3 Flüsse Tour in der Regenzeit

Reisebericht 30 Antworten · 8'746 Aufrufe · gestartet 04. Apr. 2020 von PeWa
Themenstarter84 Beiträge · seit 201813. Apr. 2020 · #22
Hallo Casimodo,
sehr gerne. Nach dieser endlosen Trockenzeit hatte es das Land bitter nötig.
Die Tiere waren natürlich sehr schlecht zu finden und nur zu gerne, hätten wir einmal einen Löwen mit nasser Mähne gesehen 🤩

Liebe Grüße
Petra
3 Flüsse in der Regenzeit Namibia mit Unterbrechung und abrupten Ende
Themenstarter84 Beiträge · seit 201813. Apr. 2020 · #23
Bei anhaltendem Regen ging es nach dem Frühstück Richtung Windhoek. Auf der B1 zwischen Otjiwarongo und Okahandja fuhren wir direkt in einen heftigen Wolkenbruch, der uns gut 30 Kilometer beschäftigte. Der Scheibenwischer auf höchster Stufe und immer noch so viel Wasser auf der Windschutzscheibe. Zudem stand das Wasser überall im Feld, dass hatten wir so auch noch nie erlebt.

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Als wir am Spätnachmittag dann endlich Windhoek erreicht hatten, sind wir auf direkten Weg ins Urban Camp gefahren. Wir hatten eine Campsite gebucht, aber nach dem vielen Regen und dem undichtem Dach war uns die Lust auf das Campen gründlich vergangen. Wir beschlossen ein festes Zelt im Urban Camp zu mieten. Nur leider war das Camp komplett mit einer Amerikanischen Jugendgruppe ausgebucht und so mussten wir doch noch mal in unseren feuchten Camper. 😕
Am anderen Tag ging es dann noch für gut eine Woche nach Swakopmund und auf der Fahrt, wie soll es anders sein, begleitete uns am Anfang wieder der Regen. Wir stoppten für einen kleinen Lunch in Usakos, der Farmstall an der Shell Tankstelle. Als uns das Essen gebracht wurde, man kann es kaum glauben, fing es in Usakos zu regnen an. Der Regen war kurz und heftig. Und als wir losfuhren fing es wieder an, den ganzen langen Anstieg hoch. Die Spitzkoppe liegt normalerweise klar und deutlich auf der rechten Seite, aber dieses Mal war sie in Wolken gehüllt. Leider hatte keiner Lust auszusteigen und ein Foto zu schießen. 😗
Am Sonntag sind wir nach Goanikontes rausgefahren. Auf der B2 geht kurz nach Swakopmund rechts der Abzweig auf die neu ausgebaute D1984, die als Entlastungsstrecke für Swakopmund gedacht ist. Nach durchqueren des Swakop, geht links der Abzweig auf die C28, und nach einigen Kilometern zweigt wieder nach links die Straße nach Goanikontes ab. Bevor die Straße runter nach Goanikontes geht, kommt man direkt an den Aussichtspunkt der Mondlandschaft vorbei, den ich sehr mag.

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Die Oase liegt ca. 40 Kilometer Landeinwärts und wurde von den neuen Pächtern komplett renoviert. Ein wunderbarer Ort, wo man ganz relaxt ein paar Stunden bei guten Essen verbringen kann.
Wir hofften ja insgeheim, dass wir Wasser im Swakop vorfinden würden. Aber leider dauerte es noch bis Dienstag, bis ein wenig Wasser im Swakop zu finden war. Das mussten wir uns natürlich auch noch mal anschauen….

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Einen, für uns, ganz besonderen Ausflug machten wir nach Sandwich Harbour mit Turnstone Tours. Diesen Ausflug buchten wir auch schon von zu Hause über Click & Travel und war schon lange auf unserer Wunschliste. Um 8.30 wurden wir von unserem Guide Rudi vor unserer Unterkunft abgeholt. Wir waren die einzigen Gäste in seinem Land Rover und wir verstanden uns auf Anhieb. In Walvis Bay wurde von Rudi noch schnell das Permit geholt und dann ging es erst einmal an die Lagune, zu den Flamingos. Unzählige Flamingos, die im seichten Wasser nach Nahrung suchten.

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In der Zwischenzeit wurde bei dem Land Rover etwas Luft aus den Reifen gelassen und dann ging es schon los. Die Bucht wurde umrundet, vorbei an der großen Salz Fabrik, Richtung Sandwich Harbour.

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Rudi erklärte und erzählte, aus einer Mischung Deutsch und Englisch, viel über alles was wir sahen. Wir hatten Wettertechnisch einen wunderbaren Tag erwischt, fast windstill und ein sehr ruhiges Meer mit fast keinem Wellengang. Je weiter wir fuhren, desto fantastischer wurde die Landschaft. Und kein anderes Auto weit und breit. Der erste Stopp war, wo der Kuiseb kommend aus der Namib in das Meer fliest -wenn er Wasser führt… Dort fanden wir einen kleinen Gecko, den wir anschließend wieder vorsichtig zurück in seine Höhle legten.

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Weiter ging’s, das Meer auf der rechten Seite und links die steilen Dünen der Namib. Ein einsamer Seelöwe ließ sich durch uns nicht stören und blieb weiter faul in der Sonne liegen.

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Bei Sandwich Harbour fuhr Rudi mit uns eine steile Düne hoch, wo wir von oben einen spektakulären Blick auf die Lagune hatten. Wir stiegen oben aus und Rudi fuhr ohne uns runter ans Meer, um für uns ein kleines Mittagessen vorzubereiten.

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Dieser Blick bei strahlend blauen Himmel und diese himmlische Ruhe, wir konnten uns gar nicht davon lösen. Ein Spaß, die Dünen runter zu laufen und unten einen leckeren Lunch serviert zu bekommen. Rudi hatte alles dabei, von noch warmer selbstgemachter Lasagne, griechischen Salat, frischen Brot, Butter, selbst gemachte Leberwurst, Getränke und als Dessert noch warmen Apfelkuchen. Es gibt fast keine Worte, um das zu beschreiben was man in diesem Augenblick fühlt… man sitzt ganz allein mit leckeren Essen, netter Gesellschaft und traumhaften Blick auf die Dünen am Meer und geniest einfach nur! Das ist Afrika, wie ich es liebe und einen einfach nicht mehr los lässt…

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Wir hätten ewig dort sitzen können, aber irgendwann mussten wir schweren Herzens dann doch wieder los, denn wenn die Flut kommt, wird es schwierig zurück zu kommen. Nach etlichen Kilometern sind wir dann rechts in die Dünen eingebogen und sind die Dünen hoch- und auf der anderen Seite wieder runter. Keine Düne war Rudi in seinem Land Rover zu hoch oder zu steil, wir fuhren Achterbahn! Ein wildes tolles Erlebnis das gewaltig Herzklopfen verursachte. In der Nähe des Kuiseb sahen wir sogar noch ein paar Springböcke.


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Die Zeit mit Rudi verging wie im Flug und für uns fast zu schnell. Als wir nach Swakopmund zurück kamen, waren wir fast 8 Stunden unterwegs. Wir vier waren uns einig, dass war auch ein absolutes Highlight unserer Reise! 😎
3 Flüsse in der Regenzeit Namibia mit Unterbrechung und abrupten Ende
zuletzt bearbeitet 13. Apr. 2020
Themenstarter84 Beiträge · seit 201814. Apr. 2020 · #24
In diesem Abschnitt sind wieder einige Bilder quer, die von meinem Handy sind und die leider ich nicht drehen kann. 😵

Die Tage in Swakopmund vergingen wie im Fluge und unsere Freunde sind am Donnerstag nach Windhoek aufgebrochen, da Freitag ihr Flug ging. Wir genossen noch einige gute Restaurant Besuche und hatten tatsächlich noch den ein oder anderen schönen Sonnenuntergang, was für Swakopmund nicht selbstverständlich ist.

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Am Freitag erhielten wir einen Anruf vom Airport Walvis Bay, dass unser Flug am Sonntagvormittag mit Airlink von Walvis Bay nach Kapstadt gecancelt worden sei und wir auf die Nachmittagsmaschine umgebucht worden sind. Air Namibia geht erst um 15.45 Uhr und da kann es in Kapstadt, wenn man sein Mietauto noch abholen muss, schon mal knapp werden, vor Sonnenuntergang in der Unterkunft zu sein. Wir haben es gerade noch so geschafft, nach Simonstown im letzten Licht des Tages anzukommen. 😕 Am nächsten Morgen sind wir erst einmal losgezogen, um Richtung Innenstadt zu kommen. An diesem Tag haben wir uns einfach treiben lassen und besuchten viele Orte, wie Chapman´s Peak Drive, Waterfront, Green Market Square, Camps Bay….

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Ein sehr stürmischer Tag machte es nicht möglich, den Tafelberg hoch zu fahren, aber schon an der Talstation des Tafelberges hat man einen spektakulären Blick auf die Stadt.

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Nach der zweiten Nacht sind wir Richtung Bloubergstrand, einer unserer Lieblingsplätze in Kapstadt. Von dort gefällt uns dieser Wahnsinns Blick auf die Stadt und den Tafelberg. Aber, wie schon am Tag zuvor, war es mehr wie stürmisch.

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Im Cafe Blouberg wärmten wir uns bei einer Tasse Kaffee wieder auf.

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Weiter ging die Fahrt Richtung Norden nach Paternoster. Ein idyllisches kleines Dorf an der Westküste Südafrikas. Dort hatten wir bei Andrew und Dee im Gilcrest Place für zwei Nächte gebucht und hatten gleich für den ersten Abend bei Dee einen Picknick Korb bestellt. Unser Zimmer war im Obergeschoß mit einem kleinen Balkon von wo man einen fantastischen Blick auf das Meer hatte. Im Ganzen gibt es nur 3 Zimmer und Dee und Andrew sind super nette Gastgeber, wobei Dee noch eine begnadete Köchin ist.

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Unser Picknick Korb war mit allerlei Leckereien bestückt. Alles selbstgemacht, von Brot, Leberwurst, Humus, Kartoffelsalat, eingelegter Schafskäse mit Oliven und eine Flasche Wein, dazu noch verschiedene Käsesorten. Den Chocolate Brownie hätten wir fast nicht bekommen, da am Nachmittag mal wieder „ Load Sheeding“, also Stromausfall war. Der wurde dann noch schnell warm in Gläser umgefüllt, damit wir ihn gut transportieren konnten. Wir suchten uns dann Richtung Leuchtturm einen lauschigen Platz und verputzten diesen Gaumenschmaus. Es wäre alles noch viel gemütlicher gewesen, wenn nicht wieder ein heftiger Wind aufgekommen wäre…. 😉

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Der Wind brachte leider nichts Gutes, sondern viele Wolken und so fing der nächste Tag sehr trüb und bewölkt an. Viel konnte man an diesem Tag nicht anfangen, außer am Strand spazieren zu gehen und zu relaxen.

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Paternoster ist wirklich ein kleines Juwel das wir gerne wieder einmal sehen würden.
Am nächsten Morgen, wieder nach einen herrlichen Frühstück von Dee, ging es für uns landeinwärts nach Franschhoek. Die Landschaft nach Paternoster ist eher karg mit großen Feldern, wo Farmen ihre Rinder und Ziegen halten.
Je näher man dann nach Osten kommt, desto mehr verändert sich die Landschaft und die Weinberge beginnen. Unser erster Stopp war das Weingut Babylonstoren, dass eine wunderbare Gartenanlage hat. Dort werden alle Arten von Obst und Gemüse angebaut und im hauseigenen Restaurant verwertet.

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In Franschhoek hatten wir ein kleines Apartment, nur eine Minute von der Hauptstraße entfernt, aber doch ruhig in einer Seitenstraße gelegen. Für den Abend reservierten wir uns einen Tisch in „ The French Bistro“ wo wir ausgezeichnet gegessen haben. Unsere Vorfreude auf den nächsten Tag war groß, war doch ein Tag mit der Weintram geplant. 🤩
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zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2020
1'523 Beiträge · seit 201115. Apr. 2020 · #25
Guten Tag Petra,

Von Etoscha nach Swakopmund......warum der Schwenker über Windhoek?

und wo seid Ihr in Swakopmund übernachtet?

LG.........................BMW
Themenstarter84 Beiträge · seit 201815. Apr. 2020 · #27
Freitag der 13. und wir fahren heute mit der Weintram. Gebucht haben wir das Ticket schon vorher online und haben uns super gefreut, dass gleich bei der ersten Tour um 9.30 Uhr, noch Plätze frei waren. Der Morgen war sehr Wolkenverhangen und auch die Temperaturen waren nicht gerade im Wohlfühlmodus. 😵

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Nichtdestotrotz sind wir mit kurzen Hosen, T-Shirt und leichter Jacke losgezogen. Frühzeitig waren wir am Franschhoek Terminal und nach und nach sind alle anderen Passagiere an der Plattform erschienen. Lange im Vorfeld habe ich mich mit den Routen der Weintram befasst, denn es gibt 8 verschiedene Touren die zwischen 8 und 9 verschiedene Weingüter anfahren. Wir haben uns für die rote Tour entschieden. Los ging´s aber erst mit dem Bus, wo wir die ersten 5 Weingüter angefahren sind. Das erste Weingut war Maison, wo man aber nicht allzu viel unternehmen kann. Wir sind nicht ausgestiegen und sind bis zur nächsten Station, zu Mont Rochelle. Die haben eine wunderbare „ Country Kitchen“, und überhaupt fühlte man sich sofort wohl.

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Der Bus hat keine Busfenster und so zog es furchtbar während der Fahrt. Völlig verfroren bestellten wir bei Mont Rochelle erst einmal ein schönes Frühstück mit wunderbar heißen Kaffee.

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Nach gut einer Stunde kommt dann der Bus wieder und nimmt einen wieder mit auf die weiteren Weingüter. Nächster Stopp war Haute Cabriere, wo wir schon mit Wein empfangen wurden. Ein etwas moderneres Weingut, mit auch guten Weinsorten. Weiter ging’s auf die andere Talseite zu Chamonix und Dieu Donne, wo wir aber auch nicht ausgestiegen sind, weil uns schon wieder „eisekalt“ war.

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Zurück an das Weintram Terminal, wo von nun an mit der Weintram weiter gefahren wurde.

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Unser nächster Halt war Grande Provence, auf das ich schon sehr gespannt war und auch nicht enttäuscht wurde. Zeitgleich hat sich auch die Sonne durch die Wolken gekämpft und so saßen wir bei herrlichstem Wetter im Garten. Natürlich mit Wine Tasting und hervorragenden Lunch, so das wir dort gleich ein paar Stunden blieben und den Tag so richtig genossen.

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Als vorletzte Station war noch Rickety Bridge auf dem Fahrplan. Auch ein gemütliches kleines Weingut, mit etwas günstigeren Weinen und Wohlfühlfaktor.

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Als Abschluss noch der letzte Stopp bei Franschhoek Cellar, den wir aber ausfallen liesen. Anschließend noch schnell zu Woolworth um noch kleine Pasteten zu kaufen, um dann auf der Hauseigenen Terrasse mit guten Wein den Tag ausklingen zu lassen. Ein wirklich absolut relaxter Tag, der irgendwann nach Wiederholung schreit… 😘
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11 Beiträge · seit 201915. Apr. 2020 · #28
Ich bin mit Interesse bei eurer Tour dabei. Vor allem toll fand ich auch die Sandwich Harbour Tour mit Rudi. Die haben wir letzten September auch gemacht. Gleiches Menu 🙂
Themenstarter84 Beiträge · seit 201816. Apr. 2020 · #30
Am Samstag früh machen wir uns auf dem Weg zu dem Weingut Vrede en Lust, um in dem Lust Bistro zu frühstücken. Dort wird auch das Brot selbstgebacken und das Frühstück, mit super netter Bedienung, war wunderbar. Wir sind anschließend noch über das Gelände ein wenig spaziert, wo im hinteren Teil Stühle für eine Hochzeit aufgebaut wurden. Bestimmt eine traumhafte Kulisse, wenn noch die Sonne dazu scheint. Denn die war an diesem Morgen komplett verschwunden. 🤨

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Die restlichen zwei Tage haben wir in Somerset West, bei der Familie meines Mannes verbracht.

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Am Abend feuerte unser Schwager seinen Grill an und wir hatten wieder unser heißgeliebtes Braai. Am Sonntag wurde in Stellenbosch noch einmal richtig lecker zu Mittag gegessen, und da wir gerne noch einmal das Meer sehen wollten, sind wir nach Gordons Bay gefahren. Wir dachten, dass dort der Wind/ Sturm etwas erträglicher sei und wir noch etwas am Strand spazieren gehen könnten. Weit gefehlt, es war nur ein Ausflug mit dem Auto. Trotzdem wunderschön, dem Sturm – Wolken Szenario zuzusehen. Am Abend verfolgten wir gespannt die Ansprache von Staatspräsident Cyril Ramaphosa, der das weitere Vorgehen der Regierung erklärte. Am Tag zuvor machte ja Namibia die Grenzen dicht und so warteten wir gespannt, ob unser Rückflug am nächsten Tag stattfinden würde.Wir sind extra ein wenig früher zum Flughafen, weil wir nicht wussten, ob viel Andrang am Schalter von Qatar ist. Die Airline hatte sehr viele Check in Schalter geöffnet und da wir sehr früh dran waren, mussten wir auch in keiner Warteschlange stehen. Überhaupt war es im Flughafen stiller als sonst, da jeder am Vorabend die Rede gehört hatte und man nicht wusste, was die Zukunft bringt.

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Der Rückflug bis Doha war sehr entspannt doch in Doha sind wir vor diesen Menschenmassen erschrocken. Es wuselte nur so, denn jeder wollte nach Hause. Auf der Maschine nach München war fast jeder Platz belegt und wir fühlten uns mehr als unwohl. Die Stewardessen trugen während sie das Essen austeilten, einen Mundschutz. Da wurde mir so richtig bewusst, in welch einer entspannten „Blase“ wir die letzten Wochen in Afrika gelebt haben. 😵
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Themenstarter84 Beiträge · seit 201816. Apr. 2020 · #31
FAZIT unserer 5 wöchigen Reise….
Heute, genau vor einem Monat am 16. März, sind wir nach Hause geflogen und es ist so viel in dieser Zeit passiert…
Wie ich am Anfang geschrieben habe, war es das erste Mal Botswana. Da ich nicht den Mut hatte in der Regenzeit durch das Okavango Delta zu fahren, wurde es ein Botswana „Light“. Irgendwann werden wir sicher uns die Strecke vornehmen, aber sicher nicht in der Regenzeit. Mein Bericht heißt ja „ 3 Flüsse Tour in der Regenzeit“, aber eigentlich wären es 4 Flüsse gewesen. Nur war eine Bootsfahrt auf dem Okavango, bei der Ndhovu Lodge gar nicht zu denken. Es war einfach zu viel Wasser im Okavango und zu viel Wasser von oben.
Meine persönlichen Highlights dieser Tour waren….
Rundflug über das Okavango Delta

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Victoria Falls

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Bootsfahrt auf dem Chobe

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Bootsfahrt auf dem Sambesi

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Sandwich Harbour Tagestour

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Weintram in Franschhoek

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Und ja, WIR planen schon wieder ein wenig, wo unsere nächste Reise, Mitte Januar, hin gehen soll. Für viele ist es in dieser Zeit überhaupt nicht vorstellbar eine Reise zu planen oder gar anzutreten. Doch mir hilft es ein Stück besser, in dieser verrückten Zeit damit zu Recht zu kommen. Auch nicht zu vergessen, die Menschen im südlichen Afrika, die es in dieser Zeit mit einem kompletten Lock down zu tun haben und dringend auf den Tourismus angewiesen sind. So wünsche ich allen, gesund durch diese Zeit zu kommen, denn……… es gibt viele Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.
Am Ende möchte ich mich noch bei allen Bedanken , die hier kommentiert haben und/ oder den Danke-Button gedrückt haben. 😁
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