Warst Du schon mal in Kenya und kennst Du die Fahrweise der Kenyaner?

Ich bin aus anderen Gründen kein Selbstfahrer, aber wenn es nicht notwendig ist würd ich in Kenya auch wegen deren Fahrweise nicht selbst fahren wollen.
Topobär kennt sich da gut aus und er kann Dir sicherlich auch sagen wie die Unterschiede zum südlichen Afrika, das Du wohl kennst, sind.
Zu viert gehts mit Bodenzelten, Koch und DriverGuide bei einer selbst zusammengestellten Tour auch ganz gut.
Das wäre die Art wie ich reisen würde, in Tansania war ich mehrmals so unterwegs, in Kenya auch aber mit Lodges der günstigeren bis mittleren Klassen statt Camping.
Und teurer ists auch nicht zwingend.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
7'296 Beiträge · seit 200621. Jan. 2021 · #12
picco schrieb:
Warst Du schon mal in Kenya und kennst Du die Fahrweise der Kenyaner?

Ich bin aus anderen Gründen kein Selbstfahrer, aber wenn es nicht notwendig ist würd ich in Kenya auch wegen deren Fahrweise nicht selbst fahren wollen.

Zumindest sollte man Nairobis Stadtzentrum während des Berufsverkehrs vermeiden. Da wird um jeden Zentimeter gekämpft. Ich war ja schon in diversen afrikanischen Millionenstädten unterwegs, aber Nairobi war schon sehr besonders.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter794 Beiträge · seit 201323. Jan. 2021 · #13
Hallo zusammen,

vielen Dank für die Tipps.

Wir waren schon mal in Kenya, aber das ist 20 Jahre her. Und ja, der Verkehr in Nairobi war schon übel. Ich meine mich zu erinnern, dass wir in der Stadt genau eine funktionsfähige Ampel gesehen haben, aber keiner hat sich an diese gehalten... Jetzt gibt es vermutlich mehrere funktionsfähige Ampeln... 😉

Irgendwie gefällt mir der Gedanke hinsichtlich einer Tour mit Koch und DriverGuide nicht so richtig. Man hat weniger Privatsphäre und was ist wenn man sich mit einem der beiden oder beiden nicht wirklich versteht? Dann muss man mit denen trotzdem die gesamt Zeit verbringen, was den Urlaub vermiesen kann. Muss zwar nicht sein, aber es kann...

Wir würden die Zeit fast komplett in der Masai Mara verbringen, ggf. noch Lake Nakuru und bei Ankunft sowie vor'm Abflug in Nairobi die Rush Hour meiden, somit sollte es eigentlich passen.

Beste Grüße
André
2'240 Beiträge · seit 201123. Jan. 2021 · #14
BikeAfrica schrieb:
picco schrieb:
Warst Du schon mal in Kenya und kennst Du die Fahrweise der Kenyaner?

Ich bin aus anderen Gründen kein Selbstfahrer, aber wenn es nicht notwendig ist würd ich in Kenya auch wegen deren Fahrweise nicht selbst fahren wollen.

Zumindest sollte man Nairobis Stadtzentrum während des Berufsverkehrs vermeiden. Da wird um jeden Zentimeter gekämpft. Ich war ja schon in diversen afrikanischen Millionenstädten unterwegs, aber Nairobi war schon sehr besonders.

Gruß
Wolfgang
Hallo zusammen wir fanden das o.k. Klar, hat es viel Verkehr aber in welchen Grossstädten hat es den nicht?
Die meisten Touristen halten sich eh in Karen auf. Da sind die Strassen gefühlt fast leer 😉 .
Wir waren mehrere Male in Nairobi u. haben die Stadt als Selbstfahrer durchquert und fanden das jetzt nicht wirklich anders wie anderswo in Afrika.
Eine wirkliche Herausforderung ist die Strecke Nairobi nach Mombasa. Aber auch die ist machbar. Bei uns fahren immer 4 Augen mit.
Alles halb so tragisch.
LG Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2021
7'296 Beiträge · seit 200623. Jan. 2021 · #15
marimari schrieb:
BikeAfrica schrieb:
picco schrieb:
Warst Du schon mal in Kenya und kennst Du die Fahrweise der Kenyaner?

Ich bin aus anderen Gründen kein Selbstfahrer, aber wenn es nicht notwendig ist würd ich in Kenya auch wegen deren Fahrweise nicht selbst fahren wollen.

Zumindest sollte man Nairobis Stadtzentrum während des Berufsverkehrs vermeiden. Da wird um jeden Zentimeter gekämpft. Ich war ja schon in diversen afrikanischen Millionenstädten unterwegs, aber Nairobi war schon sehr besonders.

Gruß
Wolfgang
Hallo zusammen wir fanden das o.k. Klar, hat es viel Verkehr aber in welchen Grossstädten hat es den nicht?
Die meisten Touristen halten sich eh in Karen auf. Da sind die Strassen gefühlt fast leer 😉 .
Wir waren mehrere Male in Nairobi u. haben die Stadt als Selbstfahrer durchquert und fanden das jetzt nicht wirklich anders wie anderswo in Afrika.
Eine wirkliche Herausforderung ist die Strecke Nairobi nach Mombasa. Aber auch die ist machbar. Bei uns fahren immer 4 Augen mit.
Alles halb so tragisch.

… Nairobi ist zumindest die einzige Großstadt, in der ich selbst mit dem Fahrrad zeitweise im Stau stand. Da kam ich teilweise weder seitlich noch zwischen den stehenden Autos vorbei und wenn mal eine kleine Lücke zwischen zwei Autos war, war davor wieder Ende für mich, weil die Autos bis auf 15 cm auf den Vordermann auffuhren und ich davor nicht kreuzen konnte. Und dann stand ich dort zwischen den verkeilten Autos rum, bis es bei der nächsten Grünphase wieder eine Autolänge voran ging. In anderen Großstädten fährt man mit dem Rad einfach zwischen den stehenden Autos durch und ist in der Innenstadt ein Vielfaches schneller als mit dem Auto. In Nairobi ist das nicht so.

Ich bin absichtlich mal in der Rushhour "zum Spaß" dort geradelt. Außerhalb der Rushhour oder gar am Wochenende ist es entspannt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter794 Beiträge · seit 201323. Jan. 2021 · #16
Wir sind damals von Nairobi nach Mombassa mit dem Zug gefahren (über Nacht), dass dauerte zwar recht lang (ich meine 14h?), aber es war super entspannt. Man fühlte sich ein wenig in die Kolonialzeit zurück versetzt...

Rückzu sind wir dann mit dem Bus gefahren und das war alles andere als entspannt. Wir saßen direkt hinter dem Fahrer und haben trotz einer Nachtfahrt kein Auge zu machen können so wie der geheizt ist... Aber jetzt sind wir keine armen Studenten mehr und können uns einen Flug von Nairobi nach Mombassa leisten... 😉

An die Kenya Spezialisten; welche Ecke an der Küste lohnt sich denn am meisten? Diani Beach ist nicht so unseres Ding... Beim letzten mal waren wir ganz im Süden auf der Shimoni Halbinsel, aber diesmal wäre die Nähe zu Mombassa recht wichtig, da wir nur für ein paar Tage an die Küste möchten und somit die An-und Abreise zum Flughafen so kurz wie möglich halten wollen.

Die komplette Tour wäre wie folgt: Flug nach Nairobi - dann ca. 10 - 12 Tage Masai Mara (mit den spektakulären Crossings hoffentlich), anschließend zurück nach Nairobi (ggf. eine oder zwei Nächte Lake Nakuru auf dem Hin- oder Rückweg), dann Flug nach Mombassa, etwas Beach und Rückflug von Mombassa. Gibt es noch NP im Westen, die man unbedingt sehen muss? Tsavo im Osten von Nairobi ist uns bewusst, aber wir denken der macht nach der Masai Mara, von der wir hoffentlich verwöhnt werden, nicht unbedingt Sinn, auch wegen der langen Fahrerei. Samburu klingt gut, ist aber zu weit abseits von unserer Route. Mt. Kenya ist hübsch, aber da habe ich vor 20 Jahren mit Anfang 20 den Gipfel gerade mal so erreichen können. Das tue ich mir mit 42 nicht nochmal an... 😉

Vielen Dank vorab & beste Grüße
André
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2021
7'296 Beiträge · seit 200623. Jan. 2021 · #17
Andre008 schrieb:
Rückzu sind wir dann mit dem Bus gefahren und das war alles andere als entspannt. Wir saßen direkt hinter dem Fahrer und haben trotz einer Nachtfahrt kein Auge zu machen können so wie der geheizt ist...

… die Fernbusse sind so das schlimmste auf den Straßen. Die fahren so schnell, wie es die Kiste hergibt und oft sind die Dinger so verzogen oder nach Unfällen so zusammengeschustert, dass die bei Geradeausfahrt im Sand oder Schnee vier Spuren hinterlassen würden. Ich bin auch mal so 300 km mit so 'nem Ding gefahren. Das halte ich auf jeden Fall für gefährlicher als selbst fahren.

Gibt es noch NP im Westen, die man unbedingt sehen muss?

Das kommt sehr auf die Interessen an. Bei Interesse für Pflanzen und Insekten sowie Vögel könnte Kagamega interessant sein. Falls man gerne mal zu Fuß unterwegs ist, wäre der Hell's Gate NP eine Option. In beiden Parks darf man alleine zu Fuß unterwegs sein.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter794 Beiträge · seit 201323. Jan. 2021 · #18
Hi Wolfgang,

ja, das mit den Fernbussen kann ich def. unterschreiben. "Unserer" von Mombassa nach Nairobi hat tatsächlich langsamer fahrende Auto links auf dem nicht befestigten Seitenstreifen überholt - also der BUS! fuhr auf dem Seitenstreifen... Aber was soll man als 20-jähriger Studie machen wenn man sich keinen eigenen 4x4 leisten kann. Da bleiben nur Bus, Zug & Matatu... 😉 Und obwohl ich das heute nie wieder machen würde, möchte ich die Erfahrung nicht missen...

Insekten sind nicht so unser Ding. Vögel auch eher nur wenn sie lustig & putzig sind, also eher Strausse, Kakadus und Krähen... Aber ich habe den Amboseli NP noch in die nähere Auswahl aufgenommen. Elefanten vorm Kili sind zwar etwas kitschig, aber bestimmt auch schön... 😉

Beste Grüße
André
7'296 Beiträge · seit 200623. Jan. 2021 · #19
Hallo André,

auf dem Weg von Nairobi zum Lake Nakuru fährst Du am Lake Naivasha und damit quasi am Hells Gate NP direkt vorbei.
Schau Dir die Infos zu diesem Park mal an. Der ist landschaftlich und geologisch interessant und es gibt nicht viele Nationalparks, in denen man z.B. Zebras oder Giraffen von einer Wanderung aus beobachten kann. Ich fand den Tag dort auf dem Rad echt prima und es war das erste und einzige Mal, Büffel ohne Blechkäfig um mich herum zu sehen.

Kagamega fand ich persönlich auch nicht so toll, aber das hängt halt sehr von den Interessen ab.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
46 Beiträge · seit 201026. Jan. 2021 · #20
...wir waren vor einem Jahr mit einem Dachzelt-4x4 von https://www.4x4uganda.com/ unterwegs und haben gute Erfahrungen gemacht , siehe den Bericht hier. Paul scheint laut seiner Webpage trotz Corona noch im Geschäft zu sein.

Haben Nairobi in der Rush-Hour komplett via Zentrum durchquert: kein Problem, man muss das nur gut auf dem GPS vorplanen und der Beifahrer klare Kommandos und Countdowns geben.
Der Mombasa-Highway ist wegen den Trucks manchmal etwas nervenaufreibend aber gut machbar.
Grundgütiger, man braucht in Kenia als Camper weder Driver noch Koch (was kommt als nächstes: Sundowner-Sommelier, Gewehrträger?) .