MichaelAC schrieb:
Das nennt man exponentielles Wachstum. Das menschliche Gehirn (das ist kein Affront dir gegenüber, es ist einfach nur ein Fakt) ist nicht dafür ausgelegt, exponentielle Phänomene implizit zu begreifen. Das geht nur explizit, d.h. mit Mathematik:
5 pro Tag auf 80 pro Tag ...
... ist das gleiche Wachstum wie 80 auf 3000 pro Tag.
Mit 1000-3000 pro Tag ist man in 1-3 Wochen bei 20.000 Fällen.
… ich denke, das war etwas unglücklich formuliert, denn wenn das Wachstum das gleiche wäre (also linear), dann passen die Zahlen so nicht.
Das exponentielle Wachstum lässt sich ja schwer vorhersagen und eigentlich erst hinterher ermitteln.
Während die Sache noch läuft, basiert vieles auf Annahmen und die Ergebnisse hängen ja auch stark von der Zahl der Tests ab. Man hatte ja schon mal über 100 positive Befunde an einem Tag. Anfangs hatte man gar nicht so viele Menschen pro Tag getestet. Selbst bei linearer Zunahme der Zahlen Infizierter hätte man als seinerzeit gar keine 100 Infizierte finden können.
Selbst wenn sich die Krankheit mit einer linearen Steigerung verbreiten würde, hätten wir bei einer exponentiellen Vermehrung der Tests auch ein exponentielles Wachstum der positiven Ergebnisse. Von daher sind die Zahlen nur eine sehr grobe Orientierung.
Die Zahl von 20,000 halte ich allerdings in naher Zukunft auch für realistisch.
Gruß
Wolfgang
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