2009 Südnamibia or too late for Tented Camp

Reisebericht 85 Antworten · 16,0k Aufrufe · gestartet 16. Aug. 2020 von casimodo
Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200730. Aug. 2020 · #61
@Tigris
Da musste ich eben mal in unserer „digitalen Mottenkiste“ graben und wurde fündig. Hier ein Retrobild aus 2008 von Michael (der verflucht mich, wenn er davon erfährt)
Eine digitale Mottenkiste, mal was Neues 😎
Ich bin auf die feucht-fröhliche Fortsetzung gespannt.
Es wird jetzt etwas gesitteter zugehen 😉

@Champagner
Eiiijjjj, ich musste halt drüber lachen 😄 .... und es noch ein oder zweimal in die Unterhaltung einfließen lassen..... 😗 Ist doch aber auch ein netter Verschreiber gewesen, oder? 😐
Ich fand es auch witzig 🙂
Schöne Pferdlessonnenuntergangsfotos habt Ihr da gemacht!
Danke 😘
Danke auch für die Erinnerung daran, dass es für mich in Klein Aus Vista Desert Horse Inn 2011 ein ganz besonderes Ereignis gab: Ich habe dort meinen ERSTEN (ja, das stimmt, bitte nicht lachen 🙄 ) Gin Tonic getrunken, auf der Terrasse des Restaurants (oder Hauptgebäudes) beim Sonnenuntergang.
Ich weiß gar nicht, wo ich meinen erste hatte ? 😗

@H.Badger
Hoppla - schon wieder ein neuer Bericht aus deiner Feder!? Lieber Carsten, was bist du fleißig! Ich habe jetzt aufgeholt und lese gern mit. Vor allem bezüglich des Kgalagadi TP fühle ich gerade Entzugserscheinungen...Gern bin ich weiter dabei!
Da freue ich mich 🙂 Reisebericht schreiben ist ein dürftiger Ersatz für eine echte Reise 😊
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Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200730. Aug. 2020 · #62
02.05.2009 Klein Aus Vista The Rock nach Koiimasis
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Heute stehen wir um 07:30 auf, packen und nehmen Abschied von diesem traumhaften Fleckchen. Frühstück gibt es heute im Farmhaus. Beim Auschecken müssen wir zweimal die Rechnung ausbessern, da etwas fehlt. Nach leckerem Frühstück mit Obstsalat, Eiern mit Speck und leckerem Kaffee verabschieden wir uns von Pit und brechen auf.

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Da wir heute nicht lange fahren müssen, tanken wir in Ruhe in Aus und machen einen Abstecher zum Besuchercenter. Es zeigt die Geschichte von aus und man kann allerlei Informationen über Flora und Fauna erhalten. Wir unterhalten uns noch mit einer netten Familie aus Windhoek und kaufen ein Mobile. Auf der B4 werden noch einige Fotos gemacht.

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Dann geht es los in Richtung Helmeringhausen.

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Die Pad besteht aus rotem Sand und führt durch endlos gelbes Grasland.

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Am Horizont sind rote Sanddünen zu sehen.

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Gleich beim ersten Photostop findet Carsten ein rundes, verrostetes Blechding mit eingeprägtem Wappen. Wir wissen bis heute nicht, was es ist. Weiter geht es gen Norden. Bald biegen wir nach links auf die D 707 ab, die eine der schönsten Straßen Namibias sein soll.

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Sie führt uns die nächsten 90 KM an roten Sanddünen (links)

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und schroffen Gebirgszügen (rechts) vorbei.

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Wir sind echt beeindruckt !

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Strausse, Oryxe und Springböcke kreuzen die Pad. Nach einer guten Stunde taucht rechts das Farmgatter von Koiimasis auf.

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Insgesamt passieren wir auf der 20 KM langen Farmzufahrt 5 Gatter.

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Sie führt uns durch traumhaft schöne Landschaft, bis endlich die Ranch vor uns auftaucht.

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Leider ist am Farmhaus gerade Pause. Und so fahren wir bis zum Campingplatz und dann durch ein Gatter mit Pferden weiter zum Fest Fels Inn. Dort werden wir von Roland herzlich empfangen. Er zeigt uns unseren Bungalow Nr. 3. Er ist geschmackvoll und individuell gebaut und eingerichtet.

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Dann gibt es Kaffee und Kuchen. Roland gibt uns allerlei Informationen.

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Wir melden uns zum Nachtdrive mit der Farmersfrau Anke Itzko an, der gegen 19:30 Uhr startet. Bis zum Abendessen lesen wir noch etwas.

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Es gibt Strauss mit Speckbohnen und Kartoffelpüree. Dann treffen wir Anke und fahren in ihrem Bakkie los. Auf der Ladefläche steht ein Angestellter und leuchtet. Wir sehen Hasen, einen Löffelhund, einen Silberfuchs (??), eine Ginsterkatze und Springböcke. Später erhalten wir auf einer endlosen Grasfläche stehen eine eindrucksvolle Einweisung in die wichtigsten Sternbilder. Anke erzählt zwischendurch sehr interessante Fakten aus dem Leben einer namibianischen Farmerin. Die Tour ist wirklich super ! Gegen 10:00 Uhr fallen wir dann müde ins Bett und freuen uns auf den morgigen Tag.
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zuletzt bearbeitet 30. Aug. 2020
Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200701. Sept. 2020 · #63
03.05.2009 Koiimasis
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Nach dem Frühstück quatschen wir uns mit Roland fest.

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Da wir noch eine Verabredung mit Anke haben, reißen wir uns dann doch los. Sie will uns ihre zahmen Löffelhunde und Lilly, das Erdmännchen zeigen.

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An der Farm begrüßt uns Anke und führt uns in das kleine Gehege, in dem die vier zusammen wohnen. Kerstin bekommt Lilly auf den Arm

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und ich Freunde mich mit den drei total knuffigen Löffelhunden an.

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Sie sind alle Findelkinder oder hatten Verletzungen. Lilly kämpft mit unseren Händen und genießt sichtlich den sozialen Kontakt.

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Sie hat aber auch ziemlich scharfe Zähne und macht goldige Geräusche. Die Löffelhunde sind scheu und neugierig. Gaaaanz langsam kommen sie zu mir, um dann vorsichtig auf mich zu krabbeln.

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So bald ich nur die geringste Bewegung mache, sind sie weg. Ja. Es war eine Art Streichelzoo. Heute würden wir evtl. gar nicht hingehen. Aber es war auch ein einzigartiges Erlebnis.

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Besonders die Löffelhunde gehören seitdem zu meinen Lieblingstieren. Dann laufen wir noch auf der Farm herum und schauen uns die Ziervogelzucht von Wulf an.

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Sie ist riesig und ziemlich beeindruckend. Den restlichen Tag verbringen wir mit Lesen und Tagebuch schreiben am Pool. Oft schweift der Blick in die Ferne, um die umwerfende Aussicht zu genießen. Nach dem Kaffee brechen wir gegen 15:00 Uhr mit Roland zur Farmrundfahrt auf.Er zeigt uns die riesige Farm und erzählt über die Straussenzucht.

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Unterwegs zeigt er uns etliche Pflanzen und Plätze der uralten Buschmänner.

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An dem knorrigen Baum wurden wohl schon Aktaufnahmen für bekannte Magazine gemacht.

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Jetzt halten Roland und ich dafür her ! Die Klamotten behalten wir lieber an 😉

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Zum Sonnenuntergang fährt Roland im Geländegang über ein heftiges und scharfkantiges Gesteinfeld auf einen Hügel mit Rundumblick.

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Wir trinken ein Windhoek und sind uns einig. Das hier ist „to die for“ !

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Ein unglaublich schöner Blick über die friedliche Landschaft mit sich ständig verändernden Farben. Hier könnten wir ewig sitzen und einfach nur in die Ferne schauen !

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Danach fährt uns Roland zum Abendessen. Er ist ein ausgesprochen netter Kerl und die Chemie stimmt zwischen uns. Bei Rotwein und einem Abschluss-Whiskey quatschen wir zu dritt bis in die Nacht.

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Dann geht es ins Bett. Leider müssen wir morgen schon wieder weiter…
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zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2020
Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200706. Sept. 2020 · #64
04.05.2009 Koiimasis – Desert Camp
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Nach dem Frühstück, das wir diesmal etwas ausdehnen, verabschieden wir uns gegen 10:00 Uhr schweren Herzens von Roland und Anke und fahren los.

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Auf dem Farmgelände fahren wir über die Sandpad.

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Irgendetwas langes liegt auf dem Weg. Ein Ast ? Neiiiin !!! Eine riesige Schange ! Wir steigen voll auf die Bremse und schlingern an einer riesigen gelben Kapcobra vorbei. Sie hatte sich inzwischen zischend aufgestellt und sieht echt beeindruckend aus. Und dann ist sie weg. Wir sind froh, dass wir sie nicht erwischt haben. Zu oft liegen tot gefahrene Schlangen auf der Pad. Durch zig Farmgatter geht es zurück auf die D707. Ach, war es schön hier !

Die D707 ist leider sehr rumpelig, aber die herrliche Landschaft entschädigt uns ausreichend.

Wieder sind links rote Dünen und rechts Grasland und Berge. Dann biegen wir in Richtung Schlpss Duwisib und Sesfontein ab. Die Strecke hat so 180 KM und ist landschaftlich schön.

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Das Schloss Duwisib ist kleiner als gedacht.

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Wir zahlen einen wie wir finden unangemessen hohen Eintrittspreis für die Besichtigung des wie erwartet langweiligen Inneren. Dafür gibt es nebenan bei einer uninteressiert wirkenden Angestellten einen leckeren gedeckten Apfelkuchen.

Frisch gestärkt geht es weiter nach Bettani zum Tanken. Kerstin muss die völlig bocklose Angestellte aus einem Häuschen von einem Telefonat wegholen. Sie würde den Wettbewerb zum „bocklosen Superstar“ locker gewinnen (das haben wir echt so beschrieben) !

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Der weitere Weg in Richtung Sossusvlei führt uns durch traumhaft schöne Landschaft.

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Wir schaffen es wieder einmal nicht, das nur annähernd fotografisch einzufangen.

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Die holprige Pad zieht sich aber ziemlich und so dauert es noch, bis wir das Desert Camp erreichen.

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Am Eingang zum Vlei sind die Hotels aus dem Boden geschossen. Vom Desert Camp sind wir positiv überrascht.

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Zwar wohnt nebenan eine Familie mit Kind, die Lage ist aber sehr schön und einen Kühlschrank für unser Windhoek gibt es auch.

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Beim stimmungsvollen Polfilter Sonnenuntergang zischt das Bierchen besonders gut und die Barking Geckos untermalen das Ganze mit dem Konzert, das wir so lieben gelernt haben.

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Dann schaffen wir es gerade noch rechtzeitig zum Adventure Center der Sossusvlei Lodge, um die Tour ins Vlei zu buchen.

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Das so oft gelobte Buffet im Sossusvlei Hotel ist wirkliche Spitzenklasse. Am Grillstand kann man zwischen Eland, Kudu, Springbock, Impala, Oryx, Wildebeest, Zebra und Schwein wählen. Und so verbringen wir bei einer guten Flasche Groote Post Shiraz einen schönen Abend und können sogar die lärmende, große Reisegruppe nebenan verdrängen.

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Hier sind viele Franzosen in großen Gruppen unterwegs. Rücksichtslos, laut und nach all der Einsamkeit ist das nun ein ziemlicher Schock ! Den Original Eintrag aus unserem Reistagebuch lasse ich hier lieber Mal weg, sonst bekomme ich berechtigt auf die Mütze.
Den Nachtisch bewältigen wir auch noch irgendwie- Dann geht es zurück, denn wir müssen ja früh raus. Das Bett ist batzig und bequem und trotz der Kälte haben wir eine sehr gute Nacht !
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zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2020
8'681 Beiträge · seit 201006. Sept. 2020 · #65
Hallo Carsten,

irgendwie hab ich die letzten Kapitel verpasst - aber jetzt habe ich mich, neben einem Sonntagskaffee her, wieder aufs Laufende gebracht!

Vor allem die Bilder von Koiimasis sind soooo wunderschön 😘 - ach, wenn es doch nur wieder so viel Gras dort gäbe.

Im Süden war ich schon lange nicht mehr, aber wenn man mal wieder reisen kann und vor allem wenn ich dann mal nicht mehr an die Schulferien gebunden bin (August ist mir zu kalt da unten 🤢 ), dann muss ich dort unbedingt mal wieder hin. Dieses Ich-will-dorthin-Gefühl hast du mit deinen letzten Kapiteln extrem verstärkt 🤩 - und irgendwie gefällt es mir, mich darauf vorzufreuen, auch wenn momentan ja eigentlich gar kein Grund dafür besteht..... 😐

Danke für deinen Schreibfleiß und auch für deine Ehrlichkeit!

Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag wünscht Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2020
423 Beiträge · seit 201306. Sept. 2020 · #66
Hallo Casimodo,

die letzten Etappen eurer Reise haben sehr viele schöne Erinnerungen an unsere Reise im 2015 „von Kapstadt nach Windhoek“ hervorgerufen, da wir in den selben Lodges in der selben Reihenfolge Halt gemacht haben. Wir waren auch seehr beeindruckt von derLodge Fest Inn Fels - und haben es schwer bereut nur eine Nacht dort gebucht zu haben. Auf dem Weg zum Sossuvlei haben wir ebenfalls einen Abstecher zum Schloss Duwisib gemacht. Für mich hatte es eine spezielle Bedeutung, da ich das Buch „Die Herrin der Savanne“ gelesen hatte (Roman der Schlossherrin auf wahren Begebenheiten abgestützt). Vielen herzlichen Dank für den Bericht und die tollen Bilder, irgendwie braucht es im Moment diese schönen Erinnerungen noch mehr.

Grüsse Regina
Reiseberichte: 2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP 2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag... 2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men 2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
2'191 Beiträge · seit 201607. Sept. 2020 · #67
Hallo Casimodo,

nachdem wir von unserem Frankreich Urlaub wieder zu Hause sind, bin ich auch noch auf Deine Tour aufgesprungen. Sie ändert mich sehr an unsere erste Namibia Tour 2017. Auch hier waren wir im KTP, im "The Rock" und auf Koimaissis. Im Sossousvlei waren wir in dem anderen Camp (Name fällt mir gerade nicht ein) und auch das Abendessen gab's bei uns in der Sossusvlei Lodge. Bin gespannt, ob es noch mehr Gemeinsamkeiten gibt.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200707. Sept. 2020 · #68
@regsal
Vielen herzlichen Dank für den Bericht und die tollen Bilder, irgendwie braucht es im Moment diese schönen Erinnerungen noch mehr.
Danke für Deine netten Worte. 🙂
@Gabi Muc
Bin gespannt, ob es noch mehr Gemeinsamkeiten gibt.
Schön, dass Du dabei bist 🙂 Allerdings ist unsere Reise bald zu Ende 😕
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2'191 Beiträge · seit 201607. Sept. 2020 · #69
Schön, dass Du dabei bist 🙂 Allerdings ist unsere Reise bald zu Ende
Dann gibt's doch bestimmt im Anschluß gleich den nächsten Bericht. 😗

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200708. Sept. 2020 · #71
05.05.2009 Desert Camp - Sossusvlei
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Um 05:15 Uhr klingelt der Wecker. Nach einer schnellen Dusche sind wir beide wach. Und das nach nur 8 Stunden Schlaf ! Nach der kurzen Fahrt zur Sossusvlei Lodge bekommen wir an der Rezeption eine lekker Tasse Kaffee.

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Die Befürchtungen zwischen eine große Franzosen Gruppe gepfercht zu werden stellen sich als unbegründet heraus. Zur Sicherheit: Ich habe überhaupt kein Proble mit Franzosen, aber eines mit lauten Menschen in Gruppen 😉 Ein irisches Pärchen aus Dublin und eine sehr nette Familie aus La Reunion mit derzeitigem Wohnsitz in Kapstadt sind unsere Mitfahrer. Die Fahrt ins Vlei im offenen Auto ist wie erwartet kalt, aber mit Poncho auszuhalten.

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Wie vor 7 Jahren steigen die Heißluftballons gerade auf.

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Unser Fahrer hält an und buddelt eine Dancing White Lady aus, die dann bis auf den Schuh des coolen Franzosen klettert.

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Die Lichtstimmung über den Dünen ist schön und weiße Wolken auf klarblauem Himmel bilden einen schönen Hintergrund. Auch während der Fahrt klicken die Kameras.

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Nach einigen Fotostopps halten wir zur Pippipause an dem Parkplatz, an dem der 4x4 Teil der Strecke beginnt.

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Wir klettern auf Big Mama, auf der wir auch vor 7 Jahren waren. Unser Guide bleibt lieber unten. Uns pfeifen beim Aufstieg die Lungen !

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Uns bieten sich wunderschöne Aussichten und die Stimmung in der Gruppe ist aller bestens.

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Leider muss die Irin wegen Höhenangst umkehren. Der Ire und ich rennen zuerst die Düne herunter. Es macht viel mehr Spaß, als die anstrengende Hochkletterei !

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Die anderen rennen uns etwas später hinterher. Unser Guide hat bei unserer Ankunft bereits den Frühstückstisch gedeckt. Es entwickeln sich interessante Gespräche.

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Mit der Gruppe haben wir echt Glück gehabt ! Danach geht es nach kurzer Fahrt ins Dead Vlei. Obwohl es jetzt schon etwas später ist sind die Farben toll !

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Trotz steigender Hitze sind alle zufrieden.

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Ich weiß nicht, ob es damals bereits ein verbot gab in Sachen "auf dem Baum sitzen". 😗 Wir wussten nichts davon, Ehrenwort !

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Auf der Rückfahrt sehen wir einen im Tiefsand steckenden Touri-Nissan. Er hat die Reifen wohl nicht deflatet und steckt bis zur Karosserie im Sand fest.

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Wir rechnen gar nicht damit, aber unser Guide bringt uns noch zum Sesriem Canon.

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Nach kurzer Erklärung der Fakten steigen wir in den Canon herunter, wo ein grüner Tümpel von den kürzlichen Regenfällen zeugt.

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Um die Mittagszeit sind wir zurück, verabschieden uns von den anderen und kaufen an der Engen Tankstelle Sachen zum Kaffee ein. Auf unserer Terrasse genießen wir die Sachen und werden dabei von sehr putzigen Siedlerwebern beobachtet. Ich schlafe noch eine Runde, Kerstin schreibt Tagebuch.

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Dann gibt es wieder solch einen tollen glutroten Sonnenuntergang.

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Dann geht es wieder zum Abendessen in die Sossusvlei Lodge. Kerstin ergattert einen ruhigeren Tisch. Bei einer leckeren Flasche Groote Post Shiraz genießen wir das Wildfleisch, quatschen noch mit der Bedienung, Posen vorm Grill

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und fahren im Dunkeln zurück in unser gemütliches Bett.
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zuletzt bearbeitet 08. Sept. 2020
4'382 Beiträge · seit 201508. Sept. 2020 · #72
...ach Carsten, Ihr entführt uns mit Eurem St.Nostalg-Bericht in die Zeit unserer ersten gemeinsame Namibiareise 2008......unterwegs mit einem Toyota Corolla 🙂 🙂 ....da wohnten wir auch im Zeltcamp Sossusvlei und sind vom Parkplatz weit hinein gewandert....
Das macht mich grad ganz wehmütig.....muß unbedingt die Fotos hervorkramen....vielleicht findet sich ja eins mit einem datumsgenauen Sonnenauf- oder -untergang 😎
Liebe Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
zuletzt bearbeitet 08. Sept. 2020
751 Beiträge · seit 201108. Sept. 2020 · #73
Ach ja die Erinnerungen kommen auf, insbesondere da auch unsere erste Südnamibia Reise bisher genau euere Unterkünfte hatte (nur in umgekehrter Reihenfolge). An unseren ersten Abend in der Sossusvlei Lodge kann ich mich deshalb so gut erinnern, weil wir (im August 2011) im Sossusvlei so viel Regen hatten und dementsprechend kalt war es auch am Abend. Wir sind also vom Desert Camp rüber zur Lodge gefahren in der Hoffnung vor dem Dinner uns mit einem warmen Getränk aufwärmen zu können. Aber nix da: statt des erhofften Tee mit Rum war "nur Rum" die einzige Alternative um sich innerlich zu wärmen. Was blieb uns also übrig... 😉
Besten Dank Carsten, für das Teilen eurer Erlebnisse (ach ja, den Webervogelbaum am Desert Camp haben wir auch zu jedem Sonnenaufgang und -untergang fotografiert, er gefällt immer noch) und viele Grüße,
Nette
Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200710. Sept. 2020 · #74
@CuF
...ach Carsten, Ihr entführt uns mit Eurem St.Nostalg-Bericht in die Zeit unserer ersten gemeinsame Namibiareise 2008......unterwegs mit einem Toyota Corolla

12 Jahre her ist das schon..... 🤩 😗 Aber die Erinnerungen sind noch da.... 🙂

@speed66
Besten Dank Carsten, für das Teilen eurer Erlebnisse (ach ja, den Webervogelbaum am Desert Camp haben wir auch zu jedem Sonnenaufgang und -untergang fotografiert, er gefällt immer noch) und viele Grüße,
Im Desert Cam waren wir seit damals nicht mehr wieder. Südnamibia und das sogar mit Bushcamper steht relativ hoch auf unserer Wunschlist für die Nach-Corona-Zeit 😐 Der Baum ist einfach schön und die Lndschaft dort sowieso 🙂
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Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200710. Sept. 2020 · #75
06.05.2009 Desert Camp – Rostock Ritz Desert Lodge
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Um 07:30 Uhr Aufstehen, Packen, Auschecken und dann geht es zum Frühstück in die Sossusvlei Lodge. Dort sind wir die letzten am Buffet. Kerstin ordert köstliche Omeletts. Es sit richtig schön ruhig, denn die Gruppen sind bereits weg.

Dann geht es durch sehr schöne Landschaft auf die Piste in Richtung Spreetshoogte Pass. Die Pad ist bis zum Abbiegen auf die D Straße schlecht. Der Pass selbst ist kompromisslos steil in die Landschaft integriert. Die steilste und engste Kehre ist asphaltiert. Der zugeschaltete 4x4 bringt etwas Komfort.

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Oben angekommen machen wir 2 Fotostopps, dann fahren wir wieder runter. Kein überragender, aber ein ganz netter Abstecher. Trotz weietrhin schlechter Pad kommen wir gegen 2 in Rostock Ritz an.

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Dort sitzen gerade die Insassen ein gesamter Reisbusses im Restaurant. Alle rennen hektisch zwischen den Meercats hin und her. Unser Bungalow Nr. 10 ist ganz OK.

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Wir ziehen uns um und wollen den Sunset Walk gehen.


Hinter dem Haupthaus geht es auf eine Kuppe, auf der die Wassertanks der Lodge stehen.

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Dort hocken überall Dickpanse herum. Vorbei an tollen Quarzen führt uns der Pfad durch hohes Gras

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bis zu einigen kleinen, roten Sanddünen.

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Die Landschaft wirkt auf uns nicht mehr ganz so toll, wie wir sie vor 7 Jahren empfunden haben. Heute ist das Licht aber auch nicht schön. Der Weg geht nun durch ein sandiges Bachbett bis auf eine weitere Düne, wo wir kurz rasten.

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Der restliche Weg zurück zur Lodge führt über einen Fahrweg, Dort entdeckt Kerstin einen flüchtenden Skorpion, während ich fast auf eine winzige Hornviper trete
. Das mahnt uns einmal wieder zur Vorsicht !

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Dann gehen wir zurück zum Chalet, wo wir zufrieden ein Windhoek trinken und die herrliche Aussicht genießen.

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Die Sonne geht wieder spektakulär unter und mit Wehmut stellen wir fest, dass unser Urlaub bald vorbei sein wird.

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Gegen 19:00 Uhr geht es zu Restaurant. Es gibt Tomatensuppe, Oryx-Carpaccio und 2 x Knobisteak.

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Dann geht es schon ins Bett…..
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zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2020
Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200718. Okt. 2020 · #76
07.05.2009 Rostock Ritz Desert Lodge - Eningu Clayhouse Lodge
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Nach dem Aufstehen wird gleich gepackt. Plötzlich dämmert uns, dass wir der Panorama Rock Lodge (wir waren ein Jahr vorher schon einmal dort und hatten per E-Mail gebucht) unsere Ankunftszeit nicht mitgeteilt hatten und heute unseren Mietwagen abgeben müssen. Hektisch versucht Kerstin Marinda anzurufen. Leider ohne Erfolg. Die Lodge versendet für uns ein Fax, leider auch erfolglos. Wenigstens sehen wir noch das zahme Zebra und die Erdmännchen, bevor wir in Richtung Gamsbergpass losfahren.

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Dann erreichen wir die Hausangestellte von Panorama Rock, die uns die Handy-Nr. von Marinda gibt. Kerstin erreicht sie tatsächlich. Wir hätten nicht gebucht, das sei ein Missverständnis. Und leider wären sie mit einer großen Jagdgruppe ausgebucht. Wir sind einigermaßen entsetzt. Wenigstens vermittelt uns Marinda den Kontakt zur Eningu Clayhouse Lodge in der Nachbarschaft. Über diese Lodge haben wir schon Gutes gehört. Ein Flughafentransfer könnte auch organisiert werden. Vor aller Aufregung verpassen wir die Abzweigung nach Windhoek und finden uns plötzlich am Kuiseb wieder. OK, auch schön !

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Also fahren wir 20KM zurück und finden die gut beschilderte andere Pad Richtung Gamsberg Pass.

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Sie ist nicht die beste, aber landschaftlich schön. Autos begegnen uns ganz wenige.

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Vor dem Pass sehen wir einen Tafelberg mit Kapstadt-Niveau. Zwischendurch sammeln wir schöne Kristalle. Mit Hammer und Meisel könnte man hier leicht Schätze bergen. Die Stimmung ist seltsamerweise ganz gut, denn so lernen wir eine neue Lodge kennen. Vor Windhoek bessert sich die Pad, die 280 KM ziehen sich aber doch ganz schön.

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Das Khomas Hochland ist ganz nett. Wir kommen an einigen Gästefarmen vorbei, auch an Amani. Das Navi lotst uns durch Windhoek und nach einem Tankstopp weiter zum Hosea Kutako Airport. Bei Kea wird unsere Schrottmühle akribisch gecheckt. Hätten die das Mal besser vorher getan !!!! Grrrr….Die Reifen sind inzwischen alle hinüber. Viel weiter hätten wir nicht fahren dürfen. Der organisierte Transfer klappt gut. Ein Minibus bringt uns in die 69 KM entfernte Eningu Clayhouse Lodge. Diese liegt in der Ebene. Der Empfang ist herzlich und die Anlage gefällt uns sofort.

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Das Zimmer ist auch sehr schön, na also ! Dann gibt es Kaffee, Ein Paar aus HH und eine ganz reizende alte Dame aus Holland sind unsere Mitgäste.
Alle sind gerade erst angekommen und scheinen ganz nett zu sein. Nach dem Kuchen relaxen wir und nehmen den Sundwowner auf einem kleinen Turm am Wassertank. Der Sonnenuntergang ist unspektakulär. Vorher lernen wir noch Kate die Eigentümerin oder Managerin (?) kennen. Außerdem begrüßt uns Bully, ein 60 KG schwerer junger Bullmastif-Ridgeback Mischling. Er spielt wild mit mir und wirft mich ungestüm um. Das wird mir dann doch etwas ungeheuer…..
Beim Dinner sitzen wir an einem Tisch


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und die Stimmung ist komisch. Alle sind ruhig und die Hamburgerin hat Tränen in den Augen. Sie hat gerade einen unerwarteten Heiratsantrag bekommen.

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Die Hochzeit in Swakopmund ist für wenige Tage später bereits organisiert und sie ist sagen wir mal leicht überrascht. Sogar ein Hochzeitskleid ist organisiert. Das Dinner ist hervorragend. Und die alte Dame aus Holland ist eine ganz, ganz nette. Zufrieden gehen wir nach dem aufregenden Tag ins Bett.

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Der Abend wird uns immer in Erinnerung bleiben.
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zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2020
Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200718. Okt. 2020 · #77
08.05.2009 Eningu Clayhouse Lodge
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Um 07:30 Uhr geht es nach eienr gemütlichen, ruhigen Nacht zum Früstück. Die anderen sitzen bereits da und wir unterhalten uns angeregt über deren Reisepläne und die anstehende Hochzeit. Nach einigen Fotos und guten Wünschen fahren die zwei Hamburger ab.

Wir unternehmen eine kleine Wanderung auf einem Trail. Außer einigen Schautafeln und Botanik gibt es wenig zu entdecken.

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Um 13:00 Uhr treffen wir beim Lunch auf Olga, die holländische ältere Dame. Sie ist auf Java/Indonesien aufgewachsen und musste nach dem 2. Weltkrieg nach Holland zurück (so drückte sie das aus).

Sie ist 87, pensionierte Chirurgin, lebt in einem Altersheim und reist so oft wie es geht.Und ist für ihr Alter topfit.
Der Tag ist irgedwie ein wenig langweilig, weil es außer dem kleinen Trail kein Programm gibt. Erholt sind wir nun ja. Also hangeln wir uns von Essen zu Essen.


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Wir werden heute von einer Bekannten der Eigentümerin betreut, die so richtige Südwester Einstellung hat und sehr offen über ihre Einstellung zu Farbige redet. Wir beißen uns auf die Lippen. Ich lasse hier die Original Reisebericht Einträge lieber mal weg !

Das Dinner ist wieder hervorragend. Es gibt Avocado und Springbock und zum Hauptgang Oryx.
Wir dürfen uns noch ein wildes Stachelschwein anschauen, das sich über die Küchenabfälle hermacht.


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Die Manager-Vertretung erzählt uns von der Kriminalität in Windhoek und wie sie Einbrecher durch mehrere Schüsse aus der Pumpgun durch die geschlossene Wohnzimmertür vertrieben hat. Etwas verunsichert gehen wir ins Bett. Ich schlafe erst gegen 02:00 Uhr ein.
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zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2020
Themenstarter4'528 Beiträge · seit 200718. Okt. 2020 · #78
09.05.2009 Eningu Clayhouse Lodge undHeimflug
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Den letzten Tag verbringen wir entspannt mit Essen und Faulenzen.

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Wir machen fast keine Fotos. und reden viel mit Olga und der Managervertretung. Das ist Kerstin und nicht Olga 😉

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Mittags gibt es den leckersten Salat, den ich bis dahin hatte. Er ist mit Avocado und Oryx Rauchfleisch angerichtet. Gegen 15:30 holt uns ein dicker Toyota V8 zum Flughafentransfer ab. Der weiße Fahrer quatscht die ganze Zeit mit einer Deutschen Lady, die am Tag vorher ihren Heimflug verpasst hat.

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Auf der Pad sehen wir Warthogs, eine überfahren Boomslang und tatsächlich ein flüchtendes Pangolin (leider ohne Bild).

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390 Namib$ kostet der Transfer pro Person. Da hätten wir das Auto fast behalten können. Am Flughafen treffen wir die netten Bonner aus Bagatelle. So vergeht die Zeit bis zum Abflug schnell.

Der erlebnisreiche Urlaub ist zu Ende ! Wir haben unsere ersten kleinen Offroar-Erfahrungen gemacht, tolle Landschaften gesehen, interessante Menschen kennenlernen dürfen. Es gab auch die Panne mit Panorama. Sie hat uns lange und kontrovers beschäftigt. Aber es ist ja nochmal ´gut gegangen und wir mussten nicht auf der Straße schlafen. Das gilt natürlich auch für unseren Anfängerfehler mit den Grenzöffnungszeiten am KTP. Obwohl wir gar nicht so viel gesehen haben, begann auf dieser Reise unsere Liebesbeziehung mit diesem Park.

Die Südnamibia Reise war eine unserer schönsten bisher….
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zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2020
2'085 Beiträge · seit 201218. Okt. 2020 · #79
Lieber Carsten,
da hast du eure Nostalgie-Reise tatsächlich zu Ende erzählt - vielen Dank!
Und so ganz nebenbei hast du mich sogar noch auf eine kleine Idee gebracht - Namibia ist ja kein Risikogebiet mehr und ein paar Gedanken kann man sich ja mal machen 😛
Bis die Tage, viele Grüße und einen Extra-Knutscher an Kerstin 😘
Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
1'712 Beiträge · seit 201618. Okt. 2020 · #80
Lieber Carsten,

vielen Dank fürs Kramen in schönen Erinnerungen. Mache ich auch gerade 🙂
Aber Ingrid hat's ja schon angedeutet, vielleicht ... ja vielleicht geht ja irgendwas mal wieder. Wir bleiben dran!
Euch einen schönen Start in die Woche und bis demnäx,

Berti
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick